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[GM] Adanos Vermächtnis
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06.12.2003, 21:33 #226
Taurodir
Beiträge: 3.553

"Doch wer weiß, was die Zukunft bringen wird? Das Schicksal nimmt Wege, die man nicht erwartet. Manchmal sind dies schöne Wege, manchmal schreckliche. Ich selbst versuche den Glauben nicht zu vergessen, dass auch nach den schrecklichen Erlebnissen wieder schöne Zeiten folgen werden, für die es sich lohnen wird, zu kämpfen. Dies macht mir Mut.

Ihr sagt, ihr habt keine ehre, keinen stolz. Ich bin dennoch der Meinung, wie ich vorhin schon erwähnte, dass ihr ein großer Kämpfer seid. Ich hoffe, dass euch euer Schicksaal zu einem friedlichen Ende führen wird.

Wir werden uns dann nach der Rest wieder sehen. Möge man euch einen ruhigen Schlaf gönnen."
Das Boot kam nun am Ufer an, und so trennten sich zunächst die Wege der Krieger. Sie beide schienen viel durchgemacht zu haben, der Tod ließ keinen in Ruhe, auch wenn er einen nicht selbst holte. Die Wunden, die er aber hinterließ, waren schmerzhafter.

Ruhig trat Taurodir mit seinen Füßen in den Sand. Er hüllte sich ein in seinen Umhang, denn der Abend war kühl. Seine Haare und sein Umhang wehten, dieser Ort strahlte Kälte und Tod aus. Den Schlaf konnte sich der Paladin noch nicht gönnen.

In aller Einsamkeit saß er dort, blickend zum Meer, und zum Mond, der ab und zu durch die Wolken sich einen Weg bahnte. Die Pfeife war im Mund, und so streckte sich die Nacht in die Länge, wodurch sich viel Zeit zum Nachdenken bot.
06.12.2003, 21:40 #227
Xalvina
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Still hatte sie ins trübe Wasser gestarrt, als sie plötzlich Schritte vernahm. Doch sie drehte sich nicht um, denn dazu hatten ihre Gedanken sie zu weit fortgerissen. Nur ihren Kopf hatte sie gehoben und ihr Haar, was jetzt unordentlich und leicht verfilzt ihr meist im Gesicht hang, aus dem Gesicht hinter die Ohren geklemmt. Aber ihre Strähnen waren sowieso viel zu widerspenstig, sodass sie schnell wieder im Gesicht lagen.

Stille.

Erst jetzt spürte sie die Anwesenheit eines Menschen, der ihr in der letzten Nacht, in den letzten Stunden, wo sie selbst dachte es gäbe keinen Ausweg aus der Situation zu entrinnen, geholfen hatte. Irgendwie wollte sie sich bei ihm Bedanken für alles was er für sie getan hatte, doch ihr Mund schien wie ein Riegel zu sein, denn sie brachte zunächst kein Wort heraus, sodass die Magierin sich schon fast für sich und ihre Hemmungen schämte, ihm nicht einmal ein Wort wie Danke heraus zu bringen. Stattdessen saß sie leblos auf dem Stein und starrte auf die Leichen – wartend bis er diese schreckliche Stille unterbrechen würde. Noch nie hatte sie dieses Schweigen untereinander so belastend empfunden, doch ihre Schuldgefühle und ihre heimliche Angst machten sie verrückt.

Erst dann als sie seine Stimme hörte, konnte endlich aus dem Sog ihrer Gedanken in die Realität entfliehen, doch damit wurde ihre Last nicht unbedingt weniger. Schweigend überlegte sie eine Antwort was sie denn als Ausrede sagen könnte, doch warum sollte sie ihn beschwindeln, mit Worten die eine Lüge enthielten, wenn sie sich doch gerade wünschte, jetzt nicht allein gelassen zu werden? Sie hatte einfach große Zweifel, aber irgendwie schienen diese Zweifel nur größer zu werden, dass es sie um ihren Schlaf brachte.
Immer hatte sie die harte stolze schwarze Dämonenbeschwörerin gespielt, die aus nichts aus der Bahn gebracht werden konnte. Unerschüttert. Gefühllos. Eiskalt.

Aber jetzt schien der Zweifel an die Zukunft ihre Seele aufzuzehren.


„Fisk… wenn du eins für mich tun kannst, dann gehe morgen nicht in den Tempel hinein. Er ist verflucht… es…es ist schon ein Mensch für diese waghalsige Aktion gestorben, nur um uns sicher zum Ziel zu bringen, und alles nur weil er mich begleiten wollte. Ich will nicht noch mehr Menschen sterben sehen – nicht für mich. Es bringt mich um, mit dem Wissen zu Leben, dass sie für mich starben.

Ich bringe den Menschen nur Tod und Verderben.
Ich habe schon Menschen auf dem Gewissen.

Daher will ich nicht, dass du auch noch…. Ich könnte es mir nicht verzeihen, wenn ich zusehen müsste wie du dein Leben für diese Aktion opfern würdest.

Nicht für mich.“
06.12.2003, 21:50 #228
Erend
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Fisk war zunächst sehr erstaunt über die Aussage der schwarzen Fee. Dann jedoch sah er abermals zum Himmel. Er konnte Xalvina nicht alleine mit dieser unbezwingbaren Bürde ziehen lassen. Nicht jetzt.
Zuerst wollte er nicht antworten, doch als er ihre leeren, verlorenen Augen erblickte, war er beinahe dazu gezwungen, auf ihre zarten, traurigen Worte Antwort zu geben.

"Lady..." begann er, wie bereits gewohnt, "Das kann ich nicht. Ich könnte es mir nicht verzeihen euch alleine zu lassen, selbst wenn ihr lebend zurückkehren solltet. Es ist eure Bestimmung dies zu beenden und meine, euch dabei zu beschützen. Sollte ich dabei sterben, dann ist dies meine Bestimmung. Doch ich verspreche euch, so wird es nicht geschehen."

Abermals trat Stille ein. Fisk wusste nicht, in welche Geschichte er hier verwickelt worden war, und er vermutete, das Xalvina seinen Worten nicht sehr viel Glauben schenken würde, sofern sie ihm überhaupt zuhörte. Doch er hatte in vollem Ernst zu ihr gesprochen. Und auch wenn er nun ihrem Willen widersprach, so würde er doch stets bei ihr bleiben. Was auch geschah.
06.12.2003, 22:15 #229
Xalvina
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Fassungslos blickte die Dämonenbeschwörerin in seine grünen Augen, die fast durch die Dunkelheit nicht mehr zu erkennen waren, als sie ihren leicht geöffneten Mund schloss, kurz einmal die Augen schloss und ihren Kopf zur Seite drehte, als wollte sie einen Gedanken verdrängen. Doch dann sah sie den Drachenjäger an, der unmittelbar neben ihr stand und wieder hinaus auf das Wasser blickte, welche immer noch trüb mit Nebeln und Leichen bedeckt ward.

„Ich…“

Wieder herrschte ein Schweigen, als die Schwarzmagierin aus ihrer sitzenden Haltung aufstand und einen Moment sich dem sterbenden Meer zuwendete, als sie sich zu dem Lee wand. In seinem Gesicht schien ein starker entschlossener Wille geschrieben zu stehen, genauso wie sein Selbstbewusstsein, sie zu begleiten. Xalvina wollte zwar was erwidern, aber innerlich kannte sie die Antwort. Sie könnte sagen was wollte, sie würde ihn nicht davon abhalten – aber warum auch. Er hatte diesen weiten Weg gemacht wie alle anderen. Sie hatten gekämpft und gefürchtet. Sie hatten auf See allen gefahren ins Auge geblickt – und nun sagte sie ihm er sollte hier bleiben und warten?

Warum machte sie sich diese Sorge? Sie kannte ihn nicht und trotzdem hatte sie einfach Angst einen Menschen wie ihn zu verlieren. Etwa weil sie mit der Schuld nicht leben konnte? Oder weil ihr etwas an den Menschen lag?

Tief atmete sie die feuchte Luft ein, doch sie war nicht erfrischend oder salzig. Sie war einfach nur kalt. Schneidend kalt. Kurz blickte sie noch einmal zur Seite als sie ihn zweifelnd ansah.


„Es dauert eine Minute um an einen Menschen stets zu denken,
eine Stunde um diesen Menschen zu vermissen,
und einen Tag um ihn zu lieben.

Aber es dauert ein ganzes Leben lang, ihn zu vergessen.“

Mit einem stillen Seufzen starrte sie wieder zum Meer und machte einige Schritte hinaus, bis ihre Fußknöchel im Wasser standen. Sie konnte einfach nicht die Verantwortung übernehmen… sie fürchtete sich davor. Vor diesem Moment, jemanden ihretwegen sterben zu sehen. Das würde sie vollkommen wahnsinnig machen.
06.12.2003, 23:03 #230
Sly
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Sly saß alleine am strand auf einem der gefällten Bäume der Piraten. Dieser Baum würde nicht verarbeitet werden. Die Piraten, wobei hier erwähnt sein soll , dass Sly garnicht wusste ob es für ihn welche waren , da alle seefahrer für ihn piraten waren, hatten sich verschätzt und zuviel abgeholzt. Ihm war langweilig. Er hatte die Leichen im Wasser gesehen doch es störrte ihn nicht mehr. Er hatte so viele Leichen gesehen. So viele Tote , soviel leid. Soviel unterdrückung. Es machte für ihn keinen unterschied mehr.

Der ehemalige Söldner erhob sich von dieser Position es war langweilig. Die LEute schliefen entweder oder machten sonstetwas. Warum konnte er nicht schon jetzt in diesen Tempel? Wieso mussten sie kampieren. DAnn würde er sich eben mal wieder vorbereiten. Er nahm seinen Bogen von der Schulter und legte an. Er nahm einige Pfeile hervor und steckte sie sich bis auf einen in den Mund. Der andere wanderte zu der sehne auf der er sofort gespannt wurde. Des ehemaligen Söldners augen huschten über den dunklen Strand. Da eine kleine Maus huschte über den Strand. Er straffte die Sehne zielte und schoss. Durch die Nacht ging ein lauter Schrei als die Maus von dem Pfeil erfasst und weggeschleudert wurde. Der ehemalige Söldner musste grinsen er konnte es immernoch. Die restlichen Pfeile jagde er in die anderen Bäume und ging dann gelangweilt durch das Lager.

Überall saßen diese Piraten herum und soffen schon wieder als gäbe es kein Morgen. Doch da kam ihm etwas in den Sinn was ihm gefallen würde. Da neben einem der Piraten lag eine Laute. Der ehemalige Söldner blickte sich schnell um und ging dann langsam zu der Laute um sie zu nehmen. Als er sie gerade in der Hand hatte und wieder gehen wollte. Sprach ihn ein besoffener Pirat an "Hey du da.., das is meine laute. Gibsch se zurück. Sonscht mussch ich dia zeige wo de Hamma hänge." Der ehemalige Söldner sah ihn an und blickte plötzlich hinter diesen und setzte eine fassungslose Mine auf. Der Pirate blickte ihn komisch an als Sly anfing zu stottern und hinter ihn zeigte. "Da... da.. da... " "Was isch?" "VORSICHT HINTER DIR EIN DREIKÖPFIGER AFFE!" Der andere Pirat fing an zu schreien und sah erschrocken hinter sich. Diese Gelengheit nutze Sly und rannte mit der Laute weg. Der Pirat versuchte ihm zwar hinterher zu kommen, doch viel er andauernd hin , da er total zu war.

Wieder an seinem lieblingsplatz setzte er sich und betrachtete die Laute. Sie war größer als die , die er normalerweise kannte. Als er auf ihr spielte gab sie außerdem einen feiner Ton von sich. Sly klimperte etwas auf ihr herum und dann begann er solangsam eine Melodie zu spielen. DAnn mit der Zeit fiel ihm auch ein Text dafür ein. Den er erst summte und dann als er das ganze Lied zuende gedichtet hatte begann er zu singen. So dass man es wohl durch das ganze Lager hören konnte.


Ich stehe hier alleine, von zu Hause weggerannt
Alle Paladine sehen auf rot, in dieser Stadt, in diesem Land
Doch wo, wo soll ich hingehn? -Ne wohnung hab ich nicht
Am besten in die nächste Kneipe, und dort besauf ich mich

Zu Hause gibts nur ärger, Zoff und Streit und Zank
Meine Alten malochen aufm Bauernhof ein dickes Schuldenbuch bei Lemar
Im Betrieb haben sie mich gekündigt, ich hatte vor dem Mund kein Blatt
Und jetzt stehe ich hier, es ist Abend in der Stadt

Verdammt in dieser Straße, stehen soviel Häuser leer
Und die Besitzer verdienen am Verfall, noch viel viel mehr.
Die Kälte lässt mich frieren, die Jacke hält den Wind nicht ab
Heut muss was passieren, es ist Abend in der Stadt

Also los zu meinen Freunden, wie immer ins feuchte Eck
Die Häuser müssen bewohnt sein, das ist doch ihr Zweck.
Und wir wollen nicht länger bitten, haben die ganzen Bonzen satt.
Heute ziehen wir in die Häuser ein, es ist Abend in der Stadt

Also los, rein ins erste Haus, mensch wie das hier verfällt.
Wir haben unsre Träume, und das ist wichtiger als Geld
Wir wollen zusammen leben, und nicht im Schließfach dasn Bodenklo hat
Wir werden renovieren, es ist Abend in der Stadt

Was passiert da draußen, die Milizen maschiern
Die Obermiliz liest ne Erklärung vor, die Stadthalter haben das geschmiert
Die Stadthalter vertreten die Könige und lügen dabei glatt
Wenn das Recht ist und Gesetz, ja dann Scheiß ich drauf! Es ist Abend in der Stadt

Also los, Barrekaden gebaut, verteidigen wir unser Recht
Unser Recht keine Stiefel im Gesicht zu haben, die Milizen brennen nicht schlecht
Der Staat zeigt seine Zähne, und wir sorgen für Zahnausfall
Wir werden uns wehren, wir ergeben uns in keinen Fall


Könige wenn ihr den Krieg haben wollt, dann säät nur weiter Wind
Der Sturm kommt zu euch zurück, wenn wir wieder ohne Wohnung sind
Dann besetzen wir eure SChlösser, und die khorinische Stadt
Und die gesamte Hauptstadt, und dann ist morgen rot im Land!

NAch diesem lied legte er die laute bei seite und sah hinauf zu den Sternen. Von hier hatten sie irgendwie einen anderen glanz als er es sonst gewohnt war
06.12.2003, 23:06 #231
Taurodir
Beiträge: 3.553

Schwer war es, mich von dir zu trennen
Denn durch dich begann mein Herz zu brennen
Kraft und Mut hast du mir gegeben
ich möchte mit dir teilen, mein Leben
Doch trotz der Distanz und den Schmerzen
meine Geliebte,
findest du ein platz in meinem Herzen,
trotz der Schrecken hier,
spüre ich deine Anwesenheit in mir,
sollt ich sterben, und mein Dasein enden
möcht ich,
diese Botschaft mit unserer Liebe in dein Herz senden,
Es wird nie enden, ich denk an dich,
und so hoff ich, du auch an mich...


Worte, die im Herzen des Paladins streiften, während seine Lippen an der Pfeife kauerten, und seine Augen in gedanken versunken zum Meer blickten. Dort sah er nicht mehr das kalte Wasser, das mit den Leichen bedeckt war, sondern Khorinis, und all die schönen erinnerungen. Es gelang ihm aber nicht, die Worte aus seinem Mund zu sprechen..
Sein Schwert lag neben ihm, er zweifelte wieder, als er zur Klinge blickte. Welchen Weg hatte er zu gehen? Den des Krieges, gerüstet mit dieser Waffe, oder den der Liebe? Doch um die Liebe zu beschützen, müsste er kämpfen, das wusste der Paladin.
Einsam sah er im Schatten, umhüllt im Umhang, wartend auf den morgigen Tag. Vielleicht der Tag der Entscheidung, vielleicht das Ende.

Dieser Ort hier war ein Ort des Schreckens, das Leben vieler Krieger endete hier, was auch dafür verantworlich war, sollten sie in Frieden ruhen.
Langsam stand Taurodir von seiner Stelle auf, und irrten noch für eine weile am Strand entlang, umher.
06.12.2003, 23:07 #232
Xion1989
Beiträge: 574

Ruhig beantwortete Xion Squalls frage.Tja mich hat so ein Händler angeredet. Ich und Migo sollten hier hin kommen und wir taten das Das wars. Ruhig schickte er Squall weg und fragte sich was er machen könnte.Xion schritt gemüdlich am strand umher und dachte etwas nach. Er war glücklich endlich wieder ruhe zu haben denn Squall war ihm nicht so ganz geheuer. Nachdem er sich unter einem Baum Niederlies und sich wieder einen Stängel Kraut anzündete schloss er die augen und versank in gedanken. Er fragte sich wann er endlich zurück auf diese drecks Inser fahren würde. Er wollte wieder in den Sumpf und seinen laden bediensten da ghier nix zu hohlen war. Doch was konnte man dagegen machen. Leicht beruhigt lag er unter einem Baum und genoss die stille...
07.12.2003, 00:26 #233
Erzengel
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Der Barde konnte aufmunternde Lieder spielen, Kains Melancholie konnte auch dadurch nicht vertrieben werden, vielmehr brachte sie ihn dazu sich weiter vom Lager zu entfernen. Müde lehnte er sich etwas abseits der Zelte gegen einen Baum, welcher daraufhin Knospen bildete, aus denen Blätter und Blüten hervorgingen, das ganze setzt sich über den Stamm bis zum Boden fort und wenigen Sekunden später schien das Gras explosionsartig aus dem Boden zu schießen, mit ihm zahlreiche Blumen und anderer Pflanzen. Jene Explosion wollte nicht stoppen und hatte in wenigen Minuten die ganze Insel und das Meer erreicht. Der Sand wurde weiß und das Meer färbte sich in wunderschönes Türkis, schon bald huschten hier und da die ersten Tiere vorbei.
"Das könntest du alles bewirken, Kain... oder das." Die Stimme verschwand so schnell wie sie gekommen war und ließ eine zerstörte, tote Landschaft zurück wie er sie kennen gelernt hatte.
"Die Entscheidung liegt ganz bei dir, alles wie bisher oder die Erneuerung." Ein greller Blitz blendete ihn und er sah noch einmal die von der Natur wiederbelebte Welt.
Er kniff die Augen zusammen und sah die dreckigen Piraten in seinem Zelt an, die gerade dabei waren sich zu besaufen. Ein Wunder das er hier überhaupt eingeschlafen war und dann erst diese billige Scheißvision. Wütend nahm er die Felle die man ihm zum schlafen gegeben hatte und verzog sich in eines der leiseren Zelte.
07.12.2003, 10:28 #234
Erend
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Lange und bedrückt sah Fisk der Schwarzmagierin hinterher, bis er sich schlussendlich dazu durchringen konnte, selbst aufzustehen und ihr zu folgen. Plätschernd empfing das Wasser seine schwer gepanzerten Stiefel, welche sogleich ein wenig in den feuchten Sand eintraten. Sein Blick verlor sich ebenso wie der ihre in den weiten Wogen des Meeres, welche Trauer und Leid wiederzuspiegeln schienen. Zwar hatte Fisk nie zuvor eine solche Bürde getragen, doch er konnte Xalvina verstehen. Denn auch wenn er vor seiner Barrierenzeit nur in der königlichen Garde gedient und danach durch seinen Beitritt im neuen Lager die ersehnte Freiheit erlangt hatte, wusste er, was Xalvina so bedrückte.

Die Angst andere durchs Eigen in den Tod zu treiben. Lange dachte Fisk darüber nach, immer wieder wanderte sein Blick vom Wasser hinauf in die klare Sternennacht und wieder herab. Und da er sich in irgendeiner Weise für Xalvinas Leid verantwortlich fühlte, wollte er es auch sein, der ihr Trost spendete: "Lady, ihr magt Weise und Mächtig sein, doch selst ihr vermögt nicht, die Zukunft vorraus zu sagen. Dieser alte Händler aus Khorinis vermochte dies, oh ja. Und, so glaubt mir, es wird niemand mehr wegen dieser Aktion sein Leben lassen müssen. Es ist unsere Bestimmung. Ohne diese wären wir nicht hier. Cycle", bei der erwähnung seines toten Freundes stockte der Drachenjäger kurz, doch er wollte nicht so wirken, als habe er den Mut verloren, "Cycle ist aus freien Stücken mit euch gereist. Ihr seid nicht für seinen Tod verantwortlich. Begreift es Lady, es war nicht eure Schuld".

Stille trat ein. Das plätschernde Wasser und die tosende See, welche weit draußen auf dem Ozean herrschte, übernahmen alle Laute, die momentan zu vernehmen waren. Die schwarze Fee atmete so leise, das selbst Fisk es nicht vermochte, sie zu hören.
07.12.2003, 11:02 #235
Xalvina
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„Lasst doch die Höflichkeiten. Ich bin keine Lady – genauso wenig ich einen Titel besitze. Ich besitze gar keinen Namen, nicht einmal Xalvina – er ist nur erfunden. Ich bin Namenlos ohne Erinnerung auf euere Insel gekommen, mit dem Vorwand ich hätte eine Aufgabe. Doch diese Aufgabe ist nur eine Frage die sich mir nicht beantworten lässt.

Die Menschen schauen immer was ich bin, nie wer ich bin.
Meine Persönlichkeit interessiert sie nicht.

Eher müsste ich dich bewundern für all deine Stärke und deine Freiheit. Andere Menschen wie auf dem Hof haben vor dir Respekt – du hast zumindest etwas vorzuweisen.
Ich dagegen habe ein vorlautes Mundwerk, welches behauptet das Gefüge der Welt zu verstehen und wenn man mich fragt dann kann ich ihnen keine Antwort geben.
Warum willst du mich dann beschützen?

Ein jemand, der mit gebrochenen Flügeln auf euere Welt nieder gekommen ist – und nicht einmal die Kraft hat, davon zu fliegen.“

Die Magierin starrte auf das Wasser, welches ihre Fußknöchel umspülte. Angenehm war es gerade nicht mit ihren Sandalen, den Sand jetzt zwischen den Zehen zu haben, zudem dass ihr eiskalt war. Zudem lagen vor ihr zwei seltsame tote Fische, die nur stanken, dass es fast widerlich war im Wasser zu stehen.

„Mir ist kalt, mein Körper ist müde nach all den Anstrengungen, die wir alle durchgemacht haben. Ich fühle mich wie ausgelaugt sodass…“

Doch weiter mit dem Satz kam sie nicht, als sie irgendwas im Wasser sah, dass ihr irgendwie bekannt vorkam. Trotz den vielen Leichen schien etwas Anderes noch zu schwimmen, dass aussah wie…wie.. CAIN? Plötzlich begann sie ins Wasser zu laufen, die Leichen ließ sie ganz außer Betracht, als sie nur wenige Meter entfernt zu einer schwimmenden Person hinwankte, den Wasserspiegel bis zu ihrer Brust und einen Menschen nach und nach aus dem Wasser zog.

„Es ist Cain.“

Fassungslos starrte sie zu Fisk.
07.12.2003, 11:21 #236
Migo
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Nun war die Schlacht also vorbei. Der Nebel hat sich geteilt, die Schiffe der Untoten waren versenkt. Doch die wirkliche Schlacht würde erst noch folgen. Das war nur ein Vorgeschmack gewesen, von dem, was auf die Gruppe noch wartete.
Migo ging zwischen den Zelten umher, die mittlerweile am Strand aufgebaut wurden und schaute nach, wo seine Kameraden waren. Einige waren verletzt, doch Migo konnte ihnen nicht helfen. Seine Heilkräuter hatte er nicht dabei, denn er konnte ja nicht wissen, dass so was passieren würde. Mit seiner Ausbildung zum Heiler war er auch nicht gerade weit. Er hatte zwar alles wichtige gelernt, doch er hatte es noch nie angewendet, deshalb ließ er es lieber bleiben.
Der Baal blickte sich verzweifelt um. Irgendwo musste doch eine Wiese oder ein Wald sein, in dem Kräuter wuchsen.
Und tatsächlich, ein Stück weit entfernt erkannte er eine Stelle, wo ein paar Kräuter wuchsen. Wenn er Glück hatte, waren es Heilkräuter. Sofort lief Migo zu den Pflanzen hin.
Seine Schuhe hinterließen tiefe abdrücke im Sand. Das Meer hatte sich beruhigt, nur ein paar schwache Wellen schwappten an Land und spülten Sand und Meerestiere an.
Migo sammelte die Kräuter ein. Er hatte Glück. Mit ihnen konnte er etwas anfangen. wenn es auch nicht das Beste war, immerhin reichte es zur provisorischen Verarztung.
Der Baal machte sich auf den Weg zurück zu Silvers Männern, als er im ersten Zelt plötzlich einen aus der Garde Innos erkannte. Seine Verletzungen sahen nicht gerade harmlos aus. an seinem rechten Arm hatte er eine tiefe Schnittwunde. Sie war von einem Schwert der Untoten geschlagen. Die Schwerter von ihnen war rostig gewesen, wenn der Gardist Pech hatte, würde sie sich entzünden. Doch mit was sollte Migo sie auswaschen? Hier war nur Meerwasser und ihr Trinkwasser mussten sie sich aufheben.
Aber es nützte ja doch nichts, die Wunde musste gesäubert werden. Der Baal kniete sich zu dem Verletzten hin und nahm seine Arm. Migo leerte ein wenig Wasser aus seinem Behälter darauf. Die Gestalt zuckte zusammen.
Der Baal betrachtete die Kräuter, er würde mit ihnen nichts machen könne. Es waren nur einfache Heilkräuter, zu schwach um solche eine Wunde zu versorgen.
Aber er hatte nichts anderes. Er nahm seinen Dolch, und schnitt damit ein Stück von einem Bettlaken in dem Zelt ab. Drauf zerstückelte er die Pflanze und zerdrückte die Stücke so gut es ging. Die Flüssigkeit aus der Pflanze ließ er in ein Tongefäß laufen.
Er ließ ein bisschen des Extraktes auf die Wunde tropfen. Wieder zuckte der Verwundete zusammen. "Ich weiß, es brennt, aber es muss sein.", beruhigte ihn Migo.
Nun legte der Barbier noch ein ganzes Blatt der Pflanze auf die Wunde und verband sie mit dem stück Stoff. "So, habt ihr sonst noch irgendwo Verletzungen?"
07.12.2003, 11:48 #237
Andor_Elyn
Beiträge: 496

So weit war es nun gekommen, Andor musste sich von einem Sektenspinner verarzten lassen. Aber irgendwie war es nicht so schlimm wie er es sich vorgestellt hatte, diese Leute waren meist alle sehr net und man konnte sie eigentlich nicht für ihr Bild, das bei den anderen hatten, verurteilen.

Nein danke, nichts was du noch heilen könntest. Mein Kopf schmerzt sehr und auch meine Rücken fühlt sich an als ob er mit einem Holzbeil geschlagen wurde, Aber ich denke dies vergeht mit der zeit, mit ein wenig ruhe werde ich es schon schaffen.

“Mit einem Lächeln im Gesicht stand der Baal auf und wollte gerade das zelt verlassen, Andor schaute sich seinen arm an, dieser Sumpfler hatten es wirklich gut gemacht, es brannte nur noch ein wenig aber sonst ging es. Langsam erhob sich der Waffenknecht und schaute zu dem Schläfer gläubigen hinüber.

Ach danke mein Freund das du mir geholfen, du hast was gut bei mir. Wenn dich irgendwann mal ein paar Schergen Beliars attackieren und du Hilfe benötigst dann rufe mich und ich werde mein Schwert für dich schwingen.

Andor verwunderte es selbst das er solche Sachen sagte, vielleicht war es ganz gut dass er diese Fahrt mit machte. So würde er endlich auch mal andere Leute kenne lernen. In der Stadt war alles verpönt was nicht dem König angehörte und auf diese weise würde Andor sich selbst ein Bild über die Menschen machen die außerhalb von Khorinis lebten.

Mit wackeligem Schritt versuchte der Waffenknecht ein stück zu gehen. Sein Schwarzer Mantel wehte im Wind als er das Zelt verlies.
Seine Rüstung war an vielen stellen zerrissen und kaputt. Sein Mantel ein wenig durchlöchert, aber dies war nur das kleinste übel.
An seiner linken Seite hing ein Stahlhalfter, aber kein Schwert. Sein Schwert hatte Andor in der Schlacht verloren, zugegeben es war nicht gerade die prunkvollste Waffe aber dies war Andor egal. Ohne sie fühlte er sich ein wenig nackt.
Für eine Krieger sein Schwert zu verlieren wäre genauso schlimm als ob ein Magier seine Zaubersprüche vergesse würde.
Andor müsste sich irgendwie bald ein neues besorgen aber wie? Gab es bei den Gefährten den niemand, der ein Schwert schmieden könnte?

Aber darüber konnte man sich später immer noch Gedanken machen, nun müsste man sich erstmal ein wenig die Beine vertreten.
In einem kleinen Waldstück der nicht weit von ihrem Lager entfernt war, fand Andor einen Holzstab der von einem Baum runter gefallen war. Diesen benutze er als geh Hilfe den sein linkes Bein schmerzte immer noch sehr und Andor wollte es nicht unnötig belasten. Damit ging der Krieger Innos nun ein wenig am Strand spazieren und schaute sich den regen Wellengang an.


Nun sind wir endlich angekommen, der Tempel Adanos ist nicht mehr weit. Aber was würde uns da erwarten und wie sollte ich der Gemeinschaft nun noch dienen könne ohne Schwert und mit diesen Verletzungen?
07.12.2003, 12:20 #238
Migo
Beiträge: 375

"Netter Kerl", dachte sich Migo. Das war nun schon der zweite nette Gardler, den er kennen lernte. In Khorinis waren freundliche Leute selten geworden. Kaum einer bedankte sich mehr für die Hilfe eines anderen und umso glücklicher machte es Migo, dass der Innosler seine Arbeit zu würdigen wusste.
Der Baal würde sich nun zu Silvers Männern auf den Weg machen, um ihre Wunden zu versorgen. Soweit er das sah, war sonst keiner mehr ernsthaft verletzt. Aber zuerst wollte Migo eine kleine Pause machen. Er setzte sich in den weichen Sand und blickte in den Himmel über dem Meer. Die Sonne stand schon hell über dem Wasser und ließ des Meer glitzern. Nur wenige weiße Wolken schwebten neben der Sonne. Am Himmel war nichts davon zu erkennen, was sich gestern zugetragen hatte. Aber dafür war es umso mehr am Meer von der Schlacht zu erkennen. Die kleinen Wellen spülten Leichen der besiegten von gestern an.
Inmitten des ganzen erkannte Migo Xalvina durch die Massen der Toten waten . Neben ihr stand einer von Onars Hof, wie Migo an seiner Rüstung erkannte.
"Was machen die denn da?", fragte sich Migo. Er wollte sich die ganze Sache aus der Nähe ansehen. Der Baal sprang auf und lief zu der Schwarzmagierin hin.
Das Meer war ziemlich kalt und es viel dem Sumpfler schwer sich einen Weg durch die Leichen zu bahnen. Darauf bedacht, keine zu berühren gelangte er schließlich doch zu der Anhängerin Beliars.
Nun betrachtete Migo den Körper, an dem sie zog genauer. Er erschrak. Der war gar nicht tot. Die Gestalt war einer aus dem Orden Innos, ein Magier Adanos.
Sie hinterließ eine rote Spur von Blut im Wasser. "Wer ist das?", fragte Migo.
doch er wartete die Antwort gar nicht erst ab, sondern er half der Schwarzmagierin den Magier an Land zu ziehen.
Nach einer Weile lag der Magier schließlich im Sand. "Xalvina, zieh ihm schon mal die Robe aus, ich hol was zum verbinden der Wunden, wenn er welche hat."
Migo eilte zum nächsten Zelt, um sich ein Stück Stoff zu beschaffen. Der Baal riss vom nächst besten Laken ein Stück ab und eilte damit zum Strand.
07.12.2003, 12:39 #239
Erend
Beiträge: 4.703

Eenso fassungslos wie überrascht starrte Fisk auf Cain, dann rannte er ebenfalls zu ihm. War er bewusstlos? Oder tot?! Fisk konnte es nicht ablesen, doch seine Augen waren geschlossen. Doch plötzlich riss Xalvina ihn aus seinen Gedanken: "Er lebt!". Erleichtert watete er ihr hinterher, bis sie ihn zu dem Stein gezogen hatten, an welchem ihr Gespräch begonnen hatte. Doch was sollten sie nun tun? Fisk besaß nicht die Magie, Cain aufzuwekcen oder ihn zu heilen. "Und jetzt?" murmelte er, ein wenig ratlos, an Xalvina gewandt.
07.12.2003, 12:48 #240
Cain
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Wo war er?
Cain sah sich neugierig um. Er stand im dunkeln. Nur schwarz vor ihm. Er zog eine Augenbraue hoch und betrachtete seinen Körper. Die Wunden.. sie waren verschwunden. Cain fühlte fassungslos drüber.
Es war, alsob nie etwas dagewesen währe, doch dann richtete er seinen Blick erschrocken geradeaus, er hatte ein Geräusch gehört.
Vorsichtig setzte er einen Fuß vor den anderen. Es hörte sich an, alsob er auf Wasser laufen würde.
Stimmen.. es waren Stimmen, die er vernahm. Er kahm näher an sie heran. Dann wurde sein Umfeld sichtbar. Der Wassermagus erschrack. Er stand mitten auf dem Wasser. Es war aber nichtmehr unruhig. Es war seicht und von toten Menschen übersäht. Schreckliches muss hier passiert sein...
Dann waren da wieder diese Stimmen... Cain richtete seinen Blick in deren Richtung und erkannte weiter vor ihm an einem Strand, der von Felsen umgeben war ein paar Personen. Er lief weiter auf sie zu.
Bald hatte er sie erreicht und erschrack sehr, als er erkannte, was dort von den Personen umring am Boden lag.
Es war er... Cain selbst lag dort am Boden und blutete immernoch.
Doch dann hörte er wieder Stimmen.. sie waren stark und schienen von weiter oben zu kommen. Cain sah hinauf und riss die Augen weit auf.
Vor ihm gingen Treppen nach oben.. viele Treppen und dort Standen.. Geister. Sie winkten ihm zu.
Es waren auch Menschen. Sie versuchten ihm etwas zu sagen, doch er verstand nicht. Sie sprachen eine Sprache, die er noch nie gehört hatte. Doch dann.. alsob sich bei dem leblosen Körper unten ein Sog geöffnet hatte wurde der Geist von Cain in seinen Körper gesaugt.
Mit einem Knall schoß sein Oberkörper nach oben und seine Augen glühten blau auf. Dann kahm ein Schmerzensschrei und er fiel wieder auf den Rücken. Wieder überkahmen ihn Höllensschmerzen. Die Wunden schienen nun wieder sehr reel gewesen zu sein.. hatten die anderen seinen Geist eben gesehen?
Schließlich blieb er erschöpft liegen und sah Xalvina in die Augen.
Es...tut mir leid...dunkle Fee... ich habe versagt.... sagte er und sank schließlich zusammen und sagte nichtsmehr. Er wollte die Schmerzen über sich ergehen lassen. Er hatte sie verdient.
07.12.2003, 13:06 #241
Xalvina
Beiträge: 1.273

Die Magierin wusste dass er ihr jetzt nicht mehr auf ihre Fragen antworten würde, aber vielleicht war es besser so. Was hatte sie plötzlich geritten, dass sie über ihre eigentlichen Zweifel und Befürchtungen sprach? Warum erzählte sie es ihm, wobei sie immer versucht hatte ihr Gesicht zu verwahren, ihre Gefühle – von denen sie sich einredete sie besäße gar keine – zu unterdrücken und all ihre Emotionen hinter einer ausdruckslosen Gesichtsmimik zu verbergen? Die Fee verstand es nicht aber schnell verflogen ihre zweifelnden Gedanken, als sie Cain aus dem Wasser zog.

Gerade hatte sie den ohnmächtigen scheinbar toten Wassermagier mit Leibeskräften an Land gezogen, da eilte bereits aus der Ferne ein weiterer Gefährte dieser Reise zu. Schnell konnte die Dämonenbeschwörerin von seiner Kleidung herab ablesen, dass es ein Baal war. Vielleicht konnte er dem Wassermagier helfen, der offensichtlich verletzt war, denn es hatte sich eine Blutlache auf dem Sand gebildet, genauso ein ganzer Streifen bis zum Meer sichtbar ward. Fast panisch blickte sie auf den scheinbar sterbenden oder bereits toten Wassermagier. Sie hatten schon Cycle verloren, sollten sie jetzt auch noch Cain verlieren? Das konnte doch nicht wahr sein, nicht noch ein Opfer und nicht vor ihren Augen.

Endlich schien auch der Baal zu ihnen gekommen zu sein, halb gehetzt und erschrocken was passiert ward. Kurz blickte die Schwarzmagierin ihm in die Augen und versuchte sich an seinen Namen zu erinnern, da sie ihn nur flüchtig her kannte und ihn nur einmal zusammen mit Kain und Xion gesprochen hatte.

Doch gerade wollte sie etwas zu dem Sumpfler sagen da vernahm sie Fisks Stimme der Cain die ganze Zeit durchaus gekümmert hatte. Er lebte? Ein Stein fiel von ihrem Herzen, auch wenn es die Dämonenbeschwörerin nicht äußerlich zeigte. Sie wollte wie auf Anweisung gerade die Wassermagierrobe oben an seiner Brust auseinander reißen um die Verwundung zu suchen, die offensichtlich vom Rücken her kam, als ein kalter Windhauch durch ihren Nacken fuhr und sie wie von unbekannter Macht aufschauen ließ. Hoch zu den Felsen, hinweg über das tote wenige Gestrüpp zu dem mächtigen Anwesen. Und da sie kurz diese verschwommenen Gestalten – einen Augenblick lang der fast wie eine Ewigkeit währte und in nächsten Moment verschwunden waren. Sie hatten irgendwas gerufen, eine ferne fremde Sprache, doch sie kannte diese. Sie kannte diese Bedeutung. Kurz drehte sie ihren Kopf zur Seite und kniff ihre Augen zu, während ihr die Haarsträhnen im Gesicht hangen. Dann war die Stimme fort, genauso wie die schemenhaften Gestalten.

Plötzlich riss in jenem Moment fast in erschreckender Weise Cain seine Augen auf und wandte sich an die Magierin – mit Worten die sie selbst rätseln ließen. Kurz schaute sie zu Fisk, der ihr gegenüber kniete als sie nickte.


„Los drehen wir ihn um.

Cain – hörst du mich? Cain? Hör zu, du darfst jetzt nicht die Dunkelheit über dich walten lassen. Hör nicht auf die Stimmen. Es sind Trugbilder – lass sie gehen, lass dich nicht von ihnen einnehmen. Sie sind nur Trugbilder.“
07.12.2003, 13:20 #242
Cain
Beiträge: 3.358

Trugbilder?
Cain wusste nicht was nun real oder nicht war. Er sah wieder diese Geister überall, die ihm zuzuwinken schienen. Dann waren da noch Xalvina und die anderen, die ihn alle anzustarren schien.
Er wollte nicht weg. Cain wehrte sich und plötzlich fing er an zu reden, doch war es nicht seine Sprache.. er kannte sie .. sie kahm nur, wenn er dem Tod nahe war. Cain sprach die Sprache Beliars.
Herlatum Belarium netora lekti hultera fultom lortal fektarium! (Noch wirst du mich nicht bekommen Beliar. Ich werde dich besiegen!)
Er schien den Gott der Finsterniss zu beschmimpfen, doch konnte dies nur ein Schwarzmagier oder Beliar persönlich verstehen.
letora tolit umtra felto ljium wetro! (verschwinde in dein Reich!)

Cain murmelte die Worte gerade so, dass man ihn verstehn konnte, doch schien es zu helfen. Er öffnete die Augen, die immernoch blau glühten. Hatte er es geschafft?
07.12.2003, 13:20 #243
Sly
Beiträge: 2.229

Sly hatte die ganze Nacht auf diesem Umgestürzten Baum zugebracht. Er hatte sich eng an ihn geschmiegt und war so sicher vor den Blicken der anderen gewesen. Er mochte es nicht in einem Menschenlager zu schlafen. Sie waren bevorzugte Ziele gefährlicher Tiere. Gerade in seinen Träumen war er versunken als plötzlich etwas über ihn lief. Der ehemalige Söldner wachte erschrocken auf und sah sich um. Ein Baal war über ihn gerannt und lief weiter auf eine Ansammlung Menschen zu, die wohl etwas entdeckt hatten. Eine Leiche? Naja das war ihm jetzt egal. Man hatte seinen kostbaren Schlaf gestörrt. Mistkerle. Er blickte über seinen Baumstamm und dort sah er eine dieser Milizen aus Khorinis wie sie dumm da stand und sich umsah. Das musste ausgenutzt werden. Schnell fühlte er mit seiner Hand über den Boden und schon bald hatte er einen Stein in der Hand.

Gerade in dem Moment sah diese Miliz nicht zu ihm rüber als schon ein Stein angeflogen kam. Sly duckte sich sofort wieder hinter den Baumstamm. DAnn hörte er nurnoch einen dumpfen Aufschlag und den Aufschrei des Kerls. Der ehemalige Söldner musste sich beherrschen um nicht laut lachen zu müssen.
07.12.2003, 13:43 #244
Erzengel
Beiträge: 1.667

Erneut traf das in magischem Feuer geschmiedete Gemisch aus Schwert und Rapier auf den harten Stein. Durch Schlaf und Essen gestärkt stand der Gildenlose schon den ganzen Morgen an der Klippe und machte seine Übungen, dass das Geräusch, das beim auftreffen der Klinge auf den Boden entstand, nun beinahe regelmäßig kam. Angroth hatte ihm noch nicht die Prüfung abgenommen, als seine mehr oder weniger unfreiwillige Reise hierher begann, aber vielleicht war ja einer aus der hier Anwesenden Lehrmeister der einhändigen Schwertkunst, auch wenn das nicht sehr wahrscheinlich war.
Während sein Körper das Training vollzog war sein Geist bei den Worten des Paladins. Kämpfer des Waldes... natürlich hasste er es, wenn die Menschen Wälder rodeten oder Pflanzen allein zum Verzehr züchteten, aber vielmehr weil er die Menschen hasste, zumindest die meisten... Oder hasste er die Menschen nicht gerade deswegen, weil sie die Natur ausbeuteten? Die Vision von gestern Nacht schoss ihm in den Kopf. Sollte etwa Innos nur Licht und Gesetzt vertreten ohne das Leben, das selbst aber eigenständig als Mutternatur auftrat? Ob all die grünen Lichter in den endlos vielen Visionen dann nicht etwa den Schläfer sondern die Natur darstellten? Er zögerte und besann sich noch einmal auf die Worte des Innoslers. Hatte er seit seiner Zeit als Magier im Kastell etwa so viel seiner düsteren Ausstrahlung verloren? Dabei war er innerlich doch nur noch mehr der Finsternis verfallen.
Halt, wollten man ihn vielleicht nur wieder zu einer Entscheidung bringen? Nein, er würde weder Diener Beliars, noch Diener der Natur werden... vorerst.
Worte der alten Sprache rissen ihn aus den Gedanken, wer bei Beliar vermochte die dunklen Worte zu sprechen?
07.12.2003, 13:47 #245
Migo
Beiträge: 375

Migo kam mit dem Stück Stoff zurück zum Verletzen. Er sah sich den Mann am Boden an. anscheinend war er nun aufgewacht. Der Anhänger Adanos murmelte irgendwas unverständliches, womit sich Migo allerdings jetzt nicht befassen wollte.
Der Baal sah nun das volle Ausmaß Der Verletzung. Ein tiefer, blutiger Schnitt zog sich vom Rücken fast bis zum Bauchnabel.
Er nahm wieder seine Wasserflasche und spülte die Wunde aus.
Besorgt schaute Migo danach auf das Tongefäß mit dem Extrakt des Heilkrautes. Es würde noch reichen. "Das wird jetzt ein wenig brennen.", sagte Migo zum Verletzen. Er schüttete den halben Inhalt des Tongefäßes mit dem Extrakt der Heilkräuter auf die Wunde. Der Magier zuckte zusammen. Kurz stieg ein wenig Dampf von der Verletzung auf. Nun blutete sie nicht mehr. Migo legte, wie bei seinem letzten Patienten, einige Blätter der Heilpflanze auf die Wunde. Er nahm nun das Stück Bettlaken und begann damit das ganze zu verbinden, doch gerade fiel ihm auf, dass die Wunde am Rücken auch nochziemlich groß war.
Der Baal wiederholte die gleiche Prozedur und verband dann schließlich alles. "Das ist alles, was ich tun kann. Leider hab ich nichts, um euren Rücken gerade zu halten. Ihr werdet euch die nächsten Tage nur wenig bewegen dürfen.", sprach Migo, "Achja, wie heißt ihr eigentlich? Ich bin Migo, Baal aus dem Sumpf."
07.12.2003, 13:52 #246
Jabasch
Beiträge: 1.129

Fröhlich pfeifend schlenderte Jabasch über den Strand. Wen man mal von den ganzen Leichen absah war es eigentlich ein ganz schöner Ort. Plötzlich sah Jabasch hinter einem mit Bäumen bewachsenen Hügel einige Türme hervorragen. fazienirt schaute der Milizsoldat auf die Türme, nichts böses Ahnend als ihm plötzlich aus dem nichts ein Stein an die Birne flog.

Aaaaaaauuuuuuuuuttttttttssssscccchhhhhhh

schrie Jabasch so laut das man es sicher bis zurück nach Khorinis hören konnte. Er blickte runter auf den Stein und fasste sich dann mit seiner Hand über die Stirn wo sich jetzt eine dicke Beule bildete.

Seine Mine verfinsterte sich,
"Wer wagt es die Miliz von Khorinis mit ollen Steinen zu bewerfen"
rief er zornig ins nichts.

"Verdammt!!!" Wut schnaubend und tobend suchte er die Gegend ab, sein Schwert bereits gezogen.
"Wen ich den finde..." murmelte er sich immer wieder in den Bart und schaute in alle umliegenden Büsche und Sträucher.

"Verdammt! ANDOR, WO BIST DU" schrie er durchs ganze Lager woraufhin der noch verletzte Andor aus seinem Zelt gehumpelt kam.

"Andor, hier treiben sich hinterlistige und verrufene Steinwerfer rum die die Sicherheit der Gruppe gefährden. Hinterhältig haben sie mich mit Steinen beworfen, so groß das sie einen Schattenläufer damit hätten erschlagen können."
dabei fuchtelte Jabasch wild mit den Armen und deutet auf die Beule an seiner Stirn.
"Wir müssen diesen miesen Steinwerfer finden Andor, und dazu brauch ich deine hilfe! Egal wie verletz du bist, mit Innos Hilfe wirst du das schon schaffen, und jetzt loooooos!"
er zeigte noch kurz in die Richtung wo er gestanden hatte und schaute dem Waffenknecht noch hinterher. Dann setzte er sich auf einen Stein und hielt sich den kalten Stahl seines Schwertes an die Stirn um die Beule etwas abzukühlen...
07.12.2003, 13:59 #247
Cain
Beiträge: 3.358

Ektaro moderta lektum jiort lotra retko
(Ein Schwert hat mich durchbort und nicht besiegt.)
Bei den letzten Worten glühten seine Augen wieder bläulich auf und schließlich wandte er sich an Xalvina, die ihn immernoch anstarrte.
Ich habe den Tod überwunden und dies habe ich euch und dem Baal, dessen Namen ich nicht kenne zu verdanken.. doch scheint nicht jeder glücklich drüber zu sein. Dann befühlte er seine Wunden. Sie waren gut verbunden. Er würde wieder laufen können.
Doch schließlich fing der Magus an zu suchen.
Sein Schwert? Wo war es?
Er ging am Strand entlang, bis er etwas schimmern sah im Wasser.
Er wischte ohne den Geruch zu beachten ein paar Leichen beiseite und zog sein Schwert heraus.
Es schien keinen Kratzer zu haben und glänzte wie immer. Er steckte es wieder in seine Scheide und humpelte wieder zu den anderen. Was würde sie noch erwarten?
07.12.2003, 14:07 #248
Taurodir
Beiträge: 3.553

Der Magier zock die Blicke einiger Gefährten auf sich, wie auch die von Taurodir. Als er ihn dort sah, verletzt am Boden liegend, füllte sich sein Herz mit Trauer. Doch dem Baal war es zu verdanken, dass sich ein Lächeln auf dem Gesicht des Kriegers bilden konnte. Und nun war sich der Paladin auch sicher, er kannte den Magier, sehr gut sogar.

Gemeinsam lebten sie eins im alten Lager, und waren gute Freunde. Und auch nach dem Fall der Barriere hatte er diesen in der Erscheinung eines Drachenjägers gesehen. Cain hatte sich wirklich verändert, der Paladin vielleicht auch?
Langsam schritt der junge Kommandant hin, und kniete sich zum Magier.

Sicher war, dass dieser nicht all die Worte verstehen würde, doch die Freude war groß. Taurodir lächelte, nahm dabei die Hand des Magiers, und sprach leise zu ihm.

"Eins waren wir große Freunde, und große Krieger im alten Lager. Und auch in Khorinis blieben wir weiterhin Freunde, auch wenn sich einiges verändert hatte. Und so glaub mir, mein Schwert wird weiterhin versuchen, dass dies so erhalten bleibt, Cain, mein alter Freund. Nun ruhe dich aus.."

Aber wollte er auch nicht vergessen, sich beim Baal zu bedanken, auch zu ihm schaute er nun hin, und sprach ihn an. "Ich danke euch, ihr habt die Qualen meines Freundes gemindert. Möge man auch euch in der Not immer helfen."

Doch nach seinen letzten Worten drehten sich seine Augen hin zu einem Millizsoldaten, der sich in der Ferne auf einen Stein hinsetzte. Laut fluchte er herum, und schrie zu seinem Kameraden. Was war geschehen, dass Jabasch so laut am Brüllen war? Mit einem letzten Blick zum Magier, und dem unsicheren Gefühl, ob dieser seine Worte auch erhört hatte, lief er hin zum Millizen.
Er blickte böse in die Gegend, und hielt sich sein Schwert auf seinen Kopf.
Auf seinen Kopf? Wieso tat er solch seltsames? Seines Wissens nutzte man das Schwert zum Kämpfen. Neugierig schritt er hin zu Jabasch, und gesellte sich an seine Seite.


"Grüß dich Jabasch, während ein Freund von uns von seinen Qualen befreit wurde, fiel mir dein Geschreie dennoch ins Ohr. Was bringt dich so zum Kochen, kann ich dir irgendwie helfen?"
07.12.2003, 14:21 #249
Xalvina
Beiträge: 1.273

Die Fee sah zu dem Wassermagier, welcher gerade von Migo – jetzt wo es der Baal seinen Namen erwähnte – verbunden wurde. Er musste recht viele Schmerzen haben, aber wie wollte der Wassermagier jetzt noch die Gefährten als auch die Schwarzmagierin auf dieser gefährlichen Reise begleiten? Er schien nicht nur körperlich sondern auch seelisch getroffen zu sein, so dass es besser war – wie es Migo bereits sagte – dass er sich hinlegen sollte und nicht viel bewegen sollte. Vermutlich würde er auch im Lager bleiben müssen. Auch wenn er jetzt wieder lief und sein Schwert aus dem Wasser fischte, hatte sie doch bedenken. Die Dämonenbeschwörerin wusste nicht welche Gefahren lauerten. Sie sah zu Migo, dann zu Fisk, dem Fremden welcher offenbar Kain war, als auch zum Schluss zu Cain, der im Wasser stand und immer noch deutlich Schmerzen hatte. Wie konnte sie je diese Verantwortung übernehmen?

Sie nickte zu Fisk und schenkte ihm ein Lächeln, bevor sie sich bei Migo bedankte und etwas nachdenklich zurück zum Lager begab um noch ein wenig Schlaf zu finden, den sie jedoch nicht unbedingt fand, denn als sie das Lagerfeuer sah, verging ihr bereits die Lust. Jetzt hatte sie die Gelegenheit sich noch einmal hin zu legen aber die Sonne schien bereits. Die Magierin schaute sich um. Einige Gefährten mussten noch irgendwo im Lager sein, doch sie sah sie nicht. Genauso wie Kapitän Silver war spurlos verschwunden. Innerlich fragte sie sich, ob der alte Seebär den sie damals an der Hafenkneipe getroffen hatte, auch Silvers Mannschaft begleitet hatte doch auch ihn hatte sie nicht gesehen, weder auf dem Schiff noch hier im Lager. Einige der recht seltsamen Seemänner betranken sich mit mitgebrachtem Rum aus den Kisten, welche sie mit den Booten hier auf die Insel gebracht haben. Andere saßen beim Lagerfeuer oder schienen noch irgendwas am Lager zu bauen oder tätigen.

Nachdenklich hielt sie ihren Stab in der Hand, während die zerlumpte schwarze Hängetasche an ihrem Körper baumelte. Flüchtig glitt ihr Blick über das Lager. Der Sand war nicht gerade Sauber, das Holz der Bäume war karg und tot, da es hier kaum Pflanzen gab. Auch der Strand war nicht sonderlich groß, da diese Wasserumgebenes Land eine Felseninsel ward. Am Strand prangten noch zerstörte Fischerboote – waren es die vermissten Fischerboote aus Khorinis, die nie mehr zurück kehrten?

Doch das Meer war still.

Xalvina starrte hinaus nach oben. Über ihr auf dem Kliff befanden sich mehrere Säulen, wovon einige bereits umgekippt waren. Weiter oben musste dieser eigenartige mächtige Tempel sein, der sich so weit und groß ausweitete, dass es fast wie eine Stadt wirkte. Jedoch waren die Mauern nicht monoton und einfach entlang gezogen sondern seltsamer und unbeschreiblicher kunstvoll mit Gebäuden verbunden, dass es fast wie ein malerisches Bild wirkte, diesem eigenartigen Gebäude zu zusehen. Er wirkte nicht von Menschenhand gebaut – sondern Anders. Hohe Türme prangten hinaus in den Nebel hinein, während sich Gebäude in ihrer Höhe um die Türme scharrten und fast wie ein Berg wirkten.

Die Fee sah sich um. Eine Felstreppe mit vielen Stufen wand sich den Kliff an der einen Seite vom Strand hoch und führte an Säulen und kleinen Mauerresten zu diesem seltsamen Prachtbau, der fast wie ein Eispalast auf die Dämonenbeschwörerin wirkte – gebaut auf einer Insel, deren Klima sie an das Mienental erinnerte. Kurz drehte sich die Magierin um zurück zum Lager als sie sich bereits zur Felstreppe begab um diese zu besteigen…
07.12.2003, 14:25 #250
Andor_Elyn
Beiträge: 496

Einen Steinewerfer finden? So groß das man damit einen Schattenläufer hätte mit erschlagen können, spinnt der ein wenig?

Mit böser Mine schaute Andor sich die Gegend rund um den Standort an wo Jabasch gestanden haben sollte.
Humpelnd schaute er im Gras bei den Steinen und ging er auch ein wenig weiter in den Wald hinein.
Aber nichts war zu finden!

Wer hätte es auch schon machen sollen? Die Sumpfler bestimmt nicht das würden sie sich gar nicht trauen und die Magier, warum sollen Magier Milizen mit Steinen bewerfen?
Eigentlich hatte Andor gar keine Lust nach der Person zu suchen den die einzigen die sich rauen würden so was zu tun wären die Lee und in seinem zustand wollte Andor sich eigentlich nicht mit so einem anlegen.

Mit einem kurzen Blick nach hinten, schauet Andor nach ob Jabasch ihn noch beobachten würde. Da er dies aber nicht mehr tat, sondern sich nur noch um seine „riesig“ wunde kümmerte. Verschwand der Waffenknecht im Gebüsch und auch aus der sichtweite des Milizen.

Soll er sich seinen Typen doch selbst fangen, solange mir nichts passiert ist es gut. Und außerdem schmerzt mein Bein wieder, ich denke ich lege mich ein wenig hin.

Trottend ging Andor durch das leichte Dickicht hinüber zu den Zelten. Auf dem Weg fand er aber was, was seine Stimmung schon ein wenig verbesserte.
Da standen Kisten mit Schwertern, zugegeben sie waren nicht so gut als ob sie ein Waffenschmied in der Stadt machen würde aber immerhin.
Freude strahlend schaute Andor sich nach einem passenden Einhandschwert um, dass auch in seine Stahlscheide passen würde.
Und nach kurzer zeit fand er auch eins, dies war wohl nur ein normales edles Schwert aber das machte dem Waffenknecht nichts. Hauptsache er hatte wieder was mit dem er sich verteidigen konnte, wenn sie bald zum Tempel Adanos aufbrechen würden.

Erschöpfung kam über den Waffenknecht, und so begab er sich wieder in sein zelt. Aber passte immer auf damit Jabasch in nicht sehen würde.
Er setzte sich auf ein Wolfsfell und ruhte sich erstmal aus, die reise würde noch sehr anstrengend werden und daher brauchte Andor diese Ruhe
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