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Die freie Mine des NL # 2
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03.11.2002, 10:38 #1
Ceyx
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Die freie Mine des NL # 2
Am Boden des Kessels vor der Mine lag dicker Nebel. Kalte Luft zog herauf und liess Ceyx fröstlen, der am Weg stand, der an den Hütten vorbei zum Eingang der Mine führte.
Die Strahlen der Sonne vermochten kaum durch die dicke Wolkendecke durchdringen, die den Himmel bedeckte. Es würde heute wohl noch regnen.
Vor einigen Hütten brannte schon ein Feuer und Schürfer sassen fröstelnd drumherum, wärmten sich, scherzten und lachten. Vorm Mineneingang standen zwei Wachen, die wie immer dafür sorgten, dass nur die in die Mine gingen, die auch durften.
Ansonsten war hier nicht viel los.
Ceyx schritt weiter in Richtung von Tuan's Hütte.
03.11.2002, 10:50 #2
Tuan
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Als Tuan aus seiner Hütte trat, blickte er sich um. Nebel lag im Camp und wabberte durch die Gegend. Auf einmal erschien eine Gestalt im Nebel. Sie schritt direkt zu Tuan. "Hallo Tuan!" Es war Ceyx. "Guten Morgen. Oder Mittag." Wo Ceyx wohl wieder gewesen war?
Sobald Ceyx bei Tuan angekommen war, fragte Tuan: "Ich muss heute ins Neue Lager. Eine Lieferung Erz abgeben. Willst du mitkommen?" - "Aber klar!" Tuan holte noch sein Schwert, dann gingen sie zusammen zu Okyl. Der Minenaufseher hatte Tuan schon erwartet. "Hier. Du weisst ja, bei wem du es abgeben musst" damit reichte er dem Schürfer einen Sack. Tuan nickte, dann gingen Ceyx und er los.
03.11.2002, 19:55 #3
Ceyx
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Ein scharfes Knirschen ging durch die Wand, wo Ceyx gerade eben mit seiner Spitzhacke hingehauen hatte.
Ein langer Riss bildete sich und langsam fing sich ein grosse Platte aus der Wand zu lösen. Ceyx sprang auf die Seite, als das Gestein mit einem Höllenlärm zu Boden fiel. Staub bedeckte für einen Moment die Höhle und Ceyx muste husten.
Nach einer Weile wurde die Sicht wieder besser und Ceyx konnte sich ein Grinsen nicht verkneifen.
Er hatte wieder ein grosses Stück der Ader freigelegt. Nun würde er und Tuan wieder mehr Erz schürfen können.
Er wollte sich bereits daran machen, als die ersten Schürfer an ihm vorbeikamen.
Anscheinden war es breits Abend, so verlies auch Ceyx die Mine.
03.11.2002, 20:06 #4
Ceyx
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Wenige Zeit später stand er auf einer Kuppe oberhalb der Mine und hatte sein Schwert gezogen.
Er liess in der Form einer acht um seinen Körper kreisen. Als er so sein Handgelenk etwas gelockert hatte, ging er in eine Kampfposition.
Er schob seinen linken Fuss vor und führte sein Schwert hinter seinen Rücken. Er spannte seine Muskeln in seinem Oberarm an.
Dann griff er an. Das Schwert zuckte nach vorne in einem Halbkreis, sein rechter Fuss glitt nach vorne und sein linker ging zurück.
Dann fing er mit einer neuen Kombination an, wieder wirbelte sein Schwert um ihn herum, er wechselte seine Position.
Das Ergebnis seiner Übungen stellte ihn jedoch nicht zufrieden.
In den nächsten Tagen würde er zu Blade gehen.

Er ging zurück zu Tuan's Hütte, doch dieser war noch nicht zurück. Was der Magier wohl von ihm wollte?
Ceyx seufzte. Alleine wollte er hier oben nicht herumsitzen, so beschloss er noch einen kleinen Spaziergang zu machen.
03.11.2002, 21:10 #5
Tuan
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Als Tuan in das Camp zurückkam, erinnerte er sich daran, dass er Okyl noch Bescheid sagen musste, dass er die Lieferung abgegeben hatte. Aber das würde morgen auch noch reichen. Ceyx war wieder einmal nicht in Tuans Hütte. Aber momentan war das Tuan egal. Erschöpft liess er sich auf sein Bett fallen und schlief bald ein.
04.11.2002, 06:59 #6
Tuan
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Schläfrig erhob sich Tuan. Er hatte gedacht, die Sonne sei schon aufgegangen und hinter Wolken verdeckt, aber es war erst das erste Licht der anbrechenden Dämmerung, das ihn geweckt hatte. Ceyx war noch nicht zurück, wenn er sich bloss nicht wieder verletzt hatte oder noch schlimmer. Jetzt, wo er sich langsam wieder beruhigt hatte und Tuan wenigstens etwas von seiner Vergangenheit erzählt hatte.
Aber egal, wo sein Freund nun war, Tuan musste schliesslich auch für sich selbst sorgen. Und dazu musste er Erz haben. Und dazu musste er arbeiten. Also stand der Schürfer vollends auf, wusch sich das Gesicht und ass eine Kleinigkeit. Eigentlich hätte er sich auch noch rasieren müssen, aber dazu hatte er keine Lust.
Dann verliess Tuan seine Hütte und suchte Okyl, um ihm zu sagen, dass das Erz bei den Magiern angekommen sei.
04.11.2002, 07:14 #7
Ceyx
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Ceyx machte kurz an Tuan's Hütte halt, wusch sein Gesicht und rasierte sich.
Dann legte er sein Schwert in die Hütte, schulterte seine Spitzhacke und ging in die Mine.
Diese empfing ihn wie immer mit einer schummrigen, düsteren Welt aus Staub und entfernten Echos von hämmernden Hacken.
Er schritt durch den Hauptstollen, nahm eine Leiter, die ihn eine Ebene weiter nach unten führte und ging schliesslich einen Stollen entlang, der vom grossen wegführte.
Hier befand sich seine Erzader.
04.11.2002, 19:52 #8
Ceyx
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Müde verliess Ceyx die Mine und ging zur Hütte Tuan's zurück. Hier legte er eine Scavengerkeule über das Feuer und liess sie sich anschliessend schmecken.
Tuan war aus der Mine noch nicht zurück. Er hatte noch etwas mit Okyl zum besprechen. Was wohl? fragte Ceyx sich.
Die Sonne war bereits hinterm Horizont verschwunden und die ersten Sterne blitzten am Horizont, bevor der Vollmond den Himmel wieder beleuchtete.
Ceyx liess seinen Blick nicht weiter über den Himmel gleiten, sondern legte sich schlafen.
04.11.2002, 21:17 #9
Tuan
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Fröhlich lächelnd begab sich Tuan zu seiner Hütte. Wie er sah, schlief Ceyx schon. "Schade..." murmelte Tuan. Er hatte seinem Freund nämlich eine gute Nachricht zu verkünden. Als er am Morgen zu Okyl gegangen war, um ihm zu sagen, dass das Erz bei den Magiern angekommen sei, hatte der Söldner ihn nicht sofort wieder an die Arbeit geschickt. Tuan hatte sich umgedreht, aber Okyl sagte: "Wart mal kurz!" Tuan hatte sich wieder zum Minenaufseher gedreht. Dieser hatte ihn lange Zeit stumm betrachtet, dann hatte er wieder das Wort ergriffen. "Du hast gut in der Mine gearbeitet. Und wie ich gehört habe, hast du auch ein Abenteuer bestanden. Saleph, der oberste Wassermagier, hat gut über dich gesprochen. Solche Männer sind wertvoll für uns. Aus diesem Grund wirst du zum Banditen befördert. Herzliche Gratulation!" Der Söldner hatte Tuan auf die Schulter geklopft. Nachdem Tuan die Nachricht verdaut hatte, hatte er sich überschwenglich bei Okyl bedankt. Dann hatte er sich aber Sorgen gemacht. "Wie komm ich denn jetzt zu Erz, wo ich doch nicht mehr in der Mine arbeiten kann?" Okyl hatte nur gelächelt und geantwortet: "Du solltest mal über die Bedeutung von Bandit nachdenken..." Nach einem Augenblick hatte Tuan begriffen und musste lauthals loslachen.
Nun legte sich der frischgebackene Bandit auf sein Strohbett. Was würde er wohl an seinem ersten Tag als Bandit machen?
05.11.2002, 10:07 #10
Tuan
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Tuan lag mit hinter dem Kopf verschränkten Armen auf seinem Strohbett. Er überlegte und träumte, was er als Bandit alles tun könnte. Vielleicht sollte er sich die Kolonie einmal etwas genauer ansehen, allzuviel hatte er ja davon noch nicht gesehen. Die andern Lager würde er auch gerne einmal besuchen, vielleicht neue Beziehungen und Kontakte knüpfen. Beziehungen konnte man immer gebrauchen...
Aber zuerst einmal musste der frischgebackene Bandit dazu wohl aufstehen. Also erhob er sich nach einiger Zeit. Ceyx war schon weg, als Tuan aufgewacht war. Tuan hoffte, dass sein Freund in die Mine zum arbeiten gegangen war und nicht wieder irgend einen seiner Spaziergänge veranstaltete, von denen er, wie es aussah, immer irgendwie verletzt zurückkam. Nachdem sich Tuan rasiert und das Gesicht gewaschen hatte, ass er einen halben Laib Brot. Dabei bemerkte er, dass er wieder einmal auf die Jagd gehen musste, das Fleisch wurde langsam wieder knapp.
Schliesslich trat Tuan aus seiner Hütte in den neuen Tag hinein. Bevor er irgendetwas in Angriff nahm, hatte er zuerst nochmals eine Frage an Okyl. Und zu Saleph muss ich auch noch! erinnerte er sich. Aber zuerst Okyl.
Wie meistens hielt sich der Minenaufseher vor seiner Hütte auf. Er besprach etwas mit einem anderen Söldner, das Gespräch schien aber beendet zu sein, denn als Tuan dazutrat, verabschiedete sich der andere Söldner gerade. Okyl blickte Tuan an und meinte freundlich: "Ah, der neue Bandit. Liegt dir etwas auf dem Herzen?" Tuan begrüsste den Söldner und sagte dann: "Ja, mir liegt etwas auf dem Herzen. Ich hätte gerne eine Banditenrüstung. Aber soweit ich weiss, gibt es bei uns zur Zeit keinen Rüstungsschmied mehr." Okyl nickte. "Das stimmt. Es wird schon nach einem Neuen gesucht, aber das kann noch dauern. Natürlich könntest du versuchen, in einem andern Lager eine Rüstung anfertigen zu lassen. Aber ob die das machen, ist eine andere Frage. Ohne gute Beziehungen sicherlich nicht..." Was hatte Tuan doch gerade erst gedacht? Beziehungen! Und die hatte er leider noch nicht. Aber so schnell wollte er nicht aufgeben. "Gibt es keine andere Möglichkeit, an eine Banditenrüstung zu kommen? Vielleicht verkauft mir ja ein ehemaliger Bandit seine alte Rüstung." Okyl dachte einen Augenblick darüber nach, dann schüttelte er seinen Kopf und sagte: "Eher unwahrscheinlich. Die meisten behalten ihre Rüstungen, Erinnerungen und so. Du verstehst?" Natürlich konnte Tuan das verstehen, auch wenn er enttäuscht darüber war. "Tja, dann muss ich halt warten..." Er wollte sich schon bei Okyl verabschieden, als dieser plötzlich sagte: "Moment. Vielleicht gibt es da doch noch eine Möglichkeit. Aber es gibt ein Problem." Mit neuer Hoffnung in der Stimme meinte Tuan: "Sag schon, wieviel?" Der Minenaufseher blickte Tuan verblüfft an, dann lachte er. "Hahaha, ich verstehe! Aber nein, es geht nicht ums Erz. Vor einiger Zeit ist einer der Wächter, ein Bandit, nicht mehr aus der Mine gekommen. Der Suchtrupp hat ihn nicht gefunden, obwohl ich sagen muss, dass sie wahrscheinlich nicht allzu genau gesucht haben. Der Bandit war nicht sehr beliebt, musst du wissen. Er hat neben den Rotröcken auch seine eigenen Freunde ausgeraubt, bis er schliesslich keine Freunde mehr hatte. Aber erfolgreich, das war er!" Tuan hörte gebannt zu. "Aber anscheinend hat er sich eines Tages zu weit in die Stollen der Mine vorgewagt. Wenn du seine Leiche findest, kannst du ihm die Rüstung abnehmen. Er braucht sie ja nicht mehr..." Tuan dachte nach. Die Rüstung einer Leiche? Nicht gerade ein erfreulicher Gedanke, aber schliesslich zuckte er die Schultern. Was solls? Er erkundigte sich bei Okyl noch, in welchem Stollen der Bandit verschollen war, dann bedankte er sich und ging zurück zu seiner Hütte. Er wollte den Minecrawlern ja nicht ohne Schwert entgegentreten.
05.11.2002, 10:29 #11
Tuan
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Es war ein komisches Gefühl, durch die Gänge der Mine zu gehen, wenn man selbst nicht mehr darin arbeiten musste. Tuan musste lächeln. Er konnte die neidischen Blicke der andern Schürfer beinahe fühlen. Anscheinend hatte sich die Nachricht seiner Beförderung schon herumgesprochen. Ob Ceyx es wohl auch schon erfahren hatte? Hoffentlich nicht, Tuan hätte es seinem Freund gerne selbst gesagt.
Bevor sich Tuan dem Stollen widmete, in dem der Bandit verschollen war, suchte er nach Ceyx. Vielleicht würde ihn sein Freund ja auf der Suche begleiten. Deshalb ging Tuan zuerst Richtung ihrer Erzader. Und tatsächlich hackte Ceyx auf das Erz ein. Als er Tuan näherkommen sah, hielt er inne und rief Tuan seine Glückwünsche zu. Er hatte es also schon erfahren. Schade... Bei Ceyx angekommen, sagte Tuan: "Damit wär ich wohl an der Reihe, ein kleines Privatfest zu spendieren." Ceyx lachte und nickte mit dem Kopf. "Na gut, wir werden sehen, was sich machen lässt. Aber ich hab zuerst noch eine Frage an dich. Als Bandit steht mir ja eigentlich eine Banditenrüstung zu. Aber da wir ja keinen Rüstungsschmied mehr haben..." Ceyx unterbrach ihn. "...gehst du wohl leer aus." Tuan nickte. "Eigentlich schon. Aber Okyl hat mir verraten, dass vor einiger Zeit ein Bandit in den Stollen der Mine verschollen sei. Wenn ich seine Leiche finde, kann ich mir seine Rüstung nehmen..." Ceyx war anzusehen, dass auch er sich zuerst mit dem Gedanken, die Rüstung einer Leiche zu tragen, anfreunden musste. "Und jetzt wollte ich dich fragen, ob du mich auf der Suche begleitest." Ceyx brauchte nicht lange zu überlegen. "Aber natürlich! Lass uns gleich gehen." Tuan war keinesfalls überrascht. Damit hatte er gerechnet. Und deshalb hatte er nicht nur sein Schwert aus der Hütte geholt, sondern auch das von Ceyx. Dies gab er seinem Freund nun. Der lächelte und meinte: "Du hast wohl an alles gedacht...lass uns aufbrechen."
Zusammen machten sie sich auf den Weg zu dem Stollen, in dem man die sterblichen Überreste des Banditen vermutete. Der Stollen war dunkel, aber Tuan hatte ein paar Fackeln mitgenommen. "Hier." Nachdem er zwei entzündet hatte, reichte er Ceyx eine. Dann drangen sie in den Stollen vor.
05.11.2002, 15:12 #12
Ceyx
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Der ferne Klang von Wassertropfen, die von der Decke fielen und auf den Boden klatschten, hallte rythmisch durch den Stollen.
Das Licht zweier Fackeln warf lange Schatten an die Wand.
Ceyx und Tuan drangen immer weiter vor.
"Bist du sicher, dass der bandit irgendwo hier ist?" fragte Ceyx.
Tuan schüttelte energisch den Kopf. "Ich habe keine Ahnung, wo er ist."
"Das kann ja heiter werden." gab Ceyx leise von sich. Dennoch bereute er es nicht, mit Tuan gekommen zu sein. Vielleicht fand er ja noch das eine oder andere nützliche Ding, man konnte ja nie wissen.
So schlichen sie gemeinsam weiter.
05.11.2002, 15:57 #13
Tuan
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Durch die Dunkelheit zu wandern, erinnerte Tuan an sein Abenteuer mit Dark_Cycle, Bloodflowers und Saleph. Nur, dass damals die Gänge und Stollen durch Saleph's magisches Licht erhellt wurden. Aber hier reichte das Licht der zwei Fackeln vollkommen aus. Wobei, langsam waren die Fackeln schon ein beachtliches Stück heruntergebrannt. Anscheinend liefen sie schon eine ganze Weile durch die Stollen. Aber er hatte ja genügend Fackeln eingesteckt.
Nach einer weiteren halben Stunde war es soweit, sie mussten die Fackeln auswechseln. Als Tuan gerade die zweite Fackel entzündete, hörte er etwas, auf das er schon die ganze Zeit über gewartet hatte, aber doch gehofft, dass es nicht kommen würde. Er hörte das unverkennbare Zischeln von Minecrawlern! Auch Ceyx hatte es gehört, denn er fuhr aufgeregt zum Quell des Lärms herum und zog sein Schwert.
05.11.2002, 16:06 #14
Ceyx
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"Crawler..." flüsterte Ceyx, doch bis jetzt erkannte er nichts jenseits des Lichtbogens, den ihre Fackeln warfen.
Ceyx lehnte sich vor, und versuchte mit ausgestrecktem, linkem Arm die Crawler zu entdecken, als in diesem Moment ein langes, dürres Bein aus der Dunkelheit nach ihm Schlug.
Hastig stolperte er einen Schritt zurück.
Der Crawler tratt laut zischend ins Licht ung hob seine Vorderbeine, um sie anzugreifen.
Tuan, der ebenfalls sein Schwert gezogen hatte, hieb nach dem Tier, doch es wich mit einem schnellen Zucken auf die Seite zurück und hieb seinerseits mit dem Bein auf Tuan an.
Ceyx blockte den Schlag ab, der seinem Freund gegolten hatte, worauf dieser mit einer schnellen Bewegung dem Crawler sein Bein abtrennen konnte.
Der Crawler schrie laut auf, doch setzte bereits zu einem neuen Angriff an.
05.11.2002, 16:36 #15
Tuan
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Verbissen kämpften Ceyx und Tuan gegen den Crawler. Leider war Bloodflowers mit seinem Bogen nicht dabei und Ceyx hatte auch Bloods Herzensbrecher nicht, mit dem er das letzte mal die Panzerplatten der Crawler so leicht zerschmettert hatte. Und zu allem Überfluss hörte Tuan, wie sich ein zweites Biest näherte. In wenigen Augenblicken würde es sie erreicht haben. Kurz informierte er Ceyx über die neue Gefahr. Dieser nickte nur stumm, zu beschäftigt war er mit dem einen Minecrawler.
Sie versuchten ihr möglichstes, doch als der zweite Crawler kam, lebte der erste immer noch und war noch nicht einmal schwer verletzt, mal abgesehen von dem abgeschlagenen Bein. Aber er hatte ja noch genug andere...
Nun wurde es aber wirklich heikel für die beiden Freunde. Zwar konnten in dem Stollen die Minecrawler sie nicht umzingeln, aber auch Tuan und Ceyx waren behindert im Umgang mit ihren Schwertern. Und sie machten einfach zu wenig Schaden. Immer wieder schrammten die Klingen über die Panzer der Biester ohne nennenswerten Schaden anzurichten. Plötzlich taumelte Ceyx. Tuan sah es aus den Augenwinkeln. Sein Freund hielt sich die Schulter. Die Verletzung! Ceyx hatte sich ja vor noch nicht allzu langer Zeit verletzt! Anscheinend machte ihm die Wunde Schwierigkeiten. So konnten sie nicht hoffen, gegen die beiden Crawler zu bestehn. Da fasste Tuan einen verwegenen Plan. Er konnte dabei leicht zu Tode kommen, aber das würden sie sowieso, wenn sie die Crawler nicht schnell erledigten.
Während einer kurzen Atempause rief er Ceyx zu: "Lenk das eine Biest noch kurz ab, wenn ich es sage, rennst du so schnell du kannst weg!" Ceyx blickte nur kurz zu Tuan, der Crawler attackierte ihn unablässig, aber obwohl es ihm nicht passte, seinen Freund alleine zu lassen, sah Tuan, dass Ceyx ihm gehorchen würde.
Mit einem weit ausholenden Schlag trieb Tuan seinen Crawler etwas zurück und setzte ihm sogleich nach. Dadurch hatte er sich zwischen die beiden Minecrawler geschoben. Jetzt schrie er so laut er konnte: "Lauf Ceyx!!!" Er konnte sich nicht umdrehen, aber er hörte, wie Ceyx kurz darauf davonrannte. Er wurde noch kurz von dem andern Crawler verfolgt, dann ertönte aber ein lautes Zischen und der Crawler drehte sich um. Nun näherte er sich Tuan von hinten. Genau das hatte der Bandit bezweckt. Rasch drehte er seinen Kopf...er musste noch einen Moment warten...und als sich der Minecrawler aufbäumte, um mit seinen Vorderbeinen Tuan in Stücke zu hauen, liess sich der Bandit nach hinten und zur Seite fallen. Der aufgerichtete Crawler schlug zu und traf den andern Crawler. Aber gleichzeitig erwischte dieser Tuan am Bein. Seine scharfen Zangen gruben sich in Tuans Oberschenkel, aber trotz des ungeheuren Schmerzes, den er empfand, rammte er dem über ihm stehenden Crawler sein Schwert von unten zwischen den weniger harten Bauchplatten hindurch in den Leib. Ein furchtbares Zischeln erscholl, dann kippte der Crawler langsam nach unten und um Tuan wurde es schwarz.
05.11.2002, 17:10 #16
Ceyx
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Ceyx wirbelte herum. Er hatte gedacht, Tuan würde ebenfalls fliehen, doch er hatte es nicht getan. So schnell er konnte rannte er den Stollen zurück, rief Tuan's Namen. Das Zischen der Crawler war verstummt. Ceyx wertete dies nicht als gutes Zeichen.

Er fand die Stelle aber anders vor, als er es erwartet hatte. Zwei Crawler lagen tot am Boden, der eine war beinahe zweigeteilt, der andere wies eine klaffende Bauchverletzung auf.

Dazwischen fand er seinen Freund. Er war ohnmächtig. Ceyx zog ihn einige Schritte von den Crawlern weg und untersuchte ihn auf Verletzungen.
Ein Crawler hatte sein Bein erwischt. Ceyx ries ein Stück Stoff aus seinem Hemd und verband die Wunde damit notdürftig. Sie war nicht besonders tief und Tuan war wohl ausser Gefahr, doch Ceyx hatte schon am eigenen Leib erfahren, wie schmerzhaft Tierbisse sein konnten.

Im Moment konnte er nicht mehr tun, als zu warten, bis sein Freund wieder wach wurde.
05.11.2002, 20:09 #17
Tuan
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Tuan schlug die Augen auf. Im selben Augenblick, als er dies tat, realisierte er, dass er noch am leben war, sonst hätte er dies ja nicht mehr tun können. Oder?
Aber da sprach auch schon Ceyx zu ihm und beseitigte auch den letzten Zweifel. "Hallo Tuan. Es ist gut, die Crawler sind tot. Du bist schon ein verrückter Spinner..." Als Tuan sich aufsetzte, fuhr ihm ein heftiger Schmerz durch sein Bein. Er erinnerte sich. Die zwei Minecrawler, der Biss. Wie es aussah, hatte sein Plan funktioniert. Er blickte an seinem Bein herunter. Ein Fetzen Stoff hatte die Blutung seiner Verletzung gestillt und war mittlerweile voller eingetrocknetem Blut. Ceyx war anscheinend unverletzt davongekommen.
Nachdem Tuan sich eine Weile ausgeruht hatte und wieder einigermassen zu Kräften gekommen war, stand er auf. Die Verletzung spannte, riss aber nicht wieder auf. Ceyx sah seinen Freund an und meinte: "Allzu weit sollten wir nicht mehr gehen. Wir müssen ja schliesslich auch wieder zurück." Tuan nickte. Er wusste nicht, wie weit ihn sein verletztes Bein noch tragen würde. Aber bevor er in irgend eine Richtung weitergehen würde, wollte er sich die zwei Crawler nochmals ansehen. Langsam schritt er zu den Kadavern. Die Zangen des einen hatten den andern fast entzweigerissen. Vorsichtig liess sich der Bandit in die Hocke sinken. Dann nahm er aus seinem Stiefel das Rasiermesser und began, die Crawlerzangen herauszutrennen. Ceyx trat zu ihm hin, liess sich ebenfalls in die Hocke und machte sich an dem andern Crawler zu schaffen. Nach kurzer Zeit hatten sie beide die Zangen rausgeschnitten. "Also, was willst du nun tun?" fragte Ceyx. Tuan überlegte kurz, dann blickte er auf die Fackeln und antwortete schliesslich: "Lass uns noch so lange weitergehen, bis die Fackeln zur Hälfte runtergebrannt sind. Dann kehren wir um." Ceyx war damit einverstanden. Tuan putzte sein Schwert noch, dann gingen sie weiter.
Als die Hälfte der von Tuan verlangten Zeit verstrichen war, bogen sie um eine Ecke. Längst schon befanden sie sich nicht mehr in einem von Menschen geschaffenen Tunnel. Hinter der Ecke blockierte ein grosser Felsblock den Weg. Auf einer Seite war ein kleiner Spalt, gerade gross genug, dass sich die beiden Freunde hindurchzwängen konnten. Auf der anderen Seite betrachteten sie den Tunnelboden. Lauter kleines Geröll war auf dem Boden verstreut. Dazwischen befanden sich die Überreste von drei Minecrawlern und ein menschliches Skelett. Es trug eine schwere Banditenrüstung. Allerdings war sie arg beschädigt worden. Aber besser als Tuans Schürferklamotten war sie allemal. Und vielleicht konnte er sie ja reparieren lassen. In der Hand der Leiche lag ein Schwert. Tuan nahm es in seine Hand und untersuchte es. Es war ein Bastardschwert, allerdings leicht verrostet. Als er wieder aufsah, erblickte er Ceyx, wie dieser sich am Fusse des Felsblocks zu schaffen machte. Tuan trat hinzu und bemerkte ein weiteres Crawler- sowie Menschenskelett. Wie es aussah, waren die beiden während dem Kampf von dem Felsblock erschlagen worden. Es musste sich um einen Söldner gehandelt haben, dem Teil der Rüstung nach zu urteilen, den man unter dem Fells sehen konnte. Es war zwecklos zu versuchen, die Söldnerrüstung zu bergen. Mindestens eine Tonne Fels lag darauf. Aber auch bei dieser Leiche lag ein Schwert. Es war im Gegensatz zum Bastardschwert noch in einem sehr guten Zustand. Ceyx nahm es und zeigte es Tuan. Ein Siegbringer, wie diese Art Schwert im Heer genannt wurde. Ceyx freute sich bis über beide Ohren. "Das hat sich ja doch noch gelohnt. Sogar für mich." Tuan kniete währenddessen nieder und began, dem Skelett die Banditenrüstung auszuziehen. Bei seiner Berührung zerfielen einige der kleineren Knochen zu Staub.
Schliesslich hatte er es geschaft. Ceyx hatte sich noch etwas weiter vorgewagt und kam mit einem noch breiteren Lächeln als vorhin zurück. "Es hat sich sogar sehr gelohnt. Ich weiss jetzt nämlich, was die beiden hier gesucht haben..." Damit hielt er einen alten Sack hoch. Nach dem Klimpern zu urteilen musste sich eine beachtliche Menge Erz darin befinden. "Hast du alles? Ich würde gerne wieder einmal etwas frische Luft atmen." Auch Tuan wollte dies. Also machten sie sich auf den langen Rückweg.
05.11.2002, 20:41 #18
Tuan
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Die zwei Söldner am Eingang zur Mine blickten zimlich überrascht, als Tuan und Ceyx aus der Mine kamen. Die Schürfer hatten ihre Arbeit schon beendet und der Anblick, wie Ceyx Tuan stützte, da diesem am Schluss seine Beinverletzung doch zu sehr zu schaffen machte, war doch recht komisch. Aber Tuan kümmerten die Blicke der Wächter nicht. Er war froh, wieder an der frischen Luft zu sein. Und er hatte gefunden, wonach er gesucht hatte, sogar noch mehr. Die schwere Banditenrüstung trug er unter dem Arm, während das rostige Bastardschwert in seinem Gürtel steckte.
Langsam gingen die beiden weiter den Weg hinauf, bis sie schliesslich an Tuans Hütte ankamen. Erleichtert liess sich Tuan auf die Bank vor der Hütte sinken und nachdem er den Sack mit dem Erz versorgt hatte, gesellte sich auch Ceyx zu ihm. Sie sprachen nicht, jeder dachte nochmals über den Tag nach.
Schliesslich erhob sich Tuan wieder und humpelte in die Hütte. Dort verstaute er noch seine Waffen und die neue Rüstung, dann liess er sich auf sein Bett fallen. Kurz darauf kam auch Ceyx in die Hütte und legte sich ebenfalls auf sein Bett. "Bis morgen" sagte er, aber von Tuan kam keine Antwort, er schlief bereits.
06.11.2002, 16:20 #19
Tuan
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Tuan sass vor der Hütte. Als Bandit musste er ja sowieso nicht mehr in der Mine arbeiten und das hätte er momentan auch nicht gekonnt, selbst wenn er müsste. Seine Beinverletzung hinderte ihn daran. Auch konnte er deshalb nicht ins Neue Lager gehen. Eigentlich hatte er ja zu Saleph gehen wollen, aber es war ihm doch zu streng. Als ob der oberste Wassermagier dies gespürt hätte, war im Laufe des Tages ein Bandit zu Tuan gekommen. Er hatte ihm Glückwünsche von Saleph zu seiner Beförderung mitgebracht und einen Brief. Der Brief war ebenfalls von Saleph. Tuan hatte sich bei dem Boten bedankt und den Brief dann geöffnet. Wie er dem Brief entnahm, wurde ein Fest zu Ehren Manmouse, wegen dem Wiederaufbau des Neuen Lagers und als Siegesfeier über den fremden General geplant. Im Laufe des Festes sollte eine Musikergruppe auftreten und Kämpfe stattfinden. Und Tuan war zum Arenameister bestimmt! Wie hatte er sich wohl diese Ehre verdient? Nebenbeigesagt war Bloodflowers für die Wetten auf die Kämpfe zuständig. Eine Arena war schon gebaut worden, sie würde für die Kämpfe auf dem See des Neuen Lagers schwimmen. Keine schlechte Idee, das wird bestimmt lustig...
Nachdem Tuan den Brief gelesen hatte, verschwand er in seiner Hütte und holte die Banditenrüstung hervor. Wenn er schon Arenameister war, musste er auch nach etwas aussehen. Er war durch das ganze Camp gegangen auf der Suche nach Material, um die Rüstung ein bisschen zu reparieren. Durch Zufall hatte er einen Schürfer getroffen, der früher Schneider gewesen war. Der Schürfer konnte Tuan ein paar brauchbare Tipps geben. Dann hatte sich der Bandit vor seine Hütte auf die Bank gesetzt und sich an die Arbeit gemacht. Nun war er schon ganz zufrieden mit seinen Bemühungen. Natürlich war die Arbeit lange nicht so gut, wie wenn sie ein Rüstungsschmied gemacht hätte, aber es sah gar nicht so schlecht aus. Auch sein neues Bastardschwert hatte Tuan gereinigt und geschliffen, aber ohne einen Schmied würde das Schwert seine alte Stärke nicht mehr erreichen.
Tuan nahm einen Schluck aus der Wasserflasche, die er geholt hatte, dann überlegte er, wie er das mit den Kämpfen machen sollte...
06.11.2002, 16:32 #20
Ceyx
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Ceyx's Pickel schlug auf die Wand und wieder fielen Gesteinsbrocken zu Boden. Er wischte sich den Schweiss von der Stirn und hohlte für einen weiteren Schlag aus. Er würde die Wand noch kurz bearbeiten und anschliessend das Erz zusammensuchen.
Jetzt wo Tuan nicht mehr in der Mine war, war die Arbeit um einiges strenger geworden.
Ein Grinsen huschte über sein Gesicht. Irgendwie war er schon neidisch auf seinen Freund, doch mochte er ihm die Beförderung natürlich gönnen. Er war ja auch etwas länger in der Mine gewesen, als Ceyx.
Nachdem er noch einige Schläge gegen die Wand gemacht hatte, suchte er das Erz zwischen den Gesteinsbrocken heraus.
Es war erstaunlich viel, was ihm auch wieder das Lob von Okyl brachte.
Anschliessend verlies er die Mine, um nach Tuan zu sehen.
06.11.2002, 16:39 #21
Ceyx
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Er fand Tuan vor seiner Hütte, in Gedanken versunken.
Sobald Ceyx jedoch vor seiner Hütte angekommen war, hob er seinen Kopf und grinste.
Ceyx runzelte fragend seine Stirn.
Sogleich berichtete Tuan von dem Brief von Saleph und natürlich das er beim Fest Arenaleiter sein würde.
"Hmm." meinte Ceyx "Ob ich da wohl auch kämpfen kann?"

"Natürlich" sagte Tuan "Es kann jeder kämpfen, der will."

"Wie geht es deinem Bein?" wechselte Ceyx das Thema.

"Gut. Ich habe es heute neueingebunden. Die Wunde verheilt gut."

Ceyx nickte und ging in die Hütte. Es war nur noch wenige Fleisch vorhanden, so dachte er, morgen auf die Jagd zu gehen.
Er nahm zwei Scavengerkeulen nach draussen, bratete sie über dem Feuer und reichte anschliessend eine Keule Tuan.
Sie assen schweigend.
Später nahm Ceyx sein neues Schwert, schnallte es um und verabschiedete sich von Tuan.

"Wohin gehst du?" fragte dieser.

"Ich muss mich doch auf das Fest vorbereiten."
Mit diesen Worten machte er sich auf den Weg.
06.11.2002, 16:58 #22
Ceyx
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Ceyx kam in die Mine zurück. Die Sonne war nun endgültig hinter dem Horizont verschwunden.
Tuan sass noch immer vor seiner Hütte und war sichtlich erleichtert, dass Ceyx in einem Stück zurückgekommen war.
Ceyx hohlte ein Bier aus der Hütte und setzte sich neben Tuan.
Der Mond stieg in den Himmel und liess Ceyx' Gedanken wieder einmal zu Dreia abschweifen.
Er musste eine Möglichkeit finden, noch einmal mit ihr zu reden.
Er wandte sich damit an Tuan.
"Weisst du jemand, der mit Toten reden kann?"
Tuan runzelte kurz die Stirn, doch fragte nicht weiter nach. Er überlegte kurz und meinte anschliessend: "Die Magier vom Zirkel von Xardas vielleicht."

Ceyx nickte.
Er würde sich wohl bald mit ihnen in Verbindung setzen.
06.11.2002, 17:51 #23
Tuan
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Mit Toten reden? Was soll das... Tuan fragte nicht nach, aber es interessierte ihn brennend, was Ceyx nun wieder ausheckte. Der Bandit hoffte einfach, dass sein Freund ihm noch von der Sache erzählen würde, bevor er irgendwelche Dummheiten anstellen konnte. Aber es schien nicht so, als würde Ceyx in den nächsten Minuten damit rausrücken. Deshalb stand Tuan nun auf. Er war müde und seinem Bein würde Schlaf sicher auch gut tun. Schnell verstaute Tuan noch seine Banditenrüstung in der Truhe, dann legte er sich auf sein Bett und wünschte Ceyx zum Schluss noch eine gute Nacht.
07.11.2002, 05:45 #24
Ceyx
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Ceyx stand frühmorgens auf, wusch und rasierte sich. Er hatte vor, kurz auf die Jagd zu gehen. Er wusste mittlerweile, wo die Scavenger sich am morgen am ehesten aufhielten und hoffte desshalb, schnell wieder zurück zu sein.
Und wenn er gerade im Wald war, konnte er noch einige Kräuter sammeln, die er später für einen Eintopf verwenden konnte.
Morgentau lag auf den Gräsern und es war sehr kalt. Fröstelnd ging Ceyx aus dem Lager.
07.11.2002, 05:52 #25
Ceyx
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So war Ceyx innerhalb kurzer Zeit wieder in dem Kessel der Mine. Tuan war noch immer am Schlafen und Ceyx wollte ihn nicht wecken. So legte er kurz seine Beute in die Hütte, namm sich selber eine Keule und legte sie anschliessend draussen über das Feuer.
Nachdem er gegessen hatte, nahm er seine Spitzhacke, legte sein Schwert wieder in die Hütte und ging in Richtung der Mine.
Wie immer standen zwei Wachen vor dem Eingang, liessen ihn aber wie immer ohne ein Wort passieren.
Er ging schnell zu dem Nebenschacht, wo sein Ader war und machte sich daran, Erz zu schürfen.
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