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Im Minental
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20.01.2003, 13:35 #126
Irock von Elladan
Beiträge: 1.476

Die Gruppe aus sieben Mann hatte das verriegelte Tor bei den Paladinen geöffnet und war hindurch getreten. Nun folgten sie dem Pass, der hinab ins Tal führte. Bald schon kamen sie zur Verlassenen Mine. Alle gingen hinein und bahnten sich ihren Weg durch die Finsternis. In der Mine wehte ein kühler Hauch und man hörte Wasser, das die Wände hinablief. Endlich konnten sie Licht vor sich sehen, die Mine schien etwas weiter von zu enden. Die Truppe ging durch den Durchgang und kam wieder an das Tageslicht, jenes das den Männern nun sehr grell erschien. Sie mussten sich ihre Arme vor die Augen halten da sie so ein Licht nach dem langen Marsch durch die dunklen Schächte der Mine nicht gewohnt waren. Sie standen nun vor dem Eingang und ruhten sich erst einmal aus.
20.01.2003, 15:02 #127
Erend
Beiträge: 4.703

Die drei durchschritten das Tor und folgten dem Weg. Schon bald hatten sie den Pass überquert und standen am Durchgang ins Minental. Sie bogen jedoch ab und gingen durch die verlassene Mine, da sie wussten das es am Pass nur so von Orks wimmeln sollte. Hintereinander durch den düsteren Gang, ganz vorne Fisk, dahinter die zwei Banditen, den schluss bildeten Irock und Mos. Der Ausgang war bereits in Sichtweite, da hörte Fisk einen Schrei. Alle wandten sie sich schlagartig um, doch alles was sie sahen war Mos. <<FLEISCHWANZEN!!! VERFLCUHTE VIECHER!!!>> schrie der Novize und versuchte, die Fleischwanze auf seinem Bauch mit der Fackel zu verbrennen.

Dabei erwischte er den Stoffzipfel einer seiner beutel, welcher sofort in Flammen aufging. <<NEHMT SIE WEG!!>> schrie der Magier und versuchte der fleischwanze einige Hiebe mit dem Dolch zu verpassen, doch das Krabbeltier wich immer wieder geschickt aus. Es arbeitete sich bis zu Mos' Kopf hinauf und sprang auf die Nase. Dann verschwand sie im Dunkel. Schweißgebadet ließ sich Mos auf dem Boden fallen. <<Diese kleinen Biester...>> murmelte er. Zwar blickten ihn alle anderen skeptisch an, doch sie wussten alle wie gnadenlos diese Mistviecher sein konnten. Fisk half Mos beim Aufstehen und sie gingen weiter.

Schon bald hatten sie das Ende des Ganges erreicht und kamen ins Freie. <<Hier entlang!>> sprach Mos, welcher sich nun wieder beruhigt hatte. Er bildete nun die Spitze, gefolgt von dem Rest. Schon bald waren sie am Außenring des Tals vorbei in die Nähe der Burg gelangt. <<Da drüben ist mein Turm..>> meinte Lt. Mos und deutete auf den Weg, der ursprünglich den Weg zwischen dem Alten und dem Neuen Lager gebildet hatte. Doch als sie An der Wand standen und Mos die gruppe anhielt fragte Fisk: <<Wo....wo ist denn dein Turm?>>. Entgeistert blickte Mos auf eine Ruine auf dem Hügel. <<D...Das ist dein Turm?>> murmelte Fisk etwas belustigt und deutete auf den Trummerhaufen, von welchem nurnoch das Grudngerüst übrig war.
20.01.2003, 15:13 #128
Lt. Mos
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Der Turm war komplett zerstört.
„Ähhh das WAR mein Turm, ich glaube die Steuerpfänder waren hier.“
Lt. Mos trat zu den Überresten und suchte nach seinen Sachen. Zuerst fand er einige Kisten, die aber leer waren. Wenige Zeit später fand er seine Truhe mit dem Erz, weswegen er diesen langen weg auf sich genommen hatte.
Dann suchte er in dem Teil des Turmes der übrig geblieben war. Dort mussten doch noch............ ahh Er schmiss den Schutt beiseite, was ihn nach dem anstrengendem Kampf gegen die brutale Fleischwanze sehr viel Mühe bereitete. Eine Orkaxt kam zum Vorschein. Lt. Mos lachte freudig und nahm die Waffe an sich. Sie war etwas schwer.
„Bist du fertig Mos? Es wird bald dunkel.“ Er drehte sich um und sah Irock, der ihn angesprochen hatte. Nach einem Blick zum Himmel merkte er das es erst mittags war
„ Ja ich komme, ich habe alles.“
Irock nickte und ging mit Lt. Mos wieder zurück zu der Gruppe, die in der Hütte, die früher einmal Cavalorn gehörte. Sie hatten bereits Feuer gemacht und rösteten gerade einen Scavenger. Dazu kochte Irock eine Suppe mit Pilzen, die er in einem der Kochtöpfe zubereitete. Lt. Mos fragte sich, woher er den Kochtopf hatte. Als er jedoch in seinen Sack schaute, merkte er jedoch, das dies sein Kochtopf sein musste. Er grinste und ging zu Fisk.
Dieser sprach ihn an.
„Hier können wir gut rasten, dort hinten die Tür haben wir aufgeknackt bekommen. Dort können wir drin schlafen, dort hin kommen keine Monster.“
Lt. Mos nickte und trug seinen Sack hinein. Ein Schatten huschte an der Wand entlang.
Er wollte schon Alarm schlagen, als er die Fleischwanze sah, doch dann nahm er sein Schwert und rannte zu dem Vieh. Der erste Schlag ging daneben, doch als das Vieh fliehen wollte, trat er mit dem Fuß drauf. Knirrsch Lt. Mos grinste zufrieden und nahm die Wanze unter seinem Fuß hervor. Er lief hinaus und schleuderte die so weit er konnte.
„Uaaahhhhh.“ Hörte er nachdem die Wanze irgendetwas getroffen hatte. Wenige Sekunden später kamen 3 Molerats angelaufen.
20.01.2003, 15:30 #129
Lathander777
Beiträge: 691

Lathander erschrak als er das kreischen der Molerats hörte, sie sind zwar nicht sehr gefährlich, können aber einen erschrecken. Die Banditet, sowie Fisk zogen schon ihre Waffen. Der Anwärter ging zwar mit aus der Hütte, hatte aber keine Waffe. Nach kurzer Zeit fiel schon der erste laut zu Boden. Ein Schwert steckte in seinen Hals. Nach kurzer Zeit ging der zweite auch zu Boden, er hatte zwar den Banditen gebissen, doch der schlug mit seiner Axt sofort in die Seite herein. Der dritte fiel kein 2 Sekunden danach zu Boden. Die Banditet holten sich dann das Fleisch, Molerat keule, zwar nicht gerade das beste essen, aber auch nicht das schlechteste.
21.01.2003, 01:07 #130
worm-tongue
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Der Ork war wieder da. Den ganzen Tag waren sie der kleinen Gruppe gefolgt und hatten sie aufmerksam beobachtet, immer darauf bedacht, nicht gesehen zu werden.
Der Ork hatte zwei Brüder mitgebracht. Schnelle Späher, die darauf trainiert waren zu beobachten, zu laufen, sich Sachen zu merken und sie berichten zu können. Sie hatten keine Waffen, sie wollten die Menschen noch nicht töten. Sie wollten wissen, was die hier wollten. Außerdem waren drei Frauen dabei. Die wollte Worm-Tongue für sich haben. Er brauchte diese zerbrechlichen Geschöpfe. Ihnen gegenüber musste er sich nicht schwach fühlen. Menschenfrauen waren empfindlich und leichter zu brechen. Sie waren schnell dazu gebracht, alles zu erzählen.
Von Menschenfrauen hatte er die Sprache gelernt. Er liebte Menschenfrauen. Orkfrauen waren grob und stark und hatten sich über ihn genauso lustig gemacht, wie die Männer. Menschenfrauen machten sich niemals lustig. Menschenfrauen weinten und flehten. Menschenfrauen machten, was er wollte. Menschenfrauen konnte man zähmen wie Wargs. Sie würden ihm aus der Hand fressen. Vorher würde er von ihnen lernen. Man konnte von jedem Gegner lernen.
Worm-Tongue wollte alles über die Menschen wissen, nicht nur die Sprache oder ihre Waffen. Er war der Meinung, die Orks könnten nur siegen, wenn sie ihren Feind gut kennen. Und das war eine gute Aufgabe für ihn.
Lautlos folgten sie der Gruppe. Sehr ungewöhnlich - die Frauen hier. Was wollten sie hier? Warum begaben sie sich in eine solche Gefahr?
21.01.2003, 01:20 #131
blutfeuer
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den ganzen tag waren sie vorsichtig den berg abgestiegen und hatten gegen abend die höhe des turmes erreicht. sehr vorsichtig waren sie, konnte doch jeder rieselnde stein die unzähligen feinde alarmieren.

"sobald hell wird, werden wir uns an der felswand wnrlang arbeiten. wir müssen uns nur eng am fels halten, dann kommen wir aus der schmalen schlucht wieder heraus. gegen abend sollten wir den weg geschafft haben.
wir müssen sehr vorsichtig sein. wenn uns hier ein ork entdeckt, dann sind wir geliefert. das gleiche gilt für diese roten monster mit der schuppenhaut. hört ihr? auf keinen fall dürfen uns die bestien hier sehen. also nicht niesen, nicht husten, nicht räuspern und so leise schleichen wie möglich. es geht um unser leben!
hast du das verstanden?"

blutfeuer sah yenai an. "das gilt besonders für dich! wenn du mich nicht den orks zum fraß vorwerfen willst, dann musst du in dieser nacht sehr vorsichtig sein."

yenai hatte seinen helm abgenommen und sah seinen schützling mit großen augen an. es war ja wohl klar, dass er so leise wie eine fleischwanze sein würde. er nickte so heftig, dass seine rüstung leise schepperte.

"genau das mein ich. das darf nicht vorkommen!"

yenai nickte wieder energisch.

blutfeuer sah zum himmel. die wolkenbank, die den ganzen tag am horizont gewartet hatte, begann gerade den himmel zuzuziehen. in kürze würde sie den himmel bedecken und dann konnten sie losgehn.
21.01.2003, 02:03 #132
Don-Esteban
Beiträge: 9.734

Der Mond war verschwunden. Schweigend trottete der Magier in der Gruppe mit. Die Anweisungen blutfeuers nahm er ohne ein Wort hin. Sie waren ja auch logisch. Das Minental wimmelte nur so vor Orks und anderen nicht zu unterschätzenden Gegnern. Die Gruppe zu gefährden, weil er unachtsam war, war das letzte, was er wollte. So griff er noch einmal prüfend an die Runen, stellte fest, daß sie alle an ihrem Platz waren und schritt dann weiter. Yenais Rüstung klapperte leise vor sich hin, doch steckte ihm irgendwer ein Tuch zwischen die sich berührenden Teile, so daß das Geräusch zur Zufriedenheit aller bald verstummte. Shaela zog ihren Scavanger hinter sich her. Wenn der Vogel jetzt anfangen würde, loszuschreien, wäre alles aus. Diesen vermaledeiten Scavangern war nicht zu trauen. Sture Tiere... Wenigstens klapperte an einer Robe nichts. Der weiche Stoff knisterte ledigleich beim laufen etwas. Doch das hörte man gar nicht.
21.01.2003, 07:18 #133
blutfeuer
Beiträge: 5.016

blutfeuer hatte sich gemeinsam mit stressi an den turm des xardas herangeschlichen. sie wollten unbedingt nach oben und von dort einen blick in die schlucht werfen, die sie in kürze betreten würden. es war klar, dass im turm des obersten dämonenbeschwörers irgend welche finsteren geschöpfe lauern würden, aber blutfeuer kannte keine angst. sie ging einfach davon aus, dass es nichts widerlicheres als orks geben könne und dass dämonen, drachen und das ganze magische zeugs irgendwie schön war.

vorsichtig näherten sich die beiden dem turm. meditate hatte sie gewarnt vor dem turm, aber wie üblich hatte blutfeuer das als tantengeschwätz abgetan. es war doch wohl klar, dass man sich diesen phantastischen aussichtspunkt nicht entgehen lassen konnte.

die anderen lagen gut versteckt hinter einer felsgruppe. hauptwächter waren die scavenger, die aus irgend einem grunde den feind zuerst wahrnahmen und dann ohrenbetäubend zu kreischen begannen. da das nicht wirklich erwünscht war, hatte shaela die schnäbel alle mit einem festen seil zugebunden.

übrigens seil! der don starrte immer wieder auf ihr wundersames langes seil, oder auf die hüften, auf denen es ruhte. wollte der sie anmachen oder was? ein magier! pha! die wehrloseste aller kreaturen!
21.01.2003, 07:23 #134
worm-tongue
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Der Ork sah ein Menschenweibchen und ein Menschenmännchen in den Turm gehen. Das war gefährlich. Damit setzten sie ihr Leben aufs Spiel! Das durfte nicht geschehen. Worm-Tongue musste sie beschüzen. er wollte sie haben. Da drin waren so viele böse Geschöpfe. Geschöpfe, die auch für Orks tödlich waren!
Die drei Orks näherten sich dem Eingang vorsichtig. Die Menschen waren verschwunden, sie hatten wohl die Treppe nach oben betreten.

An einer Seite konnte man von dem Turm herunterspringen ohne sich zu verletzen. Worm-Tongue hatte das schon einmal probiertm als ihm ein Dämon gefolgt war.

Sehr leise folgten die drei dem Menschen,
21.01.2003, 12:16 #135
blutfeuer
Beiträge: 5.016

sehr leise gingen die beiden die enge wendeltreppe hinauf. schon im eingangsbereich hörten sie ein schnaufen, das ihnen signalisierte, dass sich dort irgendwer aufhielt. aber aus irgeneinem grunde hörte der oder das sie nicht. sie konnten unbehelligt vorbei schleichen. im nächsten geschoss das gleiche rhythmische schnauben, also wieder das gleiche geschöpf! blutfeuer und stressi ließen sich nicht ablenken. sie konnten auf dem rückweg nach diesen bestien sehn. erst einmal einen blick von oben in die schlucht, alles andere kam später.

nach einer weiteren drehung der turmtreppe standen sie oben. der turm war zwar nicht extrem hoch, aber man hatte einen guten einblick in die schlucht, durch die der weg führte, den sie demnächst zu passieren hatten.

blutfeuer sah keine orks aber jede menge echsenmenschen und einige feuerwarane. das würde sicher ein hartes stück arbeit werden. diese echsenmenschen sahen nicht so aus, als wären sie leichte gegner. hatte sicher seinen grund, weshalb es hier keine orks gab. sicher waren das auch für die grünhäute ernstzunehmende gegner.

der weg zum vulkan war deutlich zu erkennen. leise besprachen sich die beiden. sie würden die scavenger mit den kisten und die magier nebst shaela und yenai durch die schlucht laufen lassen. sie selbst sowie die amazonenkönigin konnten ihnen auf den klippen über der schlucht vorangehen und versuchen, die feinde von oben her auszuschalten. außerdem konnten sie so die magier vorwarnen, damit diese rechtzeitig die passende magie verwendeten.

die beiden hatten genug gesehen. sie konnten wieder heruntersteigen.
21.01.2003, 12:28 #136
stressi
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Er wollte sich gerade umdrehen, als sich so etwas wie eine Hand um seinen Mund legte. Eine andere Hand presste beide Arme an seinen Körper, so dass er sich nicht bewegen konnte. Entsetzt versuchte er aus den Augenwinkeln irgend etwas zu erkennen.
Hinter Blutfeuer stand ein Ork und hielt sie auf die gleiche Weise an sich gepresst, auf die er offensichtlich gerade festgehalten wurde. Direkt zwischen ihnen stand ein weiterer Ork, der den beiden Orks, die sie festhielten, irgend etwas zurief.
Dann wurden sie von der Plattform in die Tiefe gestoßen. Nein - das war falsch! Die Orks ließen sie nicht los. Sie sprangen mit ihnen in die Tiefe und lockerten dabei nicht den festen Griff.
Stressi bekam einen Fuß frei und ließ ihn im Fall heftig nach hinten schnellen, so dass sein Peiniger einen heftigen Schlag zwischen die Beine erhielt. Das sollte doch auch bei Orks eine empfindliche Stelle sein.
Und richtig - der Griff lockerte sich und Stressi kam allein auf dem Boden auf. Sofort riss er den Ork, der sich gerade wieder auf ihn stürzen wollten, mit einer Sturmfaust von den Füßen.
Leider konnte er Blutfeuer nicht sehen. Sie musste ein Stück weiter oben am Abhang aufgekommen sein, denn von dort hörte er Geräusche. Schnell hechtete er sich nach oben, aber außer ein paar kahlen Felsen war nichts mehr zu erkennen.
21.01.2003, 12:36 #137
worm-tongue
Beiträge: 19

So etwas ungeschicktes. Das Menschenmännchen war entkommen! Worm-Tongue sah es als schicksalhafte Fügung an. So musste er sich nur mit der Frau abplagen. blitzschnell verschwanden sie zwischen den Felsen, damit der entwischte Mensch sie nicht finden konnte. Dann ging er zu seinem Kameraden, der das Weibchen fest umklammert hielt. Diese sah ihn aus giftig funkelnden Augen an.
Worm-Tongue wollte nichts riskieren. Er packte das Weibchen am Hals und drückte eine Weile zu. Die richtige Stelle hatte er schon an anderen Menschengefangenen erprobt. Mit dem Griff unterbrach er den Blutfluss zum gehirn, so dass das Weibchen bewusstlos wurde und sie sie einfacher abtransportieren konnten. Schnell wurde sie geknebelt und über die Schulter geworfen. Dann verschwanden die orks zwischen den Felsen.
Worm-Tongue war sehr zufrieden. Eine gute Beute! Man würde ihn zwar auslachen, dass er wieder nur ein Weibchen gefangen hatte, aber wer zuletzt lacht, lacht am besten!
21.01.2003, 12:39 #138
stressi
Beiträge: 1.158

Er musste so schnell wie möglich zurück zu den Anderen. Auf allen vieren raste er zurück zu den Gefährten, die hinter der Felsgruppe lagerten.

"Ich glaube, Blutfeuer wurde gefangen!"
21.01.2003, 13:47 #139
Kano
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Die beiden Soldaten rannten bis in den Wald hinein, beziehungsweise zu den verkohlten Stämmen von dem, was einmal Bäume waren. Die Drachen hatten extrem gewütet, keinen Stein auf dem Anderen gelassen und alles verbrannt. Nun etwas langsamer, stapften die Beiden durchs Unterholz, Uher voran, Kano folgte. Beide waren sichtlich angespannt, zu zweit da unterwegs zu sein war sehr riskant, aber andererseits, wozu konnten sie rennen...und der Hüter des Glaubens war schließlich auch ein harter Brocken, den man nicht so einfach umhauen konnte. Wenn er den Krieger so betrachtete, da konnte der junge Waffenknecht nicht wirklich verstehen, warum gewisse Leute wollten, dass sich die beiden Gruppierungen nicht abkönnen. Uher war ein guter Lehrer und zweifellos ein tapferer und gerechter Krieger. Vielleicht mochte er an etwas Anderes glauben, aber machte ihn das zu einem schlechteren Menschen? Wohl kaum...Und wer war mal wieder schuld? Hobbits, sie waren überall.

Kano verdrängte die Gedanken und konzentrierte sich wieder auf die Umgebung, es war still um sie herum, nicht einmal der Wind traute sich hier her. Von Weitem schallten die Schreie von Scavengern heran, auch Orkgebrüll war ab und an zu vernehmen. Wie weit war es denn noch, sie mussten doch bald mal ankommen. Ewig konnten sie schlecht durch die Landschaft streunen, früher oder später würden sie auf irgendwelche beliarschen Wesen treffen und dann...nicht auszudenken...
21.01.2003, 13:59 #140
Uher
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Nachdem die Grünhäute nach kurzer Zeit ihre Vefolgung aufgeben hatten, suchte Uher gefolgt von Kano seine Höhle. Das war leider nicht ganz einfach, da die Diener des Bösen ganze Arbeit geleistet hatten: Die Bäume waren größtenteils abgeholzt, wahrscheinlich für die Palisade der Orks. Lebende Tiere gab es eigentlich nur noch Snapper, und die konnten ziemlich unfreundlich werden.
Der Glaubenshüter hatte sich immer an dieser einen großen Eiche orientiert, wo war die bloß...
Plötzlich hörte ein dumpfen Knall hinter sich. Kano hatte den Eingang der Höhle gefunden. Er war durch die Decke der Höhle gebrochen, der richtige Eingang war wohl verschüttet worden.

"He, gute Arbeit. Also, wenn ihr die Aufgaben in der Höhle schafft, dann findet ihr am Ende einen Ausgang. Ich warte auf euch in der Burg.", rief der Glaubenshüter hinab, in der Hoffnung, dass Kano überlebt hatte. Hier in der Wildnis rumstehen war wohl mehr als lebensmüde, also begab sich der Krieger zurück in die Burg.
21.01.2003, 14:02 #141
Irock von Elladan
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Die Gruppe hatte sich genug ausgeruht und gerüstet. Mos der wohl mehr oder weniger die Führung hatte beschloss nun noch etwas durch die Gegend zu streifen. Schwer beladen mit dem vielen Erz und den anderen Dingen sahen sie sich um. Der komplette Turm war zu Asche verarbeitet worden. Irock konnte sich nicht vorstellen wie so etwas passiert sein konnte. Nun denn er hatte hier eine paar alte Sachen wiedergefunden. Der hohe Magiernovize hatte hier außerdem seine alte Erzreserve wiedergefunden. Stolz blickte er in den Beutel der noch all seinen Reichtum beherbergte. Alle waren ab Marsch bereit. Die Truppe die aus sieben Leuten bestand trabte einen schmalen Pfad entlang und sah vor sich einen Fluss dessen wasser sichtlich verschmutzt war. Dieser Fluss war jener der mitten durch das Tal floss. Irgendwo in der Nähe müsste auch die Burg des Minentals sein. Die Mannen schritten immer näher heran und erblickte in etwas weiterer Entfernung eine größere Gruppe Orks. Schnell sprangen sie hintere einen großen Felsbrocken. „Was nun?“ fragte Irock Mos.
21.01.2003, 14:38 #142
Kano
Beiträge: 2.622

Ein unterdrücktes Fluchen entglitt dem gestürzten Waffenknecht. Verflucht aber auch, das fing ja gut an. Und dann meinte Uher doch tatsächlich, dass das die Höhle sei und er sich nun der Aufgabe stellen könne...Nur welcher Aufgabe, er hätte ihn ja mal informieren können. Den Ausgang finden, das war alles was er gesagt hatte...na herrlich. Kano stand auf und klopfte den Dreck von der Rüstung, dann sah er sich um. Es fiel nur wenig Licht durch das Loch in der Decke herein, aber es reichte um eine Kiste des Hüters kenntlich zu machen, in welcher einige Fackeln lagen, immerhin. Der Milizionär rüstete sich also damit aus und zündete die Erste an, es konnte also losgehen. Es war zwar die Prüfung zum Bogenschießen, aber Kano zog es dennoch vor, mit gezogenem Schwert weiterzugehen, wer weiß, was sich inzwischen in der Höhle eingenistet hatte.

Also stapfte der junge Abenteurer langsam los, es wurde schnell dunkler und irgendwie war es auch feucht und stickig, keine schöne Atmosphäre für eine Prüfung. Nun ja, man konnte nicht alles haben...Ein seltsames und rhythmisches Schleifen wurde hörbar, was war das? Irgendwie klang es, als ob da etwas hin und her schwingen würde, als ob.....ein Pendel?!
Kano näherte sich vorsichtig und leuchtete auf den Boden, dass nicht irgendwo irgendwelche Fallen versteckt waren, aber es schien alles sauber. Es war ein großes Pendel und nicht nur, dass es ihm den Weg versperrte, in dem Ring am Ende des Pendels hin ein Schlüssel, zwar ein relativ großer Schlüssel, aber da Kano sich denken konnte, dass dieser mit einem Pfeil zu ergattern war, doch wieder ein recht kleines Ziel...

Aber es musste doch irgendwie möglich sein, immerhin hatte er schon ganz andere Ziele getroffen, ein paar Tauben über Khorinis zum Beispiel...Er rammte die Fackel in die Erde und steckte das Schwert weg, worauf Kano seinen Bogen nahm und einen Pfeil einlegte. Das rhythmische Schwingen erleichterte es etwas, schlimmer wäre es, wenn das Pendel kreuz und quer durch den Raum eiern würde. Aber so konnte er auf einen festen Punkt zielen und warten, bis das Pendel vorbei kam, wieder und wieder, dann hielt er die Luft an und....Schuss. Der Pfeil zischte davon, traf klirrend den Schlüssel und riss ihn von dem dünnen Strick. Gerade wollte sich Kano darüber freuen, als....
21.01.2003, 14:38 #143
Lt. Mos
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Die Orkgruppe bestand aus ungefähr 30 Stück, davon hatten 6 Schwere Rüstungen an und trugen Schwerter, was bisher noch bei keinem Ork gesehen hatte. Die anderen Orks trugen alle Äxte. Sie waren eine genaue Kopie, der die er in seiner Tasche trug. Die war aber viel zu schwer für ihn, als das er sie hätte schwingen können. Von Zweihandwaffen verstand er nichts. Er fühlte kurz über seinen Hammer und sein Schwert, das er ausnahmsweise, an seinem Gürtel trug. Von hinten kam eine Gestalt an ihn heran. Es war Fisk.
„Hey Mos, was machen wir nun? An den dummen fetten Orks da vorne kommen wir nicht vorbei.“ In seiner Stimme schwang Verachtung. Lt. Mos nickte und überlegte kurz.
„Hol mir mal den Lathander, diesen Anwärter da her.“ Lt. Mos beobachtete weiterhin die Gruppe von Orks, von denen manchmal einer seine Blicke schweifen lies. Einmal blieb sein Blick an dem Felsen hängen, hinter denen sich die Gruppe verbarg. Lt. Mo hielt den Atem an und hoffte, das der Ork, der mit seiner Fratze ganz schön dumm aussah, sie nicht entdeckt hatte. Doch als der Ork von einem seiner Orkfratzten-kollegen angesprochen wurde, schaute weg und verschwand in dem Wald, vor dem die Orkgruppe stand. Er fragte sich was sie wohl dort machten. Wahrscheinlich kein Picknick. Er malte sich gerade aus, wie eine Gruppe von 30 Orks, auf einem großen Bettlacken saßen und eine Picknick machten. Gerade als er sich ausdachte, wie ein Ork in einem Kleid aussah, wurde er angesprochen. Es war Lathander.
„Ja was ist?“ fragte er und hockte sich neben Lt. Mos.
„Ich habe von einem der Banditen, die euch beobachteten gehört, das ihr mit dem Schleichen vertraut seid.“ Sagte Lt. Mos. Lt. Mos wartete auf eine Reaktion, doch Lathander, schaute nur auf den Felsen. Er räusperte sich leise und fuhr fort. „ Wie ich sehe stimmt es. Also wir können deine Fähigkeiten jetzt gebrauchen. Da du sicherlich diese fetten dummen Orks dort vorne siehst, weist du ja das wir dort nicht lang können. Ich habe aber vor diesen Fluss zu überqueren. Du sollst dort rüber und die Orks irgendwie vorn dort weglocken.“ Lathander wollte empört den Mund öffnen und Protest erheben, doch Lt. Mos sprach einfach weiter. „Es ist mir egal wie. Lass dir etwas einfallen. Ach und noch was. Es wäre gut wenn du überlebt und euch nicht erwischen lässt. Wir treffen uns dann wieder vor dem Eingang der Alten Mine. Viel Glück.“ Lathander wollte mehrmals noch den Mund öffnen, doch die Blicke von Mos brachten ihn dann dazu, abzuziehen. Als er weg war, rief Lt. Mos Fisk und Irock zu sich.
„ Wie ihr gesehen habt ist Lathander gerade abgezogen, er schleicht sich an die Orks heran und lockt sie von dort weg. Hoffentlich überlebt er. Egal, wenn die Ork weg sind, trennen wir uns in Gruppen auf und laufen zur Alten Mine. Also die erste Gruppe besteh aus Irock und mir. Die zweite aus Fisk und einem der Bogenschützen. Die letzten aus dem Schwertkämpfer und dem anderem Bogenschützen. Denkt daran jede Gruppe läuft einen anderen Weg, klar ?“
Das schweigen nahm er als Zustimmung an und nickte.
„Also dann bereitet euch vor und lasst euch nicht erwischen, es wäre zu schade.“
21.01.2003, 15:25 #144
Lathander777
Beiträge: 691

Lathander versteckte sich auf der anderen Seite der ehemaligen Straße hinter einen Fels. "Was könnte er tun" dachte er und lief weiter. Dann sah er eine gute Gelegenheit. Er sah, wie sich zwei von den Orks stritten und nahm einen Stein in die Hand. Der eine Ork dreht sich nun weg und sah in die Richtung des Flusses, der andere sah zur Burg. "Welch Glück" dachte Lathander und warf den Stein direkt auf den Kopf des verärgerten Orks. Der Darauf sofort di Waffe zog und damit eine Schlägerei auslöste. Er sah den Trupp rennen, als sie dann durch den FLuss stiegen Gruppierte sich der Trupp von Ork neu. "Mist" dachte der Anwärter. Er lief den Weg zurück und überlegte dort, wie er zur Miene kommen sollte.
21.01.2003, 17:23 #145
Kano
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…Als…“Verdammt!“
Der Pfeil samt Schlüssel verschwand in der Dunkelheit der Höhle. Jetzt musste er das Mistding auch noch suchen gehen…Kano hob die Fackel auf und ging in die Richtung, in die er geschossen hatte. Wenigstens war die Höhle nicht zuuu groß und der Schlüssel somit bald gefunden. Es konnte weitergehen, wenn auch nicht sehr weit, denn dann erstreckte sich vor dem Waffenknecht ein weiter Hohlraum und eine noch tiefere Schlucht. Über die Schlucht führte nur ein schmaler Steinpfad, eine natürliche Brückenkonstruktion.
Zu beiden Seiten ging es so weit runter, dass der Schein der Fackel nicht einmal erahnen ließ, wie tief es war. Jedoch waren am Rand der Schlucht, links und rechts je zwei Zielscheiben angebracht, die ebenfalls hin und her schwangen. Die galt es wohl zu treffen, auf der Entfernung keine einfache Angelegenheit. Aber schließlich musste Kano wieder aus dem Loch raus und da der Eingang nun mal keine Alternative war, ging es nur vorwärts.

Der Soldat entfachte ein paar weitere Fackeln um ein wenig mehr Licht zu schaffen, dann nahm er wieder den Bogen vom Rücken und entschied sich für die linke Seite. Konzentriert legte er einen Pfeil an die Sehne und spannte den Bogen langsam. Leise knarzend bog sich die Waffe, bis die Spitze des Geschosses fast an den Bogen reichte. Wieder beobachtete er die Bewegungen des Zieles, visierte einen festen Punkt an und wartete. Kurz stoppte er die Atmung, hielt die Luft an und schoss dann. Lautlos schnellte der Pfeil dahin und prallte auf die Zielscheibe, knapp an dem vorbei, was wohl eine Art Schalter war. Aber das sollte ihn nicht aufhalten, sofort begann er von neuem und schoss noch einmal. Diesmal schlug der Pfeil auf den Schalter und zersplitterte. Ein leises Klacken war von dem Mechanismus zu vernehmen, es funktionierte also wirklich so. Mit diesem Wissen machte Kano weiter und beschoss die anderen Ziele. Einige Minuten und knapp ein Dutzend Pfeile später klackte es ein letztes Mal, die Tür auf der anderen Seite der Brücke war entriegelt und öffnete sich ein kleines Stück…lag wohl an der schiefen Konstruktion…Aber das sollte Kano nicht stören, er packte den Bogen auf den Rücken und ging weiter, ein kühler aber frischer Windzug strich ihm entgegen, dann trat er durch die Tür hindurch. Hinter sich schloss er sie allerdings, falls Uher auf die Idee kommen sollte, weitere Schüler durch diesen Parcours zu scheuchen.

Es dämmerte schon, als Kano wieder an die Erdoberfläche zurückkehrte, deswegen machte er sich schleunigst auf den Weg zurück zur Burg. Der Waffenknecht legte also einen zügigen Schritt ein, suchte sich eine geeignete Stelle, von der aus er in die Burg sprinten konnte und rannte dann los, was seine Beine hergaben….
21.01.2003, 17:55 #146
Irock von Elladan
Beiträge: 1.476

Mos und Irock standen auf und liefen den Weg schnell entlang. Sie hatten beschlossen zur Alten Mine zu gehen. Falls es jene überhaupt noch gab. Der Pfad war matschig und schlecht begebar. Der hohe Novize Irock wer beinahe ausgerutscht doch mit einem geschickten Griff hielt er sich an einem Baum der in der Nähe stand fest. Der lange Pfad schlängelte sich noch ein wenig voran und die beiden konnten endlich einen von Palisaden umgebenen Mineneingang sehen.

Als sie ankamen blickten sie verduzt drein denn niemand war zu sehen. Weit hinter sich konnten sie Lathander sehen der schon nah an den Orks war. Die andere Gruppe war schon weit entfernt. Nun kamen sie durch einen Spalt in der Palisade und stellten sich vor den Eingang der Mine.
21.01.2003, 17:58 #147
Erend
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Leisen, doch geschwinden Schrittes stürmten die beiden Banditen durch das mangelnde Gestrüpp, welches das kahle Minenland noch bot. Doch erkannte Fisk die Landschaft noch wieder; Er wusste wo sie waren. <<Hier lang!>> flüsterte Fisk zu dem Banditen hinter sich und bog rechts hinab zum Weg in die alte Mine. Im Wald war Orkschnauben zu vernehmen, weshalb sie den Weg über die Brücke wagten. Zwar waren hier einige Blutfliegen, doch m,eist kreuzten sie nur vereinzelt den Weg der beiden Männer und so schafften die zwei es mühelos das Getier zu erlegen. Für Ausnehmen blieb ihnen allerdings keine Zeit, den eine Orkpatrouille marscheirte dicht hinter ihnen vorbei. Gerade noch rechjtzeitig schafften sie es sich hinter einen Felsen zu schmeißen und den atem zu stocken.
Als das Orkgemaule entschwunden war richtete Fisk sich erleichtert auf und half auch seinem Kameraden auf die Beine. <<Ab jetzt sollten wir aufpassen, hier kann alles warten, nicht nur die anderen!>> murmelte Fisk und ließ shadowsong aus seiner Scheide gleiten. Gut gerüstet und auf alles gefasst wanderten die zwei den spindeldürren wEg zur Mine hinauf, alles um sich herum ignorierend.
21.01.2003, 18:40 #148
Lathander777
Beiträge: 691

"Gut" dachte er "bloß wie soll ich jetzt zur alten Miene laufen?" Nach einigen Stunden des Überlegens und der Erkundung des Weges, von dem sie gekommen waren fiel ihm eine erhöte Plattform und der Berg, wenn man das so nennen darf auf. Nicht wenige Minuten nach dem Einfall schleichte er ersteinmal dort hin und lauschte, ob irgendwelche Gegner dort lauern. Es war nichts zu hören. Dann kletterte er langsam auf den Berg und rutschte ihn kurzerzeit später wieder herunter. Es muss wohl ein altes Lager von Jägern gewesen sein, in dem er landete. Er fand noch eine Truhe, die zum GLück nicht verschlossen war. Zwar war der Inhalt nicht besonderlich fiel, doch immerhin waren ein paar Lurkerklauen und -Häute, 3 Wolfsfelle und 3 Heiltränke zu finden. Er blickte sich um und fasste den Entschluss, weiter zu gehen. Als er weiter ging fand er noch die Leiche des Jägeres. Es war nur noch ein Skelett und der Bogen war auch schon Morsch, doch immerhin hatte er einen Dolch gefunden.

Er sprang in den Fluss, immerhin wusste er nicht, was auf ihn lauerte, und ignorierte die eisigekälte. Dann hörte er ein leises Trampeln. Er sah schon von weiten einen Orktrupp. Langsam machte sich Panik breit. Doch dann fiel ihm das Schilf auf, durch welchses er durchatmen konnte. Er riss sich schnell ein ab und tauchte damit ab. Das atmen ging zwar schwer doch er beeilte sich und erreicht ein ein Flussufer, an dem er den Pass zur alten Miene wahrscheinlich herauflaufen konnte.

Oben an der Miene angekommen fragte er erstmal einen Banditen, ob er er noch eine Lederrüstung hat. Der gab ihn auch prompt eine und die er auch gleich anzog, natrürlich in der Miene. Dann kam er heraus und hängte sein Anwärterrobe auf um zu trocknen.
Wo ist denn Fisk?fragte er Mos verwirrt,und da felen doch noch ein paar, oder?
Mos: Ja, wir haben uns getrennt und sind verschieden Wege gelaufen. Wir warten schon auf sie.
Irock: Ich würde sagen, wir rasten hier und gehen dann morgen früh los. Ich schieb dererweilen Wache.
Dann setzte sich der Trupp an das Lagerfeuer und ruhten sich aus. Hoffentlich kommen sie bald wieder. Ein Bandit holte einen gute Keule Scvangerfleisch heraus, die er auch gleich über den Lagerfeuer bratete. Der Duft war genüsslich. Sowas hatte er schon seit einer halben Ewigkeit nicht mehr gegessen. Danach holte Lathander seine Innos' Statue heraus und betete zu ihm. Später legten sich alle schlafen, außer Irock, der immernoch wache schiebte.
21.01.2003, 19:19 #149
Irock von Elladan
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Irock setzte sich an das Feuer das einer der Banditen in der Zwischenzeit entfacht hatte und aß ein wenig von seinem Proviant. Alles schien friedlich zu sein. Doch eben dies war es nicht. Den Erleuchteten Diner Innos störte es das er zwischen einer Horde Banditen saß. Seiner Meinung nach war sie unwürdig mit seinem Stolz konfrontiert zu werden. „Nun denn.“ Seufzte er und ging zum Spalt in der Palisade. Im weiten Gebiet des Minentals konnte der hohe Novize nichts erblicken. Eine ihn störende Stille lag in der Luft. Doch nach einiger Zeit dachte er das es doch mal gut war ein wenig Ruhe zu haben. Er setzte sich auf den Boden und blickte weiterhin über das weite Tal.
21.01.2003, 20:13 #150
Yenai
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Was? blutfeuer war entführt worden? Das hatte ja so kommen müssen, was ging sie auch derart schutzlos, also ohne Yenais Begleitung, davon? Und warum hatte der blöde Sumpfkrautsumpfbaalstengelkrautnudel...ach, der Sumpfi eben, warum hatte der sie nicht beschützt? Alles musste man selber machen. Mit einem pathetischen „Habt keine Angst um mich, ich werde zurückkehren“, klapperte (das geräuschdämpfende Tuch hatte er leider schon wieder verloren) der Ritter in die Richtung, aus der Stressi gekommen war. Hier war es ganz schön dunkel, wieso nur hatte ihm schon wieder niemand Fackeln mitgegeben?

Leider konnte Yenai dieser Frage nicht weiter nachgehen, weil er urplötzlich von zwei kräftigen Händen gepackt und nach hinten gerissen wurde. Der tapfere Recke wusste, das man immer höflich, aber bestimmt zu groben Fremden sein sollte, und erkundigte sich: „Entschuldigt, wenn ich um Verzeihung bitte, aber könntet ihr mir vielleicht sagen, wo ich mich hier befinde und wie euer Name lautet?“ Die Antwort war mehr als unbefriedigend, statt einer sachlichen Stellungnahme zum Vorfall ertönte nur ein Grunzen und der Fremde drückte ihm den Hals zu, bis dem Ritter schwarz vor Augen wurde.
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