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[GM] Das Kastell des ZuX #6
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08.03.2002, 03:15 #126
Skelett
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Das Skelett ging mit unsicheren, staksigen Schritten auf Don-Esteban zu und hob dabei die linke Hand. Als es nahe genug war, berührte es ihn, indem es gleichsam zärtlich über die Wange des Don strich. Die leeren augenhöhlen waren auf den Don gerichtet. Hätte des Skelett Augen gehabt, es hätte ihn angeschaut.

Herr und Meister. Was immer du befiehlst.

Keine Worte, nur Gedanken. Keine Gedanken, nur ein Hauch. Kein Hauch, nur eine Ahnung. Keine Ahnung, Gewissheit.
08.03.2002, 03:17 #127
Don-Esteban
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"Steh still und rühr dich nicht." Der Don flüsterte diese Worte nur, ergriffen von dem, was er eben sah. Dann trat er zurück und wandte sich an Harald. "Jetzt zeigt mir, ob Ihr Eure Zauber beherrscht und trefft es mit schwarzem Licht, bis es zerbirst."
08.03.2002, 03:49 #128
Harald
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Harald sprach den Zauber schwarzes Licht, und er war eben im Begriff ihn auszuführen. Aber die merkwürdige Haltung des Dons, und wie er mit diesem Skelett sprach, ließen ihn von seinem Vorhaben abweichen. Irgend etwas, was er im Moment nicht deuten konnte, war geschehen.

Harald wusste nicht warum, aber ganz bestimmt würde er jetzt nicht den Zauberspruch ausführen. Und die Antwort hat sicher der Don, denn der schien überhaupt nich gefährdet zu sein.

Ich werde dieses Skelett nicht vernichten, ich will und kann es nicht, weil ihr ine Beziehung zu ihm habt.
08.03.2002, 03:58 #129
Don-Esteban
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"Schießt! Wirkt eure Magie, so oft Ihr sie nur wirken könnt! Trefft dieses Skelett! Sein einziger Sinn, der Zweck seiner Erschaffung war, von Euch zerstört zu werden." Erschöpft von der Beschwörung taumelte der Don zurück, um die Bahn für die magischen Geschoße von Harald freizumachen. Er würde noch lange üben müssen, bis er die Prozedur der Beschwörung schmerzfrei überstand. Oder würde das nie aufhören? In einem der Bücher stand etwas von einem Preis, den man zahlen müßte für das Privileg, etwas zu erschaffen. Für das Privileg, Untote zu erschaffen mußte man einen Teil seiner Lebenskraft opfern, einen winzigen Teil nur und viele Dämonenbeschwörer glichen das aus, indem sie dieses fehlende Leben mit dem auffüllten, was sie beschworen und befehligten. Mit der Essenz von Untoten. So wurden sie selber langsam und unmerklich zu Untoten. Untote, die andere Untote befehligten. Und am Ende holte sie Beliar heim in sein Reich. "Jetzt schleudert Euren Zauber auf dieses Skelett, es wird sterben, so oder so." rief der Don dem noch immer zögernden Harald zu.
08.03.2002, 04:10 #130
Harald
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Harald hatte zwar immer noch Zweifel, aber seine innere Stimme sagte ihm auch das wenn er überleben wollte, diese Art von Magie anwenden musste.

Er sprach jetzt nocheinmal den Spruch" schwarzes Licht", konzentrierte sich und als wenn es au seinen Händen explodierte, schoss das schwarze Licht weg. Der Spuk war beendet.

Harald sah nur noch Don - Esteban und war innerlich zufrieden und glücklich.
08.03.2002, 04:20 #131
Don-Esteban
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Ein brennender Schmerz, verzehrte Don von innen, nur für einen Augenblick. Den Augenblick, in dem Harald mit einem gewaltigen schwarzen Licht das Skelett im Brustkorb traf und es in unzählige Splitter zerstob, die sich überall auf dem Boden verteilten. In einer Geste der Abwehr hob der Don seine Arme vor sein Gesicht, um sich vor dem Inferno aus kleinen weißen Knochengeschoßen zu schützen. Dann war alles vorbei. Das Skelett mußte sehr schwach gewesen sein, daß es sich schon mit einem einzigen schwarzen Licht zerstören ließ. Doch er würde üben und stärker werden.
08.03.2002, 04:38 #132
Harald
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Nachdem der Blitz kurzzeitig den Raum erhellt( komischerweise wurde es sofort dunkel) hatte, Harald vermochte in dem Augenblick nichts zu sehen, was sich aber sofort legte, sah Harald nur noch den Don.

Das Skelett hatte sich in nichts( oder was auch immer ) aufgelöst. Es war nicht mehr da. Don-Esteban und Harald waren die einzigen, die noch im Raum standen. Lansam begriff Harald, das es seine Magie war, die diesen Zustand hervor gerufen hatte, seine Studien zeigten Erfolg. Die Magie und die Lehre Beliar nahmen immer mehr besitz von ihm. Stolz und unbendiger Tatendrang erfüllten sein innerstes.

Jetzt war er ein Magier, dessen Wunsch der Macht Beliar zu dienen kein Wunsch mehr war. Es war Wirklichkeit geworden.
08.03.2002, 05:04 #133
Don-Esteban
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Ein überwältigendes Gefühl. Er hatte Magie gewirkt und das Ergebnis war von anderer Magie zerstört worden. Jetzt war sich der Don sicher. Es war die richtige Entscheidung gewesen, Mitglied dieses erhwürdigen Zirkels von manchmal recht seltsamen Bewohnern zu werden. Manchmal dachte er, er sei der einzige halbwegs vernünftige im ganzen Kastell. Harald mit seinem abscheulichen Kräutertee, PropheT mit seinem Faible für Haare, meditate mit ihrer unstillbaren Neugier, aPe mit seiner Vorliebe für diese Medusa, Ahram mit seinem seltsamen Aussehen und der kopflose Hassensteiner erst, alle hatten irgendetwas seltsames an sich, nur er selbst war ganz normal. Oder etwa nicht? Er würde wohl mal wieder ein Ritual durchführen müssen, um das herauszufinden. Doch erstmal rief das Bett. Die beiden Magier verließen den Übungsraum, um sich in ihre Zimmer zurückzuziehen.
08.03.2002, 10:36 #134
meditate
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erleichtert legte meditate die bücher auf die konsole damit die dämonen sie wieder wegräumen konnten. es war höchste zeit ins bett zu gehen, denn die sonne stand schon hoch am himmel.

immer wieder wanderten ihre gedanken zu manmouse. es musste wirklich etwas geschehen. in den nächsten tagen würde sie versuchen, freunde für eine suche nach dem general zu finden. sicher könnte sie dabei auf ahram bauen. er würde mit seinen besonderen fähigkeiten, einer suche sicher eher zum erfolg verhelfen. und dann müssten natürlich noch ein paar gefährten aus dem neuen lager an der suche beteiligt sein. sie musste sich dazu einmal mit ahram beraten.

leider war er nun schon einige tage unterwegs und hatte sich nicht gemeldet. sicher hatte er sich gelangweilt und sicher hatte sie sich in der letzten zeit einfach zu wenig um ihn gekümmert. schließlich hatte er noch nicht so viele freunde in der barriere und ihm fiel es auch schwerer als normalen menschen kontakte zu knüpfen. in der regel hatten die menschen erst einmal angst vor ihm oder er lösten bei ihnen aggressionen aus.

bei dem gedanken musste sie an lümmel denken, der ja auch einmal unbedingt den dämonenmenschen umbringen wollte.

was war das für eine schreckliche und doch schöne zeit in der unterwelt gewesen. welchen versuchungen hatten sie widerstanden und was waren sie für ein enger kreis gewesen!

ob sich eine solche verbundenheit würde noch einmal herstellen lassen?

seit der einlagerung von malar hatte sie champ nicht mehr wieder gesehen, er war ihr wohl irgendwie fremd geworden und kriggas letzter besuch im kastell lag auch schon so lange her, dass sie sich kaum noch an ihn erinnern konnte.

irgendwann sollte man sich wieder treffen und den schwur erneuern, mit dem gor na drak sie damals verbunden hatte.

es war schön, dass gnat, lümmel und nienor mal wieder hier waren und es war schon, dass ahram und der don immer in der nähe waren. überhaupt war das ein unglaubliches glück, dass sie ihre verworrenen wege in der barriere hier in das kastell geführt hatten. hier hatte sie einfach das gefühl, herzugehören.

meditate ging in das refektorium weil von dort stimmen zu hören waren und hier saßen auch alle und ließen sich aus der küche ein umfangreiches essen servieren - alle reisefertig und in aufgekratzter stimmung.

meditate setze sich dazu und beneidete die reisegruppe ein wenig. trotzdem würde sie im kastell durchhalten. sie hatte das gefühl, dass sie hier ganz dringend gebraucht wurde.
08.03.2002, 13:57 #135
Ahram
Beiträge: 612

Lautlos schwangen die gewaltigen Flügeltore des Kastells nach außen, ließ das grelle Licht der Kolonie in die Eingangshalle fluten, wo es die immerwährende Dämmerung verjagte. Allein die Schemen einer vermummten Gestalt zeichnete sich schwarz gegen die Helligkeit ab.

Ahram schlug die schwere Stoffkapuze zurück, ohne Eile schritt er durch die weite Eingangshalle, schon jetzt fühlte er sich von dieser inneren Ruhe ergriffen, die eine Heimkehr charakterisierte. In einem monotonen Rhythmus pumtpe das Dämonenherz dunkles Blut durch die dunklen ARTERIEN (;)) des Exmagiers , versorgte den schuppigen Körper mit der notwendigen Energie.

Der Tag hielt noch eine Überraschung bereit, Ahram konnte es fühlen. Ein interessantes Buch? Eine wichtige Nachricht? Die Zeit würde es zeigen.
08.03.2002, 14:30 #136
Burath
Beiträge: 3.896

Genüsslich schob er sich das letzte Stückchen des köstlichen Brotes in den Mund und kaute es in langen Zügen. Höchstwahrscheinlich war es das letzte gute Essen für die nächsten Tage also wollte Gnat nicht mit einem Bissen auf diesen Genuss verzichten. Ruhig und schweigend saß er da, in seiner blank geputzten und fein polierten Rüstung die kleine Strahlen der durch das Fenster eintretenden Sonne an die Wand reflektierte. Sein Blicke wanderten über die leicht angespannten Gesichter der Gefährten und zauberten ein leichtes Lächeln auf seine Lippen. Wie schön es doch war mit Freunden ein Abenteuer zu bestehen.
Mit jedem Einzelnen wollte er noch ein paar Wörtchen wechseln doch hatte dies noch etwas Zeit. Jetzt musste er sich erst einmal versorgen
um für die Reise gewappnet zu sein. Vorbereitung war der Weg zum Erfolg. Eine Weisheit die ihm seine langjährige Erfahrung als Kämpfer gelehrt hatte. Leise erhob er sich von seinem Stuhl und streckte die Glieder. Ein etwas größeres Tuch breitete er vor sich auf dem Platz aus und legte ein paar Leiber Brot, etwas Schinken sowie einige Äpfel hinein. Dann knotete er das ganze zu einem Beutel zusammen und hing ihn sich an den Gürtel. Er war fertig und breit für den Abmarsch.
Plötzlich erkannte er seine Freundin Meditate die gerade das Refektorium betrat und sich an den großen Tisch gesellte. Zur Begrüßung warf er ihr ein freundliches Lächeln entgegen und lief dann langsam einige Schritte um den Tisch. Er freute sich sehr sie zum Abschied noch einmal sehen zu können.
08.03.2002, 15:27 #137
hoRny aPe
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aPe beschloss, vor Beginn der lümmeligen Reise, dem Sumpflager noch einen Besuch abzustatten um die Gurus über die Sache mit den Krautlieferungen zu unterrichten. Vorsichtshalber nahm er seinen hund mit, er würde ihn einem vertrauenwürdigen Bruder zur Beaufsichtigung übergeben, denn er hatte das seltsame Gefühl, dass Chimp in den kalten Mauern des Kastells nicht sicher sein würde. Das beunruhigende Gefühl, das anfangs nur wie ein kleiner Samen in ihm gekeimt war, wurde immer größer und veranlasste aPe, sämtliche Wertsachen, die aus seinem Schwert, seinem Dolch, dem Höschen einer Amazone und einem stattlichen Haufen Kraut bestanden, in seinen Taschen zu verstauen und im Sumpf sicher wegzuschließen.

Nachdem er fertig war, eilte er schnellen Schrittes aus dem Kastell und machte sich auf den Weg in den Sumpf..
08.03.2002, 15:42 #138
Superluemmel
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Frost war die meiste Zeit still am Tisch gesessen und hatte nachgedacht. Schon heute morgen hatte er alles zusammengepackt, was er für die Reise zur Schmiede brauchen würde. Sein Gepäck sowie ausreichend Proviant lag in eine Tragetasche gepackt neben seinem Stuhl. Obwohl er hoffte, dass sie nicht zum Einsatz kämen, hatte er vorsichtshalber ein mehrere Meter langes Seil und ein paar Kletterhaken eingepackt. Seine Rüstung hatte er wie fast immer angelegt und an seinem Rücken spürte er das vertraute Gewicht seines alten Breitschwertes. Die Waffe hatte zwar nicht mehr ihre ursprüngliche Länge und keine Spitze, aber in der Hand eines erfahrenen Kämpfers konnte sie dennoch zu einer tödlichen Waffe werden. In Gedanken ging Frost noch einmal die geplante Reiseroute durch.
08.03.2002, 16:23 #139
hoRny aPe
Beiträge: 1.288

aPe erspähte den Lümmel und trat vorsichtig an ihn heran. Er hatte seine Arme, die Beine und den Oberkörper zusätzlich mit dicken Trollfellen eingewickelt, um gegen die eisige Kälte des Gebirges gewappnet zu sein. aPe konnte seinen affigen Spieltrieb nicht unterdrücken, er schlich sich von hinten an Frost heran und tippte ihm flink auf die Schulter...
08.03.2002, 16:31 #140
Superluemmel
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Frost wurde unversehens aus seinen Gedanken gerissen als er eine Berührung an der Schulter spürte. Es gab ein kurzes Rummsen, dann waren sowohl Frost wie auch aPe nicht mehr zu sehen. Frosts Knie nagelten die Arme des Novizen auf den Boden während er mit einer Hand bereits am Schwertgriff war. Als er dann jedoch erkannte, dass es sich bei dem vermeintlichen Feind um aPe handelte, konnte der Krieger ein Seufzen nicht unterdrücken. Während er sich aufrichtete und dem verdutzten Sumpfler auf die Beine half, engegnete er vorwurfsvoll : "Hatte ich euch nicht gewarnt, mich von hinten zu überraschen? Wenn ihr nicht aufpasst, könnte ich euch leicht den Arm oder sonstwas brechen."
08.03.2002, 16:33 #141
hoRny aPe
Beiträge: 1.288

aPe grinste über beide Ohren. Er beschloss, Frost ab jetzt immer auf diese Weise zu begrüßen, hatte das doch stets recht amüsante Reaktionen zur Folge.
"Also, ich steh schon in den Startlöchern, von mir aus kann's losgehen."
08.03.2002, 16:35 #142
Ahram
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Eine graugewandete Gestalt betrat das Refektorium. Ahrams Blick wanderte durch den Raum, er registrierte die Anwesenheit von Gnat dem Gardisten, seiner Gefährtin Meditate und auch Lümmel, der dunkle Krieger war anwesend. Es freute den Exmagier einige seiner Freunde wiederzusehen, mit denen er die Schrecken der Hölle gemeistert hatte. Ein paar schnelle Schritte, und er war bei ihnen am Tisch.
-Seid mir gegrüßt.

Er nickte den Anwesenden zu, seine blauen Augen strahlten.
08.03.2002, 16:41 #143
Superluemmel
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Frost verstand nicht, was der Affe so lustig fand. Vieleicht war der Sumpfler ja masochistisch veranlagt....Gerade als er sich wieder setzen wollte, bemerkte er, dass Ahram den Raum betrat. Sogleich begrüßte er diesen : "Seid gegrüßt mein dämonischer Freund. Setzt euch doch zu uns."
08.03.2002, 16:48 #144
hoRny aPe
Beiträge: 1.288

"Ach, hallo, Herr Dämon! Ihr begleitet uns auch? Gut zu wissen, ich wollte diese niedlichen Klingen, die ihr da unter der Haut tragt schon immer mal in Aktion sehen."
aPe grinste.
08.03.2002, 16:50 #145
Burath
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Gnat blickte rasant über seine Schulter, die Augen zu Schlitzen geformt und starrte bewegungslos in die Richtung des Dämonenmenschen.
Seine Muskeln spannten sich und die Hände ballten sich zu Fäusten.
Plötzlich wirbelte er herum und stürmte auf Ahram zu. Dieser wirkte überrascht und war nicht in der Lage zu verhindern das zwei Panzerhandschuhe ihn packten und hart gegen die Wand drückten.
Mach soetwas nicht noch einmal zischte Gnat mit einen Gesicht das Unwetter und Finsterniss bedeutete. Ich verlier nur ungern meine Leute. Wenn du so weiter machst dann weiss ich nicht ob ich noch dein Freund sein kann! Du hast mich in ziemliche Schwierigkeiten gebracht. Nachdem Gnat sich beruhigt hatte erhellte ein freundliches Lächeln sein Gesicht. Die Trauer um die Verluste hatte er schön längst hinter sich gebracht. Es freut mich das du uns begleiten wirst. grinste er...
08.03.2002, 16:52 #146
Ahram
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Ahram war zuerst nur überrascht. Erst langsam kamen die verdrängten Erinnerungen zurück. Das Blut. Die Schreie. Der Jäger. Binnen Sekunden änderte sich die Miene des Exmagiers, jegliche Freude wich aus ihr, die blauen Pupillen verloren ihren Glanz. Der Dämonenmensch zwang sich ein leichtes Lächeln aufs Gesicht, er fühlte selbst dass es künstlich aussehen musste.
-Begleiten? Wobei denn begleiten?
08.03.2002, 17:27 #147
Burath
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Gnat klopfte dem Halbdämon freundschaftlich auf die Schulter. Ach du weisst gar nichts davon? Lümmel und Medi meinten du würdest uns bei dem kleinen Abenteuer unterstützen. Lümmel erzählte irgendwas von einer magischen Schmiede im Gebirge oder so ähnlich. Naja und die wollen wir uns mal anschauen. Bist du dabei? Gnat lockerte den Griff und marschierte langsam zum Tisch um einen Schluck Wasser zu sich zu nehmen. Die Aufregung hatte ihm Trockenheit in die Kehle gebracht...
08.03.2002, 17:52 #148
Ahram
Beiträge: 612

-Eine magische Schmiede? Klingt höchst interessant. Ich denke ich werde euch da begleiten, das heißt wenn ihr noch jemanden wie mich gebrauchen könnt. Ihr müsst wissen dass ich mich entschlossen habe meine Waffen ruhen zu lassen. Meine Hilfe wird als eher geistiger Natur sein.

Der Exmagier hatte sich an die Tafel gesetzt und sah in die Runde.
08.03.2002, 17:56 #149
Nienor
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Nienor hatte während der Mahlzeit kaum gesprochen. Sie hatte lieber beobachtet. Gnat in seiner glänzenden Rüstung. Es mußte eine neue Rüstung sein, sie war viel prächtiger, als die alte, die sie kannte. Die Panzerhandschuhe lagen, solange er aß, neben dem Teller. Sie beobachtete, wie er sie nach dem Essen wieder anzog. Wollte er etwa hier im Kastell kämpfen? Seltsamer Mensch. Dann kam plötzlich Ahram und es wurde für kurze Zeit turbulent.

Vorher erlaubte sich ein Sumpfler mit Lümmel einen seltsamen Streich. Liebte er die Gefahr so sehr, daß er unbedingt um sie buhlen mußte? Der Krieger hätte ihn ohne Probleme den Kopf abschlagen können, der Sumpfler legte sein Leben in das des Kriegers. Oder war das ein Beweis seiner Unterwerfung? Wer weiß, welch fremdartige Rituale hier gepflegt wurden. Interessiert schaute sie weiter zu, ohne sich ihr Interesse allzusehr anmerken zu lassen.

Komischerweise mußte sie jetzt an Nek denken. Bei ihm mußte sie unbedingt ihre Ausbildung zu Ende führen, wenn sie wiederkam. Wenn sie wiederkam. Die Worte bleiben haften. Unsinn, sie hatte schon anderes überlebt. Warum also jetzt auf einmal mit dem Schicksal hadern? Nienor glaubte nicht an eine Vorbestimmung. Sie wartete darauf, daß alle versammelt wären und Superlümmel die Gruppe aufbrechen ließ.
08.03.2002, 18:06 #150
meditate
Beiträge: 6.868

"ja freunde, ich werde euch diesmal leider nicht begleiten können, ich habe es gnat ja schon erzählt, dass ich im moment nicht weg kann.

ich weiß, dass ich unbedingt hier im kastell bleiben muss. fragt mich nicht nach den gründen. aber ich werde euch etwas mitgeben. wartet einen moment."

meditate ging an ihre truhe und holte einen ring hervor, den sie einstmals von schläfer bekommen hatte. schon immer hatte sie gewusst, dass dieser ring eine bedeutung hatte. der schwarze stein schillerte in seltsamen farben und sie hatte ihn eines nachts dem schattendämon gezeigt. der hatte ihn ihr nach einer längeren zeit wieder gegeben mir der bemerkung, dass er ihn besprochen hätte.

meditate wusste damit zunächst nichts anzufangen, aber dann hatte sie ihn auf das tischchen neben dem spiegel gelegt und plötzlich hatte sie im spiegel das entdeckt, was sich im stein des ringes spiegelte.

das wars also gewesen. der stein war vom schattendämon mit der magie des spiegels verbunden worden. sie nahm den ring und ging zurück zu ihren gefährten.

"ich hab hier einen ring, den ich euch mitgeben möchte. ich werde sehen können, was dieser ring sieht. also werde ich immer wissen, wie es euch geht.

ahram, tust du mir den gefallen und nimmst den ring an dich? ich gebe ihn dir, damit wir immer verbunden bleiben. so sind wir nie wirklich getrennt."
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