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Rund um Khorinis # 2
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22.01.2003, 18:00 #76
<Diego>
Beiträge: 2.240

Als Diego jr aus dem Osttor trat ,um sich eine Riesenratte zu fangen,blickte er auf den dichten Wald und fragte sich was ihn wohl hier für Monster auflauern werden.Nun denn sagte er sich und ging in den Wald.
22.01.2003, 18:42 #77
Scipio Cicero
Beiträge: 1.638

Das Schwert in der Hand, den Bogen auf dem Rücken, den Dolch im Gürtel, die schwere Axt und die Rüstung in Hannibals Hütte. Nur mit einem Fetzen Stoff, einem grob, selbst angefertigten Schal und einem Dicken, ärmellosen Mantel aus Schattenläuferfell bekleidet schlich der junge Mann durch den Wald. Die Rüstung war zu schwer für die Jagd und die Axt zu langsam. Es war bereits dunkel und die Wölfe auf Nahrungssuche. Ein paar von ihnen würden genau das werden.
Die Klinge blitzte durch den Mondschein manchmal auf. Das missfiel dem Waldstreicher gewaltig. So würden vielleicht auch gefährlichere Tiere auf ihn aufmerksam. Er dachte da besonders an die nachtaktiven Schattenläufer. Mit den Viechern hatte er sich schon öfters angelegt und nur einmal nicht den Kürzeren gezogen. Damals auch nur mit Hilfe. Jetzt ohne Rüstung war er zwar schneller, doch das würde ihm nicht sonderlich viel nützen wenn eine solche Kreatur auf ihn losgehen würde.

Irgendwann traf er wirklich auf eine kleine Gruppe Wölfe. Scipio konnte nur drei entdecken und sofort kletterte er auf einen Baum. Er hatte vor sie mit dem Bogen zu erledigen. Den Gedanken verwarf er allerdings schnell wieder. Es war zu dunkel um ordentlich zu zielen. Besonders auf etwas, das sich bewegt. Also nahm er wieder sein Schwert zur Hand und sprang wieder runter auf den Boden. Da er im Schleichen nicht gut genug war stürmte er einfach auf die Wölfe los. Der erste war zu überrascht um zu reagieren und hatte sofort eine Stichwunde im Hals. Durch den ganzen. Der zweite sprang mit geöffnetem Mund in die Klinge, der dritte aber war plötzlich verschwunden. Hektisch und mit ruckartigen Bewegungen drehte sich der Waldstreicher im Kreis. Der Gildenlose war voll konzentriert. Nichts würde ihm entgehen. Nichts.
Wie der Blitz schossen auf einmal zwei Wölfe aus den Büschen hinter Scipio heraus und griffen diesen an. Mit einem Hechtsprung mit anschließender Rolle konnte er sich retten, doch sofort sprang einer seiner Gegner erneut auf ihn zu.
Noch am Boden liegend rammte er dem Tier beide Beine in den Magen und warf ihn über sich hinweg nach hinten. Um den nächsten Angriff auszuweichen musste er sich seitlich wegrollen, konnte dem Wolf dann jedoch in die Seite stechen. Wimmernd brach dieser zusammen. Sein Artgenosse verlängerte sein leiden, denn der Gildenlose hatte keine Zeit mehr ihm den Gnadenstoss zu versetzen. Erneut musste er sich wegrollen, nur diesmal konnte er keinen Schlag anbringen. Blitzschnell zog der Waldstreicher darauf seinen Dolch und schleuderte ihn dem Wolf entgegen. Der Treffer ging genau ins Bein. So konnte er wieder Zeit gewinnen um aufzustehen. Beide Wölfe waren verletzt und nach kurzer Zeit waren sie endgültig in Beliars Reich. Verteidigen konnten sie sich nicht mehr.
Scipio zerrte eine der Leichen in die alte Hütte und ließ sie über dem Feuer braten. Wolfsfleisch hatte der Waldstreicher schon lange nicht mehr gehabt. Das Leben als Gildenloser hatte schon was. Auch wenn es keinen großen Unterschied gibt, fühlt man sich irgendwie…freier.
22.01.2003, 19:01 #78
Cathal
Beiträge: 1.165

Langsam rollte der Karren aus dem Tal und befand sich geradewegs auf dem Weg nach Khorinis. Schnell hatten die 6 Männer die Holzbrücke passiert und rollten den Pfad entlang. Schnell fuhren sie den Weg entlang und schleppten den Karren neben den Treppenstufen zu ihrer linken herunter. Schnell rollte der Karren weiter und eh sie sich versahen erblickten sie vor sich auch schon die prächtigen Stadtmauern von Khorinis...
22.01.2003, 19:15 #79
<Diego>
Beiträge: 2.240

Als Diego jr eine Höhle tief im Wald erblickte,zohg er seinen Dolch und versuchte herauszufinden wer oder was in der Höhle ist.Plötzlich hört er ein Geräusch,es ist das einer Ratte.Jetzt ist er sich sicher und stürmt in die Höhle.In der Höhle erblickte er eine Jungeriesenratte und schlug mit seinem Dolch mehrmals zu.Nachdem er die Ratte erledigt hatte,erkundete er die Höhle weiter.Hinter einem Stein fand er einen Sack mit Geld.In dem Sack waren 15 Goldstücke.Er löste das Fleisch von der Ratte und ging wieder aus der Höhle.Diego jr ging wieder zurück nach Khorinis um sein Fleisch zu braten.
22.01.2003, 19:19 #80
Cathal
Beiträge: 1.165

Schnell verließen sie die Stadt und entfernten sich immer weiter von den Stadtmauern. Der Karren rollte beruhigt den Weg entlang und die 6 Novizen schleppten den Karren wiedermal den kleinen Hang hinauf. Schnell zogen die Novizen den Karren über die folgende Holzbrücke. Sie schienen es wohl eilig zu haben. Nach einiger Zeit lag auch der Waldweg hinter ihnen und sie durchquerten die Klippen...
22.01.2003, 19:27 #81
Sheron J. Spark
Beiträge: 733

Langsam schlich Sheron mit einer Gruppe Milizen hinter sich an den Altbekannten Ort... >> So hier ist es.Da unten seht ihr sie... << deutete Sheron in die Tiefe auf eine kleine Höhle...

Und bevor Sheron noch etwas sagen konnte zogen die Milizen auch schon ihre Waffen und stürmten den kleinen Hang hinab und a in die Höhle...>> Na habt ihr wohl gedacht wir erwischen euch nicht << schrie der Milizenführer und bäumte sich vor den 4 Banditen auf... >> Ab...Aber...Verdammt.Los Jungs << rief sein Kontrahent und sie zogen ihrerseits die Waffen...

Metall schlug auf Metall und das eiserne Knarren der Waffen hallte bis hinaus zu dem wartenden Sheron, welcher sich nicht stark genug fühlte um gegen die Unholde zu kämpfen...

Und so wartete er bis die Milizen wieder aus dem Loch kamen, allesammt mit einem Grinse auf den Lippen und steckten ihre Waffen weg...>> So das wars kleiner.Nimm die Beute und bring sie zu Andre.Sag ihr ich hab alles erledigt...Und danke für deine Hilfe.Werd beim Hauptmann en gutes Wort einlegen...<< und mit diesen Worten verschwanden die Krieger wieder in Richtung Khorinis und nachdem Sheron alle Säcke und waren zusammengesucht hat machte er sich auf den gleichen Weg...
22.01.2003, 19:50 #82
Yori
Beiträge: 657

Yori lief nicht besonders weit in den Wald hinein.
Er wollte ja kein Wolfsrudel oder dergleichen aufschrecken!
Er folgte erst den Weg am Osttor in Richtung Norden.
Jedoch verließ er den Pfad bevor es in Richtung Leuchtturm ging und
lief am Wald entlang, bedacht noch nicht rein zu laufen.
"Hmm eigentlich etwas riskant hier alleine hoch zu gehen." dachte sich Yori hätte diesen Kano mitnehmen sollen.

Auf einmal hörte er die Geräusche eines Kampfes. Sie kamen
aus dem Wald, jedoch ungefähr 40 schritte von ihm entfernt, so dass
er nicht wirklich erkannte was los war.
Er dachte es könnte ein Jäger sein der Probleme mit seinen
Wild hat, zog den Dolch und sprintete los. Nach einiger Zeit fand er
auch den Jäger und seine Vermutung hatte sich bestätigt.
Der Jäger hatte seinen Bogen schon zur Seite geworfen und sein Kurzschwert gezückt um gegen die 3 Wölfe anzukommen.

Als er hinter sich Schritte hört drehte er sich ruckartig um
und vermutete erst einen Angriff von hinten doch sah er, dass es
ein Bürger aus der Stadt sein musste.

Pepe: "Hey du da könntest du mir bitte helfen?"

Yori: "Ach was denkst du was ich hier bei dir will?
Etwa Blumen pflücken?"

Zusammen ging es schon einiges besser da nun Pepe keinen unbedeckten
Rücken hatte, wo sich Wölfe einschleichen konnten. Schon bald brach einer der Wölfe unter den Stichen des geübten Jägers zusammen.
Yori hatte da größere Probleme. Normalerweise sind die Klingen die er führte da um nur den Bart zu rasieren nicht um Kehlen durchzuschneiden (was natürlich auch ging!).
Als ein Wolf von der Seite einen Sprung ausführte und seine
messerscharfen Zähne schon Yoris Hals zerfetzen wollten. Kamm
diesmal ihm der Jäger zur Hilfe und stieß dem Wolf sein Schwert
so entgegen, dass dieser regelrecht aufgespießt wurde.
Nachdem nun nur noch in Wolf übrig war, war es ein leichtes diesen
zu töten, da jetzt die zahlmäßige Überlegenheit umgekehrt war.
Ein paar Stiche Yoris in dessen Seite, sorgten für einen kurzen Moment der Unachtsamkeit des Tiers. Der Jäger sah dies sofort und holte von unten mit seinen Schwert so aus, dass er dem Tier die Kehle
aufschlitzte. Warmes Blut goss auf den Waldboden, der durch den Kampf
sowieso mit laut Blutspritzer bedeckt war.

Pepe: "Danke Man!!! Ohne dich hätten die Biester mich erwischt!"

Die beiden freundeten sich schnell an, und während Pepe sich daran machte die Felle der Tier abzuziehen und die zähne zu ziehen machte sich Yori auf die Suche nach seinen Pilzen und Fliedern.
Als beide fertig waren. beschlossen sie noch zusammen in Richtung Stadt zu gehen, da es inzwischen schon spät geworden war und keiner der beiden Lust hatte hier draußen die Nacht zu verbringen.
Außerdem musste der Jäger Bosper die Beute verkaufen.

Also trotteten sich beide den Weg zurück in die Stadt...
22.01.2003, 21:50 #83
Angroth
Beiträge: 2.494

Die Stadt lag hinter ihm und die Nacht vor ihm. Gemäßigten Schrittes wanderte er dahin, sein treues Welplein immer dichtauf. Beide waren satt und ein wenig müde, bevorzugten aber im Pyramidental zu schlafen, ihrer Heimat. Ein leichter Wind griff ihnen ins Fell, beide blinzelten ein wenig. Cara legte ihren Kopf in den Nacken und schnüffelte die Luft nach Duftnoten ab, während sie ästhetisch anschaulich auf Zehenspitzen dahintapste. Ihr Weg wurde durch keine Fackel beschienen nicht einmal der Mond wies ihnen den Weg. Über einige Trampelpfade und viel Wiese führte sie ihr Weg zu der Taverne zwischen den beiden Siedlungen. Wie immer herrschte dort Betrieb und man hörte die Leute bis hier, abseits der Wege im Schatten der ewigen Nacht.

Als Angroth schon nicht mehr mit einem Vorfall gerechnet hatte und sich auf seine Morgige Prüfung vorbereiten wollte bemerkte er eine Person die ihnen gefolgt war. Wie den ganzen Weg seine Bewegungen, so wandte er sich nun auch ruhig zu dem Neuankömmling um. Es war ein Bärtiger rauh Aussehender Mann mit vielen Narben und nicht gerade der besten Kleidung. Seine Waffe dafür, ein schnittiges Schwert das so gar nicht zu ihm passte schwang er mit Selbstsicherheit durch das Dunkel das sie alle umgab. Cara knurrte, auch wenn es nicht sehr bedrohlich klang und wich langsam vor dem vermeintlichen Räuber zurück. Der Novize ergriff das Wort.

Wohlan, wer seid ihr, mein Freund?

Sein Gegenüber ignorierte sein Gerede und fuchtelte noch deutlicher mit seinem Schwert herum. Ganz klar wollte der Mann ihn herausfordern, aber er wollte erst reden.

Hört mir zu, ich will euch nicht verletzen, versucht es besser nicht!

Zu seinem (des Räubers) Pech griff er an. Der Novize riß die Waffe im entscheidenden Moment aus der Scheide und fing den hoch angestzten Schlag ab. Funken stoben und waren für weitab stehende sicherlich das einzig sichtbare. Sie hätten meinen können es handele sich um kleine Feuerfeen oder ähnlichem. Der Kampf war das richtige Training für Angroth, der morgen seine Prüfung zur Meisterschaft abzulegen hatte. Fragen war er nicht bereit zu stellen, er würde sein Wissen selbst erwerben. Der abgeblockte Schlag ward von ihm abgestriffen und in einen Gegenangriff umgewandelt. Schnell fuhr "Engelsschwingen" an der gegnerischen Klinge herunter, dann riss er sie zurück und stieß sie schnell vor. Der Knaufschlag landete im Gesicht des Räubers und er taumelte getroffen zurück. Er tastete mit den Fingerspitzen vorsichtig an der Nase die blutig geworden war. Ergrimmt starrte er Angroth an und kam erneut angerannt, das Schwert zu einem weiteren Angriff erhoben. Angroth lächelte müde und huschte zur seite während er sein Schwert erneut zum Block erhob. Absichtlich keilte er sie ineinander, die beiden standen nun Rücken an Rücken.

Tztz, an eurer Stelle würde ich an der Kampftechnik feilen, und lasst euch nicht vom Zorn leiten, die Angriffe werden nur unkontrolliert durch so etwas. Versucht es noch einmal! LOS

Er stieß sich von dem Räuber ab und zog sein Schwert aus der Verankerung. Verunsichert stand sein Opponent da, konnte nicht fassen was der Sumpfler da mit ihm abzog. Dennoch beherzte er die Worte und führte einen kontrollierten Schlag, allerdings zu schwach um gefährlich zu werden. Angroth bemerkte das es keinen Sinn hatte und ging zum Angriff über. Mit schnellen Handbewegungen spielte er dem Mann sein Schwert aus den Händen und warf ihn zu Boden. Erst jetzt fing dieser an zu reden und zu wimmern, Angroth ließ ihn ziehen, sein Schwert aber behielt er. Es war sicherlich kein kampferfahrener Räuber gewesen sondern nur ein Handlanger oder Bauer in Not. Er kümmerte sich nicht weiter drum und legte mit diesem Training seine Übungen für heute nieder. Nach kurzer Wanderung waren er und Cara im Tal angekommen und betraten die heimischen Stege.
23.01.2003, 15:03 #84
Killler
Beiträge: 212

Kurz nachdem die beiden Khorinis verlassen hatten und damit auch die Regengeschütze Zone fing es an zu regnen und Killler bemerkte das er dem neuen noch garnicht richtig versucht hatte in sein Lager zutreiben. Also hielt er ihm einen Grünen Novizen hin und gab ihm die Anweisung:

"Also denn steckst du dir jetzt in den Mund zündest ihn an und atmest ganz tief ein und ja nicht luft holen bevor du nicht die Wirkung verspürst! Achso ja und wenn du dich unserem Lager anschliesst gibt es jeden Tag eine portion von dem Zeug, ein Schwert und so einen hübschen Rock wie ich ihn anhabe gratis! Und wenn du ein wahrer Gläubiger unser Gemeinschaft wirst wirst du vielleciht auch irgendwann einmal Templer oder vielleicht sogar ein Baal du musst wissen das sind unsere geistlichen Anführer und sie können mit ihrer Magie verdammt geile Schachen machen. Hab ich dir eigentlich schon mal er zählt wie ich zu der Bruderschaft gekommen bin? Also das fing damit an das ich...."

Wärend des ganzen weges erzählte Killler und erzählte und erzählte aber zum Glück von dem Bürgern waren sie schon nach etwa einer halben Stunde, voll Matsch und Regen, im Tal angekommen. Toll sahen die beide aus klatsch nass und verschmuzt bis obenhin.
23.01.2003, 16:11 #85
Scipio Cicero
Beiträge: 1.638

Langsam und unbekümmert schritt Scipio einen Weg entlang zu einer Taverne, die er zwar schon des Öfteren gesehen hatte, aber noch niemals besucht. Wirkte jedoch ganz gemütlich und für alles gibt es ein erstes Mal.
Der Waldstreicher verschwendete aber keinen weiteren Gedanken mehr an die Taverne. Schon den ganzen tag musste er an Tak denken, und auch nicht so sehr an ihn, sondern eher an seine Waffe.
Vielleicht sollte ich mich auch mal am Speer versuchen. Er hatte bereits mehrmals gesehen wie stark diese Waffe sein kann, wenn man es verstand, mit ihr umzugehen.
Erstmals hatte Dexter damit gegen diese Riesenharpye gekämpft und diesem schrecklichen Monster hart zugesetzt.
Und im Kampf gegen Tak hätte er durch das Ding nicht nur einmal fast sein Leben verloren.
Eine wirklich erstaunliche Waffe und für den Gildenlosen war klar, dass er sie eines Tages meisterhaft beherrschen würde.
Und wo er gerade bei Taks Waffe war. Wie ging es dem Waldläufer bloß? Seit die Barriere gefallen war, hatte er nichts mehr von ihm gehört. Überlebt hatte er es bestimmt. So leicht war der Typ nicht klein zu kriegen.
Ich werde mich in den nächsten Tagen mal in Khorinis einnisten und mich dort mal umhören. Ich find ihn schon noch. Dann betrat der Gildenlose endlich die Taverne.
23.01.2003, 19:12 #86
Larson
Beiträge: 84

Von der ganzen Wegrennerei war Larson völlig ausser Puste, verfluchte Orks.... das ist nicht gerade ein Ruhmreicher Abschied ... dachte er bei sich. Aber nun da sie aus der verlassenen Miene heraus waren konnten sie wohl erstmal ne kurze Pause einlegen. Während Larson und der andere Rekrut, der sich als Red_wolf kurz vorgestellt hatte, schnaufend nach Luft Schnappten warteten sie auf den Palladin Thorus der etwa fünf minuten nach ihnen, das Grosse blutverschmierte Schwert immernoch in den Händen haltend, aus dem Dunklen Stollen trat.

In der kleinen Gruppe marschierten sie nach einer kleinen Pause weiter und erreichten nach kurzer Zeit das Weidenplateou. Dort wanderten sie, plaudernd, am Fluss entlang. Da keiner Lust und Zeit hatte, um mit wilden Tieren zu spielen, umgingen sie ein paar Lurker und Blutfliegen und standen nach einigen kleinen Umwegen wieder auf der Straße neben der Taverne Zur Toten Harpye. Thorus deutete auf ein Schild auf dem "Nach Khorinis" stand
Nun trödelt hier mal nicht so rum, wie auf einem Sonntagnachmittagspaziergang meinte er grinsend und schritt vorann, Larson und Red_wolf folgten ihm und konnten bald die Tore der Stadt Khorinis sehen. Die Wachen am Tor musterten sie kurz. ließen sie aber, nach einen Finsteren Blick von Thorus, wiederspruchslos durch. Auf dem Marktplatz trennten sie sichgrusslos und jeder ging seinen Geschäften nach
23.01.2003, 20:08 #87
Taurodir
Beiträge: 3.553

Müde kam der junge Ritter aus dem Minental, es war schon dunkel, die Sterne klitzerten hoch oben im Himmel, klar waren sie zu sehen, wodurch seine Rüstung auf glänzte, doch eine Stelle nicht, dies war sein verbluteter linker Arm, zum Glück nicht sein bevorzugter Kampfarm.
Bisher war er keinem Ork begegnet, oder hatte es immerhin geschafft, an ihnen vorbei zu laufen.
Müde schritt er weiter, den Pass hatte er schon längst überschritten und hatte das Minental verlassen, dennoch war die Gefahr nicht geringer, auch hier in der Gegend würden sicherlich einige Gefahren lauern. Sein nächstes Ziel war aber eher, sich zwar so nah wie möglich an Khorinis zu nähern, aber in der Gegend noch einen Schlafplatz zu finden, da es bestimmt nicht bis in die Stadt schaffen könnte.
Sein blutiges Schwert hielt in seinem Arm, er wollte sicher gehen und vorbereitet sein auf Überraschungen.
Teilweise hatte er keinen Überblick wo er überhaupt hinlief, bloß hoffentlich in die Näher der Stadt, schlecht war es auch, dass er keine Fackel bei sich hatte.
Mit angestrengten Augen befolgte er weiter seinen Weg, schaute überall hin, wo ihm etwas seltsam vorkam.

Mehrere Minuten vergangen, mehrere Schritte zugleich, er näherte sich zwar irgendwo hin, aber wer weiß bloß wohin? Doch zu seinem Glück erkannte er am Wegesrand eine kleine Höhle, schnell lief er hinein ohne zu wissen was ihn vielleicht dort drinnen überraschen könnte.
Mit ganz leisen Schritte lief der Kämpfer hinein, zunächst schien alles ganz leise zu sein, doch Tröpfchen waren zu hören die den Boden hinunterfielen.
Doch dann, plötzlich übertönten die Tröpfchen ein gewisses Knurren, die Angst packte ihn teilweise die Sicht hier drinnen war nicht ganz so gut, doch dann konnte er 3 Wölfe erkennen, sie wären sicherlich leichte Beute für den Ritter, doch durch diese elende Dunkelheit machte es ihm schwer die Viecher auch zu treffen.
Ein Knurren nach dem anderen war zu hören, Schritte welche sich auf ihn zubewegten, das Schwert in der Hand, und dann ein lautes Schreien, ein Wolf war gefallen, kurz bevor dieser ihn beißen konnte, hatte er ihm mit viel Glück die Kehle durchschnitten. Die anderen beiden Wölfe knurrten nun viel lauter, sie griffen Taurodir an, er sprang zur Seite, doch fiel dabei zu Boden, plötzlich sah er vor sich das Gesicht eines Wolfes, schnell ergriff der junge Ritter sein Schwert und stoch noch im letzten Moment diesem tief in den Magen.

Vom letzten Wolf war nur ein lautes Heulen zu hören, welches sich aus der Höhle bewegte, anscheinend hatte dieser vor dem Kämpfer Angst bekommen und wollte nicht dasselbe Schicksal wie die anderen beiden teilen.
Nun saß Taurodir da, in der Dunkelheit, sein Gesicht teilweise mit Blut verschmiert, er wusste nicht genau, was er machen sollte, doch würde es besser sein, wenn er seinen Weg am Tage weiter fortführen würde, auch wenn es teilweise gefährlich wäre hier in der Höhle, doch schloss er seine Augen und versuchte zu schlafen...
23.01.2003, 20:57 #88
Angroth
Beiträge: 2.494

Angroth bemerkte das sie sehr langsam vorankamen und er beschloß zu rasten. Cara schien erfreut, sie war immer noch erschöpft von dem Krauthauch den sie erlitten hatte. So legten sie sich nieder an einer trockenen Stelle der Wiese und versuchten zu schlafen. Angroth schaute noch einmal zu der Wölfin herüber und sah das sie schon schlief. Er legte seinen Kopf auf eine Hand und schloß die Augen.

Schlaf schön, wolflein. Morgen haben wir viel zu tun.

Dann umfing ihn die Nacht.
24.01.2003, 13:48 #89
Taurodir
Beiträge: 3.553

Der Ritter lag mit dem Gesicht auf dem Boden, seine Augen begannen sich langsam zu öffnen, die Höhle schien ziemlich feucht zu sein. An seinem linken Arm konnte er seine Verletzung von gestrigen Tage erkennen.
Mit blutverschmiertem Gesicht begann er aufzustehen, durch die Öffnung der Höhle konnte er draußen Sonnenstrahlen erkennen. Vor ihm sah er die beiden Wolfsleichen, welche er gestern zur Strecke gebracht hatte, doch verspürte der Kämpfer keine Lust sie mitzunehmen.
Mit langsamen Schritten lief er hinaus, sein Schwert in der Hand, wie es aussah befand er sich mitten im Wald, doch wusste er nicht gut, in welchem. Er schaute noch ein wenig in die Umgebung und begab sich dann auf den Weg, hoffentlich ging er auch in die richtige Richtung nach Khorinis, während des Weges erhöhte Taurodir das Tempo seines Laufes, er wollte so schnell wie möglich an sein Ziel gelangen. Gestern noch in der Burg gewesen und heute im Urwald, hoffentlich auch in Khorinis.

Mehrere Minuten vergangen, noch immer befand sich der Weg im im Wald, doch ging dieser nun steil hinab. Doch von diesem hohen Berge aus konnte sich der junge Ritter erleichtern, unten im weiten konnte er die Stadt sehen, es war also nicht mehr weit bis zu seinem ruhigen Bette. Nun, da er wusste, dass er die richtige Richtung eingeschlagen hatte, erhöhte er nochmals sein Tempo um bald angelangt zu sein. Doch dann begegnete er einem Wolf, natürlich war dieser keine Gefahr, doch da er nun nah an der Stadt, würde er auch anscheinend das Fleisch seines Opfers mitnehmen können, um sich dann ein schönes Essen noch zu gönnen. Mit wenigen Schlägen in den Körper der Beute, hatte er auch diesen erledigt, kurz darauf nahm er dem Wolf sein geliebtes Fleisch, welchen er in seinen Rucksack hineinsteckte. Gleich daraufhin lief er auch weiter...
Es würde nicht lange dauern, dass er ankam, den steilen Weg hinunter gelaufen, konnte er schon die Stadtmauern sehen. Nun lies er das Tempo senken, er war sich sicher, bald das Tor zu sehen und hinein in die Stadt zu marschieren. Erleichtert konnte er auch schon die Wachen vom weiten erkennen...
24.01.2003, 15:42 #90
Sir Scorpion
Beiträge: 1.195

Scorpion war länger untwerwegs, als er gedacht hatte, zuerst war er ein wenig bei den Weglagerern, dann am letzten Abend, war er ihm Pyramiedental, er hatte Uher zwar kurz getroffen, der hatte aber keine Zeit um ihm bei der Bergung seiner Beute zu helfen. Nachdem er dann im Lager übernachtet hatte war er heute bis vor das Kloster gekommen. Dort wollten sie ihn allerdings nicht reinlassen, also musste er warten bis Cycle Pause hatte und dann rauskahm.

Nachdem Cycle einverstanden war mitzukommen, machte sich Scorpion auf den Heimweg.
24.01.2003, 16:05 #91
Kyrodagar
Beiträge: 128

Es ward späten Abends als Kyrodagar aus der Tür des Klosters hinausschritt und mit seiner Anwärterrobe stolz an Pedro vorbeischritt. Er ging schnell und hatte die Brücke dadurch auch zügig überquert, denn er wollte mit der Aufgabe allzubald fertig sein. Denn im dunkel Pflanzen zu suchen war mit großer Sicherheit nicht auf Erfolg bedacht. So ging er hinter Isengaroth in den Wald hinein, wo gerade zwei Riesenratten über einen Kadaver gebeugt waren. Eigentlich wollte sich Kyro mit einem schweren Ast als Waffe nicht auf einen Kampf einlassen, doch im Hintergrund sah er an einem Felsen wachsend die Pflanze, die er auch als erstes zu finden gedachte. Die Flammendorne. Er hatte vergessen jemanden um eine neue Waffe zu bitten und dies war der Grund, warum er nun mit einem schweren Ast nach vorne stürmte. Der Überraschungseffekt brachte den Vorteil, dass er die erste der zwei Ratten von hinten mit zwei schweren Hieben auf den nacken schwer verletzt hatte. Diese stieß erst einmal einen schweren schmerzverzerrenden Schrei aus und schien etwas von der klaffenden Wunde abgelenkt zu sein, doch ehe sich Kyro versah griff ihn die zweite Riesenratte blitzschnell an. Sie sprang sofort nach der Attacke auf die erste Ratte nach vorne und hätte Kyro sichtlich schwer verletzt, wenn dieser nicht sofort mit seinem Ast abgewehrt hätte. So blieb es vorerst bei einem leichten Kratzer am Bein. Kyro wich nun zur Seite aus und pochte mit seiner Waffen dreimal gegen den Schädel der Riesenratte. Ein lautes Knacken des Halses brachte die Kreatur vom Leben hinein in den Tod. Was Kyro allerdings nicht bemerkte war die Tatsache, dass die andere Ratten plötzlich wie aus dem Nichts auf dessen Seite erschien und mit der mit scharfen Krallen gespiekten Klaue sein rechtes Bein aufriss. Die schwer verwundete Ratte brauchte hierauf allerdings nur eine links rechts Kombination mit dem Ast um dann umzufallen und zu verbluten. Kyro war geschafft. Schweißperlen prallten von seiner Nase hinunter auf den Boden und sein Gesicht strahlte rot vor lauter Hitze. Er stützte sich auf seine Knie um zu verschnaufen und holte tief Luft um wieder kräftig zu werden. Die Kratzer am linken Bein waren nicht der Rede wert. Sie waren beinahe so, als ob eine Katze angegriffen hätte. Doch das rechte Bein schmerzte, denn Blut quillte aus der offenen Wunde. Kyro nahm ein großes Blatt des Gestrüppes neben ihm und hielt damit die Wunde zu. Er zeriss seinen ohnehin schon zerissenen alten Umhang, den er trotz seiner neuen Anwärterrobe immer zusammengeknuffelt mitnahm und bindete die Wunde damit zu. So ging er schon besser und er wusste wieder klar zu denken. Schnell nahm er die Feuerdorne aus dem Boden und steckte sie in die Tasche. Die erste Pflanze hatte er nun und er betete zu Innos, auf dass seine Reise nicht noch gefährlicher wurde.
Mit neuer Kraft ging er schließlich weiter den Weg herunter und ging durch die Felsenge hindurch und den Weg hinauf zu der Taverne, wo mitlerweile schon Licht zu sehen war und auch Musik zu hören war. Kyro schritt durch die geöffnete Tür und trat ein. Es war nicht sehr viel los, doch es war ihm egal. Er brauchte ja auch nur eine kurze Auskunft. Und so fragte er den Wirt, wo er denn in dieser Gegend Drachenwurzeln und Kronstöckel finden könnte. Kronstöckel war laut dem Wirt häufig in höher gelegenen Gebieten zu finden oder auch an Steinkreises. Drachenwurzel hingegen gab es wohl an manchen sehr alten Bäumen und manchmal auch am Boden vor einem Felsen. Er wusste dies von einigen Sammlern, die hier häufig tranken und betrunken so manches erzählten. Kyro dankte dem guten Mann und verließ die Taverne durch die Tür, durch welche er Einlass erlangte. Auf dem Weg zurück kehrte er nach links und schritt in Richtung Khorinis. Schon nach kurzer Zeit sah er am rechten Felsen eine Pflanze, von welcher er dachte, dass dies eine Drachenwurzel sei, doch so senkte er enttäuscht den Blick, als er erkannte, dass dies keine Drachenwurzel war. Mit Blick auf die Sonne, die langsam hinten im Land verschwand ging er weiter den Pfad entlang und an der Treppe, welche rechts hoch zu Akils Hof führte fand er schließlich nach genauerer Untersuchung unter etwas Gestrüpp die Pflanze, die er die ganze Zeit suchte: Die Drachenwurzel. Kyro dankte Innos und steckte die Pflanze ebenfalls wie schon die Feuerdorne in seine Tasche. Bisher verlief die Suche recht schnell, doch Kyro wusste, dass Kronstöckel noch weitaus seltener zu finden war und so machte er sich zurück auf den Weg zum Kloster um sich dort zunächst eine bessere Waffe abzuholen und morgen gestärkt und ausgeruht die Suche nach dem kronstöckel zu beginnen.
24.01.2003, 17:12 #92
Killler
Beiträge: 212

Er war schon ein komischer Anblick mit den ganzen Tiern die an ihm raub und runter kletterten. Aber zu seinem und dem Glück von den leuten die ihm begegneten war die Fleischwanze noch müde von dem epischen Kampf heute morgen, denn sie bewegte sich nicht. dafür waren die Ratten um so aktiver sie spielten anscheinend fangen kombiniert mit huckepack, wobei bei dieser Variante immer der eine den andern tragen musste. Der Vogel schien auch ein neues Zuhauses gefunden zu haben, dachte sich Killler als er bemerkte das sich kleine Klauen in seine Kopfhaut rammten. Es war ihm klar das er seinen Körper beschützen musste, also beschloss er eine Standpauke zu halten, sie musste allerdings bestimmt und klar sein aber vorallem knapp, deshalb entschied er sich für den Klassiker:

"AAAAAAAAAAAAUUUUUUUUUUUUUUUU"

Um seinen Worten nachdruck zu verleihen nahm er den vogel und steckte ihn in die Tasche mit der mörderischen Fleischwanze. tja das hatte er sich selber eingebrock strafe muss sein, soll er sich doch zutode fürchten! Aber als er ein geräusch in seiner Tasche vernahm holte er den Vogel aus der Tasche er wollte ja eigentlich nur das dieser sich erschreckt.

"Oh man das wr gerade noch recht zeitig Vogel, das hätte echt böse enden können, also wenn du das nochmal machst verspreche ich dir das ich dich nicht mehr vor ihm retten werde"

Er hätte es doch eigentlich wissen müssen, dieses monster in seiner Tasche hatte sich nur schlafed gestellt und auf solche eine Situation gewartet, ja er war nicht nur ein furchterregender Kämpfer, nein gewieft war er auch noch. Denn rest seines Weges nach Khorinis versuchte er immer ein Auge auf die Bestie zu haben, aber das einzige was er dabei rausfand war, das es verdammt schwiergie war die Augen getrennt voneinander zu bewegen und es die Wache doch sehr verwirrte wenn man sie nur mit einem Auge ansah. Ausserdem versperten sie ihm den Weg und fragten ihn:

"Du kommst hier nicht rein wenn du mir nicht verräts was du hier machst! Aber halt dich kurz sondern muss ich mein neues Schwert an dir austesten!"

Die anderen Wachen hatten ihnen wohl von im erzählt, also hatte er keine andere Wahl als seine Geheimwaffe zu benutzen und fing an zu reden:

"Ich an euere Stelle würde mich ja nicht auf halten, denn ich hab eine verdammt gefährliche Waffe bei mir und wenn es sein muss werde ich sie auch benutzen..."

Mit diesen Worten griff er vorsichtige in seine Tasche und zog die Fleischwanze herraus und hielt sie den Wachen unter die Nase.

"Ah ha du bist Bloss ein wahnsinniger Spinner, naja wenigstens hast du keine Waffe!"

Mit einem Kopfschütteln liesen sie ihn durch. Ihr könnt euere Angst wirklich gut überspielen dachte sich der Novize und steckte seine gefährlichste Waffe wieder weg, er wollte ja eigentlich niemanden gefährden.
24.01.2003, 18:15 #93
Irock von Elladan
Beiträge: 1.476

Der hohe Novize hatte das Gebiet des Minentals verlassen und war schon auf dem Weg zur Stadt Khorinis. Genau wusste er noch nicht wo er eigentlich hinwollte. Doch zuerst ging er nun in Richtung Khorinis. Die Stadt war von einer dürren Wolke überzogen. Nebel lag über den Bergen rund herum der aufragenden Zinnen der Stadt. Ein Traum in dem Belehrung und Taten keine Rolle spielte überkam ihm bei Gehen. Alles kam ihm wie eine grüne Wolke, eines Sumpfkrautstengels vor.

Wachen der reichen Hafenstadt Khorinis ließen Irock von Xereannon ohne etwas zu sagen ein. Der Adelige Herr machte einen schweren finsteren Eindruck. Alle Leute blickte auf als der in Schwarz gehüllte Mann an ihnen vorüber trat.
24.01.2003, 18:48 #94
Yori
Beiträge: 657

"Tja hier bin ich jetzt!"

Dann ging Yori den rechten Weg der von Khorinis Osttor führte entlang.
Hinter ihm stand Mika, die Stadtwache. Der schüttelte seinen Kopf.
"Ich fass es nicht wieviel Bürger sich, da draussen in der Wildniss
töten lassen wollen!" Das war das letzte was Yori hörte.
In Khorinis war er noch höchst motiviert gewesen, doch hier
draussen erschien ihm die Gefahr schon deutlicher. Aber trotzdem schritt er weiter und liess sich nicht beirren.
Der Weg hatte etwas Steigung, rechts von ihm ging es steil nach unten
in ein Tal hinab, links von ihm standen dichte Bäume. Da könnte sich sogar ein Ork drinnen verstecken dachte er belustigt und schritt weiter
immer den Kloster zu.
Dann kam was kommen musste! Er sah ihn zwar nicht, aber aus den Bäumen hörrte er deutlich das Knurren eines Wolfes.
"Verdammt das wollte ich doch vermeiden!"
Darauf hin zog er seinen Dolch und machte sich bereit angesprungen zu werden. Er wusste noch von seinen letzten Ausflug in den Wald, wie gefährlich diese Biester sein konnten! Der Wolf würde versuchen
ihm die Kehle zu zereisen und darauf hatte Yori irgendwie keine Lust.
Das kratzte so elendig!
Kurz wurde es still und Yori konnte einen kurzen Moment das Singen der Vögel hören. Dann brach die Hölle über ihn ein! Aus den bedrohlichen Knurren wurde ein wildes Gebell und er sah wie der Wolf aus den Bäumen auf ihn zu rasste.
Yori ahnte, dass dieser ihn erst unschädlich machen wollte und dann nach seiner Kehle lechzen würde. Der Wolf schoss auf ihn zu und führte, als er nur noch einen Meter von Yori entfernt war, einen hohen Sprung durch.
"Von wegen erst unschädlich machen!" dachte sie Yori und konnte sich grad noch zur Seite werfen. Doch der Wolf war schon wieder gelandet und rasste erneut auf den Bürger zu, als dieser sich noch mit dem Arm abstützte. Da kam der nächste Angriff und wieder konnte Yori sich im letzten Moment zur Seite werfen.
Diesmal hatte er mehr Glück und konnte wenigstens ganz aufstehen und
seinen Dolch fest mit den Händen umklammern. Er hielt die Waffe jetzt
wie einen Zweihänder und jeder der ihn wohl gesehen hätte, wäre wohl in schallendes Gelächter ausgebrochen!
Doch Yori war das in diesen Moment reichlich wurscht und da er einsah
dass sich der Wolf nicht selber erstehen würde, setzte er zum Angriff an. Der erste Versuch war jedoch nicht wirklich glücklich, denn als Yori mit der rechten Hand zustach sprang der Wolf einfach zur seite, so dass Yori jetzt ohne Deckung stand. Da riss er mehr aus Reflex als aus Achtsamkeit den Dolch nach rechts und erwischte den Wolf in dessen Seite.
Warmes Blut floss an Yoris Dolch entlang. Der Wolf war wahrhaftig getroffen! Doch irgendwie hatte dieser Schachzug nicht den gewünschten Effekt, denn nun schien der Wolf in eine blinde Extase
zu verfallen. Er fiel über Yori und versuchte mit seinen Messerscharfen Zähnen ihn zu erwischen wo es nur ging.
Schliesslich traf er auch und zwar zu Yoris Unglück dessen Bein.
Auch ihm floss Blut das Bein hinunter.
Darauf hin verfiel auch er in eine Art Extase und nun bissen und
stochen Angreifer und Verteidiger auf einander ein! Vielleicht war
Yori in seinen Vorleben auch ein Wolf gewesen, aber er hatte nicht vor den Wolf danach zu fragen!
Nach einiger Zeit des Kampfes über Leben und Tot, waren beide
schon einigermassen verwundet. Yoris Kleidung war an vielen Stellen
zerfetzt und auch das Fell des Wolfs färbte sich an einigen Stellen rot. Schliesslich bereitete der Wolf einen finalen Sprungangriff vor.
Er ging in die Hocke und spannte alle seine Muskeln an um den Menschen von seinen Leben zu trennen. Dann schoss er los und er gleichte einen Bolzen der sich von der Armbrust belöst hatte und
sich seinen tödlichen Weg zu seinen Ziel bahnte. Yoris Herz rasste und sein Körper war vollgepumpt mit Adrenalin, so dass er alles wie
in Zeitlupe vorkamm.
Der Wolf streckte seine mit Krallen versehenen Pfoten nach vorne um Yori bei diesen letzten Angriff den Garaus zu machen. Da fiel Yori auf dass nun der Bauch vollkommen ungedeckt war und sah darin seine Chance. Kurz bevor der Wolf ihn im Sprung erreicht hatte, liess er sich zurück fallen. Er kommte schwer auf den steinigen Boden auf doch
nun hatte er die Möglichkeit! Der Wolf befand sich nun über ihm und so stach er mit den Dolch, den er mit 2 Händen führte, zu.
Zuverlässig bohrte sich die Waffe ihren Weg durch den Wolfsfell und durch die Wucht des Sprunges schlitzt es ihm den halben Bauch auf.

Das Tier war bereits tot als es hinter Yori aufschlug aber trotzdem beeilte er sich und aufzustehen. Erst nachdem sich der Wolf nicht mehr rührte war Yori beruhigt. Er hatte soeben seinen ersten Wolf erlegt! Mächtig stolz ging er zum Wolf rüber und betrachtete ihn.
Dann nahm er sein Messer und schnitt sich ein dickes Stück Fleisch
ab. Er hatte zwar nicht vor es roh zu essen aber gebraten würde es
köstlich schmecken. Erst recht weil er den Wolf selber erlegt hatte!

Als er alles verstaut hatte, machte er sich weiter auf den Weg Richtung Kloster und erstaunlicherweise kamm es erstmal zu keinen weiteren Aufenthalt...
24.01.2003, 19:05 #95
Zloin
Beiträge: 998

Zloin tratt aus der Taverne und schaute sich um. Er ging nach rechts und lass auf die Schilder, die den weg weissten. "zur Strafkolonie" und "zum Grossbauern". Also zum erst gelesenen Weg wollte Zloin eigentlich nicht hin, dort hatte er nicht viel verloren, aber der Grossbauern interessierte ihn schon mehr. Wer war woll dort?

Er packte seinen Proviant und den Wanderstab und ging den kleinen Hügel runtern.
Er kam an einem See vorbei, der fast gleich aussah wie der, welcher beim Kastell plätschert.
Er schaute sich ein wenig um und bemerkte die riesengrossen Felder.
Nicht lang schaute er um und ging weiter. Zwischen den vier grossen Feldern ging er entlang und kam dann auf einem sehr grossen Bauernhof an.
24.01.2003, 19:17 #96
Lathander777
Beiträge: 691

Auf den Weg in die Stadt war es nicht zu gefährlich, obwohl es nacht war. Lathander ging in der Nacht immer schneller. er wolte so schnell wie möglich in der Stadt ankommen. Es wehte immer noch ein kalter Wind. "Wann würde endlich der Frühling hereinbrechen" dachte sich der Anwärter. Als er bei Akils Hof war wurde der Nebel immer dichter. Der Mond war schon afgegangen, als er endlich in der Stadt ankam.
24.01.2003, 19:25 #97
Red_wolf
Beiträge: 741

Wolf kam in der Lehmgrube an und guckte sich die erstmal an. Nur gut das sein freund früher auch Ziegel herstellen konnte.
Von ihm hat Wolf sich das abgeguckt. Wolf zog sich erstmal um und ging dann an die Arbeit. Nach einer ewigkeit hatte er sehr viel Lehm
locker gemacht. Nun musste er nur noch die Form holen. Er suchte die Form für die Ziegel in der ganzen Grube, da kam ihm auf einmal ein Gedanke:
"Oh nein. Hab ich die Form etwa einegbuddelt. Also musste er den Lehm auf die andere Seite schaufeln. Und tatsächlich hatte er die
Form einegbuddelt. Er nahm sich die Form und presste den Lehm rein, dann stellte er die Form in den Ofen. Wolf hatte leider vergessen wie lange der Lehm
in den Ofen muss, also guckte er nach 5 Stunden mal rein in den Ofen. Erstaunlicher Weise war der Ofen kalt, denn Wolf hatte vergessen den Ofen an zumachen.
Er guckte sich um, das auch ja niemand gesehen hat, ihm war das nämlich peinlich. Nach drei Stunden guckte er nochmal rein in den Ofen und der erste Ziegel war fertig.
Aber wenn er jetzt 20 Stück machen wollte dauerte ihm das zulange, also tat er wieder lehm in die Form und stellte sie wieder in den Ofen. Dann machte er sich auf die Socken
um sich kleine Bretter zu holen. Er dachte sich, das er ja gleich bei Bran vorbei gehen solle und sich die Bretter von ihm holen. Wolf ging wieder durch das Tor nach Khorinis.
24.01.2003, 19:56 #98
Atreus
Beiträge: 400

Die Beiden Gelehrten erreichten einen Wald, es war schon dunkel und nur das fahle Licht des Mondes schien ihnen den Weg. Zwar hätten sie einen Lichtzauber sprechen können, aber das hätte sie zu sehr verraten.
"Was meinst du, was wollen wir erlegen? Wölfe? Schättenläufer? Trolle?"
Atreus grinste, manchmal kam doch der alte General wieder durch.
Dann aber plötzlich ein verdächtiges Geräusch...
"Öhm...du darfst ruhig vorgehen, ich...halt dir...den Rücken frei, genau...einverstanden?"
Atreus grinste noch breiter und wartete auf die Reaktion des hohen Magiers...
24.01.2003, 20:06 #99
Angroth
Beiträge: 2.494

Der Novize öffnete die Augen, sah aber nichts als Dunkelheit. Unsicher ob er erblindet war strich er sich mit gespreizter Hand über das Gesicht und spürte das seine Augen wirklich offen waren. Langsam gewöhnten sie sich an die Dunkelheit und der Mann reckte sich Schlaftrunken. Mit einem Gähnen stand er auf und schaute sich um, nichts als Dunkelheit und silbrig schimmernden Wolken am Himmel. Der silberne Schimmer war nur sehr schwach und rührte wohl von dem Mond her, den er seit Tagen nicht mehr gesehen hatte. Dies war der einzige Gruß den ihm der Mond schickte, hoch droben im Reich der Götter. Das Wolfsjunge tollte schon herum und jagte eine Fleischwanze kreuz und quer über die Wiese. Die Wanze knitterte verzweifelt vor sich hin, hatte aber keine Möglichkeit dem spielenden Wolf zu entkommen. Mit einem Pfotenschlag schlenzte sie das Tier auf den Rücken und knabberte genüsslich an dem weichen ungeschützten Fleisch. Angroth merkte das er ebenfalls Hunger hatte, aber Essen fand er keins, seine Vorräte lagen in seinem Beutel auf dem Schreibtisch seiner Hütte.

Grunzend vor Ärger schlenderte er nun weiter Richtung Khorinis. Cara schleppte den toten Fleischklops hinter sich her und kaute auf einer Sehne in ihrem Maul. Die Wanderung verlief ruhig und gelassen, vereinzeltes Bäumerascheln und heulen eines Wolfsrudels waren alles was die Ohren des Mannes zu hören vermochten. Der gewohnte Anblick der schwächlichen Mauern der Hauptstadt ragten nun aus dem Boden in die Lüfte.

Wie kann jemand in so einem lieblosen Ort wohnen? Beim Schläfer wie ich es hasse!

Dennoch ging er zu dem Eingangstor und wurde von neuen Wachen begrüßt, die ihn anhielten und nach seinem Begehr fragten. Angroth verzog sein Gesicht zu einer spöttischen Grimasse und sprach:

Nichts was du verstehen würdest, jämmerlicher Wächter dieses jämmerlichen Tores. Lasst mich durch oder ich richte dich zu wie deinen Vorgänger!

Dem Wächter dämmerte es und er stammelte ihn an. Er stotterte etwas von brutaler Hippie aus dem Sumpf und ließ ihn passieren. Wohlweißlich hatte sich die Nachricht seiner fliegenden Faust unter den Milizen verbreitet, er durfte also mit Auseinandersetzungen rechnen. Cara trippelte unbekümmert an den Wachen vorbei, die sie nur respektvoll anstarrten.
24.01.2003, 20:14 #100
Saturas
Beiträge: 3.217

Saturas erschien es etwas seltsam, dass der Novize ihn auf einmal duzte. Doch es war ihm gleichgültig, immerhin war er ihm kein Fremder und auch nicht der pure Vorgesetzte, also war das doch albern. Aber nun wieder zur Sache.
Entweder näherten sich da mehrere Tiere oder ein ziemlich grosses. Jedenfalls fühlte sich der Magier, als ob sich der ganze Wald, d.h. von dieser Seite, auf ihn und Atreus zubewegen würde.
Jaja, halt dich nur zurück, aber bitte bereit...flüsterte er seinem Kollegen zu. Seine innere Stimme sprach: Adanos, gebt mir Kraft, und schickt mir ein paar mächtige Blitze vom Himmel herab. Ich danke Euch, grosser Gott des Wassers. Und Sat sagte leise die (selbstverständlich) auswendig gelernte Formel seiner Lieblingsrune. Ein Ball aus blauen, zuckenden kleinen Blitzen bildete sich um seine linke Hand. Mehr und mehr fühlte er sich eingekreist, doch war er ruhig, überzeugt von sich und seiner magischen Kraft, durch nichts einzuschüchtern...noch nicht...
Wie es wohl Atreus ging? Der erfahrene Magus vergewisserte sich:
Atreus, bereit?
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