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09.08.2003, 17:57 #1
Hîrgalad
Beiträge: 354
Vorstellungen: Zirkel um Xardas -
Name: Hírgalad
Alter: 21

Skillpunkte: [2/5]
Hauptskills: Einhand 2
Nebenskill: -

Größe: 1,87 meter
Augenfarbe: Grau
Haarfarbe: Goldblond

Gilde: Zirkel um Xardas
Waffen: Ein Langschwert das er von seinem Freund Dûhn geschenkt bekommen hat, und das von Cathal, dem Schmied des Sumpflagers geschmiedet wurde
Ruestung: Schwarzmagierrobe und schwarzer Umhang


Gute Eigenschaften:
-Ist stets aufmerksam und aufgeweckt
-sehr stark und geschickt
-Wenn er jemandem vertraut dann voll und ganz
-Riskiert viel für die Menschen denen er vertraut
-Reißt gerne Witze...
Schlechte Eigenschaften:
-...die macnhmal nach hinten losgehen können
-misstrauisch


Vorgeschichte:
Hírgalad lebte bis zu seinem 16. Lebensjahr auf dem Bauernhof seiner Eltern auf dem Festland,
zusammen mit drei Brüdern und einer Schwester. Seine Familie war sogar noch ärmer als die anderen
Menschen in der Gegend in der sie lebten, es war ein äußerst schäbiges Leben. Die Bauern dieser Gegend
wurden allesamt von einem Adeligen unterdrückt, der die Höfe fast regelmäßig plündern ließ.
Als Hírgalad in seinem 16. Lebensjahr eines Tages durch den Wald zog um im in der nahegelegenen Stadt
einige Besorgungen zu machen,traf er auf den Sohn eben jenes Adligen.
Die Kutsche des Jungen warim Schlamm steckengeblieben, der Kutscher und der Leibwächter des Jungen
versuchten sie wieder aus dem Matsch zu ziehen. Währenddessen sah sich der Junge des Adeligen in der näheren Umgebung um,
da er so gut wie nie in den Wald kam. Als er Hírgalad in seiner schäbigen Kleidung sah,
verspottete er ihn, und lachte ihn aus, denn für den Jungen waren Menschen wie Hírgalad weniger wert als Tiere.
Und Hírgalad warf, zornig wie er war einen Stein nach dem Jungen. Der Stein traf diesen unglücklicherweise am Kopf,
und der Junge war auf der Stelle tot, denn Hírgalad war, trotz Mangels an Nahrung ein für sein Alter sehr starker Junge.
Als der Leibwächter den Sohn des Adeligen vermisste und nach ihm suchte fand er die Leiche des Jungen und Hírgalad,
der wie versteinert daneben stand. Als nun der Mann auf Hírgalad zukam, floh dieser durch die Wälder, und irrte dort mehrere Tage umher.
Als er durch den Wald zum Hof seiner Eltern kam, sah er dass dieser, und alle Höfe im Umkreis niederbrannt worden waren, und dass einige Männer
des Adeligen anscheinend nach ihm suchten. Von diesem Tage an begann Hírgalad ein Leben in den Wäldern, er überfiehl von Zeit zu Zeit durch den Wald
ziehende Händler, und erbeutete viele nützliche Dinge. Ausserdem lernte er wie er sich Pfeile schnitzen konnte,
so dass er fast ohne Probleme in der Wildnis des riesigen Waldes leben konnte. Als er drei Jahre lang so in den Wäldern gelebt hatte,
erschienen einige Wachen des Adeligen, nachdem Hírgalad einen Boten ausgeraubt hatte, der ein wertvolles Schmuckstückfür den Adeligen bei sich trug,
auf der Suche nach dem Schmuckstück und Hírgalad.
Nachdem Hírgalad dank seiner Ortskenntnisse mehrere von ihnen aus dem Hinterhalt ausschalten konnte,
genauer gesagt vier schwer bewaffnete Männer, erkannten ihn die anderen Männer und er musste wieder fliehen. Er machte sich zu einer nahe gelegenen
Hafenstadt auf, wo er ein Jahr lang sein Dasein als Taschendieb fristete. Aber auch hier wurde er entdeckt, und zwar, wie es das Schicksal wollte,
als er eben den zweiten Sohn des Adligen ausrauben wollte, welcher immernoch die verbliebenen Bauern der Gegend tyrannisierte.
Doch ein drittes Mal entkam er den Männern des Adligen, er verkleidete sich, und heuerte auf einem Schiff an, das ihn nach Khorinis brachte.
Dort wurde er, da er sehr viel Kraft hatte, der Lehrling des Schmieds, und nachdem seine einjährige Ausbildung nun beendet ist,
sucht er, der er die Schrecken seiner Kindheit nun abgeschüttelt hat, und mit neuem Lebensgeist in diese Welt hinaustritt nun ein neues Abenteuer...

zugelassen
09.08.2003, 19:23 #2
Hîrgalad
Beiträge: 354
Die Stadt Khorinis # 17 -
Nun war es endlich soweit. Nach fast genau einem Jahr, das er als "Lehrling" und Freund mit Carl, dem Werkzeugschmied aus dem Hafenviertel verbracht hatte, meinte dieser nun dass Hírgalad ihn jetzt wohl in der Kunst Werkzeuge und andere für den Alltag nützliche Gegenstände herzustellen übertraf. "Mein Junge" sagte Carl zu ihm, "ich denke es ist an der Zeit, dass du jetzt deine eigene Wege gehst. Ich denke, du wirst in der Stadt oder im Umfeld viele Menschen finden die deine Dienste benötigen. Falls du einen Auftrag bekommst, dann kannst du gerne hierher zu mir zurückkehren und deine Waren hier in meiner kleinen Schmiede anfertigen, bis du selbst eine besitzt." Hírgalad blickte in das braungebrannte Gesicht des Mannes den er im Laufe des Jahres als guten Freund lieb gewinnen hatte. Ihm fiehl der Abschied nicht leicht, auch wenn er das Angebot Carls sehr wahrscheinlich annehmen würde, da er sonst keinen Platz wusste an dem er seine Werkzeuge und anderen Dinge herstellen konnte. "Nimm dieses Gold, ich denke du wirst es brauchen" sagte Carl und überreichte Hílgarad mit einem Lächeln ein kleines, braunes Säckchen in dem Goldmünzen klimperten. "Das Werkzeug das du für dich hier bei mir hergestellt hast nimmst du natürlich auch mit, es müsste noch in deinem Beutel im Haus sein." Er lächelte den hübschen, jungen Mann an, der daraufhin nur ein einziges Wort erwiderte: "Danke" Am Glänzen in den Augen Hílgarads merkte man dass er diesem alten Schmied wirklich von Herzen dankbar war. Nachdem sich Carl also abgewendet hatte um noch vor Sonnenuntergang einige Zangen zu schmieden, die Teil eines dringenden Auftrags waren, ging Hílgarad zur Hütte in der er fast ein ganzes Jahr lang "gelebt" hatte, wobei er den deutlich größeren Teil seiner Zeit mit Carl und dauch alleine in der Schmiede verbracht hatte. Er schnappte sich seinen kleinen Betel, in dem alle seine Besitztümer waren, steckte das Goldsäckchen in eine Tasche, und ging dann, einen letzten wehmütigen Blick auf die Schmiede mit seinem Freund Carl werfend zur Unterstadt. Dort blieb er stehen und sah sich um, während er überlegte was er als Erstes tun sollte.
09.08.2003, 20:53 #3
Hîrgalad
Beiträge: 354
Die Stadt Khorinis # 17 -
Immernoch über sein nächstes Ziel nachdenkend, drehte sich Hírgalad schweigend nach Westen, zum Hafenviertel und sah zu wie sich die untergehende Sonne auf der Wasseroberfläche spiegelte. Nachdem er für einige Minuten so verharrt war, lenkte er seine Schritte zurück in das Hafenviertel, jetzt allerdings mit dem Ziel einen Auftrag zu finden. Er dachte sich wenn ich irgendwann mal eine eigene Schmiede möchte, brauche ich Gold, viel Gold. Also fang ich doch gleich mal an es zu sammeln. Er hatte sich während er den Sonnenuntergang betrachtete einen groben Plan der nächsten Tage gemacht. Als erstes wollte er zwei, drei Aufträge erledigen, auch damit er nochmal mit Carl sprechen konnte. Dann hatte er sich weiterhin vorgestellt in einigen Tagen evtl. mit einer Gruppe Reisender zur Taverne zur Toten Harpyie zu wandern, und dann dort für einige Tage zu bleiben, um einige Menschen kennenzulernen. Denn obwohl er jetzt seit über einem Jahr in Khorinis verweilte hatte er bis auf Carl noch keine anderen Personen näher kennengelernt. Im Hafenviertel lenkte Hírgalad seine Schritte in der zunehmenden Dunkelheit zu einer Gruppe Frauen, für die er im Auftrag Carls schon mehrfach eine Sichel, oder eine Harke geschmiedet hatte, welche die Frauen dann auf dem kleinen Stück Land das sie bebauten einsetzten. Nach einem kurzen Gespräch mit den Frauen erfuhr er dass sie keine Sachen benötigten. Ein klein wenig enttäuscht und gedankenverloren ging er weiter in die Gasse hinein, und stolperte dabei fast über einen riesenhaften Menschen, der dort am Boden lag. Im ersten Moment dachte Hírgarad auf eine Leiche gestoßen zu sein, dann bemerkte er das der Riese sich ein notdürftiges Nachtlager gebastelt hatte. Neben ihm lag außerdem ein roh geschnitzter Holzknüppel, und die Überreste von etwas das wie das Abendessen des Hühnen aussah, anscheinend gekocht auf einem alten Schaufelteller. Bemüht keine Geräusche zu machen, bewegte sich Hírgalad fort von dem Hühnen, stolperte dabei jedoch über den abgebrochenen Stiel der Schaufel und fiel schwungvoll auf den sandigen Boden des Hafenviertels. Als er im Staub neben dem Riesen liegend, einen Blick auf diesen warf sah er dass der Hühne durch den Lärm den er veranstaltet hatte aufgewacht war, und ihm jetzt direkt in die Augen blickte.
10.08.2003, 08:22 #4
Hîrgalad
Beiträge: 354
Handwerker-Interessen-Vereinigung #2 -
Hi,
ihr könntet mich auch mal in die Liste aufnehmen, bin Schmied für Werkzeug und Allerlei. Eigentlich mach ich so ziemlich das gleiche wie Montaron, und noch einige andere Sachen ^^ also Monti: Konkurrenz is da ;)
10.08.2003, 12:07 #5
Hîrgalad
Beiträge: 354
Die Bürgerwehr #3 -
Nun, dann möchte ich mich doch gleich mal bei der BW anmelden :)
10.08.2003, 14:34 #6
Hîrgalad
Beiträge: 354
Die Stadt Khorinis # 17 -
Nachdem Hírgalad erwacht war, sah er sich um. Wo war er? Dann fiehl im alles wieder ein. Nachdem er im Staub neben dem hühnenhaften Menschen gelegen war, und in dessen Augen geblickt hatte, war er aufgestanden und hatte sich entschuldigt, er sagte er wollte nicht stören. Aber der Hühne schien ihn nicht gehört zu haben. Híralad blickte noch einige Augenblicke auf die Person die da auf dem provisorischen Nachtlager lag, und ging dann davon. Er war ein wenig verwirrt, da der Hühne ihn trotz des Lärmes und der geöffneten Augen wie es schien nicht bemerkt hatte. Hírgalad lenkte seine Schritte in Richtung Hotel, da er gehört hatte dass Reisende und Händler dort kostenlos übernachten könnten. Und im Grunde genommen war er ja jetzt ein Reisender. Er schlief schnell ein, und hatte eine traumlose Nacht. Nachdem er nun endlich aufwacht war, bemerkte er dass es schon ziemlich spät war. Er verließ schnellen Schrittes das Hotel, unschlüssig was er tun sollte. Dann lenkte er aber wiederum seine Schritte in das Hafenviertel, allerdings ohne bestimmte Absichten dort zu haben..
10.08.2003, 14:48 #7
Hîrgalad
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Die Stadt Khorinis # 17 -
Als Hírgalad nun im Hafenviertel angekommen war, sah er sich um. Er bemerkte dass er hier eigentlich gar nichts wollte. Gedankenverloren ging er zu Carls Schmiede, sie war leer. Ein klein bisschen enttäuscht dachte er sich Na gut dann eben nicht. Er verließ das Hafenviertel wieder und lenkte seine Schritte gemächlich in Richtung Marktplatz. Dort angekommen sah er sich um. Was er brauchte war ein Händler der ihm etwas zu essen verkaufen konnte.
10.08.2003, 14:57 #8
Hîrgalad
Beiträge: 354
Die Stadt Khorinis # 17 -
Nachdem Hírgalad Baltram 2 Fläschchen Wasser und 4 gebratene Moleratkeulen abgekauft hatte, setzte er sich auf eine Bank neben dessen Stand und begann genüßlich das köstlich Fleisch zu verspeisen.
10.08.2003, 15:43 #9
Hîrgalad
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Die Stadt Khorinis # 17 -
Während er seine Mahlzeit beendete beobachtete Hírgalad Baltrams andere Kunden. Er hörte den Gesprächen zu, die die Leute um ihn führten, während er einen kräftigen Schluck des wunderbar kalten Wassers zu sich nahm. Bei Baltram war nun wieder ein neuer Kunde angekommen, der anscheinend auch ein Händler, sich mit einem großen Vorrat an Fackeln, Fleisch und etwas Brot eindeckte. Daran interessiert, wo diese Person denn ihre Waren an den zu Mann bringen gedachte beobachtete Hírgalad den Mann der nun eindeutig auf seine Bank zusteuerte. Er rutschte etwas zur Seite, so dass für den Mann in seiner zerschlissenen Bauernkleidung ebenfalls genug Platz war.
10.08.2003, 18:53 #10
Hîrgalad
Beiträge: 354
Die Stadt Khorinis # 17 -
"Eine Lederrüstung?" Hírgalad war leicht überrascht. Er legte die Stirn in Falten und überlegte einige Zeit. Lederrüstungen... Der einzige Händler der ihm erinfiel, der auch Lederrüstungen führte war Matteo. Er antwortete dem Fremden:
"Nun ich denke eine Lederrüstung werdet ihr bei Matteo bekommen. Das wird allerdings nicht billig. Das letzte Mal als ich bei ihm war hat ein Reisender gerade 200 Goldstücke dafür bezahlt. Und er schien Matteo gut zu kennen, also kann es möglich sein dass er auch noch einen Preisnachlass bekam."
Er sah dem Mann der neben ihm saß in die Augen. "Ich möchte nicht unverschämt erscheinen, aber wofür benötigt ihr eigentlich diese ganzen Dinge? Wie ich eben mitbekommen habe habt ihr euch bei Baltram hier schon großzügig mit Waren eingedeckt, habt ihr denn eine längere Reise vor?" fragte er interessiert.
10.08.2003, 21:03 #11
Hîrgalad
Beiträge: 354
Die Stadt Khorinis # 17 -
Überrascht von der Neuigkeit des Fremden vergaß Hírgalad seine Umgangsformen. Das Minental ging es im durch den Kopf. Er hatte von Carl und anderen Mensschen nur Schlimmes über diesen Ort erfahren. Wiederum musterte er den Händler der neben ihm saß und ihn erwartungsvoll anblickte. Da fiehl Hírgalad wieder ein dass er nch seinem Namen gfragt worden war. "Mein Name ist Hírgalad" antwortete er. Dann sprach er seine Gedanken aus: "Seid ihr sicher dass ihr dorthin wollt? Ich meine, wie ich gehört habe ist das Minental ein mehr als rauer Ort. Dort soll es von Orks nur so wimmeln. Und die sind noch nicht einmal das Schlimmste. Und verzeiht wenn ich das sage, aber ihr mir nicht danach aus der Typ zu sein der eben mal an einer riesigen Horde Orks und unzähligen anderen Gefahren vorbeischleichen kann. Ehrlich gesagt würden mich keine 1000 Goldstücke verführen dort hinzugehen. Nein danke. Ich möchte mich noch ein klein bisschen meines Lebens erfreuen. Aber wenn ihr dringend dorthin müsst, dann ist das eure Sache. Allerdings solltet ihr dann ein paar kampfstarke Gestalten mitnehme, sonst werdet ihr schneller tot sein als ein Scavenger der mitten in ein Wolfsrudel geraten ist." Nachdem er diese Worte gesprochen hatte sah er seinen Banknachbarn wieder in die Augen die sich nun leicht geweitet hatten.
10.08.2003, 21:44 #12
Hîrgalad
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Die Stadt Khorinis # 17 -
Überrascht von dem plötzlichen Gefühlsausbruch des Mannes der sich als DragonSword vorgestellt hatte, sah er ihm nach wie sich dieser, nachdem er mehrmals um Verzeihung für eben diesen Wutausbruch, der für den Mann anscheinend sehr untypisch war, gebeten hatte, schnellen Schrittes in Richtung Hafenviertel entfernte. Immernoch ein wenig verdutzt schüttelte er leicht den Kopf und dachte sich dabei Ins Minental. Tststs auf was für Ideen die Leute heutzutage kommen. Er schüttelte den Geadnken ab, denn schließlich wollte er ja heute auch noch etwas anderes tun als dazusitzen und über die Ideen anderer Leute nachzudenken. [INun, wohin ziehts mich denn nun.[/I] ging es ihm durch den Kopf. Er überlegte noch ein paar Minuten und beschloß dann, sich zur Taverne "Zur Toten Harpie" aufzumachen. Also verließ er die Stadt durch das Osttor, grüßte dabei die Wachen mit einem einfachen Kopfnicken und machte sich schnellen Schrittes auf zur Taverne, während die Sonne langsam unterging.
10.08.2003, 22:06 #13
Hîrgalad
Beiträge: 354
Rund um Khorinis #10 -
Nach einem raschen ereignislosen Marsch durch die Umgebung Khorinis, kam Hírgalad nun an der Taverne an. die Sonne war inzwischen fast vollständig untergegangen, also trat er durch den Türrahmen des Hauses, aus dem das laute Gelächter der anderen Gäste drang. Er bestellte sich ein Bier, dann fragte er den Wirt nach dem Preis für ein Zimmer für eine Nacht. Nachdem er bezahlt hatte, nahm er den letzten Schluck des köstlichen kühlen Bieres zu sich und ging dann auf sein soeben gemietetes Zimmer. Dort legte er sich auf das Bett, und fiehl sogleich in einen ruhigen Schlaf, in dem er träumte dass er sich selber alleine ins Minental aufmachte um den größten Bierkrug der Welt aus den Klauen dse Ork-Führers zu retten. In seinem Traum traf er auch sogleich auf einem Ork und er zog einen riesigen Zweihänder den er nun besaß und wollte auf den Ork einschlagen. Dieser schlug jedoch sofort mit der Faust zu, und Hírgalad war sofort tot. Er sah noch kurz wie sein Körper plötzlich von lilanen Flammen umgeben wurde, um dann in einer großen schwarzen Explosion zu vergehen. Dann wachte er schweißgebadet auf. Er atmete in kurzen und unregelmäßigen Stößen, geschockt von dem was er da geträumt hatte. Aber einige Minuten später schlief er wieder ein, und diesmal hatte er einen traumlosen Schlaf.
11.08.2003, 15:00 #14
Hîrgalad
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Rund um Khorinis #10 -
Nachdem er wieder spät aufgewacht war, als die Sonne schon ziemlich hoch stand, machte sich Hírgalad gleich wieder auf den Weg in die Stadt. Vorher kaufte er sich bei Orlan noch ein Stück Fleisch und ein Fläschchen Wasser, welche er während seines Weges in die Stadt verspeiste. Es war wieder einmal ein sehr heißer Tag. Am Osttor der Stadt angekommen nickte er den Wachen kurz zu, und betrat ein wenig schwitzend die Stadt.
11.08.2003, 15:31 #15
Hîrgalad
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Die Stadt Khorinis # 17 -
Hírgalad stand nun am Marktplatz. Hierher wollte er. Er ging zu Hakon, in der Absicht sich etwas Rohstahl für seine Schmiedekunst zu besorgen. Wenn er denn irgendwann mal einen Kunden finden würde sagte er sich. Er grüßte den Händler freundlich. Nach einem kurzen Gespräch war das Geschäft abgewickelt. Hírgalad sah sich um. Er überlegte wo er am besten nach Kunden suchen sollte. Die Taverne. Natürlich. sagte er sich Dort werde ich schon jemanden finden. Vielleicht braucht ja der Wirt ja auch noch ne Pfanne oder sowas. Also ging er flotten Schrittes auf die Taverne zu. Als er sieh betrat sah er sich um. Die Taverne war an diesem heißen Tag fast voll. An einem Tisch entdeckte er, sein Herz stoppte kurz, den unglaublich großen Menschen, den er vor 2 Tagen am Abend getroffen hatte, und der obwohl Hírgalad einen Höllenlärm veranstaltet hatte, und fast auf ihn gefallen wäre, seelenruhig weitergeschlafen hatte. Neben ihm saß zu Hírgalads Verwunderung DragonSword, der Händler mit dem er gestern gesprochen hatte, der Mann der eine Expedition ins Minental vorhatte. Da es interessierte ihn ob DragonSword noch immer ins Minental wollte, ging er auf die beiden zu. Sie schienen ein sehr fröhliches Gespräch zu führen, jedenfalls lachten sie beide laut als Hírgalad am Tisch ankam. Sie bemerkten ihn erst als er sich zu ihnen setzte.
"Guten Tag, DragonSword" grüßte er den Händler, der ihn leicht überrascht ansah.
"Und ihr seit?" fragte er die große Gestalt und sah ihr dabei in die Augen.
11.08.2003, 15:59 #16
Hîrgalad
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Die Stadt Khorinis # 17 -
Durch den Schlag Dûhn auf seinen Rücken entwich Hirgalad ein kurzes Keuchen, dieser Mann war noch stärker als man allein schon von der Größe und dem Umfang her annehmen konnte. Die Stelle an der die tellergroße Hand Hírgalads Rücken getroffen hatte schmerzte leicht, und Hírgalad war auf keinen Fall sehr schwach oder zart beseitet.
"Danke" antwortete er dann dem Mann und setzte sich auf einen Stuhl. Er bestellte sich ein Bier und wandte sich dann an Dûhn.
"Freund sagtet ihr. Ich würde mich nicht wirklich als Freund von Dragonsword bezeichnen. Ich habe gestern mit ihm über seinen geplanten Ausflug ins Minental geredet und ihn versucht davon abzubringen, denn was ich über das Minental gehört habe klingt nicht sehr einladend." Er nahm kurz einen kleinen Schluck aus dem Bierkrug der ihm soeben gebracht worden war und an Dragonsword gewandt fragte er:
"Nun, wollt ihr immer noch ins Minental oder konnte ich euch überzeugen?"
11.08.2003, 20:03 #17
Hîrgalad
Beiträge: 354
Die Stadt Khorinis # 17 -
Auch Hírgalad stimmte zu. "Ich denke ebenfalls dass das mit dem Kloster eine gute Idee ist."wenn sie dich reinlassen, dann wirst du deine waren dort bestimmt zu guten Preisen los."
Dann hörte er Dûhn zu wie dieser, ein wenig stockend äußerte dass er sich erkundigen wollte ob Novizen gebraucht wurden. Hírgalad war erstaunt. Er hätte Dûhn nicht als einen Magier eingeschätzt. Aufgrund seines Körperbaus wäre Dûhn nach seiner Meinung ein perfekter Kämpfer. Nunja, die Wege Innos sind wohl unergründlich.
"Wenn ihr beide euch zum Kloster aufmacht, dann werde ich euch noch bis zur Taverne begleiten, um dann morgen zu Onars Hof oder eventuell ins Sumpflager zu gehen. Ich weiss noch nicht genau wohin. Also, wenn du möchtest dass wir dich begleiten Dragonsword, ich bin dabei.
13.08.2003, 11:04 #18
Hîrgalad
Beiträge: 354
Taverne "Zur toten Harpyie" #2 -
Hírgalad erwachte. Es war anscheunend wieder sehr spät am Vormittag. Er sah sich um. Wo war er nun schon wieder gelandet? Und was waren das für Träume gewesen. Er konnte sich nur noch schwach an viele dunkle Dinge erinnern, aber an nichts genaues. Er öffnete die Zimmertür und trat in einen durch die einfallende Sonne hellen Raum. Natürlich, er war in der Taverne. Nach dem übermäßigen Alkoholkonsum am gestrigen Tag hatte er sich hier ein Zimmer genommen und war sofort eingeschlafen. Hmm, er schritt die Treppe hinab in der Absicht sich etwas essbares zu besorgen. Als er an die Theke kam sah er sich zum ersten Mal die anderen Gäste an. Es war noch nicht sehr voll, für diese Uhrzeit verständlich. Nur an einem Tisch in der Ecke saßen 3 Bauern und unterhielten sich. Der einzige andere Gast saß an der Theke und es war
"Dragonsword!" entfuhr es Hírgalad. "Bist du also auch da. Wo ist Dûhn? Haben sie ihn im Kloster genommen? Hast du deine Waren angebracht? Und warum siehst du so enttäuscht aus?"
Er setzte sich zu seinem Freund der die ganzen Fragen ersteinmal verdauen musste, und bestellte sich bei Sador, dem Wirt zwei Stücke gebratene Moleratkeule und eine Flasche kühles Wasser. Es wurde anscheinend wiedermal ein sehr heißer Tag.
13.08.2003, 11:29 #19
Hîrgalad
Beiträge: 354
Taverne "Zur toten Harpyie" #2 -
"Eine Blutfliege hat euch angegriffen?" Hírgalad war erstaunt "Und ihr lebt noch? Donnerwetter, da hattet ihr ja ziemliches Glück." Dragonsword nickte leicht "Zu der Sache mit Onars Hof. Ich denke entweder sollten wir Beide aufbrechen oder zuerst auf Dûhn warten." Er sah seinen Freund an, der anscheinend sehr erschöpft war. "Ich denke wir bleiben beide noch etwas hier bis Dûhn auftaucht, du solltest dich wohl besser erstmal etwas ausruhen. Und außerdem, wenn wir zu dritt sind haben wir auch bessere Chancen gegen Blutfliegen." Er zwinkerte seinem Freund zu, und wartete auf dessen Antwort.
13.08.2003, 11:57 #20
Hîrgalad
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Taverne "Zur toten Harpyie" #2 -
Nachdem Hírgalad im ersten Augenblick überrumpelt seinem Freund hinterhergesehen hatte, wandte er sich wieder dem Rest seines Fleisches zu. Dann verlängerte er bei sador seinem Aufenthalt um eine weitere Nacht, und ging dann vor die Tür. Wiedereinmal war es ein sehr sonniger und heißer Tag, obwohl es zum Glück auch ein ibsschen windig war. Hírgalad setzte sich auf eine Bank vor der Taverne, und beobachtete die Umgebung. Ein sehr schöner Landstrich ging es ihm durch den Kopf. Schließlich verweilte sein Blick auf dem Pfad der zum Kloster führte, und er wartete darauf dass die unverwechselbare Gestalt seines Freundes Dûhns auftauchte.
13.08.2003, 14:07 #21
Hîrgalad
Beiträge: 354
Taverne "Zur toten Harpyie" #2 -
Hírgalad war froh als er von seinem Freund losgelassen wurde. "Mir ginge es gut, wenn du nicht so viel Kraft hättest." antwortete Hírgalad mit leichten Schmerzen im Brustkorb. "Passiert ist eigentlich nicht viel, soviel ich weiß. Dragonsword wurde aus dem Kloster geworfen, sonst weis ich nicht ob denn irgendwas wichtiges passiert ist, das uns etwas angeht. Achja, Dragonsword, der hat sich ein Zimmer genommen und schläft. Er war wohl sehr erschöpft. Ich weis nicht ob er heute noch einmal aufsteht, wir wollten nämlich nur auf dich warten und dann zu Onar's Hof gehen. Und wirst du mitkommen?" fragt er seinen großen Freund, der ihm mittlerweile ihn die kühlere Taverne gefolgt war.
13.08.2003, 15:30 #22
Hîrgalad
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Taverne "Zur toten Harpyie" #2 -
Hírgalad wollte seinem Freund gerade antworten dass sie sofort aufbrechen konnten als ihn jemand auf die Schulter tippte. Er drehte sich um.
"Wie bitte? Oh Nein ich bin nicht von hier." Er musterte den Fremden
"Wolltet ihr etwas bestimmtes, meine Freunde und ich waren im Begriff zu Onar's Hof aufzubrechen." teilte er dem Fremden mit ganz leicht genervter Stimme mit.
13.08.2003, 15:38 #23
Hîrgalad
Beiträge: 354
Taverne "Zur toten Harpyie" #2 -
"Ja ihr habt recht. Mein Name ist Hírgalad, das sind Dûhn," er zeigte auf den riesigen Menschen an seiner Seite "und dieer nette Mensch hinter mir ist Dragonsword. Wenn sie einverstanden sind dann könnt ihr uns gerne begleiten, wie war euer Name doch gleich?" fragend sah er den Fremden an.
13.08.2003, 15:56 #24
Hîrgalad
Beiträge: 354
Taverne "Zur toten Harpyie" #2 -
Nun etwas misstrauischer geworden sah Hírgalad Nanie an. Ein Dieb. Hmm, solange er nichts von uns stiehlt "Nein, ich war nicht in der Kolonie, ich kam vor einem Jahr vom Festland nach Khorinis und habe dort bis vor wenigen Tagen bei einem Freund gelebt. Nun, wenn wir heute noch bei Onar's Hof ankommen wollen, dann sollten wir langsam mal aufbrechen. Von mir aus könnt ihr uns gerne begleiten" sagte Hírgalad schließlich zu Nanie. Fragend sah er seine beiden Freunde an.
13.08.2003, 17:03 #25
Hîrgalad
Beiträge: 354
Rund um Khorinis #10 -
Die drei Freunde und Nanie waren sehr in ihrem Gespräch über Nanies Vergangenheit in der Minenkolonie vertieft als plötzlich aus dem Gebüsch eine Gestalt auf Hírgalad zusprang, ihn knapp verfehlte und dann erst einmal ein paar Schritte zurücktrat. Überrascht musterten Hírgalad und seine Freunde den Angreifer, während Nanie der bereits seinen Dolch gezogen hatte auf den Fremden losging. Der parierte den Schlag des Ex-Sträflings mit seinem Dolch, und ging dann seinerseits auf Dragonsword los, den er wohl als den schwächsten der Gruppe auserkoren hatte.
Dragonsword konnte dem Angriff des Wegelagerers gerade noch ausweichen, zog dann jedoch auch seinen Dolch. Hírgalad hatte es ihm mittlerweile gleich getan, und Dûhn hatte seine selbstgeschnitzte schwere Keule in der Hand. Hírgalad versuchte jetzt den Angreifer zu attackieren, aufgrund fehlender Übung misslang es ihm aber völlig, er stach ziemlich langsam zu, der Fremde konnte ohne Probleme ausweichen.
Die vier Reisenden waren allerdings dank ihrer zahlenmäßigen Überlegenheit klar im Vorteil, was sich jetzt zeigte. Sofort nachdem der Wegelagerer dem Angriff Hírgalads ausgewichen war kam nämlich Dragonsword mit seinem Dolch von hinten. Er stach zu, da er allerdings nur genau so gut wie Hirgalad kämpfen konnte, traf er nicht genau, er streifte nur die linke Seite der Lederrüstung des Angreifers, ohne die er jetzt immerhin eine blutende Wunde an der linken Seite gehabt hätte, so allerdings war nur ein kleiner Kratzer in der Rüstung zurückgeblieben. Wiederum stach jetzt Nanie zu, an seinen Bewegungen sah man dass er eindeutig mehr Kampferfahrung hatte als die drei Freunde. Er traf den Angreifer in der linken Brustseite, was dem jedoch nichts ausmachte, wieder hatte seine nietenbeschlagene Lederrüsutng den Schlag aufgehalten.
Doch bevor der Angreifer kontern konnte, kam Dûhn mit seiner Keule, ein kräftiger Schlag sauste auf den Wegelagerer zu, der konnte allerdings wiederrum ausweichen, trotzdem wurde er von dem schlag an der linken Hand getroffen. Der Schmerz durchzuckte ihn, er schrie auf. Wütend und schmerzerfüllt, erkannte er wohl dass seine Chancen diesen Kampf zu gewinnen nahe Null standen, ging er nun wie ein in die Enge getriebenes Tier auf das nächstbeste Opfer los. Dieses Opfer war in diesem Fall Hírgalad, der ebenfalls gerade angreifen wollte. Doch der Wegelagerer stach nun blitzschnell zu, und er traf den Schmied am linken Unterarm.
Wieder gab es einen Schmerzensschrei, und Hírgalad ließ seinen Dolch, den er erst vor 2 Tagen erstanden hatte fallen. Doch wie der Angreifer, war auch er jetzt von Wut und Schmerz erfüllt und er schlug mit hoher Geschwindigkeit mit der rechten Faust zu. Er traf den Angreifer mit einer harten rechten Geraden genau am Kinn, bevor dieser seinen Versuch sich zu ducken in die Tat umsetzen konnte. Der Fremde ging ohne einen Laut von sich zu geben zu Boden. Er war besiegt und anscheinend bewusstlos.
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