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Die Burg im Minental
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10.02.2003, 17:48 #176
_Jamal
Beiträge: 2.142

Nachdem sie gemeinsam den langwierigen, aber auch gefährlichen Weg von Khorinis zurück zur Burg heil überstanden hatten, spurtete der frische Milizsoldat zum Erzbaronenhaus um bei Garond zu berichten. Angekommen war jener sehr überrascht, seinen Spitzel in einer Milizrüstung wieder zu sehen, geschweige denn ihn überhaupt noch einmal zu Gesicht zu bekommen.

„Hmm. Das hast du gut gemacht. Um ehrlich zu sein, hätte ich mir nicht gedacht, dich so bald wieder zu sehen. Und du hast Verstärkung geholt?“, fragte Garond mürrisch nach.
„Ja, einige Ritter sind mit mir gemeinsam hier her gekommen um die Verteidigung zu stärken.“
„Gut, das ist sehr gut. Was ist mit der Ladung Armbrüste?“
„Die konnten wir nicht mitnehmen. Aber ich kann Armbrüste bauen. Wenn ihr mir erlauben könnten, das ich mir hier einen Laden aufbaue, würde ich die Armbrüste für die Paladine herstellen.“
Nachdenklich wurde Graven von seinem gegenüber angesehen und dann kam Garond zu einer Entscheidung.
„Gut, ich habe nichts dagegen. Aber sieh zu das es gute Armbrüste sind und mach deine Arbeit ja gut.“

Lob wurde dem Milizen ausgesprochen und ihm die Arbeit als Armbrustmacher in der Burg erlaubt.

Gleich darauf suchte er sich sein Bett in der Soldatenkaserne und verstaute einige seiner Sachen in der Kiste. Nach einer kurzen Rast schlenderte er zum Händler und beschaffte sich eine Rolle Papyrus und einen Stift, um eine Liste seiner Armbrustware anfertigen zu können. Kurzerhand hatte er sich die Sachen gekauft und fragte gleich nach einem Platz, wo er hätte seinen Stand aufstellen können. Der Händler wies auf die Mauer beim Magiertempel hin und Graven bedankte sich für die Auskunft. Rasch begab sich der Milizsoldat in sein Zimmer und setzte sich zum Tisch, welcher in der Ecke stand. Es verging etwas Zeit, als Graven anfing zu zeichnen. Hin und wieder musste etwas ausgebessert werden, da es unmöglich gewesen wäre dies zu bauen, aber schnell war die Skizze angefertigt und sah auch gar nicht mal so schlecht aus.

Nach kurzem Überlegen suchte er einen Paladin auf, der ihm hätte etwas Werkzeug sowie Holzplatten und Nägel für den Bau des Laden leihen können. Als er nachfragte, wo sich ein solcher jemand befand, schickte man ihn zu einem Ritter der im Kellergewölbe des Erzbaronenhauses auf die Waren aufpasste. Jener sagte Graven, das er sich vorher die Befugnis von Garond holen solle. Graven schickte ihn zu Garond und als der Ritter wieder kam, holte Graven sich zwei Waffenknechte zur Hilfe, welche ihm einiges an Material zum Bauplatz brachten. Nun war er auf sich allein gestellt und hatte einen Brocken Arbeit vor sich. Er begann damit die Platten für das Dach zusammenzunageln. Als es fertig war, lehnte er es vorerst mal gegen die Mauer und buddelte kleinere Löcher für die Haltestangen. Nun sägte er sie zurecht und auf die passende Größe und schlug mit seinem Schwert an jeweils einem Ende eine Spitze ins Holz. Dann platzierte er sie in die Löcher, sodass sie von alleine nicht umfielen, holte sich einen schwereren Hammer und schlug die Stangen tief genug in den Boden, damit sie auch fest verankert waren. Beim Aufbringen des Daches half ihm ein Waffenknecht, welcher sich gerade auf der Mauer befand. Dieser nagelte sogleich das Dach an den beiden Stangen nahe der Mauer fest und Graven an den beiden anderen. Als der Milizsoldat bemerkte, dass es schon Abend war und sich die meisten längst niedergelegt hatten, überkam ihn plötzlich die Müdigkeit. Er legte die Werkzeuge in die Ecke und das Holz gegen die Wand. Ermüdet schlenderte er in Richtung der Kaserne und legte sich oben angekommen in sein Bett.
10.02.2003, 22:58 #177
Yori
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Während die Paladinen der Gruppe mit ihren Bolzen Deckung gaben,
kletterten die Gefährten die letzten Stufen nach oben. Wieder so
eine Hetztour in die Burg, aber allmählich machte es Yori Spaß.
Sie dankten den Paladinen ohne dessen Hilfe, die Orks sie wohl wieder von der Ramme runtergeholt hätten!
Alle zusammen setzten sie sich ans Lagerfeuer und setzten sich zu den
restlichen Streitern Innos. Von da an wurden die letzten Fleischkeulen
über den Feuer gebraten und Yori packte seine Flaschen Wacholder und Wein aus. Auch die Paladine bedienten sich reichlich, immerhin hatten
sie seit Wochen keinen gescheiten Schluck mehr bekommen. Dann wurde
von der Tour erzählt und während der Wein immer weniger und weniger
wurde, wurden die Snapper immer mehr und mehr.

Ich sage es euch, mindestens 10 Snapper müssen uns angefallen haben!
Sie wollten uns allen an den Kragen und sich an unseren Kadavern satt
fressen, aber nun liegen sie irgendwo da draußen und verfaulen!


Über brenzlige Situationen wurden nun Scherze gemacht, so erinnerte
Boltun Yori an seine Zusammenkunft mit den Eisgolem:

Schaut euch diesen kaputten Typen an. Alle waren schon weiter gegangen, als Yori auf die Idee kam sich noch etwas an den Leichen,
vor dem Eisregion, zu bereichern. Auf jedenfall war er so beschäfftigt, dass er bei nahe den Eisgolem übersehen hätte, der ihn um ein Haar zermanscht hätte! Dann lief er vielleicht, dass habt ihr noch nicht gesehen, stimmts Yori?
11.02.2003, 12:16 #178
Yin&Yang
Beiträge: 638

.Eine weiße Wolkendecke bedeckte den Himmel.Kein Sonnenstrahl konnte hindurchdringen.Der Tag der Rückkehr war gekommen.
Yin packte wie alle anderen die Sachen zusammen.Bald würde er wieder in Sicherheit im Kloster schlafen können.Ohne Angst das jeden Moment tausende von Orks einen Angriff starten würden.
Der Proviantbeutel war komplett leer so das genug Platz für die Bücher und einige "glitzernde" Gegenstände war.
Hostig und Yori standen schon mit Gepackten Sachen im Innenhof und unterhielten sich über Innos und die Welt während Yin und die anderen noch in der Schlafkammer ihre Sachen einpackten.

Vor dem Aufbruch marschierte der hohe Novize zu Garond um ihm Bericht zu erstatten.
Garond wir sind zurück.Die Schürfertrupps haben einige Verluste sie fordern einige Leute.In der Eisregion sammeln sich Golems.Und wir vermuten das ein Drachen dort lebt.Um den Vulkan sammeln sich Feuergolems auch dort vermuten wir einen Drachen.Wir brechen nach Khorinis auf um dem hohen Rat von der Situation zu berichten.
Von dem Dämonlord wollte Yin vorerst nichts berichten wer weiss wie Garon reagiert hätte...
Verdammt...murmelte Garond.Yin schlenderte zurück zu den andeern und gab noch ein paar letzte Anweisungen.
11.02.2003, 14:27 #179
Yori
Beiträge: 657

Als Yin wieder aus dem Haus kam, standen schon alle bereit zum Aufbruch. Er gab noch ein paar Instruktionen und dann machten sich die
Gefährten auf den Weg.
Der Klou war es solange wie möglich nicht von den Orks bemerkt zu werden, so dass sie dann am leichtesten fliehen könnten. Erst würde es in den Wald gehen, wo sie die Orks abschütteln müssten.
Dann Richtung Norden und den Fluss hinauf schwimmen, um dann anschließend den Pass hinauf zu steigen. Sie warteten in dem Mauerstück,
in welchen sich die Ramme verbissen hatte, bis die Luft rein war.

Als die Orks schließlich etwas unaufmerksam wurden stürmte sie los und rannten um ihr Leben. Schnell waren sie über die Ramme hinaus und rannten zwischen den Zelten hindurch. Da nur "wenige" Orks gerade hier waren fiel ihnen leichter als sonst durch die Belagerung zu kommen, aber es war diesmal Tag und nicht stockfinstere Nacht und es würde ihnen sicher schwer fallen die Orks abzuhängen...
23.02.2003, 18:54 #180
Cain
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Als Cain aufwachte, fand er sich auf einem Bett wieder. Er wusste erst nicht so recht einzuordnen wo er war, da zwei Novizen aus dem Kloster besorgt über Cain gebeugt waren. Doch als cain sich erhob und umsah, erkannte er die Gemäuer des Alten Lagers und des Klosters der Feuermagier wieder.

Als Cain sich umsah, erkannte er ein zwei Ritter der Garde und einen Paladin, die den Magier musterten. Der Paladin erhob erst das Wort und sagte Seid froh, das wir euer Licht in der Dunkelheit gesehen haben...bevor die Orks wussten was es ist. Wir haben unser Leben dafür Riskiert, doch ein Erwähler Innos´ ist das allemal wert. der Paladin lächelte und Cain sagte Dafür meinem Segen den Tapferen Kämpfern dieser Festung.

Dann, als Cain sich grad wieder hinlegen wollte kahm ein bekanntes Gesicht zur Tür herein. Es war Milten mit einem Gebräu in seiner Hand.
Mein Bruder.... sagte Cain erfreeut und umarmte seinen Freund. Dann gib Milten ihm das Gebräum und sagte ihm, das er es trinken sollte. Es wird dir das Dasein im Minental erleichter sagte er lächelnd und er schien zu wissen, was Cain durchgemacht hatte.

Und tatzächlich verschwanden die physischen Schmerzen und Cain stanmd auf, alsob nie was gewesen währe. Doch dann spürte er einen Verband auf seiner Stirn. Wir mussten es nähen, du warst in deiner Eile vor eine Standwand gelaufen... sagte Milten und lächtelte wieder. Scheint ja eine Lieblingsbeschäftigung von mir zu sein.... dann stand er auf und sprach etwas mit dem Paladin.

Kurze zeit später verließ Cain das Kloster in Begleitung zuweier Ritter in ihren glänzenden Rüstungen und den Zweihändern. Auf ihrer Brust glänzte das Wappen der Garde und sie waren Innos´treu ergeben.
Neben Cain schritt Milten voran, der auch helfen wollte Shakuras und die beiden unerfahrenen Novizen in die Festung zu schaffen.
12.06.2003, 23:32 #181
Phoenixfee
Beiträge: 1.572

Die Waffenknechte, Ritter und der Paladin die in der Burg waren schauten Tuan immer noch skeptisch, auf Tuan und Fee und Ihre Wölfin. Fee machte sich nichts aus den Blicken und schaute sich auf dem Burghof um gefolgt von Tuan und Cifer der noch ein kurzes Gespräch mit dem Ritter oder Paladin, geführt hatte der den Zugang, über die Orkramme bewachte, kam jetzt hinter ihnen her.

ich würde sagen wir Essen noch etwas und gehen dann schlafen, morgen könnt ihr euch die Burg im hellen ansehen und mir dann Eure wünsche sagen. sagte Cifer und führte sie zu einem Feuer, über diesem Feuer briet ein Waffenknecht ein paar Scavengerkeulen und der Braten Duft machte richtig Appetit.


Nach dem Cifer, Tuan Phoenixfee und Samtpfote etwas von dem Leckeren Braten gegessen hatten. Zeigte ihnen, einer der Waffenknechte, wo der Söldner und die Amazone sich ein Nachtlager machen konnten.
Cifer ging derweil in ein Haus das wohl das Haupthaus war, da der offenen Eingang, von zwei Rittern bewacht wurde.

Nach dem der Hohe Söldner und die Amazone ihre Schlafstädten, bekommen hatten legten sie sich auch schon nieder und schliefen ein.
13.06.2003, 07:06 #182
Tuan
Beiträge: 1.914

Tuan stand schon früh am Morgen wieder auf. Obwohl er eigentlich müde genug von den Kämpfen gegen die Orks war, hatte er nicht allzu viel und gut geschlafen. Es behagte dem Söldner nicht, von lauter misstrauischen bis ihm feindlich gesonnenen Paladinen und Rittern umgeben zu sein. So war er immer ein bisschen angespannt gewesen, auf das kleinste Geräusch achtend. Aber bis jetzt war nichts geschehen.
Nachdem die Morgendämmerung eingesetzt hatte, erhob sich Tuan dann. Er überlegte, ob er schon ein bisschen die Burg besichtigen sollte, entschied sich dann aber dagegen. Am Ende würden ihn die Paladine noch in den Kerker werfen, weil er in aller Frühe herumgestöbert hatte. So setzte sich der hohe Söldner draussen im Burghof auf den Boden und lehnte mit dem Rücken an eine Hauswand. In dieser Stellung blickte er sich ein bisschen um, beobachtete die Wachen auf den Mauern. Nach einiger Zeit holte er aber das Buch über Schwertkampf heraus, das er dabei hatte, schlug es auf und began darin zu lesen.
13.06.2003, 17:14 #183
Longbow
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Um ihn herum war alles still. Long wartete nur noch auf den Tod durch die Axt des Orks. Doch trat der nicht ein.
Mit angsterfüllten Augen blickte er auf und sah den Körper und daneben den Kopf des grünen Kriegers. Etwas höher erblickte er einen Gardisten mit einem blutfarbenen Schwert in der Hand.
„Geht’s dir gut?“ fragte dieser, doch bekam er keine Antwort. Im selben Moment verlor Longbow das Bewusstsein.

Aufwachen tat er in einem Bett aus Heu und in einer Pelzdecke gewickelt. Als er sich umblickte, sah er Steinwände, und ferner hörte er das prasseln eines Feuers. Von draußen klang Getrampel und Quietschen von Rädern in den Raum. Plötzlich ertönte eine Stimme in Longs Ohr:
„Hey du! Bist ja endlich wieder beim Bewusstsein.“
„Wer bist du? Und wo bin ich?“
„Ich bin der Milizsoldat, dem du das Leben gerettet hast – und auch umgekehrt. Und du befindest dich gerade in der Burg im Minental. Also in Sicherheit!“
So langsam wurde Long wieder klarer im Kopf und er erinnerte sich wieder an die Schläge, die ihm ein Ork verpasst hatte.
„Außerdem heiß ich Firen!“
Long stand nun auf, setzte sich auf die Bettkante und schaffte es, endlich in einem verständlichen Ton zu antworten:
„Danke für die Rettung. Bin übrigens Long. Milizsoldat der Garde.“
„Jo, Letzteres hab ich mir gedacht. Ich habe dir auch zu danken. Naja, ich werd dich mal wieder alleine lassen und draußen mit anpacken. Bis bald!“
„Okay, bis bald.“
13.06.2003, 19:15 #184
Sir Iwein
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Iwein atemte erschöpft auf. Während die Paladine, Ritter und Milizen erbittert die Wagen mit dem Nachschub gegen die Grünfelle verteidigt hatten, hatten er und die anderen Rekruten und Waffenknechte mit pochendem Herzen und aller Kraft die Wagen geschoben.

Gerade so hatten sie es in die Burg geschafft ohne von einer neuen Gruppe Orks angegriffen zu werden. Doch glücklicherweise hatte es keine Toten gegeben. Einige Verletzte waren sofort in einem Lager untergebracht worden.

Die Karren mit dem Nachschub standen sicher im Hof der Burg. Einige Waffenknechte aus der Burg schleppten die Sachen davon.
Nun gönnte sich Iwein eine kleine Pause und sah sich im Burghof um. Das war also das Alte Lager, von dem aus die Erzbarone zu Zeiten der Barriere den Erzhandel kontrolliert hatten...
Es machte einen kläglichen Eindruck. Dicke Wolken hingen am Himmel, einige Türme waren eingestürtzt und auch mit der Moral der Soldaten stand es nicht zum besten - zumindest nicht bis jetzt, wo sie Verstärkung erhalten hatten.
Viele Ritter und Milizsoldaten aus der Burg sahen nun staunend und mit glücklichem Gesicht auf die Vorräte und die Verstärkung.
"Innos ist bei uns", riefen sie.

Iwein lief ein wenig im Hof umher und versuchte, den Armbrustbauer zu finden, den er auf dem Weg kennengelernt hatte.
14.06.2003, 08:45 #185
Sir CiferXIV
Beiträge: 4.296

Gähnend streckte Cifer alle Glieder von sich. So gut hatte er lange nicht mehr geschlafen. Nach der alltäglichen Morgenwäsche machte er sich auf den Weg zu Lord Garond. Der Lord war sehr erfreut ihn zu sehen und meinte, dass man sich schon auf einen kleinen Ausflug vorbereiten solle. An den Erzminen musste das Erz sicher abgeholt werden.

Auf dem Burghof stellte Cifer dann auch fest, dass der Konvoi aus der Stadt sicher und wohl auch vollzählig eingetroffen war. So weit so gut. Am Lagerfeuer entdeckte er Fee und Tuan, die mit ein paar Waffenknechten Scavengerkeulen grillten, und setzte sich zu ihnnen. Morgen. brummte er vor sich hin und wandte sich dann der Amazone und dem Söldner zu. Und? Schon entschieden? Wir brechen bald in Richtung Erzminen auf um die Lage dort zu sichern und Erz abzuholen. Ihr könnt ja mitkommen oder habt ihr ein anderes Ziel auf eurer Reise? fragte er und hielt selbst eine Keule übers Feuer.
14.06.2003, 09:49 #186
Taurodir
Beiträge: 3.553

Nachdem gestrigen sehr anstrengenden Tag wachte Taurodir auch endlich auf, und verlies dann sein Zimmer. Weit entfernt war er nicht von Garond, und es war sicher, dass er mit ihm noch einiges zu besprechen haben würde. Doch wollte der Kommandant sich zunächst was zu essen göhnen. Zwar war er nun nicht mehr müde, doch immer noch hungrig.
Die Karren standen auf dem Hof, und wurden mittlerweile leerer, die Kammern der Vorräte wurden allmählich gefüllt. Dies sollte den Leuten hier für eine längere Zeit hoffentlich ausreichen. Wie sehr sich alle darüber gefreut hatten, bis zu ihrer Ankunft schien es wohl wirklich so, dass alle fast dem Ende nah wären.
Nachdem der junge Paladin sein Frühstück beendete, schritt er nun zum Lord. Dieser saß wie es für langer Zeit Gomez tat, auf seinem Thron.

"Kommandant Taurodir! Wie sehr es mich erfreut, nun mit euch zu sprechen."
"Die Ehre gilt auch meinerseits."
Wir danken euch wirklich sehr, ihr habt einiges geleistet. Bis zu eurer Ankunft waren wir alle wirklich dem Ende nahe."
"Dankt nicht nur mir mein Lord, sondern insbesondere den Männern, die sich freiwillig zu dieser Aufgabe gemeldet hatten. Wirklich hervorragende Krieger, ohne die hätten wir all dies nicht geschafft. Doch erfreut es mich sehr, dass man sich darüber hier sehr freut, was ich stets verstehen kann. Doch ist es eine Sache der Verständnis, dass wir unsere Kameraden hier nicht einfach so in Stich lassen."
"Stimmt, die Vorrätskämmern sind nun prahlich gefüllt mit allem.
Doch habe ich dennoch eine bitte an euch. Ich hab auch soeben mit Paladin Cifer gesprochen, und nun sag ich euch auch dassselbe."
"Was kann ich für euch tun, mein Lord?"
"Die Erzminen müssten besucht werden. Ich bin mir sicher, dass Lord Hagen daran sehr interessiert ist."
"Stimmt, so etwas ähnliches hatte er mir kurz vorm Abbruch auch noch erzählt. Die Erzminen also. Gibts da bisher irgendeinen Bericht über die Lage?"
"Bisher nicht, was mich sehr wundert. Ich hoffe nur, dass niemanden was zugestoßen ist. Auf der Karte, die dort auf dem Tisch liegt, sind die Orte gekennzeichnet."
"Gut, ich werd mir all dies genauer ansehen. Ich denke, dass wir uns noch heute auf den Weg machen sollten. Die Gruppen sollten bis zur Nacht stehen. In der Dunkelheit können wir uns wohl am besten an den Orks vorbeischleichen..."
"Ich danke euch. Zwar hab ich kein gutes Gefühl, euch nun auch diese Last zu geben, doch fällt mir kein anderer ein."
"Macht euch keine Sorgen Lord. Mit großer Ehre werd ich diese Aufgabe mit den Männern übernehmen. Wir sehen uns dann bald schon. Werd wohl einiges zu erledigen haben."
"Passt auf euch auf, junger Kommandant!"
Das Gespräch war nun vorüber, ziemlich lang war es gewesen, doch wurde auch über ziemlich wichtige Sachen gesprochen. Ehe er also zurück nach Khorinis aufbrechen könnte, müsste er noch die Erzminen besuchen. Als er nach draußen rausschritt, fiel ihm ein Soldat auf, der während des Kampfes gegen die Orks wirklich tapfer gekämpft hatte, was man wohl loben sollte...
14.06.2003, 10:18 #187
Firen
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Da war er nun. Endlich...Sie waren in dern Burg, vielleicht schon etwas länger, aber Firen hatte bisher noch keine Gelegenheit, genauer darüber nach zu denken.
Der Kampf gegen die Orcs war hart gewesen und hate ihm einiges abverlangt. Aber andererseits dachte, dass er sich gut geschlagen hatte. Nun stand er nur herum, doch gleich musste er sich wieder an die Arbeit machen.
Plötzlich trat Taurodir an ihn heran und sprach ihn an:
Hey, du hast gestern tapfer gekämpft, du hast dich gut gehalten. Und ich soll dir was sagen, du wurdest befördert, du gehörst nun zur Miliz! Firen schaute ihn ungläubig an. Er wurde zur Miliz berfördert...Also wurde seine Arbeit geschätzt...
In der letzten Zeit kam alles so überraschend. Erst sagte ihm Eorl, dass er jetzt Armbrustbauer wäre, und jetzt wurde er auch noch Milizsoldat.
Taurodir lächelte Firen an und sagte noch: Nun komm schon, du hast auch noch Arbeit zu machen, ruh dich nicht auf deinen Lorbeeren aus!
Den letzten Rat nahm Firen ernst, verabschidete sich von Taurodir und lief Richtung Schmiede. Jetzt musste er sich langsam aber sicher mal um seinen neuen Lehrling kümmern, den er gestern fast ganz vergessen hatte.
14.06.2003, 10:33 #188
Sir Iwein
Beiträge: 3.214

Iwein wachte recht spät in einem harten, ungemütlichen Feldbett auf. Man hatte ihm und den anderen Waffenknechten und Rekruten einen Platz in dieser dunklen, stickigen Schlafbaracke zugewiesen.
Mit steifem Rücken erhob er sich und verließ das Gebäude, um sich im Burghof umzusehen.
Einige Jungs trainierten, und man hörte einen Schmied Schwerter bearbeiten. Doch im Prinzip warteten alle nur darauf, das irgendetwas passierte. Eine drückende Atmosphäre, wenn auch viele etwas fröhliche Gesichter machten, seitdem der Trupp angekommen war.

Iwein hatte den Armbrustbauer gestern nicht mehr gefunden, er war einfach zu müde geworden. Er beschloss, in der Schmiede nachzusehen, der Mann hatte ihm ja gesagt, er sei dort zu finden. Sicherlich hatte er sich schon an die Arbeit gemacht.
Tatsächlich fand Iwein den Armbrustbauer dort.
"Morgen, Kamerad", begrüßte ihn dieser. "Auch schon wach?"
Entschuldigt, ich bin noch immer etwas müde vom gestrigen Tag.
"Das kann ich verstehen", grinste der Armbrustbauer. "Du bist gekommen, um zu arbeiten?"
"Ja, ich fragte mich, ob Ihr Zeit für eine kleine Lehrstunde hättet."
14.06.2003, 10:49 #189
Firen
Beiträge: 319

Na klar! Fangen wir mit Bolzen an., sagte Firen zu Iwein, Also, bist du bereit? Iwein nickte und achtete genau darauf was Firen machte.
Also, fing Firen an Du nimmst den Shaft...hier...., steckst ihn auf die Spitze......so....und befestigst ihn.
Er zeigte ihm genau, wie man das eine Teil auf das andere setzen musste und wie man es befestigte.
Bis Iwein es kapiert hatte verging wenig Zeit und jetzt war es an ihm, zu zeigen was er kann.
So...Und jetzt versuch du es!Dann wollen wir mal sehen, wie gut du das kannst. Firen gab Iwein Shaft und Spitze in die Hand und wartete ab. Wenn er so gut war, wie er sich erhoffte bräuchte man ihm es nicht 1000mal erklären.
14.06.2003, 10:57 #190
Tuan
Beiträge: 1.914

Tuan hatte sich gestern die Burg im Minental angesehen. Nachdem rumgegangen war, dass er zusammen mit der Amazone Phoenixfee dem Paladin Cifer das Leben gerettet hatte, begegneten ihm die Burgbewohner etwas freundlicher. Aber nur etwas. Immerhin hatte er mit dem einen oder andern Waffenknecht ein paar Gespräche führen können und hatte ein bisschen was über die Lage hier erfahren. Die Belagerung der Orks, die Drachenangriffe etc. Auch von der Abhängigkeit der Burg von den Transporten mit Nahrung und anderem hatte er gehört. Und selbst gesehen, als so ein Transport gerade noch den Weg in die Burg schaffte. Die Burgbewohner waren alle ziemlich erleichtert über den Nachschub. Dem hohen Söldner war, während er das Ganze verfolgte, der Gedanke gekommen, dass man auf diese Weise den Paladinen einen harten Schlag versetzen konnte. Sollte Lee irgendwann einmal wieder eine aggressive Vorgehensweise gegen die Mannen des Königs in Betracht ziehen, dann wären diese Versorgungstransports ein leichtes Ziel, das aber extrem wichtig für die Burg war. Momentan spielten solche Überlegungen aber keine Rolle.
Als Tuan nun am essen war, kam Cifer zu ihnen und erzählte irgendwas von Erzminen. Das Erz, es war wohl der Hauptgrund, weshalb die Paladine überhaupt noch im Minental waren. Da hatten es die Söldner einfacher, mit ihrer eigenen Mine im ruhigen Khorinis bei der Banditenburg. Jedoch wäre es vielleicht ganz interessant, diese Erzminen hier einmal zu erkunden. Tuan wollte jedoch kein Misstrauen erregen und ausserdem, er war nicht ohne Grund Söldner und nicht Ritter. So sagte er nach kurzem Überlegen: "Hm... Ich könnte euch schon begleiten und euch, falls nötig, im Kampf unterstützen. Allerdings bin ich wohlgemerkt kein Waffenknecht oder ähnliches. Ich bin ein Söldner, und Söldner kommt von Sold..."
14.06.2003, 11:00 #191
Sir Iwein
Beiträge: 3.214

Iwein nahm Schaft und Spitze in die Hand und versuchte, die Spitze zu beschäftigen. Seine Hände zitterten ein wenig, was es ihm erschwerte. Doch nach einigen Sekunden hatte er es geschafft. Die Spitze saß nicht ganz fest und der Schaft wäre ihm beinahe abgebrochen, doch für den ersten Versuch war das Ergebnis gar nicht so schlecht, dachte er sich.
"Gut gemacht, Junge", sprach der Armbrustbauer zufrieden. "Üb das noch weiter, und du wirst immer besser werden. Ich brauche 50 Bolzen. Das schaffst du ja wohl."

So machte sich Iwein an die Arbeit, froh, dass er sich nützlich machen konnte, anstatt ziellos umherzuwandern oder Wachdienst zu halten. Auch wenn es ihm nach einiger Zeit etwas langweilig wurde, arbeitete er doch tüchtig weiter, während sein Meister anfing, eine Armbrust zu bauen.
Staunend sah Iwein immer wieder zu ihm hinüber. Soweit war er noch lange nicht, doch irgendwann würde er es lernen. Froh arbeitete er weiter, bis weit in den Tag hinein.
14.06.2003, 11:43 #192
Firen
Beiträge: 319

Als Firen überzegut davon war, das Iwein auch alleine Bolzen herstellen konnte, machte er sich auf zu seiner Ecke. Nun fiel ihm wieder ein das er als sogenannte "Meisterprüfung" eine Kriegsarmbrust bauen. Schnell machte er sich an die Arbeit. Mit Mühe suchte er passende Teile und setzte sich. Mit Sorgfalt legte er sich alles zurecht und fing mit der Arbeit an.
Diese Kriegsarmbrust war für Firen schwerer als gedacht und langsam aber sicher machte er sich Sorgen ob das nicht eine Nummer zu groß für ihn war. Trotzdem fing er an. Vorsichtig schnitt er alles zurecht.
Die Zeit verging, doch so richtig weiter kam der Armbrustbauer nicht.
Langsam aber sicher hörte er auf setzte sich hin und ruhte sich erstmal aus und dachte nach.
14.06.2003, 14:34 #193
Longbow
Beiträge: 4.035

Long war nachdem Firen verschwunden war gleich wieder eingepennt. Heute aber wollte er den Tag nicht im Bett rumgammeln, sondern sich endlich mal die Burg anschauen.

Draußen sah er bereits, dass alle Karren auf ihren Plätzen waren und die Nahrunsvorräter bereits gelagert wurden. Umso besser für ihn, denn so musste er schließlich nicht mit anpacken.

Als er schließlich mit seinem Rundgang fertig war, und auch kurz Kommandant Garond kennengelernt hatte, setzte er sich neben dem Tor hin und wartete auf irgendeine neue Überraschung. Heimlich wünschte er sich sogar, dass die Orks mit ihren Hunden die Burg stürmen könnten, damit seine Langeweile verging.
14.06.2003, 15:15 #194
Sir CiferXIV
Beiträge: 4.296

Cifer grübelte. Er war ihm ja sowieso nochwas schuldig. Er hatte zwar über ein Jahr im Minental, der ehemaligen Kolonie, gelebt, aber seitdem die Barriere gefallen ist und die Orks hier sin, hatte sich eine Menge verändert. Tuan kannte das Gebiet vielleicht etwas besser. Und mit seiner Söldnerausrüstung bestimmt eine gute Ergänzung. Falls sie das Erz sicher nach Khorinis schaffen konnten, gäbe das sowieso genügend Gold. Abgemacht. Und Fee kann auch mitkommen wenn sie will. Ich werde dann sogleich mal mit Garond besprechen, wie wir das arrangieren. Wir werden wohl 2 Trupps zu den 3 Schürfstellen schicken. Überlegt euch schonmal welche wir davon in Angriff nehmen. Er gab ihnen eine Karte mit den 3 Schürfstellen, die er am Morgen von Garond erhalten hatte. Dann erhob sich der Krieger und begab sich in das Haus des Lords um den Zeitplan zu besprechen.

Auf dem Weg dorthin traf er auf Paladin Taurodir. Er hatte wohl schon Instruktionen bekommen. Wie es aussah sollten sich bis zum Abend 2 Trupps gebildet haben, von denen einer die ehemalige Alte Mine besucht und der andere in Richtung Xardas' ehemaligen Turm aufbricht. Bei Einbruch der Dunkelheit würde es dann losgehen. Cifer nickte und würde den einen Trupp anführen, im anderen wäre dann Taurodir der Chef. Also machte er sich auf den Weg durch den Burghof um einige Leute zusammenzutreiben.
14.06.2003, 15:15 #195
Phoenixfee
Beiträge: 1.572

Phoenixfee war schon den zweiten Tag auf der Burg und so wie gestern war sie auch heute wieder, den Umgang mit dem Schwert am Trainieren.
Einige der Rekruten die nach Augenschein, Fee’s auch noch nicht so Viel Erfahrung mit einem Schwert hatten, unterhielten sich hinter vorgehaltener Hand und grinsten, wenn sie sogar nicht lachten.
Phoenixfee meinte öfters einmal, die begriffe „Weiber“ oder „Ballett“ zu hören, äußerlich lies sie sich nichts anmerken sie trainierte verbissen weiter, aber innerlich ärgerte sie sich, die sollten es erst einmal besser machen und am liebsten würde sie diesen Kerlen die sich über sie lustig machten es mal ordentlich zeigen.
Sie überlegte schon ob sie nicht einmal wieder Schussübungen wachen sollte und da ganz ausersehen mal das eigentliche Ziel verfehlen und so einem Sexistischen Kerl mal einen Pfeil, nur ein ganz kleinen in den Hintern zu schießen.

Am Nachmittag steckte sie ihre Schwert weg und da ihr Magen knurrte ging sie mal gucken wo sie was zu essen auftreiben konnte und vielleicht lief sie ja Tuan über den Weg, Er hatte Ihr wieder ein paar Anweisungen gegeben und hatte sich wieder mit diesem Buch in irgendeine Ecke zurück gezogen und war bestimmt beim Lesen.
14.06.2003, 16:14 #196
Tuan
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Nachdem Tuan nun also mit einem der Trupps gehen würde, um die Erzminen der Paladine zu sichern und Erz abzuholen, wollte er sich etwas darauf vorbereiten. So betrachtete er die Karte, welche ihm Cifer gegeben hatte, und studierte die Orte, an denen sich die Camps befanden, genau. Die eine Mine war in der Nähe des ehemaligen Neuen Lagers, soweit Tuan wusste, befand sich früher nahebei die Alte Mine. Diese war damals ja eingestürtzt, was zur Folge hatte, dass die Gardisten die Freie Mine der Söldner überfie... Tuan verharrte völlig bewegungslos. Plötzlich fiel es ihm wie Schuppen von den Augen. Er hatte Cifer wirklich schon einmal gesehen. Nämlich nach der Rückeroberung der Freien Mine! Damals hatten Ceyx und Tuan die Leichen geplündert. Einem Gardisten hatte Tuan eine wundervolle Armbrust abgenommen. Später am Abend, als Ceyx und er zusammen in ihrer Hütte sassen, war plötzlich ein Gardist aufgetaucht, hatte sie bedroht, die Armbrust geschnappt und war damit verschwunden. Dieser Gardist war Cifer gewesen! Tuan hatte gewusst, dass die Revanche irgendwann kommen würde. Er hatte aber nicht gewusst, dass er Cifer das Leben retten würde. So konnte es gehen...
Später am Tag hatte Tuan Phoenixfee noch ein paar weitere Tipps gegeben. Dann war er mit seinem Buch in einer ruhigen Ecke verschwunden.
Nun hockte er immer noch dort, in sein Buch vertieft. Doch plötzlich fiel ein Schatten über ihn und der hohe Söldner hob seinen Kopf. Fee stand über ihm. "Na, wie gehts? Alle Übungen gemacht?" Fee nickte. Tuan klappte das Buch zu und stand auf. Dann meinte er: "Sehr gut... Weisst du was?" Er blickte sich schnell um, dann stahl sich ein Grinsen auf sein Gesicht. "Einige dieser Waffenknechte hier sind doch recht eingebildet. Wie wärs, wenn du ihnen mal ein bisschen Respekt einbleuen würdest?" Fee wirkte etwas verwirrt, schien aber doch ungefähr zu wissen, worauf Tuan hinaus wollte, denn auch sie grinste nun. Tuan betrachtete eine Gruppe Waffenknechte, dann deutete er mit seiner Hand auf einen. "Dieser dort, was hälst du von einem Kämpfchen gegen ihn? Komm, wir fragen ihn gleich mal..." Damit nahm der Söldner Fee bei der Hand und zog sie zu den Waffenknechten. Bei ihnen angekommen sprach er den ausgesuchten Mann an: "Tag. Meine Schülerin hier braucht einen Gegner, um ihre Schwertkünste ein bisschen zu trainieren. Würdest du dich zur Verfügung stellen?" Nach einem Augenblick der Überraschung nickte der Waffenknecht und grinste dreckig. "Na, aber sicher doch..." Er blickte seine Kumpels hämisch an. "Das wird ein Spass, was?"
Tuan gab Fee nochmals ein paar Ratschläge. Zum Beispiel, dass sie mehr auf Geschwindigkeit setzen musste, da ihr Schwert kürzer war als das des Waffenknechts und er kräftiger war. Aber im Grunde genommen wusste Fee mittlerweile, was sie zu tun hatte. Dann stellte sich der Söldner zu den andern Waffenknechten und der Kampf konnte beginnen.
14.06.2003, 20:29 #197
Phoenixfee
Beiträge: 1.572

Hämisch grinsend stand der Waffenknecht, mit gezogenem Schwert, Phoenixfee auf dem Trainingsplatz gegenüber, die auch Ihr Schwert gezogen hatte.
Angespannt wartete sie auf den Angriff des Waffenknechts, dies war Ihr erster Trainingskampf mit einem Fremden und wie sie diesen Kerl einschätzte, würde es ihm nicht gefallen, vor seinen Kameraden, gegen eine Frau zu verlieren. , Sie rechnette also mit fiesen Tricks desjenigen.

Hey, Süsse. Wie lange soll ich dich über den Platz scheuchen? fragte der Kerl grinsend und einige seiner Kameraden lachten.
Phoenixfee antwortete nicht sie war viel zu sehr auf die Bewegungen des Waffenknechts konzentriert.

Der Waffenknecht Griff als erster an und die ehr schlaksigen Angriffe, konnte Fee ohne große Probleme Blocken.
Sie wusste nicht was sie machen sollte und sie lies sie den Waffenknecht erst einmal kommen, wie vor ungefähr 2 Wochen den Gobelin.
Der Waffenknecht bekam wahrscheinlich einen falschen Eindruck von Phoenixfee den sie war bis jetzt ehr immer in der Defensive.
Sie griff selber kaum an und so machte der Kerl sich während des Kampfes, weiter lustig über Phoenixfee, bis es ihr dann doch zu viel wurde,
Der Waffenknecht Griff wieder an und auch diesmal Blockte sie den Schlag aber so das die beiden Schwerter mit einem metallisch schabenden Geräusch aneinander vorbei schliffen und die beiden Parierstangen sich berührten.
Süßer, du brauchst kein Schwert, sondern ein Krückstock und da währ meine Großmutter noch besser mit, als du. sagte Fee grinsend und stieß den Waffenknecht weg und führte jetzt Ihrerseits ein Paar angriffe.

Schnell wechselte sie die Kombinationen links, rechts Stoss, rechts, Stoss, links, links, die Kombinationen, die sie von Tuan gelernt hatte und variierte dabei auch.
Der Waffenknecht Grinste jetzt nicht mehr und auch von seinen Kameraden war kein Lachen mehr zu hören, den jetzt befand er sich in der Defensive und er stolperte nur noch Rückwerts, wie es schien konnte er die schnellen Attacken Fee’s nur mit mühe auszuweichen oder Blocken. Immer wieder traf Stahl auf Stahl.
Phoenixfee lies, ihn mal einige Sekunden um Luft zu hohlen und dieser Kerl nutzte das und griff wieder seinerseits an und diesmal nicht mehr so Schlacks, mit vor Anstrengung und Wut verzehrtem Gesicht führte er einen gewaltigen schlag, er holte weit aus, trat einen schriet auf Phoenixfee zu und die Klinge schnitt durch die Luft.
Fee wich mit einem Schritt nach rechts aus schlug seitlich mit aller kraft auf die Klinge des Waffenknechtes und dieser kam durch seinen eigenen Schwung ins straucheln, stolperte an Fee vorbei die mit ihrem Schwert ausholte, es aber drehte und mit voller wuscht traf die Flache Seite ihres Schwertes den Hintern, des Waffenknechtes, das diesen jetzt vollends aus dem Gleichgewicht brachte und dieser legte sich vor den Augen seiner Kameraden, Tuan’s und Phoenixfee in den Staub des Trainingsplatzes.
Mühsam wellste er sich auf den Rücken doch da stand auch schon Fee über ihn mit einem Fuß auf dessen Schwert und die Spitze ihres Schwertes zeigte auf die Kehle des am Boden liegenden Waffenknechtes.

Wie mir scheint habe ich wohl unseren Kampf gewonnen. sagte Phoenixfee und der Waffenknecht nickte mit einem doch recht zerknirschten Gesichtsausdruck.
Fee steckte Ihr Schwert weg und half dann ihrem Kampfpartner auf die Füße, der Ihr dann aber gratulierte und sich dann den Staub von seiner Rüstung klopfte.
Phoenixfee drehte sich zu Tuan um und erwartete seine Meinung von dem Kampf.
14.06.2003, 20:57 #198
Tuan
Beiträge: 1.914

Tuan musste noch immer lachen. Der Gesichtsausdruck des Waffenknechts war einfach zu komisch gewesen. Ebenso wie der seiner Kumpane, als sie sahen, wie ihr Freund zu Boden ging. Aber wenigstens hatte der Mann genug Ehre in sich, um seine Niederlage halbwegs mit Würde zu tragen. Er hatte ja auch nicht wirklich schlecht gekämpft. Er hatte nur Phoenixfee unterschätzt und war danach wütend geworden.
Als sich der hohe Söldner schliesslich wieder etwas beruhigt hatte, wandte er sich an seine Schülerin: "Gut gemacht. Auch wenn mir persönlich deine Verzögerungstaktik nicht gefällt. Aber hier hat sie sehr gut funktioniert. Du musst bloss aufpassen, dass du sie nicht bei einem falschen Gegner anwendest. So gut ist deine Verteidigung nämlich noch nicht, dass du einen erfahrenen Kämpfer lange genug blocken könntest. Aber du bist ruhig geblieben und hast den richtigen Augenblick abgewartet. Danach gezielt und schnell angegriffen. Wirklich gut." Tuan kratzte sich hinten an seinem Hals, dann sagte er: "Ich denke, du hast die Grundbegriffe im Schwertkampf verstanden und kannst nun genügend gut mit deinem Schwert umgehen. Von nun an widmen wir uns schwereren Übungen und verfeinern deine Technik." Fees Augen glühten, einerseits wahrscheinlich wegen dem Lob, andererseits wegen den nun schwierigeren Übungen, vermutete Tuan. "Ausserdem solltest du dir langsam Gedanken darüber machen, was für ein Schwert du in Zukunft führen möchtest. Dein Wolfszahn hat langsam ausgedient, finde ich."
Zusammen marschierten die beiden in die Richtung eines Lagerfeuers. "Jetzt gibts was leckeres zu essen und zu trinken, danach brechen wir wohl schon bald mit den andern auf, um zu diesen Erzminen zu gehen..." erklärte Tuan der Amazone. Er setzte sich ans Feuer und liess sich einen Becher mit Wasser geben.
14.06.2003, 21:34 #199
Taurodir
Beiträge: 3.553

Mittlerweile war es schon dunkel, doch war es auf dem hof noch ziemlich lebending, kein wunder, die zwei gruppen würden gleich aufbrechen. Taurodir hatte alles wichtige mit Lord Garond besprochen. Die Gruppen waren mit allem, was sie brauchen würden, ausgerüstet. Es könnte schon gleich losgehen. Paladin Cifa, der sich ganz in der Nähe des Kommandanten stand, würde sich in seiner Gruppe befinden. Zunächst war zwar abgemacht, dass er selbst eine gruppe leiten würde, doch wurde später doch noch ein andere leiter der zweiten gruppe gewählt, nämlich yale, der schmied aus khorinis. er kannte sich auch bestens aus im minental. Dazu war es wohl besser, wenn der Kommandant sich in der Nähe von Cifer befinden würde, ein wenig misstraurisch war er schon gegenüber dem Söldner, obwohl er versuchte, diesem nun zu trauen, denn galt es für ihn nicht, einen Menschen nach seinem Lager zu beurteilen. Die Gruppen waren recht klein, denn zu auffällig wollte man keineswegs sein. In der ersten gruppe befanden sich der Kommandant, Paladin Cifa, sowie seine zwei Gefährten und noch zwei Ritter. 6 Leutz waren da eigentlich schon zu viel, doch sollte es zum Kampf kommen, wäre es wohl besser, wenn sie ein paar klingen mehr unterstützen würden.
yales's gruppe war ungefähr genauso groß. Ziel für die gruppe des jungen paladins war xardas turm. Besucht hatte er selbst diesen selten, betreten hatter er den turm noch nie.
Die Sterne waren schon am Himmel zu erblicken, die letzten Vorbereitungen wurden getroffen, doch ging es jetzt los.

"Gut Krieger, wir brechen jetzt gleich auf. Vorsicht ist geboten, versucht so leise wie möglich zu sein. Wir benutzen die Ramme und halten von dort aus Marsch in Richtung des Turmes. Ich hoffe, ihr seid bereit, dann lasst uns nun losschreiten..."
Die Kämpfer verabschiedeten sich noch mals von allen, und ehe Taurodir ging, sprach er noch einmal mit Yale ein letztes Wort. Hoffentlich würde diesem nichts zustößen. Nun ging es aber los, die ersten waren schon dabei, durch die ramme hinauszuschreiten. Dunkel war es, doch orks waren kaum zu erblicken. Sie schienen ihren schlaf zu halten, falls die überhaupt möglich sein sollte.
14.06.2003, 22:13 #200
Longbow
Beiträge: 4.035

Der Jäger war gleich eingedößt, als er sich am Tor niedergelassen hatte. Doch nun wachte er auf und bemerkte allgemeine Aufbruchsstimmung.

An der Orkrampe sah er gerade Taurodir, einen Paladin, den er schon etliche mal gesehen hatte, aber immer noch nicht kannte und noch einige mehr Soldaten runter laufen. Da er gerad nichts zu tun hat, schleppte er sich hoch und ging zu der kleinen Gruppe. Zwar hatte er keine Ahnung, wo es hinging, aber war es ihm auch völlig egal. Er sehnte sich wie seit langem nicht mehr nach einem kleinen Abenteuer!
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