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Altes Lager # 36
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02.01.2003, 17:53 #76
Kano
Beiträge: 2.622

Kano hastete indess etwas planlos durch den Aussenring. Viel war hier nicht mehr, wie noch vor wenigen Minuten. Welch eine Apokalypse brach da über die Burg herein?! Ein beißender schwefliger Geruch stieg dem Frischling in die Nase, verbranntes Fleisch klebte an seinen Stiefeln, grauenvoll der Anblick. Männer wanden sich, vollkommen in Flammen gehüllt, auf dem Boden, Schrei, Grollen, aber vor allem jetzt das markerschütternde Brüllen der riesigen Echsen, die ihre elegant und ebenso Furcht einflößend ihre Bahnen am vom Rauchschwaden geschwärzten Himmel zogen. Jetzt war es Zeit zu verschwinden, die Burg, ein rettendes Fleckchen? Er musste es versuchen, nur der uralte Stein vermochte Schutz vor dem Feuer der Drachen bieten.

Kano rannte, setzte ein was sein Körper hergab. Die Härchen auf den Armen waren versenkt, die trockene heiße Luft brannte in seiner Lunge und ließ jeden Atemzug zur Qual werden. Gerade erkannte er durch den dicken Qualm im Lager die rettende Öffnung in der steinernen Mauer der Burg, als vor ihm das biologische Napalm auf den Boden aufschlug und den vor ihm Rennenden regelrecht die Haut von den Knochen brannte. Die Druckwelle warf den jungen Abenteurer einige Meter zurück gegen die Innenseite der Palisade, oder eher dem, was davon übrig geblieben war.

Erschöpft sank er an der Wand zusammen, war das das Ende? Sollte es schon vorbei sein? Seine Reise? Sein Abenteuer? Er musste weiter, er musste! Doch gerade als er sich wieder aufraffte, zum letzten Spurt, erfassten seine Augen, dass, was das Ende nun doch besiegeln sollte. Hart traf ihn der brennende Balken und schlug ihn nieder, der Körper schmerzte, der Brustkorb, von einer erdrückenden Last beschwert, vermochte nicht, den so wichtigen Sauerstoff in die Lunge zu saugen, panisch wand er sich unter dem schweren Holz, rang nach Luft, nach Rettung, nach Freiheit…
02.01.2003, 18:21 #77
Grim
Beiträge: 523

Im alten Lager war die Hölle ausgebrochen. Riesige Drachen flogen ständig neue Angriffswellen gegen das alte Lager. Der Aussenring, mit seinen ganzen Holzhütten war inzwischen nurmehr ein einziger, riesiger Ring aus Feuer. Überall lagen die bis zur Unkenntlichkeit verbrannten Leichen von Buddlern, Schatten und Gardisten. Es stank furchtbar nach verbranntem Fleisch. Die Hitze war schier unerträglich. Die Luft schien zu kochen, genau wie das Blut in Grim's Adern.
Der Schatten hatte zunächst in seiner Taverne verharrt. Er glaubte, dort sicher zu sein, doch als das komplette Dach von einem riesigen Feuerball eines Drachen weggerissen wurde, stürzte Grim hinunter in die Gassen, in denen überall schreiende Menschen herumliefen. Selbst die Gardisten, die immer so tapfer waren und sich jeder Gefahr stellten, liefen um ihr leben.
Das Bild, das sich Grim bot war grauenhaft. Seine ehemaligen Kameraden wälzten sich laut schreiend auf dem Boden. Sie verbrannten bei lebendigem Leib. Holzlatten und Steintrümmer flogen, losgerissen durch die Wucht der Explosionen, durch die Gegend.
Grim rannte und rannte, doch es schien ihm, als würde er nicht vorwärts kommen. Er wusste, dass nur die Burg ihn jetzt noch vor dem qualvollen, feurigen Tod retten konnte. Die Flammen schlugen so hoch auf, dass das Dach des Marktplatzes ebenfalls in Flammen auf ging und hinter Grim mit einem lauten Krachen in sich zusammenstürzte. Wieder verloren unzählige Menschen ihr Leben. So viel Angst wie in diesem Moment hatte Grim noch nie gehabt. Auf seiner Haut hatte sich eine schmierige Schicht aus Ruß und Schweiß gebildet. Die Haare klebten ihm auf der Stirn.
Endlich schien das Nordtor in greifbarer Nähe. Grim war völlig ausser Atem, aber er mobilisierte all seine Kräfte. Ein paar Mal wäre der Schatten fast gestolpert.
Grim hatte keinen Blick mehr für das Geschehen um sich herum. Die Schreie und anderen Geräusche nahm er nurmehr sehr verschwommen war.
Mit einem gewaltigen Satz rettete sich Grim in die Burg.
Auch dort bot sich ihm ein Bild der Verwüstung. Steintrümmer lagen auf dem Boden herum und schwer verletzte Menschen wälzten sich auf dem Boden.
Grim flüchtete sich unter ein Stück der Aussenwand des alten Turms. Darunter war er vor den Flammen einigermaßen sicher. So harrte Grim aus und wartete auf das Ende dieses Infernos.
02.01.2003, 18:25 #78
Arson
Beiträge: 687

Eine einzelne Gestalt bahnte sich wankend ihren Weg durch die prasselnde Endzeitlandschaft aus schwarzer Asche und rotem Feuer. Fast blindlinks stolperte Arson die schmalen, von knisternden Flammen flankierten Pfade des Todes entlang, stieg stolpernd und keuchend über verkohlte Holztrümmer oder rauchende Männerleichen. Nie zuvor hatte der ehemalige Novize eine solch vollständige Zerstörung gesehen, selbst seine schrecklichen Visionen hatten ihn nicht auf den beißenden Gestank von verbranntem Fleisch, die qualvollen Todesschreie und das donnernde Brüllen der Höllenbestien über seinem Kopf vorbereiten können. Sein gesamter Körper schmerzte, Brandwunden, Aufschürfungen und blutige Schnitte zierten Arme und Beine des jungen Kriegers, das Gesicht rußgeschwärzt, versuchte er den Weg in die Burg durch den grauen Schleier aus trockenem Staub und heißem Rauch zu finden. Sein Atem ging stoßweise, das gepeinigte Herz raste in seinem organischen Gefängnis, pumpte panisch weitere Massen des roten Lebenssafts durch die Venen des entkräfteten Menschen.

Das Alte Lager war nicht wiederzuerkennen. In der rußigen Luft hatte sich die Burg in einen unförmigen schwarzen Schatten verwandelt, reglos lauerte sie im Zentrum der flammenden Vernichtung, das große Tor weit geöffnet, ein roter Schlund, bereit, die irrsinnigen Narren zu verschlingen, die versuchten innerhalb der mächtigen Mauern Schutz zu finden. Doch selbst dieses Schicksal, eingepfercht in den Kerkerkatakomben unterhalb der großen Kaserne, erschien Arson in diesem Moment verlockender als hier draußen bei lebendigem Leib von einer Kreatur, deren Existenz allein schon eine Verspottung der Realität war, qualvoll zu Asche verbrannt zu werden.

Wo, bei Innos, war das Burgtor? Keuchend schlug Arson einen qualmenden Holzpfeiler zur Seite, einziges Überbleibsel einer ganzen Ansammlung von Buddlerhütten, und sah sich um. Tatsächlich, dort hinten, nur wenige dutzend Meter entfernt, öffnete sich der dunkle Rachen des enormen Steinmonsters. Der ehemalige Novize konnte sogar einige Menschen ausmachen, die sich stolpernd und humpelnd in das Innere der Festung begaben, schwarze Schatten vor dem flackernden Hintergrund des Feuers. Einige schafften es sogar, doch schon spürte Arson, wie sein Magen sich erneut zusammenzog. Ohne zu überlegen warf der junge Kämpfer sich auf den staubigen Boden, gerade rechtzeitig, um von der glühenden Feuersäule lediglich einen Schwall brennendheißer Luft zu verspüren. Panische Schreie, ein trockenes Prasseln, dann schlug irgendetwas wuchtig gegen die Palisadenwand, nur wenige Meter von Arsons Standort entfernt. Als er aufblickte, war die Menschengruppe verschwunden, ein flackerndes Flammenmeer bedeckte die Stelle, an der sie eben noch gestanden hatten. Doch was war das?
Als der ehemalige Diener des Schläfers den Kopf wandte, um nach dem Objekt zu suchen, welches ihn nur um wenige Meter verfehlt hatte, erlebte er eine Überraschung. Er hatte mit einem verkohlten Kadaver gerechnet, ein brennendes Stück Holz oder ein glühendes Steinfragment. Was er sah, war ein Mann. Ein lebendiger Mann.

Ohne weitere wertvolle Augenblicke zu vergeuden spurtete Arson zur Palisade, die eine Hand schützend vor Mund und Nase gelegt, riss er mit der Anderen Bretter und Baumfragmente von der verletzten Gestalt, deren zerrissene Kleidung bereits an einigen Stellen zu schwelen begann. In einer letzten Kraftanstrengung gelang es Arson, sich den Burschen keuchend auf die Schultern zu wuchten, um sich dann so schnell ihn seine geschundenen Beine trugen in Richtung des Burgtores zu begeben. Innos sei Dank richtete sich der Zorn der Drachen in diesen Momenten gegen eine Stelle im südlichen Teil des Aussenringes, so dass der ehemalige Novize es tatsächlich schaffte, den steinernen Torbogen zu passieren, und sich in die nahegelegene Kaserne zu schleppen. Noch im Eingangskorridor brach er keuchend zusammen, den bewusstlosen Mann wenig behutsam von seinen Schultern schiebend, sog Arson die deutlich kühlere Luft des massiven Gebäudes ein. Er hatte es geschafft! Er war in Sicherheit.
Vorerst.
02.01.2003, 18:26 #79
Die Feuermagier
Beiträge: 173

Schnell rannte Drago, der Lehrling des Meisters des Feuers, zu Corristo, um ihm von der Gefahr, die im Lager herrschte zu berichten.
Dies tat er auch und wurde beauftragt, die anderen Magier, falls sie es noch nicht mitbekommen hatten, zu warnen.
"Kommt meine Freunde, Kommt! Wir müssen raus hier und helfen! Schnell!", hallte die Stimme des Meisters durch die Hallen des Tempels.Alle Magier fanden sich zusammen und wagten sich nach draußen.

Draußen herrschte der Tod, Drachen flogen über das Lager hinweg und kündigten die Botschaft der Zerstörung an.In gebückter Haltung schauten sie sich um nach Lueten, die ihre Hilfe gebrauchten könnten und schon fanden sie einen.Er wurde förmlich zerdrückt von einem feurigen Balken, der sich auf seinem Brustkorb befand.
Schnell rannten sie zu ihm hin und halfen ihn.Mit kleinen stößen und einiger Magie wuchteten sie den Balken vom Körper des Verletzten weg.
02.01.2003, 18:27 #80
Carthos
Beiträge: 5.043

Der Baron hatte gerade sein Abendmahl beendet und schnappte sich die letzte Bierflasche die die Anderen noch übrig gelassen hatten. In einem Zug leerte er diese und stellte sie wieder zurück, so konnte ihm keiner zuvorkommen und ihm das Zeug vor der Nase wegsaufen.
Plötzlich drang ein lautes Donnern in den Thronsaal und die Erde begann zu beben. Erschrocken kippte Carthos vom Stuhl, auch die anderen Erzbarone suchten Halt an der Wand oder dem schweren Holzpfeiler in der Mitte des Thronsaales.
Schreie ertönten im Aussenring und auf dem Burghof, gleichzeitig drang der Geruch von verbranntem in Carthos' Nase. Er stürzte nach draussen und blieb starr vor Schreck im Eingang des Erzbaronenhauses stehen. Überall ragten Rauchsäulen in den Himmel, Gardisten, Schatten und Buddler rannten wie von Beliar selbst getrieben um ihr Leben. Fieberhaft rannte der Baron auf den Burghof um nach der Ursache von diesem Chaos zu suchen. Mit einem Male schlug ein riesiger Feuerball keine 2 Meter vor ihm auf den Boden, so das der Krieger wie eine kleine Fleischwanze durch die Luft flog und unsanft wieder auf dem nassen Boden landete. Jetzt erkannte er wer, oder genauer gesagt was für diese Verwüstung verantwortlich war. Was er dort am Himmel fliegen sah, konnte und wollte er einfach nicht glauben.
Ein Feuerroter Drache zog dort seine Kreise und setzte nach und nach das ganze Lager in Brand.
"...dieses Lager wird in Flammen untergehen...." Arsons Worte schossen dem Baron wieder durch den Kopf.
Das musste dieser Kerl damit gemeint haben, so sah also ihr Ende aus.
Carthos rappelte sich auf, genau in diesem Moment kam der Drache erneut über der Burg zum Vorschein und ein gleisender feuerball schlug direkt neben der Schmiede ein. Der Erzbaron zog seine Armbrust, visierte den Drachen an der nun genau auf ihn zukam, und drückte ab. Jedoch flog der Bolzen ins leere, ein sich so schnell bewegendes Ziel konnte niemand treffen. Plötzlich wurde es hell vor seinen Augen.....
Der Drache hatte seinen Gegenspieler entdeckt und sendete ihm einen schönen Gruß in Richtung Erde. Geistesgegenwärtig riss Carthos die Tür hinter dich auf und rette sich mit einem Hechtsprung in die Trainingshalle, während das gebäude vom Aufprall der Feuermassen erschüttert wurde.

Du verdammtes Sauvieh. fluchte er vor sich hin und rannte wieder nach draussen, direkt hinüber zum Erzbaronenhaus. Arto stand in der Tür und sah sich gerade das Spektakel an, als ein erneuter Angriff des Drachen ihn zurück ins Haus schleuderte. Carthos eilte zu ihm und bemerkte wie Arto zusammengekauert vor der Treppe lag. Scar und Gomez kamen aus dem Thronsaal gestürzt.
Ein Drache attackiert das Lager. Ich weiss nicht was schon alles brennt und wie viele seinen Angriffen schon zum Opfer gefallen sind, aber es sieht ziemlich schlecht für uns aus. Carthos sah die beiden Anderen an, die sich sofort auf den Weg nach draussen machten um zu sehen was dort vor sich ging.
Ich muss hier weg, war alles was dem Baron in diesem Moment durch den Kopf ging. Er stürzte hinauf in sein Zimmer und war heilfroh das er schon vorgesorgt hatte. Er griff unter sein Bett und zog den großen Sack, in dem er all seine Waffen und etwas Verpflegung gepackt hatte, band ihn sich auf den Rücken und marschierte wieder nach draussen. Irgendwie mussten sie alle hier weg, die Frage war nur wie...
Er musste das Lager auf dem schnellsten Weg verlassen, hier drinne würde er niemals überleben. Carthos vergewisserte sich noch einmal das er noch alle Waffen und seinen Beutel bei sich hatte und rannte über den mit Leichen übersäten Platz vor dem Burgtor hinunter zum Nordtor, dem schnellsten Weg nach draussen.
02.01.2003, 18:29 #81
Clay
Beiträge: 2.333

Brennende Trümmer zerrissen die warme und trockene Abendluft. Über dem Alten Lager wütete ein Sturm, der Beliar wohl höchstpersönlich zur Erde gesandt hatte. Die Gestalten des Feuer zogen ihre tödlichen Kreise über den Grundmauern der Burg, nur um immer wieder auf den Boden zu stoßen und mit ihrem feurigen Atem alles zu vernichten, was sich ihnen in die Quere stellte. Den Außenring brannte in einem höllischen Inferno nieder. Die Flammen loderten bereits aus jeder Hütte und die Palisaden wurde zu einem Wall aus Flammen. Allein die steinernen Mauern der Burg hielten dem feurigem Atem der Bestien stand. Doch die Trümmer taten ihren Teil, um die Zerstörung zu vollenden.

Clay hatte sich bei den anderen Gardisten versammelt und vergeblich versuchten sie mit ihren winzigen Bolzen durch die flammende Haut des Monsters zu stoßen doch sobald sich auch nur ein Pfeil näherte, ging er in Flammen auf und verglühte noch vor dem Einschlag in den Drachen. Sie mussten irgendwo Deckung suchen und zwar schleunigst, denn die höllischen Kreaturen schienen die totale Vernichtung des Alten Lagers anzustreben. Übersät mit Brandblasen hetzte der Gardist durch den brennenden Außenring, Neben ihm schlugen die brennenden Geschosse der Drachen in den heißen Boden und trafen die ohnehin schon verkohlten Körper ein weiteres Mal. Der Gestank war bestialisch. Clay hatte schon verbranntes Menschenfleisch gerochen, doch niemals eine dermaßen große Menge. Das halbe Lager musste schon ausgerottet sein, überlegte sich der Gardist auf seinem Weg durch das Lager. Ein heißer Regen prasselte auf ihn herab. Vor Schmerz wimmernd flog der Gardist ein gutes Stück zurück. Seine Rüstung war überall aufgerissen und geschmolzen. So war er nichteinmal ausreichend vor den Gefahren geschützt, die ihm von Oben und überall drohten. Entsetzt kroch Clay voran. Mit seiner letzten Kraft erreichte er den Unterstand unter dem Burgtor. Die steinernen Bauten würden ihm einigen Schutz bieten.

Plötzlich fiel sein Blick auf einen silber schimmernden Gegenstand. Die Fratze eines Hohen Gardisten war auf dem Brustpanzer zu erkennen. Vielleicht konnte ihm diese mächtige Rüstung eine gewisse Immunität gegen das vernichtenden Feuer bieten. Mühsam robbte er sich vor. Übelkeit stieg in ihm auf. Nur der verkohlte Beinstummel eines Mannes steckte noch in der silbernen Hüllte, die einst das Zeichen von wahrer Macht bedeutet hatte. Nun, dieser Kamerad würde sie zweifellos nicht mehr brauchen. In seiner Panik packte Clay den Panzer und zog ihn an sich. Wieder aufgestanden rannte Clay mit der wertvollen Rüstung in der verbrannten Hand zurück in den halbwegs sicheren Torbogen. Hastig streifte sich Clay die ein wenig zu große Rüstung über die Fetzen seiner alten Garderüstung. Das Gewicht war enorm, doch auch wenn nun etwas Geschwindigkeit einbüßte konnte er sich auf einen mächtigen Panzer an seinem Körper verlassen. Jetzt musste er aber wieder schleunigst sehen, dass er den Anschluss an die anderen Gardisten nicht verlor, die noch immer aussichtlos gegen den übermächtigen Feind kämpften.
02.01.2003, 18:35 #82
Alonso
Beiträge: 1.534

Alonso konnte es nicht glauben, Drachen, leibhaftige Dachen. Er hatte ja schon viel über dies Kreaturen gehört ,aber dass es sie wirklich gab hätte er nicht zu träumen gewagt. Das gesammte Alte Lager lief um sein Leben und auch Alonso konnte nichts tun, aber unversucht wollte er es nicht lassen.

Er zückte seine Armbrust und legte einen Stahlbolzen ein, angestrengt spannte er die Armbrust und zielte auf einen der Drachen. Der Bolzen sauste durch die Luft und traf den Drachen am Kopf. Der Drachen erschrak und zuckte mit dem Kopf, aber schlimm verletzt schien er nicht zu sein. Alonso dachte sich schon, dass ein Drachenpanzer hart sei, aber das! Damit hatte er nicht gerechnet. Mit diesen Bolzen konnte man durch Wände schiessen. Der Drache erblickte nun den Gardisten, der immernoch erstaunt mit der Armbrust auf den Drachen zielte. Er schien wütend zu sein, denn nun setzte er zum Sturzflug an und hielt genau auf Alonso zu.

Wie sollte er sich verhalten? Ein Ungetüm von etwa drei Tonnen stürzte vom Himmel geradewegs auf ihn zu. Es gab nur eines was er machen konnte. Alonso lief so schnell er konnte in Richtung Kaserneneingang und hechtete die letzten Meter direkt hinein. Die Feuerkugel aus dem Maul des Drachen verfehlte Alonso nur knapp, doch bei der Landung verletzte Alonso sich am Arm. Er musste sich ihn verstaucht haben. Mit schmerzverzerrtem Gesicht richtete der Gardist sich wieder auf und hielt sich den Arm.

Die Gardisten waren machtlos gegen diese Übermacht. Sie konnten jetzt nur noch eines machen flüchten. Alonso lief zu seiner Kiste und nahm das Bündel mit seinen Waffen heraus. Er hatte die übrigen brauchbaren Waffen aus seinem Waffenladen in Drakia mitgenommen und seitdem in seiner Kiste gelagert. Die paar Schwerter, Dolche und Bögen konnte Alonso ausserhalb der Barriere wieder gewinnbringend verkaufen. Er hoffte sich so schon ein gewisses Startkapital in sein neues Leben zu verschaffen. Nachdem er sich das Bündel auf seinen Rücken geschnallt hatte, lief er zum Nordtor.

=Alonso= "Öffnet das Tore! Öffnet das Tor, verdammt!"

Es hatten sich schon einige beim Tor versammelt. Alonso konnte schon von Weitem Thorus, Grim, Carthos, Clay und noch Weitere erkennen.

=Alonso= "Wir müssen hier raus, das ist wie ein Käfig. Ein Käfig voller toter Menschen. Wir haben keine andere Wahl!"
=Carthos= "Alonso hat Recht! Wir müssen so schnell wie möglich hier raus! Also öffnet das Tor!"

Das Tor öffnete sich und die Überlebenden liefen um ihr Leben. Alonso kannte sich nicht besonders gut aus, er war als 15 Jähriger in die Barriere geworfen worden und konnte sich an die Welt ausserhalb nicht mehr so besonders gut erinnern geschweigedenn an den Weg ins Minental.

=Alonso= "Wo müssen wir hin? Hat jemand eine Idee?"
02.01.2003, 18:39 #83
Burath
Beiträge: 3.896

Feuer, überall Feuer. Kreischend raste es heran, rollte mit wildem Geheul durch die Luft. Das gleißend helle Licht des flüssigen Feuerballs erhellte die Schatten, Donnern füllte seine Ohren. Burath wendete das Gesicht ab, schloss die Augen, hielt den Atem an, biss die Zähne aufeinander und wartete auf den Tod. Er spürte die Hitze. Selbst durch seine geschlossenen Augen sah er das Licht. Mit wütendem Geheul prallte der Feuerball auf den Boden und explodierte ringsum. Unmenschlich laute Todesschreie ließen seine Trommelfälle vibrieren, der Geruch von verbranntem Fleisch steig ihm in die Nase. Unendlicher Schmerz fraß sich durch seine Glieder, ein Gefühl als würde sein ganzer Körper auseinandergerissen. In einem letzten Kraftakt versuchte er dem unvermeidlichen Ende zu entgehen. Er zog seinen Mantel schützend vor das Gesicht und ging in die Knie. Ruckartig löste sich die Spannnung in seinem Körper und er katapultierte sich seitwärts in einen schwarzen Haufen der wohl einmal eine Hütte dargestellt hatte. Dann wurde alles um ihn herum schwarz.

Nur langsam tauchte Burath aus den Wellen der Pein, nahm verschwommen die Umrisse umherirrender Gestalten wahr. Das Gesicht und sein linker Arm waren blutverschmiert, sein Körper kaum noch zu einer Regung fähig. Mit knirschenden Zähnen stemmte er sich vom Boden und musste mit Schrecken erkennen wie sich eine breite Blutlache neben ihm ausbreitete. Inmitten dieser lag ein Buddler, oder das was von ihm übrig war. "Innos steh mir bei" presste er zwischen seinen Zähnen hervor als er die Beine in die Hand nahm um einer erneuten Feuerwelle zu entgehen. Immer wieder tauchte sein Körper durch schwarze Rauchschwaden, kleine umherschwirrende Holzsplitter bohrten sich in sein Fleisch. Es gab nur noch ein Ziel, überleben.

Sein Weg führte an den Palisaden vorbei welche in einem grollenden Laut nach und nach in sich zusammenfielen zum Nordtor. Mehr als die Hoffnung das dieser Ausgang frei war blieb ihm nicht. Und so war es auch. Durch das grelle Licht des Feuers und das wabernde Muster der Luft erkennte er ein Gemsich aus Schwarz und Rot. Einige Gardisten versuchten im Chaos Formation einzunehmen, einige Buddler und Schatten schlossen sich ihnen an. Während viele der anderen panisch in ihr Verderben rannten behielten diese Männer die Fassung. Keuchend und nach Luft ringend trat er an die Seite der Menschenansammlung welche zielstrebig den Ausgang des Lagers ansteuerte...
02.01.2003, 20:56 #84
Die Feuermagier
Beiträge: 173

Es half nichts.Es half rein gar nichts.Die Innosgläubigen, die so tapfer waren und sich nach draußen trauten anstatt sich in ihren schützenden Hallen aufzuhalten, um wenigstens einigen Menschen vor den Tod zu bewahren, waren am Ende ihrer Kräfte.Sie selbst mussten die Schmerzen ertragen, die ihnen vom feurigen Drachen zugefühgt wurden.Die Menschen, die sie halfen und am Leben hielten, wurden kaltherzig von den feurigen Kugeln des Drachens getoetet.

Corristo wies die FLucht in ihren schützenden Hallen an, als sie bemerkten, dass man nichts mehr tun konnte.Einige hatten das Glück und entkamen der Kreatur, doch die meisten fanden hier ihr Tod.
Im Tempel nahmen sie ihr all Hab und Gut und hielten sich in den geheimen und geschützten Katakomben des Tempels auf.

Drago nahm die Bücher der 6 Magiekreise mit sich und das Arkane Wissen.Damarok nahm einige Bestandteile seines Labor mit sich und einige Tränke.Torrez hielt in seinen Händen viele Schriftrollen, sowie Runen fest.Rodrigeuz trug die Bücher der Prophezeihungen mit sich und den Proviant.
Meister Corristo trug zwei Teleportrunen, Schreibwerk und seine kostbaren Studien mit sich.

In den geheimen Gängen des Tempels ließ sich Corristo nieder auf einen Stuhl und setzte sich an einem Tisch.Schnell sorgte er für Licht und schrieb einen Brief....
02.01.2003, 23:00 #85
Sir CiferXIV
Beiträge: 4.296

CiferXIV kam wieder zu Bewusstsein. Diesmal sah er keinen Sly, der neben ihn stand. Was er sah, war ein großer Haufen aus Steinen und Dreck.
Bei Innos, was war das? Und was geht da vor sich? Langsam schob der Hohe Gardist einige Felsbrocken zur Seite um sich aus den Trümmern des Südturmes zu befreien. Er musste jetzt erstmal in seine Hütte und sich hinlegen...aber was war das? Seine Hütte, die Pallisade, der ganze Außenring hatte gebrannt und brannte noch zum großen Teil. Jedenfalls war es verdammt heiß hier und der Außenring lag in Schutt und Asche.

CiferXIV blickte zum Himmel. Scheinbar war keine Barriere mehr da, man konnte es nicht genau sehen, denn man sah nur eine riesige Rauchwolke; der Himmel mit Asche und Staub bedeckt. Und die Krönung des Spaßes: eine drachenähnliche Kreatur! Wohl von Beliar selbst geschickt...sie zu vernichten. Jetzt, da die Barriere weg war konnte der Gott der Zerstörung wohl auch in der Minenkolonie sein Unheil treiben, anders konnte sich CiferXIV das nicht erklären.
Er kletterte auf Mauerresten und Südturmtrümmern bis zum Burghof. Der Anblick war nicht viel besser. Fast alle Krieger der Garde waren tot, verbrannt, verkohlt, kaum wieder zu erkennen.

So langsam realisierte der Hohe Gardist was geschehen sein musste. Benommen lief er quer über den Burghof, bis er ein lautes Brüllen hinter sich wahr nahm. Verdammt, ein Drache! Jetzt musste er aber schnell sein und sprintete los....
Das Erzbaronenhaus hatte ihm wohl eben das Leben gerettet. Hier drinnen war man wohl erstmal sicher. CiferXIV schaute sich um und lief Richtung Thronsaal. Er war leer. Keiner da! Gomez und die anderen Barone waren verschwunden! Wenn selbt die Erzbarone das Weite gesucht hatten, sollte er das jetzt besser auch tun. Aber wie? Wenn er jetzt noch über den Burghof rennen würde, das wäre klarer Selbstmord. Also musste er das Baronenhaus auf anderem Wege verlassen.
Der Marktplatz! Die Überdachung schoss ihm durch den Kopf. Sie konnte noch nicht vollständig abgebrannt sein. Und so begab er sich nach oben.

Die Tür in Gomez' Zimmer war schnell aufgetreten. Das war also der Raum des ehemalig mächtigsten Mannes der Kolonie. Schön. Und nun war er leer, verlassen und Gomez vielleicht schon tot.
Über dem Sessel hing seine Waffe: Innos Zorn Die Waffe aller Waffen. CiferXIV hatte ihn schon immer für dieses Prachtexemplar bewundert. Er konnte nicht anders....er musste sie testen.............die Waffe lag gut in der Hand und war nicht so schwer wie ein Axt, trotzdem messerscharf. Der Hohe Gardist schnallte sie sich auf den Rücken, sein leichter Zweihänder wurde ihm ja vor der Freien Mine von Banditen geklaut.

Mit einem Grinsen im Gesicht kletterte er aus dem Fenster. Unter ihm war nix mehr von einer Überdachung des Marktplatzes zu sehn, nur eine kleine Kante, die ihm Halt gab. Danach konnte er auf Fisk's verkohlte Hütte springen.....deren Decke sofort nachgab. Unsanft landete der Krieger zwei Meter weiter unten als geplant. Doch nun hatte er es fast geschafft. So schnell wie nur möglich rappelte er sich auf und rannte durch den Außenring, sprang auf die Reste einer Hütte und war mit einem großen Satz über den nur noch halb so großen Pallisadenwall verschwunden. Danach ging es sofort weiter in den Wald Richtung Sumpflager....
03.01.2003, 00:37 #86
Die Feuermagier
Beiträge: 173

Drago kam wie wild die Treppen hinunter gestürtzt und begab sich zu Corristo.Vor ihm blieb er schweigend stehen.Der Meister des Feuers laß nocheinmal sein verfasstes Schriftstück aufmerksam durch.Dabei feuchteten sich seine Augen, bildeten sich zu Tränen und kullerten sein faltiges Gesicht hinab.Unbewusst wischte er sie sich weg und faltete es zusammen.Anschließend steckte er das Pergamment in einen Umschlag und segnete dieses mit dem Siegel der Feuermagier ab.Dann schaute er zu Drago.

"Meister Corristo, die Drachen sind fort.", sprach Drago ruhig."Gut.Meine Brüder, seit ihr bereit?", fragte der Meister und schaute in die traurigen Gesichtern der Feuermagier, doch Einjeder nickte."Nun gut.Brechen wir auf...Geht schon einmal vor.Wir treffen uns dann vor dem Südtor."

Die Magier nickten und stiegen dann, mit ihrem Hab und Gut, die Treppen zu der eigentlichen Ebene des Tempels auf.Am Eingang angekommen, drehten sie sich noch einmal alle um und ließen ihre konzentrierten und aufmerksamen Blicke umherschweifen.Die glühenden Zeichen und Runen an den Tempelwänden, jeder sperlich beleuchtete Gang, das Pentagramm und und und...wurde von ihnen genaustens erfasst.Es sah so aus, als ob sie alles sich einprägen würden.
Als ob es für sie das letzte Mal hier wäre und sie nie wieder zurückkommen würden... .Dann traten sie hinaus und begaben sich zum Südtor.

Corristo schlug die Hände über den Kopf.Einerseits war er froh, dass die Barriere gefallen ist und er...sie, somit frei waren.
Andererseits war er tot traurig über das Fehlen seiner zwei Brüder Cain und besonders Shakuras, der ihm so ans Herz gewachsen war.
Doch falls sie noch leben würden, hätte er einen Brief für sie.
Sie würden ihn auf seinem Podest finden können.
Der Alte strafte seine Statur und begab sich zur oberen Ebene.
Dort angelangt, schritt er die Treppen hinauf zum Pentagramm und positionierte auf seinem Podest den Brief und zwei Teleportrunen zum Amazonenlager, die er aus einem Beutel fischte.Tief atmete er nochmal durch und begab sich zum Pentagramm.In Mitten dieses Zauberzeichens, ließ er sich nieder auf seine Knie, faltete die Hände und sprach ein Gebet zu Innos.

Möge er sie noch immer mit seinem Schutz,
sowie mit seiner Gnade beschenken.
Möge er sie stärken für ihr Vorhaben und
möge er seine schützende Hand über seine
treuen Diener halten... .

Die ganze Menschheit war dem Gott des Feuer, der Wahrheit und der Gerechtigkeit zu Dank verpflichtet und dies erwähnte Corristo auch in seinem Gebete.
Dann erhob er sich und öffnete wieder seine Augen.Wie es auch schon zuvor die anderen Brüder getan haben, schaute er sich noch einmal alles genaustens an.Dann verschwand er... .



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Am Südtor angelangt nickten sich die Brüder zu und beschritten es gemeinsam und zur selben Zeit.EIn Symbol des Zusammenhalts.Sie würden nicht mehr wieder hierher zurückkehren.Sie gingen ihre eigenen Wege...Und dies jedoch gemeinsam.
03.01.2003, 12:57 #87
Cain
Beiträge: 3.358

Als Cain und Shakuras das Nordtor erreichten, stockte ihnen der Atem.
Das Norttor stand zwar noch, doch stand sonst kaum noch etwas.
Überall lagen Leichen herum, von Buddler, von Gardisten, Schatten
Welch ein übeles Werk..des Teufels... sagte Cain und sie behnten sich ihre Wege durch Schutt und Asche.
Vielen Leichen begegneten sie und Cain konnte nur immerwieder an seine Vision denken..
Cain musste Halt machen, als er an einem Haus vorbei kahm, das noch halbwegs stand. Es war sein alter Laden, wo Schwerter und Armbruüste und alles Mögliche drin waren.
Cain wies Shakuras ihm zu folgen, vieleicht würden sie noch etwas nützliches finden. Cain wusste genau, wo die Schmiede von Yale war und auch, das Yale nicht alles hatte mitnehmen können.
Als sie dort ankahmen, sahen sie wieder nur Unordung, Schwerter waren wahrlos aus den Regalen gerissen.
Jemand hatte es sehr eilig hier weg zu kommen...
Shakuras blieb im Hauseingang stehn und Cain suchte weiter, bis er fündig wurde. Es war eine verschlossene Truhe, wo die schönsten Schwerter drin waren.
Nach kurzen wühlen holte zwei Schwerter hervor.
Das erste Schwert gab er Shakuras, der es einsteckte.
Das zweite Schwert steckte er sich selber ein.
Wer weiß, wofür wie sie noch brauchen, und wenn wir sie verkaufen müssen um an Gold zu kommen.
Shakuras nickte und beide verließen das Haus, das so schlechte Erinnerungen wiederspiegelte und sie machten sich au den Weg Richtung Burg.. oder was noch von übrig war. Überall lagen stücke der Palisade, verkohlt und wertlos herum... darunter des öferen guckten Beine, Arme und auch manchmal Köpfe hervor. Die Köpfe hatten meistens weit aufgerissene Augen und ihn ihnen spiegelte sich das Grauen, das vor Kurzen hier geschah...
Sie kahmen am Tor an und fanden es.. halb aufgezogen.. an der Kurbel hinen noch überreste eines verkohlten Gardisten, der wohl grade dabei gewesen war, das Tor herauf zu lassen.
So viel Leid, wie kann man einem Menschen so viel Leid zufügen... fragte Cain und beide liefen Richtung Tempel...
ihre Schritte wurden schneller und schneller, bis sie irgendwann rannten, Cain, der durchtrainierter war, kahm als erstes an und stürmete ins Kloster
03.01.2003, 14:53 #88
Shakuras
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Der abscheuliche Duft von toten und verbrannten Fleisch, übte in Shakuras Magengegend ein mulmiges Gefühl aus.Ab und zu musste er aufstoßen, als er so manch einen zerstückelten Kadaver erblickte.
Er hatte zwar schon zweimal ein Schlachtfeld gesehen und eins gar angeführt auf die Bitte seines Herrn hin, doch er konnte und wollte sich nicht an so einem Tod gewöhnen.Es war das niedrigste, was einem je geschehen konnte.Er hoffte, seine Freunde waren noch am leben.

Zügig lief er in den unbeschadeten Tempel und ließ seinen Blick umherschweifen.Schnell rannte der Zauberkundige durch jeden Gang, durch jeden Raum, schlußendlich auch durch die riesigen Hallen der unterirdischen Ebenen des Tempels, um sich zu vergewissern, ob seine Brüder noch am leben waren.Er fand keinen von ihnen, tot am Boden liegend, vor.Das ließ nur hoffen, dass ihn auch nichts passiert war. Doch wo könnten sie sein?

Shakuras entdeckte in den unterirdischen Ebenen des Tempels ein schwaches Licht, wo normalerweise keins war.Momente später erlosch es.Sofort eilte er auf dieses erlosche Licht zu und schaute sich um.
Was er vorfand, war eine erloschene Kerze, auf einem Eichentisch, dessen Rauch nun nach oben steigte.War es ein Symbol für das erloschene Leben seiner Brüder? Nein, damit wollte er sich nicht zufrieden geben.Es könnte auch was ganz anderes bedeuten.

Tief atmete er durch und überlegte.Dann machte er sich wieder auf nach oben zu seinem Schüler.Er schritt die geheimen Gänge entlang und auch zum Schluß die Treppenstufen der irdischen Ebene, mit denen man nach oben kam, hoch und begab sich zur Bibliothek.Plötzlich fiehl ihm im Augenwinkel etwas auf, als er den langen Gang des Pentagrammes passierte.Schnell wandte er nun seinen gesamten Blick auf diesen Punkt und erkannte hoch oben, auf des Meisters Podest einen Brief mitsamt zwei Runen.Schleunigst rannte er die Treppen zum Pentagramm und begab sich zum Podest.Vorsichtig nahm er den Brief in seine alten Hände und öffnete diesen.Er suchte sich einen stillen Platz und eine Sitzmöglichkeit.Erst dann laß er sich den Brief seines Meisters langsam durch.Wie in Trance verlor er sich in diesen Brief und er stand den Tränen nahe, die dann langsam aber auch sicher sich den Weg nach unten bannten.Noch einmal laß er ihn sich durch und schüttelte nur mit dem Kopf.Unbewusst wischte er sich die Tränen aus seinem Gesicht und erhob sich.Er faltete das Schriftstück wieder zusammen und steckte es wieder zurück in den Umschlag.Die Runen nahm er vom Podest.Eine gehörte seinem Schüler Cain.Er würde sie auch bekommen.Aber den Brief würde er nicht zu Gesicht bekommen.
Es wäre wohl das beste, zumal die Worte eher persönlich an Shakuras und nicht an seinem Schüler gerichtet waren, den er ja kaum kannte.

Kraftlos von seinen Emotionen, die er nun erlitt, polterte er die Treppe hinunter und ging zur Bibliothek...
03.01.2003, 16:47 #89
Shakuras
Beiträge: 3.243

"Kommt, wir gehen!", sprach der Meister und musste so schnell wie möglich diesen Tempel verlassen.Eigentlich wollte er dies ja gar nicht, denn er hing an seinem Heim und hatte hier viele gute und schöne Erfahrungen gesammelt, doch er erinnerte sich an die Worte seiner Mutter:
"Auch wenn der Schmerz noch so groß ist, schau nicht nach hinten."

Und dies wollte der Alte befolgen.Denn genau diesen Schmerz empfand er.Doch er konnte nichts ändern und es würde auch nichts bringen.Corristo und die anderen hatten es sich bestimmt nicht leicht gemacht, solch eine Entscheidung zu treffen.

"A-Aber...", stammelte der Lehrling vor sich hin.
"Wir gehen, habe ich gesagt! Pack dein Hab und Gut.
Wir werden uns vor dem Nordtor, sobald die Sonne untergegangen ist."
Cain wagte es nicht mehr, noch etwas zu sagen und gehorchte.Er verschwand in sein Gemach.Shakuras selbst tat es leid für den harten Ton, doch er hatte es in den letzten Jahren auch nicht leicht gehabt.Gute, aber auch viele böse Ereignisse haben sich für ihn offenbart... .Sanft kraulte er Scai'Stan unter seinem Kehlkopf.
"Du bist nun frei.Die Barriere hält dich nicht mehr und ich beabsichtige es auch nicht mehr.Du musst immer an meiner Seite Willkommen.Komme und gehe wann du möchtest.", flüsterte er seinem treuen Freund zu.Momente später erschien wieder die Stimme in seinem Kopf, von der er glaubte, es sei die von dem Falken.
"Ich weiss...Ich werde dich noch zum Kloster begleiten, dann werde ich meine Wege gehen und die Lehren Innos symbolisieren.Doch sei gewiss, ich werde wiederkehren zu dir."
"Hmm? Woher möchtest du wissen, dass ich auf dem Weg zum Kloster bin?
Aber du hast recht...Ich werde dorthin zurückkehren."

Dann verschwand Shakuras mit dem feurigen Falken auf seiner rechten Schulter die Halle der Bibliothek und ging in sein Gemach.
03.01.2003, 21:10 #90
Shakuras
Beiträge: 3.243

Da saß der Magier auf seinem Bett, sein Kopf gestüzt auf seine Handflächen und prägte sich jedes einzelne Detial seines Gemaches ein.Wie oft hatte er schon an diesem Tisch dort drüber gesessen und das Wissen in sich hinein gesogen? Wie oft hatte er schon als Lehrling den schönen, verzierten Kamin stolz entfacht, mit seinen damals gerade gelernten Feuersprüchen? Wie oft hatte er aus dem Fenster gestarrt und die Sternenkonstalation beobachtet, um daraus eine Nachricht zu lesen?... .

Die Sonne neigte sich zum Boden und die Zeit war gekommen.Seufzent erhob er sich und ging an seine zwei großen Truhen, in diesen er sein Hab und Gut besaß.Langsam schloss er die Kisten auf und öffnete sie.Seltsam! Nicht wie gewöhnlich, blendete ihn kurzeitig das magische Erz, dass in seinen Truhen ruhte.Shakuras griff eine Handvoll der wertvollen Mineralien aus einer seiner Truhen und schaute sich die blauen Steine genauer an.Sie haben etwas an Farbe und viel an Glanz verloren.Das intensive Blau war geblässt und der Glanz war kaum zu sehen.Doch das sorgte den Alten nicht sehr, denn er war nicht darauf erpicht, so wie die anderen, viel von diesen Steinen zu haben und sie schon fast zu ehren, weil sie so kostbar waren.

Schlagartig erinnerte er sich das an magische Herz der Erzgolems.Hatte dieses etwa auch seinen Glanz und wohl einen großen Teil seiner Macht verloren? Insgeheim hoffte er es nicht, denn es war einmal und war ihm immer noch ein Rätsel, das zu lösen galt.
Er schaute in die andere Truhe.Der war das Herz, geschützt mit einem weißen Tuch vor Beschädigungen.Geschwind nahm er das Tuch vom Herz und.....
"Pheew! Zum Glück hatte dieses Herz nicht Buße einstecken müssen."
Das Herz besaß immer noch den selben Glanz, die selbe intensive Farbe und die selbe seltsame Form, wie es es bereits am Anfang hatte, als der Magus es den besiegten Erzgolem entnahm.

Das viele Erz und davon besaß er wirklich viel, stopfte er in mehreren großen Beuteln, die er dann wieder in eine seiner Umhängetaschen verstaute.Das Erzgolemherz wickelte er wieder in das weiße Tuch ein und positionierte es vorsichtig in seine Umhängetasche, wo sich auch schon das Erz drin befand.
Zu seinen eigenen geschenktbekommenden oder gekauften Schriftrollen, fühgte er noch etliche viele Rollen hinzu, die er aus einem großen Raum, der sich in der unteren Ebene des Tempels befand, genommen hatte.Diese vielen Schriftrollen packte er in seine leere Umhängetasche.Die Runen trug er ja stets bei sich.Sie waren ja integriert in seinem
Stab der Erleuchtung.Wobei er ja nun eine neue Rune hatte, die es galt, in den Stab zu integrieren.Das würde er später im Kloster machen.Also tat er die Runen sorgsam in die Tasche voller Schriftrollen.Auch sein gesamtes Schreibwerk tat er in diese Tasche.Seine Heilkräuter bzw. seine Sichel stellte er senkrecht, so dass sie Sichel nicht die Tasche zerschnitt ausversehen, hin in die Tasche voller Erz.Seine Pfeife und das dazugehörige Sumpfkraut positionierte er in seine Priestertrachtentasche.Sie war zwar nicht groß, aber der Platz genügte aus, um sie dort zu platzieren.Alle seine Tränke, sowie seine Geschenke, die er zur Aufnahme in diesem Tempel bekommen hatte platzierte er ebenfalls sachte in die Tasche voller Erz, die nun auch gefüllt war mit jeglichen Heilkräutern und einer Sichel.

Mehr, was wirklich wichtig war, besaß er nicht.Proviant für die Reise könnte er auch auf dem Weg zum Kloster jagen um sich zu nähren und die 4 Fakeln...die brauchte er, als Priester Innos, nun wirklich nicht.Um Licht zu schaffen hatte er auch andere Möglichkeiten bzw. Gaben erhalten bekommen.
Sein altes Langschwert, dass er als Schatten erworben hatte und sein teuerer Stab für 500Erz, den er gekauft hatte, als er bei Gabriell dem Baal in die Lehre ging, standen noch immer am selben Platz.Hätte er noch Kraft genug um sie mitzunehmen? Ja, hätte er sicherlich.Notfalls würde Cain ihn sicherlich beim Tragen helfen.


So verließ er sein Gemach ohne sich noch einmal umzublicken, denn die Worte seiner Mutter kamen ihm wieder in Erinnerung.Schnell noch ging er zur Bibliothek.Wer weiss, vielleicht würde eines Tages ein Fremder diese heiligen Hallen des Tempels betreten und versuchen wollen, die wertvollen Bücher zu klauen.Dagegen musste er etwas unternehmen und zwar jetzt.In der Bibliothek angekommen, schloss er die Augen und konzentrierte sich.Laut sprach er eine mysthische Formel in alter Sprache und riss die Augen, wobei er zeitgleich des Augenaufschlags seine Hände empor riss.Plötzlich legte sich eine bläuliche Schicht an den Wänden der Bibliothek und umfasste somit auch die gesamten Bücher.Die Bibliothek und dessen Bücher waren nun vor fremden Händen vorerst geschützt.Der Zauber "Magisches Verschließen" ermöglichte dies.Dann verließ Shakuras die Halle und begab sich zum Eingang des Tempels.

Er überwindete sich und schaute zurück.Jede Einzelheit des Tempels prägte er sich ein, wie es auch die anderen gegangenen Brüder vor ihm getan haben.Dann riss er sich er sich los und ging zum Nordtor.
Er wollte aus dieser verdammten Barriere raus!
04.01.2003, 11:14 #91
Avenger
Beiträge: 547

nach dem obituary wieder zur hütte zurückgekehrt war hörte er geräusche. e ssah an den himmel an sah drachen! ohne gross zu zögern versteckte er sich so gut es ging. er hörte nur die geräusche er biester. ihm sass die angst förmlich in den knochen. aber in seinem versteck wird man ihn nicht finden können. er schlief nach einer weile in seinem versteck sogar ein. doch nach etwa 2 stunden wachte er wieder auf. die geräusche waren nicht mehr da. er fragte sich was jetzt geschehen war. was ist taurodir!? wo ist auron!? ob es ihm wohl gereicht hat zu flüchten!?
er traute sich langsam aus seinem versteck hervor. das alte lager war total verwüstet.
er sah jedoch ein paar buddler flüchten. ohne lange zu übelegen lief er ihnen nach. sie mussten den weg nach khorinis wissen und wenn er ihnen folgte würden sie ihn praktisch dort hin führen. er hatte ja nichts zu befürchten, aber er hielt trotzdem einen sicherheitsabstnd ein um nicht gerade entdeckt zu werden. er hatte eigenbtlich auch alles dabei was er dabei haben muss. das heisst seine axt, eine flasche wasser und seinen talisman. nach einer weile machten die buddler halt um etwas zu trinekn und was zu essen. dies war auch für ihn gerade richtig um ein grossen schluck aus seiner wasserflache zu nehmen. die buddler machten aber nicht lange halt und setzten die reise bald wieder fort. obituary folgte ihnen wieder mit einem sicheren abstand. er hoffte nur nicht auf allzugrosse gefahren oder tiere zu stossen, denn alleine wäre er mit seinen kampfkünsten ausgeliefert!
er hoffte in khorinis bald auf taurodir zu treffen.
die buddler machten halt. sie waren da!
doch obituary traute sich nicht einfach so reinzuplatzen. es standen nzudem wachen an den toren. doch als buddler hätte er eigentlich die berechtigung dazu...! er wartete in der nähe des tores am waldrand.
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