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08.02.2004, 17:38 #151
Aeryn
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Onars Hof # 15 -
Seine Worte veränderten den Blick der Kriegerin. Einem hohen Söldner Lees gegenüber änderte sich ihre Haltung schlagartig. Ihr Blick wurde weicher, verbitterter. Schmerz, den sie aus ihrer Wahrnehmung zu verdrängen suchte lag auch darin, berührte ihn? Offen und ehrlich begann sie zu erzählen

„Eine lange Geschichte. Ich muß dringend mit Lee sprechen!“ Die Kriegerin kratze mit dem Löffel den Suppenkrug aus. Dann wandte sich ihr Blick ihm zu. Der Blick einer jungen Frau.

„Man hat mich entführt, Taeris. Hier direkt von Hof Lees. Ich stand seit über einer Woche Wache, einzig zum Schlafen legte ich mich nieder, da mir die Fremden, die auf dem Hof während der Hochzeit weilten verdächtig vorkamen.“

Sie sah sich in der Taverne um, bis in die Ecke, wo der Fremde saß und an seinem Glimmstengel zog, schließlich wandte sich sich zu Taeris zurück und sprach mit gedämpfer Stimme.

„Mein Verdacht bestätigte sich. Doch ich kenne ihre Gesichter.“
08.02.2004, 18:20 #152
Aeryn
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Onars Hof # 15 -
All die Zweifel, die sich in Aeryn gesammelt hatten, was Lees Männer betraf, schwanden ein wenig, als Taeris ihr seine Hilfe anbat. Und das er es ernst meinte konnte sie an seinen Augen sehen.

„Ich habe den Wachen bereits von meiner Ankunft berichtet und sie gebeten nach mir zu schicken, wenn Lee Zeit hat mit mir zu sprechen.“

Die Kriegerin griff nach dem Alekrug, hob ihn jedoch nicht an. Ihr Blick fiel auf ihre blutigen Handgelenke, dort wo sich die Hanfseile tief in ihre Haut geschnitten hatten.

„Der Mann war hier auf dem Hof und hat sich von einem unserer Lehrer den Umgang mit dem Zweihänder beibringen lassen. Er trug eine Verkleidung, wie ich rausfand und er nannte sich Badure, doch das das nicht sein wahrer Name war steht außer Frage.“
08.02.2004, 18:46 #153
Aeryn
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Onars Hof # 15 -
Die Kriegerin nickte langsam.

„Taeris, ich nehme dankend Eure Hilfe an. Ja, und gerne, begleitet mich zu Lee, so die Zeit gekommen ist.“

Innerlich hoffe, sie, daß es nicht mehr lange dauern würde.

Die junge Frau schaute sich erneut um. Sie schien gegen allen und jeden misstrauisch zu sein. Die Tatsache, das der Mann vor ihr ein Hoher Söldner Lees war, beruhigte sie auf der einen Seite auf der anderen Seite, stachelte es sie ebenso auf. Denn von dem Hof Lees hatte man sie entführt. Entführt, ohne das es einem der Söldner aufgefallen war. Oder wer kümmerte sich hier schon um den Anderen? Und wo sollte sie heute nacht schlafen? Jeder Ort auf der Welt erschien ihr genauso unsicher wie dieser Hof hier. Unsicher…
10.02.2004, 13:57 #154
Aeryn
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Onars Hof # 15 -
Grau in Grau zeigte sich dieser Spätwintertag. Der Schnee war geschmolzen und der Neuschnee, der hin und wieder fiel blieb nicht recht liegen. Der Boden war bereits zu warm und so stand der ganze Hof voller Pfützen.

Aeryn wich ihnen geschickt aus, während sie sich auf dem Weg zum Haupthaus befand. Ihr dicht auf den Fersen, der Hohe Söldner Taeris Steel. Was er wohl von ihr dachte? Seinem Schutz verdankte sie die erste ruhige Nacht seit Wochen.

Dunkle Wolken zogen über ihnen zusammen… es würde wohl wieder regnen. Dabei führten die Gebirgsbäche schon jetzt zu viel Wasser ins Tal.

Die Wachen traten zur Seite und ließen die Kriegerin und ihre Begleitung in Lee´s Arbeitszimmer eintreten.

Der General hob den Kopf und musterte Aeryn wortlos. Er konnte sich noch gut an ihre letzte Begegnung erinnern.

Sie hatte sie kaum verändert. Das lange, lockige Haar, von einem rotschimmernden Braun, wie es nur die Bäume im Herbst auf ihren Blättern trugen. Das Fuchsfells, welches sich um ihre Schultern wandte. Aeryn war schlank und von hochgewachsener Statur, ihr Körper weiblich und vom Kampf gekräftigt, gleich einer wilden ungezähmten Schönheit.

„Ich grüße Euch, General!“ Die Stimme der jungen Frau klang respektvoll. „ Ihr kennt meinen Namen und ich folge Eurem Wort. Ich bin die Tochter des Borias, Kriegerin der Wildnis und kämpfe in Eurem Namen und für Euch für die Freiheit!“, sprach sie rau zu ihm. Ihre Stimme klang heiser. Heiser, wild… und frei.

Doch was war das? Als die junge Frau nähertrat fielen Lee weitere Dinge an ihr auf. An den Handgelenken trug sie schwere Verletzungen, Abdrücke wie von Fesseln, sie sich ihr tief ins Fleisch geschnitten hatten und blutige Wunden hinließen, welche nun frisch verkrustet war. Ebenso Schrammen, Kratzer, kleinere Wunden…. Eine Platzwunde direkt über der Stirn, ebenso frisch blutig verkrustet, scheinbar auch noch gar nicht so lange her. Und schließlich Abdrücke von Seilen, auf den kniehohen Lederstiefeln der jungen Kriegerin. Einige der Wunden schienen bereits behandelt, andere wiederum nicht.

Aeryn neigte respektvoll den Kopf und trat näher. Sie sah ihr Spiegelbild in seinen Augen und sie spürte seine Fragen und er ihre. Auf sein Zeichen hin begann sie zu sprechen.

„Man hat mich entführt, Lee.“

Das Gesicht des Generals verdunkelte sich.

„Schon vor der Hochzeit hielten sich vielerlei Gestalten auf dem Hof auf, von denen keiner Recht zu wissen schien, wer sie waren und woher sie kamen. Ich habe die Männer beobachtet, haben ihnen mißtraut. Während der Hochzeit dann fand jeder Handlager seinen Weg ungehindert auf den Hof. Ich hielt Wache, dort oben am Hügel, wo die Lage zwar nicht zu beherrschen, aber zu überblicken ist.“

Der Kriegerin lange Haarsträhne fiel ihr ins Gesicht als sie den Kopf Lee zu wandte.

„Über eine Woche stand ich dort, beobachtete und lernte. Am Tag der Entführung kam einer der fremden Männer, die auf dem Hof waren um den Umgang mit dem Zweihänder zu erlernen und bat mich um einen Übungskampf, welchen ich ihm auch gewährte. Sein Name war Badure, doch ich bezweifelte, daß er manns genug war seinen wahren Namen zu tragen!“

Aeryn spie verächtlich zu Boden. Es war klar, was sie von dem Mann hielt.

„Doch das Spiel wurde zum Kampf auf Leben und Tod. Während des Training löste sich ein Teil seiner Rüstung, eine Abdeckplatte, mit der er das Wappen Innos auf seiner Rüstung verbargt, die er, wie ich nun erkannte, mit Fellen und Lederstücken umwickelt hatte.

Die Kriegerin schnaufte wütend. Vor ihrem inneren Auge sah sie wieder den Trainingsplatz auf dem sie Badure gegenüberstand. Sie sah sich selbst um ihr Leben kämpfen, dann Stunden später, wie er sie zu Boden warf, sein Schwert ihren Schädel traf… und sie sah sich sie wieder aufstehen, von einem unbezwingbaren Überlebensinstinkt beseelt. Blut in ihren Augen, doch entschlossen bis zum letzten zu kämpfen. Der nächste Schlag jedoch riß sie in die Finsternis.

„Ich wurde verschleppt und in verschiedenen Höhlen hier in der Umgebung und im Mienental, später auch in der Umgebung von Khorinis gefangengehalten. Zunächst in der Hand des Entführers, der sich schließlich seiner Milizhandlanger bediente um mich aus dem Weg zu schaffen, als ich mich weigerte seine Forderungen zuerfüllen. Ziel meines Schicksal sollte eine Schürfstelle im Mienental sein, doch auf dem Weg dahin, verriet der Milizhandlanger den Verräter Badure um seinet eigenwillen. Abermals einem unbekannte Schicksal ausgeliefert entkam ich schließlich dem dritten Mann der sich anmaßte über mein Schicksal gewalt zu haben.“ schloß sie ihre Erzählung.

Zorn stand in ihren wilden rehbrauen Augen. Zorn und lodernde Wut, gleich einem alles verzerrenden Feuer.

„So stehe ich heute vor Euch, mein Gerenal, doch nicht um jene richten zu lassen, welche mir dies angetan haben,“ und sie streckte ihre Unterarme aus um ihn die Wunden sehen zu lassen, welche die Hanfseile in das junge Fleisch gerissen hatten, „sondern weil ich um Euretwillen zurückkehrte. Um Euretwillen, Lee!“

Ihre Stimme klang eindringlich, doch respektvoll. Als sein Blick auf ihren geschundenen Unterarme fiel konnte sie in seinen Augen lesen, daß er ähnliches durchgemacht hatte.

„Sichert den Hof besser gegen Fremde ab, ruft Eure Männer zusammen, führt sie mit Kraft und Stärke und laßt nicht zu, daß Eurer Name mit Füßen getreten wird und einzig im Zusammenhang mit Alkohol seine Erwährung findet!“

Sie hatte mit so viel Inbrunst gesprochen, daß sie nun völlig atemlos, und ihren Blick stolz zu seinem erhoben, vor ihm stand, während sie auf seine Antwort wartete.

„Ich will Eure Stärkte, Eure Kraft und Euren Zorn verkünden, im Kampfe wie im Alltag, bis das der Tod diesen Bund zerschlägt.“

Und die Worte der Kriegerin klangen, ehrlich, aufrichtig, loyal, gleich einem Schwur.

Einem Schwur für Lee.
10.02.2004, 15:45 #155
Aeryn
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Onars Hof # 15 -
Den Worten Taeris und des Generals hörte Aeryn atemlos zu. Deutlich war zu erkennen, daß ihr zusagte was sie sprachen. As die Kriegerin den scharfen Blick Lee´s auf sich spürte, hielt sie ihm stand. Hielt ihm stand, wie sie die Demütigungen der Gefangenschaft ertragen hatte, doch statt zu zerbrechen, war sie stärker geworden. Der kriegerische Stolz ihrer Augen ungebrochen. Sein Lob schien ihr zu gefallen, gleich einer Bestätigung, daß sie das Richtige getan hatte, als sie zu ihm zurückkehrte. Eine andere Reaktion wäre sicher auch denkbar gewesen, da niemand ihre Entführung von Hof bemerkt hatte… hatte auch niemand gesucht? Einzig vielleicht Sly, doch daß er nicht auf dem Hof war, mußte nicht bedeuten, daß er sie suchte. Immerhin war er ein Einzelgänger, der mit den Söldnern gebrochen hatte.

Ruhig beantwortete sie die Frage ihres Generals. „Er nannte sich Badure, Lee. Einen Jäger. Doch ich glaube ihm kein Wort. Ich werde mich aufmachen und ihn stellen“, sobald es mir besser geht, fügte sie im stillen hinzu.

Der Blick ihrer rehbraunen Augen wanderte von Lee zu Taeris und zurück.

Der Blick einer Kriegerin…

Der Blick einer jungen Frau.
10.02.2004, 20:20 #156
Aeryn
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Onars Hof # 15 -
Claws Schrei wurde gehört.

Das Gesräch im Arbeitszimmer zwischen Lee, Taeris und Aeryn
wurde jäh unterbrochen. Jeder der schon einmal in einer Schlacht
gekämpft hatte, kannte das Gefühl... Hier jedoch war es weniger
Instinkt oder Gefühl.

Orks!

Keiner der drei zögerte auch nur einen Augenblick...

Sofort rannen sie los, nach draußen in den Hof um mit
eigenen Augen zu sehen, wovon Claws Schrei kündete.

Als die Kriegerin die shemenhalften Gestalten ausmachen
konnte, griff ihre rechte Hand aus Instikt an ihre rechte
Seite. Doch von ihrem Schwert keine Spur. Sie erinnerte
sich, daß sie es Gorr zum Schmieden gegeben hatte.

Doch wo war Gorr?

Ein weiteres Grunzen verriet ihr, daß zum Suchen keinerlei
Zeit mehr war.

Hilfesuchend wandte sie sich an Taeris. Der Söldner war ihr
in so kurzer Zeit ein Vertrauter geworden.

"Taeris, rasch, ich brauche eine Klinge!"
11.02.2004, 08:41 #157
Aeryn
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Onars Hof # 15 -
Die Spitze der Klinge küßte den Boden. Sie waren gefangen! Vor ihren Augen sah sie das Schlachtfeld. Der ganze Hof übersäht mit Toten und Verletzen und mit sterbenden Orks. Und sie sah Taeris Augen voller Haß. Seine Schwert war getränkt im Blut der Orks.

Seite an Seite hatten die Söldner gekämpft. Angeführt von Lee, dessen gewaltiger Zweihänder tiefe Breschen in die Orks geschlagen hatte.

Lee!

Aeryn wandte sich um, als sein Ruf erscholl!

"Männer!!!" schrie er.

Die Kriegerin nickte und folgte seinen Befehlen. Jede Hand würde gebraucht werden. „Komm Taeris!“ Sie drehte sie um, als sie merkte wie sehr sich der Boden unter ihr drehte. Hilfesuchend griff sich nach seinem Arm, sonst wäre sie vielleicht gestürzt.
11.02.2004, 16:59 #158
Aeryn
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Onars Hof # 15 -
Aeryn sah wie Taeris aus dem Haupthaus trat und sich auf eine hölzerne Bank niedersetze. Er wirkte müde und abgespannt und lehnte sich auch sogleich gegen die Wand und schloß die Augen.

Die Kriegerin bezog einen Wachposten in seiner Nähe. Sie wußte nicht, ob er sie noch gesehen hatte, oder nicht, bevor er die Augen schloß, doch sie würde ein Auge auf ihn haben. Dank ihm hatte sie die erste Nacht in Freiheit ruhig geschlafen, nun würde sie ihren Teil der Schuld bezahlen. Doch war es wirklich eine Schuld? Sie blickte zu ihm? Schlief er oder beobachtete er sie?

Seit dem Angriff der Orks waren Lee und seine Männer eng zusammengerückt und seine Befehle hart und klar.

Der Blick der Kriegerin schweifte über den Hof. Sie hielt nach Ceyx Ausschau. Lee hatte ihr den Namen des Söldners genannt. Der Mann, der Badure ausgebildet hatte. Sollte er innerhalb der Barriere sein, hoffe sie ihn bald zu sprechen.
11.02.2004, 19:01 #159
Aeryn
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Onars Hof # 15 -
Wenn Taeris geschlafen hatte, so war er jetzt wach. Wenn…

Einer der Drachenjäger stand vor ihm und sprach ihn an. Die Kriegerin musterte den Mann genau. Ein Freund von Taeris? Sie hatte beobachtet wie der Mann aus einer der Baumkronen gesprungen war, nachdem ein Bandit gefordet hatte, daß er Wache halten oder verschwinden möge.

Abwartend blickte die Kriegerin zu den beiden Männern rüber, während die Dämmerung sich über das blutgetränkte Land senkte.

Als der Drachenjäger seinen Namen nannte, horchte sie allamiert auf.

Scipio?

Instinktiv ballte sich Aeryn´s Fäuste vor Zorn, während sie auf die Männer zutrat um dem Fremden ins Gesicht zu sehen.
11.02.2004, 19:38 #160
Aeryn
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Onars Hof # 15 -
Doch Aeryn schien Taeris´Frage nicht zu ereichen. Ihr ganzes Wesen schien auf den Drachenjäger gerichtet. Die junge Frau stand nun direkt vor ihm. Unverhohlen musterte sie ihn.

Die Momente verstrichen. Eine seltsame Spannung lag in der Luft. Der Blick ihrer Augen war unberechenbar. Flammender Zorn stand darin. Fast schien es als würde sie jedem Moment dem Waldstreicher die Erzklinge aus der Hand reißen um Scipio niederzustrecken.
11.02.2004, 20:20 #161
Aeryn
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Onars Hof # 15 -
Der Geschmack der Rache. So bitter und süß zugleich rief die Kriegerin zu sich.

Ungezügelt ihr Zorn.

Ungezügelt ihre Leidenschaft.

Ungezügelt ihr ihr Schmerz.

Die Erinnerung an die Gefangenschaft in der Höhle die man ihr aufgezwungen hatte, stand wieder vor ihrem inneren Auge und fast meinte sie wieder die Fesseln zu spüren, die sich in ihre Handgelenkte schnitten.

Ihr Blick ließ nicht ab von Scipio, während sie ihm ihre bloßen Unterarme zeige, deutlich gezeichnet von den Verletzungen der Hanfseile, welche sie gefesselt hatten. Die ganze Haut war rot, an vielen Stellen blutig, an anderen Stellen frisch verkrustet, oder von Heilkräutern grün gefärbt.

Ihr Blick tauchte tief in seine Augen ein. War es dieser Mann, der ihr dies angetan hatte?

Nein… dieser Mann hatte die Kriegerin noch nie gesehen. Sie sah es an seinen Augen.

Langsam ließ sie die Arme sinken.

„Mein Name ist Aeryn, Scipio. Ich bin die Tochter des Borias, Kriegerin der Wildnis und Getreue und Freiheitskämpferin Lee´s!“ sprach sie rau zu ihm. Ihre Stimme klang heiser. Heiser, wild… und frei.
11.02.2004, 21:14 #162
Aeryn
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Onars Hof # 15 -
Ihre Haltung entspannte sich sichtlich, als Scipio seine Treue zu Lee kund tat. Durch und durch mißtrauisch gegenüber jedem Fremden, schien sie den Männer Lee´s dagegen zu vertrauen.

„Wir sind und noch niemals begegnet, Scipio,“ antwortete die Kriegerin ihm. „Zorn erfüllt mich, ob der Entführung welche ich gerade durchlebt, doch ihr seit ohne Schuld daran.“

Aeryn zog ihre Arme gänzlich zurück. Selbst an ihren kniehohen Lederstiefeln, konnte man überall die Spuren der Seile sehen.
12.02.2004, 13:10 #163
Aeryn
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Onars Hof # 15 -
Aeryn stand am Rande der Menge die sich vor dem Haupthaus versammelt hatte. Sie hielt sich abseits. Nachdenklich. In sich verschlossen. Zu frisch die Erinnerungen an die Gefangenschaft, zu tief der Funke in ihr der Rache verlange.

Nun war sie wieder gefangen. Doch diesmal konnte etwas dagegen tun. Und sie war nicht allein. Neben ihr standen Söldner, fähige Männer Lee´s. Gemeinsam würden sie aufs Schlachtfeld ziehen!

In diesem Moment öffnete sich die Tür und Lee erschien.

Die Kriegerin folgte seinem Ruf.
12.02.2004, 14:06 #164
Aeryn
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Onars Hof # 15 -
Die Stimmung unter den Eingeschlossenen war zum greifen nah. Und Lee fand genau die richtigen Worte. Aeryn sog jedes davon in sich auf, als wäre sie ein Schwamm, der sich mit Wasser vollsaugt.

Siegen oder Untergeh´n!

Lee kündigte den Orks den Kampf und seine Mänenr folgten ihm mit lautem Gegröhle! Daazwischen der helle Kampfesschrei einer Kriegerin. Deutlich hob er sich von den dunklen Männerstimmen ab.

Die Menge vertreute sich nur langsam, es gab viele Absprachen zu treffen.

Aeryn entdeckte Gorr in der Menge und lief zu ihm und seiner Frau. Sie begrüßte die beiden freundlich und bevor sie den Schmied schießlich um ihr Schwert bat.
12.02.2004, 17:31 #165
Aeryn
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Onars Hof # 15 -
Dankend hatte Aeryn die Schmiede verlassen. Trotz all dem um sie herum, zierte für einen Moment ein Lächeln ihr Gesicht, als sie das neugeschmiedete Schwert ihres Vaters anschaute. Wenn sie schon in dieser grünen Hölle starb, dann zumindest nicht kampflos.

Die Kriegerin wandte den Kopf, als sie Schritte hörte.

„Was ich hier treibe? Ich halte Wache, um Alarm zu geben, falls sich die Situation zu unserem Nachteil ändert.“ Die junge Frau musterte den Mann.

"Meine Name ist Aeryn, Tochter des Borias, Kriegerin der Wildnis und Getreue
Lee´s," sprach sie rau zu ihm. Ihre Stimme klang heiser. Heiser, wild… und frei.

„Wer seit ihr?“
12.02.2004, 18:06 #166
Aeryn
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Onars Hof # 15 -
Die Kriegerin nickte ihm zu.

„Ja, sie werden angreifen. Vielleicht schon im nächsten Moment. Wenn sie dieses Monstrum“, sie zeigte auf die Barriere „geschaffen haben, können sie sie auch wieder zerstören.“
12.02.2004, 18:37 #167
Aeryn
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Onars Hof # 15 -
Die Kriegerin ließ ihren Blick nicht von der Barierre, so ernst nahm sie ihre Wache. Nur seitlich zu ihm gewandt, sprach sie ruhig mit Legolas. Aufmerkam nahm sie jede Bewegung war und musterte Kaligulas aus den Augenwinkeln.

"Nein", sprach sie freundlich aber bestimmt. "Du kennst Legolas? Meine Name ist Aeryn, Tochter des Borias, Kriegerin der Wildnis und Getreue
Lee´s."
13.02.2004, 10:52 #168
Aeryn
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Thekengespräche #15 -
Heyho ihr Helden und Schurken!

Hat einer von Euch ein Bild von einem Einhandschwert? Ich suche eins für Aeryn! Wer kann helfen?

Liebe Grüße,
Aeryn, Tochter des Borias, Kriegerin der Wildnis, Getreue und Freiheitskämpferin Lee´s
13.02.2004, 15:01 #169
Aeryn
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Thekengespräche #15 -
DANKE!

Hab ein passendes Bild gefunden!

*laechelt*

Ich lad es heute abend mal hoch!

Liebe Grüße,
Aeryn, Tochter des Borias, Kriegerin der Wildnis, Getreue und Freiheitskämpferin Lee´s
14.02.2004, 11:15 #170
Aeryn
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Thekengespräche #15 -
Hey, ja danke!
Stimmt, heute ist der 14.2. ? oder?
Valentinstag!
14.02.2004, 12:51 #171
Aeryn
Beiträge: 468
Onars Hof # 15 -
Aeryn fluchte. Die Wunden an ihren Unterarmen heilten nur langsam. Doch schlimmer als der Schmerz in den Armen, war die Erinnerung an das Durchlebte, die Erinnerung an die Fesseln, an die Gefangenschaft, die Erinnerung an die unzähligen durchwachten Nächte.

Die Kriegerin stand in der Nähe des Haupthauses und ließ ihren Blick über den Platz schweifen. Gerüchte machen ihre Runde. Gerüchte von magischen Erz, das Gorr und Tuan zusammentrugen. Ob es was bringen würde? Oder würden die Orks sie einfach aushungern?

Hunger...

Wieder zogen sie ihre Gedanken zurück.

Ceyx. Sie wußte, daß er hier auf dem Hof eingeschlossen war, nur gesehen hatte sie ihn noch nicht. Systematisch begann sie zu suchen und jeden zu fragen, wo Ceyx sein könnte, oder ihm auszurichten, daß Aeryn ihn sprechen wollte.
14.02.2004, 12:52 #172
Aeryn
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Thekengespräche #15 -
Nein... Valentinstag ist keine Erfindung der Floristen,
sondern der Todestag von Bischof Valentin, außerdem
gab es den Brauch schon bei den römischen Legionären!
14.02.2004, 13:24 #173
Aeryn
Beiträge: 468
Thekengespräche #15 -
Stimmt, das hindert sie nicht, wollte damit nur sagen, daß Valentinstag keine Erfindung der Floristen ist!

*laechelt sanft*
14.02.2004, 14:24 #174
Aeryn
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Onars Hof # 16 -
Die Kriegerin nickte als Legolas neben sie trat. Mit rauer Stimme antwortete sie ihm.

"Ja, ich halte Ausschau nach Ceyx. Hast Du ihn gesehen?"
14.02.2004, 15:25 #175
Aeryn
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Onars Hof # 16 -
Aeryn verlagerte das Gewicht von einem Fuß auf dem anderen. Wie lange stand sie nun hier schon Wache? Wann hatte sie das letzte Mal geschlafen? Als Taeris über sie gewacht hatte, ja...

Die Kriegerin hob den Blick und sah Legolas an. Für einen Augenblick konnte er ihre rehbraunen Augen sehen, hell und klar, voller kriegerischen Stolz.

"Cexy trainiert doch die Krieger im Zweikampf, oder?"
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