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Rund um Khorinis # 3
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12.02.2003, 12:30 #26
Migo
Beiträge: 375

Migo trat aus Khorinis heraus und machte sich auf den Weg zum Pyramidental.Diesmal war der Weg weitaus unbeschwerlicher als das letzte mal,denn er begegnete zumglück keinem Viech.Er ging also den Waldweg entlang,die Treppen hinauf,danach an der Taverne vorbei,über die Brücke und zu guter letzt über den Hügel.Nun stand er wieder vor dem Tal.
12.02.2003, 12:48 #27
Sheron J. Spark
Beiträge: 733

Fliesend, jedoch trotzdem vorsichtig, setzte Sheron seinen Fuß zu Boden und hob in gleicher Sekunde den zweiten um mit ihm au die selbe weiße zu verfahren...
Schnell huschte er so nahezu lautlos durch den düstren Wald und war auf der Suche nach einem Gegner, an dem er sein können unter Beweis stellen konnte...
Und wie ein blitz traf sein blick plötzlich den Körper eines jungen Wolfes...Langsam ging er in die hocke und nahm einen seiner zwei Dolche in die rechte Hand...
Sein Ziel nicht aus den Augen verlierend schlich er sich ohne einen Mukks zu machen und ohne die Umgebung von seinem Ankommen zu unterrichten immer näher an das vermeindliche Opfer heran, bis er plötzlich, keine 2 Schritt von dem Tier entfernt zum Sprung ansetzte und mit einem Surren durch die kalte Winterluft glitt...

Ein Röcheln war aus dem Hals des Wolfes zu vernehmen als sich der eiserne Dolch in die Luftröhre des Gegners bohrte...
Mit einem schwall lief der rote Lebenssaft aus der gewaltig, klaffenden Wunde des tieres und ergoss sich zuerst über die Hand und Rüstung des Sherons und breitete sich dann mit einem Geruch des Todes in einer gewaltigen Lache unter dem nun toten Körper aus...
12.02.2003, 13:08 #28
Shaela
Beiträge: 273

Der kalte Wind hier oben schnitt Shaela wie ein Messer ins Gesicht, wobei sie immer “Aua, aua“ schrie und damit diese schöne Idylle und den Ausblick störte, den auch der Ork, der hinter ihr herrannte genossen hatte. Wild kreischend hetzte die Amazone ihren hechelnden Scavenger vor der grünhäutigen Bestie, die drohend mit ihrer riesigen Axt umherwedelte. Wusch – der erste Schlag – daneben. Klöng – der zweite Schlag – auf einen Stein – Swusch – der dritte Schlag – getroffen. Kalter Stahl bohrte sich in den Körper der Kriegerin, und ließ sie laut aufschreien. Verdammt, verdammt, das hätte ihr nicht passieren dürfen. Blitzschnell fegten Gedankenstürme durch ihren Kopf. Was war zu tun? Anhalten und kämpfen? Nicht anhalten aber trotzdem kämpfen? Oder einfach nur abhauen?
Nachdem sich die Amazone den Ork gemustert hatte – kräftige Statur, lange Dreadlocks, unerbitterlicher Blick, dicke Rüstung- fasste sie kurzerhand den Entschluss, einfach nur abzuhauen.
Shaelas kritischer Blick fiel auf ihren Scavenger, lange würde der nicht mehr mitmachen – der Ork sehr wohl. Blitzschnell hatte die Amazone ihren Meinung eines Kampfes gegenüber geändert und eben so schnell hatte sie auch ihr Schwert gezogen. Mit einem gewagten Sprung hechtete die junge Frau zu einem Ast, schwang sich hoch auf einen stabileren, und musste feststellen, dass der Ork gar nicht hinter ihr, sondern hinter ihrem Scavenger her war. Oh Donnra, was würde der nur mit ihrem armen Riesenvogel machen?
Sich von Ast zu Ast wie Tarzan schwingend verfolgte sie die beiden: Ihr Scavenger hatte anscheinend die Gefährlichkeit der Situation erkannt, und schlug laut krähend haken um haken, sprang von hier nach dort, so dass der Ork mächtig ins Schwitzen kam.
Doch was war das – auf einmal hörte Shaela noch mehr solche Scavengerlaute. Sekunden später kamen sieben der Riesenvögel den Hügel runtergehoppelt. Allesamt stürzten sich auf den vor Verwunderung laut kreischenden Ork, und schon nach ein paar Schnabelbissen ergriff die Grünhaut die Flucht. Puh...
12.02.2003, 13:30 #29
Wardrag
Beiträge: 773

Wardrag hatte den 2. Pfiel fliegen gehört, doch die Sehne wurde kein drittes mal gespannt. Er konnte sowieso nicht viel länger so stehen ohne lärm zu erzeugen, darum beschloß er aktiv zu werden. Mit einigen schnellen Schritten, natürlich gebückt um keine Angriffsfälche zu bieten, huschte er zum nächsten Baum und stierte dabei in die Richtung, aus der ihn nun eigentlich ein finsterer Bandit angirnsen sollte, doch alles was er sah, war ein ungekippter Baum.

Die Panik packte ihn - War der Bandit entkommen, alles umsonst gewesen ? Vorsichtig schlich er auf den Bausmtamm zu, wohl wissend, das er die perfekte Zielscheibe für jeden Angriff bieten würde - Nichtmal seine Milizrüstung an, sein Körper war völlig ungeschützt. Als er den Baum erreicht hatte traute er seinen Augen nicht...

Friedlich schlief dort, zusammengekauert und in einen schwarzen Mantel gehüllt, der Bandit, den Bogen noch in der Hand. Das bloße starren in die Nacht und das überaus kräftezehrende spannen des Bogen hatte ihn wohl in die Knie gezwungen.

Mit freudiger Erwartung zog er seinen Dolch und stabil aussehende Fesseln. Nicht im Traum hätte er daran gedacht, ausgerechnet jetzt einen Banditen zu fangen, ganz ohne Rüstung. Das würde sicher eine Menge Gold bringen, ganz zu schweigen von der genugtuung etwas gutes getan zu haben... Wardrag lächelte bei diesem gedanken spöttisch.

Doch dieses Grinsen wandelte sich in blankes entsetzen als er die Mütze aus dem gesicht zog - Es war eine Frau ! Noch schlimmer, er hatte sie sogar schon mal gesehen. Schnell waren die fesseln um die Handgelenke geschnürrt und Wardrag grübelte was er mit ihr nun anstellen sollte - War ihm die dreiste Diebin, di eseinen fruend Scatty bestohlen hatte, nun doch ins Netz gegangen. Wardrag taste gerade nach Dingen wie etwa Messern oder Dolchen als er sich entschloß, seinen Fang Scatty zu präsentieren...
12.02.2003, 13:42 #30
Waldläufer
Beiträge: 792

Langsam kamen die müden Glieder von Angroth und Gardiff wieder in Schwung. „Ich sag dir, ich wird mich davor hüten in nächster Zeit wieder so lange in einer Taverne aus zuharren.“ Grinste der junge Jäger seinen Freund Angroth an als sie Onars Hof hinter sich ließen. Fröhlich tollte der Wolfswelpe des Novizen um die beiden Wanderer, die Sonne schien und dieser Tag war wie gemacht um sich durch die Natur zu bewegen. Die beiden Freunde hielten sich abseits der Fade und wanderten gen Westen. Die Luft war recht kühl und eine doch schon sehr dünn gewordene Schneedecke bedeckte das Land um sie herum. Gegen Nachmittag kamen die drei Gefährten an ein kleines Bächen wo sie sich zu einer Kleinen Rast nieder ließen. Cara hatte den ganzen Weg irgend welchen Schneebällen hinterher gehechtet welche die beiden jungen Männer geworfen hatten. Nun war sie sichtlich erschöpft und fing an gierig das kalte Wasser zu schlabbern. Gardiff setzte sich auf einen um gekippten Baumstamm und sah dem Wölfchen beim saufen zu. Dabei betrachtete er auch aufmerksam die Umgebung . „Nettes Plätzchen hier .. oder was meinst du?“ fragte er den Novizen.
12.02.2003, 14:06 #31
Saria
Beiträge: 484

Von einem seltsamen Schmerz in ihrer Hand geweckt, schlug Saria die Augen auf.
Und stellte prompt fest, dass ihr jemand die Hände fest auf den Rücken geschnürt hatte.
Durch ihre plötzliche Hilflosigkeit wütend, schrie sie ihren Zorn in die Stille des Waldes hinaus. Das konnte doch nicht wahr sein!
Zwei Mal in so kurzer Zeit hatte sie sich von irgendeinem hinterhältigen Kerl einfangen lassen. Vor Zorn glühend wälzte sich die Amazone auf den Rücken. Wenigstens waren ihre Beine noch frei, mit etwas Glück könnte sie es schaffen, aufzustehen.
Ihre Wut schlug in blanken Hass um, als sie den Mann erkannte, der zufrieden grinsend über ihr stand.
"Was fällt dir ein mich hier während dem Schlafen zu überfallen?! Ich habe kein Geld, du verfluchter Ban - Moment, ich kenne dich doch! Du gehörst doch zu der Miliz! Warte nur, bis Lord Andre davon erfährt, dass du freie Jägerinnen überfällst! Dafür wirst du hängen!"
Vielleicht sollte sie wieder um Hilfe rufen. Doch dafür brauchte sie etwas mehr Zeit. Doch die konnte sie bekommen. Ohne Vorwarnung riss Saria ihr Knie nach oben - direkt in die Weichteile des Soldats.
Als die zum Wegelagerer mutierte Stadtwache japsend zu Boden ging, schrie Saria so laut sie konnte nach Hilfe. Hoffentlich würde es dieses Mal etwas nutzen....
12.02.2003, 14:07 #32
Angroth
Beiträge: 2.494

Angroth schaute sich um, die Sonne zauberte wundervolle Schattenspiele auf den Schneebehauchten Boden, die kahlen Zweige verliehen ihren Schatten die Form dürrer kleiner Fingerchen. Das Waldgebiet war ruhig und friedlich, nichts störte den stillen Weg der Tiere, die ihre Futterquellen aufsuchten und sich gegen den langsamen Winter wappneten. Aus Caras Maul kamen kleine Dunstwolken, ihr heißer Atem schmolz die Eiszapfen dahin, die vergeblich in der wärmer werdenden Luft um Existenz kämpften. Dicke, klare Wasserperlen tropften in den dahinfließenden Bach, Ausgelassenheit machte sich in den Herzen der wandernden breit. Einsame Wolken flogen über den blauen Himmel, Wind trieb sie mit beachtlicher Geschwindigkeit fort. Der Novize hatte sich nicht niedergesetzt und stand in dieser malerischen Kulisse, genoß die reine Luft der Winterkälte. In träume gefangen schlossen sich für kurze Zeit seine Augen, die Lider flimmerten und öffneten sich wieder, begleitet von einem glücklichen Keuchen aus dem Munde des Mannes.

Er drehte sich herum, beäugte seine Umgebung, nahm jedes Detail in sich auf. Ein so schöner Ort war nach dem Orkkrieg selten geworden. In einiger Entfernung sah sein lange ungeübtes Auge einen grauen, kalten Steinblock. Ohne ein Wort zu verlieren entfernte er sich von Cara und Gardiff, ging vorsichtig auf den Stein zu, als ob er gefährlich sei. Seine Beine glitten durch Farne, die raschelnd aus ihrem schlaf geruckt wurden. Büsche verschlechterten die Sicht auf das Ding, was Angroth untersuchen wollte. Mit einer Hand wischte er sich einen Zweig aus dem Gesicht, mit der anderen verhinderte er, das ein Ast in sein Gesicht klatschen würde. Mit einer gebeugten Haltung trat er umsichtig aus der dichten Vegetation hervor und sah - einen Schrein Innos´! Ein spöttischer Blick entlockte sich der Miene des gebürtigen Sumpfbruders, doch schnell überfing ihn eine Reue im Angesicht der Statue, die in den grauen Stein gemeißelt war. Er hatte gehört das viele dieser Schreine existieren sollten, geglaubt hatte er es nicht. Jedoch der Anblick eines dieser Schreine und die Gewissheit, dass die Paladine Innos´ ihnen in der Schalcht um das Sumpflager beigestanden hatten, erfüllte ihn mit Schwermut und Bedauern.

Plötzlich schämte er sich dafür, in dem heiligen Kloster einer anderen Gottheit gepredigt zu haben, er hatte ihre Ansicht der Welt nicht akzeptiert! Nicht länger konnte er dem Ebenbild des Feuergottes in die steinernen Augen schauen, demütig schlug er sie nieder. Eine weitere Erinnerung schoß ihm durch den Kopf, die Begegnung mit den zwei Milizangehörigen in der Taverne von Khorinis. Auch dort hatte er versucht, einen Streit vom Zaun zu brechen - zu unrecht! In seinem Glauben und der Reue kniete er hernieder vor dem Bilde Innos, faltete die Hände und schloß gläubig die Augen. Zum ersten Mal seit er in die Barriere gefallen war, betete er wieder zu seinem einstigen Gott, und er betete um Vergebung und feierliche Aufnahme der Gefallenen der Hilfsstreitmacht der Paladine, sie hatten sicher ehrenvoll gekämpft. Während er betete, liefen ihm heiße Tränen über die Wangen, fast so wie einst, als Innos über der Erde geweint haben soll.....
12.02.2003, 14:18 #33
Wardrag
Beiträge: 773

Ein bösartiger Schmerz breitete sich in Wardrag aus während er nach Luft japsend zur Seite fiel. Die verfluchte Hexe schrie, wohlmöglich schrie sie sich und ihn mit in den Tod. Wenn Wegelagerer sie hören würden, und von dennen hab es hier seid dem Fall der Barriere viele, würde das einem Todesurteil gleichkommen. Abgesehen davon das Wardrag im Moment Porbleme damit hatte zu atmen war er gerade mal mit einem Dolch bewaffnet, und dieses liebreitzende Biest neben ihm wird mit gefesselten Armen auch nicht lange überleben. Wardrag hatte seinen Körper mittlerweile wieder unter Kontrolle und baute sich langsam wieder auf.

In seinen Ohren schallten immernoch die kreischenden Schreie dieses Biestes. Er hatte schwer damit zu kämpfen sie nicht auchnoch an den Beinen zu fesseln und hier liegen zu lassen.

Als Saria merkte das Wardrag auf dem besten Wege war sich aufzurichten begann sie wieder lautstark um Hilfe zu rufen.

Wardrag fasste an seinen Gürtel und stopfte der Hexe seinen Geldbeutel in den Mund. Welch Ironie, vor kurzem hatte man ihn noch von vonem Geld trennen wollen, nun schmiß er es einem Weibe in den Rachen.

Jetzt, wo Sarias Mund endlich gut gefüllt war, breitete sich im Wald wieder die gewohnte Stille aus.

"Wenn ihr euren Mund von alleine haltet werde ich euch gerne wieder von meinem Geld befreien." grinste er sie an.

Vorsichtshalber ließ er seinen Blick nochmal durch die Umgebung schweifen, um sicherzugehen, das der Schreihals neben ihm am Ende nicht doch jemandne angelockt hatte...
12.02.2003, 14:23 #34
Trulek
Beiträge: 1.337

Eine Zeit beobachtete Trulek die Scavenger. Uher lehnte in der Nähe an einem Baum und würde eingreifen, wenn Trulek nicht alle von den Biestern erwischen würde. Aber Trulek hatte gut gelernt und erinnerte sich an die Lektionen, die Uher ihm beigebracht hatte. Während Trulek über sein Vorgehen nachdachte, grasten die Scavenger nichtsahnend auf der Wiese. Leise nahm Trulek seinen Bogen vom Rücken und ging etwas näher zu den Scavengern hin. Nun konte man schon das picken der Schnäbel im Gras hören und leise nahm Trulek einen Pfeil und legte an. Breitbeinig und mit gestreckten Armen stand er nun da. Der Augenblick war gekommen und Trulek ließ die Sehne los die mit einem zirpen an dem Leder entlangschliff, dass Trulek am Arm befestigt hatte. Der Pfeil flog währenddessen auf den ersten Scavenger zu. Es sah gut für Trulek aus und er legte einen neuen Pfeil auf. Der andere Pfeil hatte sich tief in den Oberkörper des Scavengers gebohrt. Erst strauchelte dieser aber dann kam er langsam auf Trulek zu worauf dieser dem Scavenger mit dem nächsten Pfeil den Garaus machte. Die anderen Scavenger hatten aufgehört zu picken und lauschten. Trulek nutzte die Gelegenheit und feuerte noch einen Pfeil ab. Dieser traf leieder nicht das Ziel das er sollte sondern den Scavenger dahinter. Dieser aber fiel sofort mit einem Pfeil im Hals zu Boden. Zwar mehr oder weniger ein Glückstreffer aber immherhin. Während Trulek sich darüber freute wurden auch die anderen beiden Scavenger aufmerksam. Beide drehten sich langsam in Truleks Richtung und fingen an wild zu kreischen. Der Novize machte ein paar Schritte zurück und die Scavenger fingen auch an sich zu langsam in seine Richtung zu bewegen. Einen Pfeil wurde Trulek noch los aber danch stolperte er rückwärts über eine Wurzel. Der übriggebliebene Scavenger war außer sich und stürtzte sich auf Trulek. Entweder er würde irgendwie wieder hochkommen oder Uher musste ihm zu Hilfe kommen.
12.02.2003, 14:39 #35
Saria
Beiträge: 484

Den Milizsoldaten mit wüsten Verwünschungen überschüttend, versuchte Saria verzweifelt den Beutel aus ihrem Mund zu bekommen und gleichzeitig ihre Hände zu befreien.
Dieses Schwein würde sich wünschen, niemals geboren worden zu sein.
Zumindest, sobald sie sich von diesen verfluchten Fesseln befreit hatte.
Leider war der Soldat ziemlich gründlich vorgegangen, sie hätte genauso gut versuchen können, einen Baum mit bloßen Händen auszureißen. Die Stricke rührten sich nicht einen Millimeter.
In hilfloser Wut trat sie abermals nach dem Milizionär, erwischte ihn allerdings nur am Schienbein als er sich mit einem Satz in Sicherheit bringen wollte.
Sarias Gedanken überschlugen sich während sie so schnell es ihre missliche Situation zuließ vor dem Soldaten davonkroch. Was hatte er wohl vor, wenn es ihr nicht gelang, sich zu befreien?
Würde er sie in den Kerker werfen lassen?
Oder gleich den Fischen zum Fraß vorwerfen?
Die Diebin entschloss sich, es besser nicht herauszufinden und verdoppelte ihre Befreiungsversuche.
12.02.2003, 14:42 #36
Uher
Beiträge: 1.147

Entspannt lehnte der Glaubenshüter an einer alten Eiche, von deren Wurzeln eine aus dem Boden herausgewachsene den Novizen zu Fall gebracht hatte. Von diesem Ereignis unberührt, steckte Uher seinen letzten Stengel Sumpfkraut nun zwischen seinen Lippen. Es war sein allerletzter, alle anderen waren geraucht und bildeten eine Spur von der Taverne bis zur Unterkunft der Templer. Ein Zundholz steckte Uher an dem Stamm an und hielt sogleich seine Hand schützend vor das Holz. Mit der lodernden Flamme, die im windgeschützten Wald nicht allzu sehr Gefahr lief, zu erlöschen, steckte der Bogenlehrmeister das gerollte und gepresste Sumpfkraut an.

Dann blickte er auf Trulek, der sich versuchte von der Wurzel zu befreien. Es gelang dem Novizen nicht wirklich und er sah recht hilflos aus, so wie er da in Richtung der Scavengerhorde blickte. Uher stieß sich vom Baumstamm ab und stapfte zum Sumpfler herüber. Er zog Trulek aus der "Falle" heraus und zog seinen Zweihänder. Die ersten beiden Scavenger wurden Opfer einer 360 Grad Drehung von Uhers Zweihänder. Ihre Köpfe rollten noch ein bisschen weiter, was den Glaubenshüter - unter Einfluss des Sumpfkrauts - ungemein belustigte.

Auch die restlichen Scavenger starben durch Uhers Klinge und Truleks Bogen. Als der Krieger seinen Stengel Sumpfkraut aufgeraucht hatte, ihn mit ein bisschen Wehmut fallen ließ und schließlich die letzte Glut mit dem Stiefel austrat, machten sich Trulek und Uher auf die Suche nach weiteren Zielen.
12.02.2003, 14:50 #37
Linky
Beiträge: 3.168

Noch mit geschlossenen Augen erwachte Linky. Dann ganz allmählich schoben sich die schweren Lider beider Augen nach oben. Doch gerade als sie zu 80 % geöffnet waren, schlossen sie sich wieder blitzschnell. Der Grund war das grelle Sonnenlicht. Doch beim zweiten Versuch ließ sich der Händler davon nicht mehr beirren. So blitzschnell, wie sie eben geschlossen wurden, öffneten sie sich jetzt. Aber nur zu 30 %, bis seine Augen sich an das stechende Licht gewöhnt hatten. Als hätte Linky es schon gewusst, überraschte es ihn nicht sehr. Mitten auf seinem sauberen schwarzen Mantel hatte eine Ratte eine sehr lange, stinkende Wurst hinterlassen. Und dem entsprechend roch sie auch. Rasch erhob sich der Händler und schüttelte den klebrigen, geschlängelt abgelegten Kot ab. Erst dabei bemerkte er, wie riesig diese Ausscheidung gewesen war. Das konnte doch nicht mit rechten Dingen zugehen. Ein Fiepsen einer Riesenratte machte ihm das Gegenteil klar. "Du hast also auf meinen Mantel geschissen?", raunte Linky die Ratte an. Wild antwortete diese auf rättisch, jedoch in einem solch schlimmen Dialekt, dass jeder Sprachwissenschaftler Probleme damit gehabt hätte. "Na dann mach ich jetzt mal aus dir Scheiße!!", schrie der Söldner und stach mit seinem Schwert inmitten das Tier. Ein wenig Blut geronn noch an der Einstichsstelle heraus, dann war die nicht allzu große Tat vollbracht. Während der Söldner in den Eingeweiden der Ratte nach essbarem Fleisch suchte, durchzuckte ihn ein genialer Einfall. Er stand auf und beschmierte seinen Mantel und besonders seine Arme mit etwas Rattenblut. Dann steckte er das gewonnene Fleisch in eine Tasche und verließ seinen Schlafplatz.
Als er nur noch wenige Meter vom dem Eingangstor zu Khorinis entfernt war, begann er plötzlich zu rennen. Zumindest so lange, bis er von den Pflichtbewussten Wachen angehalten wurde: "Was willst du denn in Khorinis, du Penner?" Linky brachte unter einem gut geschauspielerten Keuchen heraus: "Banditen!!! Banditen haben mich überfallen! Sie haben meinen ganzen Handelskarren mitgenommen. Nur mein Gold habe ich noch." Nach diesen Worten hielt sich Linky geschickt an den mit blutverschmierten Arm und tat so, als hätten ihn dort spitze Pfeile getroffen. "Und woher wissen wir, dass du kein elender Dieb bist?", hakten die Wachen weiter nach. "Weil ein elender Dieb alles andere machen würde, als hier durch das Haupttor zu gehen.", konterte Linky geschickt und marschierte durch das Tor. Die Wachen schauten sich fragend an, konnten dem aber nichts widersetzen und ließen ihn passieren.
12.02.2003, 14:51 #38
Waldläufer
Beiträge: 792

Gardiff stutzte und erwachte aus dem Zauber der Lichtung. „Wo ist Angroth schon wieder hin ?“ grummelte der Gildenlose vor sich hin kurz spähte er um sich und erhob sich von dem Baumstumpf. Cara durch das Aufstehen des Jägers nun auch aufmerksam geworden. Kam von dem Bach zu Gardiff getrabt. „Na wo ist dein großer Freund schon wieder hin ?“ fragte Gardiff eher abwesend den Kopf der Wölfchens tätschelnd. Cara stellte die Ohren auf und huschte durch die Beine des Barden ins Gebüsch. Ohne lange zu überlegen folgte Gardiff dem Tier und schon konnte er seinen Freund sehen. Der Novize kniete vor einen Steinblock und schien zu betten. Cara stand etwas abseits und soff schon wieder aus dem Bach. Der jung Gildenlose trat zu seinem Freund und musterte den Stein. In ihn hinein gemeißelt war eine Statue. Angroth bettete noch immer und die Tränen auf deinen Wangen ließen vermuten das es ein sehr inniges Gebet war. Gardiff lies sich etwas abseites seines betenden Freundes nieder und betrachtete die Umgebung. Langsam gefiel sie ihm immer besser. Eigentlich er ideale Ort um sich nieder zu lassen. Bäume waren genug da, wasser auch und Tiere wohl auch zumindest wenn man den Spuren trauen konnte die man am Ufer des Bächen sehen konnte.
12.02.2003, 15:04 #39
Wardrag
Beiträge: 773

Es sahr schon ein wenig Bemitleidenswert aus wie die Diebin sich auf dem Boden krümmte und verzweifelt mit den Fesseln kämpfte. Vielleicht würde sie mit sich reden lassen wenn sie sich ausgetobt hatte ? Das konnte ja nicht lange dauern, schließlich wandt sie sich auf dem Boden als ginge es um ihr Leben.

Vielleicht dachte sie tatsächlich, es ging um ihr Leben ? - In diesem Moment trat das Mädchen ein weiteres mal nach ihm, diesmal erwischte sich jedoch nurnoch das Schienbein. Langsam verlor Wardrag die Geduld. Er marschierte, naja, eher humpelte er auf sie zu, packte sie am Arm udn drehte sie auf den Bauch. Sie wehrte sich zwar nach wie vor, doch hatte sich gegen Wardrag keine Chance, jedenfalls nicht am Boden liegend und mit gefesselten Armen. Er drückte mit der Hand auf ihren Rücken damit sie keine Chance hatte sich wieder zu drehen und nach ihm zu treten.

"Soll ich eure Beine auchnoch schnüren, euch danach vielleicht wie einen reudigen Hund an einen Baum anbinden ?!"
Diese Vorstellung schien Saria nicht sonderlich zu gefallen, so daß sie in ihren Bemühungen sich zu befreien einhielt und Wardrag zuhörte - Vielleicht verließen sie auch einfach nur langsam die Kräfte, sie konnte ja nichts sagen. Wardrag griff nach seinem Geldbeutel und zog ihn wieder aus ihrem Mund. Das war wohl das erste mal, das sie froh war, Gold loszuwerden, denn neben der möglichket zu sprechen hatte der Beutel ihr auch die Möglichkeit durch den Mund zu atmen genommen. Während die Diebin nach Luft japste erklärte ihr Wardrag was er vor hatte.

"ihr werdet mit mir in den Sumpf gehen, zu Scatty, dem Templer. Wisst ihr noch ? Ihr habt ihn um einen Beutel Gold gebracht, und einige Zeichnungen." Saria schien sich tatsächlich zu erinnern.
"Wir werden dann gemeinsam überlegen was mit euch zu geschehen hat..." versicherte er grinsend.

"Und denkt nichtmal daran zu schreien, ich bin mit den Händen ebenso schnell wie ihr !"
12.02.2003, 15:14 #40
Saria
Beiträge: 484

Unbarmherzig wurde Saria von dem Milizionär auf den Bodne gepresst, der eiserne Griff machte es ihr unmöglich, sich noch groß zu rühren.
Wenigstens entschloss sich der Kerl nach einiger Zeit dazu, ihr den Knebel aus dem Mund zu nehmen. Sarai nutzte die Gelegenheit um nach Luft zu ringen und dann weiterzuschimpfen.
"Nimm sofort deine dreckigen Pfoten von mir! Lord Andre wird sicherlich nicht erfreut sein, dass sich einer seiner Soldaten als gemeiner Wegelagerer entpuppt hat! Ich kenne keinen Scatty und erst recht nicht irgendwelche Templer! Ich bin nur eine einfache Jägerin! Und jetzt bind mich endlich los, bevor ich deine Kronjuwelen in den Aussichtsturm schicke!"
12.02.2003, 15:15 #41
Shaela
Beiträge: 273

Huch! Seit wann gab’s denn diese komischen Götzenstatuen im Minental? Und wieso war hier alles so grün? Shaela ging näher an die Steinfigur ran und las: “Preiset Innos, denn er ist wahrhaftige Gott!“ So eine Unverschämtheit! Jetzt bauten diese Innosler auch überall noch Götzenstatuen hin, um zu versuchen, zu retten, was noch von der Glaubwürdigkeit Innos’ übrig geblieben war, obwohl doch jedes Kind wusste, dass Donnra die einzigst wahre Göttin war.
Schnell hatte sich die hohe Amazone dazu entschlossen, den Schrein etwas zu „verschönern“.
Mit einem diabolischen Grinsen ritzte die Kriegerin Sprüche wie, z.B.
“DONNRA 4 EVER! oder PREISET DONNRA! in den „heiligen“ Steinklotz ein, schnappte sich die Oprfergaben, und entfernte den Innosspruch. Genau in dem Moment vernahm sie von hinten eine grimmige Stimme: Dürfte ich erfahren, was du da tust, Amazone?. Hastig drehte sich die Rittmeisterin um, und erkannte einen nicht gerade erfreuten, weiß-rot gekleideten Mann hinter sich. Oh verdammt, das war so ein Typ aus der Stadt, von denen hatte sie gehört, Milzen oder so hießen die... und ihr oberster Gott war Innos...
“Ääähmm.. ja klar kann ich dir das erklären... stammelte Shaela, “komm mal näher, ich zeig dir, was ich da für tolle Sprüche für unsren Gott Innos eingeritzt hab.“
Blinzelnd ging die Milz ganz nah an den Schrein ran. anscheinend hatte er Sehschwierigkeiten. Dies machte sich die hohe Amazone zu Nutzen, in dem sie den Kopf des Innosler’s packte, und ihn gegen den Stein wummerte. Der war K.O. ...
12.02.2003, 15:18 #42
Angroth
Beiträge: 2.494

In den schmelzenden Schnee gekniet bemerkte Angroth seinen Freund gar nicht, der sich nun neben im befand und weiter die Umgebung betrachtete. Das einzige was der Gildenlose wohl hören konnte waren wahrscheinlich die gemurmelten Gebetsfetzen, die etwas lauter dahergeredet waren. Es dauerte seine Zeit bis er sich aus seinem Gebet erhob und wieder in die reale Welt eintauchte. Das erste was er sah war die Sonne. Er hatte die Augen nicht geöffnet, hatte sie geschlossen gehalten und war aufgestanden, bis er die warmen Strahlen in seinem Gesicht fühlen konnte. Erst dann öffnete er sie, und sah die gleißend hell strahlende Sonne in ihrer vollen Pracht. Eine Schöpfung Innos´. Zum Abschluss seines Gebets sprach er laut und deutich, klar erhob er seine Stimme.

...ich werde da sein! Ich werde die Ehre der Götter wahren. Und nie wieder werde ich einen Anhänger der anderen Gottheiten in seiner Ehre angreifen, bei meinem Blute!

Noch ehe die Worte verklungen waren zog er seinen Dolch aus dem Gürtel. Der Novize schwang ihn etwas bedrohlich wirkend vor sich her, ließ die Klinge dabei kreisen. Angstgeweitete Augen mussten zunächst erschreckt mit ansehen wie der Dolch aus ihrem Sichtfeld hinter Angroth´s Körper verschwand. Doch er hielt sich nur den Arm richtig hin und schnitt über seinen Innenarm, er konnte zusehen wie das Blut aus der geschnittenen Haut quoll und sich in Rinnsalen seinen Weg am Arm entlang bahnte. Der Dolch verschwand wieder in dem Gürtel. Er hielt seinen Arm nach unten geneigt und sah zu, wie das Blut seine Finger herabrann, in eine bereitliegende Schale am Fuße der Statue. Dunkelrote Tropfen sammelten sich dort, wurden zu einer kleinen Lache. Der Novize riß eine lange Schlinge einer Pflanze aus der Erde und wickelte sie sich um den Arm, langsam wurde der Blutfluss langsamer und versiegte. Er verbeugte sich ein letztes Mal ehrfürchtig und wandte sich dann an Gardiff.

Nun, hast du schon etwas gefunden?
12.02.2003, 15:25 #43
Trulek
Beiträge: 1.337

Mann das war knapp. Beinah hätte mich doch glatt dieser Scavenger aufgepickt. Naja dank dir wird er jetzt wohl niemanden mehr angreifen können. Mir geht es eeigentlich ganz gut also können wir nach weiteren Zielen Ausschau halten. Achja Danke!

Trulek ging noch schnell zu den gefallenen Scavengern und entnahm ihnen das köstliche Fliesch. Dann verließen er und sein Lehrmeister die freie Fläche und kamen in einen kleinen Wald. Es war unvorteilhaft im Wald Bogen Schiessen zu lernen, wegen dem ganzen Gestrüpp. Deswegen verließen sie den Wald seitlich auch so schnell wieder wie sie ihn betreten hatten. Nun kamen sie auf eine freie Fläche, wohl in der Nähe von Onars Hof. Die ersten Ziele die sie entdeckten waren mutierte Käfer, worauf Trulek erstmal erstmal nichts mehr sagte. Uher klärte ihn dann auf dass das Feldräuber seien und dass sie hier auf den Feldern wohnten. Diese Biester hatte Trulek seitdem er hier war noch nie zu Gesicht bekommen. Auf dem Rücken hatten sie einen harten Chitin-Panzer aber am Bauch konnte man ihre Schwachstelle erkennen. Weiches Fleisch was leicht mit einem Pfeil zu durchbohren war. Insgesamt waren es vier Feldräuber von der Zahl.

Zuversichtlich begab sich Trulek in Position und Uher stellte sich etwas seitab um im Notfall einzugreifen. Der Novize legte einen Pfeil auf und ließ ihn auf den ersten Feldräuber lossausen. Der Pfeil krachte gegen den harten Chitin-Panzer und fiel zu Boden. Zu Truleks Glück hatte der Feldräuber den Pfeil nicht einmal bemerkt und so konnte Trulek unbemerkt einen zweiten Pfeil abfeuern. Dieser traf genau dort wo Trulek es erwartet hatte. Er bohrte sich tief in das weiche Fleisch des Monsters worauf dieses zu Boden sackte. Langsam wurden auch die anderen drei aufmerksam und drehten sich zu Trulek. Sie bäumten sich auf und fauchten aber noch sah es nicht so aus als ob sie angreifen wollten. Aber in der Haltung waren sie eine leichte Beute für Trulek, mit erhobenem Oberkörper. Schnell ließ der Novize zwei weitere Pfeile über loszischen. Beide trafen den vordersten Feldräuber worauf auch dieser zu Boden fiel. Die restlichen zwei schickten sich nun an anzugreifen. Einen Pfeil wurde Trulek noch los bevor einer auf ihn zustürmte. Der andere lag auf dem Rücken und würde gleich tot sein. Der Pfeil hatte genau sein Herz durchbohrt. Trulek schaute hinter sich während der Feldräuber in schnellem Tempo auf ihn zukam. Nein er wollte nicht wieder stolpern. Ein paar Schritte machte Trulek noch schnell nch hinten und konzentrierte sich dann wieder auf sein Ziel. Der Feldräuber war ein schweres Ziel für den Novizen geworden wo er sich nun bewegte. Kurz beobachtete Trulek den Feldräuber und fand seine Bahn heraus. Der übermäßige Käfer kam in gleichmäßigen Tempo und gerade auf Trulek zu. Dieser wollte noch Berechnungen anstellen aber da die Zeit nicht reichen würde überließ er es dem Bogen. Er wandte sich an Uher, der nun zu ihm gekommen war.


Glatter Durchschlag ! Ein Glückstreffer. Diese Biester sind eigendlich einfach zu besiegen wenn man weiß wo man sie treffen muss. Was sollen wir jetzt machen ?
12.02.2003, 15:28 #44
Shaela
Beiträge: 273

Nun ging’s ans Umschauen. War sie hier etwa in der neuen Welt? Anscheinend. Naja, sah ja ganz nett aus. Aber wo wollte sie denn hier hin? Ah ja, da gab’s ja gleich ein Haus, da könte sie ja mal nachfragen.
12.02.2003, 15:28 #45
Wardrag
Beiträge: 773

Wardrag belächelte das wehrhafte Mädchen. Es war schon süß anzusehen, wie sie es einfach nicht aufgab.

"Ich kenne ein paar Leute, die würden euch gerne als Diebin wiedererkennen, natürlich gegen ein eintsprechndes Endgelt... Mal ganz abgesehen von dem Worte eines Milizen, der mit eingenen AUgen sah, wie ihr einen am Boden liegendne beraubt habt - Was davor war kann ich mir sehr gut denken, und Lord Andrè ebenfalls. Auch Scatty wird beschwören können euch zu kennen, also lasst diesen Quatsch endlich..."

Wardrag war sich sicher dies würde die Diebin endgültig entmutigen.

"Und wo wir schonmal dabei sind, wer seid ihr wirklch ? Und verschohnt mich mit euren Unwarheiten über nicht exestierende, harmlose Jägerinnen."
Wardrag deutete an ihren Kopf in den Dreck zu drücken...
12.02.2003, 15:34 #46
Uher
Beiträge: 1.147

"Hmm, du hast mir gezeigt, dass du wirklich deine Fähigkeiten verbessert hast. In wenigen Tagen werde ich dich einer Prüfung unterziehen, die als Abschluss deiner Ausbildung gilt.", musste der Bogenlehrmeister zugeben, was den Novizen sichtlich erfreute.

Trulek und Uher verließen die Kadaver der Feldräuber und stapften auf den kleinen Wegen durch den Wald zurück in das neue Sumpflager im Pyramidental. Der Schläfer waren ihnen gnädig und sie erreichten es vor der hereinbrechenden Dunkelheit.
12.02.2003, 15:39 #47
Waldläufer
Beiträge: 792

„Kommt darauf an auf was du anspielst.“ Meinte Gardiff immer noch sitzend. „Die Lichtung hier am Bach ist eine wunderschöne Stelle. Die Bäume sehen faszinierend aus, das Licht scheint durch die Zweige und wird vom Schnee reflektiert. Alles in allem ein schöner Anblick. Unten am Bach hab ich einpaar Spuren gesehen ...Molerat oder so würde ich mal schätzen. Ich hab sie mir nicht weiter an gesehen.“ Gardiffs Blicke wanderten über das Gesicht des Novizen und dann zum abgebundenen Arm. Tränen und Blut. Wer weis was nun schon wieder in Angroth vor ging, aber Gardiff verkniff sich irgend einen Kommentar und wollte auch nicht fragen.
„Ich finde den Platz hier phantastisch. Er liegt zwischen der Bruderschaft, Onars Hof und Khorinis. Tiere scheint es hier genug zu geben... kurz gesagt ein idealer Ort zum wohnen.“ spann der Gildenlose vor sich hin.
12.02.2003, 15:45 #48
Saria
Beiträge: 484

Empört schrie Saria auf.
"Du wagst es, mich eine Diebin zu schimpfen?!"
Abermals versuchte die Amazone, nach dem Milizionär zu treten, aber sein Griff war fest wie der eines Schraubstocks.
"Du bist es doch, der mich überfallen hat! Ich habe niemanden bestohlen, das schwöre ich bei Innos!"
Die Diebin versuchte sich aus dem Griff herauszuwinden, blieb aber schließlcih erschöpft liegen und schlug die Hacken nach oben, um den Soldaten irgendwie von sich herunterzubekommen.
"Ich habe doch selbst versucht, einen Räuber zu fangen, der in der Nähe der Taverne einen Mann überfallen hat! Nur wegen dir ist er jetzt wahrscheinlich über alle Berge!"
12.02.2003, 15:47 #49
Sir Scorpion
Beiträge: 1.195

Er war nur ein dunkler Schatten auf dem Waldboden, der vieleicht ein rascheln verursachte, das genausogut von einer Maus stammen könnte. Er genoss es Leute die des Weges kahmen zu begutachten. Mit gezogenem Bogen schlich Scorpion weiter. Es wäre schwierig gewesen ihn zu überaschen, denn seine Vorsicht war nun viel grösser seid dem vergangenen abend. Als er ein wenig abseits der Stelle war, an der gestern der Kampf mit dem Gör statgefunden hatte, sah er einen abdruck, den sogar einer erkannte, der nicht spurenlesen konnte. ein Mann war hier hingefallen. "Wahrscheinlich ein weiters Opfer von diesem miesen Stück" dachte sich Scorpion und schlich weiter, als ihm ein Pfeil in einem Baum auffiel. Sie war hier, es war ihm schon gestern aufgefallen, dass sie keine gute Schützin war, ausgebildet, aber keine Meisterin. Plötzlich vernahm er einen Schrei, der dem Schrei von diesem Gör recht ähnlich klang.
12.02.2003, 15:53 #50
Wardrag
Beiträge: 773

"Natürlich..." drückte Wardrag seine Unzufridenheit mit dieser Antwort aus. Vergleichsweise liebevoll, im Gegensatz zu dem Umgang den er vorher gepflegt hatte, zog er die Diebin zurück zu dem umgekipptem Baum.

"Wenn ihr mir endlich erzählt was ich wissen will bin ich nicht mehr gezwungen euch so zu behandeln. Ihr wollt doch sicher wiede aurecht stehen, und nicht vor mir im Dreck rumkrichen... ?"

Diese Worte stachelten die Diebin sichtlich an. Sehr temepramentvoll, das musste man ihr lassen.

"Seht ihr, und ich will euch auch nicht da unten liegen haben. Und solltet ihr nocheinmal probieren zu fliehen werde ich euch an die Leine nehmen, wie ein dummes Tier."

Wardrag fragte sich ernsthaft warum das Mädchen sich selbst sowas antat.

"Aber wenn ihr lieber bei euren Worten bleiben wollt..." grinste er sie an.
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