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Im Minental
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01.01.2003, 14:25 #1
meditate
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Im Minental
das minental hat sein aussehen verändert. große teile der vegetation sind durch die angriffe der drachen und der orks zerstört. überall haben die orks das land besetzt.

neue kreaturen haben sich angesiedelt. im norden sind es echsenmenschen und eisgolems, rund um die burg haben die orks einen nahezu undurchdringlichen belagerungsring geschlossen.

im minental haben sich die mächtigsten monster der zeit eine heimat gesucht - die drachen.
06.01.2003, 20:06 #2
Krigga
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Krigga stand in einem der Wälder, besser gesagt in dem Überbleibsel dieses einst prächtig gedeihenden Waldstückes und betrachtete die zahllosen, ausgetrockneten und niedergetrampelten Pflanzen. Wie konnte das hier bloß geschehen, alles was einst so schön blühte war jetzt grau und verdorben. Mit all seiner Kraft hatte Krigga versucht die Orks aufzuhalten, das Blut dieser Monster klebte an seinem Schwert aber die grüne Flut fraß sich weiter und weiter, alles wurde unter ihren Füßrn zu Staub und Asche, der Himmel hatte sich verdunkelt und nichts war mehr wie bisher.
Hier wollte Krigga nicht bleiben, jedenfalls nicht im Moment, doch was waren ie Optionen ?
Das Gebiet was damals erweitert wurde oder das, was erst vor kurzer Zeit hinzu kam, was würde den Druiden da erwarten ?
Eine Welt voller Menschen wahrscheinlich, genau das was Krigga nicht brauchen konnte.
Doch vielleicht kam es auch ganz anders.

Der Gildenlose steckte sein Schwert in die Scheide und machte sich auf den Weg zur Austauschstelle, einige Tiere folgten ihm.
08.01.2003, 15:02 #3
Raven the 4th
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Schnell rannten die beiden Leeler über die verdorrte Erde der Kolonie.
"Hier war doch noch vor wenigen Tagen grünes Gras... Was geht hier vor sich?" Raven sah sich skeptisch um.
"Wir müssen auf jeden Fall saumäßig vorsichtig sein!", sagte Cole nur und die beiden rannten schweigend weiter.

Raven blickte den Weg vor sich an; den selben ist er das erste Mal heruntergelaufen, als er in die Barierre geworfen wurde. "Gar ncht so lange her..." dachte sich der hohe Söldner. "Ich hab einiges erlebt in dieser Zeit."

Als die beiden unten ankamen, lauerte auch schon die erste Gefahr auf sie. Nicht weit vor ihnen befand sich ein Orkspäher mit einem dieser süßen Haushündchen mit dem wunderbaren Namen Warg.

Raven hatte sogleich zwei Pfeile aufgelegt und den Ork anvisiert, Cole zog sein Schwert und wartete ab.
Raven schoß und traf. Der Ork packte seine Waffe und rannte los, aber weit kam er nicht; Ravens Pfeile waren zu trefsicher.

Dann durfte auch Cole etwas tun, die Wargs waren jetzt angekommen.
Raven schoß noch zwei Pfeile, dann zog er seinerseits auch sein Schwert.
Er war noch nicht sehr geübt und diese schnellen Viecher bereiteten ihm Probleme, doch mit einem Kämpfer wie Cole an der Seite waren die beiden schnell erlegt. Noch kurz enthäuten etc und weiter gings.
08.01.2003, 15:17 #4
Cole
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"Ganz schön widerspenstig die Viecher. Aber umso interessanter für uns." An Coles Vorliebe für Gefahr hatte sich noch nicht sehr viel geändert. Sie marschierten weiter Richtung Neues Lager. Oder besser dem alten neuen Lager entgegen. Auf dem Weg begegneten sie noch einigen Snappern die aber schnell aus dem Weg geräumt werden konnten. Es waren dumme Tiere und keine gefährlichen Orks. Anders waren da diese braunhäutigen Snapper mit den vielen stacheln. Die waren weit aus gefährlicher.

Cole hatte das fast das leben gekostet als er es unterschätze und leichsinnig darauf zu marchierte. Blitzschnell war es vorgeschossen und hatte seinen Dorn in seine rüstung gebohrt. Das hatte im die Luft aus den Lungen gepresst und zu Boden gezwungen. Raven hatte ihn schnell mit einem gezielten Schuss von dem Tier befreit sodass er sich aufrappen konnte. Doch das Tier war noch nicht tod. Der Pfeil stecke nahe des Halsansatzes aber es lebte noch. Cole rannte wütend drauf zu und hieb so schnell und oft Richtung Tier das es das Heil in der flucht suchte. "Scheiße man.

Vor diesen Viechern müssen wir uns in Ach nehmen. " Er untersuchte seine Rüstung und stellte fest das er den gewaltigen Stoß nur überlebt hatte weil das Horn eine Stahlplatte getroffen hatte. "Ich brauche sowieso ne neue Rüstung" sagte er verlegen und sie gingen weiter.

Dann kamen sie im Neuen Lager an. Der Anblick war erschreckend. Er hatte einiges erwaretet aber nicht soetwas. Das Lager war nicht wieder zu erkennen. Alles war zugeschneit. Cole stöhnte und blieb lange stehen. Dann besinnte er sich und schob die vielen Erinnerungen beiseite. "Wir sollten und die Viecher schnappen. Lass und anfangen."
08.01.2003, 15:26 #5
Die Orks
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Grinsend beobachtete der Ork - Elitekrieger, wie die Menschen sich darauf vorbereiteten, diesen Echsenviechern und Eisgolems entgegenzutreten. Mutig waren sie ja, das musste man ihnen lassen. Aber auch dumm...
"wir greifen an wenn sie im Kapf gegen die Echsen verwickelt sind!" wandte sich der Ork an seine beiden Begleiter, sie nickten und zogen leise ihre Waffen. Etwas später hob der Elitekrieger die Hand, die Menschen wurden von zwei Echsen angegriffen. Die Hand des Orks sauste hinunter, er sprang aus seiner Deckung hervor und stürmte auf seine Opfer zu, das mächtige Schwert über seinem Kopf schwingend. Die beiden Krieger folgten ihm...
08.01.2003, 15:34 #6
Raven the 4th
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Ravens Augen leuchteten. "So viel Beute auf einem Haufen..." sagte er nur und schon musste die erste Echse, die etwas abseits stand und von seinen Kollegen nicht gesehen werden konnte.

Der Pfeil traf den Hals, aber das Tier bzw der Mensch bzw das Ding lies sich nichts anmerken, zog seine Waffe und bevor es auf die beiden Söldner losstürmte schrie es noch mit zischender Stimme und zwei weitere dieser Biester zeigten sich.

"Oh oh... mein Fehler!", sagte Raven verlegen und schoß so schnell er konnte.

Der erste Echsenmensch kam nicht weit: Raven hatte seinen Hals bis aufs letzte Stück durchbohrt und der Kopf hing seltsam seitlich am Leichnahm herunter: ekelhaft!!!

Die andren beiden waren noch voll dabei. Raven legte noch schnell zwei Pfeile auf und jagte sie dem einen Viech in den Hals.

Als er noch einen weiteren Pfeil aufgelegt hatte, war das Ding aber schon angekommen. Cole war schon eifrig in den Kampf mit dem andren verwickelt und so war Raven erstmal auf sich allein gestellt.

Der Echsenmensch holte aus und wollte Ravens Kopf spalten. Doch Raven konnte nach vorne ausweichen, schlüpfte an dem Tier vorbei, immer noch den Bogen in der Hand.
Jetzt war er hinter dem Tier und der Hals blitzte so schön hervor. Raven nahm den Pfeil, der immer noch auf der Sehne lag in die rechte Hand und haute ihn mit voller Wucht der Bestie in die Hals.

Das Tier röchelte nur etwas und brach zusammen. "Ich liebe Hälse!!!" lachte Raven.
Auch Cole war mit seinem Tier fertig und klopfte sich den Dreck aus der Rüstung.

Doch was war das? Raven wollte gerade seinen Bogen wieder wegstecken, als er mächtiges Gebrüll hörte.
"Orks!!!"
Raven fuhr herum und zielte.
08.01.2003, 15:46 #7
Cole
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"Orks ?" fragte er begeistert ? "Scheint mein Glückstag zu sein. YEAH !!" Cole rannte mit blutendem Schwert und einem Gesichtsausdruck der nach Blut lüsterte auf die Orks zu. Es war einer in mächtiger Rüstung und einem gewaltigen Schwert. Die anderen waren normale Krieger. Er würde sich zuerst um die größere Gefahr kümmern. Doch wenige Schritte vor den heranstürmenden Orks hielt Cole inne und zeigte mit seiner Schwerzspitze auf den Orkskrieger. "Du!" rief er mit tiefer Stimme und der Wind trug die Worte weit ins Land. Die Orks trennten sich. Die beiden Ork Krieger trennten sich von dem anderen und liefen Richtung Raven. Der Schlag des Oks mit dem mächtigen Schwert, was eine reichlich merkwürdige Waffe war für einen Ork, war fürchterlich. Es musste fünf mal so viel wiegen wie Coles, doch der Orks schwang es mit einer solchen Geschwindigkeit das er kaum auszuweichen vermochte.

Cole ließ sein Schwert nach vorne zucken und kratze vorsichtig die Rüstung des Orks. Sie war hart, verdammt hart. Da musste er wohl erst einmal näher rankommen um einen guten Treffer landen zu können. Er wich jedem der Schläge des Orks aus und einen Gegenangriff zu unternehmen. Aber er schien einfach keine Müdigkeit zu kennne. Nach einer Weile wurde Cole bewusst das er so nichts erreichte und griff an. Für den Ork war das unerwartete. Cole führte sein Schwert mit beiden Händen und schlug es Vertikal auf die Rüstung des Orks, es traf und riß eine klaffende Wunde in das fleisch. Doch das Schwert des Orks war schon wieder heran und suchte nach einem Körper in dem es sich tränken konnte.
08.01.2003, 16:06 #8
Raven the 4th
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"Oh oh", dachte sich Raven, als die beiden Orkkrieger auf ihn zu gestürmt kamen.

Er blickte sich kurz um und legte zwei Pfeile auf.
Er schoß. Die Schüße waren kaum gezielt, aber sie sollten die Orks auch nur kurz aufhalten.

Er drehte sich schnell um und rannte auf den zugefrorenen See zu. Während dem Laufen packte er wieder zwei Pfeile, behielt sie aber noch in der Hand.

Er suchte eine glatte Oberfläche auf dem See und machte sich bereit; die Orks nur wenige Meter hinter ihm.

Jetzt war es soweit: Raven drehte sich im Laufen um und ging sofort in die Hocke. Auf dem Rücken über das Eis schlitternd nahm er jetzt seinen Bogen quer, legte die Pfeile auf und schoß.

Ein Ork war schwer getroffen und konnte seinen Weg nur noch langsam fortsetzen.

Raven sprang sofort wieder auf, und rannte auf den Ork zu, der noch hinter ihm her war. Wieder zog er einen Pfeil und machte sich zum sliden bereit.

Als er kurz vor dem Ork war, der mit erhobener Waffe auf ihn wartete, schlug er einen Hacken, so dass er unbeschadet hinter den Ork gelangte und vollführte wieder einen Rutsch auf dem Eis.
Der hohe Söldner schoß dem Ork in den Rücken und widmete sich wieder dem andren.

"Wir sollten öfter mit einander spielen, das mach Spaß!!!", Raven grinste wie ein Honigkuchenpferd.

Noch auf dem Rücken liegend packte er einen Pfeil und jagte ihn dem Ork ins Herz.
"Viel Spaß damit..."
Der Orks starrte noch ein paar Sekunden den Pfeil an, dann brach er zusammen.

Der andre pennte aber auch nicht und war schon wieder zur Stelle.
Raven konnte sich gerade noch zur Seite rollen, als der Ork auf ihn einschlug und die ätzende Waffe blieb ihm Eis stecken.

"Ok, mal sehen, obs mit dem Schwert auch geht."
Raven rollte noch etwas zur Seite, sprang auf, packte seinen Bogen weg, zog sein Schwert und rannte auf das stinkende Ungetüm los.

Der Ork versuchte jetzt verzweifelt sein Schwert aus dem ewigen Eis zuziehen, doch ohne Erfolg, es war von der Kälte verschluckt.

Der Jäger packte sein Schwert jetzt mit beiden Händen, nahm etwas Anlauf und rammte es dem Ork von hinten durch den Brustkorb.

Der Ork war sofort tot und sank über seinem eigenen Schwert zusammen.
"Böser Fehler...", Raven zerrte an seinem Schwert. "Wie soll ich das da nur rauskriegen?"
08.01.2003, 16:16 #9
Cole
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Die beiden Krieger umkreisten sich. Der Orks versuche immer wieder Cols Verteidigung zu durchbrechen, aber dieser war viel zu flink. Der große Ork legte seine Strategie auf Stäke und Ausdauer aus, Cole auf Schnelligkeit und Technik. Es war ein guter Kampf. Immer wieder behackten sich die beiden mit Atacken die der andere parierte oder auswich. Aber nach einiger Zeit zeichnete sich heraus das Cole dem Orks überlegen war. Er traf einfach nicht, Cole jedoch fand in der Verteidigung des Orks immer wieder Lücken die er gnadenlos ausnutze nd zustach. Bald blutete der Orks am ganzen Körper. Und mit jeder weiteren Wunde, mit jedem Herzschlag der verging wurde der Orks schwächer. Die Blutlache zu seinen Füßen wurde immer größer und Cole hatte leichtes spiel dem Ork zuzusetzen. Schließlich bereitete er dem Kampf ein Ende in dem er einen sauberen Streich in das Herz des Orkes vollfürhrte. Der Ork bäumte sich auf und schrie bis daraus ein Röcheln wurde und er zu Boden sank. Cole zog sein SChwert und reinigte es im Schnee. Dann ging er zu Raven. "Alles erledigt. Können wir ?" fragte er erheitert.
08.01.2003, 16:33 #10
Raven the 4th
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"Mein verfluchtes..." Doch bevor Raven zu Ende sprechen konnte knackte es im Körper des Orks und Raven wurde mit seinem Schwert in der Hand auf das Eis geworfen.

"...Steißbein." Jaulte Raven zu Ende.

Cole grinste und die beiden suchten wieder die Kadaver der Echsenmenschen auf.
"Ich brauch die Platten, für eine Rüstung!"
"Eine gute?"
"Denke doch!"
"Die nehm ich auch!" Raven grinste.
"Was braucht man denn dafür?"
"Die Platten!"
Raven musste lachen.
"Was ist daran so lustig?" Cole verstand gar nichts mehr.
"Unser Gespräch: Ih brauch Platten, für eine Rüstung! Eine gute? Denke doch..." Raven musste wieder lachen. "Diese Sätze.

"Egal." Er hatte sich wieder einigermaßen gefangen; Cole fand das ganze immer noch nicht lustig.

"Dann machen wir mal!"
Raven kniete sich hin und zog seinen Jagddolch hervor.

"Die ist ja hammerhart!" Der Jäger suchte den Körper mit dem Dolch ab, bis er eine weiche Stelle fand: unter den Axeln.

"Lecker, jetzt stinkt mein Dolch..."

Raven führte die Klinge vorsichtig ein und löste so ein Stück nach dem andren die Panzerplatten von dem weichen Gewebe darunter.
Als er zur Magengegend vorgedrungen war, erschreckte ihn Cole indem er lauthals "Buh!" schrie und Raven schnitt dem Tier in den Darm.

Cole lachte. "Mann... das stinkt ja wie Sau, danke! Was hat der denn gegessen?"

Raven atmete kurz durch und machte weiter.

Nach einiger Zeit und viel Schweiß (Raven musste an manchen Stellen die Platten selbst durchschneiden) hatte er alle drei Echsen auseinander genommen.

Stolz blickte er Cole in die Augen. "Ich wäre für Hälfte, Hälfte!"
08.01.2003, 16:50 #11
Cole
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"Wunderbar. Aber du willst sicher auch noch einige haben und für eine Rüstung brauch man alle Platten. Also weiter. Ich wollte sowieso noch mal in meine Hütte. " Er lächelte und sie zogen weiter. Am Rande des Lageres entlang schlichen sie so lang bis Cole sein ziel erreicht hatte. Er hatte seine Hütte abgefackelt bevor er gegangen war, aber das was er suchte hatte er im Boden versteckt, das sollte noch immer da sein. Seine Hütte war höher erbaut als die anderen.

Dehalb war sie nicht ganz vom Schhnee eingeschlossen sondern nur davon bedeckt. Das was davon übrig war. Eine Wand stand noch, halb. Der Rest war weg. Aber das machte auch nichts. Er grub den Schnee beiseite und danke Adanos das er seine hütte so abseits gebaut hatte, sonst wäre er jetzt bereits von zehn Echsenmenschen umstellt. Bald fand er den Boden und begann an den Latten zu zerren. Er hatte ein Geheimfach im Boden das er bei dem Verlassen und Niederbrenner seiner Hütte ganz vergessen hatte.

In dem Geheimfach befanden sich all seine Schätze die er über die ganze Zeit gesammelt hatte. Es waren einige Edelsteine, reichlich Gold das er in einer Höhle in einem abgelegenden Gebiet gefunden hatte und noch einiges Erz das er für einen notfalf aufgewahrt hatte. Schnell verstaute er alles und gesellte sich dann wieder zu Raven. "Wir kiegen besuch" sagte er grade als Cole ankam. Er drehte sich um und sah die drei Echesenmenschen. "Ohh wie schööön. Besuch" sagte er mit spitzer Stimme und zog sein Schwert.

Später sah man die beiden aus dem Lager marschieren. Sie hatten die Wesen erledigt und ausgebeutete, nicht ohne sich einige Wunden zuzulegen aber allem im allem hatten sie es ganz gut überstanden. Sie waren auf dem Weg raus aus diesem verdammtem Tal als sich wieder einer dieser gefürchteten Snapper in den Weg stellte.
08.01.2003, 17:04 #12
Raven the 4th
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Raven spannte seinen Bogen und legte einen Pfeil auf. Er sah Cole kurz genervt an, dann schoß er.

Jetzt musste es schnell gehen: ein zweiter Pfeil, ein dritter (alle getroffen), dann Schwert ziehen und los gings.

Gegen zwei Schwertkämpfer hatte selbst dieses Viech nichts auszusetzen und bald lag es in seinem eigenen Blut.

Doch als Raven sich an das ausnehmen dieses Tieres einer für ihn neuen Gattung machen wollte, kam auch schon ein zweites.

Raven nahm wieder seinen Bogen zur Hand und zielte; auch Cole ging in Kampfposition.

Doch als die beiden hohen Söldner den Pfeil sahen, der in dem Hals des Tieres steckte mussten sie lachen.

Trotzdem konzetrierte sich Raven und schoß einen zweiten Pfeil direkt neben den ersten.

Coel wollte losstürmen, aber Raven sagte: "Lass mal! Das ist ein Snapper, auch wenn er noch so stark ist, er ist mit Pfeilen zu besiegen!"

Er legte wiedre zwei Pfeile auf - was langsam zu seiner Spezialität wurde, dank Argos - und schoß.

Das Tier war tatsächlich schon so schwach, dass ihm diese beiden Pfeile den Rest gaben.

"Pass du auf, dass uns keine weitere Überraschung droht, während ich diesen Viecher ihre Schönheit nehme!"
Raven kniete sich hinab und begann mit seinem Dolch in dem Kadaver rumzustochern.
Auch dieses Tier war, auch wenn es noch so seltsam aussah, ein Tier und der Jäger hatte bald beide ausgenommen.

"Sieh dir bloß diese Stacheln an! Die machen sich bestimmt gut an einer Rüstung!"
Stolz steckte Raven die Stacheln des einen Tieres in seine Tasche und gab Cole die des andren.

"Lass uns gehen! Es wird dunkel!"

Schweigend liefen die Leeler den Weg entlang bis sie zum Tor kamen und die Kolonie verliesen.
09.01.2003, 01:13 #13
Don-Esteban
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Durch den südlichen Pass, der von Drakia hereinführte und irgendwo bei Xardas' altem Turm endete, kam ein einsamer Wanderer. Was führte ihn hier in dieses Tal? Übermut? Dummheit? Immerhin würde er bald auf jede Menge gefährlicher Gegner stoßen. Doch da es sich nicht um einen wehrlosen Wanderer handelte, sondern den Meister der Dämonenbeschwörer, waren sowohl Dummheit als auch Übermut als Grund seiner Anwesenheit auszuschließen. Die Macht Beliars war in Form eines ansehnlichen Runenarsenals mit ihm. Und er wußte mit ihnen umzugehen.

Erst vor kurzem war es gelungen, neue Magien zu erforschen und ihre Wirkung in Runen zu binden. Vielleicht fand er ja hier die Zutaten für neue Runen. Normalerweise war es ja unter der würde Don-Estebans, als eine Art Jäger und Sammler durch die Landschaft zu ziehen, das konnten vielleicht irgendwelche nomadisierenden Gestalten ohne eigenes zu Hause machen. Doch bei den Bestandteilen, die für neue Runen nötig waren, verhielt es sich ein wenig anders. Dies war zu wichtig, um es irgendwem anders zu überlassen.

Die Berge stapelten sich furchterregend in die Höhe, ihre Flanken waren mit dicken Schneepolstern bedeckt. Die tief stehende Sonne, die nur hin und wieder zwischen zwei Bergspitzen durchdrang, warf lange Schatten, in denen es bitterkalt war. Zum Glück schützte die gefütterte Robe vor dem Schlimmsten. Was taten nur die Krieger in ihren Blechrüstungen? Die waren sicher alle steifgefroren. So gesehen konnte man sich die Entstehung von Geschichten über in irgendwelchen Berghöhlen versteinert umherstehende Ritter gut vorstellen.

In der Ferne graste eine Herde Snapper. Es mußte eine neue Art sein. Der Magier konnte seltsame Auswüchse, erkennen, Stacheln gleich. vorsichtig ging er den Weg weiter, der nun aus einer Senke heraus nach oben führte. Hinter einem Bergrücken war der Turm des Alten Lagers zu erkennen. Was wohl aus Gomez und Konsorten geworden war? Irgendwie fehlte etwas am Turm. Richtig, eine der Spitzen. Der Don dachte an den Drachen, der das Kastell umkreist hatte, bevor es aus dem Minental verschwand.
09.01.2003, 16:03 #14
meditate
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die magierin ging den berg hinab und staunte über diesen unglaublichen himmel, der sich über einem völlig neuen minental wölbte. der himmel hatte in all den tagen nicht seine rosige farbe verloren, als wäre statt der alten kuppel eine neuen übergestülpt worden.

meditat näherte sich der ebene. neben ihr waren des öfteren fauchende laute zu hören? die warane kamen sonst nicht in diese höhe, wer aber sollte sonst hier fauchen?

hinter der nächsten biegung bekam sie den verursacher zu gesicht. eine hochaufgerichtete feuerrote echse stand da. in der hand hielt sie ein gewaltiges schwert und starrte konzentriert ins tal. aus richtung des vulkans hatte sie offensichtlich niemanden erwartet. meditate blieb vorsichtig stehen und betrachtete dieses für sie völlig neue wesen aufmerksam.

eigentlich sah es aus wie eine eidechse, aber auch wie ein mensch. intelligent musste es ja auch sein, es trug eine waffe.

meditate schickte ihre gerippe vor. sollten die sich mit der roten bestie auseinandersetzen. sie würde vorerst beobachten.
09.01.2003, 20:01 #15
meditate
Beiträge: 6.868

der kampf war kurz und schmerzhaft. am ende lagen alle gerippe zertrümmert am boden und die magierin musste noch mit schwarzem feuer nachhelfen. das waren starke wesen. das waren mächtige wesen. aber jetzt war sie auf der hut. die gerippe-armee begleitete sie und sie ging in richtung alter burg. die sollte doch noch da sein.

am hang hatte sie plötzlich einen guten überblick, kein wald versperrte mehr die sicht, es war alles weggebrannt. vor ihr sah sie auf einmal die banner mit den totenköpfen. orks - unübersehbar viele. sie hatten einen undurchdringlichen ring gebildet. da kam doch kein mensch durch!

andererseits hatte sie den eindruck, als würde die burg belagert, was bedeutete, da gab es was zum belagern - menschen.

die magierin nestelte an ihren runen und verschwand in einer blauen wolke.
09.01.2003, 20:11 #16
Yenai
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Yenai war etwas verwirrt. Befanden sie sich nun schon im Minental oder immer noch Rund um Khorinis? Warum hatte er sich dieser Expedition angeschlossen? Und vor allem: Wer hatte ihm von hinten Schnee in den Kragen gestopft? Wenn er den in die Hände bekam...War es vielleicht Wardrag, der so unschuldig neben ihm her trottete? Oder Shagrath? Was machten die beiden eigentlich hier? Seit seiner Bekanntschaft mit dem Laternenpfahl konnte sich der Ritter an nichts mehr erinnern, offensichtlich hatte man ihn verschleppt.

Was wollten die alle hier? Es gab doch nichts zu sehen, nur schlechtes Wetter und - das Minental! Er erkannte doch tatsächlich die Austauschtstelle. Erinnerungen wurden in ihm wach. Damals, als er noch Buddler war...Yenai zwang sich, an etwas anderes zu denken, sonst rannte er nur wieder gegen einen Laternenpfahl. Dennoch freute er sich von ganzem Herzen, wieder in der Kolonie zu sein. Leider hatte sich hier wohl einiges verändert....
09.01.2003, 21:54 #17
Don-Esteban
Beiträge: 9.734

Der Weg war steiler geworden. Leider auch gefährlicher. Noch vor wenigen Tagen, als das Kastell noch auf dem Berg stand, dort, wo alle es gewohnt waren, war die einzige Gefahr den Weg hinauf zu Kastell, dsß es zu Steinschlägen kommen konnte. Doch jetzt hatte sich alles verändert. Nicht nur die Landschaft. Alles war braun, verdorrt, trostlos. Bäume ragten wie Gerippe in die Landschaft. Es war zwar Winter, doch sah man ihnen an, daß sie auch im Frühjahr nicht aus ihrer Starre erwachen würden. Sie würden nie mehr erwachen. Das Gras, das um diese Jahreszeit eigentlich blaß und welk die letzten Erinnerungen an den Sommer mit seinem Grün bewahrte, war braun und verbrannt. Tierkadaver lagen herum. Es stank. Hier im Minental mußte das Inferno gewütet haben. So sah es also aus, wenn Beliars Macht wirklich losgelassen wurde. Eine Einöde, Tod und Verderbnis gebierend, von überall her grinste die Fratze des Todes, die Kraft des Lebens verhöhnend, in die Landschaft. Hier hatte er gesiegt. Dies war das Grauen auf Erden.
Die Umwandlung des Minentals war so vollständig, so grauenhaft, daß selbst der Wanderer, der seit geraumer Zeit den Weg zum Kastell entlang ging, stehen blieb und erschüttert innehielt. Es fehlte nur noch die Höhlendecke und man fühlte sich in die Heimat Beliars versetzt. Doch was dort vielleicht normal war, diente hier nur dazu, eine gewisse Erbitterung bei dem Schwarzmagier heraufzubeschwören. Wenn Beliars Welt des Todes nun schon hier, auf der lebendigen Erde Wirklichkeit wurde, was blieb dann noch? War das das Ende?
Vorsichtig ging Don-Esteban weiter. Doch je höher er kam, desto größer wurden die Gegnerscharen. Beschworene Skelette hatten ihm zwar bisher den Weg freigehalten, doch wurde es langsam unheimlich, wie viele Bestien sich an den Flanken des Kastellberges versammelt hatten. Feuerwarane, seltsame Echsenmenschen und nun auch noch Feuergolems.
Entnervt gab der Don auf und schaute in die andere Richtung, ins Tal. Und was er sah, verschlug ihm den Atem. Die Burg des Alten Lagers stand dort inmitten eines Waldes aus Orkstandarten, Orkzelten und Orks selbst. Eine großangelegte Invasion hatte hier anscheined stattgefunden. Der Außenring war komplett verschwunden, nur hier und da ragten ein paar Trümmer der ehemaligen Palisaden empor. Still stand der Magier da und verarbeitete das, was er sah. Das Minental hatte sich eindeutig verändert. Nicht nur die verbrannte Erde, nein, jetzt übernahmen auch noch die Orks das Zepter hier. Doch halt. Die Burg schien noch ein Vorposten der Menschen zu sein. Warum sonst sollten die Orks die Burg belagern.
Der Hohepriester legte die Hand über die Augen und erkannte auf dem Turm die Flagge der Paladine. Sie mußten ins Minental gekommen sein, aus welchen Gründen auch immer. Der Magier beschloß, zuerst in der Burg nach Informationen zu suchen. Umrahmt von einer blauen Silouette verschwand er vom Berg. Die letzten seiner beschworenen Skelette kämpften noch ein bisschen, dann zerfielen sie und alles war wieder, wie vorher. Es lagen nur ein paar mehr Kadaver herum.
10.01.2003, 13:21 #18
Clay
Beiträge: 2.333

Vorsichtig marschierte die Gruppe den steilen Weg von der Austauschstelle hinab. Dass Clay den Ort seiner Gefangenschaft so bald wiedersehen würde, hätte der Ritter sich nicht träumen lassen. In der Mitte des Zuges ließ er seinen Blick über die Ebene gleiten, die sich nun zu ihren Füßen ausbreitete. Noch vor wenigen Tagen ein saftiger und fruchtbarer Boden, war der Untergrund des Tals nun nichts weiter als eine scheinbar endlose Ödnis. Die Bäume waren größtenteils verbrannt und die Wiese, die sich rund um das Alte Lager ausgebreitet hatte, war nur noch ein braunes Stück Erde. Sie legten eine weitere Windung des Pfades zurück und durch die sich langsam lichtenden Dunstschleier blickten sie auf die Burg des Alten Lagers. Die Erinnerung an dieses mächtige Bollwerk war noch immer so fest in Clays Verstand eingebrannt, dass er seinen Augen nicht traute. Die Verwüstungen, die der Drache noch angerichtet hatte, übertrafen bei weitem die Schäden, die das Alte Lager in seiner Geschichte jemals erlebt hatte. Der Außenring war völlig zerstört und auch die Burg hatte schwer unter den feurigen Attacken gelitten.

Clay versuchte genauer zu erkennen, was sich dort unten abspielte. Je weiter sie den Pfad nach unten hinab schritten, desto deutlicher wurden die Gestalten, die sich vor den Wällen der Burg versammelt hatten. Orks. Mittlerweile hatten auch die übrigen Expeditionsteilnehmer den Feind vor den Toren der Burg ausgemacht. Deswegen hatte man also keinerlei Nachrichten von den Paladinen erhalten. Sie waren vollkommen von der Außenwelt abgeschnitten. Schon begann die Hoffnung der Gruppe zu schwinden. Wie sollte man jemals in eine dermaßen belagerte Festung eindringen können, wenn nicht einmal jemand hinaus kam. Wie eine eiserne Hand hatten die Grünhäute die Burg in ihrer Gewalt. Bis der Ansturm beginne würde, schien nur noch eine Frage der Zeit zu sein. Doch um genaueres zu sagen, musste die Gruppe erst einmal weiter in die Ebene hinabsteigen. So setzten sie ihren Marsch bergab weiter fort, sich der drohenden Gefahren durchaus bewusst, war dennoch klar, dass sie eine Mission zu erfüllen hatten.
10.01.2003, 15:05 #19
Taurodir
Beiträge: 3.553

Taurodir traute seinen Augen nicht, dass das Lager selbst so aussah verwundete ihn nicht so sehr, da man es sich schon denken könnte durch die Angreife der Luftbestien, dass solch ein Ergebnis dadurch erstehen würde (ein bisschen beeidruckte es ihm schon, da dieses Lager mal so mächtig ausgesehen hatte), aber was ihn dem Atem still hatten lies, waren eher die Orks die er vom weiten her sah. Eine Unmenge von Orks, welche sich um die Burg postiert hatten, neben diesen konnte er auch Wargs erkennen...

Der weite Weg war zwar lang gewesen, dennoch verspürte der Krieger noch genügend Kraft in sich.
Zwar waren es viele Orks, doch seine Lust diese Monster zu töten steigte damit nur mehr. Sein Schwert war griffbereit, er konnte sich zwar nicht vorstellen, dass die Gruppe gegen all diese Orks kämpfen würden, aber der Kämpfer wollte eine Nummer sicher gehen (da man auch mit Überraschungangriffen rechnen könnte).
Die ganze Gruppe marschierte weiter, viele tapfere Männer waren unter ihnen, eigentlich waren sie allte tapfer, denn diese Mission könnte auch deren Tod bedeuten, doch dies vermagte sich niemand zu wünschen, jeder wollte hier nur heil wieder raus, aber dennoch ihre Aufgaben erfüllen.
10.01.2003, 15:21 #20
Kratok
Beiträge: 24

Kratok schaute ängstlich in das Tal hinein. Zum ersten Mal alleine auf den Beinen und die Scheisse ist wohl mächtig am dampfen. Überall hört Kratok Orc-Gebrüll und das fiese Summen der Blutfliegen, knurren von Lurkern und andere Geräusche die er noch nicht kannte.
Geduckt lief er den Fluss entlang, bis er an eine natürliche Mauer von Felsen kam, dort setzte er sich und konnte endlich verschnaufen. Die nassen Kleider hingen ihm herab,sein Schwert hielt er krampfhaft in den Händen und zu guter Letzt blutete er noch am Kopf. Instinktiv wusch er sich schnell das Blut weg, denn in der Wildnis ist es nicht gerade Vorteilhaft wie ein Steak herumzulaufen, das waren nur eine der Ratschläge die ihm sein Grossvater beibracht. Das Wasser war eiskalt und am See gegenüber konnte Kratok Eisschollen abbrechen hören.
Ich muss weg von hier, die Wölfe haben sicher schon mein Blut gewíttert
Langsam hob er seine Klamotten auf und zog sich an. Sein Schwert, noch immer griffbereit in seiner Nähe. Anhand seines Kompasses den er tagtäglich bei sich hatte, wusste er wo die Burg des Minentals ungefähr lag. Im eisigen Wind machte er sich auf Richtung Norden, wo womöglich seine letzte Hoffnung bestand.
10.01.2003, 15:27 #21
Wardrag
Beiträge: 773

Ungläubig sah Wardrag in das Tal hinab. So viele orks auf einem Haufen hatte er noch nie gesehen. Das letzte mal, das er so eine Gegnerschaar erblickt hatte lag auch noch nicht lange zurück... Mit unwohligem Gefühl das die Beine schwer werden ließ dachte er an die Schlacht in Gorthar. Das ließ ihn sogar vergessen warum er sich der Expidition angeschloßen hatte - Er ging davon aus das noch einige Reichtümer und vielleicht Magisches Erz hier waren, wenn dies der Fall wäre würde er bedenkenlos zugreifen. Und natürlich um seinen Freund Yenai von eventuellen Dummheiten abzubringen. Wahrscheinlich würde er Nachts Aufbrechen und auf Drachenjagd gehen. Oder auf die Wahnwitzige Idee kommen... besser man dachte nicht weiter drüber nach, den in der Regel übertraf Yenai generell alle Erwartungen.

Als er um sich sah erblickte Wardrag einige Angsterfüllte Gesichter, aber auch einige die zu allem Entschloßen schienen. Und Yenais Gesicht natürlich, das aussah als würde er wieder irgendeine schwachsinnige Idee ausbrüten - Hoffentlich würde die Gruppe das überleben. In der Stadt hatte er sich sicherer gefühlt, andererseits - Die aussicht auf reiche Beute tröstete ihn über all dies hinweg.
10.01.2003, 15:42 #22
Yenai
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Yenai grübelte gerade, wie Orks wohl besser schmeckten, gekocht oder gebraten, als ein Mann in einer Rüstung, für die man wohl einen Dosenöffner brauchte, um herauszukommen, auf ihn zu kam. „Yenai, ich habe von deinen heldenhaften Taten gehört (umspielte da ein ironisches Lächeln die Lippen des Paladins?) und bin zu dem Schluss gelangt, dass du endlich eine Aufgabe bekommen sollst, die deinen Fertigkeiten entspricht. Du darfst den Leuten in der Burg da hinten diese Nachricht überbringen.“, er überreichte dem Ritter ein Schriftstück. Das war ganz nach Yenais Geschmack, endlich wusste jemand sine Taten zu schätzen. Mit einem etwas irren Gesichtsausdruck stürmte er wortlos davon, packte sich noch den völlig überrumpelten Wardrag und rannte dann in Richtung Burg.

Seine Wahnsinnstat blieb auch von den dort campenden Grünhäuten nicht unbemerkt, schon bald hatte Yenai eine johlende und brüllende Schar von Verehrern hinter sich. Sie schwangen ob des sensationellen Sprints der beiden Menschen begeistert die Waffen, und es wurden immer mehr...
10.01.2003, 15:53 #23
Wardrag
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Binnen weniger Sekunden hatte Yenai kurzerhand das Leben von Wardrag beendet - so dachte dieser jedenfalls. Urplötzlich fand er sich an der Spitze einer blutrünstigen Orkschar wieder. Yenai hatte Wardrag endlich losgelassen, jetzt konnte dieser immerhin selbst entscheiden ob er gerne vor den brüllenden Orks samt seltsamer schwarzer Hunde davonrennen wollte. An der Burg angekommen machte Yenai anstalten sien Tempo zu verringern um sich zu überlegen wie er nun eigentlich in die Burg kommen sollte. Wardrag packte ihn nun seinerseits und riß ihn mit - Wen ihn jemand umbrachte, dann er, schließlich war er wegen Yenai in dieser Lage. Das gejaule, gekleffe und gejohle hinter ihnen wurde immer lauter und mehrstimmiger, was Wardrga nich twirklich erfreute. Es schien ihm als würde die komplette Belagerungsarmee der Orks hinter ihnen her sein. Yenai hatte mittlerwiele einen nachdneklichen Gesichtsausdruck angenommen. "Was is ?" keuchte Wardrag im rennen. "Gibts in der Burg wohl warmes Essen ?" antwortete Yenai mit verzweifelter Miene. "Wenn nicht sollten wir vielleicht wieder gehen." überdachte er seine momentane Lage. Wardrag gab es auf, von Yenai eine Idee zu erwarten und spornte ihn an schneller zu rennen...
10.01.2003, 16:37 #24
Firen
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Da saß Firen nun. Alleine und von Orks umringt. Das hatte er sich selbst zuzuschreiben. Wäre er doch direkt am Anfang mit allen aus dem Mienental geflohen. Doch er wollte noch bei Graven und Syra bleiben, aber von denen war er jetzt ja auch noch getrennt worden, denn die Orks waren überall. Firen wollte nur den Weg vorausgehen und gucken ob die Orks schon bis auf den Weg vorgedrungen waren. Aber dann waren sie hinter ihm her. Er hatte sich noch gerade in eine Höhle retten können. Doch noch immer war der Weg zurück zu Graven und Syra von ihnen belagert. Lebendig wäre er nie bis zu ihnen durchgekommen. So richtete er sich in der Höhle ein kleines Lager ein. Doch er hatte keine Vorräte und Jagen konnte er auch nicht. Hinter jeder Ecke lauerten Orks oder Warge. Seit Tagen hatte er nicht mehr richtig gegessen und Hunger plagte ihn. Firen schaute fast jede Stunde nach, ob er bis zu Graven vorkommen könne, aber vergeblich. „Wäre Graven doch hier. Er würde wissen was zu tun ist.“ dachte er.
Er wusste der einzige Weg aus dem Mienental, war der Pass. Doch er konnte Graven, von Orks umzingelt, nicht allein lassen. Es war verzweifelt. Ließe er Graven im Stich, so würde er vielleicht über den Pass kommen, doch er konnte es nicht. Doch nun, wo es immer aussichtsloser wurde, musste er weg. Die Orks kamen öfter zu nahe an die Höhle in der Firen sich versteckte. Würde er noch lange dableiben, würden sie ihn gefunden haben. Er musste sich entscheiden. Dann sagte er sich: „Entweder bleibe ich hier und sterbe, oder ich mache mich auf den Weg zum Pass. Wenn ich die Paladine erreiche habe ich Glück. Meine Chancen stehen schlecht egal ob ich hier bleibe oder nicht.“ So ging er sofort los.
10.01.2003, 17:22 #25
Firen
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„Weit komme ich heute nicht mehr. Am Besten ich such mir schon mal einen Schlafplatz.“ dachte Firen. Nicht sehr weit vom Wegrand entfernt setzte er sich hin und schlug sein kleines Lager auf. Er war schnell fertig, denn er hatte nicht viel. Erst jetzt bemerkte er wie hungrig war. Doch er hatte nichts. Auf dem Boden wuchsen keine Pilze oder Beeren die er hätte essen können. Weit konnte er auch nicht raus aus seinem kleinen Versteck, weil die Orks sicher irgendwo lauerten. So blieb er hungert sitzen und fragte sich was aus Clay geworden war.
Wohin war er geflohen? Lebte er überhaupt noch oder hatten ihn die Orks auch erwischt.
Firen wurde schläfrig und nickte ein. Plötzlich schreckte er hoch. Er hörte schwere Fußschritte. Er drehte sich vorsichtig Richtung Weg und erschrak. Eine kleine Gruppe Orks polterte den Weg entlang. Schon überkam Firen die Angst. Hatte sie ihn gesehen? Er zog leise seine Waffe. Aber das war lächerlich. Was sollte ein kleiner Kerl wie er, ohne Rüstung oder guter Waffe, gegen einen Haufen Orks machen? Er wäre noch nicht einmal am ersten dran dann wäre er schon tot. Er verhielt sich still. Einer der Orks stoppte. Firen zitterte nun und hörte Schritte näherkommen. Er dachte: „ Jetzt ist es vorbei mit mir.“ Die Schritte stoppten. Der Ork, der nun unweit von ihm entfernt war, schaute sich kurz um und ging wieder zu den anderen. Sie liefen weiter. Firen fühlte sich so erleichtert. Er war dem Tod nur um ein Haar entkommen. Nun versteckte er sich besser und war still. Mit den Worten „Noch einmal hab ich nicht so ein Glück“ nickte er wieder ein.
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