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Die Höhle des "Löwen"
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13.05.2002, 15:27 #26
Samantha
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Mylanaa drehte den Kopf zu Nellas und schaute ebenso fragend zurück.
"Ähm...das gute Gewissen, einem Verbündeten geholfen zu haben?", sie grinste etwas, "ich denke da findet sich schon was. Und wenn es wirklich einen solchen Schatz geben sollte, dann wird der an alle Beteiligten gleichmäßig aufgeteilt. Hoff ich doch mal. Da fällt bestimmt was für uns ab."
Sie stieg über einen abgetrennten Orkarm. Was eine Sauerei. Angeeckelt kickte sie ein weiteres Stück Ork zur Seite.
"Wenigstens den Weg freiräumen hättet ihr können", rief sie den Templern zu.
"So, wo geht es jetzt lang?"
13.05.2002, 17:36 #27
Gor Na Tim
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Immer diese verzogenen Frauen dachte sich der Templer. Um diese zu ärgern, machte er sie in einer extrenmen Weise nach. Igitt, da ist ja ein Staubkorn !!! Ihr hättet ihn ja wenigstens wegputzen können. Daraufhin lachten die Templer laut auf. Und selbst Radeck der anscheinend ein guter Freund der Amazonen war, musste etwas grinsen. Da vorne gehts lang. Antwortete der hohe Templer Mylanaa und deutete den Gang hinuter zur Halle. Verzeiht mir den kleinen Scherz...
13.05.2002, 17:58 #28
Radeck
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Radeck und aPe warteten an dem Gang, durch den sie weiter mussten. Die anderen schlossen dann langsam auf, nachdem sie ihre Spässchen beendet hatten.
"Besser wir sagen ab jetzt nichts mehr, nur noch wenn es absolut nötig ist. Konzentrieren wir uns lieber auf den bevorstehenden Kampf. Wenn wir auf die Orks treffen, werdet ihr sie erstmal angreifen und ablenken, ich versuch dann die blöde Harpyie hier auf den Kerl da drinnen zu hetzen...hoffen wir, das das klappt. Dann werde ich euch helfen und wir geben dem Verein den Rest, passt?"
Der Templer sah in die Runde, wenn einer noch was zu sagen hatte, dann sollte er wohl besser jetzt tun, später war dazu keine Zeit und Gelegenheit mehr...
13.05.2002, 17:59 #29
Samantha
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Mylanaa schaute den hohen Templer mit einer leicht hochgezogenen Braue an. Fand der das etwa lustig? Sie ließ ihn mit seinen komischen "Witzen" stehen und schloß sich Radeck an, der die Führung übernommen hatte.
"Was wird uns ungefähr erwarten", erkundigte sie sich bei ihm, während sie aufholte und nun neben ihm herlief.
13.05.2002, 18:22 #30
Radeck
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Radeck blickte zur Amazonenkönigin, dann wieder den dunklen feuchten Gang entlang.
"Naja, schwer zu sagen, aber ich vermute, das wir auf einige Orks treffen werden, ein Dutzend vielleicht...und auf alle Fälle dieses Monstrum, besser ihr kommt ihm nicht zu nahe...Und eure Speere solltete ihr auch nur dann verschießen, wenn es sich lohnt. Sollte die Harpyie ihren Teil geleistet haben, dann könntest du mit deinen Amazonen dem Biest die Speere in den Leib feuern und wir geben euch dann Deckung. So müssen wir ihm nicht zu nahe kommen."
Radeck spürte, wie die Harpyie auf seinem Rücken langsam unruhig wurde, mit ihren Flügeln schlug und hin und hertapste. Sie schien zu spüren, das ihr etwas bevor stand, vielleicht sogar was ihr bevor stand...
Immer weiter ging es in den Berg hinein, die stickige Luft wurde richtig unerträglich, der Gestank der Leichen war schon bis hier her vorgedrungen, aber nicht mehr weit und sie hätten ganz andere Probleme...
14.05.2002, 21:45 #31
Nellas
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Aufmerksam betrachtete Nellas die Wände und versuchte sich den Weg zu merken. Falls sie später fliehen müssten, hätten sie vermutlich keine Zeit um erst die Templer zufragen wo es lang ging. Aber vorerst hielt sie sich hinter den anführenden Sumpfkriegern, Radeck und diesem Khar...
Den Speer hielt sie fest in ihren Händen, wenn hier irgendwo etwas auftauchen würde, sie würde es sofort wieder zurückschicken. Irgendwie hatte sie das vermisst, das Adrenalin, die Anspannung, die Ungewissheit und die Aussicht auf einen richtigen Kampf, nicht immer nur die Novicen und Banditen, die ab und zu mal im Amazonenlager auftauchten. Hier würde sie gegen richtige Gegner kämpfen, von Orks war die Rede...und einem seltsamen unbekannten Wesen...würde sich zeigen was das Biest alles so drauf hat...

Während sie immer weiter vordrangen und die Luft immer stickiger wurde fiel der Kriegerin auf, das es wieder heller wurde. Von irgendwoher drang der Schein von Fackeln bis hier her, unzählige Male reflektiert an den feuchten Felswänden, verirrten sich ein paar Strahlen bis hier her. Sie kamen dem Ziel also näher, dem Abenteuer. Ein paar Biegungen später kam das Ende des Tunnels zum Vorschein, er schien in eine riesige unterirdische Halle zu münden, das musste die sein, in der sie gleich auf die Orks und das Monster treffen würden.
Nellas fasste die Waffe fester und wechselte kurz ein paar Blicke mit den anderen Amazonen, wenn das mal gut ging...
15.05.2002, 13:22 #32
Samantha
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Mylanaa ließ ihre Augen aufmerksam durch die Dunkelheit schweifen. Eine noch so kleine Unachtsamkeit konnte jetzt das Leben kosten. Es war still geworden, keiner sprach mehr. Aus der Ferne konnte man ein Grollen hören und das unbändige Grunzen der Orks. Mylanaa fuhr es kalt den Rücken hinunter. Sie hatte schon gegen Untote und Dämonen gekämpft, aber Orks, das war etwas Neues. Sie griff den Speer fester.
Langsam schritt die Gruppe aus Templern und Amazonen durch den dunklen Gang. Radeck ging voran, dicht hinter ihm folgte Mylanaa und dann Nellas und der Rest der Gruppe. Mylanaa suchte mißtrauisch die Wände ab und starrte denn gebannt nach vorn.

Das Brüllen und Grunzen wurde immer lauter. Die Fakeln an den Wänden, die spärliches Licht boten, begannen zu flackern. Mylanaa spürten einen unangenehmen Luftzug. Der stickige und verweste Geruch verstärkte sich. Die Amazonenkönigin rümpfte die Nase. Eckelhafte Angelegenheit.
Plötzlich zuckte Radeck vor ihr zusammen und ging in Angriffsstellung. Mylanaa zog den Atem ein und versuchte zu erkennen was ihn dazu bewegt hatte. Und da sah sie es auch schon...

Eine Horde Orks kam brüllend aus der Halle herangestürmt, die Augen grimmig zusammen gekniffen und die grauenhaften Fratzen bösartig verzogen. Mit lautem Grunzen stürzten sie sich auf die Gruppe. Radeck hatte bereits einen vor seinem Schwert, und auch die anderen Templer stürzten sich ins Gemetzel.
Mylanaa hielt ihren Speer angriffsbereit. Sie sollten die Orks ablenken, während die Templer sich an das andere Viech machten, dass hier noch irgendwo herumschwirren mußte.
Sie sah Nellas bereits vorspringen. Und da erreichte auch schon der erste Ork sie. Er wirbelte seine Waffe durch die Luft und starrte die Amazone aus kriegslüsternen Augen an. Mylanaa wich zur Seite aus, duckte sich und sprang dann wieder mit gezücktem Speer vor. Der Ork brüllte auf, als sich die scharfe Speerspitze durch seine Brust bohrte und auf der anderen Seite wieder heraustrat. Angewidert zog Mylanaa ihre Waffe wieder aus dem leblosen Körper, als auch schon der nächste in seinen Tod rannte. Die Amazone wollte gerade einen zweiten Treffer landen, als sie versehentlich auf eine der verstecken Fallen trat und ein Feuerpfeil aus der Wand schoß. Gerade noch so konnte Mylanaa ausweichen, der Pfeil schoß wenige Zentimeter an ihr vorbei und bohrte sich dann in den Orkkörper.
15.05.2002, 14:26 #33
Radeck
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Gerade erst wieder angekommen und schon hingen grüne Hautfetzen von Radecks Klinge, Blut rann über den kalten Fels und klebte an den Rüstungen der Krieger. Aber der Templer hatte ein anderes Ziel, er musste das Biest finden, weswegen er die Harpyie geholt hatte. Allerdings verdeckten die Orks die Sicht, also versuchte sich der Sumpfler langsam an ihnen vorbeizuarbeiten. Schritt um Schritt schob er sich nach rechts an der Felswand entlang, die kräftigen Schläge der Orks parierend. Laut hallte das Aufeinandertreffen der Waffen durch die Höhle, Kampf- und Todesschreie erfüllten die Luft, Knacken, Schleifen und Schmatzen zeugte vom Niedergang menschlicher und orkischer Krieger.

Inzwischen war Radeck einigermaßen entfernt vom Geschehen und holte den Käfig vom Rücken, unruhig, regelrecht nervös sprang die Harpyie darin herum und kreischte. Da war es, das Monstrum stand, ungerührt von dem Gemetzel, auf einer kleinen Erhöhung und spielte mit seinen schweren Waffen, schwang sie elegant und ließ sie ums Handgelenk kreisen. Langsam ging der Templer auf das Biest zu und stoppte, als sein Kopf herumruckte und es ihn finster angrinste.
“AHA; STERBLICHER, DU BIST KLÜGER ALS DU AUSSIEHST! DU HAST DIE ALTEN ZEICHEN ALSO GESEHEN UND MEINST JETZT SIE RICHTIG GEDEUTET ZU HABEN...“
Radeck blieb regungslos stehen und sah zu dem Wesen.
“Finden wir es heraus...laut Zeichnungen scheint ihr euch auf alle Fälle nicht zu mögen.“
Der dunkle Krieger ließ seinen Blick kurz über die Wände schweifen und sah dann wieder zurück zu dem Templer.
“FEINDE SIND WIR, SEIT JEHER. ABER DIESES MICKRIGE EXEMPLAR KANN MIR NICHTS ANHABEN, SCHON MÄCHTIGERE SEINER GATTUNG HABE ICH VERNICHTET. DU NARR, IHR WERDET ALLE STERBEN!“
Jetzt wandt sich sein ganzer Körper Radeck zu und der Riese setzte sich in Bewegung. Wirklich wohl war dem Templer nicht, aber was sollte er jetzt auch anderes tun. Die Harpyie war wirklich eine kleine Ausführung, aber eine Andere hatte er nicht...

Der Sumpfler öffnete das Gitter des Käfigs und ließ das Flugwesen heraus, aufgeregt flatterte es herum und dann hinauf zur Höhlen decke, von wo aus es die Lage überschaute. Sumpf- und Höhlenkrieger sahen zu der Harpyie hoch.
“Na toll, das hat’s ja jetzt gebracht, verfluchtes Mistvieh!“
Irgendwie piepte es den Templer an, er hätte es doch gleich niedermachen sollen, dann wäre er gar nicht erst auf die Idee gekommen es mit hier herzunehmen. Fest umschloss er die schwere Zweihandklinge und machte sich bereit sich dem Biest zu stellen, als die Harypie einen entsetzlich hohen Schrei austieß, der selbst den riesigen Krieger zusammenzucken ließ. Schmerzerfüllt hielt er sich seine Ohren und sah wütend zu dem Flugweib hinauf, welches dann im Sturzflug auf seinen Erzfeind niederraste...
16.05.2002, 09:41 #34
Samantha
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Mylanaa und die restlichen Krieger und Kriegerinnen zuckten bei dem schrillen Schrei fast gleichzeitig zusammen und hielten für einen Sekundenbruchteil inne. Mylanaa erhaschte einen schnellen Blick in die Hallenmitte. Da stand Radeck, in der Hand den mächtigen Zweihänder, vor ihm ein schrecklich anmutendes Monstrum, und über den beiden schwebte eine goldene Harpie. Mylanaa schaute ungläubig. Wegen diesem mickrigen Ding war er zurückgekehrt?! Was sollte dieses Viech denn gegen ein solches Ungetüm ausrichten? Männer, verstehe einer was in ihren Gehirnen vorging. Sie mußte etwas tun, sonst würden sie hier noch alle sterben. Und sie hatte keine Lust ihr Leben für einen Sumpfler zu lassen, der sich verkalkuliert hatte.

Mylanaa bewegte sich auf die drei in der Mitte zu. Auf dem Weg stach sie noch einen Ork nieder, der von ihrem Ausbruch aus der Menge nicht so angetan war. Jetzt konnte es ihm egal sein, sein Körper ruschte blutverschmiert an der Wand herunter. Eine Falle wurde ausgelöst und ein brennender Pfeil bohrte sich als krönender Abschluß in den eh schon toten Körper.
Mylanaa wandte sich angeeckelt ab und konzentrierte sich dann wieder auf Radeck und seine Gesellschaft. Langsam kam sie hinter ihm in die Mitte...
16.05.2002, 14:58 #35
Gor Na Tim
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Radeck hatte die goldene Harpye freigelassen. Von diesem Tierchen hing nun fast alles ab. Und das Monster schien nicht sehr beeindruckt. Das war aber auch kein Wunder bei dem Größenunterschied. Gor Na Tim kam aus seiner Deckung um etwas näher an das Monster heranzukommen. Ein Ork kam auf ihn zugerannt. Er hatte seine Armbrust jedoch nicht geladen. Und sein Schwert hatte er in der Hecktick in der Deckung vergessen. Doch plötzlich im letzten Moment, kam ein Speer durch den Ork geflogen. Dieser sackte tot zu Boden. Na Tim nickte der Amazone dankend zu. Doch dann lud er seine Armbrust nach.
Er hatte das Monster nun genau im Visier. Er versuchte möglichst verwundbare Stellen zu treffen, doch das war schwer. Er zielte und feurte einen Bolzen. Das Geschoss traf die Bestie im linken Bein. Hoffentlich würde das etwas bringen...
16.05.2002, 15:45 #36
hoRny aPe
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Kopfschüttelnd hatte aPe festgestellt, dass diese Orks nicht zu einem konstruktiven Dialog zwecks Problembewältigung fähig waren und hackte nun zusammen mit ein paar grölenden Templern fröhlich auf die am Boden in merkwürdigen Verrenkungen umherzappelnden Orks ein. Da ein alter Greis mit lichtem weißen Haar, weise wirkender Brille, stoischer Haltung und seltsam anmutenden Akzent jüngst die Meinung kundtat, dass zu starke Gewaltdarstellung zu Verrohung und zu einer Armee potentieller Amoksäufer, pardon, -läufer führe, sah der Affe von der allzu dick aufgetragenen Segmentierung einzelner Ork-Teile ab und beschränkte sich auf ein subtiles Durchbohren der Schädeldecke. Jegliche Bluteffekte blieben dabei selbstverständlich aus, außerdem wurde der Moment des Klingeneindringes durch einen kurz aufflimmenden schwarzen Balken unkenntlich gemacht.
"Ach, scheiß drauf!", dachte sich aPe, hob seine Klinge und hackte einen auf ihn zu wankenden Ork mit einem schnellen Kreuzschlag in vier, hefekuchenartige Stücke, die sich untermalt von matschigen Schmatzlauten, die entfernt an Käfer unter des Affen Stiefel erinnerten, über den blüberströmten Boden verteilten. Das gewaltverherrlichende Gemetzel ging weiter...
Hell yeah!!
16.05.2002, 17:25 #37
Radeck
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Knapp über dem Höhlenkrieger, der sich noch immer gegen den Lärm wehrte, drehte die Harpyie ab, riss mit ihren Klauen die zähe Haut des Kopfes auf und glitt wieder hinauf, wendete und flog wieder zurück, den nächsten Angriff zu starten. Doch noch bevor sie ihren Gegner erreichte knickte dieser zusammen, getroffen von einem Bolzen, der sich von hinten in die Kniekehle bohrte.
Schmerzerfüllt brüllte der Gigant auf, fuhr wütend herum und donnerte seinen Hammer gegen die heransausende Harpyie. Federn stoben wild auf und der zertrümmerte Körper schoss durch die Höhle, klatschte gegen eine Wand und glitt, eine Blutspur hinterlassend, an dem Fels nach unten.

Radeck wusste das Vieh war erledigt, aber irgendwie hatte es doch seinen Zweck erfüllt, sein Gegner stand jetzt mit dem Rücken zu ihm und er konnte ihn angreifen. Ausserdem war er durch den Bolzen im Bein verletzt und behindert. Er drehte den Zweihänder, so das er ihn horizontal neben dem Kopf hielt, dann rannte er auf das Montrum zu und rammte ihm dir lange Klinge in den Rücken, knirschend und knackend schob sich der gezackte Stahl zwischen den Panzerplatten hindurch und bahnte sich seinen Weg durch zähes Fleich und weiche Eingeweide. Der folgende Aufschrei stellte alles bisher dagewesene in den Schatten, einzig aPe mochte durch Mjolnyr, dem er vor Monaten begegnet war, abgehärtet sein. Wieder drehte sich der massige Körper und hart traf den Sumpfkrieger der Ellebogen des dämonischen Wesens.
Radeck wurde nach hinten geworfen und knallte auf den kalten Felsboden, sein Schwert steckte noch immer im Rücken des Ungetüm.
Kurz taumelte es, dann riss es mit einem Ruck das Schwert des Templers heraus sah es kurz an und grinste hämisch. Anschließend zerbrach er es einfach und ließ die Bruchstücken fallen, setzte sich wieder in Bewegung und schwang, nicht mehr ganz so elegant vor vorher, seine mächtige Klinge, den Sumpfler fest im Blick...
16.05.2002, 17:32 #38
Nellas
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Nellas riss gerade ihren Speer aus einem der Orks, als ihr Körper zusammenzuckte, ihre war als würde ihr der Schädel explodieren, welch entsetzlicher Schrei. Automatisch fuhr ihr Kopf herum und sie starrte zu dem Höhlenwesen, eine Klinge ragte ihm aus dem Bauch, vermutlich wieder dieser Templer, was stellte der auch ständig an. Kurz beobachtete sie das Schauspiel, dann merkte sie, das der Sumpfler wohl gleich Mus sein würde, wenn ihm nicht jemand zu Hilfe käme, dann fiel ihr allerdigns die Königin auf, die sich ein Stück hinter ihm befand. Allerdings wusste man nie und so machte sich die Erzamazone daran sich langsam auf die Beiden zuzubewegen, was einige Orks allerdings nicht für angebracht hielten und sich ihr mutwillig in den Weg stellten...
16.05.2002, 19:05 #39
Samantha
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Mylanaa hatte das Gerangel beobachtet und war langsam immer näher gekommen. Der Templer schien jetzt arg in der Klemme zu sein. Hier war mal wieder weibliche Unterstützung gefordert. Typisch Männer, wenn man sie einmal allein ließ.
Aber jetzt war nicht mehr viel Zeit um über die männliche Torheit nachzudenken. Mylanaa hielt ihren Speer angriffbereit und kam von hinten auf die Bestie zu, die nur Augen für den Templer zu haben schien. Das war ihre Chance. Mit aller Kraft stieß sie dem Viech ihren Speer in den Rücken. Eine grünliche Flüssigkeit spritze heraus, verteilte sich in der Umgebung und ließ auch die Amazone nicht verschont. Angeeckelt verzog Mylanaa das Gesicht.
"Hey du elendes Viech, die Rüstung war frisch poliert!", schrie sie das Wesen an, mehr um es von dem Templer abzulenken.
"Na warte!"
Sie zog erneut den Speer zurück und griff an. Doch diesmal war das Viech vorgewarnt. Es drehte sich brüllend herum, ergriff den Speer der Amazone und schleuderte sie damit an die Wand. Mylanaa wußte gar nicht wie ihr geschah, plötzlich flog sie durch die Luft und sah den Templer auf sich zukommen. Mit der vollen Wucht des Schlages knallte sie auf Radeck und riß ihn noch mit um.
17.05.2002, 10:27 #40
Radeck
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Dieser hatte sich gerade wieder aufgerappelt, seine Brust schmerzte, da waren sicher ein paar Rippen gebrochen, als er einen kurzen Aufschrei hörte und die Königin auf sich zurasen sah. Schon im nächsten Moment prallte sie auf ihn und riss ihn mit sich um, wieder knallte er auf den harten kalten Fels, Mylanaa auf sich. Ein geschafftes Stöhnen entglitt ihm, was für ein Tag...
"Wenn...du so...freundlich wärst..."
Er hob die Königin von sich und sah zu ihr, sie schien ok, war ja schließlich auch weich gelandet.
"Bist du verletzt? Das dir das letzte Mal so gefallen hat das du gleich wieder kommst..."
Er grinste sie frech an und sah dann wieder zu dem Ungetüm.
"Aber ich muss dich enttäuschen, mehr gibt's nicht..."
Wieder rappelte er sich auf und zog seinen Kriegertod, wenngleich das irgendwie lächerlich aussah, dieser Einhänder war zweifellos groß für seine Gattung, aber gegen diesen Feind wohl eher ein Spielzeug.
Jetzt musste er auf die Unterstützung der Anderen hoffen, zumindest die Orks nahmen ab, dafür häuften sich die Körper am Boden, selbst das Blut war teilweise scon bis zu Radeck vorgedrungen und klebte an den Kampfstiefeln.
Verletzt aber dennoch gefährlich wankte das Dämonenwesen durch die Höhle auf Radeck und Mylanaa zu, langsam wurde es echt brenzlig, wo war Hilfe wenn man sie mal brauchte...
17.05.2002, 10:47 #41
Samantha
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Mylanaa stieß verärgert die Luft aus. Was war denn das schon wieder für ein Spruch! Sie funkelte Radeck warnend an. Wäre nicht dieses Monster vor ihnen, sie hätte ihm mal gründlich die Meinung gesagt. Aber unter diesen Umständen war ihr das eigene Leben wichtiger als Radeck den Kopf zu waschen. Das blöde war ja, dass sie sich trotzdem zu ihm hingezogen fühlte...

Ärgerlich ergriff sie wieder ihren Speer, der ihr während des Fluges aus der Hand geglitten war. Gerade richtete sie sich wieder auf, als ein großes Etwas auf sie zukam. Reflexartig duckte sie sich wieder und wich der riesigen Faust des Monsters aus. Als sie an die Wand prallte und die Steine flogen, stach die Amazone mit dem Speer zu und verletzte das Viech ein weiteres mal. Aber allein würden sie es nicht schaffen, sie brauchten Hilfe. Mylanaa sah sich nach Nellas und den Templern um. Die sollten mal fertig werden mit diesen Orks..
17.05.2002, 11:10 #42
Nellas
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Nellas hatte dem treiben der Drei immer wieder mal zugesehen, musste sich aber hauptsächlich um die Orks kümmern. Wieder schob sich ihr Speer knirschend in einen Orkleib, ließ den Grünling aufschreien und dann zu Boden sinken. Unsanft und seine Innereien zerreissend zog die Kriegerin die Waffe wieder heraus, jetzt schienen ihre Königin und der Templer wirklich Schwierigkeiten zu bekommen.
Sie sprang ein paar Schritte auf den Dämon zu und schleuderte dann mit aller Kraft ihren Speer auf selbigen zu. Heulend schoss die Waffe durch die Luft und zu Nellas erstauen schien ihr Ziel das wahrzunehmen, aber zu spät, das Geschoss donnerte mit einem Krachen durch den Brustpanzer und blieb tief im Oberkörber stecken, widerlich grünes Zeug rann die Rüstung hinab und das Ungetüm stand, scheinbar geschockt von dem Treffer, regungslos da, starrte nur auf den Speer in seiner Brust, das war die Gelegenheit, jetzt könnten sie ihn bezwingen.
"Lena, Dierna, der Dämon!", rief die Erzamazonen den beiden Anderen zu.
Diese verstanden sofort und kämpften sich zwischen den letzten wenigen Orks hindurch, die die Templer auch ohne sie schaffen würden, hindurch. Bei Nellas angekommen zögerten sie keine Sekunde und schleuderten ihre Speere ebenfalls auf das Ungetüm, Lenas bohrte sich tief in den Bauch und Diernas in die Schulter des Dämonen, der unweigerlich nach hinten ruckte und zu schwanken begann, fast geschafft, viel fehlte nicht mehr...
17.05.2002, 11:31 #43
Radeck
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Das war die Gelegenheit, das Biest schien am Ende, jetzt konnten sie ihm den Gnadenstoß versetzen. Die letzten Orks gingen zu Boden, gesellten sich zu einem Berg von Fleisch, Gedärm und Blut sowie Metall.
Schon schwirrte der erste Bolzen Gor na Tims heran und traf sein Ziel am Arm, sofort begann er nachzuladen. Der Dämon wankte unbeholfen und stolpernd durch die Höhle, klirrend fiel sein gewaltiges Schwert zu Boden. Nur Sekundenbruchteile brauchte Radeck um zu entscheiden das das besser war als sein Einhänder, zumindest gegen dieses Wesen.
"aPe, hilf mir mal!"
Er wieß auf die schwere Klinge und der Novice verstand, beide rannten zu der Waffe. Beim ersten Versuch sie anzuheben merkte der Templer erstmal, wie schwer sie doch eigentlich war. Das gut 1,50m lange Schwert war für den Riesen nur ein Einhänder, war aber für einen Menschen selbst als Zweihänder zu dick und schwer. Zusammen hievten sie den Stahl hoch und hielten die Spitze auf das Ungetüm gerichtet.
"Na dann los, auf 3........3!"
Die beiden Kämpfer rannten los, auf den Dämon zu welcher wieder herumfuhr und die Augen plötzlich weit aufriss, Augenblicke später knackte das Schwert den Panzer und schob sich mit der Kraft der Sumpfler in den muskulösen Leid der Kreatur, die sofort entsetzlich aufschrie, die bisher immer grünliche Flüssigkeit färbte sich in ein dunkles Rot, sickerte aus dem angeschlagenen Körper, floss die Klinge entlang und tropfte auf den feuchten Felsboden.
Noch während der Schrei langsam verstummte sank das Biest in sich zusammen und blieb dann regungslos liegen, ein letztes Mal hob sich der Brustkorb bevor er dann für immer sank...

Radeck zog das Schwert wieder heraus, die vorher glänzende Klinge hatte sich blutrotgefärbt, auch die vorher smaragtgrünen Edelsteine waren jetzt in dem Farbton des Lebenssaftes. Sehr merkwürdig...der Templer beschloss das Schwert mitzunehmen, etwas umarbeiten und er hätte einen neuen Zweihänder...
"Puh, was für eine Sauerei, aber wir haben es geschafft..."
Er sah, sich am Kopf kratzend zu den anderen, Mylanaa, Nellas, Lena, Dierna, aPe, Tim und den anderen Templern...zwei waren von den sechs nur geblieben. Dann fiel sein Augenmerk auf die vielen Kammern, die sich an die große Höhle anschlossen.
"Los, das sehen wir uns mal an, irgendwas wirds da schon zu holen geben..."
Die Gefährten sammelten sich und gingen vorsichtig auf die erste der Kammern zu...
17.05.2002, 13:14 #44
Samantha
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Mylanaa wischte ihren Speer ab. Überall dieses eckelhafte grüne Zeug. Selbst ihre Rüstung hatte was abbekommen. Würde sie eben mal wieder ein Vollbad nehmen.
Sie richtete ihre Aufmerksamkeit wieder den anderen zu. Sie hatten es geschafft. Zufriedenheit machte sich in ihr breit. Es war klar, dass nur mit Hilfe der Amazonen ein solches Ergebnis erreicht werden konnte. Allerdings hätten die Amazonen alleine auch nicht viel erreicht. Also waren sie alle voneinander abhängig gewesen.

Während ihr das durch den Kopf ging, stieg Mylanaa über das tote Monster hinweg und zu der ersten Kammer. Sie wurde neugierig. was würde sie erwarten? Etwa schon wieder ein Monster? Oder der Schatz, von dem die Templer geredet hatten?
Sie drückt vorsichtig an der schweren Eisentür.
17.05.2002, 15:03 #45
Gor Na Tim
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Gor Na Tim atmete auf als die Bestie endlich besiegt war. Er ging zu Radeck. Bist du schwer verletzt ? Brauchst du Hilfe ? Hier, nimm das, es wird dir helfen. Gor Na Tim reichte Radeck eine kleine Flasche von seinem sehr berühmten Met. Davon hatte er immer etwas dabei. Ich denke mal das wir uns nacher noch sprechen... Aber nun, entschuldige mich. Gor Na Tim hatte als der Kampf noch lief einen sehr kleinen und unaufälligen Gang entdeckt. Die anderen schienen ihn noch nicht entdeckt zu haben. Er ging zu der bewachsenen Holtür, zog seinen Einhänder den er mittlerweile wieder hatte, und öffnete die Tür. Gleich danach schloss er sie aber wieder, denn er wollte nicht das man ihn hier sah. Er hatte Glück. Kein Ork, kein Wolf, kein Monster. Alles ruhig. Doch am Ende des kleinen Ganges befand sich eine leicht schmimmernde Truhe. Er kam näher und wollte sie öffnen. Doch es ging nicht, sie war verschlossen. Und erneut kam ihm sein Wissen über Mechanismen zu gute. Er schaffte es die Truhe zu öffnen. In ihr lag ein wunderbarer 2-Händer
, eine sehr schön verzierte Armbrust die seiner sehr glich, nur um einiges schöner war, in der Truhe lag ausserdem ein Goldenes Amulett, und jede Menge Gold. Als er das Amulett umlegte, spürte er die heilige Macht des allmächtigen Schläfers. Dieses Amulett gefiel ihm sehr... Na Tim hatte nun genug Schätze. Er ging wieder in die Haupthalle.
17.05.2002, 15:41 #46
hoRny aPe
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Neugierig, wie es typisch für einen Affen war, strich aPe mit der Hand langsam über die verrußte, verschlissene und verspinnenwebte Steintür einer der zahlreichen Schatzkammern. Vorsichtig lehnte er sich gegen das massive Gestein, holte tief Luft und presste sich mit aller Kraft gegen die Tür. Keine Reaktion. Das Ding bewegte sich keinen Millimeter weit. aPe runzelte die Stirn und fuhr sich nachdenklich über den strubbeligen Bart. Der Affe rollte kurz mit den Augen, sprang urplötzlich hoch in die Luft, drehte eine kunstvolle Pirouette, schlug ein paar Saltos, ließ seinen Stiefel nach vorn schnellen und... landete unsanft auf der Fresse. Eigentlich hatte er die Tür ja mit einem eleganten Karatekick aufbrechen wollen, dummerweise hatte er sich beim Berechnen der Flugbahn um ein paar Zentimeter vertan. Naja, egal, neuer Versuch.

Nachdem er etwas Heiltrank auf seine aufgeplatzten Lippen geträufelt hatte, machte aPe kehrt und hopste einige Meter von der Tür weg. Er faltete die Hände, knackte zwecks Coolness mit sämtlichen Gliedmaßen und stürmte einen gellenden Kampfschrei ausstoßend los. Wer schon einmal das Geräusch eines Zusammenpralls von Knochen und massivem Gestein bei ca. 50 Stundenkilometern (aPe ist ein fixer Bursche) vernommen hat, der weiß, dass allein der Klang dieses mehr als unangenehmen Zusammentreffens heftigste Schmerzreaktionen im Zelebral Bereich hervorrufen kann. Nun, eine Weile lag aPe einfach nur da und versuchte die zahllosen bunten Sternchen, die um seine Birne tanzten, einzufangen und aufzuessen. Dummerweise schien die Nervenverbindung zwischen Großhirn und Händen nicht mehr so recht funktionstüchtig zu sein, was seinem Vorhaben dezent im Weg stand. Doch was war das? Ein knarzendes, beinahe nach einem erschöpften Ächzen klingendes Geräusche brachte den angeschlagenen Affen ins Hier und Jetzt zurück. Beim Teutates! Die Tür stand offen! Wie ging das vonstatten? War ein Wunder geschehen? Hatte der allmächtige Schläfer seine Finger im Spiel? Hatte aPe gar einen geheimen Mechanismus unversehens aktiviert? Oder war der Autor dieser Zeilen einfach nur zu faul die Sache weiter auszuführen?

aPe beschloss, sich keine Gedanken mehr darüber zu machen. Freudig mit dem Schwanz wedelnd betrat er die Kammer und entzündete sogleich eine Fackel um das dunkle Kämmerchen besser inspizieren zu können. Beim Schläfer! Die Mühen hatten sich gelohnt! Der Schatz, der sich in aPe's Augen in goldenem Licht spiegelte, spottete jeder Beschreibung, seine Schönheit, sein Glanz, sein respekteinflößende Form stellten alles in den Schatten, was aPe in seinem kurzen Leben an Reichtum erblickt hatte. Was war er doch für ein glücklicher Aff, wahrlich vom Schicksal gesegnet, hatte er doch der Primaten höchstes Gut gefunden! Was für ein Tag!

aPe warf die goldenen Bananenschale über die Schulter, leckte sich genüsslich pber die Zunge und verließ fröhlich schmatzend die Kammer...
17.05.2002, 18:18 #47
Samantha
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Die Tür bewegte sich keinen Milimeter. Mylanaa stutzte. Vielleicht mußte man nur fest genug drücken. Also stemmte sich die Amazone mit ihrem ganzen Gewicht gegen das widerwillige Eisen, ihre ganze restliche Kraft floß auf die Tür über und versuchte sie zum Aufgehen zu überzeugen.
Kurz darauf rutschte Mylanaa erschöpft an der Tür hinab. Das Eisen saß genauso fest im Schloß wie zuvor auch. Fieberhaft überlegte sie, wie dieses hinterhältige Ding zu überlisten sein könnte. Sie hätte es mit Hebeln versuchen können, aber da sie keine Ahnung von Physik hatte, kam sie erst gar nicht auf diesen Gedanken. Stattdessen versuchte sie es nun mit Tritten. Ihre Zehen schmerzten schon höllisch, sie waren es nicht gewohnt, auf hartes Metall gestoßen zu werden. Ihr großer Zeh wollte bereits zu schwellen beginnen, als das Hindernis plötzlich federleicht nach innen aufschwang und Mylanaa von der Wucht des Trittes, der nun ins Leere ging, in die Knie gezwungen wurde. Im verharrend, starrte sie in die Dunkelheit. Doch gleich darauf rappelte sie sich auf, schnappte sich eine Fakel von der Wand und trat vorsichtig in die modrige Kammer.

Eine Reihe von Truhen war das erste, was ihr auffiel. Dann spürte sie schon die klebrigen Spinnweben in ihrem Gesicht, die seit Jahren von der Decke hingen und den Staub der Zeit aufgefangen hatten. Mylanaa wischte die Weben weg und fing an zu husten.
Die Truhen. Irgendwas mußte sich in ihnen befinden. Aber wenn die sich wieder so schwer öffnen ließen wie die Tür, dann gute Nacht. Sie hatte keine Lust noch länger hier zu verbringen.
Sie ging zu der ersten Truhe und prüfte das Schloß.
17.05.2002, 19:26 #48
Gor Na Tim
Beiträge: 1.155

Gor Na Tim sah Mylanaa an einer Truhe in einem weiteren Gang stehen.
Na Tim hatte schon genug kostbarkeiten erhalten. Er ging zu Mylanaa.
Hallo. Ihr habt sehr gut gekämpft. Braucht ihr Hilfe beim öffnen der Truhe ? Ich kenne mich mit sowas recht gut aus. Denn ich habe dank meiner Armbrust fast täglich mit Mechanismen zu tun. Der Hohe Templer schaute die Amazonen-Königen fragend aber mit einer freundlichen Mine an.
17.05.2002, 19:29 #49
Radeck
Beiträge: 1.291

Radeck öffnete eine, weit aus weniger widerstandfähige, Holztür hinter der sich zu seinem Erstaunen ein paar Menschen befanden. Eingesperrt in zwei Zellen fand er sieben Frauen und neun Männer vor. Einer sprang sofort ans Gitter.
“Hilf uns, bitte hilf uns!“
Der Templer machte sich daran die rostigen Türen zu öffnen, währenddessen sprach ein anderer, großer und kräftig gebauter Mann weiter...
“Danke man, wir sind schon seit...ich weiss es nicht mehr...hier. Wir waren Gardisten des Königs, wurden dann plötzlich von der Barriere eingeschlossen und von Orks umzingelt, welche die Meisten meiner Leute niedermetzelten und uns dann gefangen nahmen. Später brachten sie dann noch die Frauen da angeschleppt.
Wir sind die zu Dank verpflichtet, lass uns mit dir gehen, etwas anderes haben wir nicht...“
Radeck sah sich die Gruppe an und nickte, dann stapfte er wieder nach draussen, die Befreiten folgten. Bei Nellas angekommen sprach er mit leiser Stimme.
“Die Frauen gehen besser mit euch ins Amazonenlager, ich kann sie im Moor nun wirkluich nicht gebrauchen und schon gar nicht beschützen...“
17.05.2002, 19:34 #50
Samantha
Beiträge: 12.569

Mylanaa schaute auf. Dieser Templer wieder. Aber seine Augen waren durchaus freundlich, nicht gierig oder so.
"Ja, ich wollte gerade schaun wie diese Truhen aufgehen. Aber wenn ihr euch damit besser auskennt, nur zu..."
Sie trat einen Schritt zurück.
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