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Onars Hof # 17
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29.02.2004, 20:09 #26
Xion1989
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Xion war gelangweilt denn er hatte überhaupt nichts zu tun. Squall war nicht zu finden und alein hier rumstehen war nicht so toll. Nichts war hier schön und langsam bereute er es hier hin gekommen zu sein als er einen Mann auf einer Bank sitzen sah. Dies war doch eine ideale Gelegenheit und so schritt er zu ihm.

Guten abend werter her. Ich hätte hier ein Super angebot.

Xion öffnete seinen Rucksack und packte das sauber sortierte Kraut aus.

Ich bin Krautmischer aus dem Sumpf und bis jezt hat jeder gesagt das mein Kraut das beste wäre. Hättet ihr vieleicht interesse etwas zu Kaufen? Ich gebe euch einen Stängel zum Probieren.

Xion gab ihm den Stängel und hielt ihm die Preisliste hin.
29.02.2004, 20:11 #27
Aeryn
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Die Augen der Kriegerin weitete sich, ob der Worte ihres Generals. Oder war es einfach nur der Schmerz in ihrem Körper?

Tuan hatte auf seinen Befehl gehandelt? Es war Lee selber, der ihr sagen ließ, wie erbärmlich ihre Wache vor dem Haupthaus war? Lee selbst, der sie zurückwies?

Aeryn schüttelte fassungslos den Kopf. Der Mann für den sie selbstlos und mit wehenden Fahnen in den Kampf zog, hatte diesen selbst befohlen?

Man sah der Kriegerin ihre Sprachlosigkeit förmlich an.

"Warum?", brachte sie schließlich schwer atmend hervor.
29.02.2004, 20:15 #28
Shisha
Beiträge: 93

hmm klingt gut. Lass mal sehen! und er nahm die Preisliste und las sie sich durch.Dann sagte er ich nehm zwei Stengel und gab dem Händler die Preiliste zurück.
29.02.2004, 20:21 #29
Xion1989
Beiträge: 574

Xion gab dem mann seine zwei stängel und nahm die 8 Gold. Grinsend zählte er ob es auch die richtige menge war und packte das Kraut wieder fein Säuberlich ein. Er zündete sich einen Stängel Schläferskraut unddrehte sich um. Er wollte gerade losgehen doch dort stand eine Frau.

Entschuldigung könnte ich mal durch?

Xion ging ein paar schritte nach rechts und wollte weiter gehen doch die Frau versperrte ihm wieder wen weg.

Ich möchte wieder in die Taverne also lasst mich bitte durch
29.02.2004, 20:22 #30
Burath
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Ungezügelte Energie, gebündelt im Körper einer Frau und jederzeit bereit zu explodieren. Eine gefährliche Mischung, wenn auch auf den ersten Blick unscheinbar. Der Anflug eines sanften Lächelns machte sich auf den Zügen des Kriegers breit, der Bogen und Pfeilköcher zwischen den Händen haltend gelehnt an einer Hauswand im Schutz des natürlich nächtlichem Schattens stand. Burath musterte die Frau aus tiefgrünen Augen. Ihr Anblick, diese Zusammenführung aus brennendem Feuer, atemberaubender Eleganz und Konsequenz, würde bleibenden Eindruck bei ihm hinterlassen, auch wenn sie den eigentlichen Kampf verloren hatte.

Eher unfreiwillig wurde Burath Zeuge des Geschehens. Er war durch die Ansammlung von Häusern gegangen und fand sich plötzlich inmitten einer Menschentraube wieder. Die Männer umringten die zwei Streitenden und erfüllten die kalte Abendluft mit hitzigen Ausrufen. Erst nach genauerem Hinsehen hatte Burath erkannt, dass einer der beiden Kämpfenden in Wirklichkeit eine Frau war. Ungebändigt, gleich einem wilden Tier in Gefangenschaft welches versuchte die Ketten zu sprengen, focht sie einen gnadenlosen Kampf. Burath schmunzelte.

Er lehnte noch immer an der Wand, als sich die Menschenansammlung lichtete und die Frau mit zwei anderen Männern verschwunden war. Der eiserne Wille der Kriegerin hielt seine Gedanken noch immer fest. Zeit verstrich ohne das Burath sich regte. Erst das Gröhlen eines Mannes, welches aus der Taverne drang und von einem frischen Lüftlein bis in die hinteren Winkel des Hofes getragen wurde, riss den in Gedanken versunkenen Krieger zurück in die Realität. Männer waren hier mittlerweile keine mehr. Allein ein Schwert und eine Peitsche zeugten noch vom Kampf, der hier vor weniger als einer Stunde stattgefunden hatte. Kopfschüttelnd nahm die Waffen an sich..
29.02.2004, 20:41 #31
fighting_faith
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Faith grinste den jungen Mann an. "Du willst also in die Taverne, bitte bitte." Sie deutete einer Verbeugung an und lotste ihn mit den Händen überflüssig durch die Türe. "Wenn der Herr mir folgen mögen..." Mit einem etwas verdutzten Blick folgte der Kerl ihr, bis sie auf einem Stuhl am Tresen deutete, dann zapfte Faith auch schon zwei Bier. Eines für sich und eines für den ihr völlig Unbekannten. "Frag dich nichts...", sagte sie als sie ihm den Krug vor die Nase stellte, "...ich denke mal du magst Koma-Bier, wozu solltest du sonst hier sein? Ich kenne dein Gesicht nicht und manchmal sind Fremde nicht so gerne gesehen hier, da mir aber momentan langweilig ist dachte ich mir, man könnte ja mal hallo sagen...", Faith lachte und trank einen tiefen Schluck aus dem Krug. "Geht auf meine Rechnung...", zwinkerte sie dem Mann zu. "Ich bin Faith, und dies ist mein Reich...", lachte sie.
29.02.2004, 20:51 #32
General Lee
Beiträge: 117

"Warum ich Tuan befahl, gegen Euch zu kämpfen?" Der General blickte Aeryn ins Gesicht. "Um Euch eine Lektion zu erteilen. Eine wichtige Lektion. Die Ihr besser so schnell wie möglich lernt und zu Herzen nehmt." Lee atmete wieder tief ein. "Ich habe Euch bei unserem letzten Gespräch wegen Eurer Entführung schon gesagt, dass Ihr nicht alles überstürzen sollt und die Dinge lieber etwas ruhiger angehen solltet. Aber nein, was erfahre ich ein paar Tage später? Ihr legt euch in Eurem geschwächten Zustand mit Eurem Entführer an, obwohl ich ausdrücklich gesagt habe, ich würde mich um ihn kümmern..." Der General stemmte seine Hände in die Hüften. "Wie sagt man kleinen Kindern? Wer nicht hören will, der muss fühlen. Ihr seid stolz und feurig. Das ist auch gut. Aber Ihr müsst lernen zu merken, wann Stolz angebracht ist und wann es nur falscher Stolz ist, weswegen Ihr etwas tut." Er deutete auf Tuan. "Als Tuan Euch beleidigte und herausforderte, da habt Ihr nicht gezögert und wärt in Euer Verderben gerannt, wenn er Euch wirklich hätte töten wollen. Es hätte ihn wahrscheinlich nicht einmal drei Schläge gekostet..." Tuan stand stumm daneben, er wusste ja schon lange, was sein General mit der Sache bezweckte. "Ihr könnt nicht immer alles mit dem Schwert lösen. Manchmal ist es mutiger, wenn man zu etwas nein sagt."


Tuan
29.02.2004, 20:51 #33
Xion1989
Beiträge: 574

Xion guckte diese Frau komisch an. Was beim Schläfer sollte das? Er war in der lage selber zu Zahlen und musste sich nichts spendieren lassen und sowas Ärgerte ihn doch er lies sich nichts anmerken. Ruhig rauchte er an seinem stängel weiter und schwieg werend er diese Frau musterte. Nach einiger zeit des Schweigens trank er vom Bier und fragte mit Ruhiger klarer Stimme

Ihr seid hier die Wirtin? Naja sowas sol es geben. Ich bin Xion. Baal aus dem Sumpflager aber bis jezt wurde ich eigendlich freundlich behandelt. Ihr braucht mir kein Bier ausgeben ich zahle das Schon. Immerhin seid ihr in meinen augen eine Dame und für damen scheue ich keine Kosten.

Im stillen schweigen hoffte Xion dass jezt nicht jede Frau hier angestürmt käme und ein Bier von ihm wolle doch da brauchte er sich kaum sorgen machen. Die zwei bis drei frauen würden seinen geldbeutel nicht leeren.

Aber erzählt mal. Warum seid ihr , wenn Fremde nicht gern gesehen werden , so freundlich zu mir? Soetwas bin ich nichtmal in meiner heimat gewöhnt...
29.02.2004, 23:40 #34
Bloodflowers
Beiträge: 2.216

Beide Geister redeten nun gleichzeitig auf Errol ein, ja sie machten ihm richtige Angst, der kleine Knirps wurde nun einfach ohnmächtig. Frechheit! Aber gut, so hatte er wenigstens Ruhe, klar Scipio und Bloody konnten sich auch in Errol's Träume schleichen und ihm dort eine gnadenlos gemeine Verfolgungsjagd liefern, aber das waren sie dann doch nicht bereit zu tun. Sie wussten ja schliesslich nicht mal warum er hier gefesselt vor ihnen lag. Irgendetwas mit einer Frau war wohl der Grund. Hatte die Frau ihn hierher geschleppt? Ihn gefesselt? Unwahrscheinlich, Errol war zwar kein Riese, aber Frauen die Leute fesselten und knebelten, vermutlich noch auspeitschten...
"Hm... ja so eine Frau möcht ich auch mal kennen lernen!" schmachtete Bloody geistesabwesend. Scipio schüttelte den Kopf und entschwebte aus der Kapelle. Auch Bloody nutzte die Ohnmacht Errol's aus, um dieses Gemäuer für eine Weile zu verlassen.

Fröhlich geisterte er über den Hof, erschreckte den ein oder anderen, liess diesen und jenen an dessen Verstand zweifeln und entdeckte schlussendlich am Rande der Felder wunderbare Dinge.
"Krokusse... und da... Tulpen, Osterglocken... jippie es wird Frühling!" jedes Jahr das Gleiche. Die ersten Frühlingsblumen bahnten sich mühsam ihren Weg durch die Erde, waren noch nicht mal erblüht und Bloody freute sich riesig. Als ob es nur dieses Jahr so wäre mit dem Frühlingsanfang... aber naja so war er nun mal. ...
01.03.2004, 08:53 #35
Aeryn
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Tuan stand stumm neben dem Gerenal, doch Aeryn schaute nicht zu ihm. Schwer Atmend hörte die Kriegerin Lee zu. Die Worte die er sprach… fast erschien es ihr, als habe sie sie schon mal gehört… als wisse sie um das Feuer… um die verzehrende Kraft des Feuers. Seine Worte waren hart, ohne Zögern gewählt und voller Stärke.

„Wer nicht hören, will muß fühlen.“, hatte Lee gesagt. Und die junge Frau fühlte. Mit jedem Herzschlag drang das Blut aus der Wunde. Ihre Hände, die daraufgepreßt konnten es nicht verhindern.

Lee´s Worte fielen auf furchtbaren Boden, mit Blut getränkt.

"Ihr könnt nicht immer alles mit dem Schwert lösen. Manchmal ist es mutiger, wenn man zu etwas nein sagt."
- Lee –

Die Kriegerin nickte oder fiel nur ihr Kopf nach vorne?

Das Feuer in ihrem Inneren. Heiße Flammen der Leidenschaft. Ungezähmte Wildheit. Segen und Fluch zu gleichen Teilen.

Aeryn hob den Blick und sah Lee in die Augen. Für einen Moment war sie frei von Schmerz, nur ihr eiserner Wille hielt sie aufrecht. Sie stieß sich von der Wand ab.
Ihre zerbissenden Lippen teilten sich, doch ihrer Kehle entrann kein Laut. Sie wollte ihm so viel sagen, so viele Fragen, so viele Antworten… ja… und sie wollte lernen.

Auf einer neuen Welle ritt der Schmerz voran und drohte die stolze Kriegerin in die Knie zu zwingen.

„Lee“, keuchte sie schwer atmend. In dieser einen Silbe lag alles was sie in diesem Moment zu sagen vermochte. Der Tag um für ihn zu sterben, war noch nicht gekommen. Nicht heute, nicht hier. Tuan war nur das Werkzeug seiner Lektion gewesen... Und nun mußte sie nur noch dafür sorgen diese Lektion zu überleben.

Segen oder Fluch?

Die Kriegerin löste ihren Blick von Lee. Sie wollte noch was sagen, doch sie spürte deutlich, daß die Zeit für Unterhaltungen vorbei war. Aeryn war stolz, aber nicht töricht und Lee war nicht blind für sie gewesen. Im Gegenteil.

Sie würde zurückkommen und zu ihm sprechen, doch wenn sie jetzt nicht handelte würde er als nächstes ihre Totenrede halten.



Nach einer Zeit taucht aus dem Haupthaus die Kriegerin auf. Ihr Gang war unsicher, so als konzentriere die junge Frau auf jeden Schritt. Betrunken hätte ein jeder gemunkelt, wenn da nicht die klaffende Wunde, zwischen Schulter und Brust gewesen wäre.

Ihre Hände waren blutrot, doch ihr Blick fest entschlossen.

Die Kriegerin wandte sich Richtung Kapelle.
01.03.2004, 09:47 #36
Burath
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"Vermisst ihr nicht etwas?!" Klar und deutlich drang die Stimme durch frische Morgenluft, fordernd und zugleich im Schwung mit freundlicher Wärme. Burath hatte gewartet bis die Frau aus dem Haus des Generals getreten war, war ihr gefolgt und nun trafen ihre rehbraunen Augen seinen Blick. Der Krieger ertappte sich dabei, wie er sich von ihrem Anblick für den Bruchteil einer Sekunde gefangen nehmen ließ, mahnte sich aber gleich zu mehr Konzentration und weniger auffälligen Blicken. Es war wieder die kühl abschätzende und berechnende Beobachtung eines freien Kämpfers, wenn auch getrübt vom schönen Körper der Frau, der sich unter einer plattenbesetzten Lederrüstung abzeichnete.

Stark ausgeprägte Muskeln formeten das Bild der Kriegerin. Trotzdem blieben ihre weiblichen Züge erhalten und deutlich erkennbar. In Verbindung mit langen, dunkelbraune Haaren, die wild über die Schultern der jungen Frau fielen und den rehbraunen Augen ergab sich ein Bild vollkommener Schönheit. Ihre Rüstung, eine gestärkter Lederpanzer mit aufgesetzten Platten, einem einfachen Lederschurz mit Kettenüberzug, Arm- und Beinschienen sowie Schukterklappen, trug einen gewissen Teil dazu bei. Perfekt angepasst schloss sich wie eine zweite Haut um ihren Körper und betonte einige Akzente umso mehr.

Burath räusperte sich und sah der jungen Frau direkt in die Augen. Was er sah überraschte ihn nicht. Es war der blanke Schmerz, rote Wellen der Pein die ihren natürlichen Stolz hinfort zu schwemmen versuchten und ihren Geist mit gähnender Leere füllten. Sie kämpfte eisern und ließ nur wenige Zeichen der Schwäche zu. Doch die klaffende Wunde unter ihrer Schulter war unverkennbar. Er konnte es sich nicht länger ansehen.
"Ihr werdet euch im die Wunde kümmern müssen. Sie wird sonst eitern und ihr liegt lange Zeit im Fieber. Ich kann euch helfen, wenn ihr wollt."
01.03.2004, 10:23 #37
Aeryn
Beiträge: 468

Eine weitere Welle des Schmerzes wogte heran und machte Aeryn das Sprechen unmöglich. Die Kriegerin taumelte stark. Die Verletztung begann ihren Tribut zu fordern. Haltlos griff sie nach dem Arm des Mannes.

Lange Augenblicke verstrichen, während sie einfach nur so da standen….

„Bringt mich zur Kapelle, fremder Kämpfer, bitte...“
01.03.2004, 11:00 #38
Burath
Beiträge: 3.896

Die Ohnmacht lange mit eisig kalten Armen nach dem Geist der jungen Frau, bekam sie jedoch nicht zu fassen. Die Kriegerin stand kurz davor ihrer letzten Kraftreserven beraubt zu werden und wäre beinahe unter der Last ihres eigenen Körpers zusammengebrochen, wären da nicht zwei starke Arme die sie unter Rücken und Knie zu fassen bekamen und empor hoben. Burath seufzte und schritt langsam auf die Kapelle zu, sie vorsichtig auf den Armen tragend und bedachte gaffende Söldner mit eiskalten Blicken. Ein frischer Wind pfiff durch die Ansammlung von Häusern und spiele mit den herabhängenden Haaren der Frau. Es dauerte nicht lang bis der Krieger die Kapelle erreichte und ein bekanntes Gesicht erlickte. Elpede stand vor ihm.

"Ich werde mich um sie kümmern" In Anbetracht der Tatsache, das Burath selbst nur über das nötigste Wissen zur Versorgung von Wunden verfügte, willigte er ein und übergab die Frau mit einem letzten Blick in die Arme des Wolfzüchters. "Kümmer dich gut um sie" Die letzten Worte waren eigentlich unnötig, dennoch empfand er das Bedürfnis etwas zu einem alten Gefährten zu sagen. Burath wusste, dass die Frau bei Elpede in guten Händen war. Er nickte den beiden zum Abschied zu und war kurz darauf auf den Feldern verschwunden.


Es dauerte nicht lang als das Surren von Bogensehne vom Wind durch die Luft getragen wurde...
01.03.2004, 11:14 #39
blutfeuer
Beiträge: 5.016

blutfeuer saß in der sonne und beobachtete ihren schüler bei den übungen.

"schneller musst du schießen. du musst immer damit rechnen, dass du zwei pfeile brauchst. übe verstärkt das schießen mit zwei pfeilen. und dann wechsle bitte mal den arm. du musst es lernen, auch wenn es ungewohnt ist."

blutfeuer warf immer wieder einen blick auf die kleine kapelle. irgendwann sollten sich die geister mal bei ihr melden. sie wollte eigentlich los. aber sicher war die mittagssonne den gespenstern nicht so zuträglich. vielleicht platzten sie ja in der sonne? man sollte das mal ausprobieren. einfach einen der beiden festhalten und in die sonne stellen. vielleicht waren sie ja wie schnee und schmolzen? oder sie platzten wie diese zarten schweinsblasen, wenn man sie zu lange in die sonne hielt?
01.03.2004, 12:41 #40
Aeryn
Beiträge: 468

Die Kriegerin hatte mit letzter Kraft um Hilfe gebeten, aber als der fremde Kämpfer ihren Worten Taten folgen ließ, rebellierte alles in ihr. Sie spürte seinen Griff um ihre Knie, seine starken Arme, dann umfasste er ihre Schultern und trug sie langsam in Richtung Kapelle. Ihr Kopf, ihr Oberkörper sank über seine Arme hinab und ihr langes kastanienbrauens Haar berührte den Boden.

Als der fremde Kämpfer den Körper der Kriegerin auf Elpedes Arme legte, bäumte sich ihr Oberkörper auf, in einem Versuch ihren helfenden Händen zu entrinnen, den irrwitzen Beweis zu erbringen, daß es ihr gut ging.

Die Antwort ihres Körpers war ein kleinere Schwall blut, der pulsierend aus der Wunde schoß. Schmerz zerfetzte ihre Nervenbahnen, der Kopf der stolzen Kriegerin sank über Elpede´s Arm in den Nacken.

Doch sie blieb bei Bewusstsein. Mit eisernen Überlebenswillen krallte sich sich an das Leben…

„Elpede!“ Nur ein Keuchen…

Das heisere Keuchen einer sterbenden Kriegerin.
01.03.2004, 12:54 #41
elpede
Beiträge: 708

Nur wenige Augenblicke verstrichen, die ihm wie Jahre vorkamen. Burath hatte ihm die schwer verwundete Aeryn in den Arm gelegt. Sie war bei Bewusstsein, aber so wie es aussah, nicht mehr lange. Aus einer großen Wunde unter der Schulter blutete sie sehr stark.

"Nicht sprechen."

Nu wenige Augenblicke verstrichen, bis elpede eine Entscheidung getroffen hatte. Er würde sie in die Stadt bringen, sofort und ohne Umwege. Sorge, Angst und bislang unbekannte Gefühle ließen ihn die Kraft finden, sie zu tragen, denn in voller Rüstung wog sie etliches mehr, als elpede je getragen hatte. Ein kurzer Pfiff, dann setzte er sich in Bewegung, so schnell es ihm eben mit seiner Last möglich war. Der Pfiff galt seinen Wölfen, die noch immer um die Kapelle strichen. Er war zwar ein Meister des Bogens, aber mit Aeryn im Arm würde er sich oder sie nicht verteidigen können. Das würden sie übernehmen müssen.

Eilig verließ der Wolfszüchter den Hof, ohne darauf zu achten, was hinter ihm geschah. Es kam auf jede Minute an, und elpede war nicht einmal in der Lage, ihre Wunden zu versorgen, so wenig wusste er über Heilkunde. In der Stadt hatte er einen kleinen Tempel Adanos gesehen, die Wassermagierr verstanden möglicherweise etwas von Heilung.

Die pure Verzweiflung trieb ihn an, doch bereits nach wenigen Hundert Metern wurde ihm bewusst, dass er es nicht schaffen würde, sie bis in die Stadt zu schaffen.

Der Ritter. Er wartete in der Taverne. elpede hatte die Botschaft und auch den Gefangenen ganz vergessen. Nun ja, ihr das auszurichten, dafür war später Zeit, wenn der Ritter es nicht gleich selbst machen würde. Aber er war ihre letzte Hoffnung, ohne dass sie es ahnte. Inständig betete elpede, dass er sein Wort gehalten hatte und in der Taverne "Zur toten Harpyie" wartete.

Bis dorthin würde er es schaffen.
01.03.2004, 13:00 #42
Flint16
Beiträge: 247

Flint tat wie ihm gehießen. Am Abend noch kam ein Söldner herein, er schrie alle Schürfer an sie sollen das Erz schnappen und hinauf kommen. Flint kam als erster, zwar hatte er am wenigsten von allen geschürft doch war er auch nur einen halben Tag in der Mine, auserdem hatte er noch keine Erfahung im Schürfen.
Drausen ging die SOnne schon als dunkelrote Orange unter und nun war da ein besonders prächtiger Söldner, alle die ihn sahengrßten ihn freundlich. Selbst die Söldner hatten respekt vor ihm.
Langsam wurde Flint zu ihm gefürt.
Oh, ein neues Gesicht? sagte er freundlich, doch dann war sein Blick nur auf die winzige Menge des Erzes gerichtet.
Nur so wenig? Flint suchte nahc einer schnellen Antwort: Ich war nur den halben Tag hier! AUserdem weis ich noch nicht mal warum ich hier gelandet bin! - Das wird schon seinen Grund haben! Nun gut! Lege alles hier hin, du hast Glück das ich heute eine Gute laune hab! Dann warf Flint das gesamte Erz auf eine Plane, dann schirtt er weg. Er müsste irgenwie fliehen! Doch schon wurde er an der Hand zu einer Hütte gezerrt. Dort stand ebenfalls ein Söldner, dieser schaute zufrieden in einen kleinen Sack.
Dann sagte er:
Dein Tageslohn! und erwarf Flint einen kleinen Haufen Gold in die Hände.
Man wurde als bezahlt das man dort einen Tag lang in der Mine schuftet! Das Gefiel Flint, so würde er seinen Körer aufbauen, den Umgang mit einer Spitzhacke lernen und nebenher Geld verdienen, zwar ist das nicht viel dennoch reichte das aus.

Flint war müde und er ging zurück auf den Hof. Dort sah er einen großen Haufen von den Söldnern, die scheinbar über etwas oder jemanden diskutierten. Doch Flint war zu müde um hinzugehen und zu schauen um was es ging. Er sah eine Hütte, darin standen Betten und erkannte er wie die anderen Schürfer die in der Mine ebenfalls gearbeitet haben hinein gingen und sich hinlegten. Flint tat es ihnen gleich.
Sofort tauchte er ein in den erhohlsamen Schlaf der Arbeiter.



Am nächsten Morgen stand er frischgestärkt auf, ging hinaus und sah sofort einen Händler. Dort kaufte er sich von seinem eigens verdientem Geld ein halbwegs essbares Brot und einen erbeerroten Apfel. Hungrig stopfte er es in sich hinein. Dann machte er sich auf dem Weg in die Mine. Er würde noch ein bisschen arbeiten müssen um genügend Geld zu haben. Nunw ar dei Tür weit offen und nun kam ihm die Mine nihct mehr als tötliche alles verschlingende Falle vor sondern schon als einen Freund der sogar schon bereit war etwas Geld auszuleihen. Er ging hinein schnappte sich eine Hacke und begann an dem größsten Klumpen den er finden konnte sein Werk zu verrichten...
01.03.2004, 14:31 #43
Burath
Beiträge: 3.896

Burath tat wie es ihm von Blutfeier geheißen wurde, trotz der Aussicht auf die zu erwartenden Muskelschmerzen und aufgeriebenen Wunden. Die Handbewegung zum Köcher, das Einspannen des Pfeils und Abfeuern verinnerlichte er zunehmend. Der Ablauf nahm schon bald routinierte Züge an, auch wenn er noch lange nicht perfekt und begleitet von gelegentlichen Fehlgriffen war. Doch auch diese wurden mit der Zeit seltener. Seine Mundwinkel verzogen sich zu einem Lächeln als zwei Pfeile den Ballen spickten und Stroh aufgewirbelt wurde.

Der Vorrat an Pfeilen im Köcher lichtete sich zunehmend. Wie eine Maschine schoss der Krieger seine Pfeile auf das Übungsziel, ohne erst lange zu zielen sondern direkt aus der Hüfte heraus. Erst als er den Bogen in die andere Hand nahm verringerte sich die Schussgeschwindigkeit. Der erste Pfeil ging daneben. Burath blickte entschuldigend zu Blutfeuer und spannte den nächsten ein..
01.03.2004, 14:45 #44
blutfeuer
Beiträge: 5.016

"hehe, der schweigsame wird doch nicht etwa fluchen?

tröste dich, irgendwann liegst du in der sonne und läßt dir den bauch von der sonne wärmen. ich hab auch geflucht, als ich bei nienor lernen musste. das war ne harte zeit. die hat mich blätter auf dem wasser abschießen lassen. das war wirklich schwer. du wirst das schon noch merken."

blutfeuer erhob sich, denn langsam verschwand die sonne hinter den bäumen des waldes.

"mach mal schön weiter. ich geh schmok besuchen. mal sehn, ob ich leute finde, die genauso viel durst haben wie ich. dich will ich da aber noch nicht sehen. frühestens dann, wenn es dunkel wird. machs gut, burath"

blutfeuer winkte ihrem schüler noch einmal zu und verschwand in richtung taverne.
01.03.2004, 16:44 #45
Sheron J. Spark
Beiträge: 733

Mit flinkem Fuß und ohne einen Blick zurückzuwerfen verschwand Sheron, der Pirat, vom Hof des Großbauern. Er hatte lange genug auf eine Reaktion des Generals gewartet und ob dieser nun auf ein Bündniss eingeht oder nicht ist abhängig vom ihm, nicht von Sheron. Er wollte endlich zurück ins Piratenlager um dort nach dem rechten zu sehn. Lange genug war er von dort weggewesen und endlich würde er zu seinen Kameraden zurückkehren...
01.03.2004, 18:33 #46
Xion1989
Beiträge: 574

Hier war es mehr als nur langweilig. Die Frau von gestern abend war nichtmehr da doch irgentwie dachte Xion die ganze zeit an sie. Er konnte einfach nicht fassen das jemand nett zu ihm war und so genehmigte er sich wieder einen Stängel Kraut. Dieser Tag war verabschäuungswürdig und so sezte er sich draussen auf einen Ruhigen fleck und Meditierte. Er war völlig in lehre versunken und merkte garnichts mehr bir er plözlich ein paar leute vorbei Laufen sah. Diese leute hatten irgentetwas in der Hand. Es war ziemlich gross und Golden. Am liebsten wär Xion jezt hinterher gestürmt doch er blieb lieber ruhig dort sitzen und entspannte sich. Niemand störte ihn und das war auch gut so. Er sah ein paar leute Sumpfkraut weiterverkaufen und darüber musste er lachen denn dieses Kraut hatte bei weitem nicht die Qualität von seinem. Das erkannte er schon an der farbe als er sie sah. Das Papier war auch nicht gerade das beste und so konnte man kein vernümftiges Kraut haben.

Was heute alles meint Kraut verkaufen zu können. Nichtmal Qualitäts Ware...

Xions kraut war dagegen 10 mal so viel wert und so etwas wollte er garnicht erst rauchen. Ihm war ziemlich kalt denn alles war zu geschneit und Xions Robe hatte keine Ärmel doch was sollte man dagegen machen? Die Taverne war voll und in die anderen gebäude wollte er nicht. Wie zur Hölle konnte man nur an so einem Ort wohnen? Es war kalt und ungemüdlich. Nichtmal die Taverne war gut. Wie Xion doch seinen guten alten Sumpf vermisste. Diese Wärme und diese leute. Im Sumpf war Xions "Familie" und dort wollte er auch sein doch ohne Squall wollte er hier nicht weg. Als sich Xion dann nach hinten in den Schnee fallen lies war die Käälte schon fast verschwunden. Er gewöhnte sich langsam dran doch der ausblick auf den Himmel war bemerkenswert. Noch nie sah er so viele Sterne und noch nie hatte er den Mond in so einer Pracht gesehen. Plözlich musste er wieder an diese Frau denken.

Verdammt nochmal warum geht sie mir nicht aus dem Kopf? Wir haben uns 5 Minuten unterhalten und trozdem kann ich nicht aufhören an sie zu denken...

Xion wollte nie wieder eine Frau , nein so konnte man das nicht sagen. Er wollte nie wieder so eine Frau kennen lernen. Es war wie ein zauber aus seiner Heimat. Er fühlte sich wie das Opfer von der Kontroll Rune denn er war bereit alles zu tun was sie ihm sagen würde. Verdammt wie konnte man nur so tief sinken. Der Sonst so uneingeschüchterte und befehlende Xion saß da wie ein Schoß Hündchen. Nein so konnte es nicht weiter gehen. Xion stand auf und ging schnellen schrittes in die taverne wo er auf jemanden wartete.
01.03.2004, 19:10 #47
Shisha
Beiträge: 93

Shisha rauchte seinen zwei Stängel Kraut und entspannte sich auf "seiner" Bank. Er beobachtete die Söldner und Bauern die vorbei gingen und schaute zum bewölkten Himmel auf.Ich hoffe es regnet heute nicht. sagte er zu sich selbst.
01.03.2004, 20:06 #48
Bloodflowers
Beiträge: 2.216

"Was mach ich nur? Was mach ich nur?" leise vor sich hinflüsternd flog Bloody immer um's Haupthaus herum. Als ob Lee die Frage beantworten könnte, aber das konnte niemand ausser der Geist selbst. Die Angst, das etwas bei einer möglichen Rückverwandlung schief gehen konnte, war momentan ziemlich stark in ihm. Doch er konnte ja nicht für immer so bleiben. Es galt also eine ausgewogene Lösung zu finden, sprich eine Mischung aus richtig und falsch. Am besten mal an Blutfeuer wenden.

Der Geist flog auf dem Hof umher und suchte die Amazone.
"Wo hat sie sich nur wieder verkrochen?"
Ja eine gute Frage, wo gingen Amazonen gerne hin? Also ausser jetzt in Gorr's Bett natürlich.
Ich schau mal in der Taverne nach! beschloss er und flog hinein in die stickige Kneipe. Er entdeckte die Amazone auch gleich:
"Hallo? Hörst du mich?" ...
01.03.2004, 20:06 #49
fighting_faith
Beiträge: 633

Faith betrat die Taverne, die Abdrücke ihrer nassen Stiefel hinterliessen ihre Spuren, während sie an die Theke schritt, inne hielt und sich nocheinmal umdrehte. Da sass doch wieder der Sumpfie von gestern, der so erstaunt gewesen war, dass jemand nett zu ihm war... diese Sumpfies hatten doch alle irgendwie ne Meise.
"Hi Xion!", rief Faith und winkte dem jungen Mann zu, begab sich hinter den Tresen und begann Bier zu zapfen für einen Haufen Gäste,... die alle mal wieder nicht zahlen würden... wie immer. Sie stellte die vollen Krüge auf ein Tablett, nahm es auf die Hand und schmiegte sich mit einer halben Drehung an Xion vorbei und musste bei der Fülle der Besucher lachen. "Wie gehts wie stehts...", brüllte sie ihm mehr zu als sie sprach, denn der Tisch an dem sie das Bier brachte verursachte einen Höllenlärm. "Hey Jungs... JUNGS!!!... Ein ganz kleines bisschen leiser bitte... danke.", Faith wusste, dass es zar nicht lange halten würde, aber die Männer Lees hatten langsam Respekt vor ihr,... in der Taverne wusste sie sich durchzusetzten,... "Apropos durchsetzen, wo ist eigentlich Ceyx,... der Boden ist so dreckig...", witzelte sie innerlich und stellte sich den Tollpatsch vor, der es immer schaffte alles falsch zu machen. Mäuse mit einem Zweihänder in der Küche jagen, alles vergießen und so stand ja bei ihm an der Tagesordnung.
Faith schritt zurück an ihren Platz hinter dem Tresen und blickte Xion an... "So, habe nun a wenig Zeit,... schiess los...", sprach sie lächelnd.
01.03.2004, 20:08 #50
General Lee
Beiträge: 117

Nachdem Aeryn das Zimmer verlassen hatte, blieben Lee und Tuan noch für eine Weile stumm stehen, jeder in seine Gedanken versunken. Der General hoffte, dass sich die junge Kriegerin seine Worte und seine Lektion zu Herzen nahm. Und dass sie sich so schnell wie möglich um ihre Wunde kümmerte. Was Stolz nicht alles anrichten konnte, zum Guten oder zum Schlechten. Ein zweischneidiges Schwert...
Schliesslich wandte sich Lee an seinen Untergebenen. "Ich danke dir dafür, dass du mir bei dieser Sache behilflich warst. Auch wenn sie es jetzt wahrscheinlich noch nicht sieht, du hast ihr einen grossen Gefallen getan. Lass ihr etwas Zeit und sie wird zur Vernunft kommen, dann wird sie dir hoffentlich auch verzeihen..." Tuan nickte nur. "Du bist der General." Dann drehte auch er sich zum Gehen, verliess Lees Zimmer und bald darauf das Haupthaus.

Tuan
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