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Das Blutfliegenmoor #1
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22.03.2002, 11:29 #126
Samantha
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Mylanaa irrte suchend über die Insel. Irgendwie mußte sie wieder zurück ins Lager, vielleicht waren ja auch noch andere Amazonen hier. Sie kam zum steg, auf der eine Gestalt stand und hinaus auf das Wasser starrte. Radeck. Ihre Miene erhellte sich, aber dennoch zögerte sie. Was war noch vorgefallen gestern? Sie konnte sich einfach nicht erinnern. Vielleicht sollte sie ihn fragen?
Zögerlich kam sie näher.
Guten Morgen.
22.03.2002, 11:31 #127
Radeck
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Ein unmerkliches Zucken fuhr durch seinen Körper, als er plötzlich angesprochen wurde, langsam drehte er sich um und lächelte etwas.
"Guten Morgen Königin der Amazonen, ich hoffe ihr habt gut geschlafen? Es war eine lange Nacht..."
Er drehte sich wieder zurück und beobachtete die Wellen bei ihrem beruhigenden Tanz...
22.03.2002, 11:35 #128
Chani
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Chani streckte noch einmal ihre verspannte Glieder und schlenderte dann in Richtung Lager. Es war Zeit wieder ins Heim der Amazonen überzusetzen...
22.03.2002, 11:47 #129
Samantha
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Mylanaa stellte sich neben ihn, den Blick auch geradewegs auf das Wasser gerichtet. Die weißen Schaumkronen verrieten, dass draußen auf dem Fjord ein heftiger Wind wehte. Das konnte eine unangenehme Fahrt werden. Skeptisch schaute sie hinauf zu den dunklen wolken, die sich näherten und die Sonne bald verdrängen würden.
So früh schon wach? Der Tanz gestern hat mir sehr gefallen. Ihr tanzt gut. Sie lächelte.
22.03.2002, 11:54 #130
Radeck
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"Danke, ihr aber auch. Mir war nicht nach schlafen, das kann ich machen wenn ich müde bin. Wann wollt ihr zurück, wir werden euch selbstverständlich wieder fahren."
Er sah zu ihr rüber, selbst in den betrübensten Momenten konnte einen so ein Anblick aufheitern...
22.03.2002, 11:57 #131
Gor Na Tim
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Gor Na Tim kam mit dem Boot im Blutfliegenmoor an. Er sah sich dort etwas um und entdeckte nach einer Zeit Radeck der neben einer ihm bekannten Amazone stand. Er begrüsste beide und fragte Radeck : Könntest du mir diese Gegend hier etwas genauer zeigen ? Oder störe ich gerade ?
22.03.2002, 12:08 #132
Samantha
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Mylanaa blickte zum Himmel. Die Wolken kamen immer näher.
Ich denke wir sollten so schnell wie möglich zurückfahren. Sind noch andere AMazonen hier?
Sie blickte sich um, als ein Boot anlegte und ein Mann ausstieg. Irgendwie kam er ihr bekannt vor, aber sie konnte ihn gerade nicht so genau zuordnen.
Seid gegrüßt, Radeck wollte uns eigentlich gerade wieder zurückrudern. Zumindest nehme ich an dass er das macht.
22.03.2002, 12:46 #133
Gabriel-666-
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Das Wasser war noch ruhig, die Wellen waren nicht sehr hoch und Gabriels kleines Boot schipperte so durch die Gegend als es plötzlich auf einer Sandbank auflief. Gabriel wurde nach vorne geschleudert und schlug mit dem Kopf irgendwo auf. So verharrte Gabriel dann einige Minuten, er rührte sich nicht und gab keinen Laut von sich.
Irgendwann wachte er aber doch wieder auf denn irgendwer stieß ihn mit Holzstöcken die ganze Zeit an, Gabriel öfffnete ein Auge und sah nur verschwommene Bilder, erst nach einiger Zeit konnte er wieder klar sehen und erkannte 3 Novizen die auf Gabriel herumstocherten.
Schnell richtete sich Gabriel auf und eine Bierflasche kullerte dabei aus seiner Tasche.
Wo bin ich ? Was macht ihr bei mir Zuhause ? Was mach ich denn in einem Boot ?
Die Novizen mussten schmunzeln und klärten Gabriel auf:
Du bist Gestern von der Party mit dem Boot da abgehaun..anscheinend hast du die Ruder vergessen, du hast dich ja auch mit einer Windfaust von der ANlegestelle entfernt. Nun wie es scheint hattest du genug Bier und Kraut dabei um ..etwas abgelenkt zu sein, jedenfalls bist du jetzt wieder im Blutfliegenmoor..zwar nicht bei der ANlegestelle..aber so in der Nähe.
Gabriel blickte die 3 etwas verschlafen an und meinte dann bloß
Aha..naja..los, bringt mich irgendwo hin wos warm ist..mir ist kalt.
Gabriel kratzte seine Sachen zusammen und folgte den Novizen über ein paar Stege zu einem Tisch.
Dann ließen ihn die Novizen für kurze Zeit alleine, kamen aber bald wieder mit einer heißen Suppe, Brot und Reisschnapps.
22.03.2002, 12:54 #134
Radeck
Beiträge: 1.291

Radeck nickte Mylanaa zu:"So war die Abmachung und ich hatte nicht vor euch im Stich zu lassen."
Gerade näherte sich Nellas und eine weitere Amazone(Chani), damit war das Boot schon voll.
Radeck wandt sich an na Tim."Tut mir leid, Ladies first...", dann wieder zur Königin:
"Wenn ihr soweit seid, das Boot wäre bei vier Personen eh voll, andere kann Seth mit Booten nachschicken, das ist nicht das Problem. Ich verspreche euch das keiner etwas geschieht."
22.03.2002, 13:04 #135
Gor Na Tim
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Na gut, wenn du meinst. Na Tim verabschiedete sich und stieg dann wieder in sein Boot. Er paddelte langsam und gemütlich wieder zum Sumpflager.
22.03.2002, 13:25 #136
Samantha
Beiträge: 12.569

Mylanaa stieg vorsichtig in das Boot. Eine Frage drängte sich ihr auf, sie lag ihr auf den Lippen und wollte unbedingt heraus. Aber da waren ja noch die anderen beiden amazonen, besser sie wartete damit noch...
Das Meer wurde immer unruhiger und das Boot schaukelte bedenklich.
22.03.2002, 13:30 #137
Gabriel-666-
Beiträge: 499

Gabriel hatte die Suppe zuende geschlürft und einige Stamperl Reisschnapps intus. Das brennt die Bazillen zusammen.
Gabriel war aber noch immer etwas geschlaucht, ihm war noch kalt und sein Schädel brummte.
Er hatte jetzt aber absolut keine Lust in den SUmpf zurückzurudern, arbeit, nur unnütze Arbeit. Also setzte er sich erstmal an ein Lagerfeuer und wärmte sich noch etwas.
22.03.2002, 13:45 #138
Radeck
Beiträge: 1.291

Auch Nellas und Chani stiegen ein und Radeck stieß das Boot vom Steg ab, tief tauchten die Ruder ein und das Boot beschleunigte um schließlich am Horizont zu verschwinden...
22.03.2002, 14:04 #139
Chaze
Beiträge: 367

Chaze erwachte auf einer Bank liegend. Blinzelnd sah er in die Mittagssonne und blickte sich dann um. Er schien nicht der einzige zu sein, der auf einer Bank liegend eingeschlafen war. Mit unangenehmen Kopfschmerzen stand er auf und hätte sich am liebsten gleich wieder hingelegt, bei den Kopfschmerzen, die das Aufstehen verursachten. Aber er ging trotzdem an die Anlegestelle, stieg in sein Boot und machte sich auf den Weg zurück ins Kastell
22.03.2002, 14:18 #140
Red_wolf
Beiträge: 741

Wolf erwachte wieder, er hatte Kopfschmerzen. Er dachte das sein Kopf platzt. Er legte also wieder sein Kopf auf dem Tisch und machte noch ein bißchen die Augen zu. Aber bald wollte er auch wieder ins Kastell zurück.
22.03.2002, 14:24 #141
Gabriel-666-
Beiträge: 499

Gabriel sah wie eine Gruppe Novizen sich aufmachte in den Sumpf zurückzu fahren.
Gabriel stand auf, besetzte den letzten Platz im Boot und wurde zurück in den Sumpf gebracht.
22.03.2002, 16:49 #142
Red_wolf
Beiträge: 741

Wolf stand nun auf und guckte sich erstmal um. Seine Augen taten weh, weil die Sonne genau in seine Augen schien. Er rieb sich erstmal die Augen. Dann ging es wieder. Nun wollte er ins Kastell. Er machte sich auf den Weg in den Wald zwischen den Lagern.
22.03.2002, 17:05 #143
Nardas
Beiträge: 327

Nardas stand wieder einmal an der Anlegestelle und starrte hinaus.
Das Wetter war sehr unruhig, der Umhang flatterte ohne eine Absinkpause im Wind. Auch im Lager war alles in Ordnung und Radeck war wiedereinmal Weg. Wo trieb der sich schon wieder rum. Nardas stieß ein leises Knurren aus, die Langeweile kotzte ihn an.
22.03.2002, 22:53 #144
hoRny aPe
Beiträge: 1.288

aPe's Füße schmerzten entsetzlich, er fühlte sich, als ob ein ausgewachsener Troll auf seinen Schuhen Walzer getanzt hatte. Völlig am Ende seiner Kräfte erreicht er das Blutfliegenmoor, sein neues Zuhause. Von hier würde es einfacher sein, das untote Gesocks, das vom Krieg übriggeblieben war und nun die Ebene auf der Suche nach dem Blute unschuldiger Jungfrauen durchstreifte, zu bekämpfen und irgendwann vielleicht gänzlich auszurotten.

Dieser ewig lange Relativsatz hatte den Affen seine letzten Kraftreserven gekostet. Er sackte zusammen und schlummerte auf dem weichen Erdboden ein...
23.03.2002, 22:55 #145
Nardas
Beiträge: 327

Nardas machte noch einen Nachtrundgang im Lager, der Tronjer kam am Sumpfkrautlager vorbei. Das Einauge trat ein und sah sich um. Ein leises Murmeln entsprang seinen Lippen. "Das ist also die so geliebte Geldquelle.“ Der Tronjer nahm etwas von dem Kraut auf und betrachtete es näher. Dann zerrieb er es und sog den Geruch tief in seine Nase....<a das ist der Geruch des Geldes und der Versuchung.> Der Tronjer lies das zerbröselte Kraut auf den Boden fallen und schritt mit einem Finsteren Lächeln zurück nach draußen.
24.03.2002, 17:14 #146
Nardas
Beiträge: 327

Die beiden Lagerstellvertreter Seth und Nardas unterhielten sich über die Krautlieferung die in ein paar Wochen anstand. Seth machte immer wieder ein paar kleine Anspielungen darüber, dass man sich doch ein Stück vom Kuchen abschneiden könnte. Nach solch einer Anspielung legte Nardas immer ein Finsteres Gesicht auf und gab zu verstehen was er davon hielt. Seth tat die hinterlistige Idee immer mit einem Lächeln ab, was die Ernsthaftigkeit dieses Vorhabens senken sollte. Aber ohne Zweifel, war das hier schon eine verlockende Situation die man ausnutzen könnte. Dem Tronjer fehlte aber das Vertrauen der meisten Sumpfbewohner und auch war sein Einflussbereich ziemlich begrenzt. So vergaß das Einauge diesen Gedanken gleich wieder verwarf ihn aber nicht ganz, denn wer weiß schon was die Zukunft bringt. Nach dem Gespräch mit Seth, brachte Nardas dem Dritten Mann im Lager noch ein paar Kniffe mit dem Schwert bei.
24.03.2002, 17:52 #147
Nardas
Beiträge: 327

Nach dem kleinen Training mit Seth verschwand Nardas in seiner Hütte.
Da angekommen setzte er sich und starrte auf die Schwerter die fein der Größe nach an der Hüttenwand lehnten. Mit einem Ruck stand der Tronjer wieder... <erdammt was mache ich hier, ich bin ein Nomade, ein Hund des Krieges. Zum Nichtstun ist im alter noch genügend Zeit.> Das Einauge griff nach seiner Erztasche und Schnallte sie sich neben den Schlachter auf den Rücken, dann verhüllte er sich und trat aus der Hütte. Nach einem kurzen Gespräch mit Seth setzte das Einauge sich in Richtung Anlegestelle in Bewegung. Schnell saß der Tronjer im Boot und hatte dieses losgebunden. Der Dunkelheit wurde mittels einer Fackel die Stirn geboten um der Nacht wenigstens ein paar Meter sicht abzuringen. So entschwand Nardas mit gleichmäßigen Paddelzügen in der Nacht.
30.03.2002, 14:53 #148
Champ
Beiträge: 5.711

aus der ferne näherte sich templer dem abgelegenen außenposten des sumpflagers. als er näher kam, konnte man aber dann doch erkennen, daß es champ war, nur eben in einer ungewohnten kleidung.
seine magierrobe hatte unter seiner kletterpartie in den bergen erheblich gelitten, so daß er sie gegen dieses für ihn unstandesgemäße gewand tauschen mußte.
im moor selber war zur zeit nicht viel los, nur einige novicen beim arbeiten. an manchen stellen waren templer postiert, um die arbeiter vor den gefahren durch die hier zahlreich vorkommenden blutfliegen zu schützen.
der baal wanderte durch das lager und suchte einen der beiden verantwortlichen verwalter. auf seine direkte nachfrage, bekam er aber zur antwort, daß sich beide zur zeit außerhalb der außenpostens befanden. also mußte champ mit seth reden, der die lagergeschäfte zur zeit übernommen hatte. nach seiner aussage liefen die arbeiten ohne probleme. es gab auch keine anderen wichtigen zwischenfälle.
champ ließ sich einige der fertigen krautstengel geben und konnte sich von der ausgezeichneten qualität selbst überzeugen. die hier gefertigten stengel hatten mindestens den selben guten geschmack wie daheim, wenn nicht sogar besser.
da es hier für den baal nichts weiter zu tun gab, verließ er das moor wieder und ließ sich von einem novicen ins sumpflager rudern. wenn er glück hatte, würde sich dort eine ersatzrobe für ihn finden. wenn nicht, mußte er sich nach einem robenmacher erkundigen. hoffentlich gab es einen solchen innerhalb der barriere.
02.04.2002, 23:48 #149
Kessa
Beiträge: 402

Immer noch sanft schaukelte das Boot auf dem Wasser. Kessas Blick war neugierig nach vorn gerichtet.
"Dahinten, ist es das? Das Moor, wo ihr hinwollt?"
02.04.2002, 23:54 #150
Radeck
Beiträge: 1.291

Radeck sah über die Schulter und dann wieder zu Kessa.
"Ja, das ist mein Moor..."
Er lächelte sie freundlich an und zog dann noch ein paar mal kräftig durch und sie erreichten schließlich die Anlegestelle des Lagers. Der Sumpfler befestigte die Taue und stieg aus, dann reichte er Kessa die Hand.
"Willkommen im Blutfliegenmoor, ein ruhiges und erholsames Plätzchen inmitten dieser kranken Welt..."
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