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11.07.2003, 13:14 #1
Kommander-Kater
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Innos Zorn - Innos Zorn
So ich hab jetzt Gothic 2 schon als drachenjäger und magier durchgespielt und bin jetzt mit dem pala bei der drachenjagd und ich hab nit Innos Zorn gefunden( also Gomez schwert).

Ich hab gehört es soll das stärkste schwert von allen sein (in g1 hatte es einen schaden von 110 und war nach URIZIEL das 2. stärkste.)


Also wo kann ich das alte miststück finden???!!!
19.07.2003, 09:30 #2
Kommander-Kater
Beiträge: 92
Schattenkrieger&Schattenlord Inubis - Schattenkrieger&Schattenlord Inubis
hi leute ich hab ma ne frage,

so könnt ihr mir sagen wo es noch mehr von den lustigen kerlen wie den schattenlord archlon gibt, das sind einer der wenigen herausfoderden gegner.

ich hab gehört das es auf kohrinis einen schattenlord namens Inubis gibtm aber ich hab keine ahnung wo ich den finden soll!!!


ach ja wie öffnet man nochma die alte kapelle, damit man in die katakomben kann(hab ich leider schon wieder vergessen:D )

also kurz:

1. wo ist der schattenlord inubis?
2. wo finde ich mehr von den lustigen schattenkriegern?
3. wie öffnet man noch die alte kapelle(bei Onar Hof), weil ich will noch ma die ganzen skelette daunten plätten)?
19.07.2003, 11:16 #3
Kommander-Kater
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Schattenkrieger&Schattenlord Inubis -
Verdammt!!!


wo sind die verdammten schalter für die krypta???

sind die in der kapelle oder wo anders??!!
21.07.2003, 09:29 #4
Kommander-Kater
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Krypta....wofür sind die Schlüssel? -
und wenn du alles 3 räume gesäubert hast, kommt wenn du die krypta verlassen willst, der schattenlord inubis entgegen, in begleitung von 2 skelettkriegern, du solltest zuerst inubis niederschlagen, der hat nette items mit^^.

Für unerfahrene und unter lvl 25 ist der kampf noch relativ schwer
21.07.2003, 19:42 #5
Kommander-Kater
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Lehrer für permanente Tränke! -
doch ich glaub so ist es leider, du musst erst die niedern tränke wie essenz der heilung und so lernen, bevor du die permanenten tränke lernen kannst.
Außerdem brauchst du für jeden permanenten trank die seltene Kronstöckl
24.07.2003, 20:46 #6
Kommander-Kater
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schwere Garderüstung - schwere Garderüstung
hi leute ich spiel zum 2ten mal g1 durch, aber ich hab es noch nie geschafft die schwere garde rüstung zu bekommen, stone sagt immer, das ich noch nicht bereit wäre und kurz bevor ich den letzten fokus stein abgeben will, sagt er noch immer das gleiche!

also kann man die garnit bekommen??!!
04.08.2003, 11:21 #7
Kommander-Kater
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S O L J A N K A -
Name: Nanie

Alter: 24

Rang: Dieb

Waffe: Dolch

Rüstung: keine


gute Eigenschaften: gewissenhaft, treu, ergeben, ehrlich, bodenständig, gelassen, belastbar


schlechte Eigenschaften: aggressiv, rachesüchtig, goldbewusst, kein problem zu morden, skrupellos, ungläubig(Götter)


Vorgeschichte: Nanie wuchs in recht bescheiden verhältnissen auf. Auf dem festland lebte er und seine familie auf dem hof eines großbauern. Als dieser aber immer weniger zahlte aufgrund des ork kriegs wanderte er mit 12 jahren aus und kam mit seiner familie nach kohrinis. Dort arbeitete er auf einem hof nahe dem pass, aber als der bauer verarmte und die familie nicht mehr bezahlen konnte, musste sich Nanie im alter von 19 jahren was anderes einfallen lassen. Da er schon immer geschickt war, versuchte er einsame wanderer zu überfallen und diesen das gold und die nahrung abzunehmen. Aufgrund seines gewissen liess er die opfer immer leben und schlug sie nur nieder. Aber als er eines tages in der stadt von seinem erklauten sich was kaufen wollte, erkannte ihn ein opfer und rief die miliz, kurz vor dem stadttor trat ihm ein soldat in den weg und foderte ihn auf stehen zu bleiben. Doch Nanie war unkontrolliert, zog seinen dolch und erstarch den soldaten. Darauf hin wurde er in die kolonie geworfen und wie üblich von Bullit und seinen jungs getauft. In der ersten zeit hielt er sich an diego und versuchte im alten lager aufgenommen zu werden, als diese ihn aber in die mine stecken wollten, floh er in das neue lager. Dort verdiente er sich 2 jahre lang als schürfer sein brot. Als er dann eines tages ein paar banditen über den weg lief, fragte er diese ob sie nicht ein paar jungs gebrauchen könnten. Ein typ namens wolf versprach ihm mit lares zu reden, wenn er denn konvoi vom alten lager, in einen hinterhalt locken würde. Dies klappte super. Er bekam ein teil der beute und machte ein paar aufträge für die banditen. Bis er eines tages aufgenommen wurde. Er war fast bei jedem überfall dabei auf die konvois. So das er nach einen weiteren jahr sehr in der gunst von lares stand. Als dann eines tages die bariere fiehl, strömte er wie viele andere über den pass nach kohrinis. In einem kampf mit einigen sträflingen und soldaten wurde er schwer verletzt. Nur ein anderer sträfling aus dem neuen lager, half ihm zu überleben. Als er dann tage lang in einer höhle nahe lobarts hof schlief. Bemerkte er eines tages, das sein begleiter verschwunden war. Nanie war langsam wieder zu kräften gekommen und schleppte sich langsam aus der höhle. Auf einen stein fand er einen dolch, den er an sich nahm. Als er aus seiner höhle auf den see schaute sah er seinen begleiter. Er war tot! Goblins hatten ihn erschlagen als er auf der suche nach etwas esbaren war. Gerne hätte er die banditen-rüstung von seinen begleiter genommen, aber es lagerten einfach zu viele goblins, und er war ja noch immer schwach. Darauf schlich sich Nanie an den goblins vorbei und als er weg aufwärts schaute traute er seinen augen nicht! Der turm des dämonenbeschwörers'! Nanie kannte die geschichten über Xardas und seine diener beliars' und flüchtete richtung stadt, und damit beginnt ein neues abenteuer...

Es wäre vorteilhaft, sich zuerst dies hier zu Gemüte zu führen:
www.worldofgothic.de/rpg

gez.
General-Maus
04.08.2003, 12:51 #8
Kommander-Kater
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Ur-Shak -
man bekommt aber 750 exp. wenn man ihn anspricht wenn er hosh-paks platz eingenommen hat!
09.08.2003, 09:12 #9
Kommander-Kater
Beiträge: 92
Vorstellungen: ewig Inaktive -
Name: Nanie

Alter: 24

Gefangener: JA! 4 Jahre lang in der Barierre

Nebenskill: Dieb

Waffe: ein antiker Dolch mit Verzierungen

Rüstung: eine zerissene schwere Banditenrüstung, die aber keinen schutz mehr bietet.

Eigenschaften:
+ treu, ergeben, bodenständig, bescheiden, misstrauisch
- aggressiv, leicht provozierbar, skrupellos, ungläubig (Götter)

Vorgeschichte:
Nanie wuchs in recht bescheiden verhältnissen auf. Auf dem festland lebte er und seine familie auf dem hof eines großbauern. Als dieser aber immer weniger zahlte aufgrund des ork kriegs wanderte er mit 12 jahren aus und kam mit seiner familie nach kohrinis. Dort arbeitete er auf einem hof nahe dem pass, aber als der bauer verarmte und die familie nicht mehr bezahlen konnte, musste sich Nanie im alter von 19 jahren was anderes einfallen lassen. Da er schon immer geschickt war, versuchte er einsame wanderer zu überfallen und diesen das gold und die nahrung abzunehmen. Aufgrund seines gewissen liess er die opfer immer leben und schlug sie nur nieder. Aber als er eines tages in der stadt von seinem erklauten sich was kaufen wollte, erkannte ihn ein opfer und rief die miliz, kurz vor dem stadttor trat ihm ein soldat in den weg und foderte ihn auf stehen zu bleiben. Doch Nanie war unkontrolliert, zog seinen dolch und erstarch den soldaten. Darauf hin wurde er in die kolonie geworfen und wie üblich von Bullit und seinen jungs getauft. In der ersten zeit hielt er sich an diego und versuchte im alten lager aufgenommen zu werden, als diese ihn aber in die mine stecken wollten, floh er in das neue lager. Dort verdiente er sich 2 jahre lang als schürfer sein brot. Als er dann eines tages ein paar banditen über den weg lief, fragte er diese ob sie nicht ein paar jungs gebrauchen könnten. Ein typ namens wolf versprach ihm mit lares zu reden, wenn er denn konvoi vom alten lager, in einen hinterhalt locken würde. Dies klappte super. Er bekam ein teil der beute und machte ein paar aufträge für die banditen. Bis er eines tages aufgenommen wurde. Er war fast bei jedem überfall dabei auf die konvois. So das er nach einen weiteren jahr sehr in der gunst von lares stand. Als dann eines tages die bariere fiehl, strömte er wie viele andere über den pass nach kohrinis. In einem kampf mit einigen sträflingen und soldaten wurde er schwer verletzt. Nur ein anderer sträfling aus dem neuen lager, half ihm zu überleben. Als er dann tage lang in einer höhle nahe lobarts hof schlief. Bemerkte er eines tages, das sein begleiter verschwunden war. Nanie war langsam wieder zu kräften gekommen und schleppte sich langsam aus der höhle. Auf einen stein fand er einen dolch, den er an sich nahm. Als er aus seiner höhle auf den see schaute sah er seinen begleiter. Er war tot! Goblins hatten ihn erschlagen als er auf der suche nach etwas esbaren war. Gerne hätte er die Lederrüstung von seinen begleiter genommen, denn seine Rüstung wurde ja im Kampf mit Miliz unbrauchbar geworden, aber es lagerten einfach zu viele goblins, und er war ja noch immer schwach. Darauf schlich sich Nanie an den goblins vorbei und als er weg aufwärts schaute traute er seinen augen nicht! Der turm des dämonenbeschwörers'! Nanie kannte die geschichten über Xardas und seine diener Beliars' und flüchtete richtung stadt, und damit beginnt ein neues abenteuer...

zugelassen
10.08.2003, 09:56 #10
Kommander-Kater
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Die Stadt Khorinis # 17 -
Als Nanie nach fast 4 1/2 Jahren die Stadt wieder betratt, war er sichtlich überrascht wie viel sich in den letzten Jahren doch verändert hat.
Doch als er durch das Tor gehen wollte, schrie ihn eine Stadtwache rein.
"Hey, du bist doch ein Sträfling aus der Kolonie??" fragte der Soldat.
"Ähmm,...Ja" antwortete Nanie, leider hatte er immer noch seine zerissene und unbrauchbare Banditenrüstung an und er wollte die sichtlich schlecht gelaunte Wache noch nicht durch eine Lüge erzürnen um dann im Dreck zu liegen.
"Dann verschwinde hier, Diebe und Sträflinge gibt es genug in der Stadt! Also hau ab!", Nanie sah schon das mit dieser Wache nicht zu reden ist. Darauf ging er wieder wegaufwärts wo er einen Hof gesehen hatte, vielleicht würde dieser etwas freundlich sein und ihn vielleicht unterkunft bieten...
10.08.2003, 10:42 #11
Kommander-Kater
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Die Stadt Khorinis # 17 -
Als Nanie den Weg zu bauern hoch ging dachte er sich das er besser seine gute alte aber leider auch zerissene Banditenrüstung, welche ihm 2 Jahre in der Kolonie gute Dienste erwiesen hatte, nieder zu legen, denn sonst würde ihn der Bauer wahrscheinlich auch wieder wegschicken, weil er aus guten Grund angst hätte, das er von einen gelernten Dieb bestohlen würde.
Nanie ging langsam den Pfad an der goldbraunen Feldern vorbei, die wohl bald geerntet werden, vereinzelt sah man die Köpfe der Bauern die im hohen Rogen, das Unkraut entfernten.
Nanie ging den Weg weiter hoch, als in eine Stimme in seinen Gedanken unterbrach
"Hey Du, komm mal rüber" rief ihn ein älter Mann zu, welcher auf den Feldern arbeitete.
Nanie zögerte einen Moment, ging dann auf den alten Mann zu
"Warum habt ihr mich gerufen???" fragte Nanie überrascht.
"Du siehst aus wie ein Sträfling, so wie du gebaut bist und deine Narben, auch deine frischen Verletzungen, die wirst du wohl kaum von einem Bauern bekommen haben"
Nanie überlegte ob er zugeben sollte, das er ein Gefangener gewesen ist, möglicherweise würde der Bauer um hilfe rufen, dann müsste Nanie ihn wohl niederschlagen.
"Nein ich komme aus den Bergen..."
"Also bist du einer von diesen dreckigen Banditen, die uns das letzte Gold rauben, wie der Mistkerl da drüben!"
"Wurdest du von einen Banditen bestohlen??"
Bauer:"Nein! Von Uthar, der Mistkerl war auch Sträfling doch zuerst schien er ganz in Ordnung zu sein, er half jedem, doch er schleimte sich bei Lobart ein. Eines morgens wo ich mir einen guten Tropfen in der Stadt kaufen wollte, merkte ich das mein Gold weg ist. Ich war verzweifelt, und als ich raus ging, grinste mich Uthar nur an und fragte mich ob ich falsch aufgestanden wäre, als ich dann zu Lobart ging, glaubte Lobart mir kein Wort..."
Nanie war sich der Lage bewusst, daraus könnte er erstes kapital schlagen und vielleicht konnte er ihm eine Landarbeiterkleidung geben.
Nanie unterbrach den Bauern: "Vielleicht könnte ich dir dein Gold wiederbeschaffen, aber natürlich hat alles seinen Preis"
Bauer:"Also bist du doch ein Sträfling, ich hab es doch gewusst. Aber das spielt keine Rolle wichtig ist, das DU mir MEIN Gold wieder beschaffen kannst, oder?!"
Nanie: "Okay, ich werde dir dein Gold wiederholen, unter einer Bedinung, leih mir deine Landarbeiterkleidung, damit ich in die Stadt komme", der Bauer zögerte einen Moment stimmte doch dann zu.
Nanie ging wieder zurück wo er seine rüstung versteckt hatte und streifte sich die vollkomm wertlose Banditenkluft über, damit würde er dem mistkerl wahrscheinlich angst machen.
Nanie schlich sich langsam an den Bauern heran, bis er hinter dessen Rücken stand, schnellte nach vorne und hielt ihm seinen Dolch an die Kehle..."So du Drecksschwein, jetzt hab ich dich"
Uthar stand zittern da und stammelte, "We..Wenn...Wenn du mich nicht löslässt...." Was dann entgegnete Nanie mit scharfer Stimme, "Dann werde ich um Hilfe schreien" stammelte der sichtlich geschockte Tagelöhner. Nanie wieder ganz gelassen: "Dann werde ich dir deinen Kopf abtrennen". Uthar: "Nein, Nein!!! Was willst du, was hab ich getan??!!" Nanie: "Du Mistkerl bist bestimmt aus dem alten Lager, schleimst dich beim Bauern, wie bestimmt früher bei den Gardisten ein, raubst arme Bauern aus und machst den ganz starken, dich mieses Schwein sollte ich am besten direkt umlegen. Uthar: "Nein ich habe niemand bestohlen, ich bin ein armer Sträfling, der sich sein bisschen Geld als Tagelöhner verdient!" "Ach und wie viel verdient so ein Tagelöhner am Tag???" Uthar: "Gerade mal 2 Goldstücke" In der Zwischenzeit hatte Nanie sein Talent als Dieb voll ausgepielt und einen Beutel mit mindestens 50 Goldstücken in der Hosentasche von Ultar gefunden: "Und was ist das, willst du mich etwa belügen?! Ich sehe schon mit dir hat es keine Hoffnung, dann hohlte Nanie mit der Rückseite des Dolches zum Schlag aus und verpasste ihm damit eine auf den Hinterkopf. Uthar fiehl bewusstlos auf den Boden. Nanie raubte ihm noch eine Flasche Wasser und ein halbes Brot.
Dann ging Nanie zum Greis zurück, verstaute aber vorher seine Banditenrüstung, an den alten Platz, vielleicht braucht er sie eines Tages wieder.
Nanie tauschte das Gold gegen die Landarbeiterkleidung und ging wieder Richtung Stadt. Die Wachen ließen ihn passieren und nun konnte er auch seine Bürgerkleidung abholen...
10.08.2003, 15:02 #12
Kommander-Kater
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Die Stadt Khorinis # 17 -
Als Nanie die ein so mächtige Hafenstadt betratt, war er sichtlich enttäuscht, vor nichtmal 5 Jahren, war hier ein floriernender Handel, Menschen und Händler von aller Welt waren hier in Khorinis um ihre Waren gegen das magische Erz aus der Kolonie zu bekommen. Heute waren nicht mehr so viele Stände und Händler in der Stadt, aber Nanie merkte eine betrübte Stimmung die über Stadt lag.
Die Militärpresenz war deutlich stärker als in den Jahren zu vor, Nanie hatte gehört von dem Gemurmel der anderen Bürger, das die Orks und angeblich auch Drachen, Wesen von längst vergangen Tagen, die man nur noch aus alten Geschichten kennt, sollen wieder nach Khorinis zurückgekehrt sein.
Nanie aß etwas von dem Brot, es war sehr trocken, die an dauernte Hitze der Nachmittagssonne machte allen Bürgen, Handwerkern und Händlern zu schaffen.
Dies war eine gute Möglichkeit zu klauen, er musste nur warten bis einer der Händler von seinen Standt weg geht um sich etwas zum Trinken zu holen.
Nanie setzte sich mit dem Stück Brot auf einen Bank nahe der Kasernenmauer und aß langsam sein Brot und wartete sehr ruhig und gelassen das einer der Händler weggehen würde...
10.08.2003, 16:12 #13
Kommander-Kater
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Die Stadt Khorinis # 17 -
Nanie beobachtete jetzt schon eine ganze zeit lang, einen dicken Händler, der den letzten schluck wasser aus seiner flasche nahm, er murmelte irgentetwas vor sich hin und erhebte sich.
Nanie wusste, das ist seine Chance an etwas frisches Fleisch und einen saftigen Apfel zu kommen.
Der Händler sah das kein Kunde im Moment da war und ging richtung taverne.
Nanie erhob sich ganz langsam und streckte sich, versicherte sich unauffällig, das kein Milizsoldat ihn beachtete und ging seelenruhig auf den leeren Marktstand zu, ging langsam dran vorbei und schnappte blitzschnell sich einen Apfel und einen Schinken und ging dann ganz unauffällig, aber grinsend richtung Bierstand um dort einen kräftigen schluck "Dunklen Paladiner" zu sich zu nehmen.
Anscheinend hatte keiner seinen kleinen Diebstahl bemerkt...
10.08.2003, 16:59 #14
Kommander-Kater
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Die Stadt Khorinis # 17 -
Nanie ging auf den Wirt zu und hob eine Hand.
"Was kann ich für dich tun, mein Jung??
Wie wäre es mit nem schönen kühlen Paladiner?"
Der Wirt sprach Nanie aus der Seele, ein kühles Bier war genau das richtig. Der Wirt drehte sich um und ging mit einen Krug zum Fass. Nanie sah der langsam untergehenden Sonne entgegen, da viel ihm ein das er noch kein Schlafplatz hatte. Neben ihm stand ein Soldat der Stadtmiliz. Nanie zögerte einen Moment und entschloss sich dann doch den kleinen Mann zu fragen. "Ähm, Entschuldigung", Nanie tippte dem deutlich kleineren Mann auf die Schulter und fragte sich wie der zur Miliz gekommen war. Der Soldat drehte sich zu Nanie und zeigte mit einem aufmerksamen Gesichtsausdruck das er wusste, das Nanie ihn etwas fragen wollte. "Ähm...Wo kann man hier schlafen". Der Soldat antwortete: "In Khorinis gibt es viele Hotels und Tavernen, aber das Hotel "Zum schlafenden Geldsack" gegenüber der Kaserne, da kannst du kostenlos schlafen.", Nanie sagte Dank und schon kam der Wirt mit dem kühlen Bier "Hier mein Jung, lass es dir schmecken". Nanie nahm einen tiefen Schluck, "Ahhh" das tat Gut, das kühle Bier machte einen gelungen Tag perfekt. Nanie nahm den Apfel und biss kräftig rein. Nanie nahm noch 2 Schluck und ging ohne zu bezahlen weiter, denn er wusste nicht das Lord Andre einige Fässer gesponsort hatte. Also hatte er sich diesmal keines Verbrechen schuldig gemacht. Dann hörte Nanie das für ihn schwachsinnige Gelaber von einem Priester irgenteines Gottes. In seinen Augen gibt es keine Götter. Nanie konnte die Menschen nicht verstehen die intressiert dort standen und dem einschläfernden Gefassel des alten Mannes in seiner lächerlichen Robe zu hörten. Nanie entschloss sich noch in die Handwerker Gasse zu gehen, vielleicht war dort noch sein alter Freund Harad der Schmied. Früher liess er immer dort die Werkzeuge des Bauerns dort reparieren...
10.08.2003, 19:23 #15
Kommander-Kater
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Die Stadt Khorinis # 17 -
Als Harad nicht anzufinden war, hörte er Möven, das erinnerte Nanie an den einst mächtigen Hafen von Khorinis wo die großen Erz-Handelsschiffe ankerten. Er ging langsam die Straße runter, roch die salzige Luft und hörte die Wellen gegen die Hafenmauer prallten. Als er aufs weite Meer schaute, sah er ein Schiff auf den Hafen zu segeln. Das intressierte Nanie nicht, früher fuhren hier die Schiffe ein und aus und das Hafenviertel wimmelte nur so von Menschen. Doch die anderen Bürger schauten wie kleine Kinder auf das Schiff. Naja ging zurück Richtung Handwerksgasse. Er wollte auch zu Bosper, ein Handwerker den Nanie auch von früher kannte. Doch als er an Harads Schmieder vorbei kam hörte er das dort wieder gehämmert wurde.
Nanie ging zu Harad, dieser schaute vollkommen verdutzt an.
Harad:"Nein...Das gibts...Kann doch nicht...Bist du's wirklich??"
Nanie:"Dann staunst du"
Harad:"Du hast also wirklich all die Jahre überlebt, wie wars denn in der Kolonie, wirklich so hart, wie es viele sagen??"
Nanie:"Och ja, wenn du die ersten paar Monate überlebst und im richtigen Lager bist, hast du gute Chancen zu überleben"
Harad:"Warst du etwa Erzbaron, also in der Ritterburg??"
Nanie:"Ja am Anfang, aber nachher bin ich in das Neue Lager übergelaufen"
Harad:"Neues Lager, gab es etwa mehrere Lager?"
Nanie:"Das ist aber eine lange Geschichte"
Harad:"Nun erzähl schon"
Nanie:"Also gut.
Am Anfang hatten die Sträflinge die Wachen getötet unter der Führung von Gomez, der oberste Erzbaron, er war es der den handel mit der Ausenwelt anfing. Er ließ die alte Burg mit einen äußeren Ring und Mauer befestigen. In die Burg durften nur seine Soldaten und die Magier. Nach einiger Zeit wurde es Lee, der spätere Anführer des neuen Lager zu bunt und ist mit ein paar Leuten in den Norden aufgebrochen um in einer riesigen Höhle das Neue Lager aufzubauen. In der selben Zeit bekam so ein Spinner Visionen und zog sich mit ein paar Anhängern in den Sumpf zurück, dort wurde ebenfalls ein Lager gegründet. Heute haben die Sektentypen ihr Lager im Pyramidental und die Leute vom Neuen Lager welches in 2 Gruppen aufgeteilt war leben weiterhin getrennt auf Onars Hof und in der Banditenburg hab ich gehört. Aus dem alten Lager haben es nur wenige Geschafft. Gomez und seine Erzbarone wurden angeblich von jemand überwältigt, dem Unbekannten der den Schläfer verbannt hatte, angeblich einer von Orks gerufener Erzdämon. Naja wers glaubt. Ich könnte dir noch viel erzählen doch ich bin müde...!"
Harad:"Nun gut, dann ruh dich mal aus! Bist jeder zeit willkommen"
Nanie:"Dann bis demnächst!"

Danach machte Nanie sich sichtlich müde auf den Weg zum nahegelegenen Hotel, vielleicht hatten unaufachtsame Händler ihre Wertsachen dort liegen gelassen...
10.08.2003, 20:25 #16
Kommander-Kater
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Die Stadt Khorinis # 17 -
Als Nanie die zugekifften Händler bei Abuyin sah, ging er in das Hotel und wurde von Hanna der Besitzerin freundlich begrüßt
"Sei gegrüßt Fremder, suchst du eine Unterschlupf, für nur 4 Goldstück kannst du hier schlafen, es gibt keinen günstigeren Platz zum schlafen."
Nanie entegenete:"Naja aber ich hab von einem Soldaten gehört, das ich hier umsonst schlafen darf" grinste Nanie frech.
Hanna:"Na gut, ein Versuch wars wert."
Nanie:"Warum bezahlen die Paladine für alle Neuankömlinge"
Hanna:"Die erhoffen sich das du ihnen beitritst"
Nanie:"Das werde ich niemals tun, ich würde mich eher wieder in die Barierre werfen lassen, als diesen Henkern unterzuordnen"
Hanna:"Henkern, die Paladine sind doch die Streiter Innos und keine Söldner"
Nanie:"Glaub mir, es gibt mehr Paladine als Söldner die ihre Seele Beliar verkauft haben!"
Hanna:"Wenn du meinst"
Nanie:"Ich werde mich oben hinlegen, der tag war anstrengend"
Hanna:"Mach keinen Ärger!"
Nanie grinste verlegen und ging die Treppe hoch.
Oben angekommen sah er viele Betten und einige Kisten, vielleicht hatte ein Händler vergessen abzuschließen, Er ging zu einer Kiste, versuchte sie zu öffnen. "So ein Mist, abgeschlossen", Nanie ging weiter, diese Kiste war wieder rum abgeschlossen. Auch zwei weitere waren dem Dieb verwehrt, doch die fünfte war ließ sich ohne Gewalt und Kraft öffnen. "Naja" sagte leise vor sich hin, "Viel hatte der auch nicht zu verstecken!" Gerade mal ein Beutel mit 10 Goldstücken und 3 einfache Messer waren in der Truhe. Damit nicht Nanie in Verdacht kam sprang er aus einem Fenster auf das Dach des gegenüberlegenden Hauses, vergewisserte sich das keiner ihm zuschaute, sprang runter und ging noch eine Runde trinken am Bierstand
10.08.2003, 20:57 #17
Kommander-Kater
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Die Stadt Khorinis # 17 -
Nanie trank noch 2 paladiner und hielt ein bisschen Smalltalk mit dem kleinen Milizsoldaten, Nanie musste sich immer ein grinsen unterkneifen als er ihn sah, als die Sonne schon hinter dem Meer verschwunden war, wollte Nanie zurück ins Hotel, aber er wusste das gibt nur Ärger. Ärger hatte er schon oft und die Miliz nahm ihm 5 jahre seines leben. Nanie ballte die Faust, eine unermässliche Wut zog durch seinen Körper als er einen Soldaten vorbei gehen sah.
Nanies gesicht verkrampfte sich, doch er konnte seine Wut kontrollieren, nicht nochmal lebenslängig irgentwo für den dreckigen König und seine Hofnarren schufften.
Nanie ging richtung Markt und lehnte sich gegen den Apfelbaum und machte die Augen zu und schlief ein...
11.08.2003, 09:24 #18
Kommander-Kater
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Die Stadt Khorinis # 17 -
Nanie wurde am frühen Morgen durch das Gemurmel am Marktplatz wach.
Er hörte die Bürger reden von Diebstahl, Angriff der Orks und von dem angeblichen Auftauchen von Drachen im Minental.
Nanie dachte sich:Was so viele Leute erzählen, da muss doch auch etwas wahres dran sein. Wenn ich wieder zu vollen Kräften und guter Ausrüstung gekommen bin, werde ich ins Minental zurückkehren.

Nanie erhebte sich langsam und pflückte sich noch einen Apfel, in der er kräftig rein Biss.
"Sehr lecker", sagte er zu sich und ging langsam Richtung Hafen, vielleicht findet er dort, wo die verstoßenen Leute sind, alte Freunde aus der Kolonie
11.08.2003, 09:57 #19
Kommander-Kater
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Die Stadt Khorinis # 17 -
Als Nanie den Hafen betratt, roch er wieder dir frische Meeresluft und die kühle Morgenbrise, bliess ihm in sein Gesicht.
Nanie sah einige kleine Schiffe ankern, aber kein mächtiges Schiff des Königs, nur kleine Fischerboote und Kähne lagen vor dem Dock.
Dann erkannte er eine vertraute Figur die alleine auf einer Bank am Dock saß und dort anscheinend seelenruhig zu warten.
Nanie war sich sicher, dieser Wolf im Schaafsfell, war ein Bandit in einer Bürgerkleidung, mit dem Namen Lares, der Boss der Banditen im Neuen Lager.
Doch was macht Er in der Stadt??
Nanie ging langsam auf die Bank zu und setzte sich neben Lares, ohne ihn anzuschauen
Nanie: Schönes Wetter heute!
Lares: Jaaa!
Nanie: Und heute schon jemand seines Besitzes erleichtert?!
Lares schaute Nanie entgeistert und zu gleich überrascht an!
Lares: Was machst du denn hier, ich dachte du wärst tot
Nanie: War ich auch fast!
Lares: Aber was suchst du denn hier in der Stadt??
Nanie: Ich suche alte Freunde, sag mal, wo sind eigentlich Cipher Wolf, Lee, Orik??
Lares: Lee und viele der Söldner sind beim Großbauern und bewachen dessen Land, auch Wolf und Cipher sind dort, aber viele meiner Jungs haben es nicht geschafft!
Nanie: Warum bist DU dann nicht auf dem Hof des Großbauern, und warum hast du die Bürgerkleidung an, hast du etwa die Seiten gewechselt??
Lares: Nein natürlich nicht, warum sollte ich zu denen wechseln die mich in die Barierre geworfen haben??
Nanie: Aber warum bist du dann hier? Und warum hast du die Kleidung eines Bürgers??
Lares: Ich bin hier und beobachte die Paladine, und das Schiff, wenn die Paladine hier verschwinden, werden wir die nicht ohne uns fahren lassen.
Die Bürgerkleidung ist als Tarnung, die würden mich doch niemals mit Banditenrüstung in die Stadt lassen, aber was ist eigentlich mit dir passiert, als die Barierre zusammen brach.
Nanie: Ich bin mit dem Trupp von Wedge gegangen, wir wurden im Hochland, im Süden von Khorinis von einer Überzahl von einem Stosstrupp der Miliz überrascht, da waren die noch stark, denn wir waren einer der ersten Flüchtlinge.
Viele von uns starben im Gefecht, auch Wedge. Nur ein anderer von unseren Jungs half mir bis in die Nähe von Lobarts Hof und versorgte mich dort einige Wochen lang, und seit 2 Tagen bin ich jetzt in der Stadt...Wo ist den Onars Hof.
Lares: Ich würde dich ja gerne hinbringen, aber die Paladine könnten jeden Moment ablegen.
Geh einfach aus dem Osttor Richtung Taverne, dort frag den Tavernenbesitzer, er wird dir den Rest des Weges sagen.
Nanie: Ok, ich werde in den nächsten Tagen nach dorthin aufbrechen, aber vorher muss ich noch einige Dinge "käuflich erwerben"
Nanie grinste zu Lares und erhob sich
Lares: Lass dich nicht erwischen!
Nanie: Machs gut, wir sehen uns!
Lares: Tschau!
Nach diesem Gespräch ging Nanie wieder Richtung Kaufmannsgasse, vielleicht konnte er dort einige unbeachtete Gegenstände mitnehmen...
11.08.2003, 13:09 #20
Kommander-Kater
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Die Stadt Khorinis # 17 -
Nanie sass jetzt schon eine Zeit lang, vor dem Haus von Matteo und suchte Beute, oder einen unaufachtsamen Bürger. Außerdem überlegte Nanie wie er ins Hohe Viertel kommen kann, dort kam es bestimmt wertvollere Waren, die sich besser vermarkten liesen als ein paar Messer.
Nanie stand auf und ging langsam durch die Handwerksgasse, er blieb stehn und überlegte ob er wieder in den Hafen gehen sollte, die Leute dort schienen ziemlich rau, die beklauen sich doch bestimmt untereinander dachte sich Nanie.
Doch er entschied sich anders und ging weiter, ganz ruhig durch die Gasse und lauschte den Gesprächen.
Dann sah er eine Bürgerin, die sich bei Thorben, waren zeigen liess, ihr Geldbeutel hing etwas weit aus der Tasche.
Nanie stellte sich neben die Frau und tat intressiert, was Thorben über einen Eichenschrank erzählte, als die Frau wieder zu Thorben aufblickte und dieser sich richtung Schrank drehte, zog Nanie den Goldbeutel aus der Tasche der Frau, diese drehte sich um und schaute Nanie an. Nanie war sich sicher, die Frau hatte ihn bemerkt und würde ihn stellen, aber was sie dann sagte hätte ihn vor Erleichterung fast umgehauen.
Bürgerin: Junger Mann, ihr seht doch kräftig aus. Seid ihr so nett und tragt mir diese Bank zu meinem Haus, es ist nicht weit weg von hier.
Nanie stimmte hinzu und trug die wirklich nicht all zu schwere Bank zu dem Haus der Bürgerin, als sie ihn entlohnen wollte, lehnte Nanie dankbar ab, weil er wusste das die Frau sonst wahrscheinlich ihren Geldbeutel suchen würde. Draufhin verschwand Nanie Richtung Osttor und wollte seinen erklautes Gold gegen etwas brauchbares eintauschen.
Im Beutel der Frau waren 24 Goldstücke...
11.08.2003, 13:29 #21
Kommander-Kater
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Die Stadt Khorinis # 17 -
Nanie ging auf einen großen bärtigen Händler mit dem nahmen Hakon zu und verkaufte ihm die 3 erklauten Messer von gestern abend für gerade mal insgesamt 6 Gold.
Aber immerhin hatte Nanie jetzt schon 40 Goldstücke! Nanie wurde aber trotzdem nachdenklich
Aber Khorinis ist wirklich nicht das was es mal war, der Krieg mit den Orks und die Ankunft des Bösen im Minental, hatte die ganze Stadt verarmen lassen, viele leben nun im Hafenviertel, die Bauern lehnen sich auf, die Überfälle von organisierten Verbrechergruppen nimmt zu.
Der Hafen, welcher früher ein florirender Handelsplatz war, wo Menschen und Händler vom Festland und von den südlichen Ländern das magische Erz gegen Luxuswaren und Gold eintauschten machten Khorinis damals zu einer der mächtigesten Städte in Myrtana. Doch diese Zeiten sich anscheind vorbei, der Marktplatz am Südtor ist zwar noch immer mit einer großen Anzahl von den verschiedensten Waren gesegnet, aber die Luxusgüter und die vielen Menschen sind verschwunden. Nanie wurde betrübt, wo war seine Familie, sein Bruder. Der Bauernhof stand aufjedenfall nicht mehr, denn dieser war in der Nähe des Pass, diesen hätte ich gesehen. Vielleicht arbeitete seine Familie jetzt ja bei Onar. Ich werde heute wenn die Luft nicht mehr so glüht, zum Hof aufbrechen um dort nach meiner Familie zu sehen, aber vorher werde ich noch etwas schlafen.

Nanie merkte das er mitten auf dem Marktplatz stand und das einige Leute ihn seltsam anschauten.
Er hatte einen Tagtraum, seine Erinnerungen hatten ihn eingeholt.
Nanie ging zu einer leeren Bank und setzte sich dort erstmal...
11.08.2003, 20:48 #22
Kommander-Kater
Beiträge: 92
Die Stadt Khorinis # 17 -
Nanie erhob seinen Körper und ging Richtung Marktplatz, die Händler dort, packten gerade ihre Waren ein.
Nanie wusste, das war noch eine Chance günstig an Wertsachen zu kommen, bevor der letzte Sonnenstrahl auf das Land niederbrach.
Nanie ging durch das Getümel der Menschen und stahl einem Mann den Geldbeutel, dieser ab packte Nanie an der Schulter, anscheinend war heute nicht Nanies Tag, der schrie ihn an:"Was soll das, du dreckiger Dieb!", sofort drehten sich einige Leute um und ein Soldat. Nanie wurde nervös: "Lass mich los, oder du wirst es bereuen.", der Mann aber welcher sich sicher schien stärker als Nanie zu sein entegnete: "Garnichts werde ich...WACHE!!!".


...Und schon sank der Mann mit einem schmerverzerten Gesicht zu Boden.
Nanie hatte ihm den Dolch in den Bauch gerammt. Sofort sprinntete Nanie los, über den Marktplatz. Er lief wie in Trance, er nahm verschwommen war, wie die Leute ihn anstarrten und die Soldaten ihm folgten und brüllten. Dann sah er einen Händler seine Sache packe.
"Auf einmal sah er den Soldaten der schon damals ihn den Weg versperrte, er hörte wieder die Stimme des eigentlich guten Mannes, wie er Nanie versuchte mit Worten zu stoppen
"Jetzt haben wir dich, gib auf Junge", Nanie sah wieder wie der Soldat zu Boden sank. Nanie sah in seiner Trance wieder die fassungslosen Bürger...
.


Nanie fasste wieder seine Gedanken, sprang über die Mauer, durch die Menge bei dem Wassermagier und lief dann so schnell er konnte Richtung Hafen und verschwand in einer engen Gasse, die links vom Hauptweg abwisch. Er hörte nur einen Soldaten schreien: "Wir kriegen dich noch! Morgen bist du dran". Das Licht der Sonne war verhallt, Nanie ging langsam zu einem alten Baum, welcher von der salzigen Luft ganz gebrächlich war. Nanie legte sich in eine Astgabel, und zählte seine Beute. Für gerade einmal 16 Goldstücke, musste der Mann solche Schmerzen erleiden und er um sein Leben rennen.
Nanie konnte seine müden Augenlieder kaum noch vom schließen des Auges bewahren. Kurze Zeit später ging wieder ein aufregender Tag zu Ende...
12.08.2003, 08:37 #23
Kommander-Kater
Beiträge: 92
Die Stadt Khorinis # 17 -
Früh am nächsten Morgen standt Nanie auf und sprang von dem kahlen Baum und machte einen Satz auf den sandigen Boden. Es war noch früh, ein bisschen Nebel lag am Meer, der wie ein Schleier, die sanften Wogen der Wellen und Boote verhüllte.

Nach ein kurzem strecken schaute sich Nanie erstmal um.
Noch kaum ein Bürger war wach, einzig ein junge Frau, welche vor ihrem Haus kehrte. Nanie schaute einen Moment rüber und ging dann vorsichtig Richtung Handwerker Gasse. Vielleicht war das seine Chance, ein Teil der Miliz war bei den Khorinischen Spielen. Nanie ging langsam die Handwerkergasse hoch bis zu Harads Schmiede und bog dort in Richtung Unterführung.
Nun konnte er den Bierstand und die Kneipe sehen.
Am Bierstand standen 2 Soldaten der Miliz, welche aber sich aber anscheinend mehr um ihr Bier als um Nanie und die anderen Bürger sorgten. Nanie ging um das Hotel und konnte die lange Straße bis zum Tor. Auf dem Marktplatz packten die ersten Händler ihre Waren wieder aus, und ein Lebensmittelhändler, kam mit frisch geflückten Beeren, durch das Osttor in die Stadt.
Nanie ging die Straße aufwärts, einige Händler starrten ihn an, aber er würdigte diesen keine Blicke. Er war schon fast am Tor, als er weiblich Stimmt "Halt!" rufen hörte.
Nanie zuckte kurz zusammen und drehte sich langsam um, zu seinem Glück meinte die junge Frau ihn nicht, sondern ihren Sohn welcher irgendetwas vergessen zu haben schien. Nanie war erleichtert, ging ganz ruhig an den vier Torwachen vorbei und bog bei der Gabelung der Straße nach rechts ab um zur Taverne zu gelangen...
12.08.2003, 09:05 #24
Kommander-Kater
Beiträge: 92
Rund um Khorinis #10 -
Nanie wanderte den leichten Anstieg durch den kühlen Tannenwald, an den er sich noch von früher erinnern konnte, denn schon früher, als Knecht für den Bauern war hier lang gegangen um die kaputten und verschlißenen Werkzeuge in der Stadt reparieren zu lassen.
Jetzt kam er aus dem Wald und an der großen Schlucht vorbei, in der man nur die Baumkronen der hohen Bäume sehen konnte. Hier oben wehte ein leichte und kühle Brise, auf seinen Rücken schien die noch nicht all zu warme Morgensonne. Nanie ging weiter Bergaufwärts. Er entschied sich den Weg an Akils Hof vorbei zu gehen, denn er hatte durch seine schwere Verletzung viel an seiner Kraft und seinem Talent als Kämpfer verloren. Er ging die Treppe hoch und oben angekommen, erspähte er in einiger Entfernung 2 Feldräuber.

Diese Mistfiecher, schon früher haben sie die Felder geplündert und ahnungslose und schutzlose Bauern wie meinen jüngsten Bruder umgebracht und dann auch noch verschleppt. Irgentwann werde ich diese Plage aus der Welt schaffen.

Nanie ging nun am Hof vorbei und grüßte dort die Feldarbeiter, welche in der Morgensonne noch relativ gut arbeiten konnten, mit einem Kopf nicken und ging an ihnen vorbei, als er am Hofbesitzer Akil, vorbei ging, sprach er Nanie an.
"Hey, warte mal! Du bist doch nicht zufällig auf dem Weg zur Taverne???"
Nanie: Doch, wie der Zufall es so will, bin ich auf dem Weg dorthin, warum fragst du?
Akil: Du könntest mir etwas von dort für meine Knechte mitbringen
Nanie: Was würde für mich dabei rausspringen
Akil: Ich werde die entlohnen, sagen wir 30 Goldstücke
Nanie: Nun gut, aber was soll ich den dir besorgen.
Akil: 20 Flaschen Wasser sollten fürs erste genügen.
Nanie: Gib mir 100 Goldstücke und ich werde dir das Wasser holen.
Akil: Nein das kann ich nicht, es laufen in letzter Zeit so viele Diebe und Räuber hier her, das ist mir zu gefährlich. Ich werde dir 130 Goldstücke geben, wenn du zurückkehrst
Nanie: Mal sehn, was sich machen lässt, bis bald.

Nanie setzte seinen Weg fort und dachte über das Angebot des Bauerns na
12.08.2003, 11:15 #25
Kommander-Kater
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Rund um Khorinis #10 -
Nanie ging weiter den langen Weg durch ein tiefrauschenden Wald, er hörte einige Kleintiere wie Mäuse und Eichhörnchen über die Bäume und den Waldboden huschen.
Nanie sah jetzt die Taverne "Zur toten Harpie" und ging langsam weiter, als er etwas rascheln hörte...

Plötzlich kam aus einem Busch, eine riesige fette Ratte die mit einem blutverschmierten Fell auf Nanie zu ging.
Nanie zog den Dolch aus seinem Gürtel und nahm die Waffe in eine Hand, doch leider fehlte im das Kampfgeschick das ihm im Minental oft das Leben gerettet hatte. Er stellte sich in Kampfstellung und wartete, dass das Biest ihn attakieren würde, eine Augenblick später lief die locker 10 kg schwere Ratte auf ihn zu.
Zuerst wollte Nanie zu stechen doch dann tratt er das Miestvieh mit solcher einer Wucht das es einige Meter durch die Luft wirbeltete und dann mit einem ätzenden Schrei auf dem Boden knallte und so schnell wieder verschwand, wie es gekommen war.
"Puhhhh, das war ja ganz einfach" dachte sich Nanie und lachte ein bisschen, das er im Ernst ein bisschen Angst vor dieser Ratte hatte.

Im Minental, da hatte ich Snapper, Beiser, Wölfe und desgleichen furchtlos entegegen getretten und hab sie oft mit einigen leichten Wunden niedergehauen und jetzt hatte ich Angst vor einer 10kg schweren Ratten???
Ich muss unbedingt wieder eine Rüstung und ein ordentliches Training haben, dann werde ich meinen Mut und meine Kampferfahrung mit Sicherheit zurückerhalten...


Nach diesem Gedankensprung ging Nanie zufrieden Richtung Taverne und er roch die warme Suppe und gebratenes Fleisch was seinen Magen sehr erfreute und ihm das Wasser im Mund zusammenfließen liess...
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