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[GM] Das Kastell des ZuX #7
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22.03.2002, 21:11 #51
Harald
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Harald erzählte dem Riesen, das er schon seit ein paar Tagen hier unten herumirrte, das seine Vorräte ausgeschöpft waren, er Hunger und Durst hatte und endlich einen Weg wieder nach oben finden wollte. Der Riese lächelte und versprach ihm zu helfen. "Ich werde dich gleich in einen Schlaf versetzen sagte er, und wenn Du dann wieder aufwachst, wirst du wieder im oberen Teil des Kastell sein. Aber du wirst dich dann an nichts mehr erinnern." Die Augen des Riesen bohrten sich in Haralds Augen, er wurde unendlich müde und dann war alles schwarz um ihn.
22.03.2002, 21:23 #52
Burath
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Schemenhaft zeichneten sich zwei Gestalten deutlich ab in dieser Dunkelheit. Hinter ihnen schien der Mond und die Sterne wiesen den Weg. Ein flauer Wind blies sanft um ihre Ohren und zog angenehm über sie hinweg. Schweigend schritten Lümmel und Gnat nebeneinander immer weiter auf das Kastell zu. Die mächtigen Zweihänder ragten hoch über den Schultern empor, an den Rüstungen klebte noch immer getrocknetes Blut und die rauhe Haut war übersäht von vielen kleinen Wunden. Das Bild von zwei Kämpfern wie sie nach einem langjährigen Krieg endlich nach Hause zurückkehrten. Zermürbt, mit trockenen Kehlen und leerem Magen. Freude über den Sieg beherrschte ihre Gedanken und überstrahlte so alles andere.

Langsam erreichten sie die schützenden Mauern der Heimat des ZuX.
Geschafft entfuhr es Gnat. Wir haben die Schmiede besiegt Ein Grinsen Lümmels dann lehnten sie sich leise an das kalte Gemäuer und rauchten schweigend. Sie genossen die Ruhe, die Sicherheit. Wie lange dieser Zustand wohl anhalten würde?
22.03.2002, 21:29 #53
PropheT
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prophet stocherte lustlos in seinem essen herum und zeichnete,völlig in gedanken verloren, mit seinem linken zeigefingen das mal an seiner rechten hand nach.
ein windhauch,der seinen nacken mit toten,kalten händen streichelte,rieß den magier aus seinen tagträumen.erschrocken blickte prophet hinter sich,konnte die quelle dieser seltsamen und kühlen umarmung aber nicht ausmachen.
nach einer langen suche,setzt sich prophet lustlos und verärgert auf den boden und lehnte sich in einer abgelegenen ecke der küche an das grobe gemäuer des alten kastells.
durch zufall oder schicksal,betätigte er mit seinen arm einen versteckten mechanismus,der in der wand hinter ihm eingearbeitet war.mit einem poltern und krachen schob sich die wand beiseite und legte einen gang frei,dessen treppen nach unten, in eine ungewiße schwärze führten.
22.03.2002, 21:51 #54
meditate
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meditate wurde von einem schweigenden dämonen auf die beiden freunde in der vorhalle aufmerksam gemacht. kopfschüttelnd ging meditate auf die beiden zu.

"ihr scheint es ja überstanden zu haben. und wo sind die anderen? seid ihr alle unversehrt zurück? wo sind die mädels und wo ist ahram?
wollt ihr nicht erst mal was ordentliches essen und in den baderum gehen?"

meditate zeigte den beiden ein gästezimmer, in dem sie sich richtig würden ausschlafen können, dann zeigte sie ihnen den baderaum. wenn sie wieder sauber wären und wie menschen riechen, dann könnte man mit den beiden ja sogar noch eine mahlzeit zu sich nehmen.

meditate setzte sich wieder in die bibliothek und beschwor weitere gerippe in ihrer vorstellung.
22.03.2002, 22:06 #55
PropheT
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das auslösen des mechanismus,hatte eine dichte wolke aus staub aufgewirbelt,der fingerbreit hinter der schwelle,des nun freigelegten durchgangs,auf dem boden lag.
prophet hielt schützend seinen arm vor mund und augen und wartete,bis sich die staubwolke gelegt hatte.
von einer gefährlichen und unbändigen neugier gepackt,schritt prophet über die schwelle und folgte der treppe in die dunkelheit.nach einigen metern,konnte der magier die hände vor seinen augen nicht mehr erkennen und sprach den lichtzauber.mit jedem weiteren schritt strich eine hauch der kälte über prophets haut,deren ursprung irgendwo am ende dieses abfallenden ganges zu finden war und auf ihn wartete.
22.03.2002, 23:04 #56
PropheT
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der gang schien sich fast endlos nach unten zu winden,bis prophet einen blauen punkt,am ende des nun enger werdenden ganges erblickte.
der gang mündete ein einer kleinen grotte, die mit einen bläulichen,fluoreszierenden nebel durchflutet war.an der wand der grotte,befand sich ein altes,mit efeu überwachsenes Tor,das mit befremdlich erscheinenden runen verziert war.
23.03.2002, 12:51 #57
Harald
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Harald erwachte und fühlte sich sehr ausgeschlafen. Und das schon zu dieser Tageszeit. Das war sehr merkwürdig und für ihn ungewöhnlich. Er hatte das Gefühl, als wenn er Tage durchgeschlafen hatte. Noch merkwürdiger aber war, das neben seinem Bett auf dem Tisch ein kleiner weißer ovaler Stein, der aussah wie ein Ei, lag. Den hatte er noch nie vorher bemerkt. Seltsam dachte er.

Jetzt stand er aber auf, kleidete sich an und machte sich auf den Weg in die Küche. Ein riesiges Hungergefühl wollte befriedigt werden und die Küche war genau der richtige Ort dafür. Eine menge Brote und Kräutertee verschwanden auf rasche Weise in seinem Mund.
23.03.2002, 13:17 #58
Chaze
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Chaze speiste gerade fürstlich im Refektorium, als ihm eine Idee kam. Er hatte erst wenig Erz und wollte sich ein bisschen was verdienen. Also ging er in sein Zimmer, hängte sich seinen Umhang um, gürtete sich den Gürtel mit der Schwertscheide um und die Treppe runter auf dem Weg zum alten Lager.
23.03.2002, 13:34 #59
Zloin
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Zloin steht auf. Sein Arm tut nicht mehr. Nur eine Wunde ist noch sichtbar. Welche Wunder können das bewirken; denkt er sich.

Dann geht er aus dem Kastell.
23.03.2002, 15:44 #60
Superluemmel
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Prustend zog Frost seinen Kopf aus dem mit Wasser gefüllten Zuber. Nach all den Strapazen der Reise tat es gut, mal wieder einen klaren Kopf zu haben. Allerdings konnte der Krieger die feierliche Stimmung Gnats nicht unbedingt nachvollziehen, auch wenn er so getan hatte. Ein seltsames, drückendes Gefühl suchte ihn seit dem Verlassen der Schmiede heim.

Immer noch in Gedanken versunken, legte Frost die Arm- und Beinschienen seiner Rüstung wieder an. Obwohl die Außenseite der Panzerplatten des Dämonenlords tiefschwarz waren, erstrahlte die Innenseite in einem hellen, weißen Glanz seitdem Frost aus der Unterwelt zurückgekehrt war. Schon wieder eine Frage, auf die der Krieger keine Antwort hatte. Schließlich befestigte Frost noch seine Schwertscheide mit dem Eisbrecher auf seinem Rücken und strich sich eine seiner Haarsträhnen aus dem Gesicht. Dann machte er sich auf den Weg nach oben in die Eingangshalle. Er musste dringend mit Meditate und den anderen reden.
23.03.2002, 23:00 #61
Harald
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Harald hatte sich langsam, aber sicher satt gegessen(fressen) wäre eigendlich der richtige Ausdruck dafür gewesen. Er bekam, trotz aller Köstlichkeiten die der Küchendämon noch anzubieten hatte, keinen einzigen Bissen mehr herunter.

Etwas frische Luft und ein kleiner Spaziergang würden ihm jetzt ganz zweifelsohne gut tuen. Die Sonne hatte sich schon hinter dem Horizont gesenkt, ihm kam der Gedanke zu Sador in den Schattenläufer zu gehen. Harald erhob sich schnell und verließ das Kastell um zu Sador aufzubrechen.
23.03.2002, 23:16 #62
kore
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vor dem tor materialisierte sich eine gestalt, die als eine, in einen schleier gewandete figur, zu erkennen wäre. sie streckte die hand aus und hielt prophet auf.
Bleib stehn, Prophet. Mein Herr verlangt nach dir. Da du dich entschieden hast, dass er auch dein herr sein soll, will er dich prüfen. ich nehme dich jetzt mit in die welt der toten. du musst unter meinen schleier kommen und die augen schließen. öffne sie erst dann, wenn ich es dir sage. es ist immer tödlich, die grenze zwischen dem reich der lebenden und dem reich der toten zu überschreiten. nur unter meinem schleier bist du sicher, denn ich bin der wanderer zwischen den welten. solltest du die prüfung unseres herrn und meisters bestehen, werde ich dich auch wieder nach hause geleiten.
damit öffnete die kore ihren umhang und barg prophet an ihrer brust. sie schloss ihren schleier wieder und verblasste, bis sie verschwunden war.
der platz lag wieder still und unberührt und die tür in der wand, durch die prophet den gang betreten hatte, schloss sich wieder unmerklich, so dass die wand wieder völlig unbeschädigt schien.
23.03.2002, 23:46 #63
Burath
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Langsam schlug er die Augen auf und blickte etwas verwirrt durch das dunkle und in Schatten gehüllte Zimmer. Wo war er? Vergeblich suchte Gnat sein Schwert, das er sonst immer bei sich trug, doch fand er statt dem kalten Stahl nur ein vom Schweiß durchnässtes Bettlaken.
Plötzlich erinnerte er sich und ein beruhigendes Lächeln erstrahlte auf seinem Gesicht. Schläfrig richtete Gnat sich auf doch die Erschöpfung saß noch immer tief in seinen Gliedern. Ein leises Gähnen dann schwang er die Beine über die Bettkante und rieb sich den Schlaf aus den Augen. Dabei entdeckte er die vielen kleinen Wunden die seinen Oberkörper verunstalteten. Doch waren sie alle bereits verbunden und eingesalbt. Eine bessere Behandlung hätte man wohl nirgends genießen können. Schnell suchte er seine Ausrüstung zusammen und zog sich an. Ein schönes Gefühl. Saubere Kleidung und keine Schmerzen die einen ständig quälten. Vorsichtig verließ Gnat das Zimmer und schritt nach Nahrung suchend durch das Kastell...
24.03.2002, 00:38 #64
meditate
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meditate kam aus ihrem zimmer und betrat zunächst das refektorium, weil sie die gäste genau dort vermutete und es war auch so. lümmel und gnat saßen da und aßen sich richtig satt.

meditate setzte sich erfreut dazu und fragte zuerst nach ahram. da die beiden nicht wussten, wo der dämonenmensch abgeblieben war, fragte sie weiter nach den beiden mädchen und dann konnte sie die fragen nicht mehr bremsen. das war ja wirklich ein tolles abenteuer. und alle hatten es heil überstanden.
24.03.2002, 01:06 #65
blutfeuer
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war das ein anstieg. zuerst war nur der turm des lastells zu sehen, später schob sich das unheimliche gemäuer immer zwingender in den blick.

beide mädchen hatten mächtig zu schleppen an ihren waffen und erreichten keuchend das plateau, auf dem sich abweisend und drohend die mauern des magischen gebäudes befanden.

blutfeuer war schon oft hier gewesen, aber dieses mal durchfuhr sie doch ein heftiger schreck. was war denn das? an der tür des kastells empfingen sie zwei gekreuzigte tote, die die arme ausgebreitet hatten, als wollten sie jeden am betreten des gebäudes hindern. zögernd gingen die mädchen näher. waren das etwa bewohner des kastells?

erst bei näherer betrachtung sahen sie, dass das wohl doch nicht der fall war, aber unheimlich sah es dennoch aus. trotzdem traten die mädchen erleichtert vor das tor, dass sich für sie lautlos öffnete und die beiden einließ.
24.03.2002, 01:32 #66
Nienor
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Das sich öffnende Tor mit den angenagelten Leichen ließ die beiden in die Eingangshalle des Kastells, wo sie endlich ihre schwere Waffenlast loswerden konnten. Dienstbare Dämonen nahmen ihnen die Pakete ab, so daß die Besucherinnen schnellen Schrittes ins Refektorium gelangten, um dort ihren Hunger zu stillen. Danach hatte Nienor vor, auf ihrem Zimmer ein heißes Bad in einem großen Zuber zu genießen und sich so den ganzen Dreck des letzten Abenteuers abzuwaschen. Das würde guttun. Doch zuerst stille sie ihren Hunger mit den Köstlichkeiten, die die Dämonen auftischten.
24.03.2002, 01:49 #67
blutfeuer
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blutfeuer hatte ihr persönliches schwert den dämonen unwillig vorenthalten und ließ es nicht aus der hand. sie hatte für das kostbare stück noch keine scheide, also ließ sie es nicht aus den fingern.

selbst im refektorium hielt sie es fest und aß eben nur mit einer hand. sie würde es wohl auch mit ins bett nehmen, denn sie sah nicht so aus, als würde sie den dämonen zutrauen, ordentlich auf ihren neuen schatz zu achten.

nach dem essen schlich sich blutfeuer sofort in ihr bett und ließ sich totmüde fallen. sie würde sicher zwei tage schlafen.
24.03.2002, 04:45 #68
Tomekk
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Tomekk kam zum Kastell, nein er schleppte sich zum Kastell. Die Wunde, die Rachestahl ihm zugefügt hatte, war nicht von schlechten Eltern. Sie schmerze sehr und hörte einfach nicht auf zu bluten.

Als er auf das Tor zutrat, schwang dieses quietschend auf und gab ihm den Weg frei. Er trat ein und sah sich um. Ist hier jemand? Ich brauche Hilfe. Einen Heiler. Mehr konnte er nicht sagen.

Er wartete, ob jemand ihm helfen würde. Es mußte schnell gehen. Ihm ging es immer schlechter und bald würde sich die Wunde entzünden, so fürchtete er.
24.03.2002, 09:50 #69
Saturas
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Saturas kam nach einem mehr oder weniger kurzen (war eben sehr anstrengend) Fussmarsch vor dem Kastell an.
Und in diesem Moment sah er es: seit Langem schaute er das erste Mal wieder an sich herunter. Natürlich war seine Robe noch immer nachtschwarz, genauso hatte sich nichts an seiner Rüstung verändert. Aber ihn erstaunte dann doch sehr, dass seine Hände kalt und von Metall waren. Und ganz die Alte war seine Stimme auch nicht. Etwas von der dunklen Macht war definitiv noch an oder viel mehr in ihm.
Er wollte das jetzt aber zunächst nicht beachten und betrat das Kastell.
Doch die Tür war schon offen, und da standen zwei Männer in ihrem riesigen Rahmen. Es waren der Templer Tomekk und der Bandit TC. Ganz offensichtlich war TC schwer verletzt worden.
Guten..., ich meine, hallo zusammen. Habt Ihr nach jemandem gerufen? Kann ich Euch helfen, indem ich vielleicht jemanden hole? Saturas war schon ziemlich baff ab den beiden.
24.03.2002, 10:38 #70
Burath
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Langsam und genüsslich verzehrte er ein Stück Brot, schob noch etwas Schinken hinterher und spülte mit einem großen Schluck Wasser nach.
Eine Mahlzeit wie er sie nun seit vielen Monden nicht mehr genießen konnte. Das Abenteuer war überstanden, die Gefährten alle sammt heil zurückgekehrt auch wenn jeder am Ende in eine andere Richtung gegangen war. Er selbst konnte ein neues Schwert sein eigen nennen. Im großen und ganzen hatten sich diese Gefahren also gelohnt auch wenn Schmerz sowie Qual ein ständiger Begleiter waren. Doch jetzt konnte Gnat mit einem Lächeln darüber hinwegsehen. Wie eigentlich nach jedem Abenteuer. Dafür war er geboren, dabei würde er sterben doch noch war es nicht an der Zeit. Warm lächelnd schob er seinen Teller von sich, tupfte sich mit einem Tuch den Mund ab und blickte dann abwechselnd zu Meditate und Lümmel die beide ebenfalls am Tisch saßen. Viel gab es zu erzählen doch fasste man sich kurz und ließ einige, unschöne, Stellen aus. Die Neugier der angehenden ZuX-Magierin war einfach nicht zu bremsen doch berichtete man geduldig und kam nach einer Stunde zum Ende. Nun schwiegen sie für ein paar Augenblicke und sahen sich gegenseitig an. Die Freude war allen deutlich anzusehen. Gnat brach das Schweigen. So ich danke für die Gastfreundschaft liebe Meditate. Auch dir Lümmel für dieses kleine, abwechslungsreiche, Abenteuer doch führt mein Weg nun wieder nach Drakia. Ich muss wissen wie es den dortigen in meiner Abwesenheit ergangen ist. Langsam erhob er sich von dem schweren Stuhl und sammelte noch ein kleines Bündel mit etwas Brot und Äpfeln für die Reise zusammen...
24.03.2002, 12:12 #71
meditate
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meditate erhob sich vom frühstück und verabschiedete gnat mit den besten wünschen.

"mein lieber freund, wenn du hilfe brauchst, du weißt, ich bin immer für dich da. leider binden mich meine studien zur zeit an dieses gemäuer aber sobald ich zeit finde, werde ich dich besuchen. lass es dir gut gehn."

dann ging sie in die vorhalle und kümmerte sich um die neuen gäste. die dämonen hatten sich inzwischen schon des verwundeten angenommen und hatten ihn in einen der krankenräume gebracht. meditate ging hinein und prüfte die arbeit der hilfreichen geister und fand, dass hier wohl nichts zu tun sei.

die letzte person, die jetzt noch in der vorhalle stand kannte sie nicht. er sah auch nicht aus wie ein mensch, eher wie einer der dämonen des kastells. andererseits hatte er auch menschliche züge. da ihr dämonenmenschen seit ahram vertraut waren und sie sich in den mauern des kastells befand, empfand meditate auch keinerlei angst, obwohl das aussehen des fremden durchaus angsteinflößend war.

"was kann ich für dich tun und wer bist du?"
24.03.2002, 12:28 #72
Saturas
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Die dunkle Gestalt im Eingang blickte meditate etwas komisch an, doch das konnte sie kaum sehen, da das Gesicht vom magischen Schleier der Robe (Kapuze war ja hochgeschlagen) verdunkelt, ja fast verdeckt war. Hrmhmm...schrecklich, du erkennst mich wirklich nicht?
An der Stimme glaubte medi sofort, diesen Mann zu erkennen. Bist du es wirklich, Saturas? Sie strahlte Freude aus.
Nun wollte sie der nicht mehr so ganz Fremde nicht länger auf die Folter spannen und nahm seine Kapuze herunter.
Ein strahlendes Lächeln begrüsste die Schwarzmagierin. Tatsächlich war es Saturas der 2..
Grüsse dich herzlich, liebe meditate.
Sie grüsste noch herzlich zurück- Freut mich sehr, dass du wohlauf bist- und sprach dann besorgt: Lass und erstmal reingehen und uns setzen. Es gibt keine guten Neuigkeiten.
Sie betraten also das Kastell mit seinen vielen Räumen und Wänden, die sich praktisch andauernd veränderten.
24.03.2002, 13:03 #73
meditate
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im neuen lager ist etwas passiert, dass dir nicht gefallen wird. unser alter freund saleph hat die gunst der stunde genutzt und die macht ergriffen. da du weg warst und auch manmouse zur zeit verschwunden ist, war das lager praktisch führerlos. und da ist saleph wohl irgendetwas zu kopf gestiegen. er hat sich zum obersten magier ausgerufen und deine truhe geplündert. er hat sich deine runen angeeignet und auf diese weise hawk vertreiben können. dann hat er einen rummel um seine person angefangen, der seinesgleichen sucht. das haus von mamouse ist zerstört, er hat standbilder von sich aufstellen lassen und der gruß des neuen lagers lautet jetzt "für saleph".

ich bin gut informiert, ich habe einen spion bei saleph, der mir berichtet und ich habe einen informanten bei hawk, der mich ständig unterrichtet. im moment ist die situation nicht günstig. am besten, du bleibst bei uns oder du schließt dich dem lager von hawk an. wenn wir manmouse gefunden haben, könnt ihr mit der hilfe des kastells eure macht wieder an euch nehmen.

wir werden euch helfen. ich stelle nur eine bedingung: ich will, dass niemand von den putschisten getötet wird. saleph und seine engsten gefährten sollt ihr zu mir ins kastell schaffen. den normalen mitläufern sollt ihr eine chance geben.

wenn wir im kastell mit den führern des putsches fertig sind, werden sie ihren alten platz im lager wieder einnehmen können. das versichere ich dir."
24.03.2002, 13:06 #74
Burath
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Abermals ein warmes und freundliches Lächeln als Abschied zu Meditate und Lümmel dann surrte er das Bündel oben zusammen und klemmte es an den Gürtel. So dann machs mal gut Frost alter Freund. Ein flüchtiger Händedruck dann verschwand Gnat in einem der vielen Gänge und erreichte nach einigen Minuten sein Zimmer. Dort fand er fein säuberlich aufgereiht sein Schwert, den Dolch und die Schnalle mit den übriggebliebenen Wurfmessern. Als auch diese Dinge angelegt waren
schritt er nach draußen, blickte sich noch einmal kurz in den Gängen um und begab sich dann zur Eingangshalle...

Als Gnat die Eingangshalle betrat herrschte reges Treiben doch ließ er sich davon nicht beeindrucken und fand ohne Probleme den Weg nach draußen. Ein Glimmstängel fand den Weg zwischen seine Lippen und schon machte er sich festen Schrittes auf in Richtung Drakia...
24.03.2002, 13:13 #75
Saturas
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Saturas war schon sehr betrübt. Traurig war er, wütend nur kurz. Hmm...hrmm...hrrrm...also sowas, sagen wir mal mit diesen Ausmassen, das hätte ich wirklich nicht erwartet von Saleph.
Der Wassermagier musste sich erstmal einigermassen fassen. Nach einigen Überlegungen meinte er:
Nun denn, ich versichere dir, dass keiner getötet wird bei der "Rückeroberung". Schliesslich können im eigentlichen Sinne die Mitläufer nichts dafür, womöglich nicht mal Saleph selbst. Deshalb nehme ich ihm das nicht übel. Aber selbstverständlich muss Strafe, in welchem Masse mögest du bestimmen, absolut sein. Also warten wir jetzt ab auf neue Infos von deinem Spion, ja?
Wo kann ich Hawk finden? Ist er hier? Und manmouse wurde noch immer nicht gefunden? Meine Güte...
Saturas war aufgestanden, doch nun setzte er sich wieder.
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