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[GM]Seelen - Trennung
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03.11.2003, 21:16 #151
Shakuras
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So folgte er blind das aufkeimende Gefühl, dass ihm die Richtung wies.Es wurde zwar stärker und stärker mit jedem Schritte, den er tat und es began nun auch leicht zu Schmerzen in des Priesters Seele, aber diesen Tribut ... diesen innerlichen Kampf musste er führen, wenn er wissen wollte, was mit ihm vor kurzem geschehen war.

Der Wind nahm an Zug und Kälte und ward der Vorbote für ein bevorstehendes Unwetter.Noch schien alles ruhig und friedlich hoch oben am Himmelszelt - abgesehen vom heulenden Wind, der nach und nach dem Magier einen Streich verpasste und Baum und Gestrüpp in Aufruhr brachte.

Doch solche ^Nettigkeiten^ konnten den alten Wandler, der schon so vieles gesehen hatte, nicht erschüttern.Er folgte weiter und weiter.Er kam dem Ende des Tales immer näher, wie er durch den Schein des heiligen Lichtes, das standhaft, trotz des starken und bitteren Windes, trohnte, erkannte.

Von Schlag zu Schlag machte er etwas am Boden aus und sein Blick blieb auf dieses Etwas ruhen.Seine Augen verengten sich und fokusierten es intensiver.Es war eine Gestalt...eine Person, die dort am Boden lag.Mehr konnte er nicht erkennen, aber dem Schmerz in seiner Seele nach zu urteilen, müsste das das Ziel sein.Die dunkle Präsenz.

Vorsichtig und doch seltsamerweise geschwind näherte der Kleriker sich dem sscheinbar Hilflosen...
05.11.2003, 16:51 #152
Gorr
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Abaddon, Gorr & Taeris - Der Untote Heerführer
Gorr und Abaddon schauten sich in die Augen. Es war Zeit für Gorr wirklich zu beweisen was er bisher gelernt hatte. Taeris schoss wie wild um sich und nietete einen Untoten nach dem anderen um. Sekunde um Sekunde hörte man das Zischen der Pfeile, die sich ihren Weg durch die neblig-feuchte Abendluft bahnten. Taeris griff nach einem neuen Pfeil und musste erschrocken feststellen, dass sein Köcher leer war. Einen Moment stand er regungslos da, nur um sich kurz danach wieder zu besinnen und sein Schwert aus der Scheide zu ziehen. Den Bogen warf er zu Tarim. Nun standen die drei Gefährten Rücken an Rücken um den Fischer herum, die untoten Kreaturen näherten sich langsam, aber unaufhaltbar. Gorr's Arme wurden zittrig und unruhig. Adrenalin schoss ihm durch den Körper und verursachte ein nur allzu bekanntes Gefühl: Blutrausch. Mit wildem Schrei löste er sich aus der Vierer-Formation und stürmte auf zwei der Untoten zu. Der Schmied schwang seinen leichten Zweihänder hoch in die Luft und ließ ihn auf die Beine des untoten Gegenübers herab rauschen. Mit einem Knacken brach der Zombie zusammen und sank schreiend zu Boden. Gorr wirbelte die Klinge in der Hand herum, sodass sie hinter ihn zeigte und stieß sie mit beiden Händen gerade unter der rechten Achsel in den Untoten hinter ihm. Schnell drehte er sich um die eigene Achse, setzte einen Fuß auf den Brustkorb des Zombies und stieß ihn kraftvoll mit dem Fuß von seinem Schwert herunter. Schmatzend lößte sich der Untote von der Klinge, die noch ein paar Fetzen verfaultem Fleisches mit sich nahm. Als sich der Untote auf dem Boden wiederfand, begannen Maden aus seiner klaffenden Wunde zu kriechen und bewegten sich weiter über den Bauch. Gorr war des abscheulichen Anblickes überdrüssig und stieß dem Zombie den Zweihänder in den Hals, um ihm das letzte Fünkchen Leben zu nehmen.
Dann drehte er sich schnell, um nach den anderen zu gucken. Taeris hatte Tarim angewiesen ein kleines Stück zurück zu laufen, in die Richtung aus der sie kamen. Anscheinend hatte er Sorge um seinen ach so kostbaren Bogen. Mittlerweile waren die drei Krieger von den Untoten umzingelnd und versuchten eine blutige Bresche in die Reihen der Zombies zu schlagen. Abaddon kämpfte gleich mit dreien gleichzeitig und schlug dem Einen gerade den rechten Arm ab, der ihn an der Schulter gepackt hatte. Taeris hatte mit einem Zombie zu kämpfen aus dessen Brust zwei Pfeile empor ragten. Anscheinend konnte man diese abscheulichen Kreaturen nur töten indem man ihnen den Kopf abschlug, was der Jäger auch gleich daraufhin tat. Sekunden später war er von zwei weiteren Untoten umringt. Abaddon wirbelte einmal im Kreis herum und fuhr mit seiner Klinge nacheinander durch die Hälse seiner Widersacher, die gleich darauf wie ein paar Reissäcke zu Boden fielen. Gorr merkte wie sich eine kühle, schleimige Klaue um seinen Unterarm schloss und an ihm zerrte. Neben ihm stand ein Zombie der vergeblich versuchte den hohen Söldner zu entwaffnen. Gorr stieß ihm den Knauf des Schwertes in den Bauch, sodass sich der Untote nach vorn beugte und der Schmied ihm problemlos gegen den Kopf treten konnte. Sein Fuß traf auf den Kopf des untoten Mannes und beförderte ihn per Eilboten an den nächsten Baum, wo er wie ein überreifer Kürbis platzte. Gorr drehte sich erschauert weg und musste sich bald übergeben. Auf diese Art von Anblicken konnte er getrost verzichten. Das war ihm zu viel.
Die beiden anderen hatten schwer zu kämpfen. Gorr rannte los um ihnen zu helfen, stolperte aber unglücklich über eine vergammelte Wurzel und schlug hart auf dem Boden auf. In seinem Kopf drehte sich alles. Gleich wäre es soweit und das schöne Essen wäre dahin - verschwendet an den Waldboden. Der hohe Söldner schüttelte den Kopf um wieder ein wenig klarer sehen zu können - doch was er sah erfreute ihn gar nicht. Ein Untoter robbte auf ihn zu und packte ihn an den Beinen, zog sich immer weiter an ihm hoch. Es war der, dem er die Beine abgeschlagen hatte. Es schien ihm nicht das geringste auszumachen. Seine kalten, blauen Finger bohrten ihre gelben Krallen in Gorr's Bauch und zerrten sich nach vorn. Gorr schaute angewidert weg und versuchte sein Schwert zu erspähen, das Abaddon ihm gegeben hatte. Doch es war nicht zu sehen. Was sollte er tun ? Immer wieder warf er angsterfüllte Blicke um sich und versuchte krampfhaft die Schemen des Schwertes in der Dämmerung zu erkennen. Ja, er betete fast dafür den Griff der Waffe zu sehen und greifen zu können, doch er sah sie nicht. Der Untote legte seine knöchrigen Finger um den Hals des Schmiedes und riss sein Maul weit auf. Nur noch wenige gelbe Zähne ragten aus seinen Kiefern, doch allein der gammelige Mundgeruch der Kreatur war im Stande den härtesten Mann zur Strecke zu bringen. Das Schicksal meinte es nicht gut mit ihm. Langsam wurde Gorr benommen, immer öfter legte sich ein schwarzer Schleier über seine Augen. Die Sekunden dehnten sich zu Stunden, doch plötzlich lößte sich der krampfhafte Griff an seinem Hals. Gorr sah eine rote Flut auf ihn zukommen und schloss hastig die Augen, die nun damit bespritzt wurden. Der Körper des Untoten sackte auf Gorr's Brustkorb nieder und blieb regungslos liegen. Der Schmied öffnete vorsichtig die bespritzten Augen.
Vor ihm stand Abaddon, er atmete schwer und hielt seinen Zweihänder in der rechten Hand, an dem verfaulte Gedärme herunter hingen. Seine Rüstung war besudelt mit dem Blut der untoten Quälgeister. Ebenso wie Gorr's Gesicht, welches das meiste Blut des Zombie's abbekommen hatte. Ein Tropfen Blut löste sich von seiner Nase und tropfte ihm auf die Brust. Auf ihm lag der leblose Körper des Untoten - ohne Kopf. Angeekelt stieß er ihn von sich und stemmte sich so schnell vom Boden ab wie nur irgend möglich. Der Schmied reichte Abaddon die Hand. Danke., mehr war jetzt nicht imstande zu sagen. Auf dem moosigen Waldboden fand er seinen leichten Einhänder wieder und betrachtete ersteinmal das Schlachtfeld - kein schöner Anblick, denn die Teile der Zombies waren auf dem ganzen Platz verteilt. Tarim hatte sich wieder eingefunden und auch Taeris kam auf sie zugestürmt. Es sind noch mehr ! Sie kommen aus einer Höhle ! schrie er den Dreien entgegen und deutete mit dem Zeigefinger in die Richtung, in der die Höhle sein sollte. Keinen Augenaufschlag später sahen sie auch schon die nächsten Gegner auf sich zu trotten....
06.11.2003, 17:06 #153
Abaddon
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Abaddon blickte sich um. Taeris zu seiner linken, Gorr zu seiner Rechten. Fest entschlossen hielten sie ihre Zwiehänder in einer fast perfekten Pose. Der Kampfgeist hatte ihren Stil stark beeinflusst und nun standen die 3 Krieger da wie eine Wand welche der Untoten Abschaum unmöglich überwinden konnte.

Aus der Notsituation herraus hatte Abaddon angefangen zu kämpfen doch nun in den wenigen Augenblicken der Pause begann er zu denken. "Untote" war sein Stichwort. Dies war nicht das erste Untote Heer auf welches er traf und so besann er sich auf den Legendären Kampf um die Pyramide im Sumpflager. Horden von Untoten hatte sie damals erledigt.

Bei genauerem denken und stetigem anrücken weiterer Untoter versuchte er sich an die 4 Methoden zur Vernichtung von Untoten zu erinnern. Sonnenlicht, darauf konnten sie nicht zählen. Holzpfähle, keine zeit zum schnitzen. Enthaupten, ging zu langsam und erforderte zu viel Geschick. Feuer... Feuer ! Das war die Lösung.

Fix kramte er in seinen Erinnerungen... eine Möglichkeit möglichst schnell möglichst viel Feuer zu machen. Ha ! Da war die Lösung. Als er damals mit Ismael, Srezor und Co losgezogen war um die Minecrawler zu entzangen hatte er einen Geistesblitz. Nur wo sollte er für eine derartige "Feuerflasche" die Zutaten nur herkriegen. Plötzlich kam ihm eine Idee. Er kramte in seiner Tasche und fand eine sehr alte Flasche 80%igen welchen Gor na Tim einmal gebraut hatte. Er mochte Met sowieso viel lieber.

Einen alten Lappen hatte er sowieso immer dabei. Nur selten gab es Kämpfe wo er kein Blut von seiner Klinge wischen musste. Er goß etwas von dem starken Alkohol darüber und stopfte den Lappen in die Flasche. Hastig zog er Taeris aus dem Gefecht zurück und ließ sich von ihm die Feuersteine reichen. Schnell entzüdnete er das Tuch und gab die Steine an den Hohen Söldner zurück.

Mit einem "Fresst das, Abschaum Beliars!" schleuderte er die Feuerflasche in die Untotenhorde. Als sie zersprang entzündete sich die Flüssigkeit im inneren als sie nach aussen trat und verteilte sich auf den Bestien. DOch das machte die Situation zumindest kurzzeitig noch ein Stück gefährlicher. Es musste ihnen gelingen die nun brennende Horde von Untoten solange zurückzuhalten bis die Flammen sie dahinraffen würden.
06.11.2003, 19:09 #154
Tarim
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Die brennende Horde der Untoten kam auf die Krieger zu gerannt. Abaddon, Gorr und Taeris hielten ihre Klingen schützend vor sich. Doch Tarim stand ein ganzes Stück weiter hinten und beobachtete die Kämpfer. Er wäre nie auch die Idee mit dem Feuer gekommen in einer so stressige Situation. Der junge Mann hätte vollkommen den Kopf verloren, wenn von Abaddon und den anderen nicht so etwas Kühles und Konzentriertes ausging. Tarim überlegte. Er war eher eine Last für seine Gefährten irgendetwas musste er doch tun. Er griff in seine Tasche. Sofort hatte er die lange herausragende Angel in der Hand. Sowie noch weitere Angelsehne und -hacken. Wie sollte er nur damit ihnen helfen. Er sah auf. Die ersten Schwerthiebe. gingen schon auf die anstürmenden, brennenden Zombie nieder. Doch er hörte etwas neben sich. Ein Zombie stand direkt neben ihm und würgte den Fischer mit seinen verfaulten Händen. Tarim hatte in der einen Hand noch immer ein Stück Angelschnur. Ihm ging langsam die Luft aus und er konnte sich noch gerade an seine Gefährten erinnern. Er hatte gesehen das die Zombies nur mit Köpfen tötbar waren. Er umschling den Hals des Zombies mit der Angelsehne und ergriff das andere Ende mit seiner Hand. Beide, er und der Zombie, wurden gewürgt, von ihrem Gegenüber. Die Lage war für Tarim aussichtslos. Er zog so kräftig er es vermochte an der Sehne. Wie sollte man den einen Zombie mit einer Sehne töten. Doch dann bemerkte er das die Sehne sich ihn den Hals seines Gegners grub. Der Zombie war so verfault das die Sehne nach dem ersten Riss nur noch durch glitt. Der Kopf viel zum Boden und die Arme lösten sich von des Fischers Hals. Er war erleichtert und zugleich geschockt. Er hatte den ersten Gegner getötet. Er sah wieder auf zu seinen Gefährten. Sie stoßen die brennenden Untoten immer wieder mit heftigen Stößen mit ihren Schwertern zurück. Tarim überlegte. Mit der Sehne konnte man Körperteile der Zombies so leicht abgetrennt werden. Viel leichter als Tarim je vermutet hätte. Er sah die Zombies an. Um ihre Füße brannte sie nicht. Tarim heilte zu der Gruppe und zog die lange Sehne hervor. Taeris wurde leicht zurückgedrängt. Tarim rannte auf ihn zu und schlug ihn auf die Schulter. Dieser fuhr mit seinem Zweihänder herum und hätte beinahe Tarim geköpft doch kam er noch rechzeitig zu Besinnung und hielt mit seinem Schlag inne und dass nur ein winziges Stückchen von Tarims Hals. Tarim wurde schlecht, doch nun gab es etwas Wichtigeres. Er zeige Taeris in Windeseile die Sehne und deutete auf die Füße der Untotenmasse. "Lass uns ihre Füße versuchen abzutrennen. Die sind so vermodert das es Klappen könnte." Taeris nickte und schnappte sich die Sehne und rannte mit Tarim gebückt um die Brennenden herum. Jeder von ihnen rannte in eine andere Richtung dann herum. Abaddon und Gorr hatten den Plan begriffen uns stoßen noch einmal die Untoten mit aller Kraft zurück und sprangen nach hinten. Die Untoten begriffen nicht was geschah und schon war Taeris elegant an Tarim vorbei gesprungen. Tarim wäre beinahe stehen geblieben um Taeris zu beobachten, doch er faste sich und machte weiter. Sie zogen so kräftig sie konnten. Es zog die Untoten zusammen, doch sie waren nicht Stark genug um sie zusammenzuhalten und erst recht konnten sie die Beine so nicht abtrennen. Gorr sprang zu Taeris und half ihm bei ziehen und Abaddon sprang zu Tarim. Durch die vereinten Kräfte löste sich plötzlich die Spannung und alle zogen so stark sie konnten. Die Sehne zischte förmlich durch die Luft und durch die Untoten und trennte dabei die Füße ab. Die Untoten stürzten und schlugen brennend um sich. Die Sehne fing Feuer und verbrannte. Die vier Abenteuer sprangen auf. Sie sahen auf die schreienden Geschöpfe Beliars. Tarim war erstaunt, dass sein Plan geklappt hatte und ein wenig Stolz.
06.11.2003, 19:49 #155
Abaddon
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Abaddon lachte. Laut und herzhaft. Diese Biester waren am Verwesen, hatten keine Füße mehr mussten sich daher krabbelnd fortbewegen und brannten auch noch. Sie waren wirklich keine Gegner mehr. Plötzlich stieß er ganz kurz einen Schmerzensschrei aus. Er blickte an sich herab und entdeckte einen brennenden Untoten der ihm ins Knie gebissen hatte.

Du geschöpf Beliars wagst es deine vermoderten Beißer in einem Diener des allmächtigen Schläfers zu versänken ? Spüre die Schuhsohle der Gerechtigkeit !

Der Templerführer hob das recht Bein und blickt in das Gesicht des Zombies. Dieser guckte leicht Rätselhaft und quieckte ein wenig als er merkte wie sich die Sohle des Plattenstiefels Abaddons rasch seinem Gesicht näherte und so den Kopf in tausend Teile zerfetzte. Dafür das er eigentlich nicht brutal veranlagt war schien ihm dieses Vorgehen allerdings Spaß zu machen. Er hob den linken Fuß und zertrat den Schädel eines weiteren Zombies der heran krabbelte. Das würde ein spaßiges Kinderspiel werden...
06.11.2003, 20:02 #156
Tarim
Beiträge: 189

Tarim sah Abaddon, als er schrie, erschreckt an. Doch als er dann sah, wie Abaddon sich um die Zombies kümmerte kam, krabbelten schon zwei von diesen auf ihn zu. Er Blickte hinab. Er hatte nur einfach Stiefel an, nicht so wie Abaddon Plattenstiefel.

Er dachte kurz nach und nahm dann einen großen Stein neben sich. Ja das wird gehen, dachte er sich und schleppte den Stein zu einem der Zombie und lies ihn fallen. Der Kopf des Zombies zerplattste wie ein Kürbis. Er nahm den Stein wieder hoch und brachte ihn zum nächsten Zombie. Er hörte das lachen des Tempelführers und sah diesen an. Er hatten diesen ernsten Krieger noch die lachen gesehen. Er fand sich wohl in dessen gegenwart, doch Tarim war nicht zu lachen. Er hatte noch nie Menschen oder menschenähnliche Wesen getötet, doch dieser Abschaum musste weg. Der Fischer machte weiter Zombiekopfzerplatzen, oder besser Kürbiszerplatzen...
06.11.2003, 20:14 #157
Abaddon
Beiträge: 1.783

Die Zombies hatten sich wütend fauchend im inneren des von Tarims Angelsehne verursachten Feuerkreis versammt. Es waren noch ungefähr 20 Stück von ihnen. Doch da die Krieger allesammt Fellumhänge trugen war es unmöglich den Feuerkreis zu passieren ohne selbst schaden zu nehmen. Abaddon überlegte eine Weile und sah dann einen großen Baum nicht weit entfernt stehen. Er hatte genug Zeit mit Schritten die Entfernung abzugehen und anhand von leichter mathematischer Berechnung etwas zu berechnen.

Als er fertig war winkte er Gorr zu sich. Beide psotierten sich auf der hitneren Seite des Baumes und hackten. In einem perfekten Rythmus. Immer wenn Abaddon seinen Zweihänder aus dem Holz zog schlug Gorr zu. So war der Baum schnell bis zu 3/4 angesägt. Beide stämmten sich mit aller Kraft dagegen so das dieser genau in die Richtung der Untoten stürzte. Mit einem lauten Knacken und einer wundervoll im Glanz des Feuers leuchtenden Blutfontäne zerquetschte die Baumkrone jegliches Leben unter sich und fing dann auch noch Feuer was darauf schließen ließ das keiner der Untoten überlebt hatte.

Gorr und Abaddon waren zufrieden mit ihrer Leistung doch Tarim und Taers schienen weniger begeistert da diese von oben bis unten mit dem spritzenden Saft des Lebens eingedeckt waren.
07.11.2003, 16:36 #158
Gorr
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Nachdem sie das Schlachtfeld verlassen hatten, bewegten sich die Vier weiter gen Höhle. Dort angekommen sah es ziemlich düster für sie aus
- im wahrsten Sinne des Wortes. Es war stockdunkel. Nicht ein kleiner Strahl Licht fiel in die Muffbude von Zombiehöhle. Anscheinend brauchten die kein Licht zur Orientierung. Es war nicht zu fassen. Aber wenigstens schienen alle ausgeflogen beziehungsweise ausgestorben zu sein. Taeris und Abaddon fummelten wieder an ihren Steinen herum und machten sich gegenseitig heiß...
Zumindest entzündeten sie drei Fackeln und gaben Gorr eine davon. Gorr ging ein wenig weiter voran, während die anderen Drei noch an Tarim's Fackel herumfingerten. Gorr trottete langsam durch die Höhle, nicht nur dass es düster war, es war dazu auch noch extrem staubig - hab ich schon erwähnt dass es auch noch muffig war ? Der Schmied sah einen weißen Vorhang vor sich umher wehen, hier zog eine kleine Briese durch die Höhle das hieß es musste einen anderen Eingang dahin geben. Der hohe Söldner wunderte sich eben nur über diesen mysteriösen Vorhang - sah irgendwie aus wie Seide. Die musste er doch glatt mitnehmen ! Hummelchen konnte damit bestimmt ne Menge anfangen. Also warf der Mann seine Fackel auf den Boden und griff herzhaft mit beiden Händen an den Vorhang. Und blieb kleben.
Jetzt wusste Gorr was es war - ein Spinnennetz. Mindestens zweieinhalb Meter hoch und genauso breit. Nachdem er seine Hände aus dem Gespinnst genommen und sich an der Hose abgewischt hatte, nahm er wieder seine Fackel auf und brannte sich seinen Weg durch die Spinnenhöhle. Gorr vernahm ein leichtes Schlurfen und Kettenrasseln, dachte sich dabei aber nicht viel und spazierte einfach weiter.
Auf einmal sah er etwas. Etwas großes, eckiges stand vor ihm. Gorr bewegte sich darauf zu und hielt die Fackel daran um es zu erleuchten - es war ein Grab ! Ein überirdisches Grab, wer hatte gedacht sowas hier zu finden. Er verdrehte die Augen. Das war so typisch für diese Welt. Überall in Höhlen konnte man Gräber und verwesende Skelette finden die immer etwas brauchbares dabei hatten - seien es Tränke, Spruchrollen, Waffen oder auch ein paar Thaler.
Irgendwie eigenartig. Wie waren alle diese Menschen gestorben ? Und waren sie alle gleichzeitig gestorben ? Zumindest sahen sie alle gleich aus.... Plötzlich riss eine knöcherne Hand an Gorr's Schulter. Der Schmied wurde gewaltig nach hinten gezogen und verlor seine Fackel, sie fiel auf das grab und kullerte dahinter. Jetzt konnte er gar nichts mehr sehen.
Gorr fummelte wild um sich, mal hatte er rostiges Metall an der Hand, mal ein paar Knochen und ab und zu etwas dass sich anfasste wie Pergament-Papier, nur dass es an den Knochen hing... Der Schmied spürte ein paar harte Schläge und kassierte erstmal kräftig ein. Dann zog er so rasch wie möglich seinen leichten Zweihänder und schwang ihn in großen Bögen um sich herum. Immer wieder schwang er ihn in die Richtung aus der das Geklapper der Knochen kam. Wieder krallte sich eine kalte verknöcherte Hand an ihm fest, diesmal an seinem linken Arm und er nutzte die Gunst der Sekunde um mit der Rechten weit auszuholen und die Hand mit einem Schlag abzuhacken.
Die Kreatur ihm gegenüber gab einen lauten Schrei ab, der hörte sich aber mehr nach Wut an, als nach Schmerz. Gorr allerdings war das ziemlich schnurz. Er musste sich orientieren, das war jetzt wichtiger denn je. Er erinnerte sich an die Zeit bei den Orks und an das Training im Wald, dass ihm so einiges an Erinnerung zurück gebracht hatte. Gorr lauschte in die Finsternis, vor ihm klapperte diese Gestalt die anscheinend irgendwas zu suchen schien. Hinter sich aber vernahm er ein leichtes Knistern - das musste die Fackel sein. Er ging vorsichtig rückwärts und stieß gegen die Kante des Grabes, über das er sich prompt herüber hiefte. Da sah er schon das Flackernde Licht, die Fackel war unter einen steinernen Absatz gerollt und hatte ihr Licht nicht an die Höhle weitergeben können. Jetzt griff Gorr nach der Fackel und beleuchtete endlich seinen Widersacher.
Der hatte anscheinend gefunden was er gesucht hatte. Mit einem lauten *WUUUSCH* fuhr eine glänzende Klinge durch die Fackel in Gorr's Hand, welche sofort halblings zu Boden fiel. Das Skelett in verrosteter Paladinrüstung vor ihm schien dämonisch zu grinsen. Gorr begann nur noch zu schreien: Abaaaaddooooooooooooooooon !!!
08.11.2003, 10:03 #159
Taeris Steel
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Taeris der sich von den andren beiden getrennt hatte um nach Pfeilen zu suchen, vernahm einen lauten Schrei, der aus einem der Gänge in seiner Nähe zu kommen schien. Taris sammelte einige am Boden liegende pfeile auf und steckte sie ins einen Köcher. Hinzu steckte er einige seiner Brandpfeile die er sich zu Beginn der Reise in den Rucksack gesteckt hatte. Taeris zog seinen zweihänder und rannte in die Richtung aus der die Hilferufe kahmen. Im laufen entzündete Taeris eine Fackel und eilte der Quelle des Geschreis entgegen. Schliessliche reichte er den Schaplatz. Gorr kämpfte gegen einen Untoten in einer vergammelten Paladinrüstung. "Man, die Rüstungen sehen ja in vergammelt noch schlimmer aus als in glänzend." dachte Taeris und stürmte seinem kameraden zur Hilfe. Dieser wich grade einem Überkofschlag des Untoten aus, so das dessen klinge sich tief in die steinerne modrige Wand eindrang und einen Moment lang stecken blieb. Gorr nutzte die Gelegenheit und trat den Untoten von seiner Klinge weg, um dann seine Klinge in dessen Seite zu versenken. dunkles Blut spritzte aus der klaffenden Wunde, doch der Untote wurde nur noch wütender und schlug Gorr mit einem schweren Hieb von
sich weg.
Der Untote bewegte sich halbwegs flink auf seine in der Wand steckende Klinge zu und riss sie aus dem modrigen Fels. Nun deckte er den Schmed wieder mit heftigen schnellen Schlägen ein, die Gorr verzweifelt zu parieren versuchte. Hin und her ging der Kampf. Schliesslich drängte der Untote Gorr an die Wand und drückte mit seinem Schwert Gorrs Klinge an dessen Hals. Gorr hielt dagegen, doch der Untote schien unglaubliche Kräfte zu besitzen. Taeris war zu erst wie gelähmt, doch schliesslich besann er sich und sprang mit erhobener Klinge auf den untoten zu, der ihm den Rücken zugewandt hatte. Taeris holte zu einem Überkopfschlag aus, doch mitten im Schwung holen fiel ihm ein, das die Zombies nur ohne Kopf aufhören würden zu kämpfen.
Taeris drehte im Schwung die Klinge und schlug mit aller Kraft seitlich gegen den Rumpf des Untoten Heerführers. Mit einem schmatzenden Geräusch trennte sich der Kopf mitsamt dem helm vom Rumpf des Zombies und flog im hohen Bogen gegen die gegenüberliegende Wand, von der er abprallte und im Dreck liegen blieb. Das rötliche Glühen der Augen des Zombies wurde schwächer und erlosch. Taeris betrachtete gerade sein am Boden liegendes Werk als er aus dem hitnergrund ein angesträngtes Seufzen und Stöhnen hörte. Das geräusch von aufeinandertreffenden Klingen war noch nicht verklungen. Taeris fuhr erschrocken herum und erblickte Gorr, der immernoch gegen die Wand gedrückt wurde und die Klinge des inzwischen kopflosen Heerführers, die sich imemrnäher an Gorrs Kehle heran bewegte.
Entrüstet sah Taeris den Leichnahm des Zombies an, der scheinabr selbst kopflos noch weiter zu kämpfen vermochte. Taeris schüttelte ungläubig den Kopf und hob seinen Zweihänder. Wieder holte er zu einem Seitwärtshieb aus und stürtzte sich auf den Zombie der sich immernoch mit Gorr beschäftigte. Tief grub sich die Klinge des Schwertes in die Seite des heerführers und riss ihn von den Füssen. Er taumelte seitwärts und musste von Gorr ablassen. Beinahe währe der Untote zu fall gekommen, doch fing er sich rechtzeitig ab. Erleichtert stieß Gorr sich von der Wand ab und stürtzte sich nun gemeinsam mit Taeris auf den heerführer, hoffentlich würde Abaddon bald auftauchen.
08.11.2003, 11:17 #160
Abaddon
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Abaddon hatte mit Tarim zusammen einen anderen Teil der Höhle erkundet und hoffte zuerst auf einen Heerführer zu finden. Gewiss hatten seine Schüler einen starken Willen und auch schon gutes Talent doch ein Untoter Herrführer war nicht zu unrecht Heerführer und seiner Ansicht nach einer der stärksten Gegner der existierte.

Doch was zum Teufel war das ?? Abaddon schloss die Augen und vernahm eine unglaublich starke Aura die zweifellos Böse war. Was auch immer es war, war sehr mächtig. Der Templerführer glaubt seine beiden Schüler in Gefahr und warf Tarim die Fackel herüber und rannte los mit dem jungen Fischer dicht neben sich. Mit beiden Händen frei nahm er seine Armbrust "Todeshammer" vom Rücken und spannte gewaltsam einen Bolzen ein.

Als sie am Ursprung der dunklen Aura angekommen waren sahen sie bereits Taeris und Gorr welche gegen einen scheinbar Kopflosen Untoten kämpften. Der Hüter des Glaubens riß Tarim hastig die Fackel aus der Hand und warf sie in die Höhle woraufhin diese gut ausgeleuchtet wurde. Der Templerführer legte an und spannte die Sehne noch einmal kraeftig nach. Als sich der Heerführer gerade mit einem Sprungangriff auf Taeris stürzte feuerte Abaddon den gewaltigen Bolzen ab und riß den Untoten weit von seinem Kurs ab und schleuderte ihn gegen die Felswand.

Verzeiht das es solange gedauert hat.

Sprach Abaddon während er seinen Zweihänder vom Rücken gleiten ließ und sich zwischen Gorr und Taeris stellte. Der Untote richtete sich auf schien aber trotz der dreifachen Bedrohung nicht beeindruckt.

Der Templer musterte seinen Gegner von oben bis Untoten. Beeindruckender Körperbau und eine sehr beachtliche Kraft schien er trotz seinen fehlenden Muskeln auch zu haben. Nun war auch klar der Ursprung seiner Aura auszumachen. Anhand seiner Rüstung war zu erkennen das dies mal ein sehr hochrangiger Paladin gewesen sein muss denn nur eine verdorbene Aura Innos konnte eine solche Ausstrahlung haben.

Doch was auch immer es war es lebte ohne Kopf weiter also gab es nur eien Möglichkeit. Sie mussten dieses Wesen fachgerecht in seine Einzelteile zerlegen denn so wäre es eigentlich egal ob es weiterlebt denn es könnte eh nichts ausrichten.

Bedrohlich ließ der Hüter des Glaubens noch einmal seine KLinge kreisen und nahm dann eien Verteidigungspose ein als das dämonische Wesen schon auf die Dreiergruppe zu stürzte.
08.11.2003, 20:06 #161
<Diego>
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Diego&Shakuras im Minental
Diego wachte auf. Er hatte diesmal keinen Traum gehabt. Jedenfalls konnte er sich an nichts erinnern. Um ihn herum war die Dämmerung eingegangen und hatte das grelle Sonnenlicht abgelöst. Nun war die Zeit der Nacht gekommen. Die Zeit in der sich ein Schwarzmagier am wohlsten fühlte. Doch als er die nähere Umgebung näher betrachtete, fiel ihm ein Mann auf.
Dann erkannte er es. Dieses komische Gefühl hatte ihn wohl aus dem Schlaf gerissen. Es war ein Gefühl der Gefahr. In seiner Nähe stand ein Feuermagier, der sich ihm näherte. Ein Mann des Lichtes. Ein Feind. Das Adrenalin schoss durch seine Adern und er wirkte eine Lichtkugel um den Mann und zeigte Absichten aufzudecken.
Nachdem er den Mann näher beäugt hatte, formte er mit Leichtigkeit eine Schattenflamme. Er musste vorbereitet sein, wenn dieser Magier ihn angreifen wolle.
Dann sprach er mit kalten stimme:
„Was wollt ihr Fremder? Habt ihr euch verlaufen? Ihr seid fernab von eurem schützenden Kloster. Ein Kloster voller Narren. Wollt ihr nicht lieber zurückkehren? Hier draußen ist es sehr gefährlich für einen Feuermagier.“
Dann stockte er. Seine eisigen Augen funkelten. Dabei verzog er jedoch keine Miene. Er spukte auf den Boden um den Fremden zu zeigen, dass er hier nicht erwünscht sei.
Dann ging er ein par Schritte zurück um Abstand von ihm zu gewinnen…
08.11.2003, 21:04 #162
Shakuras
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Das erschaffene Heiligtum preiste nun einen bleichen Jüngling, der eine Robe der dunklen Künste trug.Das Gesicht, das seltsamerweise nur spährlich beschienen ward, wies die Bleiche eines Toten auf.Die Augen waren rötlich untermalt, als ob der Fremde seit Tagen nicht mehr geschlafen hätte oder unruhig träumte.

Der Schmerz nagte an des Lichtes Seele.Es übte einen stechenden und pochenden Schmerz auf.Der Feuermagier blieb aprupt stehen, als sein Gegenüber geschwind eine Schattenflamme beschworen hatte.


.o0( Seine Aura ist stark und weit spührbar und doch ...)

"Zollt Ihr so einen besorgten, alten Mann Dank?"
08.11.2003, 22:07 #163
<Diego>
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Diego ging etwas näher an den Fremden heran und ließ seine Schattenflamme verschwinden. Dann schaute er fragend in das faltige Gesicht des Mannes und sagte mit närrischer Stimme:

„Ich soll eich Dank zollen? Euch? Einem Feuermagier? Einem Mann, der sich dem Innos verschworen hat?“

Ein dreckiges Grinsen machte sich auf seinen blauen Lippen breit und zeigte seine weißen Zähne. Dann hielt er einem Moment Inne und sprach:

„Nun, lassen wir das Vorgeplänkel und kommen zur Sache. Was wollt ihr von mir? Immerhin bin ich ein Schwarzmagier und ihr ein Feuermagier. Normalerweise würde ich euch sofort umbringen, aber ihr scheint mir etwas labil zu sein. Also wisst ihr wohl nicht was ihr macht.“

Er stoppte und ließ nun den alten Mann gegenüber reden. Vielleicht hatte er ja mal mehr zu sagen…
08.11.2003, 23:27 #164
Shakuras
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"Ich danke Euch für Eure Güte, mein Leben verschohnen zu wollen... ", sprach der Greis und ging näher auf den Schwarzmagier zu.Leicht legte er sein Haupte schief und prägte sich sichtlich jedes Markante des Beschwörers ein.

"Doch ich bin trotz meines hohen Alters noch Herr meines Verstandes." Er wusste wohl noch nicht so recht, was er von der dunklen Präsenz halten sollte.Diese Person war sich bisher selbst widersprüchlich in all ihrem Verhalten.Ein Rätsel stellte sich dar.

"Ihr wollt wissen, weshalb ich hier bin? Eins sei gewiss: Verlaufen habe ich mich keinesfalls.Im Gegenteil sogar.Ich habe Euch aufgesucht."
08.11.2003, 23:39 #165
<Diego>
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Dieser komische alte Mann kam auf Diego zu und betrachtete ihn genau. Das gefiel dem düsteren Magier nicht.

In der Luft lag ein dichter Nebel aus Spannung, die sich zwischen den beiden Parteien aufgebaut hatte.

Was wollte dieser alte Mann von ihm? Er hatte Diego aufgesucht? So wichtig war Diego inzwischen geworden? Allein durch die Macht von Myxier? Oder brachte er jetzt etwas durcheinander?

Wie dem auch sei. Er verzog seine Fragefalten auf seiner Stirn und sprach und mit erheiterter Stimme:
„So, so. Ein Feuermagier sucht mich also auf. Er geht den ganzen Weg von seinem Kloster bis ins gefährliche Minental. Ziemlich unglaubwürdig eure Geschichte. Warum sollte ich euch das glauben? Entweder sagt ihr jetzt was ihr wollt oder verschwindet. Er würde euch ohne zu zögern umbringen. Ich erzürne Beliar eh schon, weil ich mit Euch rede. Umso länger das Gespräch umso wütender wird er. Also kommt zur Sache!“

Diego setzte sich auf einen nahegelegenen Baumstamm und hoffte, dass der alte Greis endlich anfangen würde ihm zu erzählen was er nun wollte.
Er nahm eine Zigarette aus seiner schmuckvoll verzierten Holzschatulle und zündete sie sich mit einer stark verkleinerten Schattenflamme an. Die Flamme war so klein, dass er sie nur auf dem Zeigefinger wirken konnte.
Dann zog er ein par Mal an dem weißen Stängel und genoss die Nachtluft…
08.11.2003, 23:50 #166
Shakuras
Beiträge: 3.243

Die hagere Gestalt, die - so schien es - theoretisch unter der Last der Hohen Robe des Feuers zusammensacken müsste, sprach ernst "Ich fürchte nicht den Tod, Magier Beliars'." Er tränkte die Worte mit Stille und ließ Wikrung und Überzeugung walten.

Dann zog die Stirn kraus und schaute sich demonstrierend um.Er wollte wohl nach einem Dritten Ausschau halten, doch mit der Gewissheit, dass es keinen gab.Nachdem einige Momente so verstrichen waren, widmete er sich wieder dem Fremden.


"Wen meint Ihr mit << Er >> ?"
08.11.2003, 23:59 #167
<Diego>
Beiträge: 2.240

„Das versteht ihr nicht. Ihr kennt mich nicht. Ihr braucht es auch nicht wissen. Prägt euch nur die Worte ein. Mehr braucht ihr nicht. Mehr nicht…“

Die nun etwas verrauchte Stimme verstummte und Diego wandte sein Blick in Richtung Boden. Er dachte nach…

Es war nicht die richtige Zeit, nicht der richtige Ort. Wo war Myxier? Wo war der, der ihm alles versprochen hatte? Wurde er nun von ihm im Stich gelassen? Und warum rückte der komische Magier immer noch nicht mit seinen Absichten heraus?

„Nun, was wollt ihr nun? Ihr redet immer um den heißen Brei herum. Warum kommt ihr nicht mit der Wahrheit heraus? Sagt, was ist euer Begehr?“
09.11.2003, 00:16 #168
Shakuras
Beiträge: 3.243

"Fragen, die mich erst kürzlich heimsuchten, beschäftigen mich und ich denke, dass ich bei Euch die passenden Antworten finden werde." Der Rauchende wollte das Wort erheben, aber der Priester erstickte sie dieses Mal, denn er kannte bereits die nachfolgenden Laute.

"Die Fragen versteht Ihr nicht.Ihr wisst nicht, wer ich bin.Ihr braucht sie auch nicht zu kennen.Prägt Euch das Gesagte nur ein.Mehr braucht Ihr nicht.Mehr nicht..." Shakuras verzog keine Mine, als ob er es ernst gemeint hätte, doch das Gefühl der Lächerlichkeit wurde bewusst und wuchs.
09.11.2003, 00:22 #169
<Diego>
Beiträge: 2.240

Als Diego die Worte es alten Mannes hörte, kochte er vor Wut. Ein arroganter, alter Greis war dieser Kerl! Mehr nicht!

„Ihr macht euch über mich lustig!?! Hütet eure Zunge alter Mann! Ich könnte euch eure Zunge abschneiden.“

Er stand auf und stellte sich genau vor den alten Mann. Wirkte wieder eine grelle Lichtkugel und zog seine schwarze Kapuze herunter. Zum Vorschein kam sein Gesicht, seine grauen Haare und der verrückte Blick, den er immer hatte, kam durch das grelle Licht besonders zur Geltung.

„Nun wird es wohl Zeit, dass ihr euch auf den Heimweg macht. Ihr solltet nun wirklich gehen!“
09.11.2003, 00:45 #170
Shakuras
Beiträge: 3.243

Dicht an Dicht, so standen sie sich gegenüber.Der innerliche Kampf zwischen Gut und Böse nährte sich mit den kleinen Wortgefechten der Maguse.Der Schleier Beliars', der sich um die Seele des Kargen legen wollte, war der Glaubensstärke des körperlich Schwachen ebenbürtig.

Immer wieder versuchten die verlorenen Geister mit den schwarzen Schleier die lichternde Seele zu beschatten, doch es gelang ihnen nicht.Sie konnten einfach nicht Besitz von ihr ergreifen.Noch nicht! Der Kampf, der im Innernen tobte, übertrug sich nun auch Äußerlich und ließ die Züge des Greises schmerzhaft aufzucken und kurzzeitig erstarren.

Benebelt wankte der Feuermagier einige Schritte zittrig zurück und mit jedem Schritt den er wich, stumpfte der Schmerz und somit auch der tobende Krieg ab.Nachdem einige Meter Abstand gewonnen waren, schaute er dem Schwarzmagier wieder im nun freigelegtem Gesicht.

Die Qualen hielten sich in Grenzen...


"Verzeiht, aber ich kann nicht fort!", sprach der Kleriker mit gedrückter Stimme."Ich werde Euch auf Euren Wegen solang' begleiten, bis ich die Antworten auf meinen Fragen habe." Er atmete schwerer, was zuvor nicht dem entsprach.
09.11.2003, 14:56 #171
Taeris Steel
Beiträge: 1.556
Abaddon, Gorr & Taeris - Der Untote Heerführer
Taeris wiech hastig zur Seite aus und liess den Untoten der scheinbar in der Hektik den Kopf verloren hatte ins Leere laufen. Während der Leichnahm an ihm vorbeitaumelte, streckte Taeris die Klinge seines zweihänders seitlich nach hinten aus, sodass sie eine tiefe Wunde in die Seite des Untoten schlitzte. Das dunkle dickflüsige Blut sprtzte aus der Wunde heraus und besudelte den boden hinter Taeris. Taeris zog seine Klinge wieder nach vorne und vollführte sowas ähnliches wie eine Drehung, dann holte er erneut Schwung und liess die Klinge hastig und schnell von oben ehrab auf den Rücken des Untoten niederfahren. Tief grub sich die Klinge in das Fleisch des untoten, doch während Taeris dabei war das Schwert wieder aus dessen leib zu reissen, drehte der Untote sich um und riss ihm das Schwert aus der Hand. Verdutzt sah Taeris seinem Zweihänder nach, der aufblitzend in der Dunkelheit einige Schritte von ihnen entfernt mit einem lauten Klirren verschwand. Taeris liess sich zurrückfallen, während Abaddon und Gorr nun zum Angriff übergingen. spielerisch parierte der Heerführer deren Schläge. Selbst Abaddon schien nicht die Erfolge zu erzielen die er sich erhofft hatte. Der Kamof schien nicht so einfach zu werden wie man ihn sich gegen einen kopflosen Zombie vorstellen würde....
09.11.2003, 17:09 #172
Tarim
Beiträge: 189

Tarim hatte sich bei beginn des Kmapfes in der Höhle ängstlich in eine Ecke gedrängt. Er dachte immer nur noch daran, dass er nicht sterben wollte. Er beobachtete die Kämpfenden. Er könnte ihnen sowieso nicht helfen, dachte er sich. Wenn selbst diese Krieger problem mit dem Untoten haben dann könnte er auch nicht helfen. Dort saß er nun in der Ecke. Außerhalb des Lichtkegels. Doch plötzlich schreckte er auf. Taeris Schwert kam ihm entgegengeschlittert. Er musste es einfach Taeris zurückbringen. Nur zu Dritt könnten die Krieger diesen Skelettlord unschädlich machen. Taeris bemerkte Tarim nicht. tarim nahm mit aller Kraft das Schwert auf und schrie: "Taeris hier dein Schwert." Tarim schmiss es zu Taeris so das es über den Boden schlitterte und in erreicht. Tarim war erleichtet, doch als er wieder aufsah, wurde ihm sein Fehler klar. Der Untote hatte ihn bemerkt. Tarim war erstarrt und konnte sich nicht bewegen und der Skelettritter blickte in seine Richtung. Tarim konnte nur an eines Denken:Ich will nicht sterben!!
09.11.2003, 17:34 #173
Taeris Steel
Beiträge: 1.556

Taeris hatte keine zeit sich bei tarim zu bedanken, jedoch bot sich soeben eine weitaus bessre Gelegenheit um eben dies zu tuhn. Während Abaddon und Gorr sich bereit zum Angriff machten, griff Taeris, der nun näher am Heerführer stand als die beiden andren, nach seinem Zweihänder. Taeris packte ihn so, das die Klinge zum Boden hin zeigte und umschloss den griff fest mit beiden Händen. dann sprang er auf den Untoten zu und stieß sein Schwert mit einem wütenden kampfschrei senkrecht in den Rumpf des kopflosen Zombies. Mit einem schmatzenden schlitzenden Laut, bahnte sich das Schwert seinen Weg durch den verfaulten Leib des Untoten. Die Klinge drang durch den Rumpf des verfluchten Lords in die Brust und trat vorne am Bauch wieder aus.
Nochmehr schwarze klebrige Brühe spritzte Taeris entgegen. Der Untote mit seinem nahezu zweigeteilten Oberkörper wandt sich schlagartig herum und schleuderte Taeris mit einem Arm bei Seite. Im Flug, der Taeris ewig vor kahm, blickte er in die leicht entsetzten Augen Tarims. Er sah, wie Tarim etwas sagen woltle, doch hörte Taeris das nichtmehr. Mit einem dumpfen Aufprall donnerte Taeris gegen die Wand der Höhle. Er vernahm nurnoch die Echos von aufeinander prallenden klirrenden Klingen, das in der Dunkelheit verhallte. Dann wurde ihm schwarz vor Augen....
09.11.2003, 20:06 #174
Abaddon
Beiträge: 1.783

Es war unfassbar. Dieses Wesen erschien nahezu unverwundbar. Nein, unverwundbar war das falsche Wort denn es war ja lediglich unsterblich und unvorstellbar stark. Tarim saß hilflos in der Ecke und Taeris war ohnmächtig. Nun lag es an Gorr und ihm. Beide nahmen nun die Klinge hinter den Kopf und machten einen verheerenden Senkrechtschalg doch zu ihrem entsetzen ließ der Untote kurz sein Schwert fallen und hielt die Klingen mit den Händen auf. Er zog die beiden Krieger zu sich heran und stieß dann mit beiden Armen nach vorne wodurch die beiden Taeris an der Wand Gesellschaft leisteten.

Leicht benommen schien Abaddon eine bekannte Energie zu durchfluten. Vor seinen Augen manifestierte sich eine Gestalt. Es schien der Schläfer zu sein, er sah nicht aus wie der Erz Dämon den sie einst töteten sondern musste der echte wahrhaftige Schläfer sein. Ihm fehlten jegliche Worte sein Aussehen zu beschreiben doch schien ihm daran zu liegen seinen Jünger in dieser Zeit nicht sterben zu lassen. Abaddon schlug die Augen auf. Er konnte nun deutlich die bosartige Aura des Untoten mit eigenen Augen sehen wie sie als eine Art schwarzer Rauch den Körper des Dämonen umrankte. Doch dann sah er an sich herab und sah wie die grelle weiße Energie welche ihn verlassen hatte wieder aus dem Untergrund an seinen Beinen aufzusteigen schien und seinen Körper nach kurzer Zeit wieder umschloss. Der Templerführer richtete sich auf und kniete nun leicht, immernoch mit körperlichen Schmerzen. Gorr war in der Dunkelheit verschwunden und er konnte ihn nicht sehen.

Mit neuem Mut fasste der Hüter seinen Zweihänder. Er stieß sich kraftvoll von der Wand ab und haemmerte mit einem gewaltigen Schlag auf den Untoten nieder wobei er einen markerschütternden Schrei freisetzte. Unter latuem klirren kreuzten sich die Klingen der Krieger und die nebligen Schwaden der Auren flossen ineinander über und schienen ihren eigenen Kampf zu kämpfen. Doch auch mit neu gewonnener Kraft konnte er den Heerführer nicht besiegen denn die Kraft schien auf beiden Seiten bei enormen Druck nicht nachzulassen.

Doch dann geschah ein Lichtblick des Kamfpes. Die Klinge des ebenfalls erstarkten Gorrs traf auf die des parrierenden Heerführers. Und dieser ging heftig in die Knie. Beide Krieger drückten mit immer mehr Kraft auf den Heerführer hinab doch dieser schien mit aller Macht einer Niederlage entgegen zu streben.
09.11.2003, 20:37 #175
Taeris Steel
Beiträge: 1.556

Taeris schien zu fallen. Er wusste nicht wie oder wohin, aber er blickte an sich hinab und ihn umgab die Dunkelheit und er hatte das Gefühl immer schneller und tiefer zu fallen. Ein immer schärfer werdender Luftzug durchfuhr ihn, er blickte wieder an sich hinabd und erblickte ein heller werdendes schwaches Licht. Immer näher kahm er diesem Licht, es blendete ihn sogar. Er kniff die Augen zu, plötzlich vernahm er ein lautes Pfeiffen, das immer lauter wurde und immer heller, bis Taeris glaubte das seine Trommelfelle platzen würden. Plötzlich, als Taeris glaubte von diesem unglaublichen pfeiffen in Stücke gerissen zu werden, verstummte es. Taeris vernahm wieder das Klirren von aufeinandertreffenden Klingen. Langsam öffnete er die Augen.
Alles drehte sich, ihm war schwummerig. Er blickte an sich herab, er evrsuchte es jedenfalls. Das Fell seiner Schweren Söldnerrüstung war teilweise mit einer dunklen schleimigen Flüssigkeit bedeckt. Er lag immernoch auf dem Boden an einer Wand. Sein Zweihänder lag neben ihm. Ein Stück von ihm entfernt, vielleicht 8-10 Schritte von ihm weg, konnte Taeris schehmenhaft mehrere Gestalten erkennen die hektisch hin und her rannten. Es waren Gorr und Abaddon die imemrnoch gegen den heerführer anzukämpfen versuchten. Taeris drückte sich gegen die Wand und stand langsam auf. Seine Augen wurden wieder klarer und Taeris konnte immer mehr von dem treiben um ihn herum erkennen. Er schüttelte seinen Kopf und fasste sich an den Kopf. Ihm wurde wieder klarer und er hatte sich wieder unter Kontrolle. Gorr hatte flüchtig bemerkt, dass Taeris sich wieder aufgerichtet hatte. "Taeris, währe gut wenn du dich zsuammenreissen könntest !" Taeris vernahm Gorrs Worte und nickte.
Hastig hob er sein Schwert vom boden auf und umfasste den griff mit beiden Händen. Mit einem Kampfschrei stürzte Taeris sich auf den Untoten, der von Abaddon und Gorr in Schach gehalten wurde. Beide drückten ihre Klingen mti aller Kraft dem Zombie entgegen. Taeris holte zu einem harten Seitenhieb aus und schlug mit aller Kraft auf die Hüfte des Untoten ein. Dieser wandte sich wie mechanisch ruckartig um und riss sich von Abaddon und Gorr los um dem neuen Angreifer Einhalt zu gebieten. Abaddon und Gorr nutzten den Moment in dem der heerführer ohne Deckung war aus und schlugen so hart und so schnell sie konnten auf die nun ungeschützten Arme des Zombies ein.
Während Taeris einen Schritt zurrück wiech um einem Schlag des Zombies zu entfliehen, trennten die Klingen der beiden Kämpfer den rechten Arm des Monstrums ab. Nun schlug der Zombie nurnoch mti dem Schwert in seiner linken um sich. Taeris holte zu einem weiteren Schlag aus und versuchte mit aller Kraft die Klinge des Lords bei Seite zu schlagen. Er schaffte es. Das Schwert pendelte zurrück und der Zombie musste neuen Schwung holen. Diesen Moment nutzte Taeris und drehte die Klinge um einen weiteren Schlag anzubringen. Der Schlag traf den linken und letzten Arm des ziemlich verunstalteten Ungetühms und tennte dessen Unterarm ab. Mit einem Klirren landete Hand samt schwert auf dem Boden. Taeris taumelte völlig ausser Puste einige Schritte zurrück. Undeutlich sah er, wie das Wesen beliars jetzt völlig orientierungslos um sich trat....
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