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Zwischen den Lagern # 16
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05.12.2002, 15:17 #51
FlickMontana
Beiträge: 25

Flick war losgezogen um Superfly zu suchen, er musste ja hier irgendwo seien wenn er jagen wollte. Der Geruch von Holz und Laub lag in der Luft, und das Heulen des windes in den Zweigen der bäume, all das machte den Ausflug zu einer Erholung. Er suchte schon eine ganze weile nach Fly als er merkte das er nicht mehr wusste wo er war- er hatte sich verlaufen. Er musste nur einen der Wege finden, dann würde er sich schon zu Recht finden. Also machte er sich eiligst daran einen der eben genannten Wege zu finden. Während er suchte hätte er um ein haar Bekanntschaft mit einem Wolfsrudel geschlossen doch er hatte sie im letzten Moment bemerkt und so konnte er sie unbemerkt umgehen. Als er endlich einen weg gefunden hatte wusste er auch sofort wo er war- er hatte die Austauschstelle gefunden...
05.12.2002, 20:45 #52
einer
Beiträge: 107

Mit einem keuchen spurtete der Schatten durch die dunkle Nacht und pasierte das Alte Lager...Er wollte Raven erst später Bericht erstatten...Nach seinem Auftrag von Kalom...So hasstete der Junge Mann mit den 8 Crawlereiern die er eingesammelt hatte durch die Finsternis, bis er schlieslich am unteren Hang die glühenden Fackeln des Sumpflagers sah...

Mit einem Nicken pasierte er die Templer und gelangte schlieslich nach mehreren Irrwegen zum Alchemielabor des Kalom..Mit festem Griff erklom er die schmale Leiter und fand sich nach wenigen Sekunden vor dem Baal wieder...
So ich bin wieder da...Ich war in der Alten Mine und habe das Nest gefunden...Und das habe ich mitgebracht...Mit einem Grinsen zeigte der Schatten dem scheinbar unberührten Baal die Eier und überreichte ihm jene...Ah sehr gut, sehr gut... Du has deine Aufgabe gemeistert...Ich danke dir im Namen der Bruderschaft.und jetzt geh... mit einem Winken verabschiedete er den Mann und drehte ihm de Rücken zu...

Waaas ich riskiere hier mein Leben und alles was ich bekomme ist ein schlichtes Danke...Ich glaub ich spinn...

Nun gut hier hasst du eine Belohnung...Diese 500 klumpen sollten dich entschädigen...Noch was?

Naja gut das Erz ist ausreichend...Kann die Anrufung jetzt zumindest beginnen...ODer war meine Suche vollkommen umsonst..

Hmmm naja nicht ganz..Wir brauchen noch etwas um unsere Macht zu bündeln..Einen sogenannte Fokusstein.5 dieser Steine gibt es und mithilfe jener wurde die Barriere erschaffen...Wenn du dich dazu bereiterklärst mir den stein zu besorgen dann werde ich dich Reich belohnen...Na interresiert? erwiderte er Baal ohne seinen kühlen, alles durchdringenden Blick von dem Schatten zu nehmen...

Nun gut...Wenn genug Erz dabei rausspringt bin ich dabei..Wo finde ich diesen Stein..

Ahhh sehr gut.Also hier nimm diese Karte und folge dem roten Weg.Am Ende von jenem müsstest du den stein finden...Wir haben ausch schon einen Novizen Namens Syrak losgeschickt, doch das ist schon viele Stunden her und er sit immernoch nicht zurückgekommen...Warscheinlich ziert seine Leiche nun des dunklen Boden des Waldes...Sorge dafür das es dir nicht so ergeht und so machte sich der Schatten auf um das Artefakt zu holen...

Es war kein langer Weg der zurückgelegt werden musste, aber trotzdem war er von Monstern gerade zu überfüllt...mindestens 10 Scavenger und Wölfe fielen seinem Kampfschwert zum Opfer, bis der Krieger in weiter Fener eine kleine gekrümmte gestallt sah...

Hey wer bist du? entsprang es dem Schatten und bei diesem Satz drehte sich der kleine,gekrümte Mann um und blickte ihm mitten ins Gesicht...

Wasssss suchst du hier...Verschwinde hier gibt es nix zu holen...Du kommst zu spät...Der Fokus ist mir..Mein...Meines ganz allein...Verschwinde oder dein Leben wird schneller vorüber sein als dir lieb ist...Ich bin nun der erwählte des Schläfers und du kannst mich nicht besiegen...Hau ab..!

Du musst dieser Syrak sein...Bei Innos, Kalom hätte mir ruhig sagen können das es sich bei dir um einen Geisteskranken gestörten Abergläubling handelt...Aber naja wenn du den Fokus nicht rausrücken willst dann werde ich ihn mir holen.. und mit einem Grinsen zog der Schatten das Schwert und stürmte auf den Novizen ein...
Argh du Narr..! und so zog auch der Novize seine Keule und versuchte sich gegen die meisterlichen Angriffe zu wehren...Doch es dauerte nicht lange bis die Voraussage von Kalom eintraf...Der Leichnahm des Novizen zierte den dunklen Boden des Waldes und sein Blut quoll aus der gewaltig klaffenden Wunde im Bauch...
Tja war wohl nix kleiner und so nahm der Krieger den fokus und machte sich auf zurück zum Sumpflager...

Der rückweg war im Gegensatz zu der Entgegengesetzten Richtung ein klax, da es nicht nur keine Monster wagten seinen weg zu kreuzen, Nein! Es ging auch noch bergab und so erreichte er schon nach wenigen Minuten den mitlerweile vertrauten Sumpf...

Hier ist der Fokus...Und jetzt mein Erz... sprach er als er wiedereinmal das kleine muffige Labor betrat...

Guuut! zischte die Stimme des Kaloms und erentriss dem schatten mit geschickter Bewegung ds Artefakt...Hier nimm diese 400 Brocken als Zeichen unseres Dankes nud verschwinde nun...

Immer langsam mein Freund.Kann die Anrufung denn jetzt beginnen, oder darf ich mich nochmal auf irgendeine Lebensgefährliche Mission begeben...?
Wie nennst du mich...FREUND...Ich bin Meister Kalom und nicht dein Freund..aber ja die Anrufung kann beginnen.Komm um Mitternacht an den Tempelplatz, wen du das Schauspiel nicht verpassen willst...Und jetzt verschwinde...

dexter
06.12.2002, 16:11 #53
Lt. Mos
Beiträge: 329

Das Sumpflager lies er hinter sich und rannte mit seinem Sack auf dem Rücken und seinen Körper voller Waffen dem Fluss entlang. Auf dem Weg zum Fluss traf er ein par Scavenger die er aber links liegen lies.
„Ich brauche meine Kräfte für...“
Lt. Mos lief langsamer und blieb dann ganz stehen.
„Wohin muss ich überhaupt?“
Verdammt er war einfach, blind wie ein Narr, losgelaufen um.... Mist jetzt wusste er noch nicht einmal WIESO er überhaupt losgelaufen war.
Der Tot wartet. Lt. Mos riss die Augen auf und stöhnte. Da war es wieder, diese Stimme in seinem Kopf, sie kam immer wenn etwas schlimmes passieren würde. Genau wie bei dem Orkangriff im Moor und im Neuen Lager.
„Das ist es.“ schrie Lt. Mos. Der Novize hatte etwas vom Orkfriedhof geredet. Genau die Templergruppe wollte zum Orkfriedhof.
Lt. Mos rannte los und rief in seinem Geist nach Springer. Nach zwei Minuten kam ein großer grauer Wolf aus dem Wald und lief an seiner Seite.
„Hallo Springer. Wir gehen Orks jagen.“
Erst fühlte er durch den Bund zu Springer Angst, doch dann verblich sie und zurück blieb Aufregung. Aufregung und Lust. Das empfanden die Wölfe immer vor einer Jagd, bevor sie sich auf die Beute schmissen und sie zerfleischten und....
Wo geht es denn zur Jagd, Bruder? fragte Springer.
Zum Orkfriedhof, Orks jagen

Sie liefen eine Weile lang, bis sie vor sich eine Gruppe schwer bewaffnete Gruppe Templer sahen.
„Hey ihr wartet. Ich komme mit.“
Die Templer drehten sich um und zogen ihre Schwerter, weil sie den Wolf sahen.
Lt. Mos sprang dazwischen und rief:
„Halt nicht er ist mein Freund er tut euch nichts.“
Springer knurrte und ein Gefühl von Erregung kam zu ihm rüber.
„Was willst du?“ fragte einer der Templer.
„Ich will mitkommen, ich habe hier hinten alles voller essen und Heilkräuter. Dann habe ich auch noch diesen Meisterbogen. Ein Drachenbogen ist das. Ich kann zwar keinen Ork im Schwertkampf besiegen, doch ich kann ihn mit Pfeilen durchlöchern.“
In der Gruppe sah er auch einen alten Bekannten. Shadak.
„Kann ich mit?“ Lt. Mos sah sie Hoffnungsvoll an...
06.12.2002, 16:37 #54
Uher
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Die Gruppe bestehend aus Gor na Jan, Scorpion und Uher verließ das Lager und stapfte in die angrenzenden Waldgebiete. Kurz nachdem sie einen verschlungenen Pfad verlassen hatten, entdeckte Scorpion ein Rudel Wölfe. Es waren fünf an der Zahl, allesamt damit beschäftigt einen toten Molerat auszuweiden.
"Scorpion, du wirst deine bisher erlenten Fähigkeiten im Bogenschießen anwenden. Du hast zwar nur eine Chance unbewegte Ziele zu treffen, aber die Wölfe rühren sich ja auch kaum. Also, schieß und versuch ein oder zwei zu erwischen. Um den Rest werden Gor na Jan und ich uns kümmern."
Der Schürfer tat wie ihm gesagt wurde und holte seinen Bogen hervor. Er spannte einen Pfeil ein und zog die Sehne an. Bald darauf raste der Pfeil auf einen der Wölfe zu und traf ihn am Kopf - ein Volltreffer. Das Tier brach zusammen und bald darauf sauste auch schon ein zweiter Pfeil auf einen der Wölfe nieder. Er traf ihn zwar "nur" im Unterleib, aber immerhin. Das Rudel war nun aufgescheucht und rannte, unter mächtigem Knurren, auf die Gruppe zu. Jetzt waren die beiden Sumpfler gefragt.
06.12.2002, 16:52 #55
Abaddon
Beiträge: 1.783

Gor na Jans Augen blitzten freudig als die in seinen Augen niedlichen Pelztierchen auf ihn und Uher zu. gerannt kamen. Er zog seinen Zweihänder und stützte ihn auf den Boden auf. Er umfasste den Griff mit beiden Händen und wartete auf das Rudel. Als einer der Wölfe nahe genug an ihn herangekommen ist und auf ihn zu sprang hob er die Klinge an und stach sie durch den Bauch des Tieres. Er ließ die Klinge mit dem WOlf darauf über den Kopf gleiten und als das Schwert sich hinter seinem Kopf befande zog er die Klinge ruckartig wieder aus dem WOlf herraus. Dann rannte er auf das RUdel zu und zog den Zweihänder hinter sich her über den trockenen Boden und wirbelte dabei den Staub auf.
06.12.2002, 17:11 #56
Uher
Beiträge: 1.147

Gelassen schaute der Krieger den Tieren entgegen. Er ließ elegant seinen Einhänder aus der Scheide gleiten und ging in Kampfposition. Als Gor Na Jan angefangen hatte loszulaufen, war Uher neben ihm hergerannt. Die Wölfe, verwirrt durch die Staubwolke verursacht durch den Hüter des Glaubens, waren eine leichte Beute für die Sumpfler. Nach wenigen hieben waren sie alle getötet, nur einer wollte sich winselnd davon machen. Doch Uher war nicht umsonst Meister des Bogenschießens und machte mit dem Wolf kurzen Prozess. Die Gruppe zog weiter, immer darauf bedacht bessere und stärkere Gegner zu finden. Und bald wurde ihr Wunsch erfüllt. Fünf Snapper hatten sich auf der Suche nach Nahrung zusammen gerottet und durchstreiften die Barriere.
Der Hohe Templer besprach sich kurz mit seinen gefährten und zog dann seinen Bogen. Er begann die Tiere mit Pfeilen zu beharken, während Gor na Jan mit seinem mächtigen Zweihänder auf sie zu stürmte.
06.12.2002, 17:25 #57
Abaddon
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Während Gor na Jan auf die Snapper zurannte fixierte er bereits einen davon als sein Hauptziel. Doch damit verlor er einen Snapper aus dem Blickfeld und als er gerade den Schädel seines Zieles spalten wollte rammte ihn das Biest von der Seite zu Boden wobei er seinen Zweihänder fallen ließ. Bevor der Snapper ihm ins Gesicht beißen konnte griff er den Hals des Tieres mit der rechten Hand und hielt es zurück. Ein weiterer Snapper der den am Boden liegenden Hüter des Glaubens anfallen wollte wurde von Uher Pfeil regelrecht an einen Baum "genagelt". Gor na Jan reagierte schnell, zog seinen Einhänder und schlitzte geschickt den gesamten Bauch des Snappers auf so das die Gedärme auf siene Rüstung spritzten. Angewidert stieß Gor na Jan den Snapper von sich runter und raffte sich wieder auf. Schnell steckte er den EInhänder weg, rollte sich ab und ergriff seinen Zweihänder womit er sogleich die Halsschlagader eines weiteres Snappers durchtrennte.
06.12.2002, 17:37 #58
Uher
Beiträge: 1.147

Fast im Sekundentakt rasten die Pfeile von der Sehne des Bogens. Zwei Snapper waren außer Gefecht, blieben noch drei. Die Pfeile des Kriegers versenkten sich in einem weiteren Snapper, der bald darauf das Zeitliche segnete. Erst jetzt bemerkte Uher, dass Gor na Jans Rüstung von Blut getränkt war, die Gedärme hatten ihre Spuren hinterlassen. Irgendwie gab die rötliche Färbung der Rüstung etwas besonderes...
Der Krieger steckte nun seinen Bogen weg und zog seinen Einhänder, die Wächterklinge. Mit lautem Kampfgebrüll raste Uher auf einen Snapper zu. Dieser schnappte nach dem Hohen Templer und verfehlte. Der Bogenlehrmeister versetzte dem tier zuerst einen Hieb mit dem Schwert und gab dem Snapper anschließend noch einen Tritt. Das Tier fiel zur Seite. Uher wollte dem Snapper den finalen Schlag versetzen, allerdings war es schneller auf den Beinen als der Sumpfler dachte. Der Snapper stand wieder und stieß Uher um. Doch bevor er zuschnappen konnte, durchbohrte schon ein Pfeil den Snapper - Scorpion hatte geistesgegenwärtig das Tier getötet.
Nun drehte sich der Krieger zu Gor na Jan um, der noch mit dem letzten Snapper kämpfte.
06.12.2002, 18:13 #59
Abaddon
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Gor na Jan nahm langsam Abstand vom Snapper. Im Rudel mögen diese Dinger gefährlich sein aber einzeln sah dieses Exemplar gänzlich chancenlos gegen den mächtigen Hüter des Glaubens aus. Grinsend steckte er den Zweihänder auf den Rücken und zog einen kleinen gezackten Dolch aus dem Stiefel.

So du häßlichstes aller Wesen deiner Art. Es wird Zeit das du dem allmächtigen Schläfer gegenüber trittst.

Als der Snapper auf ihn zu stürtzte versetzte er ihm mit einem breiten Grinsen einen Tritt direkt auf die Schnauze des Tieres so das es quieckend zurück wich. Scheinbar schien es Gor na jan Spaß zu machen das Tier mit dem DOlch zu pieksen. Er stieß ihn immer nur halb herein und zog ihn schnell wieder heraus. Der Snapper schnappte zwar oft nach ihm doch Gor na Jan hielt immer den Metallarmschützer hin durch den die Bisse des Snappers nicht durchgingen.

Nach einer Weile jedoch begann ihn dieses Spielchen zu langweilen und er stach seinem Gegner den DOlch ins Herz woraufhin der Snapper sofort starb.

Gor na jan steckte den Dolch zurück in den Stiefel und ging und schnitt sich ein wenig Fleisch aus dem Scavenger welches er in einem beutel an seinem Gürtel verstaute. Zusammen holten sie auch noch etwas Fleisch aus den übrigen Tiere und teilten es gerecht auf. Dann kehrten sie gemeinsam ins Sumpflager zurück.
06.12.2002, 18:44 #60
Shadow-of-Death
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Im lockeren Laufschritt joggten die Templer durch den Wald und bereicherten die prächtige Geräuschkulisse durch ein ohrenbetäubendes Geklapper und Gequietsche ihrer Rüstungen da keiner von ihnen Lust hatte groß zu schleichen. Lieber rauchten sie ihre Joints und dachten daran was sie machen sollten wenn sie endlich aus der Barriere kamen. An die Orks dachte eigentlich keiner da sie ja wohl mit einem oder zwei von den Viechern fertig werden würden. Mehr würden da nicht sein...

Plötzlich hörten sie unglaublicher weise eine Stimme durch den Lärm den sie veranstalteten und drehten sich um. Scharrend wurden Schwerter gezogen als sie einen Wolf erkannten der neben einem Novizen herlief, der wiederum auf sie zu kam. Was es nicht alles gab in dieser Zeit?

Jedenfalls wunderte sich Shadak weiter als der Novize wie lebensmüde zwischen die Templer und den Wolf sprang und sie davon abhielt Hackepeter aus dem Tier zu machen. Wieso knurrte das Vieh dann wenn es angeblich der Freund dieses Typen war? Irgendwie kam Shadak der Novize auch bekannt vor. Hatte er ihn mal vermöbelt, ihm den Schwertkampf gezeigt oder nen Auftrag gegeben? Er wusste es nicht mehr, aber vielleicht würde es ihm wieder einfallen wenn er kräftig weiterrauchte. Sumpfkraut befreit ja den Geist...

Schließlich richtete der Riese seine Gedanken wieder auf die Situation und antwortete als Chef(er und Scattie waren ja Gleichberechtigt) der ganzen Sache:
”Aber sicher kannst du mitkommen. Wir haben zwar genug Leute aber umso mehr umso besser. Vielleicht kannste ja noch was lernen. Allerdings sollte sich dein Fellball zurückhalten sonst werd ich nen Fußwärmer draus machen und das Fleisch Bo zu fressen geben. Aber jetzt komm. Wir müssen uns beeilen sonst sind die Orks vielleicht wieder weg und wir können sie nicht niedermachen.”

Baal Lukor wollte noch etwas sagen aber Shadow beachtete ihn nicht da der Mann nur ein niederer Baal war und so Shadak der Ranghöhere war. Ein Glück das Cor Angar ihn noch befördert hatte, sonst hätte er ja gar keine Entscheidungsfreiheit und müsste sich neben den Orks auch noch mit arroganten Gurus herumschlagen...

So also stapfte die Gruppe weiter durch die Gegend und ließen den Novizen Mos zusammen mit seinem Fußwärmer hinterher trotten. Aber Shadow würde ohne zu zögern sein Versprechen einlösen wenn das Vieh auch nur den Verdacht aufkommen lassen würde das es was von Bo wollte. Wenn es um seinen Hamster ging kannte der Riese keine Gnade. Unruhig wanderte seine Hand zu seinem Dolch und Gedanken voller Blut und einem toten Wolf durchzogen seinen Kopf.

Doch plötzlich tauchte die Hängebrücke vor ihnen auf die die einzigste Verbindung zum Friedhof darstellte und vorsichtig gingen sie hinüber um sie nicht zum Einsturz zu bringen. Sie würden nun in den unheimlichen Ort eindringen und so zogen alle ihre Waffen um sich notfalls verteidigen zu können. Das Licht wurde dunkler und unheimlicher als sie das Portal betraten und im nächsten Moment von der Dunkelheit verschluckt wurden. Was würde sie dort unten wohl erwarten?
06.12.2002, 19:33 #61
Lt. Mos
Beiträge: 329

Die Templer und der niedere Ball, samt Shadak und Scattie waren schon in diese komische Höhle eingedrungen, die sich über den ganzen Berg erstreckte. Lt. Mos zögerte ,denn diese Pforte, der, den Eingang darstellte sah irgendwie aus wie ein Totenschädel. Als Springer sein zögern bemerkte und seinem Blick folgte, der auf den Eingang gerichtet war, übermittelte er ihn, das diese Form des Eingangs Speziell für den Friedhof war.
Dieser Eingang ist ein echter Schädel.
sagte Springer, als Lt. Mos den Templern folgte und in das riesige Gebiss lief. Da wäre er beinahe wieder zurückgelaufen.
„Mann verdammt benimm dich. Du warst General und bist schon größeren Gefahren entgegengetreten. Jetzt mach dir nicht in die Hose.“

Lt. Mos folgte schnell dem Gang ins Innere des Gewölbes und erschrak. Die Templer waren nirgends zu sehen. Die Decke erstreckte sich hoch über ihn in die Dunkelheit und die Wände waren nur brüchige Steine, der Boden war uneben und voller Hügel.
„ststst, Orks.“ Dann lachte Lt. Mos leise und ging weiter. Er wagte es nicht nach den Templern zu rufen, den er wusste ja nicht, was dort drinnen noch lebte. Dann erreckte etwas Lt. Mos Aufmerksamkeit. An der Wand waren Gitter. Er schritt zu den Wänden hin und sah das dort drinnen irgendetwas lag. Er suchte nach einer Öffnung, fand jedoch keine. Dann zündete er eine seiner Fackeln an und fand im Schein des Feuers einen Hebel unweit vom Gitter entfernt. Als er den Hebel vorsichtig betätigte, sprang das Gitter auf.
Drinnen lagen einige Tränke und sogar etwas Erz. Dann fand er noch eine Orkwaffe, die Er aber liegen lies. Lt. Mos packte sich nur einen roten Trank ein und wollte dann dehen.

„Hey wo bist du?“ tönte es hinter ihm, so das er sich erschrak und mit dem Kopf gegen die Decke knallte.
„Auu, verdammt. Musst du mich so erschrecken?“
Lt. Mos kroch von den Gitter weg und richtete sich vor dem Templer auf, der ihn angesprochen hatte.
„Ich war nur neugierig. Wo sind die Anderen?“
Der Templer drehte sich um und forderte ihn auf ihm zu folgen. So gingen sie beide durch die Gänge, zu der Templergruppe, die in einem großen Raum wartete. Der Raum hatte 3 Flure, denen man folgen konnte, anscheinend berieten Shadak, Scattie (ein weiterer Templer, der hier viel zu sagen hatte) und der kleine Baal wie sie nun vorgehen sollten.
Lt. mos trat zu ihnen und konnte ein par Fetzte des Gespräches noch mitbekommen.
„....und ich sage das wir zusammenbleiben sollen, wer weis was hier noch herumlauert....“
rief Scattie gerade dem Templer entgegen.
„.... Das ist doch Unsinnig, was soll denn hier leben außer Fleischwanzen. HA, habt der großer Templer nun Angst vor kleinen Insekten....“
„...Das ist doch die Höhe, das lasse ich mir doch nicht...“

Sie kommen war die einzige Warnung die kam, bevor er das Geräusch hörte.
Lt. Mos sprang zwischen den Templer und den Baal und rief:
„ORKS, verdammt. ORKS.“
Die Templer und der Baal schauten ich alle überrascht an, doch gerade, als der Baal einen Finger hob und den Mund aufmachte passierte es.

Da kamen die Orks und vielen über sie her.
Dann brachte das Chaos aus. Die eine hälfte der Templer versuchten ihre Schwerter zu ziehen und die andere hälfte rannte wie von einer Blutfliege gestochen in alle Richtungen. Scattie und Shadak stürzten sich ins Getümmel. Die Templer, die ihre Schwerter in den Händen hielten, schmissen sich den Orks mit einem Angsterfüllten Gesicht entgegen, während Lt. Mos seinen Bogen spannte und fleißig Pfeile abschoss. Der erste Traf einen Ork im Arm, leider im linken, mit dem er nicht kämpfte, doch er schrie auf. Das genügte den 4 Templer, als Ablenkung. Sie hackten auf den Ork ein bis er seine Waffe fallen lies und umkippte.
Lt. Mos grinste und schoss einen 2ten Pfeil ab, der aber daneben ging. Der Umgang mit diesem Bogen war schwer, doch mit jedem Schuss wurden die Treffer besser. Ein weiterer Ork fiel durch Lt. Mos Pfeile und die Templer, doch es waren zu viele. Die Templer kämpften schlecht, so das sie von den Orks regelrecht abgeschlachtet wurden.
Er entdeckte Shadok und Scattie in den Reihen bei den Orks.
Wenigstens kämpfen sie gut.
Er spannte erneut seinen Bogen und wollte abschießen, doch dann brach ein Ork durch die Reihe der Templer, hinter denen Lt. Mos sich versteckt hielt und auf Orks schoss.
Der Ork hob seine Axt und hievte sie auf Lt. Mos zu. Er dachte schon das dies das Ende sei, doch dann flog der Ork weg und prallte gegen eine Wand.
Er drehte sich um und sah den Baal. „Danke.“ War das einzigste, was er sagte. Dann wandte er sich wieder dem Kampf zu
06.12.2002, 22:11 #62
Dark_Cycle
Beiträge: 1.808

Dark Cycle wollte die ganze Zeit singen und wiederholte eins seiner Lieder.schau auf dein leben was hat es gegeben jahre die drehen sich nur im kreis du möchtest dich ändern doch niemand zerbricht das eis dann sprichst du mit leuten die dir nichts bedeuten schau ihnen geht es so wie dir dabei gibt es noch wege die führen genau zu mir ein lied kann eine brücke sein und jeder ton ist wie ein stein er macht dich stark und fest du kannst darüber gehen andere verstehen ein lied kann eine brücke sein hab' etwas mut und stimm' mit ein und ist dein herz bereit komm' über diese brücke her aus deiner einsamkeit hör auf zu spielen und lerne zu fühlen wie viele menschen freunde sind lerne zu sinden vertrauen so wie ein kind ein lied kann eine brücke sein und jeder ton ist wie ein stein er macht dich stark und fest du kannst darüber gehen andere verstehen ein lied kann eine brücke sein hab' etwas mut und stimm' mit ein und ist dein herz bereit komm' über diese brücke her aus deiner einsamkeit ladadadaaaa ladadadaaaa ein lied kann eine brücke sein hab' etwas mut und stimm' mit ein und ist dein herz bereit komm' über diese brücke her aus deiner einsamkeit! Singen ist so schwierig ausversehen hatte Dark Cycle einige Fleischwanzen plattgetreten und ihm wäre fast der ganze Schotter aus der Hand gefallen.Nun war er endlich wieder im Lager in seinem schönen Heim.
07.12.2002, 12:37 #63
Engardo
Beiträge: 1.626

Zombiebreaker hatte nun fast über 4 Wochen sein Leben hier im Wald verbracht zusammen mit Dexter und seinem Bogen um diesen zu meistern. Hunderte von Pfeilen schnellten in den vier Wochne von der Hand Zombiebreakers und jeder Pfeil traf ein anderes Ziel. Dexter hatte sich vor einer Woche verabschiedet und erklärte Zombiebreaker als Meister des Bogens. Zombiebreaker hatte sich das hart erarbeitet. Bevor er die Ausbildung überhaupt begonnen hatte wusste er noch nicht einmal wie man einen Bogen spannt nun konnte er auf laufende ja sogar auf springende Ziele schießen...
Die Zeit hier hat einige Energie von Zombiebreaker verbraucht. Die Nächte waren lang und kalt und von unvorstellbaren Geschenissen geplagt. Deshalb war es nun Zeit für ihn, seine Sachen zu packen um wieder in den Ausenpostn zu gehen. Schließlich war er auch für diesen verantwortlich...
07.12.2002, 21:36 #64
Shadow-of-Death
Beiträge: 1.119

Mit erschreckender Schnelligkeit hob und senkte sich der schwarze Stahl und maß sich mit den grobschlächtigen Waffen der Orks. Allerdings war es ein ungleicher Kampf. Die perfekte Klinge des Schattentöters war den Orkwaffen in Reichweite, Gewicht und Tödlichkeit weit überlegen und ein gewaltiger Schlag ließ den minderwertigen Orkstahl einfach zersplittern. Ohne weitere Umstände fuhr die Klinge weiter nach unten und spaltete den Kopf des Orks nahtlos. Blut und Hirnmasse liefen die Klinge entlang und beregneten die Umgebung und die Orks. Wütendes Fauchen antwortete dem Tod eines ihrer Kämpfer.

Doch Shadows Wut war größer. Viele Templer waren schon in den ersten Minuten des Kampfes gefallen. Sie waren zu jung und unerfahren als das sie gegen die starken Orks bestehen könnten. Ihre Rüstungen waren unzureichend und eher zeremonieller Natur. Es war ein Gemetzel höchsten Grades, aber Shadow war fest entschlossen mit seinen Kriegern unterzugehen oder die Orks zu besiegen. Er hatte seine Templerkollegen schon einmal in den Tod geführt. Noch einmal würde er das nicht zulassen.

Ein wütender Rundumschlag drängte die Orks zurück und gab dem Riesen die Zeit sich umzuschauen. Die Höhle war voll von Orks und Scattie drängte in einer Ecke mühevoll die Orks von Baal Lukor zurück der all seine Kräfte spielen ließ und die Orks mit Sturmfäusten und Pyrokinese zurückdrängte. Die Verzauberungen wie Schlaf funktionierten scheinbar nicht bei den tierhaften Orks so das Scattie ziemliche Probleme hatte. Nur seine katzenhafte Agilität bewahrte ihn vor etlichen Treffern. Shadow musste ihm helfen. Es waren so oder so keine anderen Templer mehr am Leben. Verdammt...

Ein ohrenbetäubender Kampfschrei erhob sich aus der Kehle des Riesen und der mächtige Hohe Templer setzte sich in Bewegung. Wie der berühmte Todesengel erhob sich der Krieger über den Orks und hämmerte sein Schwert nach links und rechts. Knochen zerbarsten und das Blut machte den Boden glitschig. Der Geruch von Kot und Urin vermischte sich mit dem Übelkeit erregendem Geruch der heraushängenden Gedärme der Templer die mit starren, weitaufgerissenen Augen dalagen und scheinbar allesamt anklagend auf Shadak ihren Anführer schauten. Der Anblick ließ das Herz des Hohen Templers fast zerspringen...

Wieder blitzte der schwarze Stahl auf und sprang geradezu auf den Rücken des Orks zu der gerade mit Scattie kämpfte. Ohne Probleme durchdrang er die Rüstung und das dahinterliegende Fleisch. Rippen zerbrachen und die Klinge durchstieß das Herz des Orks wie eine heiße Klinge durch Butter fuhr. Ohne zu zögern riss Shadak den Zweihänder wieder heraus, umkreiste den Orks und beförderte ihn mit einem Ellbogenhammer in die Reihen der nachkommenden Orks. Nun waren die Überlebenden vereint denn Shadak konnte auch diesen Novizen Mos erkennen der sich mit seinem Bogen hinter den Kriegern versteckte und die Orks unter Beschuss nahm. Aber auch seine Pfeile schienen bald aufgebraucht zu sein. Sie mussten hier weg.

Doch plötzlich hatte Bo eine Idee. Sie sollten sich auf eine erhöhte Position begeben. Da konnten die Orks nicht hin und sie konnten auf Hilfe warten. Die Orks waren doch viel zu plump um zu klettern und so nutzte Shadow seine Größe aus um sich eine Wand hoch zu ziehen und zu einer erhöht liegenden Grabkammer zu klettern. Dort holte er sein Seil raus, welches er immer dabei hatte und befestigte an einer Mumie die schon so alt war das sie durch die vielen Spinnweben förmlich mit dem Boden verwachsen war. Das konnte man zwar als Leichenschändung interpretieren aber die Orks waren doch so oder so abgrundtief böse und glaubten nicht an den Schläfer. Hoffte Shadow jetzt einfach mal...

So konnte erst Baal Lukor, dann Mos und sein Wolf und als letztes Scattie hochgezogen werden. Zum Glück verfügten die Orks über keine Bogenschützen oder weit reichende Waffen und sie waren dort oben sicher. Mos hatte leider keine Pfeile mehr mit denen sie die Orks von hier oben beschießen könnten aber Hilfe würde ja bald kommen oder?
08.12.2002, 02:34 #65
einer
Beiträge: 107

Immer noch vollkommen bekifft schlenkerte der angehende Held durch die Wälder und stand plötzlich vor einer windschiefen, ziemlich wackeligen Brücke.
”Wasch denn dat für a Teil? War dat nisch die Brücke die schum Friedhof führt? Jo! Musse wohl sein!”

Solche und ähnliche Sätze vor sich hinmurmelnd traf er mit Mühe und Not auf die Brücke und nahm noch einen letzten Zug aus seinem Stängel der leider schon ausgegangen war und so einen kostenlosen Freiflug in den Fluss spendiert bekam.
Ständig vor sich hinkichernd hoppelte der Schatten vorwärts und kostete seinen Rausch voll aus. Den Orks würde er aber die Hosen stramm ziehen. Hihihi...

Geräuschvoll fummelte er sein Schwert hervor und sich wie auf einen Stock darauf stützend lachte er lauthals die Orks aus die da verwirrt auf ihn zukamen. Solch einen Menschen hatten sie wahrlich noch nicht getroffen. Normalerweise zogen Menschen doch ihre Waffen und kämpften. Oder sie versuchten wegzurennen. Aber noch niemals hatten die Orks erlebt das sie jemand auslachte und sich dabei fast nicht auf den Beinen halten konnte. Vielleicht war es ja gar kein Mensch? Aber plötzlich hörte der Mensch auf mit Lachen.

Mit einem Windhauch erschauerte der Schatten und der Rausch war vorbei. Mit einem Mal war sein Kopf frei und er erkannte die zwei Orks die unsicher vor ihm standen. Au backe. Was hatte ihn nur geritten so was zu machen? Aber jetzt war es zu spät. Er musste den Kampf aufnehmen und er wusste auch schon wie.
Ohne Vorwarnung rannte der Krieger plötzlich schreiend auf die Orks zu die einen mächtigen Schrecken durch den Stimmungswechsel erhielten und ihre Waffen hoch wuchteten. Mit Leichtigkeit wich der Namenlose dem Kopfüberschlag des ersten Orks aus und anstatt dem anderen Ork die Stirn zu bieten rannte er gegen diesen und rammte ihm sein Knie zwischen die Beine.

Ein heiseres Kreischen entrang sich der Kehle des Orks und er schlug in namenlosem Hass um sich. Seine Waffe kreiste, aber dabei hatte er den anderen Ork vergessen der dicht bei seinem Kampfkameraden gestanden hatte. Während sich der Schatten fallen ließ und so den tödlichen Schlägen entkam, reagierte der andere Ork nicht so schnell und so fuhr die Axt des anderen Orks ihm hart zwischen die Rippen. Die Lederrüstung hielt der gewaltigen Kraft nicht einmal ansatzweise stand und die schartige Klinge grub sich tief in den Brustkorb hinein.

Während der Ork versuchte seine verkeilte Waffe freizubekommen rollte sich der Namenlose jedoch auf die Beine und stieß dem Ork sein Schwert zwischen die Rippen. Der Stahl durchstieß das Schwert für eine Sekunde und wurde in der nächsten auch schon wieder herausgezogen damit der zusammenbrechende Körper es nicht unter sich begrub.

Leicht fuhr die Hand über die rote Rüstung und klopfte den Staub fein säuberlich herunter. Konnte ja nicht angehen das ein Krieger des Alten Lagers so unsauber herumlief. Man musste ja einen gewissen Anstand wahren.
Ohne den beiden toten Orks noch einen Blick zuzuwerfen machte sich der Kämpfer auf um den Friedhof weiterzuerforschen. Diesmal nahm er aber lieber seinen Bogen. Die Orks waren ja keine Fernkämpfer und so konnte er mit einer Fernwaffe bestimmt um einiges besser aufräumen als mit seinem kleinen Schwert. Er musste halt nur aufpassen das ihm keiner der Grünlinge zu nahe kam.

Wie ein Schatten verschwand der Schatten in den Schatten und verschmolz mit ihnen...

Shadow-of-Death
08.12.2002, 09:24 #66
Tak
Beiträge: 3.270

Der Speer segelte durch die Luftund blieb geräuschvoll in einem Baumstamm stecken. Tak, der etwa 10 Meter entfernt stand, betrachtete sein Werk zufrieden.
Einen Doppelklingenspeer zu werfen war absolut nicht einfach gewesen, aber mittlerweile beherrschte der Gildenlose diese Technik recht gut. Trotzdem bevorzugte Tak den Nahkampf noch immer. Kein Wunder eigendlich...
Mit einem Ruck zog der Waldläufer die Waffe aus dem Baumstamm. Er hatte in der letzten Zeit fast ununterbrochen trainiert, und er war schon wesendlich besser geworden. Bald würde er bereit sein, Krigga ein zweites Mal gegenüber zu treten. Und dann würde das Ergebnis anders aussehen...
Der Gildenlose zog eine der Schriftrollen hervor, die er von Meditate gekauft hatte, und las die darauf geschriebenen Worte vor. In Null Komma Nix materialisierte sich ein Skelett vor ihm, wärend die Schrift auf dem Pergament verblasste und letztendlich gänzlich verschwand.
Tak betrachtete das Skelett, das regungslos in der Botanik herumstand und auf Anweisungen wartete, sowie den Kampfplatz. Der Übungsspeer, den er von Brach zu Beginn seiner Ausbildung gekauft hatte, lehnte an einem Felsbrocken.
"Töte mich mit diesem Speer!" befahl Tak dem Skelett und deutete auf die Übungswaffe, wärend er in Kampfposition ging. Der Knochenhaufen tat auch sofort wie ihm geheißen, warf sein rostiges Schwert weg und schnappte sich den Speer, mit dem er auf seinen Beschwöhrer losging...
Die Schnelligkeit und treffsicherheit, mit der das Skelett attackierte, überraschte selbst Tak. Nur durch seine guten Reflexe gelang es ihm, den Angriff des magischen Wesens in letzter Sekunde abzuwehren.
Das Skelett war gut, fast so gut wie Krigga. Ein idealer Trainingspartner also...
08.12.2002, 12:13 #67
Erend
Beiträge: 4.703

<<Keine Angst>> meinte Fisk sorglos, <<Ich kenne den Weg! Da! Seraphis!!>>. Er rannte himüber und tatsächlich - ein kleines Beet der Pflanzen zierte die Baumwurzeln einer alten Eiche. Schnell pflückte Fisk die Kräuter und steckte sie in seinen Beutel. <<Aber es wird dunkel, da hast du recht, lass uns zurück gehen!>> sprach er, nachdem er den Beutel wieder sicher gesattelt ahtte. <<Wo möchtest du hin? Sollen wir zurück ins Neue Lager oder willst du wieder in den Außenposten?>>
08.12.2002, 16:51 #68
Shakuras
Beiträge: 3.243

Aus dem Nichts manifestierten sich Shakuras und Scai'Stan.
Immer noch waren sie sichtlich mitgenommen und der Priester vermisste schon jetzt das prächtige Reich, deren Bewohnern, sowie die Natur und seine Eltern.

Sie befanden sich wieder in Der Weiten Ebene, die man auch
Die Endlose Ebene nannte.Sie standen vor dem großen, mit Teleportrunen verzierten Torbogen einer Ruine.
Scai'Stan wusste noch ganz genau, wie er durch diesen Bogen
flog und sich dann ganz woanders befand.

=Shakuras="Du hast doch nichts dagegen?"
Der Priester zog seine heilige Robe des Feuers aus und zog seine neuen, heilige Hohe Robe des Feuers an.
=Shakuras="Weisst du, was mir aufgefallen ist?
Du hast in meiner Gegenward noch keinerlei Nahrung zu dir genommen, obwohl wir uns seit drei Wochen nicht von der Seite weichen."
Die Stimme des Falkens ertönte wieder im Kopf des Alten.Er besaß die selbe Komunikation wie ein Dämon.Shakuras traf in seinem Leben auf drei Dämonen.Einer von ihnen war ein gehörnter und diese Art von Dämonen, sollte man lieber aus dem Weg gehen, wenn man sich nicht mächtig genug fühlt, ihn besiegen zu können.
=Scai'Stan="Ich brauche keine Nahrung zu mir zu nehmen.
Innos erschuf uns so, wie wir sind."
=Shakuras="Aha...Kann es sein, dass es von euch feurigen Falken nicht allzu viele gibt? Ich habe noch keinen anderen getroffen."
=Scai'Stan="Du hast recht, es gibt nicht gerade viele von uns, aber du wirst sicherlich schon einen getroffen haben.Sehr wahrscheinlich bekam er dich zu Gesicht, aber du ihn wohl nicht.
Dank unseres Aussehens tarnen wir uns im Feuer, weil wir diesem wahrhaftigem Element zu verwechseln ähnlich sehen."
=Shakuras="Verstehe...Nun gut.Wollen wir Heim?"
Scai'Stan nickte freudig.
Einerseits vermissten sie schon das Reich des Lichtes, aber andererseits freuten sie sich schon auf dem Tempel.

Der Magus hob seine Hände und sprach eine Formel.
Rote Energie umwob die beiden und Momente später waren sie fort.
08.12.2002, 17:40 #69
Waldläufer
Beiträge: 792

Tagelang war Gardiff durch die Barriere gestreift und hatte am Fjord nach Brachs verschollenen Kisten gesucht . Aber er war zu dem Schluss gekommen das er so nicht viel finden konnte . Er hatte sich einmal in das kalte Wasser im Fjord getraut und kam als halber Eiszapfen wieder raus. So beschloss Gardiff zum Sumpf zurück zukehren und sich einpaar Decken, ein Seil und noch einiges anderes zuholen was man so zum leben braucht. Gardiff hatte in der Gegend beim Amazonenlager eine windgeschützte Höhle entdeckt und beabsichtigte sich dort für die suche nach den Kisten einzurichten.

Also lief er so schnell wie möglich zum Sumpflager zurück und war schon ohne nennenswerte Probleme bis zum Wald beim Sumpflager gekommen als er ein Knacken hörte was ganz nach Knochen klang. Er wollte keinen großen Umweg machen um ins Lager zu kommen und so legte er sich auf den Bauch und kroch langsam auf die Stelle zu von der die Geräusche kamen. Zuerst sah er gar nichts doch plötzlich sah er Tak der mit einem Skelett kämpfte und das Skelett sah nicht mehr so aus als das es von Tak mit Samthandschuhen behandelt wurde. Gardiff freute sich den Meister mal wieder anzutreffen und setzte sich leise auf einen Baumstumpf und sah seinem Meister zu. Stören wollte er den Meister nicht stören denn er sah dass das Skelett trotz Taks Bearbeitung immer noch gut zuschlug und Tak in Atem hielt. Also hieß es warten und lernen bis Tak fertig war.
08.12.2002, 18:15 #70
Tak
Beiträge: 3.270

Das magische Wesen griff schnell und unnachgiebig an, zielte immer auf die verwundbarsten Stellen. Taks Gegenangriffe waren allerdings nicht weniger gefährlich, einige der Rippen des Skelettes waren durch die gefährlichen Klingen ziemlich mitgenommen. Dennoch lies der Untote nicht locker...
Tak wirbelte seine Waffe durch die Luft und lies sie auf seinen Trainingspartner niederfahren. Das Skelett riss seinen eigenen Speer hoch, krachend trafen die Schäfte aufeinander. Die Kreatur verfügte über wirklich erstaunliche Kraft...
Blitzschnell riss das Skelett seinen Speer nach unten und stach zu, Tak sprang zur Seite und konterte mit einem Schlag von der Seite auf Halshöhe des Skelettes. Dieses allerdings duckte sich und trat mit dem Fuß nach seinem Beschwörer. Es erwischte Tak am linken Schienbein und stieß dieses nach hinten Weg. Der Waldläufer verlohr das Gleichgewicht, doch anstatt unkontrolliert hinzufallen warf er sich nach vorn auf das Skelett, seine Waffe raste auf den Schädel des Untoten zu...
Die Kreatur riss den Kopf zur Seite, doch es war zu spät. Es klang, als wäre ein Tonkrug auf einem Felsen zersprungen, als die Klinge den Schädel in Bruchstücke verwandelte. Praktisch im selben Augenblick traf außerdem Taks Knie auf den Brustkorb des Skelettes, der ebenfalls in einige Knochensplitter zerlegt wurde. Die Magie, die das Skelett zusammenhielt, schwand, und die Überreste des Untoten zerfielen zu Staub...

Tak blieb einige Augenblicke schwer atmend sitzen, bevor er sich langsam aufrichtete und den Übungsspeer, den das Skelett verwendet hatte, einsammelte. Gerade als er zu seiner Höhle zurückgehen wollte, bemerkte er Gardiff, der sich nicht weit entfernt auf einem Baumstumpf niedergelassen hatte und ihn beobachtete. Der Gildenlose änderte den Kurs und steuerte jetzt auf den Novizen zu.
"Hast du ordentlich geübt?" fragte Tak sofort, auf eine Begrüßung verzichtete er. Gardiff nickte.
"Gut, warte kurz..."
Der Waldläufer verschwand in seiner Höhle und verstaute die Speere irgendwo. Wenig später kam er mit einer Flasche Weißwein in der Hand wieder heraus.
"So, Gardiff. Nächste Lektion: Du bist die Waffe, dein Schwert ist nur ein Bonus. Sprich, du musst lernen, deinen Körper im Kampf einzusetzen. Gezielte Tritte und Schläge können einen Gegner überraschen und entscheiden oft über den Ausgang des Kampfes."
Tak stellte die Flasche ins Gras und ging zu einem Baumstamm. Auf eine schnelle 180 - Grad - Körperdrehung folgte ein kräftiger Fußtritt, der einen Menschen in der Magengegend getroffen hätte.
"Auf gehts - wenn du das nicht hinkriegst kannst du dich gleich wegschmeißen." wandte Tak sich wieder an seinen Schüler, bevor er seine Weinflasche aufsammelte. Anschließend setzte sich der Gildenlose auf den Boden und lehnte sich an einen Felsen. Gardiff übte, Tak korrigierte und genoß nebenbei den hervorragenden Weißwein...
08.12.2002, 18:39 #71
Waldläufer
Beiträge: 792

Gardiff stand auf dem Bammstumpf und versuchte die Bewegungen die ihm Tak gerade gezeigt hatte nach zu machen . Es war nicht besonders einfach. Man musste seinen Körper gut unter Kontrolle haben und dank des Trainings hatte Gardiff seinen Körper kennen gelernt. Die ersten Versuche waren zaghaft und unsicher doch gelang es ihm sehr bald sich auf dem Baumstamm zu drehen und dabei vier Tritte in alle vier Himmelsrichtungen aus zu teilen. Die Tritte kamen ungefähr in Bauchhöhe des Gegners und hätte noch höher treten können doch als er einen Tritt in Brusthöhe platzieren wollte verlor er fast das Gleichgewicht und konnte sich noch kurz vor seinem Fall fangen.
09.12.2002, 15:57 #72
Uher
Beiträge: 1.147

Scorpion und Uher passierten die Brücke über den kleinen Fluss in Richtung des Alten Lagers und trotteten parallel zu den großen, hölzernen und mit wachsamen Gardisten besetzenden Palisaden. Bald erreichten sie ein Waldstück, aus dem gerade zwei zerlumpte Buddler kamen. Sie sahen erschöpft aus, wahrscheinlich kamen die beiden gerade vom Erzabbau. Scorpion und Uher drangen jedenfalls tiefer in das Waldstück ein und trafen bald auf eine Moleratherde.
"Guck, da unten.", der Krieger zeigte mit dem Finger auf einen besonders fetten Molerat.
"Treffen kannst du das Vieh inzwischen gut, aber jetzt solltest du lernen, die kritischen Zonen zu treffen. Versuch' den Molerat am Kopf zu treffen.", wies der Hohe Templern seinen Schüler an.
09.12.2002, 16:05 #73
Sir Scorpion
Beiträge: 1.195

Scorpion nahm seinen Bogen von den Schultern, dann zog er einen Pfeil aus seinem, am Gurt befestigten, Köcher. Dann spannte er die Sehne, zuerst richtete er den Pfeil genau auf den Kopf des Vieh, dann aber, wie ihm Uher erklährt hatte ein wenig darüber, da der Pfei ja nicht fadengerade fliegt. Dann liess er los, der Pfeil zischte durch die Luft und verfehlte den Kopf des Molerat um wenige Zentimeter, statdessen traf er in die Schulter des Tieres und es brach zusammen, die anderen waren dadurch aufgescheucht, doch konnten sie die beiden weit entfernten Gestalten nicht ausfindig machen und gingen an ihre Höhle zurück. Uhers kommentar war:......
09.12.2002, 16:10 #74
Uher
Beiträge: 1.147

"Den Kopf hättest du aber treffen können!", war Uhers Kommentar.
Er mäkelte noch ein wenig an der Haltung des Schürfers herum und wollte gerade weiter gehen, als er einen Wolf erspähte. Das Tier musste vom Gequieke der Molerats angelockt worden seien. Der Krieger zog noch einmal tief an seinem Krautstengel und sagte dann:

"Da ist deine zweite Chance. Der Wolf nimmt im Moment noch die Witterung auf, solange bleibt er still stehen. Also Beeilung!"
09.12.2002, 16:15 #75
Sir Scorpion
Beiträge: 1.195

Gut diesmal, wollte er es nicht versauen und ziehlte auf den Kopf des Wolfes, er zielte nicht lange doch präziese, denn der schuss traf den Wolf von der Seite in den Kopf er war sofort tot, gut, ich sehe du lernst schnell war Uhers kommentar und sie machten sich wieder richtung Sumpf auf.
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