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28.01.2003, 20:46 #276
Angroth
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Die Sumpfbruderschaft #7 -
Man gebe mir ein Schwert, man gebe mir eine Rüstung, man gebe mir ein Pferd! Schildknappe! Meinen Schild, aber a bissl plötzlich! *Klosterangreifumsichangefangenschaftzuräch*

Ne, ich werd meinen Char schon noch was tun lassen wenn er denn mal groß ist. Meine Charvorbilder sind die Zwerge, wie man ja unschwer erkennen kann an dem Bierbrauen und dem Dickkopf meines netten Angroth. Tomekk, wenn du jetzt schon was machen willst bin ich aber auch so dabei, also: Nimm mich mit:D
28.01.2003, 20:50 #277
Angroth
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Das Pyramidental # 2 -
Die Heimatluft zu riechen war immer noch das erleichternste Gefühl eines Kriegers oder treuen Landmannes. So auch Angroth, der glücklich zum Danke ein Fass mit Cathal anstoßen wollte, dem er seine wiedererlangte Freiheit verdankte. In der Brauerei standen noch einige Reservefässer und der Probekrug. Den schüttete Angroth voll mit Starkbräu und sprach einen Toast aus, auch wenn er selbst noch nichts trinken konnte. Dafür blieb gleich noch Zeit, er wollte zunächst Cathal verabschieden.
28.01.2003, 21:06 #278
Angroth
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Das Pyramidental # 2 -
Angroth beschloß den Mann in der Brauerei sich selbst zu überlassen und verabschiedete sich von ihm. Er selbst hatte trotz des Freikommens Probleme die man nicht abtun konnte. Sein Schwert war weg, ebenso einer seiner Dolche. Der zweite war nicht zum Einsatz gekommen da die Hände in unerreichbaren Winkel davon entfernt waren. Die Magier waren schlau vorgegangen, auch wenn sie dem falschen - wenn überhaupt - Gott dienten. Das kostbare Schwert war hinüber, er würde es wohl nicht wiedersehen. So dachte er nach wie er seine Möglichkeit zur Meisterschaft des Schwertes dennoch erreichen konnte. Es würde erst einmal schwer sein ein neues zu bekommen, Gold hatte er ja, aber die Erschaffung? Zeit würde verloren gehen, viel Zeit. Verärgert beschloß Angroth zunächst nach seiner kleinen Wolfsdame zu sehen, er freute sich schon richtig darauf. Immer noch ein wenig angeschlagen trat er aus der Brauerei über den kleinen Verbindungssteg hinüber in seine Hütte.

Ein Blitz flammte am Himmel auf, bevor der novize seine Hütte erreichte. Kleine, grell weiße Äderchen leckten richtung Boden, würden alles vernichten was sie berührten. Diese Gefahr erinnerte ihn an die Barriere. Vergangenheit beiseite wischend betrat er sein Haus und musste Bruder Trulek vollkommen betrunken auf seinem Bett liegen sehen. Daneben lag eine mit Sicherheit noch besoffenere kleine wölfin die verschlafen vor sich hinschnarrte. Die beiden schienen ordentlich gezecht zu haben, eine Sache die Angroth mit föhlichkeit erfüllte. Langsam und betont dunkel erhob er seine Stimme:

Manche Sachen ändern sich zum Glück nie, mein Freund!
28.01.2003, 21:29 #279
Angroth
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Das gute, alte Kraut -
Ich hab a ganz wundervolle Idde! Sumpfkrautbier! Aber wie des gehen soll grübel ich noch aus! Hab schon aber mal n anderes Bier erfunden, demnächst erhältlich: Kerkerschweiß. (:D )

Bin ich drauf gekommen weil mein Char zwei Tage ohne Essen und trinken auskommen musste und jetzt verdammten Durst auf ein echtes Bier hat. Also: wer Bier brauen möchte sollte den Post möglichst genau mitlesen und nachmachen. (keine Angst, nach deutschem Reinheitsgebot)

Krautbier braucht erstmal noch nen Namen, dann brau ich es und ihr bekommt es zum Sonderpreis! Ich erwünsche gerne kreative Namensgebungen von euch.:)
28.01.2003, 22:11 #280
Angroth
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Das Pyramidental # 2 -
Angroth verstand nicht was Trulek meinte, fand aber dennoch interessant wie sehr sich eine Beziehung zwischen den beiden entwickelt hatte. Mit einem erleichterten Lächeln bedankte er sich bei dem Bruder, öffnete die Truhe mit dem Gold und bedeutete Trulek eine Hand voll zu nehmen.

Du kannst noch bleiben wenn du willst. Ich war zwar lange weg und bin völlig fertig, muss dennoch aber für meine Prüfung lernen, ich habe durch diese verdammten Magier drei volle Tage verloren.

Seine Hand deutete auf die Truhe, sein Blick folgte selbiger noch einmal. Ihm fiel auf das dort noch etwas in der Truhe lag. Seine Augen weiteten sich vor freudiger Überraschung: In der Truhe lag das Schwert des Räubers, den er vor vielen Tagen entwaffnet und gehen gelassen hatte. Ein Kampschwert war es gewesen, gut erhalten. Zum Glück hatte der Novize das Schwert nicht verkauft, des Schläfers Wille und das Schicksal hatten erneut für ihn gearbeitet. Mit einer raschen Handbewegung deutete er dem Bruder zu warten.

Angroth griff in die Truhe und seine Hand schloß sich langsam und behutsam um den Knauf der Klinge. Mit einer raschen Bewegung schnellte es empor, der führende ging in Kampfstellung. Na, das klappt ja noch ganz gut. dachte er sich und steckte das Schwert in die Scheide, jene war ihm wenigstens geblieben. Dann griff er nach seinem Dolch aus seinem Schuhbandversteck, nutzlos war er gewesen. Ein anderes Versteck würde hermüssen um den Nutzen zu steigern. Der Dolch wanderte neben das Schwert an den Gurt. Dann bedeutete Angroth Trulek erneut zur Truhe zu gehen und sich zu bedienen.

Hier mein Freund, eine Handvoll soll dir gehören, ebenso kostenfreies Bier für zwei Mondzyklen. Danke.

Ihm war egal wo der andere Novize war den er ursprünglich beauftragt hatte, Trulek war gewissenhaft, soviel war klar.
29.01.2003, 18:34 #281
Angroth
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Das Pyramidental # 2 -
Angroth schlief seelenruhig. Nur Stille und die Ruhe eines völlig erschöpften Mannes waren in der Hütte des Novizen zugegen. Die erste Nacht dieser Woche, die er in einem Bett verbrachte. Sein Bett, flauschig, sicher, wohltuend. Dann....

Ein Schmerz zuckte, grelles Weiß vor seinen Augen.

Das Schallen der Orkrufe war verklungen, Stille lag in dem Kreis. Der Menschenkrieger und der Orkhäuptling standen sich gegenüber, die Luft knisterte vor Spannung. Langsam umkreisten sie einander, belauerten sich wie zwei abgemagerte Hyänen die endlich wehrlose Beute gefunden hatten und auf einen günstigen Moment warten. Die grobschlächtige Axt deutete drohend auf den Menschen, dessen Schwertspitze war ebenfalls auf seinen Gegenüber fixiert. Dann konnte der Ork sich nicht mehr halten, seine unbändige Kampfeslust überflutete jegliches rationales Denken seines kleinen Hirns. Mit einem Schrei der aus tiefster Brust hervorgestoßen ward stürtzte er auf den fellbekleideten. Freudig erregt über den Beginn des Kampfes schrien die Orks ringsum auf und streckten ebenfalls ihre Waffen gen Himmel. Geschickt wich der Mensch dem mächtigen Schlag aus, tief grub sich das Metall in die Erde. Bevor der Häuptling ein weiteres Mal reagieren konnte flog ihm auch schon die Klinge entgegen. Grünes Blut floss, ein Schmerzensschrei erscholl, hallte bis tief in die Katakomben der naheliegenden Höhle. Getroffen, verwundet, dennoch nicht kampfunfähig riss der Ork seine Axt aus dem Boden, Zorn im Gesicht. Seine Augen blitzten als er seine Waffe ein weiteres Mal dem ihm überlegen scheinenden Menschen entgegenwarf. Wieder wich der Mensch aus, die Axt ging ins leere. Ein weiterer Hieb des Mannes, der Ork wurde langsam wild, konnte sich nicht kontrollieren. Immer öfter landete der Mensch treffer, seine Geschwindigkeit kam der kruden Kraft seines Gegners immer zuvor. Dieses Spiel wiederholte sich derart oft, das die Orks ihr Triumphgeschrei einstellten und besorgt zusahen. Es fing an zu regnen, der Nebel verzog sich, die Sonne schien. Keuchend standen sich beide gegenüber, der Ork blutend aus vielen Wunden, der Mensch unversehrt aber erschöpft. Die Gewandtheit der ersten Stunden war vorüber, die Kraft und Ausdauer des Orks kam langsam zum Tragen. Nach einer kurzen Pause des Belauerns ging die Grünhaut zum letzten Angriff an. Schwer prallte Stahl auf Stahl, der Mann ging in die Kniee, verlor den Halt und fiel zu Boden. Aufbrüllen der Orks erfüllte die wieder klare Luft. Das Ende war nahe.


Schweiß rann die Stirn hinab, Angroth öffnete die Augen. Fragen schwirrten durch seinen Kopf, verwirrung trieb herrenlos durch das Meer seiner Erinnerungen. Langsam setzte er sich auf, den Kopf zu Boden gerichtet, beide Hände stützten sich an der Bettkante.

Was beim Schläfer ist das? Ich muss es wissen!

Er stand auf, ging in die Taverne. Das Leben das diesen Raum füllte erfüllte auch ihn mit Leben, die geschäftigkeit die jene Menschen an den Tag legten weckte ihn vollends auf. Als der Wirt kam bestellte Angroth ein Starkbräu. Mit einem gemurmelten Kommentar über das schlimme Aussehen Angroths ging der Wirt um das bestellte zu bringen. Nachdenklich und völlig durch den Wind ließ Angroth sich in die Polster der Bank fallen und dachte nach. Ihm wollte immer noch nicht einfallen woher das Ank war, jedoch jeder Gedanke drehte sich nun um jenen Gegenstand. Fast hätte er nicht bemerkt wie das Bier auf seinen Tisch gestellt wurde, erst das klopfen auf seiner Schulter weckte ihn aus seinen Gedanken. Dankend verabschiedete er den Wirt und hob den Krug an die Lippen. Ein lange nicht mehr habhaftes Gefühl seinerseits erfüllte sein Herz. Der Geschmack des Bieres, würzig und Herb, so wie er es mochte. Schnell war es geleert, Kraft machte sich in seinen Gliedern breit, ebenso wurde er völlig munter. Zufrieden gab er den Krug in der Küche zurück, er hatte vor zu üben. Seine Prüfung lag nicht mehr fern.

So betrat er erneut sein Zimmer, schnallte sich den Gurt um und befestigte das Schwert sowie den Dolch an ihren angestammten Platz. Er verließ daraufhin seine Wohnung und suchte sich ein ruhiges Plätzchen zum lernen. Es bot sich direkt vor seiner Hütte an, der Verbindungssteg zwischen Brauerei und Haus war so breit wie ein kleiner persönlicher Übungsplatz. Er zog seine Klinge, musterte sie eingehend und hob sie zu dem traditionellen Gruß der Ruchká. Dann ging er in Kampfstellung, die Waffe nach hinter seinen Körper in einer Parallele zu seinem rechten Bein, die linke Schulter leicht gesenkt, das rechte Bein in einer sachten Beuge. Die Schulterplatte fungierte als Schild, seine Ausgangsstellung ideal um jedem Angriff entgegenzutreten oder selbst einen zu starten. Zunächst aber beschloß er, den Mantel den er über dem Schwertarm trug, abzunehmen, er war doch sehr hinderlich. Dann vollzog er einige langsame Bewegungen und Kreise, schuf sich erneut ein Gefühl mit seiner Waffe. Das KAmpfschwert war schnittiger und besser ausbalanciert als seine letzte Waffe, soviel war sicher. Schon bald führte der Novize das Schwert in Bahnen die denen nachvollziehbar waren die er vor seiner Haft imstande zu leisten ward. Nach langem üben steckte er die Waffe weg, er war sich sicher das er heute Abend die Prüfung meistern würde.

Anschließend beschloß Angroth noch einen Gang durch das Tal zu unternehmen, er war doch eine Weile weg gewesen. Interessiert führte er sich selbst herum, kam an dem Vorplatz vorbei und wohnte einer Andacht bei, in der er dem Schläfer dankte entlommen zu sein und ihm zu dienen. Er fügte noch eine Frage hinzu die trotz allem seinen Geist beschwerte, was der Traum mit dem Ank zu tun haben könnte. Da die Andacht schon weit fortgeschritten war, wurde sie auch schnell beendet. Der Novize schaute sich noch ein wenig um, kam bei Fortuno vorbei und holte sich einen "Schwarzen Weisen" aus seinem Sortiment. Den steckte er auch sofort an und schlenderte fröhlich weiter. Da sah er auf einem Baum einen Schatten der aussah wie ein Mann. Neugierig kletterte Angroth hinauf und erkannte den Einzelgänger Gardiff - einen Freund! Vor Freude seiner Sprache nicht mehr mächtig brachte er nur ein glucksendes Brüllen hervor. Cara, die ihm die ganze Zeit gefolgt war stand kläffend unter dem Baum und versuchte ständig an dem Stamm hinaufzuklettern.

Gardiff, alter Kumpel! Wie gehts?
29.01.2003, 19:54 #282
Angroth
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Das Pyramidental # 2 -
Dieses glückliche Wiedersehen erfreute das Herz des Novizen. Gardiff hier wiederzusehen hätte er nicht gedacht, noch dazu mit einem Schattenläuferfell! Wie weit hatte es den jungen schon getrieben, im Namen des Schläfers! Auch er streichelte nun liebevoll das Wölflein und fing dabei an zu erzählen, wobei er des öfteren eine kleine Pause einlegte und nachdachte.

An Cara - so heißt die kleine - bin ich gekommen als ich ihre Eltern bei der Jagd getötet hatte. Sie lief so unschuldig daher, ich konnte nicht anders und habe sie mitgenommen. Das interessanteste was mir zugestoßen war, ist nicht einmal einen Tag alt, ich war bei den Magiern des "Innos" gefangen, weil ich den Glauben des Schläfers in ihren Hallen kundgetan hatte. Eigentlich suchte ich nur nach Hostis, der nette Herr ließ sich aber nicht blicken, da wollte ich mich denn über die Götter und die welt unterhalten - vergeblich. Ein aufgeblasener Rat erschien, und obwohl wir unbewaffnet waren hatten sie die magischen Runen gezückt, bereit uns zu vernichten. Ich sage dir, es gibt nichts feigeres als Magie. Innos ist kein Gott den es anzubeten gilt, er ist niederträchtig und feige!

Er endete lieber als das er sich weiter in seinen heiligen Zorn steigern wollte. Insgeheim dachte er an Hostis, würde er den Kerl wiedersehen war es an der Zeit ihm die Leviten zu lesen. Er würde dem Bürger schon Innos austreiben. Mit Daumen und Zeigefinger umklammerte er den Stängel, kniff die Augen ein wenig zusammen und zog ein letztes Mal bevor er das abgebrannte Stückchen im Sumpf versenkte.
29.01.2003, 20:24 #283
Angroth
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Abwesenheitsthread -
Ja nun....

Auch der größte Fan hat mal andres zu tun....ich muss mal ne weile an meiner HP basteln oder für die Schule was tun, dauert evtl. mal so drei bis vier Tage. Könnte aber auch sein das ich mal den ein oder anderen Post setz, aber wohl eher nicht. Bis denne

euer Angie :D
30.01.2003, 19:43 #284
Angroth
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Das gute, alte Kraut -
Aaaaalso. Ich erfind dann den "Kerkerschweiß" (muss sein ) und das Farbenbier. Mach ich denn am Montag, hab am weekend wenig Zeit.
30.01.2003, 20:25 #285
Angroth
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Austritt - Mieser Spam
quote:
Zitat von Don-Esteban

Wenn du das zitierst, dann, dann, dann fällt mir schon noch was mieses für dich ein.



Na, ich bin ja mal gespannt. :D :D :D
30.01.2003, 20:46 #286
Angroth
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Das Pyramidental # 2 -
Nachdem Angroth Hostis vor der Tür aufgegabelt hatte ging er wieder zurück in die Taverne, Hostis dichtauf.
Trulek hatte bereits Platzgenommen, Gardiff wollte in der Hütte Angroth´s alleine sein. Der Novize dachte sich im Stillen das dass der Geist der Gildenlosen sein musste, das alleinsein. Er für seinen Teil wollte dies nicht, in der Taverne war er also bestens aufgehoben. Sie setzten sich direkt neben die Bühne an eine Bank, ließen sich entspannt in die Polster sinken. Der Wirt kam heran und Angroth bestellte zwei Mal Bluthundsaft, ein Starkbräu und einen Drachenatem; dazu noch drei Scavengerbraten. Als das Mahl serviert wurde hielt es auch die kleine Wölfin nicht mehr in der Vorratskammer, von wo aus sie wenig interressiert zugesehen hatte was passierte. Das Essen jedoch hatte sie überzeugt und schnell wie der Wind kratzte sie auch schon gierig an den Beinen des Bruders und ihres Herrchens.

Da Angroth zu müde war um noch einmal aufzustehen goß er das Bier auf den Teller und gab beides zusammen dem hungrigen Knäul am Boden. Keine Sekunde blieb es unbehelligt, das Junge hatte sich schon aufgemacht ihren Teil zu verzehren. Begleitet von Schmatz- und Schnaufgeräuschen aßen er und sein Freund ihre Mahlzeit, schweigend. Hinterher kippte Angroth sich seinen Schnaps in den Rachen und verzog das Gesicht, ob des feurigen Effekts des Alkohols. Immer noch schlabberte es komisch unter dem Tisch als er das Schweigen der beiden brach.

Ich weiß ja nicht, aber wie stellst du dir eigentlich deine Zukunft hier vor? Hast du schon etwas geplant was du machen willst falls du jemals in der freien Welt aufgenommen werden solltest wie du bist?

Bewusst ignorierte er den Anwärter Innos´, der Hass gegen Diener niederer Götter war stark in ihm geworden. Die anfängliche nette Begrüßung beruhte nur darauf das er in ihm trotz allem zunächst einen Freund gesehen hatte, aber nun kehrten die Erinnerungen zurück, das Leid das er erlitten nur weil Hostis nicht anwesend ward.
30.01.2003, 21:22 #287
Angroth
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Das Pyramidental # 2 -
Interessiert las Angroth den Brief, mehrmals, denn es war ihm nicht ganz schlüssig was er unter dem Inhalt verstehen sollte. Zumindest versuchte er den Inhalt zu verstehen. Dann dämmerte es ihm: der Brief war eine Lichtspruchrolle des Innos. Zunächst wusste Angroth nicht ob er lachen oder weinen sollte, Hostis konnte ja nichts für diese Provokation, dennoch betete er dieses verabscheungswürdige Wesen an. Eine intensive oder feste Freundschaft würde auf dieser Grundlage nur sehr schwer fallen, dennoch versuchte er es. Er überlegte was er mit der Spruchrolle machen sollte, sah einen Novizen in der nähe rauchen und "borgte" sich das Kraut aus. Mit einem mächtigen Zug brachte er den Stoff zum Glühen, hielt dann die Spruchrolle an die Glut und beobachtete das Schauspiel des Magischen Blattes, wie es sich in den Flammen wand und zusammenzog. Lächelnd konnte er sehen wie die Rolle zu Staub zerfiel und zu Boden raschelte.

Feuer mit Feuer besiegen, ja. Innos muss wirklich mächtig sein, wenn er nicht einmal sein eigenes Element unter Kontrolle hat!

Er rollte die Augen und hoffte so seine Ironie unterstrichen zu haben. Er setzte sich wieder zu Trulek und bedeutete auch den etwas beunruhigten Hostis sich wieder hinzuzugesellen. Langsam schlich sich ein Gedanke in sein Meer aus Erinnerungen, steuerte sein Ufer der Erkenntnis an, erreichte es aber noch nicht. Nun versuchte er erneut das Thema zu wechseln und wiederholte seine Frage an Trulek und Hostis.

Wie sieht es denn nun aus? Was wollt ihr in Zukunft machen?
30.01.2003, 21:33 #288
Angroth
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Austritt -
@ Clay

quote:
Zitat von Don-Esteban
*halbverdaute Nahrung oral von mir geb* :D
§$&%&/§$ euch doch mal alle aus dem Kreis der Gildenlosen. In letzter Zeit wird jedes &$"%&$%"§ gildenlos. demnächst gibts nen Aufnahmestopp. Haut endlich ab und geht in irgendso ne §$&$%/%gilde - so wie ich auch. Das ist doch nicht zuviel verlangt. Die Gildenlosen werden noch zum Sammelbecken von §$&&§$%. Und falls das einer hier liest: Wenn du das zitierst, dann, dann, dann fällt mir schon noch was mieses für dich ein.


So, jetzt aber....ich warte! :D
30.01.2003, 21:49 #289
Angroth
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Das Pyramidental # 2 -
Hostis schien noch immer etwas beunruhigt ob der Verbrennung der Schriftrolle. Angroth konnte das verstehen, er hatte Magie vernichtet, etwas wovon Hostis´ Leben später einmal abhängig sein würde. Aber dennoch war es ihm egal, sollte der ehemalige Bürger nur sehen wie mächtig die Magie Innos´ wirklich war. Da der Anwärter nicht imstande schien zu antworten übernahm Angroth selbst das Wort. Er legte beide Hände flach auf den Tisch und lehnte sich zurück, bis sich seine Arme fast durchstreckten. Kurz überlegte er und ließ dabei seine Blicke schweifen. Seine Überlegungen wurden unterbrochen, er sah seine Lehrmeisterin an der Theke, ganz in der Nähe. Sofort überkam ihn ein schuldgefühl, erst war er ewig lange eingesperrt gewesen und kaum war er heraus saß er schon wieder in der Taverne und trank. Wenn sie ihn doch nur hätte trainieren sehen können. Hatte sie aber nicht, so musste er hoffen das sie ihn wieder nicht sehen würde. Er begann:

Nun, ich werde bald ein Templer sein, ein mächtiger Krieger der im Namen des Schläfers dessen Feinde vernichtet wo sie nur auftauchen. Ich werde meine Familie, derer ich der letzte, Ruhm und Ehre zum Grabe tragen, nicht soll der Name der Ruchká in den Wirren der Zeitnebel verschwinden. Mein Name wird in tausend Jahren noch erhallen, die Menschen werden sich in Ehrfurcht an mich erinnern. So hoffe ich. Wenn ich Glück habe werden sie auch nicht vergessen das ich Brauer war!

Die epische Erzählung seines Vorhabens hatte er mit dem breitesten Grinsen beendet, zu dem er imstande war. Derlei Träumereien dürften niemals Ziel eines Kriegers sein, sonst war er schneller Geschichte als er es beabsichtigte. Er trank ein weiteres Starkbräu, das er sich hatte zukommen lassen. Hostis schien nicht sehr amüsiert über die Vorstellung Angroth´s späteren Lebens. Wusste er doch das sie mit Spott niederer Götter durchtränkt war, auch wenn nicht beabsichtigt.
30.01.2003, 22:03 #290
Angroth
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Die Sumpfbruderschaft #7 -
JO. Schon wieder ein neuer Novize, einer der mir besonders gut gefällt! Gratulation Trulek. Wenn du dich sputest und ich mal weniger spam holst du mich noch ein und wir werden zusammen Templer! ;)

P.S.: Ist ja gut, nur blödes Hoffnungsgerede, aber man darf ja noch träumen? *Traumrufansteck*
31.01.2003, 12:45 #291
Angroth
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Das Sumpflager im Pyramidental # 3 -
An diesem Morgen erwachte Angroth mit einem erschreckten schnaufen. Er hatte geträumt, jedoch war all seine Mühe umsonst sich zu erinnern um was es ging. Eine Vision die mit dem Ank zu tun haben könnte konnte es nicht sein, daran hätte sich Angroth mit der Hilfe des Schläfers erinnert, soviel erschien ihm sicher. Eine ganze Weile lag er im Bett und rührte sich nicht, man hätte meinen können er schliefe immer noch, jedoch seine Augen waren geöffnet, er musste demnach wach sein. Viele Gedanken schwirrten in des Novizen Kopf, ungeordnet erinnerte er sich an dies und jenes, völlig Strukturlos zogen die Erlebnisse der letzten Wochen an ihm vorbei. An dem Scheiterhaufen seiner Mutter jedoch blieben seine Gedanken haften, zum ersten Mal nach der Bestattung und allem was ihn danach ereilte dachte er an sie.

Traurig - nicht weinend - stand er auf, neben ihm seine kleine Wolfsgefährtin. Sie schien zu merken das es Angroth nicht allzu gut ging, und so hielt sie sich auch zurück um ihr Herrchen nicht zu belasten. Der junge Mann war stolz auf seine kleine, sie war einem Menschen ähnlicher als manch einer der sich dieser Art angehörig erwies. Auf die Taverne hatte er keine große Lust, ihm strebte es nach Ruhe, Ruhe um seine Gedanken zu ordnen und sich Zeit für sich selbst zu nehmen. Ein kleiner Abstecher im Vorratsraum brachte zwei Braten und zwei Bier zum Vorschein, die beiden mussten schließlich für die Taten des Tages gewappnet sein. Das Frühstück ward bald darauf beendet, die zwei Gefährten gingen nach draußen um frische Luft zu schnappen. Für kurze Zeit brachte Angroth die Landschaft in die Realität zurück, überall Schnee. Zumeist noch unberührt, weil es noch recht früh war, bedeckte feiner und glatter Schnee die Dächer und Stege des Pyramidentals.

Cara ging ein wenig spielen, wahrscheinlich hatte sie ein paar Prügeleien mit Sumpfhaibabys im Kopf, aber wer konnte das genau wissen? Angroth zog sein Schwert, stand auf seiner persönlichen kleinen Plattform zwischen Brauerei und Hütte. Vielleicht konnte er sich besser konzentrieren wenn er seinen Geist auf eine bestimmte Aufgabe fokussierte. Und so verging der Morgen, der Novize übte sich im Schwertkampf, merzte kleine Fehler aus die sich in seine Techniken eingeschlichen hatten während er in Gefangenschaft war, und das Wolfsjunge spielte ein gefährliches Spiel mit den Sumpfhaien. Als es Mittag wurde, und die Sonne ihren höchsten Stand erreichte und das Tal in seiner vollen Pracht ausleuchtete kehrte Angroth in seine Hütte zurück um ein paar Reisesachen zu packen. Er beschloß ein wenig zu wandern, möglicherweise war er sogar mehrere Tage weg. Aber es ging um ihn selbst, lange hatte er sich und seine Gefühle verweigert, nun musste er mit seinem Geiste in Einklang kommen. In dem Vorratsraum war ein Lederbeutel zu finden der scheinbar niemandem gehörte, dort packte er Verpflegung und Wasser hinein, und schlang sich den Beutel über den Hals und die Schulter.

Cara kam ihm mit einer verschneiten Schnauze entgegen und hatte scheinbar einen Schneekoller, tobte ausgelassen in einer eigens erschaffenen Schneestaubwolke. In all den Gedanken die die Seele des Novizen schwer machten rang ihn dieses immer fröhliche und unbeschwerte Tierchen ein Lächeln ab. Dann ging er zu einem Ausgang des Tals, verabschiedete sich bei den Wachen, er sei sicherlich längere Zeit fort. Ein letzter Blick auf die Pyramiden, dann schaute er nach vorn, seines Weges ungewiss.
31.01.2003, 13:12 #292
Angroth
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Eine wirklich geile Schlägerei -
quote:
Zitat von Bloodflowers
Übrigens können auch gerne mal Leute aus anderen Lagern an ner Schlägerei teilnehmen, wär sicher auch mal ganz nett.


Ich bin gerne Bereit mich das nächste Mal mit euch zu kloppen, müsst mir nur irgendwie bescheid geben, oder noch besser: Kommt in die Taverne im Sumpfe wenn ihr euch nochmal kloppen wollt, ich wohn ja direkt dran und komm dann auch. Da das auch zu 20% mir gehört (die Taverne) kann ich den schaden auch übernehmen. Hätte auch mal Lust auf eine zünftige Klopperei, bestimmt witzelig. Aber ich denke wir sollten damit denn doch noch was warten, sonst machen wir das noch jedes Wochenende.


P.S.: Habe gesehen das ich sicherlich noch nie so oft "auch" geschrieben habe wie jetzt. :D
31.01.2003, 14:51 #293
Angroth
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Rund um Khorinis # 2 -
Angroth hatte kein besonderes Ziel vor Augen, dem er entgegenwandern wollte, es ging ihm nur um seine Vergangenheit und dem Rätsel um das Ank. Cara beschäftigte sich mit herabfallenden Schneeflocken indem sie nach jeder die sie erreichen konnte schnappte. Durch das Schneegestöber war die Sicht stark eingeschränkt, ja es schien fast neblig. Der Novize hatte die Arme verschränkt und den Blick gesenkt wobei er nachdenklich Schnee mit seinen Fußspitzen vor sich herschob. Nach einiger Zeit war auch sein Fellumhang weiß, ebenso seine Haare, aber das störte ihn nicht, er hatte andere Sorgen. In seinem tiefsten Innern spürte er den Hass, den er anderen Göttern und deren Dienern entgegenbrachte, er wusste auch die Gründe warum er so empfand. Ein weiterer, viel tiefgreifenderer Hass hatte sich aber in seine Seele gesetzt, jeder einzelne Gedanke war von diesem Hass und dem Groll den er mitbrachte überschattet.

Es ging um den Tod seiner Mutter. Fast schon war klar das es sich um Orks handeln musste, alles deutete darauf hin. Eine Schlacht hatte ganz in der Nähe stattgefunden, Orks waren involviert und hatten verloren - Gründe genug alles in der Umgebung zu plündern und brandschatzen. Aber was hatte das Ank mit der Sache zu tun? Die anderen Sorgen traten in den Hintergrund, es ging nur noch um die Frage für jenes uralte Wappen. Zwischenzeitlich war er am See angelangt, ein alter Baum lag in der Nähe, die Last des Alters schien zu groß für ihn geworden zu sein. Auf diesen Baum setzte sich nun der nachdenkliche Mann, übersah den See und die sich darin spiegelnde Sonne an einem strahlend blauen Himmel. Die Wölfin traute sich dieses Mal sogar an das Wasser, trank und tobte weiter. Als Angroth in die Sonne sah kniff er die Augen zusammen, geblendet von der Reinheit des Lichtes. Seine Gedanken drehten sich nun um die Vergangenheit seiner Familie, alle Geschichten die er gehört, alle Sagen die ihm erzählt.

Ein gleißender Lichtblitz schob sich vor die Augen des Mannes, ein bekanntes Gefühl überschwamm ihn, jedoch nicht in der Brutalität wie einst.

Stahl krachte auf Stahl, der Mann ging in die Knie, verlor den Halt und ging zu Boden. Das Ende war nahe. Das Geschrei der Orks wurde lauter und lauter, in freudiger Erwartung des Sieges ihres angeschlagenen Häuptlings stachelten sie sich gegenseitig bis zum äußersten auf. Siegesgewiss ragte der Ork über dem geschlagenen Mann, in höhnischem Grinsen erhob er die Waffe, zum Todesstoß bereit. Angroth, der in dem Traum ebenfalls anwesend war und auf dem Schlachtfeld von Orks aufgehalten wurde brachte nur ein erschrecktes "NEIN" hervor, das sich in der surrealtiät der Vision unkenntlich verriß und verzog, bis es nur noch ein schwaches Hallen im Sog der Vergangenheit war. Die Orks die ihn aufgehalten hatten um ihn vom Kampfe fernzuhalten ließen nun von ihm ab, schauten ebenfalls erwartungsvoll auf ihren großen Anführer. Da Angroth Ruchká immer noch versuchte das unvermeidbare abzuwenden ließ er seine Klinge durch die wehrlosen Körper der Orks gleiten, trennte Oberkörper von Beinen. Die Hälften fielen zu Boden, jedoch stand an der Stelle die eigentlich hätte frei sein müssen immer noch der selbe Ork. Verwirrt schlug Angroth erneut zu, ein weiterer Körper fiel zu Boden, der selbe Ork wie jener der dort stand und seinen Häuptling beobachtete. Es war unmöglich die Orks zu vernichten, sie waren nur Geister, eine Geschichte die dem verwirrten Visionär erzählt wurde, deshalb sterblich und unsterblich zugleich. Bald gab Angroth auf und starrte verzweifelt durch die Menge herüber zu dem am Boden liegenden Vorfahren seiner Familie.


Angroth riss die Augen auf, ihm wurde alles klar. Als er jedoch versuchte aufzustehen sperrte sich sein Körper gegen ihn selbst, er blieb sitzen.

Erneut das Blitzen, jedoch sanft und angenehm, nicht zu vergleichen mit dem Schmerz des vorangegangenen.

Des Häuptlings´ Klinge flog herab, ein schmatzendes Klatschen war zu vernehmen, der Mensch war besiegt. Nun hielt die Orks nichts mehr, sie fielen in die Höhle ein und töteten die Frau, den Jungen aber fanden sie nicht, wussten nichts von ihm und ließen ihn leben. Angroth, der sich auch in der Vision nicht bewegungsfähig sah, musste zusehen wie die Horde in der Höhle verschwand, nur dumpfes Hallen und Angstschreie hervordrangen. Bald war Stille, die Orks mussten sich in der Höhle verlaufen haben und sehr tief gedrungen sein. Jetzt rannte Angroth, wieder imstande seinem Körper Befehle zukommen zu lassen, über die Ebene auf den Gefallenen Mann zu. Jener lag in sein eigenes Blut getränkt am Boden, um ihn viele Orks, durch sein mächtiges Schwert gefallen. Der Mann schien nicht tot zu sein, ein Röcheln war zu hören, er gab seinen Überlebenskampf scheinbar immer noch nicht auf. Der junge Ruchká kniete sich neben den alten Mann, einem großen Krieger und Vorfahren seiner Familie. Mit einer Hand stützte er den Kopf des alten, sie sahen sich in die Augen, der alte begann zu sprechen. Mit einer Stimme, von der Vergangenheit auf Magische Weise in die Gegenwart gezwungen, die sich anhörte als sprächen hunderte ergraute Krieger mit Erfahrung hunderter Schlachtfelder: "....Du....ich kenne dich.....du musst....hilf meinem Sohn! Finde den Jungen. Ich habe es nicht geschafft ihn zu retten...." der Mann hustete und Blut rann aus seinen Mundwinkeln "Nimm das Schwert. Es .....es....nimm...." Dem Krieger verdrehten sich die Augen, sein Körper erschlaffte unter der tödlichen Wunde. Angroth ließ den zerschmetterten Körper zu Boden sinken, tränen in seinen Augen. Dann ging er zu dem Schwert, ein mächtiger Zweihänder. Behutsam nahm er ihn auf - und erstarrte! Das Ank, dieses Zeichen das all seine Gedanken gefangenhielt, war auf der Klinge zu sehen. Kunstvoll und schön war es eingraviert und glänzte in der Sonne.


Endlich wachte Angroth richtig auf, seine Vision erkannte er als Uralte Geschichte und Entstehung seiner Familie. Er war ärgerlich darüber sie so lange vergessen zu haben, jetzt aber fiel ihm alles wieder ein. Vor vielen Jahrhunderten hatte seine Familie eine Höhle besiedelt und Handel mit anderen Sippen betrieben. Die Katakomben waren Aufbewahrungsort allerlei Waren oder Vorübergehende Schlafgemächer. Damals waren die Familien in Clans unterteilt, hatten keinen Geltenden Hilfsbund untereinander. Als dann die Orks aus dem Süden eingefallen waren musste ein Clan nach dem anderen sich dieser Bedrohung stellen und vernichtet werden. Erst spät hatten die Clans erkannt das sie nur gewinnen konnten schlössen sie einen Bund. Nach einer langen und harten Eroberungszeit schafften es die übriggebliebenen Familien auch die Orks zu vertreiben, jedoch wurden die Ruchkás fast vollständig vernichtet, bevor der Krieg zu Ende ward. Die beiden Männer - von denen Angroth in der Vision wohl eine Rolle eingenommen hatte - waren Vater und ältester Sohn der Familie. Sie stellten sich den Orks im Kampf und beschützten so Mutter und fünfjährigen Sohn. Der Ältere Sohn, Angroths Rolle wie ihm klar wurde, starb bevor sein Vater den Häuptling im Kampf stellen konnte, jedoch Angroth blieb, es war nicht sein Körper der vernichtet ward. Alle aus der Familie waren gestorben, nicht jedoch der fünfjährige Sohn. Er galt als verschwunden, dank ihm konnte aber die Familie der Ruchká erhalten bleiben.

So weit, so gut.

Dachte er sich, wusste aber nicht wie er jene Geschichte in eine Verbindung mit den Orks bringen sollte. Möglicherweise gab es die Waffe immer noch, sie musste in der Höhle liegen, in der seine Familie damals gelebt hatte. Jedoch war er sich nicht sicher wo diese Höhle lag, es würde weitere Nachforschungen nach sich ziehen. Ein wenig heiß war ihm geworden, viele Fragen hatten sich nun beantwortet. Angroth stand auf, reckte sich und wanderte weiter, immer noch kein Ziel vor Augen, dennoch nachdenklich. Cara folgte ihrem scheinbar etwas verwirrten Herrchen, sie würde ein Auge auf ihn werfen.
31.01.2003, 15:00 #294
Angroth
Beiträge: 2.494
Eine wirklich geile Schlägerei -
Auch wenn ich die anfange?
31.01.2003, 23:13 #295
Angroth
Beiträge: 2.494
Ich bin ein Ossi und du? -
UM HIER MAL WAS KLARZUSTELLEN!!!!

NRW führt eindeutig! Sieg den Wessis! :D

P.S.: Ooooberhausen! In NRW!
02.02.2003, 12:05 #296
Angroth
Beiträge: 2.494
Rund um Khorinis # 2 -
Angroth war mehrere Tage durch den Schnee und diese malerische Landschaft gewandert, hatte sich Gedanken um seine Zukunft und seine Vergangenheit gemacht, trainiert, und die Freiheit genossen. Nun aber wollte er wieder nach Hause, seine Freunde sehen und ein richtiges Bier trinken. In der natürlichen Ruhe hatte er Zeit genug gehabt, um ein paar neue Biersorten zu erfinden, eines begründete auf seiner Gefangenschaft, er hatte vor es Kerkerschweiß zu nennen, eine sehr starke und herbe Ausführung sollte es werden. Und um den Heißhunger der Brüder und Schwestern in Sachen Sumpfkraut zu stillen, nahm er sich vor, ein Bier mit Sumpfkrautextrakten zu fertigen, es sollte den selben Effekt wie ein Traumruf erzielen. Sein Name: Farbenbier. Er fand ihn ganz treffend, würden doch die Kunden schnell in ihrer Traumwelt und allerlei bunten Erscheinungen gefangen sein.

Mit diesen Gedanken stapfte er durch den Schnee, Spuren hinterlassend wo möglicherweise nie zuvor ein Mensch einen Fuß gesetzt hatte. Cara schien den Weg zu erkennen und wedelte freudig mit ihrem Schwanz hin und her, wiffelte freudig vor sich hin und sprang fröhlich durch den Schnee, immer eine Schneestaubwolke hinter sich. Schon kam ein Eingangstor in Sicht, die Templer sahen einen ausgelassenen Mann mit einem Wolfsjungen herantreten und wussten das Angroth zurückkam. Der bei seinem Abschied noch so finstere Mann hatte seine Miene verändert und kam breit lächelnd zur Begrüßung. Einige nette Worte wurden gewechselt, dann betraten Angroth und Cara ihre Heimat.
02.02.2003, 12:20 #297
Angroth
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Das Sumpflager im Pyramidental # 3 -
Das erste was Angroth zu Gesicht bekam war die völlig verschneite Hauptpyramide, die wahrscheinlich mittlerweile zum Sitz der Baal geworden war. Als er sich ein weiteres Mal an dem majestätischen Bauwerk sattgesehen hatte schloß er sich einer der vielen Andachten am Hauptplatz an, kniete bedächtig hernieder und betete um eine erleuchtete Zunkunft und gelingen auf all seinen Wegen. In Gedanken war er schon bei seiner Prüfung, die hoffentlich endlich stattfinden konnte. Viel Zeit hatte er während seiner Wanderung investiert um seine Technik zu verfeinern und unklares auszumerzen. Bei einer Übung hatte er sogar mit Cara geübt, sie hatte ihre Reflexe trainiert während er sich den Vorzügen der Tiefschläge widmen konnte. So sehr sich Angroth auch bemühte, seine Begleiterin war immer schneller gewesen. Ernsthaft hatte er auch nicht damit gerechnet sie zu treffen, aber da er sein Schwert verbunden hatte machte es ohnehin keine Gefahr aus.

Nach der Anbetung stand er auf und fragte einen anderen Novizen ob er denn wüsste wo Samantha die Templerin ihre Hütte gebaut hätte. Mit kurzer Beschreibung wurde Angroth erläutert wo sie wohnte, fast schon eine Nachbarin seiner selbst. So ging er an der Taverne vorbei und Richtung Höhle, er sah eine Hütte die - wie er vermutete - die richtige sein könnte. Also ging er über den knarrenden Steg und klopfte an einen Fensterrahmen, war aber darauf erpicht nicht in die Hütte zu schauen. Cara saß interessiert am Boden und steckte das Näschen in den Wind.
02.02.2003, 12:43 #298
Angroth
Beiträge: 2.494
Das Sumpflager im Pyramidental # 3 -
Der Novize stand immer noch unter dem Rahmen, er fragte sich beinahe schon ob die Dame nicht möglicherweise unterwegs sei als er durch eine Stimme aufgeschreckt wurde. Mit einem hellen und spielerischen Kläffen bemerkte auch das kleine Knäuel die Templerin, wie sie dort aus dem Fenster schaute. Angroth ging ein paar Schritte zurück, um nicht aufdringlich zu wirken und sah seine Lehrmeisterin an. Er sammelte sich kurz, war ein wenig nervös. Dann setzte er an:

Einen wunderschönen guten Morgen, der Schläfer möge erwachen! Es tut mir aufrichtig Leid, sollte ich euch gestört haben. Ich hätte die Bitte an euch, das ihr mich an diesem verschneiten Wintermorgen prüfen wollt. Ich könnte mir keine besseren Bedingungen vorstellen.

Wieder einmal war er baff aufgrund seiner Ausführungen, er hatte sich nicht ganz so geschwollen und unnahbar anhören wollen, seine anerzogenen Manieren Frauen gegenüber konnte er aber nicht einfach so abstreifen. Angroth hoffte das sie ihn nicht als einen Spinner oder dergleichen ansah.
02.02.2003, 13:09 #299
Angroth
Beiträge: 2.494
Rund um Khorinis # 2 -
Angroth folgte Samantha auf dem Fuße, warf aber einen beunrugigten Blick zurück, was er aber sah brachte ihn höchstens zum Lachen. Als das Hörnchen vor Cara gelandet war, hatte selbst Cara eine heidenangst bekommen. Sie hatte noch nie einen so kleinen Hund gesehen, der noch dazu auf zwei Beinchen hoppeln konnte und mit den Vorderpfoten imstande war Sachen zu halten. Schnell als möglich rannte Cara hinter ihrem Herrchen her und warf immer wieder hastige Blicke zurück, das Hörnchen war dicht hinter ihr.

Im Wald angekommen hielt Angroth an, und schaute fragend auf die Templerin.

Wo ist denn der Übungsplatz?

Fragte er, ignorierte dabei das Wölflein an seinem Bein, belauert von einem triumphierenden Zwerg mit wuschelschwänzchen.
02.02.2003, 13:34 #300
Angroth
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Rund um Khorinis # 2 -
Samantha war ein Stück vorgegangen, hatte scheinbar schon das Prüfungsobjekt im Auge. Angroth allerdings kümmerte sich zunächst um Cara und das Hörnchen. Zweiteres errettete sich selbst allerdings recht schnell, er konnte sie nicht einmal berühren. Dann wollte er irgendwie, er hatte noch keine Ahnung wie, das Wölfchen hinfortbewegen, aber die kleine wollte wohl eher spielen. Angroth erreichte auch sie nicht, schnell rannte sie an ihm vorbei und zu der Templerin. Ein lautes Schnaufen aber vertrieb das schreckhafte Wesen schnell von dort, das Etwas von dem seine Lehrmeisterin da redete schien furchteinflößend zu sein. Ängstlich rannte Cara auch an ihm vorbei, in Richtung Pyramidental.

Naja, ich werde sie schon wiederfinden

Murmelte er, und neugierig trat er zu der Frau hinzu. Er schaute sie an, dann wanderte sein Blick langsam zur Seite, auf das dort liegende Geschöpf. Er stockte, ein Schreck durchfuhr jeden einzelnen Muskelfaser, automatisch machte er einen Satz zurück und starrte wieder auf die Templerin.
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