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Das Kastell des ZuX # 17
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24.03.2003, 18:11 #326
olirie
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Geduldig wartete olirie, bis sein Schüler ihm die benötigte Aufmerksamkeit wieder zuteil lies.
"Ich meinte damit, dass das Teleportieren nicht gerade schwer ist. Nun lass uns aber in den Übungsraum gehen."
Beide betraten einen Übungsraum und olirie lies sich von dem Dämon die Runen geben. Diese gab er dann auch direkt weiter an Rock. Doch das waren noch nicht alle, es fehlte die Rune, die aus der Kiste geholt hatte. Er übergab seinem Schüler die Teleportrune zum Lavaturm und teilte ihm dann seine erste Aufgabe mit.
"Teleportiere dich in den Lavaturm und wieder zurück ins Kastell. Ich warte hier auf dich."
24.03.2003, 18:32 #327
TheRock
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Etwas erschrocken wanderte Rocks Blick von den Runen in seiner Hand zu Olirie..
Was?? Ich soll jetzt ohne Übung mich wegteleportieren und wieder zurück??
Immer noch leicht schockiert steckte Rock die restlichen Runen in seine Tasche und machte sich für seine erste Teleportation bereit.
Jaja, du hast schon richtig gehört.. also entweder du legst deine Prüfung ab oder du hättest nicht einmal antreten brauchen.

Ok diese Worte waren der Ansporn den der Schwarzmagier noch brauchte um sich bereit zu machen und zu konzentrieren..
Auf bald.. fals ich nicht wieder kommen sollte..
Etwas grinsend erinnerte Rock sich noch an alles was er gelesen hatte und versuchte dies nun auch in die Tat um zu setzen..
Nach kurzer Konzentration verschwand der Schwarzmagier und ließ nur etwas Rauch zurück..

In dem Lavaturm machte er eine kurze Pause bevor er sich zurück teleportierte, denn es strengte schon etwas an..
Nach ca 10 Minuten nahm der Schüler die zweite Teleportrune zur Hand und begab sich dmamit wieder zurück ins Kastell..
Er erschien in einer blutroten Wolke welche sich noch lange nach seinem Erscheinen in der Luft hielt und sich etwas hinter ihm her zog..
So schnell er konnte machte er sich wieder auf den Weg zurück in den Übungsraum um dort Olirie wieder zu trefen..
Da bin ich wieder.. entschuldigt die verspätung..
24.03.2003, 18:56 #328
Erzengel
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Auch Kain hatte den Keller verlassen und war in sein Zimmer gegangen. Ein bisschen Schlaf konnte ihm sicher nicht schaden und eine kalte Dusche im Waschraum machte ihn nun wieder wach. Nach dem Waschen ging er in das Erdgeschoss, genauer gesagt ins Refektorium. Dort hang ein Zettel vor der Tür, auf dem stand, das Rock und Shark vereisen würden. Kain hatte den beiden seine Hilfe bereits versprochen, es würde sie sicher nicht stören, wenn er sie begleiten würde, zumindest hoffte er das. Danach verschwand er im Speisesaal und bestellte sich wie üblich ein Frühstücksmenü. Sein treuer Freund Horaxedus war auch dort, so aßen sie gemeinsam und redeten zwischendurch über das Neuste.

Kain erzählte Horaxedus den Erlebnissen im Keller des Kastells, von der Kugel und von den Visionen von Rocks Vater. Irgendwas war bei Horax anders, Kain wusste das es ihm vertrauen könnte, deswegen erzählte er ihm auch, was nur er gesehen hatte. Die Vision von der jungen Frau, die auf dem von Blut getränkten See tanzte. Kain wusste nicht so recht damit umzugehen, also wechselte er das Thema. Er berichtete von dem Zettel an der Tür des Refektoriums und das Horaxedus sich überlegen sollte, ob er nicht auch mitkommen wolle.
24.03.2003, 18:56 #329
olirie
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Irgendjemand wagte es, olirie zu wecken. Nur wiederwillig öffnete der Hohe Schwarzmagier seine Augen und erblickte Rock. Da fiel es ihm wieder ein, sie waren mitten in einer Prüfung. "Ah ja, gut, du lebst noch, dann können wir ja weitermachen. Hatte ich nicht recht? Der Spruch ist ganz einfach, du brauchtest wirklich keine große Übung dafür. So, nun aber zu deiner nächsten Aufgabe. Du beschwörst einen schönen Zomie, obwohl gerade schön sind die Viecher ja eigendlich nicht gerade, aber egal, beschwör einfach einen Vernünftigen."

Gespannt seinem Schüler zuschauend setzte olirie sich in eine Ecke des Raumes, von wo aus er gut beobachten konnte, was Rock da so veranstaltete.
24.03.2003, 19:17 #330
TheRock
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Ähm.. als ich das letzte mal versuchte einen Zombie zu beschwören
da griff mich dieser an.. und ich musste warten bis er zu Staub zerfallen war.. Aber ich wills versuchen..


Ein leichtes Nicken seines Lehrers zeigte ihm dass dieser seine leichten Einwände zur Kenntnis genommen hatte, aber nicht weiter darauf eingehen wollte.. doch sagte er dann noch etwas..
Du wirst das schon schaffen, das weiß ich!

Diese Worte machten Rock Mut und ließen ihn neue Kraft schöpfen..
Also konzentrierte er sich und bündelte seine geistige Kraft in seiner Hand, dann in der Rune.
Eine tiefrote Wolke schwebte vom Boden empor und hüllte einen sich darin entwickelnden Schatten vollkommen ein..
Der Schwarzmagier spürte leichte Furcht aufsteigen, doch diese war nicht allzu begründet..
denn der Zombie den er beschworen hatte sah zwar nicht sehr schön aus, erfüllte aber alle Zwecke und hatte außerdem einen äußerst schönen blanken abgebrochenen Knochen aus seinem Kopf wachsen..
Dieser hier bewegt sich noch nicht ohn meinen Befehl.. und sieht außerdem noch toll aus..
Leicht schmunzelnd äugte Rock zu Olirie hinüber..
denn toll sah dieser nun wirklich nicht aus..
24.03.2003, 20:23 #331
HoraXeduS
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Horaxedus bedankte sich bei Kain für die Informationen. "Kain, Dein Vertrauen überwältigt mich immer wieder. Ich werde versuchen, mir einen Reim auf Deine Erlebnisse zu machen. Wie es scheint, werden wir nun ein weiteres Stück Weg gemeinsam beschreiten. Ich danke Dir, dass Du mich eingeweiht hast. Wir werden noch über Deine Beobachtungen sprechen, sobald wir wieder Luft zum Atmen haben. Jetzt aber zerreisst es mir fast das Herz. Unsere Gefährten brauchen uns."

Die Gelegenheit schien gekommen, dem Zirkel, oder jedenfalls einigen vertrauten Mitgliedern, etwas zurückzugeben. Vielleicht konnten Sie einen erfahrenen Mann ohne besondere Fähigkeiten gebrauchen. Für ein paar schmutzige Tricks in der falschen Situation würde es allemal reichen. Eine Gefahr fürchtete der Magier nicht. Zu viel hatte er bereits erlebt, um sich davor zu fürchten, in Beliars Reich einzukehren.

Kain und Horaxedus, die beiden ungleichen Freunde, sahen sich nur kurz in die Augen und verstanden. Ohne ein weiteres Wort nickten sie einander zu und verliessen das Refektorium, um geradewegs die Treppe zum ersten Stockwerk hinaufzugehen. Von ihren nebeneinander gelegenen Zimmer betrat jeder das seine und begann nun, sich für den Aufbruch zu rüsten.
24.03.2003, 20:43 #332
shark1259
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Schleunigst hatte shark natürlich den Auftrag seines Schwarzmagier Freundes ausgeführt. Er hatte den Zettel sofort an die Tür des Refektoriums gehängt, dann war er selbst für kurze Zeit hinein gegangen und hatte etwas gegessen. Denn wenn sie schon morgen aufbrachen, und das würde wahrscheinlich so sein, dann wollte er nicht wegen Hunger, am langsamsten sein. Wäre es nach ihm gegangen wäre sie ja gleich abgereist, doch ersten war es nicht sein Vater, also lag auch die Entscheidung nicht bei, und zweitens wollte er natürlich auch das Rock seine Prüfung vorher ablegte, damit sie dann auch einen recht mächtigen Schwarzmagier dabei hatten.

shark aß schnell etwas, nicht viel, denn er wollte ja schlafen auch noch können. Dann machte er sich auf in sein Zimmer und packte sein Zeug. Seinen Mantel, seine Runen und sein Schwert. Dabei hielt er das schwert kurz in Händen und betrachtete es genauer. Es war nicht besonders schön, noch besonders gut. Doch es erfüllte seinen Zweck. Sein Gesicht spiegelte sich in seiner Klinge wieder. Er war müde, dass sah man ihm an. Zuviele Sorgen schon hatte er miterlebt, zuviele Probleme schon hatte er mit sich getragen, und schon jetzt zu viele Wunden welche das Leben geschlagen hatte.
Doch noch etwas kam ihn in den Sinn, als er das Schwert betrachtete. Nämlich ein Tier, welches etwas damit zu tun hatte, ein Wasserbewohner. Und da musste er natürlich wieder an einen Freund von ihm denken, nämlich Horax. Begleitete dieser sie überhaupt? shark wusste das nicht einmal, doch hoffte er es sehr, denn ohne ihn wäre ein wertvoller Freund, den shark nicht missen mochte. Doch warum sollte er ihn nicht selbst fragen, er war ja wahrscheinlich nur wenige Meter entfernt.
Deshalb verließ shark sein Zimmer und machte sich auf zum Raum Horax'.
Er klopfte recht leise an, doch wartete er trotzdem nicht lange auf das erwartete: "Herein".
shark trat in das Zimmer seines Freundes ein.
24.03.2003, 21:08 #333
olirie
Beiträge: 1.642

Olirie schaute sich den Zombie genau an und sagte dann mit zufridener Stimme zu seinem Schüler,
"Der Zombie sieht ganz schön aus. Hast du gut gemacht. Vorallem dieser praktische Kleiderhaken am Kopf, genial wie kommtst du blos auf so eine brilliante Idee. Also, wenn du mal ne Feier veranstaltest, könnten deine Gäste ihre Hüte und Mäntel daran wunderbar aufhängen, wirklich lobenswert."

Der Hohe Schwarzmagier sah noch zu, wie sein Schüler den Zombie verschwinden ließ und gab ihm dann schon die nächste Aufgabe.
"Beschwöre glänzend weißes Skelett, jedenfalls solltest du es wenigstens versuchen, es glänzend weiß zu bekommen, wenn du es nicht schaffst, ist es auch nicht so schlimm. Hauptsache ein ordentliches Sklett. Viel Glück."

Olirie schaute wieder zu, wie sein Schüler versuchte, die Aufgabe zu erfüllen. Rock beschwörte ein schönes Sklett, es war sogar teilweise glänzend weiß. Einige Flecken waren zu sehen, die eher braun waren, doch das war nicht so schlimm, hauptsache ein ordentliches Sklett. Das Wesen verschwand wieder und olirie begann zu sprechen.
"Das hast du gut gemacht, du hast alle Aufgaben erfüllt und hast gezigt, dass du die Magie beherrschst. Die Runen darfst du behalten. Sei aber Vorsichtig mit der Magie und wende sie vorsichtig an. Bei einem Zombie denken einige, du hättest das Grab ihrer Vorfahren geschändet. Du kannst dir sicherlich gut ausmalen, was dann geschieht."

Der Lehrmeister ließ seinen Schüler zurück und ging dann in die Bibliothek. Aleis Tisch war unberührt. Anscheinend hatte er das Interesse an der Erlernung der Magie Beliars verloren. Eigendlich schade. Olirie nahm die Bücher von dem Tisch und stellte sie wieder zurück in die Regale. Aus den Regalen nahm er dann auch gleich schon die Lehrbücher für Licht, Schattenflamme und Blutfliegenskelettbeschwören herraus. Mit den Büchern ging er zum Tisch von Kain, hier legte er die Bücher ab. Da olirie gehört hatte, dass Kain während seiner Lehre das Kastell verließ, legte der Hohe Schwarzmagier noch die entsprechenden Übungsrunen dazu. Natürlich durfte die übliche Notiz nicht fehlen:
Hallo Kain,
ich habe dir hier deine neuen Lehrbücher hingelegt. Studiere sie gut. Für Licht und Schattenflamme wirst du wohl insgesamt nur eine Woche benötigen, doch für die untote Blutfliege allein benötigst du eine ganze Woche. Und denk dran, vernachlässige die praktischen Übungen nicht, das Lernen besteht schließlich nicht nur aus reinem Lesen.
Viel Spaß,
olirie
24.03.2003, 21:29 #334
Erzengel
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Kain Wissensdurst ließ sich auch jetzt nicht unterdrücken, er würde sicher zwischendurch Zeit finden, um etwas in den Bücher zu stöbern, die er... Kains Augen weiteten sie, erschreckt zuckte er zusammen und fiel dabei fast rückwärt hin, wobei er einen großen Kerzen-Ständer umriss, der wiederum seinen neuen Stuhl aus Kirschholz entflammte. Huch? Wo kommt der denn her? Wunderte sich Kain. Naja, jetzt is er eh wech. Gelangweilt stand er herum und wartete darauf, das sich einer der Dämonen darum kümmerte. Nachdem sich das Feuer durch das erste Tischbein gefressen hatte, wurde es Kain zu viel. Äh... hallo? Feuer? Doch nichts geschah. Feuer... Wieder nichts. ... Innos! Sofort strömten wahre Massen von Dämonen in sein Zimmer, bepackt mit Eimern, die mit Wasser gefüllt waren. Ach das wird mir zu voll. Genervt verließ Kain sein Zimmer und ging in die Bibliothek.

Dort angekommen erblickte er sofort ein paar neue Bücher auf dem seinem Tisch und eilte mit einem Lächeln im Gesicht zu dem Tisch. Endlich, ein boshaftes machthungriges Lachen schallte durch die Bibliothek endlich war Kain auserwählt worden, die Magie zu erlernen, mit ihrer Hilfe würde er seine grausame Rache nehmen. Er setzte sich hin und begann sofort zu lesen, die Bücher über den Lichtzauber kannte er ja schon, aber dennoch würde ein zweites mal Durchlesen sicher nicht schaden.
24.03.2003, 22:32 #335
HoraXeduS
Beiträge: 1.113

Das Bündel, das Horaxedus schon auf so vielen Wegen begleitet hatte, füllte sich langsam. Allerlei Kleinkram wanderte hinein, auf den de Magier nicht verzichten zu können glaubte, vor allem natrürlich nützliche Dinge. Schliesslich nahm Horaxedus den Degen, den ihm Xion geliehen hatte und betrachtete ihn. Obwohl er kaum damit umgehen konnte, würde er ihn mitnehmen. Schon einmal hatte er einen Gegner damit getötet, wer wusste schon, was in naher Zukunft geschehen würde?

Als es an der Tür klopfte und shark den Raum betrat, war dies eine sehr angenehme Überraschung und Ablenkung. Horaxedus liess sich auch von shark noch einmal berichten, wieso es zu dieser ungewissen Expedition kommen musste und er war froh, ihm versichern zu können, dass die Gruppe um Rock und shark um seine Begleitung nicht herum käme. Die beiden Magier besprachen noch ein paar praktische Dinge, etwas, was sie wohl mitnehemen sollten auf ihren Weg und wohin es sie vielleicht verschlagen könnte. Letztlich aber sprachen sie vornehmlich miteinander, weil sie beide froh waren, dass der andere dabei sein würde.

"Besser, Du gehst heute Nacht ausnahmsweise mal schlafen", scherzte shark. Und Horaxedus konterte grinsend: "Ach, weisst Du, unser kleiner Ausflug wird so kurz und langweilig werden, das finde ich unterwegs sicher genügend Zeit um zu schlafen." Erstaunt, aber auch beruhigt, dass Horaxedus' Stimme einen Unterton der Unruhe in sich trug, verliess shark den mit Reisevorbereitungen beschäfigten Freund und suchte sein Zimmer auf, um noch etwas zu schlafen. Und nur wenig später tat es ihm der andere gleich.
25.03.2003, 06:23 #336
Warnsinn
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Der halbe Tag war bereits vergangen. Warnsinn und sein Begleiter Escaron waren auf dem Weg zum Kastell des ZuX um dort ein Buch zu kopieren. Warnsinn hoffte dass es so einfach sein würde wie er sich in seinen Träumen vorgestellt hatte. Er war noch nie zuvor in dem Kastell gewesen und wußte nicht was er zu erwarten hatte.
Staunend standen die beiden vor dem turm. Noch nie hatten sie etwas vergleichbares gesehen.

Escaron: Und da willst du hinein!?
Warnsinn: *Räusper* Warte hier. Es wird hoffentlich nicht lange dauern.
Escaron: Viel Glück und Hals und Beinbruch.

Kopfschüttelnd drehte sich sein Gefährte um und setzte sich ins vertrocknete Gras.

Langsam betrat Warnsinn das Kastell. Er betrachtete die Wände mit allen ihren Verzierungen und Beifügungen.

Wer bist du?

Wer spricht da?

Warnsinn drehte sich um. Er konnte niemanden erkennen. Nichts außergewöhnliches, außer ein paar Totenköpfe.

Du brauchst nicht laut zu sprechen. Ich bin deine Gedanken. Ich kann sie lesen. Wörter sind überflüßig!

Warnsinn's Kopf drehte sich und seine Beine fühlten sich schwer an. Doch hielt er sich an die Anweisungen und begann zu denken:
Ich.......ähhmm.......bin gekommen um ein Buch für einen Magier zu kopieren das Informationen über den Blutstein des Fisantilus enthaltet!

Blutstein des Fisantilus! Hmmnn,... interessant. Und du glaubst du kannst dieses seltene Buch in unserer Bibliothek finden?
Ich hoffe! Muss ich irgendwo speziell suchen?
Das musst du schon selber herausfinden.
Und wo finde ich die Bibliothek?
Ich werde dich hinführen. Doch versuchst du dich eines seltenen Buches zu bedienen, welches sich in unserer Obhut befindet. Wir verlange eine kleine Gabe zum Wohle des Zirkels!
Eine Gabe?! Ich habe nicht viel!
Was ist mit deinem Dolch?
Dolch? Hier, du kannst ihn haben!

Warnsinn knöpfte sich seinen Dolch ab und hielt ihn in die Luft.

Nicht diesen hier. Was ist mit dem anderen?

Warnsinn hatte es geahnt. Der dämon wollte den Dolch haben, den er eigentlich für Yori besorgt hatte. Doch er musste ins Kastell. Was hatte er für eine Wahl? Früher oder später könnte er ihm das Gold zurückgeben.

Warnsinn zog den funkelnden Dolch aus seinem Rucksack. Kein Wimpernschlagverging, da fand er sich in einer riesigen Bibliothek wieder. So viele Bücher hätte er sich nicht einmal im Traum vorstellen können.
Nun begann für ihn eine Suche die sich über Tage hinwegstrecken sollte...
25.03.2003, 12:22 #337
Erzengel
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Die ganz Nacht hatte er noch einmal in den Bücher über Licht gelesen, auch wenn er sie bereits vor wenigen Wochen verschlungen hatte. Wahrscheinlich schaffte er sie nur deswegen, alle in einer einzigen Nacht. Die Wiederholung hatte ihn müde gemacht, darum schleifte er sich nun, mitsamt den Büchern, nur sehr langsam noch oben, in den ersten Stock. Eines der Licht Bücher hatte er noch mitgenommen, sein Lieblingsstück Lux et Lumen, man konnte ja nie wissen.

Die Übungsrunen heftete er an seinen Gürtel und die Bücher verstaute er in einem Rucksack, in den er auch alles andere gestopft hatte, das ihm als nützlich erschien. Als er nun eine Decke in den Rucksack stecken wollte, wehte ein kleiner Luftstoß und der Umhang seiner Robe hüllte ihn ein. Da wurde ihm bewusst, dass er keine Decke brauchen würde, er hatte ja seine große weiche Robe. Sie war lang genug, um sich darin einzuwickeln und dick genug, um nicht zu erfrieren. Die Decke legte er zurück und fragte einen Dämonen nach einem Abstellraum des Kastells. Dort würde sicherlich etwas zu finden, der befragte Dämon wies ihn mit einer wie üblichen schmerzenden Antwort auf den Keller hin.

Dem folgte der müde Kain und ging, so schnell es seine Beine zuließen, in den Keller. Als er vor der Tür angekommen war beschloss er, das lieber doch nicht zu wagen. Zu oft hatte er sich dort unten schon verirrt und allein würde er sowie so nicht da hinunter gehen. Doch später würde er diese Vorratskammer besuchen, sobald er wieder im Kastell seien würde. Wenn er wiederkommen würde. Wieder in seinem Zimmer zog er sich seine Robe aus und legte sich schlafen.
25.03.2003, 15:37 #338
shark1259
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Fertig. Es hatte gut geschmeckt. Wie eigentlich immer. Die Dämonen verstanden wirklich etwas von ihrem Handwerk.
shark war nun komplett bereit für die Abreise. Er hatte lange geschlafen, war völlig ausgeruht, hatte noch einmal kontroliert ob er wirklich alles eingepackt hatte und war dann hinunter ins Refektorium, wo er sehr gut gespeist hatte. Wahrscheinlich würde die Reise ja ohne hin von hier aus los gehen, denn das war ja der Treffpunkt für eigentlich alles im Zirkel.
Eine gewisse Vorfreude hatte sich in ihm breit gemacht. Er wusste zwar nicht warum, aber tief in sich drinnen war er froh, dass nun endlich mal etwas weiterging. In letzter Zeit hatte er sich zwar viele Gedanken über allerlei Möglichkeiten gemacht, aber wie gesagt, es waren nur Gedanken. Gedanken, die von einer Möglichkeit ausgegangen waren, die wahrscheinlich nie entstehen würde. Nun war es endlich an der Zeit etwas zu bewegen und seinem Freund beizustehen. Egal ob es nun viel brachte oder nicht, das grässliche Warten war nun zu Ende. Es war an ihnen, was sie mit dem machten was sie mit dem Wissen, dass sie nun hatten, war es auch nicht viel, anstellten.
shark trank sein Getränk, ausnahmsweise kein Bier, sonder gutes altes Wasser, aus und stand noch einmal auf um den Keller aufzusuchen. Er wollte die Kugel nicht vergessen, ansonsten würden sie wohl irgendwo um Khorinis stecken bleiben und nicht mehr weiterfinden. Also machte er sich auf in den Keller und wieder in den Raum mit der Kugel. Es war irgendwie eigenartig, die Kugel lag mitten im Raum auf dem Dreibein und machte nicht einmal irgendwelche anstalten sich zu erleuchten. shark war sogar froh darüber, denn wäre es anders gewesen, hätte sie sich, wenn shark recht hatte, für diesen Tag nicht mehr erhellen können, und dann würden sie den Weg wahrscheinlich nicht finden, der durch irgendwelche Wälder führte.
Schnell nahm er die Kugel vom Dreibein, denn er wusste, dass diese ohne Dreibein nicht funkionierte, wie ja Zloin und er schon beim Orkfriedhof erfahren hatten. Dann überdeckte er die Kugel mit einem feinen Tuch, welches er von einem Dämonen bekommen hatte, und steckte sie in seinen Sack, den er sich für die Reise hergerichtet hatte und legte nun auch das Dreibein hinzu. Den Sack schnallte er sich auf den Rücken. Zum Glück war die Kugel nicht besonders schwer, dann ansonsten wäre er wahrscheinlich nicht all zu weit gekommen.
so ging er wieder einen Stock höher ins Refektorium und wartete dort auf die Leute die mitgehen wollten. Er war bereit für die Wanderung.
25.03.2003, 19:12 #339
Erzengel
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Kain erwachte erst sehr spät, Horaxedus war mit samt seinem Gepäck in sein Zimmer gekommen und hatte ihn geweckt. Das kommt davon, wenn man mal vergisst abzuschließen. Immer noch müde kroch er aus seinem überdimensional großen Bett und zog sich seine Robe an. Dann nahm er noch den vollgepackten Rucksack und verlies mit Horaxedus den Raum.

Sie gingen die Treppe hinunter und erreichten kurze Zeit später das Refektorium. Dort begrüßten sie Shark und setzten sich zu ihm. Nach einer Weile stand Kain noch einmal auf und ging in die Küche, in der er sich von einem Dämon getrocknete Nudeln und Brot mitgeben ließ. Außerdem füllte er sich noch eine große Flasche mit frischem Wasser auf und hängte sie ebenfalls an seinen Gürtel. Danach ging er wieder zurück zu den beiden anderen Magier und unterhielt sich mit ihnen, so lange sie auf die anderen warteten.
25.03.2003, 20:06 #340
Zavalon
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Ein Schwarzmagier kam die Treppe heruntergewatschelt. Er hatte es geschafft, seine endlosen Feinde die Kukucksmäuse mit den zu niedrigen Decken waren besiegt, so glaubte und hoffte er jedenfalls. Aber es gab auch einen anderen Grund, weshalb er die Treppe herabstapfte. shark hatte ein Plakat ausgehängt, wo alles über eine seltsame Kugel draufstand und das sie noch Begleiter suchten. Zavalon hatte zwar die Zusammenhänge nicht ganz kapiert, aber sein inneres Ich befahl ihm mitzugehen. Nun hatte er seine paar Sachen zusammengesammelt und stand aufbruchsbereit im Refektorium...
25.03.2003, 20:07 #341
Zloin
Beiträge: 998

Heute sollte es losgehen! Die Suche nach Rocks Vater beginnt heute und Zloin hatte sich noch gar nicht vorbereitet - welch eine Schande!

Doch bevor er anfängt sein Zeugs zu packen wollte er nochmal richtig etwas Essen. Schnell setzte er Nâr auf und die Beiden waren flux im Refektorium verschwunden.
Hühnchenschneckel mit Rahmsauce und Gemüse gab es für den Magier und der Ratte servierten sie einen Napf voller Hülsenfrüchte.

Gierig stürzten sich sie sich auf die Mahlzeit und assen soviel sie nur konnten.
Obwohl bei Zloin langsam das Sättigungsgefühl aufkam ass er weiter. Nach einigen Minuten hatte er soviel gegessen, dass ihm fast übel wurde!
Mit vollem Wanst ging er in die Küche und machte sich den Proviant bereit. Ein Brot, einige Äpfel, Käse, Schafswürste, Karotten, Kräuter und einen grossen Schlauch voll bestem Wasser.
Er packte alles zusammen in ein Tuch und verschwand oben im Zimmer wo er sich noch schnell sein weisses Haar zurecht machte und seinen Wanderstock hohlte.

Als er unten nochmal ins Refektorium waren alle da; Shark, Rock, HoraXedus, Kain, Zavalon und GlutaeusMaximus. Zloins Herz pochte. Das halbe Kastell hatte sich versammelt um den leidenden Vater Rocks zu suchen. Was da im Keller des Kastells geschah musste sich auch herumsprechen.

Zloin tratt zu Shark. Neben dem Maiger schwebten einige Dämonen.

"Für was sind denn die gedacht?"
"Achso, die sind einfach als Begleitung gedacht; stört dich doch nicht oder??"
"Nein, solange sie mein Hirn nicht mit ihren Gedanken verunreinigen ist alles im Butter..." meinte Zloin witzig und stellte sich in den Haufen der Kastellbewohner.

PLtzölich tratt Rock hervor und fing an zu sprechen!

"Ich danke euch allen, dass ihr mir helfen wollt meinen Vater zu suchen.", er legte einen Kunstpause ein und suchte nach den richtigen Worten.
"Ich will keine Rede halten, darum sage ich; gehen wir los!".

Die Schar setzte zur wohl langen Wanderung an und verliess das Kastell. Die Suche nach Rocks Vater hatte begonnen.
26.03.2003, 02:10 #342
manmouse
Beiträge: 6.742

Der Unbekannte musste hier nun schon sehr lange gesessen haben. Doch Zeit spielte für ihn eh keinen wichtige Rolle. Er hatte hier in der Ecke Bibliothek gesessen und in diesem Buch geblättert. Sein Buch. Er hatte es zwar hier in dieser Bibliothek gefunden. Doch es schien als wenn es ihn gefunden hatte. Es war ein Buch voller Magie. Es fesselte ihn. Es beschrieb sein Leben. Doch vieles was der blonde Mann in ihm las, verstand er nicht. Noch nicht.

Plötzlich fiel ein Kerzenständern mit lautem poltern von einem der Tische, die hier zahlreich standen. Der Unbekannte schrak auf, und damit war der Bund zwischen dem Buch und seinem Leser unterbrochen. Der blonde fröstelte ein wenig. Seine Glieder waren steif und kalt geworden, vom langen sitzen. Und sein Magen meldete sich nun auch noch dazu. Vorsichtig stand der Blonde Mann auf, das Buch fest in seinen Händen. Nicht willens es wieder her zugeben.
Es war alles was er hatte. Der blonde überlegte kurz, und entschloss sich dann das Buch unter seinem Mantel zu verbergen und es an sich zu nehmen. Es hatte zu viele Informationen für ihn parat. Und wie hatte die Hüterin ihm aufgetragen? „ Geh in die Bibliothek und bilde dich dort. Dort wirst du die meisten Antworten auf Deine Fragen finden“.

Nein das Buch musste in seinem Besitz bleiben. Es war sein Schicksal, seine Geschichte. Und außerdem war dies ein geringerer Preis den das Kastell zahlen würde. Denn schließlich war das mit dem Experiment was sie mit dem blonden Mann vollführt hatten nicht im geringsten aufzuwiegen. Und er wusste nun, was zu tun hatte.

Nachdem der Blonde das Buch verstaut hatte und die Tür der Bibliothek nach draußen durchschritten hatte wartete dort schon der Dämon, der ihn schon die ganzen Tage durch das Kastell geführt hatte.

Bring mich in den Speisesaal, mir gelüstet es zu Speisen.“ Und schon flog der Dämon voraus. Nach einigen Windungen durch die Gänge des Kastells, erreichten sie das Refektorium. Der blonde Mann nahm an einem der Tische platz und ein Dämon brachte ihm etwas Fleisch, Brot und etwas roten Wein. Nach dem kurzen Mahl, verlies der blonde den Speisesaal und lies sich auf sein Zimmer führen. Dort angekommen schnappte er sich seinen dünnen Umhang, legte sich ihn über die Schultern und band die Schnur am Hals zu. Schnappte sich den Besen der am Kaminsims lehnte und brach den unteren Teil gewaltsam ab, so das er nun einen Mittellangen Stock in den Händen hielt. Dann schritt er zum Bett, griff sich die vier Ecken der Decke und schlug sie ein. Was könnte er mit sich nehmen? Er brauchte doch irgendwas. Doch dann besann sich der blonde Mann. Die Magier mochten ja grausam sein, aber deshalb musste er sie nicht noch bestehlen. Das Buch stand hier nicht zur Debatte, und die Decke sowie den Besenstiel machten den Kohl auch nicht fett.

So verlies der junge Mann sein Zimmer und wieder erwartete ihn der Dämon. Diese Wesen schienen wie d.. ....., doch dann verwarf der Unbekannte diese Gedanken, denn er wusste nur zu gut das sie all seine Gedanken fühlten und kannten. „ Führ mich zum Ausgang des Kastell“, dachte er sich stattdessen. Und so drehte sich der Dämon um, und brachte den blonden zum Tor des Kastells. Welches auch gleich aufschwang, und dem Unbekannten den Weg frei machte. Zum Glück konnte er die Skelette in der Dunkelheit nicht erkennen, die am Tor hingen und mit den Zähnen klapperten. Dafür hörte er sie umso lauter.

Schaudernd nahm der junge Mann seine Beine in die Hand und lief in den dunklen Wald.
26.03.2003, 14:40 #343
Warnsinn
Beiträge: 264

Minuten, Stunden, Tage. Sie zogen an Warnsinn hinüber wie ein Blatt im Wind. Er war auf der Suche nach einem Buch. Nach einem speziellen Buch. Doch wußte er dessen Titel nicht. Er suchte Bücher die Informationen über den Blutstein des Fisantilus enthielten.

Er rief des Blutstein´s Namen doch es gab anscheinend kein Buch dass diesen Namen trug.

Die Suche gestaltete sich schwerer als Warnsinn erwartet hatte. Er suchte unermüdlich nach magischen Bücher die vielleicht nur einen Absatz Information enthielte.
Er schlief kaum. Doch wenn er schlief, verfolgten ihn seltsame Alpträume. Er wußte nicht warum und konnte sich an keinen der Träume erinnern. Was immer die Ursache für seine Alpträume war, trieb ihn an, nicht einzuschlafen.

5 Alpträume war es her, als Warnsinn seinen Begleiter Escaron verließ. Er hatte sicher schon das weite gesucht und war zur Stadt zurückgekehrt. Warnsinn hätte nicht anders gehandelt.

"Ich rufe dich: Fisantilus Band I"
Nichts bewegte sich. Verzweifelt sackte Warnsinn zusammen. Wie in Innos Namen sollte er das Buch finden?

Seltsamerweise war Warnsinn nie hungrig seit er im Kastell war. Und er hatte noch nie den Drang der Natur gespürt.

Warnsinn setze sich auf. Er hatte Kopfweh und seine Augen quollen schon rot aus ihren Höhlen.
Die Bibliothek war rießig. Es waren viele Bücher in einer Sprache geschrieben, die er nicht verstand. Und auch die Magier die sich in der Bibliothek waren, machten keine Anstalten ihm zu helfen.

Hostis hätte sich doch jemand anderen suchen sollen.
Doch er wollte ihn nicht enttäuschen

AUF!

SUCHEN WIE ADLER!

AUF!

Warnsinn wirbelte herum. Er hoffte, er betete.


Bitte Innos helfe mir!!

Innos würde ihn nicht hören dachte er. Er befand sich in der nahen Gegenwart von Beliar.

NIEDER!

ES HATTE KEINEN SINN!

Wütend schlug Warnsinn gegen ein Bücherregal. Mehrere Bücher fielen herunter.

Auch das noch! Heut ist nicht mein Tag!

Er sammelte die Bücher wieder ein. Das letzte Buch das übrig blieb, trug einen seltsamen Namen: "Ghuntanit Fisantilus Exos"

Warnisnn ließ alle Bücher fallen. Das musste es sein. Doch er verstand den Titel kaum.
Ähmm,...... ghuntantit? Weiß ich nicht. Exos ist Stein. Das muss es sein.

Das Buch zeigte Warnsinn viele Bilder und letztendlich die von ihm gesuchte Stelle.

Er bat um Tinte und Papier. Bevor der Dämon ihm diese hinterließ, musste er noch eine Gabe rausrücken. Schon wieder. Er legte ein Wolfsfell hin und kopierte die Seiten.

Geschafft. Die Schriften eingesteckt, Buch zurück und hinaus aus dem unheimlichen Kastell.

Die frische Luft schlug Warnsinn ins Gesicht wie ein brennender Hammer. Seine Augen begannen zu schmerzen. Auf einmal hörte er eine vertraute Stimme

Schon zurück?
Escaron?? Du bist noch da? Ich war mindestens 6 Tage weg!!
Wie? Ich sitze gerade erst ein paar Minuten hier!

Warnsinn traute seinen Ohren nicht. Es muss wohl ein Zauber des Kastells gewesen sein, welches die Zeit langsamer vergehen lässt.

Und wie wars?
Lange Geschichte!
Ich hab Zeit...
29.03.2003, 23:46 #344
olirie
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Die Tür ins Refektorium schwang auf und olirie betrat den Raum. Er ging zu seinem Üblichen Tisch beim Fenster und setzte sich. Zu essen wünschte er sich ein saftiges Schattenläufersteak mit einer schönen Pilzsoße und zu trinken bestellte er eine Flasche Wein. Sofort erschien das Gewünschte vor olirie auf dem Tisch. Er langte gleich zu und füllte erstmal seinen Magen mit der köstlichen Speise. Genußvoll leerte er gründlich seinen Teller. Der Hohe Schwarzmagier leerte noch kurz sein Wenglas und ließ dann abräumen. Er stnd auf und verließ gleich auch schon wieder das Refektorium.

Von einem Dämon ließ olirie sich eine Staffelei, ein paar Pinsel, etwas Papier und etwas Farbe geben. Mit diesen Malutensilien ging er vor das Kastell. Er stellte die Staffelei auf, platzierte auf ihr das Papier, legte die Farben an eine gut erreichbare Stelle und nahm sich einen Pinsel. Das Kastell sah wundervoll aus, im Hintergrund erleuchtet von dem Mond und den Sternen. Diesen wunderbaren Moment versuchte olirie nun auf seinem Gemälde einzufangen. Er tunkte den Pinsel in die Farben, führte ihn über das Papier, vermischte einige Farben zu neuen, so lange, bis er fertig war.

Der Hohe schwarzmagier begutachtete sein Kunstwerk. Er fand es grottenschlecht. Doch was an dem Bild war so schlecht? Na gut, das Kastell stand etwas schief und der Mond war eher oval als rund, aber dennoch müsste es doch eine gewisse Ausstrahlung gehabt haben. Es wunderte olirie, er fand es grottenschlecht, konnte aber eine gewisse Ausstrahlung nicht leugnen, rührte die vielleicht von dem kleinen Wölkchen, was da im Hintergrund entlangtrieb? Olirie wusste es nicht, es interessierte ihn auch nicht weiter, er nahm die Utensilien unter den Arm und ging wieder ins Kastell, hier gab er sie einem Dämon wider und das Gemälde, das lies er in einer kleinen Abstellkammer verschwinden.
30.03.2003, 14:08 #345
<Diego>
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Die mächtigen Tore des Kastells gingen auf und ein junger,neugieriger Mann trat ein.Es war Diego,der erstaunt die alten Mauern des Kastells bewunderte.In der Halle stand eine steinernde Figur mit einer Schale in der Hand.Diego hatte gehört,dass man dort eine kleine Spende hineingeben soll um im Kastell bleiben zu dürfen.Diego nahm seinen Geldbeutel und legte 100 Goldstücke in die Schale.Nun schweifte sein Blick wieder über die alten Mauerwerke...
30.03.2003, 15:03 #346
olirie
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Olirie war grad dabei, die Farbflecken aus seiner Robe zu entfernen, als ein Dämon ihm berichtete, ein Fremder wäre soeben im Kastell eingetroffen. Der Hohe Schwarzmagier Zupfte kurz seine Robe zurecht und ging dann sofort los, um den Fremden zu begrüssen. Unterwegs erfuhr er, dass der Besucher auch schon eine Spende hinterlegt habe.

Als olirie die Halle betrat, staand in Mitten dieser ein Bürger, der die Architektur des Kastells bewunderte. Olirie näherte sich ihm und grüßte ihn dann. "Guten Tag, kann ich ihnen behilflich sein?"
30.03.2003, 15:14 #347
<Diego>
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Guten Tag mächtiger Magier. Ich heiße Diego und wollte ein paar Tage hier als Gast leben, wenn sie erlauben. Vor einigen Tagen habe ich mich von der Garde abgewandt um vielleicht auch ein schwarzer Magier wie ihr zu werden. Ich bin hier um mir mal das Leben eines Magiers anzuschauen. Aber entschuldigt wie ist euer Name??

Diego schaute den Magier fragend an.
30.03.2003, 16:33 #348
olirie
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Aha, ein ehemaliges Mitglied der Garde also und er dachte darüber nach, auch Beliar zu dienen. Das klang ja ganz gut, wenn es ihm wirklich ernst war würde Beliar ihn sicherlich akzeptieren. Also antwortete olirie, "Man nennt mich olirie, ich bin Hoher Schwarzmagier. Wenn du hier als Gast leben willst, brauchst du doch sicherlich auch ein Gästezimmer, folge mir bitte." Daraufhin gingen beide zu den Gästezimmern.

Olirie öffnete die Tür zu einem und wies Diego, einzutreten. "Ich hoffe, es gefällt dir, du kannst hier deine Habseligkeiten ablegen und dich ausruhenh. Hast du Hunger?"
30.03.2003, 17:31 #349
<Diego>
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Diego lies sich von Olirie ein Zimmer zuweisen und bestaunte dabei die Architektur. Sie gingen auf einen prachtvollen, roten Teppich. Der Rest des Bodens war mit schwarzen und weißen Platten bedeckt. An der Wand zog sich ein goldener Streifen die Wand entlang. Er hatte irgendwie das Gefühl das dieses Gebäude eine schwarze, „böse“ Aura hatte. Aber so einen Quatsch dürfte er wohl niemanden erzählen, sonst halten ihn wohl alle für verrückt. Auf dem Weg zu seinem Zimmer sah Diego viele Zimmer, von außen sah das Kastell aber recht klein aus. Anscheinend birgt dieses alte Gemäuer viele Geheimnisse. Immer wieder fiel Diego dieser frische Duft auf. Als sie am Zimmer eintrafen, fielen Diego fast die Augen aus. Vor ihm befand sich eine prunkvolle, aber dennoch schlichte Tür. Sie war aus Holz und mit goldenen Ornamenten bestückt. Es sah so aus als würde die Tür eine Geschichte erzählen.
Olirie wies Diego an die Tür zuöffnen. Langsam öffnete sie sich und gab ein schön dekoriertes Zimmer frei. Er ging herein und legte seine dunkelbraune Ledertasche auf das Bett. Oh man was für ein Zimmer, dachte sich Diego und antwortete auf Oliries Frage: Ach den ein oder anderen Happen kann ich schon vertragen
30.03.2003, 19:29 #350
olirie
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Olirie führte Diego in das Refektorium, wo sie sich an einen Tisch bei den Fensern setzten. Der Hohe Schwarzmagier bestellte sich einen Scavenger vom Spieß mit Zwiebeln. Serviert werden sollte er mit einem Apfel im Mund, gebettet auf etwas Salat, Petasilie und einigen Zitronenscheiben, zwischen einigen Orangen und Zitronen. Als Getränk wünschte er sich noch einen guten Rotwein. Sobald die Speise aufgegessen war, sollte als Nachtisch ein Wackelpudding mit etwas Sahne serviert werden. Während olirie diese Bestellung aufgab, erläuterte auch Diego, was er zu essen wünschte.

Kurz nach dem beide die Bestellung aufgegeben hatten, erschien auch schon das Gewünschte und sie langten zu. Es schmeckte olirie wiedermal sehr gut. Er fragte seinen Gegenüber, "Na und schmeckt es? Was würdest du als nächstes gerne vom Kastell sehen?"
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