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Das Amazonenlager #12
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14.07.2003, 19:49 #326
Hummelchen
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Die Köchin stand wieder in der Küche und bereitete für die Amazonen und ihre Gäste ein Abendbrot.

Da heute der vegetarische Tag war, hatten die Männer sich zum großen Teil verdrückt und hatten die Wanderung bis nach Drakia nicht gescheut. Andere hatten am Waldrand ein Feuerchen entfacht und brutzelten irgendwelche selbstgefangenen Sachen.

Hummelchen ließ die Schwestern trotzdem von dem Flammerie und dem Auflauf ins Gästehaus bringen. Der Hunger würde es schon reinzwingen und es konnte ja sein, dass nachts noch unverhofft Gäste kamen. Die würden dann froh sein, von Jamira noch etwas zu essen zu bekommen.
14.07.2003, 19:55 #327
Heimdallr
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Der Fürst sah sich eine ganze Weile in dem Blütenmeer und den restlichen Pflanzen, den Geschöpfen der Natur, um, doch nun hatte er genug, er war immer noch nicht zum Vergnügen hier, wie auch letztes Mal ließ er sich eine gewisse Zeit schleifen, einfach mal die schönen Seiten des Lebens genießen, nicht an den Alltag denken, nicht an den Feind denken, nich an den Traum denken, einfach sich frei füllen, ohne Sorgen, ohne Probleme einfach nur glücklich sein.
Doch was war das schon, heute Nacht hatte sich sein Glück wiedermal offenbart, oh ja, er war ein Glückspilz, ein bessesener Glückspilz.
Er wandte sich nun an seine beiden Wegbegleiter um ihnen sein Anliegen mitzuteilen, er wollte sie nicht in die Schmiede, wenn er denn überhaupt zu jener kommen würde, mitnehmen.
So, macht was ihr wollt, seht euch ruhig noch ne Weile um, oder geht ins Gasthaus, aber macht hier keinen Ärger, wobei, ihr seid alt genug um auf euch selbst aufzupassen, schließlich bin ich nicht euer Vorgesetzter, aber ich will keinen Ärger, alles klar? Gut, dann bis später, ich werde noch mal vorbeikommen, doch dann werde ich auch schon wieder wegfahren, nach Gorthar.
-Oh man, wieso fahrt ihr jeden Tag woanders hin, bleibt doch mal eine Weile in einem Lager
meinte Doooom, doch er wusste genau was er tat.
Ich habe einen Auftrag, einen wichtigen Auftrag und den werde ich auch erfüllen!
-Von mir aus, ich bleibe noch ne Weile hier, was ist mit dir Fatalis? Hallooo?
-Hm? Ach so ja, ich werde auch ne Weile hier bleiben, und mal endlich wieder einen richtigen Tagesrythmus nachgehen.
-Ok, dann viel Erfolg auf euren Wegen, man sieht sich.

Der Fürst reichte beiden die Hand und marschierte dann von Dannen. Was er suchte war eine Amazone, mal sehen ob er wieder an eine so nette Dame geriet wie letztens.
Nach kurzer Suche wurde er auch fündig, die Amazone stand an einer Mauer und schien zu rauchen, auch das noch dachte er, wieso mussten so viele diesem Sumpfkraut verfallen, er selber hatte mehrere Stengel und reines Kraut dabei, doch gehörte es zu den Zutaten von seinem Auftrag und er verspürte keiner Zeit das Bedürftnis daran zu kosten, zum Glück.
Etwas angewiedert und traurig ging er zu der Amazone, um sie mit einem leichten Lächeln, dessen eine Seite Trauer und dessen andere Seite Freundlichkeit war zu begrüßen.
Bei Innos, seid gegrüßt Amazone.
-Bei Innos? Was glaubt ihr, wo ihr hier seid? Wir huldigen Donnra und keinem Innos, euer Gott ist schwach und ein nichts, Donnra hingegen ist stark und mächtig, merkt euch das
-Hütet euch in diesem Ton über Innos zu reden, sonst...
-Sonst?
-Grrrr, vergesst es, ich wollte euch eigentlich was fragen
-Habt ihr etwas Angst? Und was wollt ihr eigentlich hier? Gehört ihr etwas zu den Typen aus der Stadt, die hier Ärger gemacht haben?
-Ich habt eine schnelle Zunge, doch werde ich sie nicht spalten, untersagt einfach eure Sticheleien, ihr beeindruckt mich damit kein Stück, viel mehr beeindrucken mich wahre Worte.
Zu eurem Problem, zumindest klingt es so, ich habe keine Ahnung, wovon ihr redet, ich bin vor ein paar Stunden mit dem Schiff aus Drakia angekommen, wenn euch das was sagt, ich kenne zwar die Miliz, falls ihr die meint, doch mit diesen Scheingläubigen habe ich genauso wenig zu tun, wie Zucker mit Salz.
-Hm, bedenkt das ihr hier in unserem Lager seid, solche forschen Worte kosten euch vielleicht die Zunge, aber ihr gefallt mir, was sind eure Fragen.
-Ach wisst ihr, Worte sind oft schärfer als die spitzesten Schwerter und schneller als die schnellsten Pfeile. Aber eure Freundlichkeit erfreut mich. Also, ich bin letzte Woche schonmal hier gewesen, auf der Suche nach eurer Kunstschmiedin, nun ja, damals sagte man mir, dass sie im Wald wäre und Pilze sammle, ist sie denn mitlerweile zurück und wenn ja, wo kann ich sie finden?
-Ja, Hummelchen ist inzwischen zurückgekehrt, ihr findet sie wahrscheinlich in ihrer Schmiede, die Schmiede ist direkt neben der Küche, kennt ihr die?
-Nö, kenne ich nicht, sagt mir bitte wie ich da hinkomme?
-Also, hier seid ihr jetzt auf dem Hof, dann geht ihr jetzt den kleinen Weg nach rechts, dann kommt die Küche, links von ihr ist nichts, rechts von ihr ist die Schmiede, alles klar?
-Ja danke.
-Dankt nicht mir, dankt euren Worten.

Er setzte ein Grinsen nach dem letzten Spruch der frechen Amazone auf und marschierte dann in die Richtung, wo er letzte Woche auch hingeschickt wurde. Scheinbar war sein Orientierungssinn nicht der beste, denn er lief erst in die falsche Richtung, erst nachdem er bemerkte, dass es hier zu den Häusern der Amazonen ging, wo sich auch viele davor aufhielten und ihn bemerkten und teils argwöhnisch betrachteten, kehrte er in die richtige Richtung um.
Als er dann endlich an das Haus kam, dass er noch gar nicht kannte, sah er sich um. Nach links, da war gar kein Haus mehr, dann nach rechts, da stand sie, die Schmiede, zumindest hoffte er das.
Nur noch wenige Schritte sollten ihn von seiner Zutat hindern, zumindest wenn es perfekt laufen würde.
Er stand vor dem Gebäude und blickte von dem Boden, bis zum Dach, doch die Ruhe wurde gestört, denn auf einmal öffnete sich die hölzerne, mit Eisenriemen beschlagene Tür und eine unglaublich kleine, leicht dickliche Frau kam mit zwei Kochtöpfen in der Hand heraus und marschierte Richtung Küche. Sie war wirklich ziemlich klein, zwei Köpfe kleiner als er, mindestens, doch das sollte keine Rolle spielen. Schnell ging er ihr nach und stellte sich dann einige Meter vor sie
Hey wartet mal, seid ihr Hummelchen, die Kunstschmiedin des Amazonenlagers? Ich brauche eure Hilfe!
14.07.2003, 20:05 #328
Hummelchen
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"Ja sicher bin ich Hummelchen. sieht man mir das nicht an?"

die Köchin lächelte freundlich und drückte dem Fremden sofort einen der Töpfe in die Hände.

"Helft mir erst mal, das nachtmahl zum Gästehaus zu tragen, dann werden wir weiter sehn. Mit Essen wird dein Wunsch doch hoffentlich nichts zu tun haben. Wir haben heute einen fleischlosen Tag und ich mach für dich keine Ausnahme. Die Küche ist zu und bei uns wird gegessen, was auf den Tisch kommt."
14.07.2003, 20:11 #329
La Lynx
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Unruhig war Lynx den ganzen Tag im Lager herumgestreunt, hatte sich treiben lassen von ihren Gedanken und zwischendurch verzweifelt versucht, eine gute Gelegenheit für einen kleinen Diebstahl auszumachen - doch vergeblich, sie war viel zu unkonzentriert. Fast war sie wütend auf Melliandra, die so unvermutet einen Teil in ihr geweckt hatte, den sie nie gekannt hatte.
Sie sehnte sich nach ihr, nach ihrem Atem, ihren Lippen... Nie zuvor hatte sie aus Leidenschaft geküßt, nie aus einem tieferen Verlangen oder gar Liebe heraus.
Körperliche Liebe war für sie nie mehr als ein Mittel zum Zweck gewesen, und den Männern, mit denen sie ihr Lager geteilt hatte, hatte sie als einziges Gefühl Abscheu und Ekel entgegengebracht.

Zum ersten Mal fühlte sie sich in der Gegenwart eines anderen Menschen unsicher - auch wenn man es vielleicht nicht merkte. Zum ersten Mal machte sie der Schmerz eines anderen Menschen wütend...

Mittlerweile war die Sonne beim Untergehen, und Lynx watete barfuß durch das knöcheltiefe Wasser am Strand. Das Rauschen des Meeres hatte eine angenehm entspannende Wirkung, und Lynx gab einen kurzen Moment dem starken inneren Gefühl der Sehnsucht nach, und ließ ihre Gedanken zu Melliandra abgleiten...
14.07.2003, 20:13 #330
Thaleiia
Beiträge: 112

Die Hohepriesterin war in ein Gebet vertieft gewesen. Sie fragte die hohe Mutter an, wie es um ihre Zukunft stand und bat sie, das volk der Amazonen zu beschützen.
Tief versunken war sie, kniend vor dem Altar, die Hände vor sich aneinandergelegt.
Endlich erhob sie sich wieder, langsam und gemächlich, schließlich war sie auch nicht mehr die jüngste.
Ihr Blick schien noch in weiter Ferne zu verweilen, als sie Phoenixfee auf sich zukommen sah.
Sie lächelte.
"Was kann ich für dich tun, mein Kind?"

sam
14.07.2003, 20:16 #331
Heimdallr
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Öhmmm, warum sollte man euch das ansehen, versteh ich nicht, aber klar ich helfe gerne, wenn ich dafür die Waren bekomme, die ich mir erhoffe. Also wegen dem Essen, da könnt ihr getrost sein, ich komme nicht wegen dem Essen, ich muss noch heute Abend in nach Gorthar abfahren, dabei ist euer Lager wirklich schön udn erholsam...aber ich lenke ab, um was es mir geht ist Silber. Ich habe euren legendären Ruf als Kunstschmiedin gehört, dass heißt nicht wirklich euren, aber den Namen der Kunstschmiedinnen aus dem Amazonenlager ist überall in Khorinis ein Begriff, egal ob auf den abgelegenen Höfen oder in der Stadt. Aber ich möchte mich auch nicht einschleimen, hab ich nicht nötig, worum es mir einfach geht, sind 50 Gramm Silber, bitte sagt mir, dass ihr es erstens habt, zweitens verkauft und drittens mir verkauft.
Ähmmm und wegen den Töpfen, ihr müsst mir mal auf die Sprünge helfen, ich bin gerade etwas verwirrt, wo war das Gästehaus doch gleich?
Ach übrigens, rieche ich aus den Töpfen etwa einen Auflauf?
Übrigens, was war denn mit der Miliz los, ich hörte es gab oder gibt Probleme?
14.07.2003, 20:20 #332
Carthos
Beiträge: 5.043

Carthos hatte es sich an diesem Abend an dem Kamin im Gästehaus bequem gemacht. Die Reste seines Abendessens standen neben ihm auf einem kleinen Hocker, der Paladin selbst war in Gedanken versunken und ließ das Messer durch seine Finger gleiten. Er ließ in seinem Kopf noch einmal seine Traingseinheiten revue passieren und sich an die Anweisungen der aufmüpfigen Amazone zu erinnern. Das Balancieren hatte er jetzt einigermaßen raus, das Ausweichen bei einem Angriff muste er noch üben. Zwar hatte er den Razor austricksen können, aber danach hätte er sich beinahe auf den Bauch gelegt. Hätte er seinen Dolch nicht dabei gehabt, würde er jetzt wahrscheinlich nicht hier sitzen.
Plötzlich machte der rechte Arm des Lords eine hastige Bewegung nach vorne und das Messer flog in hohem Bogen gegen die gegenüberliegende Wand. Leider ohne Erfolg, laut klimpernd fiel es zu Boden und war in alle Himmelsrichtungen verbogen, aber diese Einlage hatte ihn auf die Idee gebracht. Ein Wurfmesser konnte sicher ganz nützlich sein. Seine Leibgarde war damals mit solchen Spielereien ausgerüstet gewesen und Carthos war schwer beeindruckt gewesen wie die Männer mit den Klingen stets ins schwarze getroffen haben.
Demnächst würde er einen Schmied deswegen aufsuchen, doch kaum hatte er den Gedanken erst einmal beiseite gelegt war er schon wieder bei seinem Training.
14.07.2003, 20:25 #333
Phoenixfee
Beiträge: 1.572

Guten Abend Thaleiia. sagte Phoenixfee, und wirkte etwas verlegen.
Ich hätte da ein Anliegen. Also, ich möchte meinen neuen Erzdolch weihen lassen. Wäre das möglich? Fee war sichtlich verlegen aber ihre neue Waffe wollte sie, im Namen Donnra’s führen und sie hatte mal gehört, das geweihte Waffen, noch schlagkräftiger währen und Ihren neuen Erzzweiklingenkampfdolch wollte sie halt damit auch den Passenden Namen geben.
14.07.2003, 20:28 #334
Hummelchen
Beiträge: 399

"Nunja, das sind ja ne Menge Fragen auf einmal. Also 50 Grmm silber sollen nicht das Problem sein. Die kann ich dir verkaufen, mein Junge. ich mach dir auch einen Selbstkostenpreis von 200 Goldstücken. Billiger geht es nicht, denn ich hab das Silber nur in Form von wertvollem Silberdraht. Aber wenn du das zahlen willst, dann kannst du es gern haben."

Hummelchen stapfte mit dem Fremden die schattige Baumallee entlang, die sich langsam in ihr dunkles Abendkleid hüllte.

"Mit den Kunstschmieden habt ihr sicher recht. Unser Lager ist bekannt für hochwertige Schmuckarbeiten und ich bin die Meisterin. Seht mich doch an, keine der Amazonen hat solch eine Figur wie ich und deshalb bin ich auch die einzige, die Hummelchen heißen kann.

Das problem mit der Miliz hat sich übrigens schon gelöst. Wir wollen hier eigentlich nur in Frieden leben. Uns ist jeder Gast willkommen, wenn er sich an die normalen Regeln des Zusammenlebens hält. Wir versuchen es ja auch, obwohl wir natürlich auch sehr temeeramentvolle Schwestern haben und einige, die schon viel durchgemacht haben. Immerhin ist das Lager ja mal als Schutz für die gefangenen Frauen der Erzbarone entstanden.

So, hier ist es!"

Hummelchen schob die Tür zum Gästehaus mit ihrem Hintern auf und stellte die dampfenden Töpfe auf den Tisch.

"Hab Dank, dass du mir geholfen hast. Willst du einen Happen von dem Auflauf?"

Die Köchin wartete nicht lange und häufte dem Fremden einen ordentlichen Teller voll und drückte ihm den Löffel in die Hand.

"Komm in der Schmeide vorbei, wenn du aufgegessen hast. Ich such dir das Silber raus."

Damit nickte die Amazone und verließ das Gästehaus wieder.
14.07.2003, 20:37 #335
Thaleiia
Beiträge: 112

Die Hohepriesterin nahm den Erzdolch in die Hand und musterte ihn.
"Ein schönes Stück hast du da", lächelte sie ihr zu, "ich werde Donnra fragen, ob sie der Waffe ihren Segen geben möchte."
Thaleiia drehte sich wieder dem Altar zu. Sie nahm den Dolch in die Hand und legte ihn vor sich. Langsam hob sie ihre Hände darüber und schloss die Augen.
Lange verharrte sie so. Ihre Lippen öffneten sich, gaben leise, unverständliche Worte von sich. Kraft und Segen Donnras sammelte sich in den Händen der Hohepriesterin und ging in die Waffe über, als sie ihre Finger senkte und den Dolch umschloss. Thaleiia öffnete wieder die Augen und faßte in eine Schale mit Wasser. Sie tröpfelte etwas davon über die Klinge. Das Ritual war vollzogen.

Vorsichtig nahm Thaleiia den geweihten Dolch in die Hand und reichte ihn seiner Besitzerin zurück.
"Donnra möge dich beschützen."
14.07.2003, 20:50 #336
Heimdallr
Beiträge: 12.421

Verdammt, er wollte doch gar nichts essen und da schaufelte ihm die Amazone schon mehrere dicke Kellen auf einen Teller, reichte ihm das Besteck und ging.
Ziemlich frech, aber die Frau wirkte wirklich sehr vertrauenswürdig, fast wie eine alte, gutmütige Greisin, deshalb verzieh er ihr und andererseits, so kam er mal an eine kostenlose Mahlzeit.
Es schmeckte vorzüglich, ja, die Kräuter waren das Salz in der Suppe, obwohl es gar keine Suppe war, aber es wae auch sehr nahrreich, nach wenigen Löffeln fühlte er sich satt und voll, die warme Mahlzeit tat ihm gut, doch nun konnte er einfach nicht mehr, jetzt reichte es. Aber andererseits würde es bestimmt nicht gut kommen, wenn er einen vollen Teller abgeben würdevon daher aß er doch lieber auf, auch wenn es echt nicht nötig gewesen wäre.
Als er den Teller dann endlich fertig hatte, musste er kurz aufschlucken, unterdrückte es aber, da es ja auch noch andere Gäste und vorallem Besucherinnen gab, denen sicherlich nicht dran gelegen war, dass ihnen das Essen wieder hoch kam. Danach gab er den Teller samt Besteck wieder ab, wobei er sich nochmal für das Essen bedankte, doch der Dank gebührte der kleinen Schmiedin und das würde er jetzt auch nachholen.
Auf dem Weg zu ihrer Schmiede, musste er das ganze Amazonenlager durchqueren, Zeit genug um über die Worte der Amazone nachzudenken. Was hatte sie gesagt, 200 Goldmünzen, dass konnte doch nicht ihr ernst sein, er hätte mit allem gerechnet, aber doch nicht mit 200 Goldmünzen, für 50 gramm, unglaublich. Irgendwie musste er den Preis drücken irgendwie, soviel Gold hatte er nicht mehr.
Während er da lief kam er auch schon bei der Schmiede an, was für ein Glück, dass das Lager nicht Gorthar war, da hätte er ewig und drei tage gebraucht.
Er trat nun in die Schmiede, die scheinbar wie alle etwas gegen Licht hatte. Hummelchen saß auf einem Stuhl und schaute sich einen Dolch an, vielleicht frisch gemacht, naja, auf jeden Fall hoffte er nun auf eine gut gelaunte Amazone , mit der man auch verhandeln konnte.
Das Essen war deliciös, ich liebe vegetarische Dinge, aber ich bin ja wegen dem Silber hier, hört zu, wir müssen nochmal über die Summe reden, soviel hab ich nicht, aber ich brauch das Silber unbedingt....
14.07.2003, 20:56 #337
Phoenixfee
Beiträge: 1.572

Phoenixfee nahm ihren Dolch entgegen, hielt ihn einige Sekunden in ihrer Hand und befestigte ihn dann wieder in der metallklammer die an ihrem Gürtel befestigt war.
Dank Euch, Thaleiia und auch Dank an Donnra. sagte Fee und nachdem sie sich in Richtung des Altars verbeugt hatte, nahm sie impulsiv eine Hand Thaleiia’s und schüttelte sie Danke nochmals, werde Donnra nicht enttäuschen. sie merkte das sie Thaleiia’s Hand in ihrem Überschwung etwas zu fest gepackt hatte und lies sie los. Entschuldigt, wenn ich zu stürmisch war. und wieder schaute Fee verlegen zu Boden.
14.07.2003, 21:03 #338
Melliandra
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Die untergehende Sonne tauchte das Meer und den dazugehörigen Strand in ein magisches Licht, indem sie ihre Fänge wie einen durchsichtig roter Schleier über das Land legte. Melliandras Herz schlug wild in ihrer Brust. Sie hoffte sie hier wieder zu treffen. Lynx. Sie hoffte ihr Verlangen stillen zu können. Wieder von der Frucht zu kosten. Sehnsüchtig blickte die junge Frau über den Strand, und ihr innerstes machte einen Sprung als sie die feminine Silhouette von Lynx ausmachen konnte.
Die Amazone blieb stehen. Melliandra war sich uneins mit ihren Gefühlen. Sie hatte noch immer das Gefühl etwas verbotenes, schmutziges getan zu haben. Und doch hatte es erst ihren Hunger geweckt.
Die junge Frau war vollkommen aufgewühlt, als sie barfuß den Strand herunter schritt. Der Sand kribbelte unter ihren Füßen, doch sie fühlte es nicht. Immer wieder glitt ihr Blick zu der jungen Frau, die unten an dem warmen Wasser entlang lief. Sie hatte gehofft sich besser im Griff zu haben, wenn sie wieder auf Lynx traf. Doch Melliandra hatte es nicht mehr in ihrer Hand. Sollte sie ihre Vernunft vergessen und freudestrahlend zur ihr hinunter laufen? Sich ohne Reue ihren Gefühlen hingeben?
14.07.2003, 21:11 #339
Thaleiia
Beiträge: 112

"Ist schon in Ordnung, Donnra kann manchmal wahre Begeisterungsstürme auslösen."
Thaleiia zwinkerte der Amazone zu.
"Ich werde mich wieder in meine Gemächer zurückziehen, wenn sonst nichts mehr anliegt?"
14.07.2003, 21:32 #340
La Lynx
Beiträge: 56

Ein Geräusch riß Lynx aus ihrer meditativen Ruhe. Sie wandte ihren Blick von der Schönheit des sich im Meer spiegelnden Sonnenunterganges ab und drehte sich um. Im Gegenlicht sah sie eine hochgewachsene Frau, die wie angewurzelt im Sand stand und sie gebannt zu beobachten schien. Melliandra!

Lynx lächelte ihr zu, ließ ihren Blick sinken und drehte sich wieder um. Ihr Herz schlug wild, und doch wandte sie sich ab und ging langsam weiter, den Strand entlang. Nach wenigen Schritten blieb sie stehen und drehte sich noch einmal um. "Das Wasser ist herrlich warm..." rief sie lächelnd.
Sie wußte, Melliandra würde zu ihr kommen - sie konnte ihrer Anziehungskraft genauso wenig widerstehen, wie Lynx der ihren. Etwas Besonderes, Magisches hatte ein Band zwischen ihnen geknüpft, und ließ die eine die andere suchen...

Langsam kam die Amazone auf sie zu; ihre grazilen Bewegungen raubten Lynx den Atem... Sie streckte ihre Hand aus, bemüht, ihre Aufregung zu verbergen.
14.07.2003, 21:33 #341
Crowner
Beiträge: 2.014

Crowner kam heute spät zurück, er war ein weilchen im Wald gewesen und hatte viel nachgedacht.

Als er das Gästehaus betrat strich ihm ein feiner Duft in die Nase und er schaute sich um, er fragte, ob er wohl noch etwas zu essen bekäme und bekam von einer freundlichen Amazone die Antwort, dass es heute fegetarisch gäbe, es sei gleich im nächsten Raum auf dem Tisch. Crowner hatte nichts gegen Fegetarisch, denn auch dies konnte sehr fein sein. Er ging in den Raum, wo er nur einzelne Personen vorfand. Die Töpfe waren noch ziemlich voll, was Crowner nicht ganz verstehen konnte, denn es sah köstlich aus.

Crowner nahm ein Teller und schöpfte sich eine extragrosse portion, danach setzte er sich an einen Tisch und begann zu essen. Auch wenn das Essen nur noch lauwarm war schmeckte es immernoch hervorragend, die Amazonen konnten froh sein, eine so gute Köchin zu haben.

Crowner hatte schon die hälfte seines voll gefüllten Tellers gegessen, als er durstig wurde. Er ging schnell in sein Zimmer und holte sich eine Flasche Wasser und begab sich dann wieder zum Tisch. Crowner trank ohne luft zu holen die halbe Flasche leer und ass dann friedlich weiter.

Als der Teller und auch die Flasche leer war, ging Crowner zum Waschbecken, wo er seinen Teller und das Geschir wusch. Seine Flasche füllte er mit frischem Wasser, den Teller und das Geschirr räumte er weg und ging dann auf sein Zimmer wo er die Flasche wieder verstaute. Danach ging er nach draussen an den Strant, wo er sich hinlegte um den Geräuschen des Meeres zu lauschen.
14.07.2003, 21:34 #342
Phoenixfee
Beiträge: 1.572

Nein sonst lag nichts mehr an, Phoenixfee verabschiedete sich von der Hohepristerin, wünschte ihr eine Gute Nacht und nachdem sie sich noch einmal in Richtung des Altars verneigt hatte ging sie gemessenen Schrittes durch den Tempel und hinaus.

Vor dem Tempel blieb sie kurze Zeit stehen, Fee schaute zum Himmel, der immer dunkler wurde.
Fackeln brannten mittlerweile vor einigen Gebäuden und Spendeten ein wenig Licht, langsam schritt Fee den weg entlang zu dem Platz an dem sich, für gewöhnlich die zahmen Wölfe der Amazonen, abends lagen, sie wollte zu Samtpfote.

Sie brauchte noch nicht einmal zu rufen, denn als sie sich den Platz näherte kam Pfote schon auf sie zugelaufen und Begrüßte Fee, Ja, ist ja schon gut. sagte sie zu Ihrer Wölfin und kraulte kräftig durch das Fell, und die Wölfin fühlte sich sichtlich wohl das sie wieder einmal gekrault wurde.
Hey, hast du was ausgefressen. sprach Fee zu der Wölfin. Hattest doch heute morgen schon deine Streicheleinheiten.
Na gut, komm verabschied dich von deinen Artgenossen wir gehen wieder zum Hof, muss ja mal fertig werden mit meiner Ausbildung bei Tuan.


Phoenixfee ging durch das Amazonenlager Richtung Brücke, wünschte ihren Schwestern noch einen schönen Abend, die an dem Tor auf der Brücke wache hielten und verlies das Amazonenlager.
14.07.2003, 22:08 #343
Melliandra
Beiträge: 478

Melliandra versuchte gelassen zu wirken als sie ohne Hast die kleine Düne zu Lynx herunterlief. Die ersten Meter gingen noch, doch mit jedem Schritt den die Amazone machte, schlug ihr Herz stärker. Wilder. Lynx streckte ihr die Hand entgegen. Melliandra lief schneller, alle eben noch gefassten Ziele waren wie weggeblasen, sie wollte wieder ihre Haut spüren, sie anfassen, um ihr noch näher zu sein, in ihrem Gesicht lag Freude.
Zärtlich streichend nahm Melliandra die ihr entgegen gestreckte Hand entgegen. Die bloße Berührung von Lynx jagte ihr einen wolligen Schauer über den Rücken.
“Hallo Lynx”, hauchte die Amazone lächelnd, während sie schüchtern zu Lynx sah. Zu mehr war die junge Frau nicht imstande. Wieder hatte die grünbraunen Augen von Lynx, das Feuer in ihr entfacht.
Die junge Frau lächelte nur stumm, und die beiden Frauen schritten nebeneinander durch das warme Wasser. Es bedurfte nicht vieler Worte in diesem Moment.
14.07.2003, 22:14 #344
Waldläufer
Beiträge: 792

Zusammengekauert hockte Gardiff noch immer an der äußeren Lagermauer und wartete auf Nyána. Die Amazone lies auf ganz schön auf sich warten, auch wenn es der Vagabund ihr nicht übel nahm. Im Lager hatte sie sicher einiges zu erledigen, doch der Magen des Burschen sah das anders. Wie sehr drängte er doch zur Abreise, dazu sich am Festland in die Wälder zuschlagen und etwas zu erjagen. Etwas um das penetrante Gefühl des Hungers zustillen.
Doch der Wille des Waldstreicher blieb ungebrochen und er verharrte an der Stelle wo er sich mit der jungen Amazone treffen wollte.
Auf den Gedanken ins Gästehaus zu gehen und Jamira um etwas Essen zu bitten kam der Barde erst gar nicht. Die Zeiten des Bettelns waren vorbei. Zu oft hatte er es in seinem Leben getan und er hatte sich geschworen nie wieder vor Menschen zu kriechen um Hilfe zu bekommen.
Leise summend hockte er da, betrachtete den Himmel und die Vorbeikommenden. Ihm entging auch Melliandra nicht doch die Amazone schien ihn nicht zu bemerken. So wie sie hinunter zum Strand strebte , fast schwebte so glücklich schien sie zu sein sich wieder mit der anderen Amazone zu begnügen...
„Liebe macht blind ...“ Schmunzelte der junge Mann und ein weiteres Mal in seinem Leben fühlte er diesen Spruch bestätigt. Nicht das er sich gewünscht hätte von Melliandra angesprochen zu werden, zur Zeit sah er bestimmt nicht sonderlich anziehend aus und er gönnte ihr die Freude. Während ihren Unterhaltungen war Gardiff aufgefallen das die Frau in ihrem Leben bestimmt viele Schluchten überwunden hatte. Sie brauchte sicher jemanden an den sie sich halten konnte, das gleiche hatte er ja schon bei Esteron und Lehna gesehen.
Um sich von seinem Magen und den philosophischen Gedanken über zwischenmenschliche Beziehungen abzulenken wand sich der Barde doch lieber dem Singen zu.

„Spürst du spürst du wie der Wind
Die Wollust bringt
Spürst du spürst du wie das Blut
Durch die Adern rinnt
Fühlst du fühlst du
Wie er singt

Der Wind der Wind weiß wer ich bin
Der Wind der Wind treibt mich dorthin
Der Wind der Wind bleibt mir im Sinn
Der Wind der Wind weiß wer ich bin

Hörst du hörst du wie sie singt
Die Nachtigall
Hörst du hörst du das wilde Lied
Vom Sündenfall
Fühlst du fühlst du
Wie er klingt

Der Wind der Wind weiß wer ich bin
Der Wind der Wind treibt mich dorthin
Der Wind der Wind bleibt mir im Sinn
Der Wind der Wind weiß wer ich bin

Wenn die kalten Stürme dann
Laub und Schnee zusammenfegen
Und man vor dem Winterschlaf
Nur einmal voll ins Schwarze traf
Was gibt es Schöneres als im Feuerschein
Mit der Liebe eins zu sein

Der Wind der Wind weiß wer ich bin ...“
(©by In Extremo)

Leise klang die Simme des jungen Vagabund durch Dämmerung...
14.07.2003, 22:24 #345
Kano
Beiträge: 2.622

Erschöpft sank der schweißgebadete Körper in den Sand, hastig hob und senkte sich der Brustkörper und Wasser rann auf der Haut entlang hinunter bis auf den Boden. Kano war geschafft, bis spät abends hatte er nun trainiert, obwohl das erst gar nicht so gedacht war. Aber irgendwie hatte es sich dann doch so ergeben. Die Hände des Ritters waren über und über mit Blut beschmiert, auch die Gelenke sowie Beine hatten etwas davon abbekommen. Und der trocknende Lebenssaft begann zu kleben, kein angenehmes Gefühl.

Müde stapfte der Krieger zum Wasser hin und kniete nieder, seicht schob sich das Wasser bis knapp an die Knie und Kano hielt die Hände ins salzige Wasser. Es brannte etwas, aber kaum merklich, viel zu taub waren sie geworden. Langsam wusch er das Blut ab und betrachtete die Handrücken im fahlen Schein des Mondes. Die Finger waren an den Oberseiten teils aufgerissen, etwas zumindest. Aber das würde schnell verheilen, wie immer.

Nachdem er auch den restlichen Körper etaws erfrischt hatte, ging Kano zurück zu seiner Ausrüstung und hob alles auf. Damit beladen wankte er erschöpft zurück auf den Hof des Lagers. Die meisten Amazonen hatten sich längst in ihre Kammern zur Nachtruhe begeben und auch der Ritter hielt es für Zeit, schlafen zu gehen. Morgen war auch noch ein Tag. Da würde er unbedingt mal zu Ende bringen müssen, weshalb er hergekommen war. Und dann in die Stadt zurückkehren und seinen Aufgaben nachgehen...
14.07.2003, 22:26 #346
Hummelchen
Beiträge: 399

"Tja, mein Junge. Das ist nun wirklich ein Problem. Ich habe wirklich nur feinsten Silberdraht, der unendlich fein ausgezogen ist.... Der ist teuer, denn es ist Goldschmiedematerial."

Die Schmiedin drehte sich dann um und begann in einer großen Kiste zu wühlen.

"Wart mal, ich hab doch hier noch was ... richtig! Da ist es ja, es ist ein rituelles Messer, mit dem früher irgendwelche Menschenopfer geschlachtet wurden. Es ist zerbrochen und es ist aus Silber. Die Klinge dürfte in etwa das Gewicht haben."

Hummelchen legte ddie Klinge auf die Waage und das Messer hatte fast genau das gewünschte Gewicht.

"Na bitte, das geb ich dir für 25 Goldstücke. Die musst du mir aber schon geben. Immerhin bin ich der Gemeinschaft etwas schuldig."

Hummelchen streckte dem Fremden die Klinge entgegen und lächelte ihn freundlich an.
14.07.2003, 22:29 #347
La Lynx
Beiträge: 56

Die junge Diebin fand ihre Selbstsicherheit wieder, als Melliandra ihr die Hand reichte, und eine Weile lang gingen die beiden Frauen schweigend nebeneinander her. Sie beide hatten Angst vor Zurückweisung gehabt, Lynx vielleicht mehr als Melliandra, auch wenn sie es sich nicht hätte anmerken lassen.
Sie blieb stehen, und starrte nachdenklich auf den Himmel. Dann glitt ihr Blick auf Melliandras schönes Gesicht, und ohne viel nachzudenken zog sie die Amazone sanft, aber bestimmend an sich. "Schäm dich nicht für das, was du fühlst..." flüsterte sie, und küsste sanft ihren Hals. Sie duftete herrlich, und ihre Haut war so weich - was für ein Unterschied zu den biersaufenden, verschwitzten Männern...

Fordernd glitten Lynx Lippen den Hals der Amazone hinauf, sich im letzten Moment beherrschend. Das Mädchen sah Melliandra kurz fragend an, doch in ihren Augen war längst kein Widerstand mehr zu sehen, und so fanden sich die Lippen der beiden Frauen wider und wider zu sehnsüchtigen Küssen, zaghaft zunächst, bald schon verlangend.
Lynx' Willen hatte längst sich dem Gefühl gebeugt, keine Zaudern lag mehr in ihrer Sehnsucht, keine Lüge mehr in ihren Küssen. Sie würde für diese Frau töten...
14.07.2003, 22:37 #348
Telma
Beiträge: 180

Müde kehrte die junge Amazone zurück ins Lager, ihre Reise zum Pyramidentempel war nicht gerade erfreulich gewesen, eher gesagt, hatte sie das tal nicht einmal erreicht, da sie den Weg dorthin wohl doch nicht finden konnte.
Ein wenig enttäuscht darüber, schritt sie nun auf dem Hof herum. Sie wollte doch unbedingt einen Einhandlehrmeister finden, doch mehrere Wochen suchte sie schon nun, doch vergeblich. In der Stadt waren die Lehrmeister schon reichlich beschäftigt, den Sumpf konnte sie nicht finden. Und die Amazone hier hatte auch reichlich zu tun. Langsam dachte telma darüber nach, ob es nicht wohl besser wäre, sich auf etwas anderes zu konzentrieren, ehe sie noch weiter ihre Zeit mit dem Suchen nach einem Einhandlehrmeister verschwenden würd.
Da es schon dunkel war, und sie nichts mehr zu tun hatte, lief sie zu ihrer Hütte, und ging hinein. Es war Zeit zum Schlafen, vielleicht würde ja morgen alles besser werden. Vielleicht würde sie morgen ja auch ganz andere Ziele haben. Vielleicht könnte sie mal wieder mite inem Lächeln im Gesicht aufwachen.
Mehrere Tage musste sie nämlich auf hartem Boden liegen, und sogar auf diesem schlafen. Schrecklich war es, jetzt konnte es wirklich nur noch besser werden.
Schnell zog sich die junge Kriegerin um, schloß noch ihre Tür ab, und schmiss sich dann auf ihr Bett, wo sie schon sofort ihre Augen schloß...
14.07.2003, 22:54 #349
Heimdallr
Beiträge: 12.421

Der Fürst war angenehm überrascht, damit hätte er nun so gar nicht gerechnet, eine Klinge aus Silber, wirklich sehr orginelle Idee, aber es war wunderbar und 25 Goldmünzen waren ein lächerlicher Preis dafür, er hätte ja bis 100 gezahlt, nur 200 waren einfach zu viel, aber so konnte er dem geschäft ohne Gewissensbisse einwilligen.
Er sah der freundlichen Amazone ins Gesicht und lächelte ebenso zurück, er hatte allen Grund zu lächeln, machte er doch gerade das Geschäft der Geschäfte von seinem bisherigen Touren.
Kein Problem, diese Summe zahl ich gerne und mit Können, hier bitte fünfundzwanzig Goldstücke.
-Und hier ist die Klinge
-Vielen Dank, endlich ist die Liste komplett, endlich kann ich zurück, auf Wiedersehen Hummelchen, war mir ein Vergnügen
-Ebenfalls.
Der Fürst packte das Messer zu dem Rest in den Beutel und ging dann zufrieden zum Gästehaus, schon zum zweiten Mal an diesem Tag. Davor fand er auch schon seine Begleiter, zumindest die bisherigen.
So es ist Zeit sich zu verabschieden, ich habe alles was ich brauche, meine Zutatenliste ist voll, ich werde noch heute Abend nach Gorthar gehen, ihr wollt ja hierbleiben, also wünsche ich euch viel Glück dabei, auf Wiedersehen.
-Tschüsss, vielleicht sehen wir uns ja mal
-Jo viel Glück
14.07.2003, 23:13 #350
Hummelchen
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Hummelchen machte sich daran, die Schmiede aufzuräumen und das Feuer zu löschen.die Nacht war schnell zu Ende. Besonders für die Küchenfee der Amazonen. Sorgfältig prüfte sie, ob das Feuer auch wirklich aus war und legte den Eisendeckel darauf. Das war eine Vorsichtsmaßnahme, damit nicht ein übermütiger Wind die Glut im Lager herumwirbeln konnte.

Bärchen war ihr dabei schon die ganze zewit um die Beine gestrichen und hatte laut vernehmbar geschnurrt. Er wollte sein Schälchen Milch und sich dann auf die Eisenabdeckung des Feuers legen, nicht bevor er sich davon überzeugt hatte, dass der Deckel die richtige Temeperatur erreicht hatte.

"Ja mein Guter, wir gehn jetzt beide schlafen, Du hier und ich in mein Bettchen. Schöne Träume werden wir ja wohl schaffen oder?"
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