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Hinter den Bergen
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10.10.2003, 19:20 #126
Srezor
Beiträge: 853

Srezor war tagelang nur hinter Ismael hergelaufen. Nun waren sie im neuen Tal angekommen. Wilden Tieren waren sie begegnet, doch durch Srezor's neugelernte Kampfkünste und Ismael's Können im Umgang mit dem Schwert hatten sie sich durchgeschlagen. Srezor sah sich im neuen Lager um. Hier und da bauten Novizen an ihren Hütten. Viele waren gekommen, doch längst nicht alle. Sie kommen sicher noch nach, hatte sich Srezor gedacht und nach einer spannenden Baumsuche war er zur Ruhe gekommen.
Als er dann aufgewacht war schmerzten ihm alle Knochen. Ihm schoss der berühmte Gedanke durch den Kopf : "Ich bin auch nicht mehr der Jüngste!", doch das mit einem Alter von 18 Jahren zu behaupten ist eine Frechheit gegenüber der Natur, doch eins stand fest. Er brauchte eine Hütte und so machte er sich auf die Suche nach seinem Freund Ismael. In seinem Kopf war eine völlig verrückte Idee herangewachsen. Sie könnten sich eine Hütte bauen und zusammen wohnen. Srezor grübelte : "Holz gibt es hier genug. Mit Hammer und Nagel durfte es auch kein Problem geben, aber so eine Hütte zu bauen...." Srezor war überhaupt nicht bewandert in den Fertigkeiten eines Tischlers und erst jetzt fiel ihm ein das er eine wichtige Sache vergessen hatte : Die Zustimmung Ismaels. Vielleicht wollte der ja lieber mit der jungen Rüstungsschmiedin zusammenwohnen. Srezor grinste in sich hinein. Er dachte nach wie es wohl ZACK! Mit einem lauten Rums war er gegen einen Baum gelaufen. Verwundert rieb er sich die schmerzende Stirn. Er war wohl einfach losgelaufen. Und zwar nich nur irgendwohin sondern den Weg zu Fortuno, aber dem im Pyramidental. Im neuen Sumnpf schienen andere Regeln zu herrschen. Da sehr er plötzlich ein helles Licht. Srezor checkte die Gegend vor seinem Kopf ab. Kein Baum. Es musste also wirklich da sein. Es schien einFeuer zu sein, war aber vom Dunst des Sumpfes völlig verschleiert. Er näherte sich ihm und bemrkte nicht die Gestalt in seinem Rücken. Sie schuckte ihn aufs Lagerfeuer zu und fing ihn im letzten Moment noch auf. "Hätt ich dich nicht aufgehalten!", begrüßte Ismael seinen alten Weggefährten. "Hallo Ismael ich habe dich schon gesucht. Was hältst du davon wenn wir uns eine Hütte bauen? Irgendwo müssen wir ja wohnen oder hast du schon eine?"
10.10.2003, 19:27 #127
Khalef
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Sky stöhnte. Den ganzen Tag hatte er mitgeholfen, eine schmale Grube auszuheben, in die die Sumpfler später die Bretter zum Aufbau der Hütten hineingetan hatten. Zuvor hatte er noch beim Aufbau der Palisade mitgeholfen.

Erschöpft lies er sich neben seinen Wolf Seek fallen. Der hatte sich den ganzen Tag in die Sonne, soweit Sonnenstrahlen durch die Bäume scheinen konnten, gelegt. Als Sky sich neben ihn setzte, gähnte er herzhaft.

"Du hast ein Leben !" sagte Sky zu ihm. "Was wär nur passiert, hätte ich dich nicht aufgenommen ? Hättest wohl Leute um ihren Proviant erleichtert was ?" Sky wischte sich den Schweiß ab. "Ach was solls... Komm alter Junge, zurück nach Khorinis ! Ich muss noch ins Sumpflager !"

Sky und Seek erhoben sich und machten sich auf den Rückweg. Zum Glück hatte die Gruppe auf dem Hinweg alles Viehzeugs in der Nähe der Wege getötet, es bestand also keine Gefahr für die beiden. Nach ein paar Minuten im Laufschritt erreichten sie den Gebirgspfad, den sie entlang gingen. Kurz danach stießen sie auf die Höhle, die den Tunnel und Übergang nach Khorinis darstellte. Sie schritten hindurch.
10.10.2003, 19:31 #128
(pisi)Härda
Beiträge: 463

Eine kleine Beule an Srezor Stirn zeugte von einer recht jungfräulichen engen Beziehung mit einem Baum. Ismael musste grinsen.
"Nicht so voreilig... Ich hab schonmal ein Haus gebaut, und es ist eine verdammte Arbeit." Ismael dehnte sich und grummelte etwas, dann zündete er sich einen Grünen Novizen an, der gerade in seiner Hand erschienen war. "Wie wärs denn, wenn wir ersteinmal in eine der Höhlen hier einziehen. Die sind wesendlich gemütlicher und nicht einfach zu finden. Aber ich" Imsael nahm einen tiefen Zug und inhalierten den Rauch mit einem zeitfüllenden Zischen und grinsen "habe einige schöne hier gefunden." Er grinste Srezor verschlagen an. "Und vielleicht erklärt sich ein Verwalter bereit uns ein paar nette Einrichtungsgegenstände zu überlassen..."
Srezor erwiederte das verschlagene Grinsen und wusste, worauf Ismael hinaus wollte. Mit Ismaels gefährlich-dunklem Aussehen und Srezors Schnelligkeit konnte man schon einiges machen...
10.10.2003, 19:50 #129
Srezor
Beiträge: 853

Srezor grinste breit. Eine Höhle war keine schlechte Idee und versprach sogar lustig zu werden. Er roch schon ein neues Abenteuer und der Duft war betörend.
Srezors Wesen hatte sich in der Zeit im Sumpf sehr verändert. Früher war er der verschüterte Barde der keine Mühen gescheut hatte NICHT auf ein Abenteuer zu müssen, doch einmal blutgelckt steigerte er sich nun immer weiter hinein. Seine Finger umspielten seinen Schwertgriff, worauf Ismael grinsend meinte : "Hey, wir wollen uns das Zeug nur "ausleihen" und niemand umbringen!" Erschrocken steckte Srezor das Schwert weg, er war nur plötzlich drauf und dran gewesen alles zu tun. Schuldbewusst schaute er zu Ismael, als dieser ihm aber mit voller Kraft entgegen grinste konnte Srezor nicht mehr beleidigt sein und so setzten sie sich nieder um sich zu beratschlagen.
Wer kommt dafür in Frage? Wo konnte man die Sachen ausleihen? Srezor hatte keine Ahnung davon, Ismael wie es schien schon, doch Srezor merkte das es so eine Art Probe war und so grübelte er ausgiebig.
Er hatte von einem Piraten gehört der so mit ziemlich allem handelte. Besonders mit Schnitzwerk. GROßEM Schnitzwerk. Das heißt : Betten, Tische, Stühle. Nur wie sollten sie ihre neugewonne Ausrüstung dann transportieren? Srezor schlug vor ein paar Ahnungslose Novizen einzuspannen. Der Vorschlag wurde angenommen.
Stille. Srezor und Ismale schlichen durch die Landschaft zur Höhle des Piraten. Die Gesichter hatten sie sich mit Schlamm vollgeschmiert, damit man sie nicht erkennt. Ismael meinte zwar das Srezor immer so herumliefe und deswegen die Tarnung nicht ganz so perfekt war doch Srezor hatte ihm darauf einfach nur eine Hand Schlamm ins Gesicht geworfen. Die darauf dolgende Schlammschlacht war nur von kurzer Dauer da, die eingestellten Novizen etwas merkwürdig beäugten oder beschämt wegsahen. Ein helles Licht viel ihnen entgegen. Das Lagerfeuer des Piraten. Leise pirschten sich Srezor und Ismael an ihn heran. Srezor sah sich um. In der Dunkelheit konnte er nicth erkennen, doch seine Hände ertasteten einen kleinen Stein. Srezor nahm ihn und warf ihns Gebüsch hinter dem Lagerfeuer. Der Pirat drehte sich verwundert von Srezor und Ismael weg und besah sich das Gebüsch. Ismael war jetzt Feuer und Flamme. Irgendwoher hatte er nun plötzlich einen Knüpller hergezaubert und schlich sich an den Piraten heran. Der spürte instinktiv die Gefahr und drehte sich um, doch zu spät, er sah nurnoch Ismaels schmutziges Grinsen und dann die Sterne und das obwohl er auf dem Bauch lag.
10.10.2003, 20:54 #130
Sirius
Beiträge: 1.059

Das herzhafte Gähnen eines Novizen war zu hören. Xephon war erwacht.
Verwirrt blickte er um sich. Er fand sich auf dem morschen, bemoosten Baumstamm wieder, auf dem er sich am Vorabend zum Schlafen niedergelassen hatte.
Aus der Ferne konnte man viele Geräusche vernehmen. Hämmern, sägen, ab und zu auch das geschaffte Stöhnen eines kaputten Novizen. Es hörte sich an wie ... Bauarbeiten.
Was war geschehen? Von dem etwas Abseits gelegen Stamm, den Xephon sich ausgesucht hatte, hatte er keinerlei Sicht. Alles war durch Lianen und Bäume verdeckt.
Als er sich die Gegend ansah, fiel dem Novizen auf, wie seltsam dunkel es war. Wie lange hatte er bloss geschlafen?
Sich den Kopf kratzend sah Xephon gen Himmel, kein einziger, armseliger Sonnenstrahl war zu sehen. Er musste den kompletten Tag verschlafen haben. Es schien bereits Abend, wenn nicht sogar Nacht, zu sein. Wurde er bereits vermisst?
Gerade wollte sich der Novize hinstellen, um sich zu seinen Glaubensbrüdern zu begeben, als er mit einem schmerzerfüllten „Aua!“ wieder zurück auf den Stamm fiel.
Ihm war die Ursache bereits bekannt. Genervt beäugte er seine Kniescheibe, auf die er gestern zwei schmerzhaften Hiebe des schwarzen Gobbos bekommen hatte. Offenbar war sie stark angeschwollen.
„Verdammte kleine Biester! Wenn ich noch mal einen von den kleinen Scharlatanen erwische, dann setzt es aber was!“
Stiess er verärgert hervor. Genervt reib er über die linke, geschwollene Kniescheibe, um seine Schmerzen ein wenig zu lindern.
Doch der Schmerz wollte nicht nachlassen. Es tat weh, als wenn das ganze Bein gebrochen wäre. Na ja, zumindest hatte er nun endlich seinen Meistertitel. Der Gedanke an den Titel, lies den Schmerz langsam aber sicher schwinden und stattdessen die Euphorie des Vortages in ihm hochkommen.
Mit Genugtuung blickte er auf Valermos. Die Klinge war glänzend sauber, hing immer griffbereit in seiner Gürtelschlaufe. Er fühlte sich sicher, gegen jegliche Gefahr gewappnet.

Schlussendlich rappelte sich Xephon dann doch, mit einem wohl vernehmbaren Stöhnen, auf.
Es half alles nichts, er musste schliesslich schauen, was seine Glaubensbrüder dort trieben. Ausserdem plagte ihn der Hunger.
Es sah erbärmlich aus, wie der Novize durch den Sumpf humpelte.

Dennoch, bald hatte er sein Ziel erreicht. Und er hatte recht behalten.
Hier herrschte ein reges Treiben. Offensichtlich wollten sich einige Sumpfler hier niederlassen.
Gar keine so schlechte Idee, hier könnte ich es auch ganz gut aushalten...
Dachte Xephon, während er den fleissigen Schläfergläubigen zuschaute. Alle packten hier mit an, auch die Höherrangigen scheuten die Arbeit nicht.
Dies war eines der Merkmale, die Xephon an der Bruderschaft so schätzte. Man war hier nicht gleich ein anderer Mensch, nur weil man höherrangig war. Im Gegenteil, es herrschte grosser Zusammenhalt und man arbeitete gut zusammen.

Xephon hatte sich auf dem Boden niedergelassen, er konnte das ständige Stehen nicht ertragen.
Nach gewisser Zeit, kam ein Templer auf ihn zu. Verwirrt schaute er den Novizen an.
„Wo kommst du denn jetzt noch her? Und willst du nicht arbeiten?“
„Ich habe den ganzen Tag verschlafen, entschuldigt. Ich habe Gestern meine Prüfung zum Einhand-Meistertitel abgelegt.“

Xephon richtete sich mit schmerzverzerrtem Gesicht wieder auf und hob seine Novizenrobe leicht an.
"Und nun ... seht ihr? Mein Knie...“
„Oh ich seh schon. Na gut, unter den Vorraussetzungen kannst du nicht Arbeiten. Ruh dich ein wenig aus, vielleicht ist es ja bis Morgen etwas besser.“
„Ich danke euch, Morgen wird es wohl gehen. Hoffe ich zumindest.“

Dankend blickte er den Templer an, dieser wand sich mit einem Nicken ab und ging wieder seinen Arbeiten nach.

Der Novize folgte dem Rat des Templers und legte sich einfach auf den Erdboden. Er fröstelte ein wenig und das Gefühl des Hungers war auch nicht gerade wohltuend.
Noch ein letztes Mal, blickten die schlangengelben Augen an diesem Tage gen Himmel. Dann schloss Xephon seine Augen und war kurz darauf in einen tiefen Schlaf versunken.
10.10.2003, 20:55 #131
Angroth
Beiträge: 2.494

An der Ruine war er eingeschlafen, an selber erwachte er nun wieder; erwartete ins Licht blicken zu können - weit gefehlt. Dunkelheit empfing ihn als sei sie nie fort gewesen, beinahe wollte Angroth das auch glauben.
Sein Blick glitt hinauf ans Firmament, klar und schön glitzerten die Himmelskörper in der kühlen Nacht, ein voller Mond stand am Himmel und erhellte alles auf eine Weise, die das gesamte Sein dieses Ortes noch imposanter erschienen ließ.
Fast geräuschlos erhob der Krieger sich von seinem Schlafplatz, streckte sich und gähnte schlaftrunken. Die Rüstung und das Gewand waren bei seinen Streckversuchen ein wenig Hinderlich, doch es kam nicht der Unmöglichkeit gleich. Bedacht wanderte das scharfe Auge des hohen Templers über die schlafende Landschaft; Baumwipfel neigten sich im Wind, einige wenige Vögel gingen ihrer Jagd nach und die ersten Blätter schienen langsam aber sicher ihren Weg zu dem Element zurück zu finden, dem sie einst entsprungen waren.
Tief atmete Angroth die kühle Luft ein, unterdrückte ein Frösteln. Immer noch war ihm das Gefühl, dass sich seine Lungen wieder füllten, dass sein Blut durch seine Adern floss, dass er wieder die Dinge des Lebens erkennen vermochte, fremd.
Während er träumerisch zwischen den eingestürzten Mauern der Unbekannten stand und in die Ferne schaute, schweiften seine Gedanken zu jenem Abend zurück, da er und Samantha in der Taverne saßen.
Wein war ausgeschenkt worden, sie hatten einander nur verlegen angelächelt, und er hatte endlich den Mut aufgebracht, ihr seine Gefühle zu beichten. Sie war Ohnmächtig geworden. Er hatte darüber gelacht - zu diesem Moment. Im Nachhinein fand er es gar nicht mehr so lustig, es war ihm sogar ein wenig peinlich. Was mochte sie über ihn denken, jetzt da er einen solchen Schritt gewagt hatte?
Hatte er sie missverstanden, ihre für ihn eindeutigen Signale nur freundschaftlich gemeint? Was für eine Vorstellung!
Er ballte die Fäuste, zog die Brauen zusammen und sah wütend drein. Nein, das konnte nicht sein, das war einfach unmöglich. Sie hatte sein Geständnis noch nicht beantwortet, die Nähe zu ihm aber wohl gesucht; so hatte er sie genossen. Sein Entschluss stand fest, er hatte Zeit, er würde warten ...
Ein Rumoren und laute Geräusche ließen ihn aus seinen Gedanken schrecken, er sprang rasch zu der Mauer herüber, da er hinab auf den Vorplatz sehen konnte.
Da fehlte doch jemand!
Und was war das in dem Korridor da hinten? Schwaches Flackern drang durch die Dunkelheit heraus, wohl ward dies der Schein einer Fackel. Hatte sich jemand von den rastenden dazu durchgerungen, das innere des Felsens zu ergründen?
Neugierde erfüllte seinen Geist, und er war wieder voll im Hier und Jetzt. Raschen Schrittes lief er herüber zum Eingang, sah misstrauisch hinein. Das Mondlicht tastete nicht in derlei Tiefen, er würde sich auf die Magie verlassen müssen. Hastig suchte der hohe Templer die Lichtrune heraus, hörte immer noch lautes Poltern und dumpfe Laute - ein Kampf?
Ah, da war ja die Rune! Rasch ward sie von der linken Faust umschlossen, während die Rechte schon seit Herzschlägen die Erzklinge wog. Ein Momentum der Konzentration, schon zwängte sich ein Lichtball gleißender Mentaler Kraft aus dem Stein, wanderte auf Geheiß empor über des Beschwörers Haupt, warf sein klares Licht voraus.
So folgte der Krieger dem engen Gang, sah sich die zahlreichen Wandbemalungen an, war beeindruckt von der Kunstfertigkeit dieses frühen Volkes dem sie da auf der Spur waren.
Das Rumoren war nun lauter, die Erde zitterte leicht unter irgendwelchen Erschütterungen. Gröhlen schallte wie eine Flutwelle an ihm vorbei, schlagartig ward ihm bewusst wem er da in die Arme zu laufen beabsichtigte: Golems! Mit dem Schwert war jenen nicht beizukommen, da bedurfte es schon anderer Methoden.
Wieder fiel ihm seine Magie ein - wie nützlich sie doch erschien! Mit der Windfaust würde er die magischen Wesen auf Abstand halten können, während er die verlorene Person der Gruppe suchte. Warum er das tat, wusste er immer noch nicht, ging ihn doch nichts an, was die anderen Menschen planten.
Sein Denken wurde wieder abgehalten, als plötzlich einer der erwarteten Golems um eine Korridor Ecke gestürzt kam, direkt auf ihn zu. Zum Glück hatte er sich einigermaßen zurechtgefunden, so war es nicht schwer der trägen Kreatur auszuweichen. Allerdings übersah er bei seinem Satz zurück eine Unebenheit im Boden, stolperte und fiel gen Boden.
Als er schon den Aufprall erwartet hatte, da umfing ihn ein weiteres Mal Dunkelheit, seine Lichtkugel folgte ihm herab.
Hart folgte der Aufschlag auf dem Rücken, es presste ihm alle Luft aus den Lungen. Keuchend und pfeifend atmete er erneut ein, wollte sich aufrichten und stemmte sich vom Boden ab, verlor aber die Kraft und sank wieder zurück, sah noch das Licht verschwinden und dann war es dunkel.
10.10.2003, 21:06 #132
Xion1989
Beiträge: 574

Xion schaute sich um und dachte nach. Er schritt langsam durch die gegend und wollte zurück in sein altes lager. Er schritt gemüdlich durch die gegend und zündete sich einen stengel Kraut an. Vieleicht würde er ja bald seine magie prüfung ablegen können und so schritt er gemüdlich zum Pass. Gemüdlich und mit seinen runen in den Händen schritt er durch die gegend und kam nun endlich am pass an. Er war glücklich seine drei Runen zu haben und kam nun am pass an. Gemüdlich schritt er hindurch und machte sich auf den weg ins Sumpflager...
10.10.2003, 21:57 #133
Trulek
Beiträge: 1.337

Trulek war so frei gewesen und hatte sich die Zeit genommen um sich ein bisschen in der Gegend umzusehen. Auf der gegenüberliegenden Seite des Sumpfes war die Landschaft ganz anders. Es gab einen Weg bergab und einen großen Felstunnel, der einen weiterführte. Jetzt da der Templer alleine war zog er es auch vor nicht sehr viel weiter zu gehen, wer wusste schon was für Gefahren dort lauern konnten, Trulek nicht. Deshalb zog er es vor sich wieder zurück zu begeben, zurück zu Xalvina und mal schauen was sie so machte. Angekommen war Xalvina jedoch nicht da. Niemand war an der kleinen Lagerstelle zu finden, aber Xalvina hätte ihren Lehrmeister gesagt wenn sie weiter weggegangen wäre. Der Templer überlegte, aber dabei wurde er unterbrochen. Ein lautes Rumoren war in dem langen Gang des Templers zu hören und auch Lichtscheine. Die hatten sich doch wohl nicht da reingewagt so ganz alleine, da könnte ja alles passieren.

Auch wenn er es nicht wirklich wollte, so machte er einen Schritt weiter in Richtung Tempel. Ein letzter Blick hoch zum Himmel, Atemzug und er schritt weiter hinein. Weit kam Trulek jedoch nicht, Dunkelheit umfing ihn und wäre das Mondlicht von draußen nicht gewesen, so hätte er nicht gewusst wo vorne und hinten waren. Zum Glück schien aber das matte Mondlicht noch hier hinein und Trulek machte kurz kehrt. Wegrennen wollte er nicht, aber es musste eine andere Möglichkeit geben. Schnell hatte der Templer diese auch entdeckt. Das Feuer war ausgegangen, glühte aber noch leicht. Das Licht da drinnen schien von einer Fackel zu kommen, von was auch sonst, höchstens einer Rune. Irgendwoher musste ja auch diese Fackel stammen und Trulek hatte auch sogleich eine in der Hand. Neben der Glut lagen ein paar Fackeln.

Der Templer hatte sie entzündet und begab sich ein weiteres Mal in das Innere des Tempels, diesmal begleitet von einem gelblichen Lichtschein. Erst jetzt merkte er, dass dieses Gebäude viel Ähnlichkeit mit dem aufzuweisen hatte, was er mit Angroth im Sumpf entdeckt hatte. Logisch eigentlich, wahrscheinlich waren es nämlich die gleichen Erbauer gewesen. Sehr alt schien alles um Trulek herum. Der Staub lag hier in Luft und alles schein so leblos. Bald sollte der Templer wissen das trügerisch war. Die Fackel hoch erhoben trat er ein paar Stufen hinab, die Lichtquelle kam näher und auch das Rumoren wurde lauter, laute Schritte wie von einem Golem waren zu hören, jedoch konnte Trulek es sich nicht vorstellen hier einen anzutreffen. Gerne wüsste er wozu dieses Gebäude einmal gut gewesen ist, vielelicht war es eine alte Grabkammer, vielleicht aber auch irgendeine Beschwörungsstätte.

Jetzt würde der Templer es nicht herausfinden, denn bei all seiner Verwunderung gegenüber diesem Gemäuer hatte er nicht auf den Boden geachtet. Der nächste Schritt ging einfach ins Leere. Vorher sah er noch einen mächtigen Wächter aus Stein um die Ecke stürmen. Das Gesicht so wütend verzogen, das man dem Wesen lieber aus dem Weg gehen würde. Trulek hatte gar keine andere Wahl, denn er fiel direkt dorthin, wo die ganze Zeit das Licht hergekommen war. Jetzt gab es kein zurück mehr. Hoffentlich war das keine Falle und dort unten warteten dutzende von diesem Wächtern, nein das wäre schlecht. Keine Zeit mehr darüber nachzudenken, denn plötzlich wurde es ihm dunkel vor Augen.
10.10.2003, 22:19 #134
Xalvina
Beiträge: 1.273

Die Dämonenbeschwörerin hatte starke Kopfschmerzen durch den unsanften Aufprall. Sie war in eine endlose Tiefe gestürzt und irgendwann konnte sie sich noch gerade ein einen schrecklichen Schmerz erinnern, wobei sie ohnmächtig geworden war. Wie lange sie außer Gefecht gesetzt gewesen war und wie spät es jetzt seihe, wusste sie auch nicht mehr, denn hier tief unten gab’s kein Tageslicht woran sie genau bestimmen konnte, welche Tageszeit nun heran gebrochen war. Eins konnte sie jedoch vermuten: Sicher war jetzt die Nacht hereingebrochen, Amydala würde sie gewiss schon suchen, aber hier unten… hier unten würde sie doch glatt niemand finden.

Ihr Rücken und Kreuz schmerzte auf als sie sich aus ihrer liegenden Haltung bewegte. Staub lag auf ihrer Robe und vereinzelte kleine Steine ehemaliger Fliesen, genauso auch zerbrochene schwere Steinfliesen um sie herum zertrümmert lagen. Einer lag halbwegs auf ihren Arm, der sich jetzt fast taub anfühlte, doch später feststellen konnte, dass er weder verstaucht noch gebrochen war. Nur eine leichte Quetschung hatte sie davon getragen, aber sie konnte den leichten Schmerz unterdrücken.

So hob sie die Fliese von ihrem Arm und versuchte irgendwo einen Halt zu finden um sich aufzurichten, was ihr auf den Ersten Anhieb nicht gelang sondern gleich wieder zurückfiel. Erst jetzt merkte sie harte Steine unter sich, welche ebenfalls eingestürzte Fliesen waren, die vorher und vorhin unter ihren Füßen einfach weggefallen waren, doch war auch etwas seltsames Weiches Klebriges unter ihr.

Noch einmal versuchte sie sich an einem Stein festzuhalten und setzte sich zunächst hin, bückte sich dann nach vorne um so dann von beiden Knien aufzustehen. Auf den Füßen stehend fühlte sie zunächst einen unangenehmen Schmerz in ihren Gliedern, welcher aber nach und nach bei den ersten wenigen Schritten, welchen sie immer stets im Kreis machte. Dabei schritt sie vorsichtig, denn sie spürte mit ihren Sandalenschuhen einen unebenen Boden, da ja die Steine hier verteilt lagen.

Sie wischte sich den Staub von ihrer Robe und schüttelte kurz ihre Haare durch und strich sie hinter die Ohren. Obwohl das brachte nicht viel, denn sie sah nichts. Alles war stockfinster. Zunächst versuchte sie überhaupt raus zu finden wo sie gelandet war und tastete nach einer Wand, welche sie nur unmittelbar neben sich befand. Sie fühlte sich jedoch nicht glatt an sondern rau und uneben, also musste sie zunächst davon ausgehen, dass sie in einen Schacht gefallen ward, der sich hier Langwand. Aber wer konnte einen Schacht hier gegraben haben oder war es ein ausgelegter Fluchtweg der vor langer Zeit für die ehemaligen Herrscher oder Priester angefertigt wurde? Aber schnell musste sie diese Überlegung zurückstecken, denn sie fühlte etwas leicht weiches Klebriges auf ihrer Hand, als hätte sie in eine Art Spinnennetz gepackt.

Schnell wurde ihr klar, dass dieses klebrige Zeug, welches an den Wänden, unteren Boden und nun auch noch an ihren Händen klebte, sicher nichts Gutes hieß. Das zeug war sicher organisch, und garantiert keine Pflanzen. Entweder hier gab’s eine Menge Spinnen oder hier hauste garantiert etwas Größeres, welches vielleicht auch für diesen Schacht verantwortlich ward.

Die Luft war zudem stickig und feucht, in der Ferne waren immer noch diese seltsamen Klageschreie und dieses ewige Hämmern eines Steins auf einer Steinfliese zu hören. Doch sie vernahm keine zischenden Geräusche eines Tieres oder weitaus schlimmeres in ihrer Nähe, sodass sie aufatmen konnte. Doch passte ihr es ganz und gar nicht jetzt in dieser Dunkelheit gelandet zu sein, vor allem wenn erstens niemand in Form eines sterblichen Menschen oder ihren Begleitern wusste, dass hier verlassen und verloren steckte und zweitens, dass sie garantiert nicht ganz so allein war, wie sie sich es eher gewünscht hätte. Irgendwie hatte sie eine Vorahnung dass sie bald auf die Bewohner dieses Schachtes treffen würde.


Die Fee hatte sich aufgerichtet und stand jetzt in den restlichen Trümmern. Sie war in einem Schacht gelandet, jedoch schien es zu beiden Seiten, also von vorne und hinten einen Weg zu geben. Aber ob es einen Ausweg überhaupt gab, da hatte sie keine Ahnung und ehrlich gesagt wusste sie weder WO vorne und hinten dieses Schachtes war, denn wie war ja mittendrin gelandet. Und sie sah nichts mal.


Großartig Xalvina. Jetzt hast du es geschafft deine eigene menschliche Dummheit zu beweisen. Hier steckst du mal wahrhaftig in der mythanischen Scheiße.
Und das Beste ist: Du hast nicht mal ein Licht damit du überhaupt was sehen kannst.

Jetzt brauchen nur noch ein paar dieser Steinprotze um die Ecke zu kommen und dann ist deine Lebensgeschichte schon fertig geschrieben:
Pendlerin der Welten in einem Schacht verendet…

Die dunkle Fee war nicht gerade glücklich über sich selbst und schon gar nicht über ihre Lage. Natürlich wusste sie, dass jetzt noch gar nichts bewiesen war ob sie wirklich Schwierigkeiten hatte aber allein die Tatsache dass sie hier unten war, machte sie unruhig und zugleich leicht nervös. Doch ihre Worte verhallten nur Dumpf im Schacht und sie wusste ihr würde keiner Antworten.

Die Pendlerin hatte gerade ein paar Schritte vorwärts gemacht – eher vorangetastet, da sie nichts sah – als sie über ihr dumpfe seltsame polternde Geräusche kamen. Sie nahm an, dass es diese Steinwächter waren, die oben wieder spukten und vielleicht jemanden anderen verjagten. Doch dann hörte sie ein plötzliches herabprasseln neuer Steine und etwas hinter ihr aufprallen. Neuer Staub wirbelte sich auf, sodass sie hustete. Na klasse, kaum hatte sie auch nur über Steinprotze geflucht, da kam schon einer hinunter. Die Götter meinten es nicht gut mit ihr.

Doch war es plötzlich seltsam, dass ein dumpfes Licht auf einmal schwächlich die Stelle beleuchtete und dieses Licht immer stärker wurde, bis eine helle flammende magische Lichtkugel zu ihr unten ankam. Dort wo etwas aufgeprallt war, sah sie jetzt einen muskulösen Menschen, einen Templer, welcher sich zunächst kaum regte. War er etwa ihr gefolgt oder wurde er auch von den seltsamen Geräuschen angelockt?

Jedoch konnte sie nicht mehr weiterdenken, als ein zweites Krachen von oben kam und noch eine Gestalt herunter kam und neben dem Templer plumpste und zähneknirschend halbohnmächtig zuckte. Doch diesen Mann kannte sie, es war Trulek. Vollkommen erstaunt, dass gleich zwei starke Männer zu ihr gefunden hatten, kam sie auf beide zu und beobachtete sie kurz.

Nun jetzt war sie nicht mehr allein.
10.10.2003, 22:29 #135
(pisi)Härda
Beiträge: 463

Es war ganz großer Sport. Mit ein paar Keulenschwüngen und zwei Steinen waren die vier Piraten ausser Gefecht gesetzt. Ein kleiner
Wagen mit allerlei Waaren kündete vom Erfolg. Wohlweisslich hatte Ismael seinen schönen Mantel ausgezogen und seinen alten Novizenrock ausgegraben, um eine Schlammterminierung der guten Robe zu verhindern.
Jetzt hieß es: Die Novizen kommandieren. Als hoher Novize hatte Ismael die nötigen Privilegien und wer nicht sprte, der wurde von seinem Vizeaufpasser Srezor ordentlich zusammengeschrien.
Die beiden hatten ihren Spass, während die Novizen schufteten.
Ismael und Srezor grinsten sich nur kurz an, dann erschienen zwei nette Stengel in Ismaels Hand und er entkorkte zwei leckere Flaschen von Angroths Sumpfbier, die dank einer feuchtigkeitskühlung wunderar kühl waren. Die beiden setzten sich auf einen Baumstamm und waren wunderbar amüsiert. Ismael ging schließlich vor, als die vier Novizen den Karren in Bewegung gesetzt hatten, nachdem sie ihn mit vereinten Kräften aus dem schmlammigen Sumpf gezogen hatten.
Plötzlich regte sich etwas hinter ihnen und ein großer Kerl von Pirat benötigte noch einen beherzten Schwung auf die Birne.

Ein paar wohlplazierte Lianen und eine Felsecke machten den Eingang der Höhle nicht nahezu unsichtbar sondern komplett unsichtbar.
Direkt in einer Felsscharte in der Ecke des Sumpfes ging es hinein. Ismael bedeutete den Novizen den Karren davor abzustellen, ohne dass diese die Höhle gesehen hatten...
10.10.2003, 23:02 #136
Corie
Beiträge: 169

Corie schaute sich im neuen Lager erstmal um, der Sumpf war hier fiel größer als in Khorinis und die alten Bauten die nun zu Tempeln des Schläfer verbessert wurden schienen aus Zeiten weit vor Cories Geburt zu liegen.
Casper alberte neben Corie umher und sprang immer wieder durch einen Mückenschwarm um einige der Insekten zu fangen was ihm aber immer wieder misslang. Viele der Novizen hatten schon mit der Arbeit begonnen und man konnte die ersten Hütten erkennen die sich aus dem feuchtmatschigem Boden erhoben.
Hier gefiel es der hohen Novizin, schnell suchte sie sich einige Novizen die gerade Pause machten.
"Hey ihr, könnt ihr mir vielleicht helfen...." sagte Corie mit einem hilflosen Blick. Die drei Novizen schauten von ihren Sumpfkraut Tütchen hoch, und musterten die junge Sumpflerin erst kurz, dann sprangen sie auf um ihr zu helfen "Eine so hübschen Sumpfblume müssen wir doch helfen," sagten sie, aber Corie hörte den Männern gar nicht mehr zu. Sie hatte sich einen großen Baum ausgesucht.
"Da..." sie deutete mit ihrem Finger auf den Baum."Könnt ihr da vielleicht eine Hütte dran bauen und den Baum eventuell etwas bearbeiten.
[i]"Das is eine menge arbeit"
murmelte einer der Novizen doch ein verführerisches Blinzeln von Corie stimmte ihn schließlich doch um.
Anfangs ging sie sogar noch mit zur Hand und half ihren Helfern etwas bei der Arbeit, doch lange ging das nicht und sie setzte sich auf einen Baumstumpf vor ihrer neuen Hütte und zündete sich einen Stängel Sumpfkraut an. Sie nahm einen kräftigen Zug und blies den Rauch dann aus ihren Lungen in die Abenddämmerung. Jetzt wo es langsam dunkel wurde, wurden auch viele der Sumpftiere wach. In der Ferne hörte man das schreien eines Sumpfhaies oder das surren eine Blutfliege.
Morgen würde die Schwertmeisterin in den Sumpf hinausgehen um sich in der Gegend hier etwas umzusehen hatte die Novizin jetzt beschlossen.
Dann schaute sie wieder zu den Novizen die ihre Hütte bauen sollten, die drei hatten sich unter dem Baum schlafen gelegt. Corie atmete einmal laut aus und begab sich dann zu den dreien und legte sich dazu. Der Platz war gar nicht so schlecht da Moos das liegen etwas bequemer macht. So dauerte es dann auch nicht mehr lange bis Corie einschlief...
10.10.2003, 23:39 #137
Angroth
Beiträge: 2.494

Die Ohnmacht ging vorbei, das Schwarz wich zurück, einem nicht ganz so dichten, aber dennoch vorhandenem Dunkel. Zwei Schatten waren bei ihm, ihre Gestalten vermochte er nicht zu identifizieren.
Eine der beiden hatte wieder diese Unebenheiten auf den Schultern, wohl die Schwarzmagierin des gestrigen Abends.
Das er ihr auf diese Weise wieder begegnen würde, hatte er nicht gedacht, und er hätte wohl auch gelacht wenn ihm jemand gesagt hätte, dass dies passieren würde.
Mit neuer Kraft ergriff des hohen Templers Hand sein Schwert und die Windfaustrune, damm stemmte er sich empor.
Das Schwert steckte er fort, die Rune aber behielt er in der Hand, für alle Fälle. Es dauerte ein wenig, da hatte er auch den anderen erkannt. Gut kannte er ihn sogar, es war sein Schüler, Trulek. Des Kriegers Augen weiteten sich, war die Welt doch klein. Aber hatte die Frau gestern Abend ohnehin nicht seine Anwesenheit erwähnt? Ja, sie kannten einander wohl.
Also beschloss er, die Offensivrune in dem Lederbeutel zu verstauen, fischte in selber Aktion aber noch die Lichtrune wieder heraus, beschwor einen weiteren glitzernden Lichtball. Endlich konnte er seine Gegenüber auch einmal genauer mustern.
Lange, schwarze Haare umrahmten ihr feingeschnittenes Gesicht, welches ebenfalls einen dunkleren Ton sein eigen nennen konnte. Ihre Augen waren von einem geheimnisvollen Violett, die den Krieger für einige Atemzüge gefangenhielten, bevor er sich dem Blick entreissen konnte. Wahrlich, dies war eine Dienerin des Beliar, wie sie im Buche stünde. Er musterte sie weiter, gemäß einer Magierin war auch ihr Körperbau von ungeübtheit gezeichnet, sie hatte wohl kaum eine Möglichkeit auf einen Nahkampfsieg gegen einen Schwarzgoblin. An ihrem Arm prangte ein Muster, es erinnerte ihn an das seine.
Rasch sah er noch einmal nach um sich zu vergewissern - ja sie sahen sich ähnlich. Nur fehlte bei ihm eine Inschrift, wie sie auf der ihrigen vorhanden war.
Musste er auch nicht haben. Er verstaute die Lichtrune, strich seinen hellen Überwurf vom Staube frei und warf seine Haare in den Nacken. Frauen wie diese hier waren in Gorthar oft zu finden, mochte sie aus diesem Land stammen? Doch diese Frage war unpassend, viel wichtiger war, dass er sich endlich vernünftig vorstellte: "Seid mir gegrüßt! Ich bin Angroth, hoher Templer der Bruderschaft. Sagt mir euren Namen, Dienerin Beliars. Wisset aber, dass ich keinen Groll gegen euer Volk hege, ich vertraute ihnen in der Schlacht, und ich würde es wieder tun." So verneigte er sich Höfisch vor der Frau, Trulek beachtete er zunächst nicht, schenkte dann auch ihm einen Gruß.
11.10.2003, 00:04 #138
Xalvina
Beiträge: 1.273

Zumindest konnten die Anwesenden, zwei Templer und eine Dämonenbeschwörerin, dank dieser magischen Lichtkugel zumindest etwas sehen. Immerhin. Trotzdem konnte Xalvina immer noch negative Argumente über sich selbst finden, da sie als „Magierin“ – ja sprichwörtlich als Dämonenbeschwörerin nicht einmal ein primitives Licht Zaubern konnte. Sie konnte gar nichts – und so was nannte sich Magierin? Das war wohl der Witz.

Natürlich sagte sie nichts, denn es musste niemand wissen, dass sie keinen Zauberspruch zustande brachte oder noch gar keine Ahnung hatte wie man überhaupt Magie anwendete. Nicht mal eine besagte Spruchrolle angepackt hatte, geschweige denn benutzt hatte.


Zwar ist dies nicht gerade eine glückliche Lage in der wir uns befinden, aber danke für euer Wohlwollen, denn wir Schwarzmagier sind eigentlich bekannt für das schlechte, was viele Menschen meiden und verachten.
Dabei vertreten wir nur unseren eigenen Glauben und Ansichten.

Ich selbst jedoch besitze keinen Namen, ich habe auch keine Herkunft, mein Alter ist ungeschätzt und auch habe ich keine besondere Bedeutung in den Welten.
Jedoch gab man mir viele unterschiedliche Namen.

Die Dämonen und Schriften benennen mich Xardiviae.
Die Menschen Innos, der Sumpfbruderschaft als auch die Menschen Beliars heißen mich jedoch Xalvina.

Ihr dürft mich gerne auch so bezeichnen.
Aber ihr könnt mich persönlich mit „du“ ansprechen, es ist keine gehobene Sprache nötig um uns untereinander zu verständigen –ich mag die Menschen so lieber.


Sie nickte in ihrer geheimnisvollen Art mit dem Kopf und sah sich um, während beide Templer, sowie Trulek als auch Angroth aufgestanden waren. Da sie jetzt sogar zwei Lichtquelle hatten, die nun diesen Schacht, Korridor oder Gang – wie man diesen Höhlenartigen Weg nennen wollte, konnte man jetzt auch alle Details sehen. Xalvina hatte bei ihren Tastversuchen wohl Recht gehabt, denn die Wände waren nicht glatt oder von Menschenhand bearbeitet sondern wie Höhlenwände in den Fels gehauen. Uneben und kantig, wenn man über dieses Gestein strich fühlte man eine kalte kratzige raue Wand, die mal enger und mal breiter wurde. Hoffentlich wurden diese Höhlengänge nicht zu Eng, sonst würden sie überhaupt nicht irgendwohin durch kommen. Aber ob es überhaupt eine Chance gab hier raus zu kommen war allen fraglich.

Aber wenn hier Kreaturen lebten, musste es irgendwo Wasser geben. Zumindest sah man an den Wänden, Decke und Boden ein einigermaßen Dichtes Klebriges Grauweißes Zeug, dass Spinnweben ähnelte, aber gleichzeitig etwas zu dick geschichtet ward. Die Fee hatte ein dumpfes Gefühl irgendwie diese Pampe schon einmal gesehen zu haben. Irgendwo. Und dieses Zeug bedeutete sicher nichts Erfreuliches.


Nun da wir nun mal hier aus welchen Gründen auch immer hier festsitzen oder stehen, mache ich mal uns kurz über unsere derzeitige Lage bewusst:

Wir stecken irgendwo tief unten in einen höhlenartigen Gang, welcher zu beiden Seiten führt. Zudem weiß niemand wo wir sind und wir selbst wissen auch nicht direkt wohin diese Art Gänge uns führen. Und wir sind auf uns allein gestellt und zwar nur mit wenig Wasser und Nahrung. Aber das ist nicht das Beste.

Sie hielt ihnen das Klebezeug entgegen, welche sie von den Wänden abgestrichen hatte und nun auf zwei Fingern und ihrer spitz zulaufenden Fingernägel haftete. Das Zeug erinnerte alle an die Netze der Minecrawler die man verhäuft in Mienen tief unten in ihren Schächten antraf. Sie waren offenbar in einem unterirdischen Schacht von Minecrawlern gelandet. Das war gar nicht mal so gut. Aber zumindest war jetzt in diesem Augenblick keiner dieser Kreaturen hier.


Ich schlage mal vor, dass wir uns für eine Richtung entscheiden, sonst bekommen wir irgendwann noch Besuch von den eigentlichen Bewohnern, obwohl ich das überhaupt nicht ausschließe, dass wir früher oder später diesen Kreaturen begegnen.

Sie schaute zunächst Trulek und dann Angroth neben ihm an. Beide jedoch schienen genauso wenig Ahnung zu haben wie sie, wo sie jetzt ihres Weges gehen wollten. Eines war allen drei klar. Hier bleiben – nein danke.
So entschloss sich zum Schluss Xalvina für eine Richtung und ging voran. Dabei hatte sie ihren Bogen – welchen sie Beliar sei Dank doch mitgenommen hatte – von ihren Schultern abgenommen und hielt ihn in der Hand, vor ihr Leuchte die magischen Lichtkugeln Angroths. Hinter ihr lief der Templer Angroth, den sie jetzt erst durch diese Umstände flüchtig kannte und zum Schluss Trulek.
So wanderten sie ein ganzes Stück voran und zunächst ereignete sich gar nichts. Nichts regte sich, nur die Laute welche sie alle schon am Anfang beim Betreten dieses Tempels gehört hatten, begleiteten sie ständig. Mal wurden sie lauter und dann wieder leiser. Nach kurzer Zeit weitete sich ein wenig der seltsame Gang, sodass es bereiter wurde anstatt befürchtet enger.

Und es dauerte auch gar nicht lange als sich die Wege gabelten oder in mehrere Richtungen. Gerade wollten die Männer sich überlegen welcher Weg in diesem Labyrinth – das sich jetzt auch noch als Hindernis bot – zu gehen, als Xalvina dank des Lichtes auf ein paar seltsame Steinüberreste an einer Wand aufmerksam wurde, die keine kantige Felswand glich sondern bewusst und Gerade gehauen ward. Vielleicht konnten sie einen Weg dank den Höhlengängen zurück in diesen seltsamen Tempel finden oder sie befanden sich in einigen Unterebenen dieses Bauwerks….

Doch wollte sie gerade die beiden Templer über ihren Fund aufmerksam machen, als plötzlich ein zischen hinter ihnen laut wurde. Erschrocken drehte sich die schwarze Fee um. Da kamen aus der Dunkelheit plötzlich große Spinnen…
11.10.2003, 00:15 #139
Samantha
Beiträge: 12.569

Wieder hatte die Dunkelheit den Sumpf eingehüllt und über seiner dichten Dunstglocke ein Meer aus funkelnden Sternen hergezaubert. Zu dumm nur dass Samantha das durch den Nebel nicht erkennen konnte.
Frustriert starrte sie auf die dunkle Suppe am Himmel und seufzte. Im alten Sumpf hatte es wenigstens noch Sterne gegeben. Doch hier? Da würde sie wohl lange warten können. Es sei denn, sie suchte sich einen höheren Standort, höher als der diesige Nebel, welcher sich über die feuchten Auen gelegt hatte. Ein Fels vielleicht?
Heute war es schon zu dunkel, doch morgen musste sie sich unbedingt mal auf die Suche danach machen.

Jetzt packte sie ein ganz anderer Sumpfhai. Ohne ein Wort zog sie ihr Schwert kreischend aus der Scheide und ließ somit die gesamte Gesellschaft um das Lagerfeuer zusammenzucken. Sie erhob sich und schritt los, zielstrebig auf einen kleinen Platz zu, wo ihre beiden Schüler fleißig am trainieren waren.
Sie rammte ihren Einhänder in den Boden und verschränkte die Arme.
"Guten Abend meine Lieben!"
Aragorn und Khamon hielten im Üben inne und drehten sich zu ihrer Lehrmeisterin um.
Samantha lächelte und schränkte die Arme wieder auseinander. Das sah ihr dann doch etwas zu streng aus, auch wenn sie gerade genau in dieser Stimmung war.
"Freut mich dass ihr fleißig seid. Ich werd euch noch ein bisschen was zeigen, wir kommen heute zur Lektion zwei."
Gespannte Blicke trafen sie. Die hohe Templerin ließ sich viel Zeit ihre Klinge zu mustern.
"Wir lernen heute den Rundumschlag."
Aus ihren Reaktionen konnte sie erahnen dass ihre Schüler keinen Schimmer hatte wovon sie sprach. Samantha seufzte.
"Nie gehört? Nungut, jetzt habt ihr das. Es ist eine Kombination aus drei Schlägen. Einmal links runter, einmal rechts runter und dann einmal um die eigene Achse mit einem Ausgang nach rechts unten."
Verständnislose Blicke. Sprach sie eine andere Sprache? Sie musste lachen.
"Es ist nicht allzu schwer, wenn man es einmal verstanden hat. Allerdings erfordert es auch ein wenig Körperbeherrschung. Ihr werdet sowieso jeden Morgen Laufen, das ist euch doch klar oder?" Sie grinste. Eigentlich musste sie das ja auch noch machen mit ihrem ollen Schleichtraining...
"Also, ihr macht zwei einfache Schläge über Kreuz. Das könnt ihr schon, besser oder schlechter. Jedenfalls solltet ihr es können. Gut. Jetzt fügt ihr einfach noch ein paar Schritte dran und eine Drehung zum Schluss. Schaut her!"
Sie machte zwei Schläge und setzte dann den dritten mit der Drehung hintendran. Sie zeigte die Übung noch ein paar mal, dann nahm sie die Schritte auseinander und erklärte Khamon und Aragorn jeden dieser Schritte Stück für Stück.
"Es braucht etwas Übung. Aber wenn ihr das fleißig macht, werdet ihr bald Erfolg haben. Na los, versucht es mal."
Sie steckte ihren Einhänder weg und schaute ihren Schülern beim Üben zu. Hin und wieder gab sie Tipps zur Verbesserung.
11.10.2003, 06:53 #140
Aragorn89
Beiträge: 249

Aragorn wachte auf. Ein paar lichtstrahlen vielen durch das dicke geäst der Bäume. Er versuchte sich zurück zuerrinnern. Das Training,Samantha. Und dann viel es ihm wieder ein:
"Laufen!" murrte er und stand auf. Dann setztze er sich schon in trab und rannte ein paar runden rund ums lager. Dann Blieb er keuchend auf einer Freien Fläche stehen und Zog sein schwert.
"Hmmm jetzt probieren wir das mal." meinte Aragorn.
Der Nebel ging um seine füsse und er Probierte nun mal die 2 schläge alleine. Von oben rechts nach untenlinks und von oben links nach unten rechts. Als er das fehler frei beherschte machte er es in kombination mit einer Drehung. Dabei flog ihm das schwert aus der hand und steckte 3 meter weiter in einem Baum.
"Verdammt!" meinte er und trainirte verbissen weiter
11.10.2003, 09:31 #141
Sirius
Beiträge: 1.059

Langsam öffnete Xephon seine Augen, leicht irritiert schaute er sich um. Er wusste nicht recht, wo er war.
Schnell kam ihm jedoch der Vortag wieder in den Sinn und alles wurde klarer. Er hatte sich auf anraten eines Templers hier niedergelassen, um zu ruhen und seinem geschwollenen Knie etwas Erholung zu gönnen.
Zwar war, aufgrund der Übernachtung auf dem Boden, ein Grossteil seiner Novizerobe feucht und beschmutzt, doch das waren das kleinere Problem.
Zuerst wollte sich der Novize mal dem grossen Problem zuwenden: Seinem Knie.
Leicht zog er die Robe hoch, um sein es besser betrachten zu können.
Und tatsächlich. Es sah schon etwas besser aus. Das Knie war ein wenig abgeschwollen und man konnte es schon wieder berühren ohne höllische Schmerzen zu erleiden.
Plötzlich kam dieser quälende Hunger zurück. Verständlich. Seit zwei fast zwei Tagen hatte Xephon nun schon nichts essbares zu sich genommen.
So beschloss er ermutigt sich etwas zu beschaffen. Nur woher?
Sollte er sich etwa Sumpfratten schlachten? Derartiger Kost war er doch recht abgeneigt.
Also entschloss er sich, sein Glück zuerst einmal bei seinen Glaubensbrüdern zu probieren...
Langsam versuchte der Novize sich zu erheben, sah den stechenden Schmerz bereits kommen. Doch ... es kam nichts. Zumindest war es um einiges besser geworden. Erleichtert atmete der Novize des Schläfers auf.
Dennoch wollte er sein Glück nicht überstrapazieren, er suchte sich einen herumliegenden, stabilen Ast und funktionierte ihn zu einem Gehstock um.
Schlussendlich humpelte er zu dem Templer, mit dem er sich gestern unterhalten hatte.
Kurz bevor Xephon ihn erreicht hatte, bemerkte ihn sein Gesprächspartner. Als er den Novizen sah legte er die Stirn in Falten.
„Erwache! Ich grüsse dich, Novize. Wie geht es deinem Knie? Ist es noch immer nicht besser geworden?“
„Erwache! Doch ich denke schon, es ist bereits um einiges erträglicher aufrecht zu gehen, danke der Nachfrage.“
„Na dann, was ist dein Begehr? Wieso suchst du mich jetzt auf? Das du so noch nicht arbeiten kannst, wird jawohl auch dir klar sein. Willst du mich etwa von der Arbeit abhalten?“
„Nein, keineswegs. Ich habe lediglich eine bitte an euch.“
„Dann sprich.“
„Nun, ich habe seit knapp zwei Tagen nichts mehr gegessen.“
„Jaja, ich verstehe...“

Murmelte der Templer, wendete sich kurz ab und verschwand dann hinter einer Ecke.
Nach einigen Minuten kehrte er mit drei Scavengerkeulen zurück.
„So und nun ruh dich weiter aus und halte die Anderen hier nicht von ihrer Arbeit ab.“
Sprach er bestimmt und beendete damit das Gespräch.
Xephon blickte ihn noch einmal dankend an und wand sich dann ab um den Krieger des Schläfers seinen Arbeiten zu überlassen.

An der selben Stelle, an der er übernachtet hatte, lies er sich schliesslich von neuem nieder.
Dort knabberte er entspannt an seinen Keulen und sah gemütlich sitzend seinen hart arbeitenden Glaubensbrüdern zu.
11.10.2003, 12:02 #142
Amydala
Beiträge: 152

Und vor den Spinnen lief eine verängstigte Amydala. Doch wie hatte sich das zugetragen? Wie konnte Amydala in diese Lage geraten. Das wird euch im folgendem erklärt...

Amydala hatte verzweifelt versucht ihre Kochkünste zu verbessern, doch am Ende kam nur heraus dass sie das Fleisch inzwischen nicht mehr röstete aber so ganz fein war es immernochnicht wie es ihre Mutter oftmals gemacht hatte, aber inzwischen war es nicht mehr Krebseregend oder ansonsten irgendwie schädlich, immerhin ein fortschritt. Amydala hatte damit fast die ganze Nacht verbracht und am folgendem Morgen, als sie den anderen ihr essen vorsetzen wollte waren sie nicht da. Amydala grummelte und sah sich wütend um dann rief sie "Kommt raus jetzt kann mans essen!" doch keine Antwort kam zurück. Dann würde sie sich eben auf die Suche nach ihnen machen. Mit dem Essen in der Hand suchte sie das ganze Gebiet ab, wobei ihr das Essen mehr als einmal aus der Hand fiel , aber das würden die bestimmt nicht schmecken, die paar Salzkörner außerdem sah das aus wie eine Panierung.. Amydala grinste sie würden es sicher nicht bemerken.

Doch nachdem sie einige Stunden nach ihnen Gesucht hatte gab Amydala auf sie waren nicht zu finden? War Xalvina etwa , etwas schlimmes zugestoßen? War sie vielleicht in irgendeinen Schacht gefallen und ganz alleine unterwegs ? Sie würde sich das gebäude mal genauer ansehen vielleicht konnte sie dort etwas finden. Amydala lief durch das Gebäude und suchte verzweifelt nach ihr. Sie rief öfter ihren namen doch zu finden war sie nicht. Dann schien sich etwas zu bewegen und Amydala schreckte hoch. Die Statue da! Die hatte sich doch gerade eben bewegt, vorhin stand die noch nicht da. Amydala schüttelte den Kopf langsam sah sie selbst auch gespenster. Der Lehrling ging weiter durch die Gänge doch dann bebte die Erde leicht und als Amydala sich umsah erkannte sie eine Statue die auf sie zulief und die bösartig aussah sogar sehr bösartig. Amydala fing an zu laufen und versteckte sich hinter einer Säule vielleicht würde die Statue sie nicht entdecken doch dann schlug etwas gegen die besagte Statue und ein Stück wurde rausgeschleudert und zerbrach an der gegenüberliegenden Wand. Erschrocken sah Amydala hoch und sah die schattenhafte Siluette dieser Statue die sie vorher schon gesehen hatte. Amydala lief sofort vor ihr weg und versteckte sich im anderen Ende der Säule. Doch das biest gab nicht auf stattedesn schlug es weiter auf die Säule ein. Der Boden unter der Säule bekam risse und schließlich stürzte die Säule , Amydala und das Steinmonster ab, der Boden unter ihnen war zerbrochen und sie fielen in die Tiefe. in der luft versuchte das Ungeheuer weiter auf Amydala einzuschlagen und da es aber aus Stein bestand fiel es viel schneller runter als Amydala und so knallte das wesen auf den Boden und die mit hinabstürzende Säule auf das Biest drauf. Amydala selbst stürzte auf etwas weiches haariges. "Zum Glück bin ich auf was weiches gefallen. " sagte Amydala glücklich und sprang auf. Das Monster unter der Säule war besiegt und Amydala sprang auf die Säule und grinste sich nen Wolf "Ich hab das Biest alleine besiegt HAHAHAHAHA" doch im Hintergrund hörte sie lautes Zischen sie drehte sich um und sah in viele böse dreinschauende Augen. In dem schwachen Licht konnte sie gerade noch einen Spinnenkörper erkennen, eine sehr große Spinne! Und da war noch eine und dahinten noch zwei. Das bedeutete gefahr. Sofort nahm Amydala ihre Beine in die Hand und lief laut kreischend weg. Schnell lief sie den gang entlang es war zappenduster wodurch sie das ein oder andere mal gegen eine Wand lief und laut fluchte doch sofort wieder weiterlief. Es war schrecklich, hinter ihr die Spinnen vor ihr die Dunkelheit. Doch da konnte sie licht sehen, vielleicht das Ende des schachtes? Doch da konnte sie Xalvina und Trulek erkennen und sogar Angroth. "Hilfe!" schrie Amydala und lief auf sie zu. Ein Pfeil von Xalvi schoss nach vorne und drohte Amydala zu treffen doch sie fiel mal wieder wegen ihrer ungeschicktheit hin und konnte so dem pfeil entgegen. Schnell krabbelte sie nach vorne als ob sie auf dem Weg zu einem ziel wäre. Sie packte Xalvis fuß und hielt sich fest. Sie sah zu ihr hoch und das einzigste was aus ihrem Mund kam war "ANGST!" dann krabbelte sie weiter und versteckte sich hinter ihr.
11.10.2003, 12:06 #143
Corie
Beiträge: 169

Corie war heute schon sehr früh aus dem neuen Lager verschwunden um sich die "neue Welt" einmal genauer anzuschauen. Das Sumpfgebiet erstrecke sich vor ihr, viel größer und Gigantischer als ihr Sumpf in der Heimat. Durchs Gebüsch sah sie wie gerade einige Sumphaie um ihr Revier kämpften. Hier konnte man die Natur noch in ihrer unveränderten Schönheit betrachten.
Aber wie der Sumpf hier auch unbeschreiblich schön wirkte war er doch noch um einiges Gefährlicher.
Hinter Corie war auf einmal ein lautes schreien zu hören, eine Schar schwarzer Goblins hatte sich von hinten an die Sumpflerin herangeschlichen. Corie konnte gerade noch ihr Schwert ziehen und eines der Monster niederstrecken als auch schon 5 weiter aus den Gebüschen um sie rum mit erhobenen Knüppeln auf sie zu rannten.
Schnell nahm die Novizin ihre Hände in die Hand und lief so schnell sie konnte einmal quer durch den ganzen Sumpf bis sich sich röchelnd an eine Steinmauer lehnte. Sie hatte die Schar Goblins abgehangen und Schritt und blickte hinter sich.
Sie war wieder auf dem großen Platz wo die Sumpfler schon einmal übernachtet hatten bevor sie in den Sumpf aufgebrochen waren.
Langsam schritt Corie die Steinernen Treppenstufen empor, sie Stand nun in der Mitte des Platzes.
Große Steinsäulen die hier standen zeugten davon das hier einst eine große Zivilisation gelebt haben muss.
Ehrfürchtig Schritt sie zwischen den mächtigen Ruinen entlang, als sie im Fels einen bebauten Eingang ausmachte.
Als sie hier lagerten war er ihr völlig entgangen obwohl er doch so offensichtlich da war.
Sie Schritt an den Eingang heran und im Lichte welches noch von draußen kam sah sie ein riesiges Loch vor sich. Von unten schallen Geräusche empor. Stimmen und Klirrender Stahl. Corie tastete sich ab wie tief es wohl in die Schwärze hinab ging als sie auch schon reinrutschte. Mit einem schmerzhaften Aufprall war sie unten angekommen. Zum Glück war es nicht al zu tief und sie hatte sich keine Knochen gebrochen.
Langsam zog sie dann ihr Schwert aus der Scheide und näherte sich dem Kampfeslärm, oder zumindest der Richtung aus der er kam.
Um die nächste ecke schielend erkannte sie dann zwei Templer und eine in schwarz gehaltene Person die gerade mit einigen übergroßen Insektenartigen Wesen kämpften. Corie hatte solche Monster noch nie zuvor gesehen doch empfand sie es als ihre Pflicht, ihren Brüdern aus dem Sumpf zu Helfen. Mit gezogener Waffe stürzte sich die Schwertmeisterin dann ebenfalls auf die Crawler...
11.10.2003, 12:13 #144
Trulek
Beiträge: 1.337

Trulek war nicht wenig überrascht Angroth hier anzutreffen. Xalvina war ja sowieso hier gewesen, aber Angroth? Schnell war der Gedanke wieder veflogen, denn im Grunde war es verdammt egal, die Hauptsache war, dass sie hier wieder rauskommen mussten. Nun, sie waren einen Gang mit schleimigen Wänden entlang gegangen und in eine große Halle gekommen. Viel war wegen des spärlichen Lichts nicht zu erkennen und es war auch gar keine Gelegenheit dazu, denn plötzlich zischte es hinten aus dem Gang, wo sie herkamen, ein typisches Zischen eines Minecrawlers. Na ja ob es einer war, konnte Trulek nicht wissen, aber es war unwahrscheinlich und zu dunkel um es zu erkennen. Seiner Müdigkeit nach musste es draußen jetzt schon hell sein und hier unten war es stockduster, toll. Es blieb dem Templer keine zeit mehr zu überlegen, die Crawler waren nun im Schein der Fackel und des beschworenen Lichtball Angroths zu sehen. Es war tatsächlich nicht nur einer, irgendwo hier musste es ein Nest geben. Trulek konnte sich noch an seine Anfänge in der Bruderschaft erinnern, damals gab es auch ein Nest in der jetzigen Templerhöhle.

Auch Xalvina und Angroth waren aufmerksam geworden. Angroth hatte sein Schwert bereits gezogen, Xalvina und Trulek zogen es vor den Bogen zu benutzen. Einige Minecrawler bauten sie fauchend von den Dreien auf, sie würden sogleich auf sie zurennen. Trulek gab Xalvina ein Handzeichen, dass es jetzt die beste Gelegenheit sein zu schießen, worauf sie auch gleich einen Pfeil losließ, der sich in den Körper eines Crawlers bohrte. Sogleich wurde dieser noch wütender und stürmte auf die Schwarzmagierin zu. Trulek erkannte die Situation und spendierte dem Crawler einen weiteren Pfeil in den kleinen Kopf. Das Tier kam zum stehen, schien aber noch zu leben. Ein letzter Pfeil Xalvinas tötete das Tier dann endgültig. Angroth hatte sich derweil eines anderen Crawlers angenommen und zur Strecke gebracht. Vorerst waren keine der spinnenartigen Tiere zu sehen, aber in dem Gang hörte man schon wieder Nachschub anrücken. Die Stimme des Templers erhob sich: “Wollen wir warten, bis Nachschub kommt, oder lieber versuchen uns weiter zu verirren. Beides hört sich nicht sehr toll an, aber ich habe gerne einen freien Rücken. Am Ende kommen noch welche von einer anderen Seite und dann stecken wir in der Patsche. Also ich würde vorschlagen erstmal so viele wie möglich von den Biestern zur Strecke zu bringen.“

Doch es war schon zu spät. Kaum hatte Trulek zu Ende geredet kamen Minecrawler - drei an der Zahl – aus dem Gang gestürmt. Bogen und Schwert bereithaltend, warteten sie. Über ihnen war immer noch Gerumpel zu hören. Hoffentlich kam nicht gleich die Decke hinab gestürzt, denn so hörte es sich an. Die Crawler rückten näher, ein Pfeil entsprang Truleks Bogensehne und bohrte sich daraufhin in die Kehle eines Crawlers. Der Templer zog sein Schwert um das Ende des Tieres zu verkürzen. Schnell hieb er auf das Biest ein, bis es endgültig zusammensackte. Auf zum nächsten. Inzwischen waren völlig unerwartet noch Amydala und eine Sumpflerin hinzugekommen. Langsam wurde es seltsam.
11.10.2003, 13:31 #145
Angroth
Beiträge: 2.494

Noch einer der Diener Beliars war zu ihnen gestoßen, war das hier unten ein geheimer Treffpunkt der Kastellaner? Darüber nachzudenken blieb dem Krieger nicht viel Zeit, denn der Kampf rief nach ihm.
Die Ameisenartigen Ungetüme mit den schweren Chitinklauen waren garnicht mal so einfach zu töten, wenn auch Angroth nicht behaupten wollte, allzu viele Schwierigkeiten mit ihnen zu haben.
Seine starke Klinge war flink genug, alles Unheil welches von den Kreaturen ausging, abzuwehren und zu kontern. Mit Hilfe der ihm weniger angenehmen Bogenschusswaffen war der Feind schnell bezwungen, eine kurze Ruhepause hatte sich ergeben.
Trulek wollte einen Vorschlag unterbreiten, doch es war bereits zu spät gewesen; die nächste Welle der zischend´ Brut war heran.
Wieder stürzte Angroth sich in das Getümmel, hatte aber Mühe den dreien zur gleichen Zeit Paroli zu bieten, verließ sich ganz auf Trulek und Xalvina. Hierbei musste der Krieger ohnehin stutzen - eine Magierin mit einem Bogen. Sollte sie nicht irgendwelche Dämonen oder Untote aus ihrem Schlaf zwingen, ihren Willen aufzwängen und dem toten Fleisch den Voruzug eines weiteren Todes schenken?
Es war nicht seine Sorge, brachte er sich zurück auf das Geschehen. Im letzten Moment konnte er sich unter einem Schlag dieser ungeheuren Pranken wegducken, nutzte das straucheln des Viechs aus und stieß rasch vor, rammte "Glaubenshüter" in den weichen, ungeschützten Bauch des Wesens. Blut quoll hervor, die Bestie kreischte grell auf, sackte kurz danach in sich zusammen.
Als der hohe Templer seine Klinge aus dem toten Körper befreit hatte, sank gerade der letzte der verbliebenen Crawler in sich zusammen. Ein kurzer, erfrischender Kampf war das gewesen, in dem nicht wirklich das Gefühl einer Gefahr für die kleine Gruppe aufgekommen ward.
Er erhob sich, sah angewidert seine beschmutzte Waffe an und wischte sie an einem seiner Felle sauber, bevor er sie wieder wegsteckte. Immer noch brannte das Licht seiner beschworenen Kugel über ihm, und mit ihrer Hilfe erkannte er auch das Gesicht der neu hinzugekommenen Person: Es war Amydala, die Frau die er aus der Wildnis bei sich aufgenommen hatte. Irgendwie kam Angroth nicht umhin, es keinesweges überraschend zu empfinden das Mädchen an der Spitze der Crawlerkrieger auf sich zukommen zu sehen. Ein wenig schnaufend von dem Kampf sah er nun mit gehobenen Augenbrauen fragend einen nach dem anderen an, das Zischen des schwachen Feindes war vorerst verklungen; es war also an der Zeit, sich nach einem Ausweg umzusehen.
11.10.2003, 14:03 #146
Khamôn
Beiträge: 160

Khamôn war bereits eifrig dabei das auszuprobieren, was ihm seine Lehrmeisterin gezeigt hatte. Vorsichtshalber hatte er sich bereits eine freie Stelle ausgesucht an der auch ganz sicher keine Steine lagen über die er stolpern konnte.
Kraftvoll schlug er zu, so viel es Samantha ihm gezeigt hatte, danach ein weiterer Schlag, nur in die andere Richtung. Als letztes versuchte er daraus eine schnelle Drehung zu machen, geriet dabei jedoch ins Trudeln. So einfach war das wohl doch nicht...
Aber da noch kein Meister vom Himmel gefallen war versuchte er es gleich nochmal. Die beiden Schläge überkreuz waren auch ohne die darauf folgende Drehung eine wirkungsvolle Weise um sich einen Gegner vom Leib zu halten. Wieder setzte er zur Drehung an, verlor vor lauter Eifer jedoch sein Schwert, welches in hohem Bogen durch die Luft segelte und in einem Pallisadenbrett stecken blieb.

So ein verdammter Mist...
11.10.2003, 14:45 #147
Xalvina
Beiträge: 1.273

Xalvina spannte ihren langen Bogen, welchen sie den Namen Windfee gegeben hatte, mit einem ihrer Pfeile und schoss ihn nach Truleks flüchtiger Anweisung gegen eins dieser Riesenspinnen. Irgendjemand rief durch die Menge „Minecrawler-Warriors“ aber die Schwarze Fee konnte nicht ausmachen, wer es gerufen hatte. Das war auch nicht Wichtig denn diese Spinnenkreaturen waren riesig und verdammt gefährlich.
Sie hatte also Recht was es mit den Bewohnern dieser Höhlenschächte auf sich hatte, aber mit solchen Riesenbiestern…

Der Pfeil von ihr traf ins Schwarze und der Minecrawler stürzte zu Boden. Noch eben hatte sie Amydala gesehen, wie sie vor diesen Spinnenartigen Monstern floh. Da war sie also, nachdem sie den ganzen Tag vorher nicht gesehen hatte. Jetzt waren alle drei vereint, aber inzwischen sah sie mehr Menschen als nur drei. Angroth der Templer hatte sich jetzt unter diesen Umständen ihnen freundlicherweise mit angeschlossen aber sie erblickte da noch im Gemetzel eine Frau, die gerade mit dem Schwert zugange war, einem dieser Monster den Garaus zu machen. Wie um aller Welt sie hierher kamen und warum ausgerechnet in ein Minecrawler Höhlensystem gelangen mussten, wussten nur die Götter, aber jetzt war keine Zeit nachzudenken. Trulek konnte nur flüchtig noch ein paar weitere Worte sprechen, als neue Minecrawler-Warriors von zwei anderen hinteren Schächten kamen und bedrohlich zischten. Es war kein appetitlicher Anblick diese schnell krabbelnden Spinnen mit ihren großen Zangen zu erblicken und nochweniger gegen diese zu kämpfen, aber immerhin war sie nun inzwischen nicht mehr alleine. Vielleicht war es Schicksal, vielleicht auch nicht. Zumindest spannte sie den Bogen erneut und schoss einen weiteren Pfeil.

Ein weiterer dieser Höllenhaften Kreaturen sank zu Boden, aber bewegte sich noch. Die vielen Beinchen waren zuteilst umgeknickt aber andere bewegten sich noch rasend schnell. Amydala hatte einen kleinen Stein aufgehoben hatte und es wütend gegen den Kopf des Biestes geworfen, was natürlich nichts brachte, aber man merkte, dass selbst die sonst so fröhliche Amydala, die sich jetzt zwar an Xalvinas linken Fußknöchel klammerte und hinter ihr wie ein ängstliches Kind Schutz suchte, ebenfalls eine ungemeine Wut auf die Minecrawler hatte. Als jedoch das beschmissene Viech zurück fauchte, schnitt das Mädchen nur eine ängstliche Gesichtsmimik und versteckte sich wieder hinter Xalvina, die auf und ab war, neue Pfeile in die Menge der Minecrawler zu schießen. Wäre sie auf einer einfachen Jagd mit Trulek, hätte er gewiss schönes Training dazu gemeint, aber stattdessen war die Lage in der sie sich alle befanden gar nicht mal lustig. Das war nicht beabsichtigt gewesen und es kamen immer wieder neue Biester aus den hinteren Bereichen, als wollte es nicht aufhören.

Mehrere dieser Spinnenbestien lagen schon tot aufeinander gestapelt und trotzdem krabbelten neue derselben Art über sie hinweg, nur um die kleine Menschengruppe anzugreifen. Ein wenig Staub hatte sich aufgewirbelt und alles Laut war übertönt von einem Zischen der Minecrawler und Klingen von Schwertern als auch dem Surren der Bögen.

Für Xalvina dauerte der Kampf fast eine halbe Ewigkeit bis der letzte Warrior und die etwas kleineren Varianten dank Angroth tot nieder sackten. Es war auch nicht ihre Absicht gewesen, diese Biester in ihren eigenen vier Wänden aufzusuchen, aber Schicksal war Schicksal. Schnell wurde die Luft wieder klar, der aufgewirbelte Staub legte sich wieder auf den Boden und die toten behaarten Körper der Spinnen, von denen recht viele herum lagen. Sogar Xalvina stand widerwillig auf einem ihrer Beine, da links und rechts nur ein behaarter Insektenkörper den Boden versperrte. Überall lief aus diesen Toten Körpern ein seltsames dunkelgrünliches Blutgemisch heraus, welches sie schon bei Feldräubern gesehen hatte, Pfeile über Pfeile durchbohrten die Körper, von denen die Dämonenbeschwörerin ein paar herauszog. Zudem stank es jetzt dank des seltsamen Zeugs und der toten Leichen. Es war fast widerwärtig und abstoßend.

Xalvina legte den Bogen wieder um ihre Schulter und half Amydala beim aufstehen. Die Arme Kleine war voll dem seltsamen weißen Klebezeugs, und sogar ihre schönen lockigen Haare waren bedeckt von dieser Masse. An Xalvina klebte nur ab und zu ein kleiner Steifen auf der schönen Robe, die jetzt aber leicht verstaubt und hier und da dreckig ward. Kein Wunder, wenn man diesen Herausforderungen ausgesetzt war.
Sie zog fast mütterlich und doch mit ausdruckslosem Gesichtsausdruck Amydala feinfühlig die klebrigen Spinnweben aus ihrem Haar und klopfte ein wenig ihr Gewand ab, damit sie zumindest wieder zu erkennen ward. Sie selbst wischte sich nur eben ihre Kleidung von den kleinen Restbeständen des Zeugs ab und hing sich dann den Bogen wieder um ihre Schulter.

Da standen sie alle. Xalvina musterte einem nach dem Anderen. Trulek checkte noch kurz seinen Bogen, Angroth putze einen Moment sein Schwert und steckte es zurück in die Scheide, auch die ihr bis jetzt unbekannte Frau schien gerade noch sich einmal zu vergewissern, ob auch alle Minecrawler hier auch tot waren. Beliar sei dank konnte man jetzt kein lästiges Zischen mit dem verstärktem Echo in den Gängen hören. Alle Anwesenden waren außer Atem, denn der Kampf hatte ihnen schon mächtig zugesetzt.

Xalvina hätte jetzt noch gefragt wie denn die andere Kämpferin hier her geraten ward aber unterließ es dann. Wichtiger war es jetzt erst einmal hier weg zu kommen, bevor noch mehr dieser Brut anrückte. Fragen konnte sie später stellen. Leise keuchend so richtete sie ihr Wort an alle Lebenden.


Ich weiß nicht welche der Götter uns zusammen geführt hat.
Aber allein die Tatsache, dass wir hier in diesen Minecrawler Höhlengängen stecken, von denen es anscheinend ziemlich viele gibt, ist ein Anlass genug sobald wie möglich hier zu verschwinden.

Zumindest können wir den hinteren Weg vergessen, da gibt’s sicher noch mehr dieser Spinnenkreaturen, die uns als Frischfleisch hier irgendwo an die Decke verfaulen lassen wollen.

Sie schaute kurz zu einem Skelett nicht unmittelbar weit weg von ihr, die von der Decke in Spinnweben umwickelt aufgehängt ward. Was für einen Grausamen Tod dieser Lebende vor langer Zeit durchlebt hatte… die Fee wollte jedenfalls nicht irgendwann so enden, dass vielleicht die kleinen Jungtiere dieser Spinnen sich irgendwann in ihrem Fleisch satt aßen.

Sie waren in einem leicht ovalen Felsigen Raum – wenn man es überhaupt als Raum bezeichnen konnte, wo die Decke nicht besonders hoch ward. Außerdem klebte überall der dickliche weißgraue Stoff, welcher von den Crawlern schon vor langer Zeit bis heute produziert hatten. Aus der dunklen Rundähnlichen Höhlengängen waren die Crawler gekommen, hinter Xalvina befand sich jetzt jedoch nur ein weiterer Gang aus dem man das dumpfe Gefühl hatte, am Ende sähe man ein Licht. Oben über ihr und aus allen Gängen hörte man immer noch leise das Poltern und Krachen, was schon die ganze Zeit durch den Tempel hier fuhr und weit in der Ferne konnte sie sogar den immer noch hämmernden Stein vernehmen, der ständig irgendwie in ihren Vorstellungen gegen irgendeine klangvolle Steinplatte gehauen wurde. Jedoch am deutlichsten hörte man immer wieder ein seltsames Geheul, verstärkt mit einem Echo. Was es war wusste die Schwarzmagierin nicht aber es klang unheimlich.

Sie nickte zu den Anderen, dass sie wohl den Einzigen Gang hinter nehmen konnten um vielleicht nicht auf neue Minecrawler oder schlimmeres zu begegnen, und ging dann wieder vor. Während ihres kurzen Weges wand sie sich an die unbekannt Kämpferin, welche ebenfalls auf die Gruppe vorhin im Kampfe zugestoßen ward.


Ich kenne zwar nicht die Umstände aber ihr seid doch gewiss auch nicht unbedingt freiwillig hier. Ihr seid eine Kämpferin des Sumpfes wenn meine Beobachtungen stimmen. Nun zumindest danke ich euch – das heißt wenn ihr einen Dank einer Schwarzmagierin als positiv ansieht – dass ihr uns mit euerem Schwert unterstützt habt.

Ich denke wenn wir hier raus wollen, sind jedes Schwert und Bogen im Kampf nützlich.

Das Licht in der Ferne nahm immer mehr weiter zu, als würde irgendwo da hinten ein Feuer leuchten, was für Xalvina leicht komisch vorkam, denn hier gab es doch keine Lebenden. Wie konnte dann Licht scheinen. Doch ihre Antwort wurde schon bald gelöst, als der kleine enge Gang, welchen sie liefen, plötzlich mit einer Biegung mit seinen Spinnweben aufhörte und sie unter einer eingekrachten Steinsäule hinwegbückend zu einem gewaltig großen Höhlengewölbe gelangten.

In der Tat, sie befanden sich in einem Höhlenartigem riesigem Raum, welcher sich zwar garantiert unter der Erde befand, aber noch nicht alles verschüttelt hatte. Neben ihnen befand sich ein einigermaßen großes Wasserloch mit tiefen schwarzbläulichem klaren Wasser, was still und ohne eine einzige Berührung bis hinten an die Wand – welche aber eher aus teilweise eingestürzten Bauwerken bestanden, lief und dort in der Finsternis verschwand. Überall lagen vereinzelt auf dem Boden Säulenreste und manchmal auch große Steinblöcke, welche verziert waren mit der Schrift des alten Volkes.

Vorne jedoch standen noch einige Säulen aufrecht und mit diesen an der Wand zog sich ein recht großes äußeres Tempelgemäuer mit einem großem verschlossenem steinernem Tor, fast wie ein Eingang, groß und so prächtig, dass er kaum zu übersehen ward. Zumindest wurde hier dank dieses Höhlenartigem Raums nicht verschüttelt. Vielleicht konnten sie jetzt wieder in einen Teil dieses von Menschenhand geschaffenen Tempels gelangen und vielleicht gab es eine Möglichkeit hier raus zu kommen. Zumindest waren am Eingang zwei große leuchtende Fackelstände magisch erzeugten Lichts, sodass das verlassene Tempelgemäuer beleuchtet wurde.
11.10.2003, 16:25 #148
Trulek
Beiträge: 1.337

Eben hatten sie noch gegen eine Meute Crawler gekämpft und nun befanden sie sich in einer seltsamen unterirdischen Höhle. Das Wasser blitze kurz in dem Schein des magischen Lichtes auf, dann wurde es wieder dunkel. Trulek näherte sich dem Gewässer langsam. Oben tropfte es runter und landete in diesem kleinen Teich. Trulek fragte sich wo das Wasser hier herkam. Womöglich war es durch die Erde gesickert und mit der Zeit hatte sich schon fast ein See gebildet. Am Wasser angekommen blickte er hinein. Er konnte nichts sehen, nur dass es ziemlich tief zu sein schien. Schnell trat der Templer wieder zurück, denn irgendwie kam ihm dieses Gewässer unheimlich vor. Es spiegelte nicht, was wahrscheinlich an dem spärlichen magischen Licht lag. Wenn sie zu dem großen Tor wollten, dann gab es aber keinen Ausweg, sie mussten dieses Wasser durchqueren. Trulek vermutete, dass es irgendeinen unterirdischen Tunnel gab, in dem das Gewässer lag. Vielleicht führte es zu einem großen See. Den anderen teilte der Templer jedoch vorerst nichts von seinen Vermutungen mit. “Toll, Minecrawler gibt es hier zwar nicht, aber der Ort kommt mir unheimlich vor, fragt nicht warum. Wir müssen über dieses Gewässer, aber es sieht kalt aus. Dann stellt sich noch die Frage wie wir das Tor aufkriegen und ob wir es überhaupt tun sollten. Wenn wir nicht zu fünft wären würde ich davon abraten, aber ich glaube wir können es wagen“

Zielstrebig machte der Templer einen ersten Schritt nach vorne und näherte sich wieder dem Gewässer. Er wagte einen Schritt hinein und musste feststellen, dass es keineswegs tief war, nur dreckig. Seine Theorie konnte er damit schon einmal verwerfen. Das Wasser reichte dem Templer nicht mal an die Knöchel und er watete leichtfertig hindurch. Drüben angekommen klopfte er gegen das große Tor. Ein dumpfes lang anhaltendes Geräusch war zu hören und es schein als sei die Wand recht dick. Mit Gewalt war das Tor also nicht zu öffnen, aber wie denn dann? Auf seine Gefährten achtete Trulek gar nicht mehr, denn er war fasziniert von dem Tor und wie man es wohl öffnen könne. Viele Möglichkeiten gab es nicht. Entweder es war einfach von der anderen Seite verriegelt, vielleicht war es aber auch einfach nur zu schwer und war zu lange nicht bewegt worden um es zu öffnen. Eine andere Möglichkeit bestand darin, dass es magisch verschlossen sein könnte, aber das glaubte Trulek auch nicht. Die letzte Möglichkeit, die dem Templer in den Sinn kam, war, dass es einen Schaltermechanismus geben konnte. Das schien ihm irgendwie am einsichtigsten und an der Wand entlang tastend suchte er nach einem Mechanismus.

Nicht lange dauerte es, da der Templer mit einer Hand in ein Loch in der Wand rutschte. Irgendwas musste er dabei ausgelöst haben, denn es wurde laut. Das Tor aus Stein knirschte und fing langsam an sich zu bewegen. Mit offenem Mund stand Trulek da, kein Licht schien aus der Öffnung des Tores, der gang oder was auch immer dahinter war komplett dunkel. Ein Blick nach hinten und er konnte seine Gefährten sehen. “Ich gehe hinein, wer kommt mit?“ Sofort darauf verschwand der Templer in dem alles fressenden Dunkel. Doch dunkel blieb es nicht lange, so wie im Vorraum gingen auch hier magische Fackeln an den Wänden an, so wie es in dem Raum davor gewesen war. So weit Trulek blicken konnte ging der Gang geradeaus, aber so würde es sicherlich nicht bleiben. Was brachte denn schon ein Gang der ewig lang geradeaus ging und nirgendwo hinführte, das gab keinen Sinn. Schnell schritt der Templer den langen Gang entlang. Irgendwo musste es hier ans Tageslicht geben, denn sicherlich gab es nicht nur diesen einen Eingang.
11.10.2003, 19:19 #149
Corie
Beiträge: 169

Die Gefährten gingen weiter hinein in den dunklen Gang, es waren zwar noch die magischen fackeln da aber die beleuchteten nur spärlich. Corie lauschte immer wieder in die Finsternis ob da nicht ein zischen oder so zu hören war. Diese Minecrawer hatten ihr schon einen Schrecken eingejagt. Ihre Schuhe glucksten noch leicht weil sie von dem Unterirdischen Gewässer noch nass waren als vor ihnen ein weiterer Großer Raum auftat. An den Wänden sprangen sofort einige magische Fackeln an und erleuchteten den Raum etwas. Corie staunte nicht schlecht was das alte Volk hier geschaffen hatte.

Die andern Sumpfler schienen auch erstaunt von dieser Baukunst zu sein, ihre Tempel hatten sie fast genauso gebaut. Corie war zwar noch nie in einem der Tempel, hatte aber doch schon einmal als sie einem Baal etwas bringen sollte in den Tempel geschielt. Es war jetzt auch kein Mincrawler zischen mehr zu hören also beschloss man eine kurze Pause zu machen. Es gab zwei Durchgange in diesem Raum, und Corie hoffte das einer von ihnen wieder nach draußen führen würde. Sie Schaute sich beide genau an, erkannte dann aber das der eine Durchgang in ein kleines Zimmer führte. Neugierig ging sie in den kleinen Raum, aber es schien nur eine alte Schlafkammer der Priester dieses Tempels zu sein. Als sie aus dem Raum wieder rausgehen wollte erschrak sie fürchterlich, den vor ihr war eine der Statuen die die Kämpfer aus ihrem neuen Außenposten getrieben hatten. Diese schien sich aber nicht zu Bewegen wie die anderen. Was schien das nur für eine Magie zu sein die diese alte Kultur hatte. Corie ging dann zu den anderen zurück um sich mit ihnen über die nächsten Schritte zu Unterhalten...
11.10.2003, 19:29 #150
Xalvina
Beiträge: 1.273

Xalvina war zunächst über eine große zerbrochene Säule gegangen, die sich ihr in den Weg stellte, zugleich aber auch einfacher war, lieber über dieser zu balancieren als über mehrere Steinblöcke und Ähnlichem zu klettern – was sicher weitaus anstrengender ward. Mit einem kleinen Plumps sprang sie zum Schluss von der Säule hinunter. Trulek war weit vorne und checkte gerade das Wasser, was sich zwischen ihnen und diesem seltsamen Eingang von Tempel befand. Hinter ihr waren noch Amydala und noch die beiden anderen Sumpfler, die ebenfalls einerseits erstaunt die Umgebung erblickten, andererseits vorsichtig immer von einem Stein zum anderen Stein sprangen.

Kurzweilig blieb sogar die schwarze Fee stehen, denn sie sah unten auf den Boden etwas Interessantes. So bückte sie sich und hob einen kleinen Ring aus den vielen Steinen heraus. Erstaunt über ihren Fund musterte sie kurz das Metallstück und hielt es ins entfernte Licht um es besser sehen zu können. Nichts. Der Ring war hier im Dunklen nur blank und silbern zu erkennen. Nachdenklich und ohne groß nachzudenken steckte sie ihn an ihren rechten Zeigefinger, hielt sich ihre Hand ein Stück entfernt vor die Augen und ging ohne dann weiter zu zögern.

Auch sie kam nicht herum ins Wasser zu gehen, was soviel hieß dass ihre schöne Robe, welche doch vor kurzen von der Hohepriesterin Meditate erhalten hatte, als sie als Magierin in den Zirkel aufgenommen wurde. Und jetzt kaum nur ein oder zwei Wochen später sah die Robe verdreckt staubig und unrein aus. Was würden denn bloß die anderen Schwarzmagier wohl sagen, wenn sie sie später so sahen? Ja sie sah aus als wäre sie gerade aus einem Urwald oder einer dunklen Hölle entsprungen. Dabei klebte hier und da noch Minecrawler Spinnfaden drum: Es sah furchtbar aus. Irgendwie hatte sie ein Lust auf ein Bald in einem klaren See, aber wie sie später zum Erschrecken feststellen musste, war selbst dieser dunkelblaue See, der zunächst wie ein klares Wasser schien, als schmutzig und dreckig. Umso ungemütlicher war es mit Sandalen und zudem mit ihrer Robe durch das Wasser zu watschen, welches das Licht der großen Feuerfackeln in einem matten glitzernd widerspiegelte.

Im Endeffekt war die Robe dann noch schmutziger als Vorher und das machte Xalvina nicht unbedingt froh. Schweigsam ging sie inzwischen als letzte aus dem Wasser hinaus. Na zumindest sah man nicht allen Schmutz, denn ihre Robe war Schwarz. Wäre sie so gekleidet wie einige seltsame Sumpfler, so würde man den Schmutz gut erkennen können.

Da standen alle nun. Vor einem mächtigen kunstvollem alten Tempeleingang, der jedoch von einer festen steinernen Wand blockiert wurde. Irgendwie hatte sie das Gefühl, der Stein war absichtlich hier in den Eingang hineingebaut, denn er gerade und eben und er versperrte genau diesen Eingang. Doch es gab keine Anhaltspunkte auf eine Öffnung und wie Trulek auch später feststellte, war dieser Felsblock auch noch mehrere cm dick. Mit roher Kraft könnte man diesen Felsen wohl nicht bewegen.

Auch als sich die Gruppe umschaute und versuchte irgendeinen Schalter oder ähnliches zu finden – vergebens. Xalvina war die erste die sich nachdenklich auf einen Stein setzte und hinaus auf die überhäuften Ruinen, die sich hinten über dem See und zu beiden Seiten häuften.


Was mag bloß der Grund gewesen sein, warum diese Kultur untergegangen ist…

Sie hatte gerade die Augen ein wenig geschlossen gehabt um sich kurz auszuruhen, als es plötzlich hinten ein gleichmäßiges Surren gab. Erschreckt schaute Xalvina auf und sah, wie sich der Massive Felsstein, der den Eingang verschloss, bewegte und wie in einen Mechanismus langsam und gleichmäßig herunterging. Staub wurde kurz aufgewirbelt und nun wurde ein dunkler Gang frei. Auslöser war doch tatsächlich Trulek. Kurz blickte sie ihn mit ihren ausdruckslosen Gesicht und Kälte an und nickte ihm zu. Doch er sah sie nicht wirklich, denn er war so fasziniert von dem Gebäude, dass er fast wie in Trance Hineinschritt. So blieb der Fee nichts Anderes über, als ihn mit schnellen Schritten einzuholen.

Nur kurz gingen sie einen finsteren Korridor entlang, doch in der Ferne sahen sie bereits neues Licht, wobei sie später in einem einigermaßen Großen Raum landeten. Zumindest sah man wieder die alten Schriftzeichen an den Wänden und die Steinfliesen. Misstrauisch blickte Xalvina diese Fliesensteine an, doch sie bewegten sich nicht. Mehrere Säulen verbanden hier mit ihrem kunstvollen gehauen Sockel und eingemeißelten Bildern, den Boden und die leicht mit (und diesmal waren es nur einfache) Spinnweben bedeckte Decke. Eine Säule war jedoch umgekippt und in mehrere Stücke zerbrochen. An einer anderen Stelle waren Fliesen heraus gebrochen und irgendwo gab es sogar ein gähnendes Schwarzes Loch. In der Mitte jedoch war wieder einer dieser seltsamen runden Steine (Teleportsteine) platziert welche Xalvina schon vorher draußen gesehen hatte, allerdings leicht kleiner. Doch es schien sich genauso wenig etwas auf diesem Stein zu tun. Aber ihre Sorge war eher diese drei Steinskulpturen, welche erstarrt vor allen drei Wegen standen. Allerdings wusste Xalvina nicht recht ob sie diesen Dingern trauen sollte, denn sie hatte schon einmal gesehen, wie sie sich bewegt hatten. Sie angegriffen hatten.

Doch in allem konnte man wieder deutlicher diese seltsamen Laute hören, die ständig seit Anbeginn ihrer Entdeckung und fast Reise durch diesen Tempel alle begleiteten, doch diesmal waren sie irgendwie deutlicher und näher. Das Klageheulen kam aus allen Gängen und verstickte dann immer wieder in der Ferne.
Die Luft war ein wenig muffig und es roch irgendwie nach Altem Gewebe. Außerdem war sie seltsam feucht und kalt dazu. Hier war garantiert schon seit längerem keiner mehr gewesen und trotzdem leuchteten die magischen Fackeln immer noch.

Hier gab es fünf Wege die man wählen konnte, zwei führten jeweils nach Links aber in denselben leicht grünlich beleuchteten kleinen Raum welchen die Kämpferin (Corie) kurz betrat, zwei andere Wege führten nach rechts in einen anderen ebenfalls grün beleuchteten aber größeren Saal. Die Türen waren seltsam mit einem Runden Torbogen verziert und kunstvoll mit einem Rankenmuster von irgendwelchen Zeichen verziert. Oben an der Spitze war ein etwas größerer Stein eingegliedert, auf dem ein Zeichen eingemeißelt ward, doch im Vergleich zu den linken und Rechten Türen waren es zwei Unterschiedliche. Doch die Tür in der Geradeaus - welche man zuerst nicht sah - war etwas größer und führte zu einem weiteren Korridor der von weiteren grünlichen Fackeln beleuchtet wurde, besaß aber oben kein Zeichen am Türrahmen. Irgendwie sah das alles seltsam unheimlich aus.

Xalvina blieb in der Mitte stehen, schaute zunächst nach links, rechts und dann geradeaus. Doch sie konnte nicht genau bestimmen woher diese Laute kamen, denn irgendwie hatte man das Gefühl sie kamen von allen Seiten. Fragend blickte sie die Gruppe an.


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