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Das Kastell des ZuX # 27
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23.02.2004, 20:08 #51
Squall_L
Beiträge: 1.067

Endlich war Squall wieder im Kastell, nun könnte er sich weiter mit seinen Problemen befassen. Als erstes ging er in sein Zimmer um sich erst einmal etwas aufzuwärmen bevor er sich dann wieder in die Bibliothek begeben würde um weiter etwas über das geheimnisvolle Buch zu erfahren.

In seinem Zimmer legte er sich in sein Bett und zog sich die Decke bis unter die Nase, er wusste zwar nicht warum aber ihm war kalt egal was er machte. Als er da so zitternd unter der Decke lag dachte er an seine Eltern und Geschwister. Lange hatte er sie schon nicht mehr gesehen, wie gerne würde er mal wieder bei ihnen sein und einfach wieder der kleine Squall sein den nie etwas Schlimmes passiert und auf den seine Mutter aufpasst. Als Squall an die Zeit dachte als er noch klein war und seine einzigen Sorgen waren das seine Mutter ihn kein Geld für Süßes geben wollte. Das waren noch schöne Zeiten um nichts musste man sich sorgen und man konnte jeden Tag das tun was man wollte. Wie gerne würde er die Zeit zurückdrehen. Nur leider war das nicht möglich also musste er sich mit seiner jetzigen Situation abgeben, frierend im Bett liegen nicht wissend ob man am nächsten Morgen noch aufwacht.
23.02.2004, 20:17 #52
Ceron
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Die konnte ja fragen stellen, die hübsche Magierin, welche ihre Hüfte schwang.

"Nein das ist keine geheime Kampftechnik, ich wärme bloss meine Muskeln auf. Doch nun bin ich fertig, eigentlich sollte ich ja jetzt meine Runden drehen, doch ihr scheint mir nicht gerade begierig danach. Ich habe da eine Idee, in dem Buch sind Anleitungen
über das Sezieren von Kleintieren, ihr habt nicht zufällig einige Tierchen gesehn die man auseinanderschneiden könnte, oder?"

Er betrachtete die Magierin nochmals genau. "Oder gelüstet es dich eher nach einem Waldlauf? Die Luft ist herllich nachdem die Sonne untergegangen ist" ein lachen konnte sich Ceron nicht verkneifen.
23.02.2004, 20:22 #53
Renata
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Sezieren oder Rennen? Merkwürdige Wahl, vor die sie da gestellt wurde. Ihre Neugierde, wie das nächstbeste Tierchen wohl von innen aussehen würde, hielt sich in Grenzen. Im finstren Wald herumzurennen und über eine im Schatten liegende Wurzel zu stolpern gehörte auch nicht zu ihren Lieblingsbeschäftigungen.

"Wenn ich ganz ehrlich sein soll: weder das eine noch das andere reizt mich im Moment über die Massen. Gibt es noch ein Drittes, was in die engere Wahl kommen könnte?"
23.02.2004, 20:36 #54
Xalvina
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Meter für Meter rannte sie den dunklen Korridor entlang, während sie in der Ferne nun etliche Meter entfernt wieder ihren Feind erblickte, der erneut ihre Fährte aufgenommen hatte. Der Tunnel nahm wieder eine Höhlenähnliche Gestalt an, als dieser in einen riesigen Raum landete, der das Herzstück der bisherigen Kanalisation beherbergte. Alte Flussräder zuammengewürfelt und in Verbindung mit einem nicht überschaubaren alten Getriebe bewegte sich mit seinen großen und kleinen Zahnrädern und einfachen Dingen auf und ab, während mehrere Kanäle hier mündeten oder abflossen, aber alle sich zusammen mehr und mehr zu einem mittelgroßen in dunklem Pflasterstein eingebetteten Fluss vereinten, der in eine dunkle Höhle zu ihrer Seite hinab floss. Noch immer rannte sie hinüber über die kleinen alten Wege dieses Systems, während hinter ihr der eigentliche Verfolger ebenfalls aus dem Tunnel hinaus schoss. Verwirrt und gehetzt um ihr Entkommend kämpfend, blickte die Magierin zurück, was sie tun sollte. Dies war so gut wie eine Sackgasse, wenn sie nicht über alte Flussräder und über die Plattformen und Triebwerke hinweg klettern wollte.

„Zauber was! Zauber was! Bei allen Hühnern, irgendwas musst du doch zaubern können!“

„Zaubern? Ich kann nichts großartiges Zaubern, das höchste aller Gefühle ist ein Zombie, oder...“
„Ein Skelett. Zauber ein Skelett – zaubere ein Skelett, am Besten mit einem Zweihänder wie es man immer früher gemacht hatte. Das würde dieses Monstrum doch beschäftigen!“

„Ein Skelett? Ich kann kein Skelett zaubern, zumindest habe ich noch nie eins heraufbeschworen, das geht nicht einfach so...“
„Dann wird dies dein erstes. Los zaubere ein Skelett, mach schon.“

„Aber...“
„Kein Aber! Nun mach schon hinne, wenn du eine echte Schwarzmagierin sein willst dann zögere nicht solange und beschwöre endlich einen Kollegen von mir herauf!“

In aller Hektik und Druck, der sich in jenem Moment auflud, so blickte sie ihrem Gegner entgegen, der sich ihr rasend schnell näherte. Nun gut jetzt hieß es Konzentrieren. Sie hatte dies zwar noch nie gemacht – aber nein das wurde schon irgendwie. Irgendwie schon. Musste halt einfach klappen. Sie wollte es zumindest versuchen, als sie ihre linke Hand öffnete und ein helles Flimmern darin leuchtete welches sie auf den Boden einige Meter vor ihr warf, in der Hoffnung dass sie unter allem Druck in der Lage war, ein Skelett zu beschwören. Aber das Ergebnis schien wie bereits innerlich von ihr erwartet schlecht auszugehen, denn es zeigte sich zwar zu ihrer Überraschung dass sich durchaus aus der Erde alte Knochen erhoben, doch bevor sie die Gestalt eines Skelettes annahm, zerfiel dieses auch wieder in seine Bestandteile.

„Oh du Pantoffelheld. Nicht mal das bekommst du auf die Reihe, na los lasst uns verschwinden. Schneller. Schneller.“

Eigentlich hätte Xalvina am liebsten noch mal dem sprechenden Totenschädel eine reingewürgt, doch im Moment empfand sie die Flucht als durchaus wichtiger, nachdem ihre Beschwörung eines Skelettes vollkommen nach hinten losgegangen war. Mit einem Satz so sprang sie aus Ratlosigkeit auf das nächste drehende Flussrad um von dort aus auf das Getriebe zu springen und hochzuklettern, wobei sie als ungeübte Kletterin noch mehrmals abrutschte oder einen Falschen Tritt machte. Einmal gelang es der Kreatur in ihrer waghalsigen Aktion ihren Fuß zu ergreifen und sie ordentlich zu zerkratzen, wobei sie beinahe hinunter in die Tiefe gerissen wurde, hätte sie nicht ihre Flasche mit der Säure ein weiteres Mal genau in das Gesicht geworfen, sodass die Gestalt an ihr losriss. Sie konnte dadurch oben einen weiteren Wandtunnel parallel zum zusammenfließenden Kanalfluss erreichen, welchen sie nun entlang lief, insofern ihr linkes Bein noch mitmachte, welches bei jedem Schritt noch mehr schmerzte. Dabei war dieser Wandtunnel recht breit und kurz, welcher auf der Anderen Seite mit einer beginnenden alten dünnen Brücke aus brüchigem Stein endete, die sehr instabil wirkte. Darunter konnte die rennende Magierin erkennen, dass der Kanalfluss in einen großen Strom mündete, der sich direkt unter ihr Entlang wand. Mehrmals blickte sie nach hinten, Ausschau haltend nach ihrem Feind, Verfolger und Bestie überquerte sie keuchend, müde und verletzt die ersten Meter der alten steinernen Brücke, von der sie stets das Gefühl hatte, sie würde unter ihr zusammen brechen und mit ihr in die Tiefe stürzen. Doch das tat sie nicht, als sie auf der Hälfte ihres Weges zu ihrem Erschrecken in der Ferne die Schattengestalt ihres Feindes erkannte, die noch immer trotz der schweren Verletzungen in Kopfbereich wutentbrannt und völlig außer Kontrolle ihr Opfer verfolgte und die Brücke ebenfalls betrat, welche sie jedoch gerade trotz der vermeintlichen Instabilität überquert hatte. Doch die Fee wollte auf keinen Fall dass das Biest dort vorne sie auch noch erreichte. Jetzt hieß es ein schnelles Einfallsreichtum. Irgendwas musste ihr jetzt schnell einfallen, sonst wäre es bald um sie geschehen. Dabei sah die Brücke schon so instabil aus, da brauchte es nicht so viel, um diese gewaltsam einreißen zu lassen. Nur das Bewegen ein paar Steine und eine Kettenreaktion wäre gesichert. So schoss sie aus lauter Ratlosigkeit eine Schattenflamme auf einen Träger der Brücke unmittelbar in ihrer Nähe ab, die schon ohnehin schon so Dünn und Brüchig wirkte. Da Fehlte nicht mehr viel. Doch außer einem kleinen weiteren Riss in diesem hartnäckigen Stein tat sich dort nichts.

„Schneller! Schneller! Es holt uns gleich ein, beeil dich doch! Schnelllller!“

Eine weitere Schattenflamme traf den Brückenträger, was nur mehrere Risse ergab, aber es noch nicht zu einem Bruch kam. Langsam wurde auch die Fee nervös, da das Biest sie doch glatt einholte und nur wenige Meter es von ihnen trennte.

„Beliar in der Hölle, gepriesen sei dein Name, dein Reich komme, dein Wille geschehe, wie in der Hölle als auch bei Mutters Hausgemachten Braten, unsere...“

„Jetzt hör auf mit deinen Klageliedern, denn heute werde ich hier nicht sterben!“

Wütend so schoss sie erschöpft eine letzte Schattenflamme hinterher, als bei mehr Glück als Schwein tatsächlich das unerhoffte eintraf und der Träger entzweite, sodass die instabile Brücke selbst in einem lauten Krach und Poltern einstürzte. Einen Moment glaubte die Fee als sie das Monstrum mit der einstützenden Brücke in die Tiefe des Wasserstromes fallen sah, das ganze Desaster hätte ein Ende. Erschöpft und leicht lächelnd so blickte sie in die Staubwolke unter ihr die langsam aufstieg in der die Brücke mit ihrem Feind verschwunden war, während ihr sprechender Totenschädel vor Freude wild und her zappelte dass er auf dem Boden fiel und herum zappelte. Moment mal er zappelte auf dem Boden?

„Du kannst ja doch laufen?“
„Ährm... nun eigentlich, öhm...“

„Kleiner Lügner.“

Xalvina musterte ihn keuchend und erschöpft, als sie seine sich bildende Blauleuchtende Aura um ihn erblickte, was den zappelnden Totenkopf dazu fähig machte, sich fast ein wenig schwebend fort zu bewegen.

„Als Halbtoter hat man seine Vorteile.“

„Also glaub mir ich bin nicht scharf darauf.“
„Du verpasst da einiges. Du solltest...“

Weiter sprach Gabba jedoch nicht mehr, als ein fast dämonischer Schrei aus der Tiefe erfolgte, was der Magierin, welche inzwischen von ihren Wunden bereits so erschöpft war das kleine Lächeln von den Lippen nahm. Es sollte das letzte Mal sein, dass sie hinunter blickte als sie das verwundete Wesen langsam von unten tatsächlich versuchte an dem Träger des letzten Brückenstücks, welches nicht mit ein gerissen war, hoch zu klettern. Doch diesmal gelang es dem Monster nicht mehr eine Höhe zu erreichen, als ein Schatten aus dem Wasser hervorschnellte und ein widerlicher Wurm mit seltsamen Tentakeln seinen gigantischen Schlund öffnete um den kletternden Jäger zu fressen, was ihn mit einem Happen gelang und sich zurück ins Wasser platschen ließ. Erleichtert atmete die junge Frau aus, dass in diesem Mal das Schicksal gesiegt hatte.

„Mein Gebet hat gewirkt, Beliar war gnädig mit dir. Und nun lass uns hier verschwinden, ich will meinen Hasenbraten und die Hausgemachten Klöße auf dem Teller sehen und danach erstmal alle Matratzen austesten, die das Kastell zu bieten hat. Dann kann ich endlich mein Arbeitsgebiet erfüllen.“

„Deinen Beruf?“
„Poltergeist!!!! Ha ha ha ha ha ha ha ha ha ha!“

„Aber wehe du schnüffelst in meinen Gemächern. Merke es dir sie sind im ersten Stock, rechts am Ende des Korridors!“

Kopfschüttelnd so wandte sich die Magierin von dem tobenden Strom ab zurück zur anderen Seite die sie erreicht hatte, an der eine alte rostige Tür beleuchtet von zwei Wandfackeln im Schatten lag auf die sich zu bewegte. Doch galt das Laufen nun einer schweren Anstrengung, da sie das linke Bein hinter sich herschleifen musste, während sie ihre rechte Hand über ihre Magengegend hielt. Erschöpft so öffnete sie die alte Türe um mit ihrem etwas ungewöhnlichem Begleiter hinein zu gehen. Zum ersten Mal befand sie sich wieder in einem alten typischen Kastellkellergang. Goldenes Ornamentband an der rechten Wandseite. Dunklen alten roten Läufer auf dem Boden. Normale Goldleuchtende Wandfackeln an beiden Wandseiten. Schwarz-Weiße Kachelfliesen. Das einzige erschreckende an diesen Gang war jedoch nur, dass er sich in verwinkelter Art fortsetzte. Ein verdrehter Gang. Das war doch wohl ein Scherz.


„Neiinnn....bitte nicht!“

Erschöpft so schüttelte sie den Kopf, als sie den niemals endenden Gang entgegen sah. Sie konnte nicht mehr. Sie konnte einfach nicht mehr, sie war körperlich am Ende. Müde schleppte sie sich missmutig ihr Bein schleifend noch wenige Meter voran, wobei sie bei aller Anstrengung das Gefühl hatte, nicht in dieser Räumlichkeit voran zu kommen. Sie hatte gekämpft. Sie hatte alles gegeben, was sie aushalten konnte. Mehr konnte man nicht von ihr verlangen. Mit einem Schweigen ließ sie sich nur wenige Minuten später auf den Boden nieder sacken. Es ging nicht mehr weiter, auch dem sprechenden Gabba der noch versuchte sie zum Aufstehen zu bewegen, hörte sie nicht mehr zu. Sie war körperlich am Ende ihrer Kräfte.

„Ich habe versagt...“

Müde senkte sie ihren Kopf, während sie sich auf ihre Tasche stützte, in der sie all die Dinge mitgeschleppt hatte. Aber die Tasche auch noch zurück zu lassen, brachte nichts. Langsam schloss sie ihre Augen. Sie war müde. Sehr müde. Die Stimme des Totenschädels verblasste als sie ihren Kopf auf den Boden fallen ließ. Ihre Umgebung verblasste. Sie fühlte wie sie sich entfernte, und wie ein schwarzer Schleier sich um sie legte.

...

„Dein Wille ist sehr stark, Xalvina.“

Langsam öffnete die Fee die Augen, als sie die schleierhafte Gestalt des Geistes vor ihr blickte. Nur wenige Meter standen beide voneinander entfernt, doch in der Mitte lag etwas, was sie selbst ein wenig erstaunte. Sie sah ihren Körper und den Totenschädel, der um diesen Tanzte. Sie sah die ganzen Verletzungen an ihrem Körper wie die schlimme Verletzung am Rücken und die frische am Bein. Aber wie konnte sie neben sich selbst stehen?

„Aber bist du stark genug um gegen den Willen anderer stand zu halten?“

Nachdenklich blickte sie die Geistergestalt vor ihr an, welche sein Schleierhaftes Aussehen immer mehr verlor und die Gestalt eines jungen Kindes annahm. Schweigend so starrte Xalvina die Nyrathis an, welche ihr Fragen stellte. Doch sie brauchte eine Weile um zu antworten als wäre es eine Ewigkeit.


„Du kennst die Antwort.“

Die Geistergestalt von einem Kind blickte sie an, und obwohl es emotionslos versuchte sich zu geben, so konnte sie in ihren Augen die leichte Überraschung über ihre Antwort erkennen. Doch Xalvina wich nicht von ihren Augen ab, sondern blickte sie ununterbrochen an, ohne auf sich selbst zu achten.

„Dann sollen auch deine Fragen mit der Zeit beantwortet werden, Xalvina.“

Als sie diese Worte jedoch sagte, sah sie doch in dem ausdruckslosen kalten Gesicht des Kindes ein leichtes Lächeln, als es sich in seine Schleier auflöste und das Licht zu ihr hinüber wanderte. Sie konnte nicht mehr viel erkennen, als dass sie nur diese Schleier um sie legten und das Licht der Nyrathis sich um ihre Hand und Arm wickelte, als das Umfeld mit ihr selbst in endloses Weißes Licht eintauchte.

...

Ein leichtes Rauschen vernahm die junge Magierin in der Ferne. Eine Stimme die immer wieder und wieder quasselte und quasselte. Ihre Glieder schmerzten. Mit Mühe so versuchte sie ihre Augen zu öffnen, die am Anfang nur ein verwischtes Bild gaben, das aber bald klarer wurde. Die Stimme um sie herum wurde klarer, als sie endlose weißschwarze Kachelfliesen sah, die später an einer schwarzen Wand mündeten. Währen nicht bei ihr die seltsamen Striche. Langsam hob sie ihren Kopf. Vor ihr hüpfte wenige Meter weiter ein Totenschädel vorbei, welcher ständig kreuz und quer durch ihr Sichtfeld tanzte. Ihr Schädel brummte ziemlich.

„Juhu! Juhuuhuuuui. Hasenbraten ich kooooommme! Endlich seit 700 Jahren wieder daheim! Wie sehr habe ich diese Eingangshalle vermisst und sie wirkt noch fast so wie früher!“

Eingangshalle? Langsam erhob sich die Dämonenbeschwörerin und musste bei aller Verwirrtheit feststellen, dass sie tatsächlich in der Eingangshalle des Kastells war und auf dem Pentagramm stand, während ihr Totenschädel Gabba über die Fliesen tanzte. Doch wie war sie hier her gekommen? Sie faste sich mit der linken Hand an den Kopf, doch sie fühlte keine Schmerzen mehr. Sie stellte fest dass ihre ganzen Wunden verschwunden waren. War dies ein Traum gewesen? Diese ganze Strapaze? Nein. Diese Frage verwarf sie gleich wieder, denn der Totenschädel war Beweis genug dass sie tatsächlich unten im Keller gewesen war, was sich auch in ihrem Aussehen wieder spiegelte. Suchend blickte sie noch immer verwirrt ihre Tasche, in der all diese Dinge lagen, welche sie von unten beherbergt hatte. Tatsächlich, alles war noch da – selbst das Totenbuch. Doch als sie nach der Tasche griff um diese um sich zu hängen, erblickte sie zum ersten Mal das seltsame silberne breite Armband an ihrem rechten Arm. Ein violetter Stein glänzte in der Kunstvollen Einfassung und des großen Armband, welches sich fest um ihren rechten Unterarm wand, doch musste die Magierin schnell feststellen, dass dieser Armreif wie festgewachsen an ihrem Arm saß und sich nicht lösen ließ. Sie erinnerte sich an die Berührung mit der Nyrathis oder wer oder was dieser Geist auch immer gewesen war, aber schüttelte dann nur noch den Kopf.


„Komm Gabba, lass uns ins Refektorium gehen.“
„Worauf wartest du – der Braten wartet auf mich.“

„Ich frage mich nur wie du etwas essen willst...“

Sie griff nach dem Totenschädel um ihn vorsichtshalber in die Hand zu nehmen, als sie nun verwirrt und immer noch durcheinander durch das plötzliche Wiederauftauchen ihrer alten gewohnten Umgebung in Richtung Refektorium ging, um sich dort nieder zu setzen und etwas zu essen, was sie Tagelang nicht getan hatte.
23.02.2004, 20:40 #55
Ceron
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"Na gut, kein Sezieren, kein Waldlaufen, keine Spannung also. Doch wartet, hier ist es ja schön beleuchtet, hier könnten wir doch ein paar Runden drehen, nicht?" Ceron trabte schon los, er blickte zurück und Fang gelungen, sie folgte ihm. Schon bei der zweiten Runde angekommen sah er die Magierin etwas ausgelaugt hinterherhumpeln, also auch ein Fall für das Buch der Kondition.

Als Rena auch am Ende der zweiten Runde angekommen war sprach er: "Übertreiben wir es lieber nicht. Ich hol mal schnell was luftiges zu Mapmfen."

Die Magierin schien immernoch keine Luft zu bekommen, Ceron jedoch spurtete los um einige Zeit später mit einem riesigen Tuch, natürlich rot weiss kariert, seinen Schinken, vier kleinen Broten und zwei khorinischen Salaten sowie Fruchsäften vom Küchenchef persönlich zurück zu kommen.
23.02.2004, 20:53 #56
olirie
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"kaputt, alles kaputt", murmelte olirie fassungslos vor sich hin. Seine Aservatenkammer war eindeutig der falsche Ort für eine Prüfung gewesen. Langsamen Schrittes verließ er den kleinen Raum und ging durch sein Labor. In diesem kritzelte der auf einen Zettel ein paar Worte, diesen Zettel hängte er an die Tür seine Labors. Auf ihm stand, Unbefugten ist die Anwendung von Magie in den Laboreinrichtungen von olirie strengstens untersagt! Dann trug der Priester einen Dämon auf, das Chaos im Labor zu beseitigen und die Schäden zu reparieren und sich darum zu kümmern, dass der Zettel gegen ein richtiges Schild ausgetauscht wird. Bevor der Priester zuließ, dass der Dämon sich dematerialisierte, fragte er noch, wo er seine Schülerin Xalvina finden könnte. Dieser wies ihn darauf hin, dass er es mal im Refektorium versuchen sollte. Diesem Rat ging olirie auch sogleich nach.

Bereits vor dem Refektorium traf der Lehrmeister auf seine Schülerin und forderte sie zur Prüfung auf: "Hallo Xalvina, es ist Zeit, folge mir bitte, ich werde dich nun prüfen." olirie führte Xalvina vor die Tore des Kastells und stellte ihr dann die erste Aufgabe. "Beschwöre mir bitte einen schimmligen Zombie, der einem Angst einjagd, allerdings nicht stinkt."
23.02.2004, 20:58 #57
Renata
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Ja, mit der Rennerei war es nicht allzuweit her. Diese Erkenntnis bestärkte sie ihn ihrem Entschluss, demnächst einmal Einhand zu trainieren. Demnächst.

Ob ein reichhaltiges Picknick aber der richtige Umkehrschluss bei der Feststellung, dass es mit der Kondition hapert, war, wollte sie mal dahingestellt lassen. Hauptsache, nicht mehr rennen.

"Japps. Au ja, was zu trinken wäre jetzt schön....."
23.02.2004, 21:05 #58
Ceron
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"Und das muss nicht einmal ein Wunsch bleiben!" Er reichte ihr sogleich einen frisch gepressten Fruchtsaft.
Schnell breitete Ceron das Tuch auf dem noch etwas nassem Rasen aus und legte die Waren darauf. Aber natürlich wollte Ceron seinen Schinken endlich loswerden. Doch zu ersten Gartenplausch des Jahres fehlte noch eine Fackel. Diese musste nun jedoch noch warten. Als Ceron sich setzte und den vorzüglichen Salat des Küchendämons genoss rissen seine Hauer an einer Schinkenkeule.
Er dachte nach ob er es ihr zeigen sollte dann fragte er sie: "Hast du schon einmal magisches Erz gesehen? Oder hast du eine Ahnung was man damit anstellen könnte, ausser starken Waffen schmieden?"
23.02.2004, 21:15 #59
Renata
Beiträge: 455

"Nein, ich kann mich nicht erinnern, schon einmal magisches Erz gesehen zu haben. Doch, warte mal. Die Runensteine, die zum Wirken von Zaubersprüchen benutzt werden, enthalten wohl ein wenig magisches Erz. Aber das ist wahrscheinlich seit Anbeginn der Steine, aus denen die Runensteine sind, in ihnen enthalten und wird nicht nachträglich beigegeben.

Ausser Waffen wüsste ich keine weitere Verwendung. Schmuck und Amulette vielleicht."

Ein großer Schluck Fruchtsaft folgte der Feststellung.
23.02.2004, 21:27 #60
Ceron
Beiträge: 379

"Och das ist aber schade, ich hatte mal drei Stück davon, aber nun schlummern zwei dieser wundersamen Brocken in einem Dolch und ein anderer in meiner Tasche."
Auch Ceron nahm einen tiefen Zug aus seinem Fruchtsaft, doch langsam rief ihn die Königin der Träume. Die Beiden sassen noch eine lange Zeit da, still und lautlos in den Himmel blickend, die Sterne betrachtend und dabei den köstlichen Salat zu Munde führend. Dann, nach einiger Zeit stand Ceron auf und räumte die Sachen zusammen, als sie die Eingangshalle betraten drückte er die Überreste des Mahls einem Dämonen in die Klauen.

"Es war ein schöner Abend, werte Rena. Doch nun muss ich wirklich." Er liess ihre Hand los und trat auf die Treppe zu, schaute noch einmal zurück und suchte dann auf dem schnellsten Wege sein Gemach auf.
23.02.2004, 21:27 #61
Xalvina
Beiträge: 1.273

Stinkende Zombies? Ihr Hexenmeister hatte auch Nerven (obwohl er es nicht wissen konnte). Sie hatte sich erst geradewegs seit langer Zeit die ihr wie eine Ewigkeit vorkam, niedergesetzt und war gerade im Begriff dabei gewesen überhaupt eine Bestellung aufzugeben, als sie Olirie sie tatsächlich aufforderte mit ihm die Prüfung abzuhalten. Sie hatte nicht mal die Möglichkeit gehabt sich zu waschen oder etwas Anderes anzuziehen, als sie ohne Kommentar ihrem Prüfer folgen musste – trotz des Protestes eines wütenden albernden lebendigen Totenschädel der sich selbst zum Poltergeist des Kastells ernannt hatte und nun einen Hasenbraten forderte. Die Magierin, auch wenn sie sich ein wenig ausgelaugt fühlte, folgte ihm jedoch bedingungslos und schweigsam, merkte aber nicht wie sich der aufmüpfige Totenschädel in ihre Tasche sprang um per Anhalter mit seinem neuem Spielzeug zu reisen, der er ordentlich auf dem Geist gehen konnte.

Draußen umwehte sie ein frischer Nachtwind, welchen die Fee genoss und minutenlang erst einmal die Frische Luft einatmete, als gäbe es nichts Schöneres auf der Welt. Als sie jedoch ihr Lehrmeister etwas komisch ansah, nickte sie nur, dass sie seiner gestellten Aufgabe wohl eifrig nachgehen würde. Es war ja nur ein Zombie – was sollte denn eigentlich schief gehen. Bisher hatte sie es ja auch geschafft – okay einmal. Sie hörte noch einer Weile dem Wind zu als sie beginnen wollte ein Zombie zu beschwören (den wohl meistgeübten Zauber von allen) –

„Hey so kann ich doch nichts sehen. Ein Zombie ist doch ne Leichtigkeit für dich aber warte eben bis ich aus der Tasche raus komme, es ist so unge-“

„Nein du bleibst schön da wo du bist. Ach ja vergiss nicht, die Säure ist da noch drin.“

Grinsend so machte sie die Tasche nun ganz zu und stellte sie ein wenig abseits, wo diese lebendig noch ein wenig herzappelte und leises Gemurmel erfolgte. Dann wandte sie zu ihrem Lehrmeister um ihm eine Erklärung abzugeben, bevor dieser sie auch noch etwas für verrückt hielt.

„Ist nur unser neuer Poltergeist.“

Leicht darüber lachend so versuchte sich nun daran, einen Zombie zu beschwören. Sie hatte erst einmal einen Beschworen, aber das musste jetzt halt ausreichen. Dies hatte sie immerhin am meisten geübt, was mit den anderen Zaubern war, konnte sie nur noch auf ein Wunder Beliar hoffen, dass sie es geradewegs auf den letzten Drücker packte. So dauerte es gar nicht lange als in ihrer Hand eine blaue Lichtkugel bildete und vor ihnen aus der Erde und dem leicht aufgewirbelten Staub ummantelt von hellem blauen Licht zunächst ein grässlicher Schrei erfolgte, als ein leicht zu groß geratener Zombie aus der Erde stieg, der wirklich etwas Furcht erregend aussah: Kaum Augen, ein riesiges Maul, wobei die Lippen fehlten und die Zähne sehr gut sichtbar wurden, den Körper in zerfetzter Kleidung, halb noch eine Rüstung dran tragend – nur das Bein humpelte ein wenig. Zufrieden blickte sie ihrem Zombie ihrer geistlichen Vorstellung entgegen, die letzten Tage des Kellerabenteuers hatten gereicht, um ihr ein gutes Bild von Untoten und einem gefürchteten Zombie zu geben, vor dem sie sich gefürchtet hatte. Nur das Bein war nicht ganz ihre Absicht gewesen, aber immerhin... hoffentlich machte Olirie keinen Müffeltest.
23.02.2004, 21:46 #62
olirie
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olirie versuchte, die Shizophrenie seiner Schülering nicht zu beachten, auch ihr offensichtlicher Versuch, diese Geistliche Störung irgendwie zu entschuldigen, konnte olirie nicht überzeugen, schließlich war er ja nicht gerade überauß leichtgläubig. Jedenfalls gab er Xalvina ihre nächste Aufgabe: "In Ordnung, ähm, der Zombie ist dir wirklich gelungen, dir und dem Geist. Als nächstes beschwörst du bitte ein glänzend weißes Skelett und wenn das gut gelungen ist, darfst du dich ins Kastell teleportieren. Solltest du lebend ankommen, hast du bestanden. Viel Glück dir und dem Geist."
24.02.2004, 15:55 #63
Xalvina
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Die Dämonenbeschwörerin merkte dass die Betonung auf dem Geist lag, und sie sich wohl gerade lächerlich gemacht haben musste. Großartig und alles nur weil ein halbtotes Skelett sie unbedingt permanent verfolgte und ihr gehörig sprichwörtlich auf den Geist ging. Dabei war sie eigentlich der Realist der ernst und eiskalt blieb und hemmungslos meist kein Gefühl zeigte, es sei denn es handelte sich um Menschen und Wesen die für sie eine Bedeutung besaßen oder achtete. Aber im Moment fühlte sie sich einfach nur zur falschen Zeit am falschen Ort.

Weißes Skelett also. Bei der bloßen Bemerkung, dass sie aufgefordert wurde, ein reines weißes Skelett zu zaubern hätte sie ihre ausdruckslose Mimik verziehen wollen, wäre da nicht dieser Stolz und der Wille das eiskalte Gesicht zu wahren geblieben, die dies verhinderten. Die Fee war sich schon überhaupt nicht sicher, ob sie überhaupt ein Gerippe herbei beschwören konnte, da war ihr eigentlich egal ob es Flecken hatte, braun und modrig oder Blut daran klebte. Hauptsache da war ein Skelett, das ihre Befehle ausführte, das sah sie als wichtiger an. Aber sie würde es zumindest versuchen. Nein nicht versuchen. Versuchen war Mist, wenn sie wirklich etwas beschwören wollte, dann sollte sie aufhören sich an wohlmögliche Wunder zu klammern. Entweder sie tat es oder nicht. Was dazwischen gab es nicht. Warum fielen ihr eigentlich solche Belehrungen immer ausgerechnet in diesen Situationen ein? Eigentlich bräuchte sie wieder ein wenig Schlaf – Richtigen Schlaf. Nachdenklich schaute sie auf ihren seltsamen Armreif, wo jener runde glatte Stein in der Pechschwarzen Nacht ebenfalls genauso schwarz wirkte.

Sie merkte dass ihr Lehrmeister hinter ihr ernst und streng wartete, und für Späße nicht gerade aufgelegt wirkte. Wenn sie sich jetzt noch an die vorherigen Worte ihres Begleiter erinnerte, dass der Name Olirie des einem gleichnamigen gutmütigen Esels ebenwürdig seihe, müsste sie mitten vor den Toren des Kastells loslachen, selbst da würde sie sich nicht mehr Beherrschen können. Ihr war bereits schon in ihrem knappen und zerrissenen Kleid, das ihr nur noch zur Hüfte reichte und Ärmellos war, lausig kalt – sodass sie nicht mehr lange zögern wollte. Sie würde ein Skelett zaubern, vielleicht sogar Schneeweiß aber sie konnte keine Gewähr darauf leisten, dass das Skelett später ganz mit Zweihänder da stand oder in Einzelteilen per über das verdorrte Gras vor dem Kastell lag, wenn überhaupt sich mehr als Staub meldete. Sie versuchte sich zu konzentrieren, wie sie dies immer tat und war fest davon entschlossen ein Skelett herzuzaubern, sei es ob es sich bewegte oder die Knochen im Gras rum lagen. Sie wusste jedoch nicht, dass sie sich eigentlich nur schwer damit tat ein Skelett zu beschwören, wobei Zombies regelrecht schwieriger wegen ihres Magischen Gewebes, ihrer Struktur und den Einzelheiten zu beschwören waren. Trotzdem hatte sie das Bild eines Skelettes vor ihren Augen, als sich etwas im leicht aufgewirbelten Staubmantel tat und aus dem Boden eine knöchrige Hand daraus schellte, als wollte sich der Untote aus der Erde wühlen. Überzeugt von sich und den Willen dazu ein Skelett zu beschwören, sah sie zu, wie sich Knochen für Knochen materialisierte und tatsächlich sich ein Skelett vor ihr in einer fast lustigen Weise anordnete. Allerdings hatte sie später vergessen, das passende Schwert mit zu beschwören, sodass später eine fast regungslose Gestalt von einem Skelett nur wenige Meter vor ihnen im Gras stand aber keine Waffe hatte. Auch hatte die Fee keine Ahnung ob sich das beschworene Skelett bewegte oder einen Befehl ausübte, sie selbst zuckte nur leicht mit der Augenbraue, als sie einen Untoten dort tatsächlich hervorgebracht hatte. Sie musste ja nicht sagen, dass dies ihr erstes vollständiges Skelett war. Nur mit den weißen hakte es, denn die Knochen wirkten zwar schmutzlos aber seltsam blas und bläulich.

Immerhin besser als gar nichts.
24.02.2004, 22:00 #64
olirie
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olirie betrachtete das Skelett skeptisch, dann sagte er: "Im Grunde ganz gut, doch schau mal her, was passiert." olirie zog sein Schwert und ging damit auf das schutzlose Skelett los. dieses hob zwar noch einen Ast auf, doch dieser half ihm nicht, sich gegen das Schwert zu behaupten. Das führte dazu, dass kurze Zeit später ein Haufen Knochen auf dem Erdboden lag, der einst einmal ein magisch beschworenes Skelett war. Der Priester steckte das Schwert wieder ein und sprach dann weiter, "Wie du siehst, hat dein Skelett nicht viel ausrichten können. Naja, ist ja dein Leben, das das Skelett später verteidigen soll, ich bin ja nur hier, um zu überprüfen, ob du die Zauber beherrschst und an diesem solltest du besser noch etwas rumpfeilen.

Nun aber zum nächsten. Teleportiere dich in das Kastell, ich warte am Pentagramm auf deine Ankunft, solltest du lebend ankommen, hast du bestanden. Bis gleich." Der Lehrmeister ging wieder in das Kastell und wartete dort am Pentagramm auf die Ankunft seiner Schülerin.
25.02.2004, 03:36 #65
Xalvina
Beiträge: 1.273

Bloß keine Bemerkung machen... - Xalvina verschwieg eine Antwort auf den skeptischen Kommentar ihres Ausbilders, denn sie war überhaupt erleichtert, dass ihr Lehrmeister ihr beschworenes Skelett akzeptierte. Sicher es gab vieles zu bemängeln und vieles war einfach noch nicht Perfekt aber die Grundvoraussetzungen schien sie erfüllt zu haben. Vielleicht sollte sie demnächst versuchen ein robusteres Skelett zu beschwören, denn die blassen leicht bläulichen Knochen wirkten ziemlich brüchig. Das sie die Waffe eines Skelettes nicht mit beschworen hatte war ein irrtümliches Versehen. Gebrannt so guckte sie auf den zertrümmerten Haufen von Knochen, die noch vorher ein lebendiges Skelett gebildet hatten und nun langsam im Winde zu Staub zerfielen. Irgendwie war sie etwas traurig darüber, dass ihr heimliches erstes Skelett bereits so schnell kaputt war ohne dass sie sich daran erfreuen konnte. So rauschten nur Oliries Worte an der Schwarzmagierin vorbei und erst als er sich zum großen Eingangstor zurückbegab und dort hinein verschwand, merkte sie erst dass ihr Lehrmeister neben sie verschwunden war. Wovon hatte er gerade noch gesprochen?

„Ui Teleporaaaaaaaaart.. Autsch! Diese Tasche ist viel zu eng und außerdem – arg Mensch! Bitte lass mich wieder hier raus, es ist so dunkel und ich kann nichts sehen! Ich könnte ja was kaputt machen und das wäre doch schade um die Bücher und Flaschen und...ich...“

Teleport. Jetzt erinnerte sie sich wieder an Oliries letzter Worte, denn er hatte ihr die Aufgabe gestellt sich in die Eingangshalle des Kastells zu teleportieren. Hörte sich eigentlich regelrecht einfach an, wäre da nur nicht der kleine Haken, der sie nachdenklich machte und somit dem sprechenden Totenkopf nicht zuhörte, der in ihrer Tasche herum protestierte.

„..außerdem hatte ich nie die Chance meinen Braten zu verzehren und das macht mich sehr ungenießbar, das hat schlimme Konsequenzen. Protest...“

Die Dämonenbeschwörerin hatte zwar die Thematik und Theorie begriffen, aber das in die Praxis umzusetzen war eine andere Sache. Ein Fehler und sie hatte ihr Leben verwirkt. Nein sie würde keinen Fehler machen... oder doch? Was ist wenn sie wirklich etwas falsch machte und später in Einzelteilen auf dem Pentagramm landete wie es auch einst dem Innosler ergangen war – das hieß wenn sie überhaupt auf der anderen Seite ankam. Mit ausdrucksloser Mimik und ihrer typischen Art einer Gleichgültigkeit blickten ihre Violetten Augen gen des Eingangstores, wo sie in der Dunkelheit gerade noch die Schatten zweier großer Drachenklopfer ausmachen konnte, während sich ihre innerstes mit lauter fragwürdigen Überlegungen füllte. Ja sie könnte kneifen – aber dann würde sie nur den entscheidenden Schritt zur Magierkarriere verweigern und dazu gehörte nun mal das Teleportieren. Was für die einen so einfach zu seihen schien, indem sie sich von einem Ort zum anderen Teleportierten, schien Xalvina einen Moment lang für ein Rätsel. Sich auflösen und Manifestieren – ob das auch mit ihren Körper funktionierte. Wollte sie aus Furcht kneifen? Furcht? Nein das gab es eigentlich nicht in ihrem Wortschatz.

„..und wenn ich erst einmal alle Matratzen ausprobiert habe...“

Xalvina müsste sich konzentrieren, aber diesmal musste sie in Miteinbetracht ziehen, dass jede Umgebung im Magischen Gewebe in seinen Elementen anders strukturiert und anders Angeordnet war. Nur der Unterschied war das dass Pentagramm im Kastell wie ein starker Punkt in dem magischen Gewebefeld funktionierte und somit es den Magiern erlaubte, sich von einem X-beliebigen Punkt zurück zum Kastell zu teleportieren, wenn dieser Punkt nicht allzu weit weg war. Außerhalb von der Insel Khorinis würde es wohl schwer sein sich zum Kastell zu teleportieren, da es eine enorme magische Kraftanstrengung benötigte. Magische Punkte wie das Pentagramm im Kastell waren wie Magnetfelder und gleichzeitig Störfelder, indem nähere Punkte die Entfernten mit schwächeren magischen Feldern verdrängten. Somit war es eigentlich kaum möglich irgendwo sich ins Umfeld außerhalb eines vorgezeichneten Punktes zu teleportieren, es sei denn man machte schon gehörige Fehler beim Zaubern oder man musste ein verdammt guter Magier sein. Xalvina war sich unschlüssig ob man solche Pentagramme als magische Teleportpunkte auch einfach herstellen konnte, aber wie sollte sie sich dann erklären wie die Pentagramme in das Kloster, Burg oder Kastell kamen?

„...alle alten Rüstungen werde ich wieder aufmischen und zum Leben bringen, sodass jede Dumpfbacke sich vor Schreck...“

Zeit verging, während die Schwarzmagierin nachdachte und eigentlich vom Vorhaben des Teleportieren abkam, was sie aber eigentlich nicht wollte. Sie wollte nicht noch den sowieso skeptischen Ausbilder in der Eingangshalle auch noch warten lassen, nachdem ihr Skelett schon misslungen war. Na hoffentlich packte sie auch noch den Teleport – und zwar als ganzes Stück.

„...nichts wird verschont werden...“

Xalvina versuchte sich zu konzentrieren um sich für einen Teleport bereit zu machen, wobei sie kurzerhand versuchte, ihr Umfeld wahrzunehmen wie auch den Knotenpunkt des Magischen Gewebes in Form des Pentagramms.

„...während zu meiner Zeit noch hier alles voller Nadelbäume...“

Sie spürte das leichte Kribbeln in ihren Magen, welches deutlicher wurde. Ruhig so schloss sie die Augen, während sie dem Fortgang und entschlossenem Versuch standhaft blieb.

„...Das wird…”

Ein leichtes helles Licht bildete sich langsam um ihren Körper wie eine eigene Aura, während das Gefühl eines Kribbelns stärker würde. Ruhig so versuchte sie sich zu konzentrieren.

„... aber nein man musste ja unbedingt darauf kommen, dass...“

Einen Moment hatte sie das deutliche Gefühl sie würde sich wahrhaftig in dem Mantel des Lichts, welcher sanft ihren Körper einem Schwebegefühl verlieh und somit als ein Energiebündel in dem Magischem Gewebe überzugehen, doch irgendwas schien sie blocken zu wollen. In der Ferne brabbelte noch immer munter der Untote vor sich hin. Mehr Konzentration...

„...Ha-Ha Ha-Ha Ha-Ha...“

Sie fühlte das die Blockade deutlicher wurde und das Schwebegefühl langsam nachlassen wollte, als ihre Mimik leicht wütend wurde, als sie die nervende alberne Stimme hinter ihr hörte, die ihre Konzentration wegnahm. Wütend obwohl sie noch im hellen Licht eingetaucht war, drehte sie sich nun die Fassung verlierend um, um dem Terror eiskalt und zischend ein Ende zu machen zu wollen.


„Halt – verdammt – noch mal – dein ...!“

Doch mehr brachte die Magierin nicht mehr von sich, welche erzürnt war, dass der Teleport versagte, weil die Nervensäge in der Tasche keine Ruhe gab, als die Magierin plötzlich sich in der Luft auflöste und verschwunden war. Draußen quakte der sich selbst ernannte Poltergeist alleine vor sich hin, während der Wind die verdorrten Gräser und Dornenbüsche streifte.

Eine Weile fühlte die Magierin ein extremes Gefühl von schwerer Last auf sich, als sie nur in den Bruchteilen der Sekunden ein seltsames Leuchten tausender vorbeizischender greller Blitze an ihr vorbei ziehen sah. Das Bild wirkte fast ein wenig unfassbar, unbegreiflich, doch genauso schnell es gekommen war, so verschwand es auch wieder. Leicht geblendet so spürte sie dass sie noch halbwegs ein unverständliches Wort heraus brachte, als gleich eine unheimliche Magenverstimmung einsetzte, welche zur Folge hatte, dass ihr unheimlich schlecht wurde. Etwas bleich werdend so vernahm sie einen Schatten neben ihr, den sie später als Olirie wahrnehmen sollte, doch zunächst sah sie nichts außer ein paar hellen und schwarzen Schattenflächen in der Umgebung. Sie hatte das Gefühl als würden ihre Organe in ihrem Magen quer durcheinander gemixt worden sein, was bei all ihren zukünftigen Teleportationen der Fall sein sollte, und den entscheidenden Grundstein legte, warum Xalvina das Teleportieren zunächst als letzte Option in allen Fluchtmöglichkeiten ansehen würde...
25.02.2004, 14:29 #66
Ceron
Beiträge: 379

Die zwei Tage waren längst um, also hatte sich der werdende Magier nun aufzumachen. Er verliess sein Gemach und streifte sich auf dem Weg ins Refektorium sein Lederzeug über. Dort angekommen setzte er sich und begann alsgleich mit seinen Aufwärmübungen. Der Küchendämon brachte ihm das Konditionsfrühstück, keine saftigen Schinken mehr, gesunde Körner aus allerlei Getreiden, Weinbeeren und das ganze garniert mit Orkblatt, gesund sah das wieder aus.

Ceron schlang sein Essen herunter undstürmte aus dem Kastell hinaus. Ein junger Mann in voller Eile stürmte auf das Sektenlager zu, schon war er nicht mehr zu sehen, schon hatten ihn die Schatten der Bäume eingeholt...
25.02.2004, 18:45 #67
Don-Esteban
Beiträge: 9.734

Die Rune! Natürlich. Renata wartete sicher voller Wißbegier auf die Lichtrune, die ihr der Hohepriester bringen wollte.
»Schattendämon!«
Der dunkle Diener des noch viel dunkleren Gottes erschien aus dem Nichts.
»Wo hält sich Renata auf.«
Eine kurze Pause folgte.
»Ah, das ist alles, du darfst dich zurückziehen.«
Und damit war der Dämon, kaum, daß er erschienen war, wieder entlassen.
Der Magier hingegen machte sich auf den Weg in den Innenhof, den er auch bald daraufhin erreichte. Unter der Esche machte er einen Schatten aus. Das mußte die Magierin sein. Und tatsächlich...
»Hier also treffe ich dich. Endlich kannst du nun deine Kentnisse erstmals erproben, denn hier ist die versprochene Lichtrune.«
Er hielt ihr einen kleinen, flachen, polierten Stein hin, auf dessen Oberfläche das feine Liniennetz des magischen Erzes zu sehen war, dessen Adern sich durch das sie umgebenden Gestein zogen, in der Mitte eine Art Knoten bildend, die man mit etwas Phantasie als Lichtkugel identifizieren konnte. Wenn man die Rune hin und her kippte, dann glitzerten die feinen Erzadern im Licht der untergehenden Sonne auf und ein herrliches Funkeln überstrahlte die Rune und die Hand, in der sie lag.
»Hier, die Rune.« Und damit hielt er sie Renata hin.
25.02.2004, 19:03 #68
Renata
Beiträge: 455

"ich danke Dir". Damit nahm die Magierin den Stein, und legte ihn in die Handfläche, um ihn ein wenig genauer zu betrachten. Ja, da war das Erz, von dem sie gestern erst mit Ceran gesprochen hatte.

Den warteten Don Esteban hatte sie fast vergessen, erst eine Bewegung von ihm machte ihr seine Anwesenheit wieder bewusst. "Entschuldige bitte, ich sehe hier den Stein funkeln und lasse dich warten. Soll ich anfangen?"

Als der Hohepriester mit einer auffordernden Handbewegung antwortete, schloss sie die Faust um den Runenstein und legte die andere Hand über die geschlossene Faust. Dann rief sie sich den Spruch wieder in Erinnerung, den sie an den vorangegeganenen Tagen mehr als einmal gelesen hatte. Allzu bewusst war ihr noch der blamable erste Versuch, von dem ihr Lehrmeister gar nichts wusste.....

Schon schnell spürte sie wieder die Wärme des Steins und ein leichtes Pochen, das aber genau so gut von ihrem Herzschlag kommen konnte. Wieder sah sie zwischen ihren geschlossenen Fingern einen Lichtsaum, heller diesmal. Als sie die Hände öffnete, erhob sich tatsächlich eine Lichtkugel, die, von ihrem Gefängnis befreit, auf Ballgröße wuchs. Jetzt bloß keinen Fehler machen...
25.02.2004, 19:44 #69
Don-Esteban
Beiträge: 9.734

Ein schönes, gleichmäßg helles Licht erstrahlte und ließ den Schatten unter den tief herabhängenden Ästen der Esche weichen, fast kam man sich wie in einem grünen Saal vor, dessen Wände aus silbergrauem Astwerk und dessen Decke aus grünen Blättern bestanden. Und das magische Licht machte diese Vorstellung perfekt und rundete den Eindruck von seltsamer Magie, die hier wirkte, ab, wenn, ja wenn nicht...
»Vorsicht, verliere nicht die Kontrolle!«
Doch es war zu spät, der warnende Ausruf des Lehrmeisters konnte nicht mehr verhindern, daß die Lichtkugel aus dem Bereich, den Renata kontrollierte, herausglitt und sich selbständig machte. Taumelnd kostete das Licht die Freiheit, ohne die formende Kraft von eines Magiers Hand zu sein und glitt in chaotischen Bewegungen davon. Schnell duckte sich der Magier, als das Licht auf ihn zu glitt und dann, dank seiner schnellen Reaktion (als Lehrmeister kam man nicht ohne sie aus), über ihn hinweg sauste, ein leises Summen verbreitend.
Doch nur wenige Augenblicke später war der Zauber vorbei, das losgelassne Licht verpuffte zu einem Haufen Sternenstaub, der sich in einem Funkenregen auf die Wiese ergoss.
Dann war es dunkel.
»Hast du gesehen? Deswegen glauben manche, daß es sich beim Lichtzauber um ein gefangenes Irrlicht handelt. Er besteht noch eine kurze Zeit weiter, selbst wenn du die Kontrolle verloren hst.
Darum achte immer gut auf dein Licht, nicht, daß es irgendwelche Dummheiten macht.«
25.02.2004, 20:08 #70
Renata
Beiträge: 455

Wie schade. Dabei war der Anfang doch so vielversprechend gewesen. "Ja, ich sehe schon, ich werde wohl noch viel üben müssen. Am besten mache ich gleich weiter".

Wie hatte noch der Autor des dritten Buches gesagt? Konzentrieren, den Willen focussieren, den Kopf leermachen... Der hatte gut reden; als er das schrieb, wusste er wahrscheinlich ja schon gar nicht mehr, wie das ist, so als Anfänger und unter dem Augen seines Lehrmeisters...

Diesesmal sprach sie den Spruch lautlos mit, dachte ihn nicht nur, sagte ihn vor sich hin. Wieder spürte sie das Reagieren des Runensteins und eine neue Lichtkugel formte sich, verharrte knapp über der ausgestreckten Hand. Die Magierin stellte sich vor, wie es wäre, wenn die Lichtkugel langsam zu steigen begänne: und schon schwebte die Kugel höher. Als sie knapp über Augenhöhe war, dachte Renata "Stop" und das Steigen endete tatsächlich. Sie fühlte sich immer sicherer, zu sicher vielleicht, denn erneut begann das Leuchten sich trudelnd von ihr weg zu bewegen. Doch das Trudeln währte nur kurz, dann hatte sie das Licht wieder eingefangen und unter Kontrolle. Das begann, richtig Spass zu machen. Eine Weile ließ sie die leuchtende Kugel mal hierhin, mal dorthin schweben und schliesslich verlöschen. Mit einem breiten Grinsen wandte sie sich zu dem Hoheprieter um, gespannt, was er wohl diesesmal anmerken würde.
25.02.2004, 20:21 #71
Don-Esteban
Beiträge: 9.734

Der hatte mittlerweile unbemerkt von der ganz gebannt auf ihren Zauber konzentrierten Renata auf der Bank unter dem Baume Platz genommen und nickte ihr anerkennend zu.
»Ich denke, jetzt hast du den Bogen raus. Man darf nie dir Kontrolle verlieren. Kontrolle ist sowieso ganz wichtig, nicht nur für die Zauber. Für einen Magier ist es nie verkehrt, wenn er die Dinge kontrolliert, Dinge, Situationen, Menschen... Die Herrschaft über die eigene Magie ist dabei nur der Anfang und kann als leichte Fingerübung gelten.«
Er lächelte dünn.
»Da du nun den Lichtzauber ganz respektabel beherrschst, wartet nun der nächste Spruch der Magie des Gottes der Endgültigkeit auf dich: Die Schattenflamme. Du wirst in Kürze die entsprechenden Lehrbücher in der Bibliothek finden.«
Der Hohepriester wollte aufstehen, verharrte dann aber kurz.
»Oder willst du lieber ohne Bücherwissen weitermachen und nur durch leibhaftiges Ausprobieren lernen?«
25.02.2004, 20:42 #72
Renata
Beiträge: 455

Ganz ohne Bücher? Lieber nicht. War doch die Schattenflamme doch ein etwas größeres Kaliber als die Lichtkugel.

Wenn sie sich auch nicht traute, auf das Bücherwissen zu verzichten, war sie doch zu neugierig, um genug Geduld für das Warten auf die Rune aufzubringen. Die Rune zusammen mit den Büchern...und dann hier unter der Esche in aller Ruhe und vor allem unbeobachtet üben, das wäre was....

"Ich würde mich freuen, wenn beides gleichzeitig möglich wäre: die Bücher zu studieren und dann das Gelesene gleich ausprobieren zu können. Könnten wir so weitermachen?"
25.02.2004, 20:55 #73
Don-Esteban
Beiträge: 9.734

»So soll es sein. Morgen abend wirst du sowohl die Bücher als auch die entsprechende Rune in der Bibliothek vorfinden. Doch denke daran«, er hob mahnend den Zeigefinger (eine etwas unpassende Geste, immerhin redete er nicht mit einem jungen Gör), »benutze die Rune nicht innerhalb der Bibliothek. Es wäre verheerend, wnen die Bücher ein Raub der Flammen würden.«
Und damit verabschiedete er sich und verließ seine Schülerin. Bis zum nächsten Zusammentreffen.
25.02.2004, 21:50 #74
olirie
Beiträge: 1.642

olirie sah seiner Schülerin ins Gesicht und bekam einen Schreck, sie sah aus, als würde sie sich jeden Moment über ihm übergeben. "Du siehst wirklich beschissen aus, du solltest dich wohl besser ins Bett legen und etwas ausruhen, nicht dass du dir etwas eingefangen hast. Hier, dieser Dämon wird dich in dein Zimmer begleiten."- neben olirie materialisierte sich zu dem Zeitpunkt ein Dämon -"Die Prüfung hast du übrigens bestanden, Herzlichen Glückwunsch."

Nach der Prüfung ging olirie in die Bibliothek, um dort für Squall die neuen Bücher herauszusuchen. Er entnahm sie dem Regal für Lehrbücher aller art, die m Regalbrett für Lehrbücher der Magie Beliars. Dort entnahm er zwei Bücher für das Beschwören eines Zombies, zwei Bücher für das Beschwören eines Skeletts und zwei Lehrbücher übder die Teleportation. Mit diesem Stapel an Lehrbüchern ging er nun zum Tisch seines Schülers und platzierte die Bücher dort. Auf den Stapel legte er noch den üblichen Zettel:
Hallo Squall,
ich habe dir hier deine neuen Lehrbücher hingelegt. Es sind je zwei Bücher für das Beschwören eines Zombies, das Beschwören eines Skeletts und das Teleportieren. Du hast für jeden Zauber eine Woche Zeit zum erlernen, in dieser Woche wird es nicht nur reichen, die Bücher zu lesen, du musst auch die praktischen Übungen durchführen. Für diese Praktischen Übungen stehen dir die Übungsräume zur Verfügung. Also, im Grunde hat sich an der Ausbildung nicht viel verändert.

Viel Spaß beim lernen,
olirie
25.02.2004, 22:17 #75
Squall_L
Beiträge: 1.067

Als Squall wieder wach wurde machte er sich auf den Weg in die Bibliothek. Er wollte sich endlich wieder daran machen diese blöde Schrift im Buch zu entziffern. Er hoffte das er nun endlich mal etwas herausfinden würde, egal was Hauptsache er würde mal irgendetwas über dieses Buch erfahren.

In der Bibliothek angekommen lag ein Zettel auf seinem Tisch und die Bücher die hatten sich auch gemehrt. „Hallo Squall,
ich habe dir hier deine neuen Lehrbücher hingelegt. Es sind je zwei Bücher für das Beschwören eines Zombies, das Beschwören eines Skeletts und das Teleportieren. Du hast für jeden Zauber eine Woche Zeit zum erlernen, in dieser Woche wird es nicht nur reichen, die Bücher zu lesen, du musst auch die praktischen Übungen durchführen. Für diese Praktischen Übungen stehen dir die Übungsräume zur Verfügung. Also, im Grunde hat sich an der Ausbildung nicht viel verändert.“
Erst war Squall etwas verwirrt aber dann viel es ihm wieder ein, er wollte sich ja weiter den Studien der Magie Beliars hingeben. Squall nahm sich die Bücher und schaute sich der Reihe nach an. Beschwören eines Zombies und eines Skelettes. Das könnte doch schon schwierig werden, wenn er sich überlegt wie viel Probleme er schon bei der Blutfliege hatte. Aber das schwerste würde wohl das Teleportieren werden, Squall hatte schon vieles darüber gehört und deswegen legte er das Buch erst einmal an die Seite und begann mit dem Buch um das Beschwören eines Zombies.
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