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Rund um Khorinis # 8
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09.06.2003, 20:46 #201
Squall_L
Beiträge: 1.067

"""""Squall stand in einem Wald und war an der rechten Schulter stark verletzt.Er wollte sich aus seinem Rucksack etwas von seiner Heilsalber nehmen aber er hatte gar keinen Rucksack an.Auf einmal bekam er einen Schlag auf den Hinterkopf und viel zu Boden.
Als Squall wieder zu sich kam lag er in einem Käfig.Er schaute sich um und sah ein paar Banditen an einem Lagerfeuer sitzen.Sie aßen gerade etwas und unterhielten sich über etwas doch Squall konnte sie nicht verstehen obwohl er nur ein paar Metern entfernt saß.Squall schaute seine rechte Schulter an sah das ihn sein rechter Arm fehlte und das er einen Verband um die ganze Schulter hatte.Er schreckt auf und schrie kurz.Die Banditen drehten sich zu ihn und einer sagte
"Oh er ist wach nun können wir ihn die Fargen stellen"
Sie gingen auf Squall zu und einer fragte ihn
"Wer bist du?"
"Ich bin Squall"antwortete Squall.
"Und wie heisst du weiter?"fragte ein andere Bandit.
"Das weiß ich leider nicht mehr!"erwiederte Squall.
Ein Bandit schrie"Willst du uns verarschen wie ist dein voller Name!"
"Ich habe doch gerade gesagt ich weiß es nicht mehr!"wiederholte Squall sich.
"Lasst uns ihn....!"meinte ein Bandit.
Ein andere Bandit viel ihn ins Wort"Es kann sein das er nichts mehr weiß bei dem Blut das er verloren hat!"
Der Boss der Banditen sagte"Wenn er nicht weiß wie er heisst dann töten wir ihn und verfüttern ihn an die Wölfe!"
Squall schaute nach rechts und sah in einem anderen Käfig 4 Wölfe die so aussahen als hätten sie Hunger.
"Ihr könnt mich doch nich einfach töten!"schrie Squall.
"Wieso sollten wir das nicht können?"fragte der Boss der Bandieten Squall.
"Habt ihr kein Mitgefühl ?"fragte Squall.
"Ne eigentlich nicht!"sagten die drei im Chor.
Der eine holte seinen bogen heraus und spannte ihn.Dann sagte er"Boss sag Los wenn ich ihn kalt machen soll."
Der Boss nickte und schaute noch einmal zu den Wölfen dann schrie er"Los!!!"
Der eine lies los und der Pfeil flog auf Squall zu.Squall sah ihn immer näher kommen und immer grösser werden."""""
Squall machte seine Augen auf und lag in Akils Scheune .
"Puh es war nur ein Traum .Danke Innos!"
09.06.2003, 21:52 #202
Longbow
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Long ging nun erstmal zu Khorûl, um mit dem Jagen weiter zu machen. Doch auf dem Weg lief ihm ein Waffenknecht über den Weg:
"Hallo. Du bist Milizsoldat?"
"Ja, so siehts aus."
"General Tarodir ist mit einigen anderen Gardisten ins Minental aufgebrochen, um da die Burg wieder mit Nahrung zu versorgen. Er wünscht um Hilfe jedes Kameraden?"
"Achja, tut er das?"
"Ja, dem ist so."
"Okay, werd sehen was sich machen lässt."
Doch als Long die Worte des Innoslers hörte, hatte er gar nicht überlegt, ob er mitmachen sollte oder nicht. Die Entscheidung war für ihn klar.
"Wo ist die Kollone zur Zeit?"
"Bereits auf dem Weg ins Tal. Aber einige Milizen stehen noch am Pass."
Sofort machte sich Long auf zum Pass, wo er auch prompt auf die Gardisten traf, die ihm weitere Hinweise gaben.
09.06.2003, 22:21 #203
Sir Iwein
Beiträge: 3.214

Im Eiltempo lief Iwein den Weg rechts hinter dem Osttor Richtung Taverne hinauf. Der kühle Nachtwind blies ihm entgegen, der Mond schien und überall hörte man das Zirpen der Grillen.

Völlig auß der Puste erreichte Iwein die Taverne zur toten Harpie, in der Licht brannte und aus der man lautes Gelächter hörte. Doch Iwein hatte heute keine Zeit, sich wieder hineinzusetzen uns sinnlos zu besaufen.
Er ging weiter in Richtung Pass und betrat das Weidenplateu. Einige Scavenger schliefen im Gras etwas entfernt vom Weg, doch sie bemerkten Iwein glücklicherweise nicht.

Iwein lief weiter über die Steinbrücke, die über einen eilig dahin strömenden Bach führte, an dessen Ufer ein Lurker umher streifte.
Der junge Rekrut umging das Viech, indem er einige Meter vom Weg abwich und durch die Wiese ging.

In einiger Entfernung sah er Fackeln brennen und einige Männer mit ein paar Karren herumstehen. Das musste der Trupp sein. Er hatte es geschafft.
09.06.2003, 22:34 #204
Firen
Beiträge: 319

Erschöpft saß Firen auf dem Boden. Normalerweise wäre er nach so einem Weg nicht erschöpft gewesen, doch seit dem er Lehrling des Armbrustbauers gewesen und jetzt selber Armbrustbauer war, hatte er die Schmiede kaum noch verlassen.
Um ihn herum war schon längst alles dunkel und er starrte in die Dunkelheit hinein.
Tagsüber schien ihm diese Gegend langweilig auszusehen, doch jetzt, wo alles in Dunkelheit gehüllt war, offenbarte sich seine Schönheit.
Alles war still, bis auf ein paar Waffenknechte, Rekruten und Milizen, die immernoch redeten oder Karten spielten. Ab und zu krabbelten irgendwelche kleinen Tiere um ihn herum, doch diese bemerkte er kaum.
Noch eine Weile saß er da so, starrte in die Dunkelheit, doch dann setzte er sich zu den anderen, plauschte mit ihnen und spielte Karten.
Nach einer kuren Zeit, wurde er, trotz ständigem Gerede, müde und fast wären ihm die Augen zugefallen.
Schnell verabschiedete er sich von den anderen, trank noch einen Schluck Bier, von dem er schon leicht beschwippst war, aß ein Stück Käse und legte sich Schlafen, was ihm in diesem Moment nicht sehr schwer fiel.
09.06.2003, 22:35 #205
Squall_L
Beiträge: 1.067

Squall stand auf und wischte sich den Schlaf aus den Augen.Danach schaute er sich um und konnte es nicht fassen die Sonne war noch gar nicht richtig aufgegangen und draussen wurde schon lautstark gearbeitet.Squall verliess die Scheune und ging zu Akil und fragte ihn
"Was ist nun mit meinem Gehalt?"
"Du bekommst es die Wunden sind besser verheilt als ich es gedacht hätte."antwortet Akil.
"Das war doch klar ich bin nun mal gut!"sagte Squall grinsend.
Akil lachte laut und sagte"Du bist wohl sehr von dir überzeugt.Hier nimm 100 Goldstücke für deine Arbeit."
"Danke aber beim nächsten mal bestimme ich den Preis!"antworte Squall.
"Tu das wenn wir uns nochmal wieder sehen!"meinte Akil.
Squall verabschiedete sich von allen und verließ Akils Hof.Er ging die Treppe hinunter und bog links ab und ging in Richtung der Taverne "Zur toten Harpyie".Squall dachte über seinen seltsamen Traum nach und konnte nicht verstehen ob und was er zu bedeuten hatte.Alpträume hatte er schon lange nicht mehr er hat sie erst seitdem er in Khorinis eintraff.Squall überlegte ob es eine gute Idee war nach Khorinis zu gehen.Da in Khorinis ja schon so viel komisches passiert ist.
Nache inigen Minuten wurde Squall durch ein Schrei aus seinen Gedanken gerissen.Er drehte sich um und schaute sich um er sah nichts aber war sich sicher das er sich den Schrei nicht nur eingebildet hatte.Er ging in die Richtung aus der , der Schrei kam.Er sah nur Büsche und Bäume und wollte sich gerade wieder auf den normalen Weg zur Taverne machen.Als er dieses mal einen leisen Schrei hörte er ging durch die Gebüsche und das Gestrüp.Er sah einen Eingang zu einer Höhle der bis auf einen 1 mal 1 Meter Spalt zugewachsen war.Squall schaute sich den Boden beim Splat an und sah das erst vor kurzem etwas hier lang gegangen sein muss.Es sah so aus als hätte es etwas hinter sich her gezogen.Squall hörte wieder einen Schrei ,da wurde ihm klar das da drinne irgendetwas einen menschen angreift.Squall vergrösserte den Spalt mit seinem Dolch und ging in die Höhle.Er ging einige Meter und kam zu einer Abzweigung,Squall überlegte kurz und wählte den linken Gang,nach einigen Minuten führte dieser Weg in ein Sackgasse.Squall hörte wieder einen Screi und drehte um und rante zu Abzweigung zurück.Dieses mal nahm er den anderen Weg dort kam nach einigen Minuten eine Tür die verschlossen war.Squall schaute sich die Tür genau an und merkte das sie nicht gerade stabil war er hohlte Anlauf und rannte gegen die Tür ab sie hielt stand.Aber Squall wollte nicht aufgeben er hohlte noch einmal Schwung und diese mal klappte es dir die Tür war offen.
10.06.2003, 11:03 #206
Clay
Beiträge: 2.333

Schon kroch der Morgen über die Wiesen des Landes, als der Paladin in der Ferne endlich das vertraute scheppern der Rüstungen hörte. Das musste der Trupp sein, der auf dem Weg zu Pass war. Eine Weile musste Clay Starseeker suchen, doch dann fand er ihn schlafend hinter einem Felsen. "Aufwachen! Es scheint, dass wir Gesellschaft bekommen." Gähnend rieb sich der Milizsoldat die Augen und erhob sich mühsam, während sich der Paladin schon in seine Rüstung warf. Rasch befestigte er die Lederbänder des Helms unter seinem Kinn, dann streifte er sich die schweren, gepanzerten Handschuhe über und entfernte sich ein paar Schritte von ihrem Lager. Die morgendliche Luft war frisch und der Tag versprach warm und sonnig zu werden. Starseeker hatte sich nun auch endlich fertiggemacht und neben seinem Lehrer aufgestellt. Während die beiden Soldaten auf der grünen Wiese standen und sich die Umgebung ansahen, rückte der Konvoi näher auf sie zu. Schon bald würde sie sich ihren Brüdern anschließen und gemeinsam die Reise ins Minental antreten können. An der Spitze des Zuges liefen zwei Ritter und kurz dahinter kam direkt der Kommandant General Taurodir, den Schluss bildeten von Waffenknechten und Rekruten gezogene Karren. Tauro hatte wirklich Karriere gemacht. Im Alten Lager war er noch ein Buddler, als Clay ihn kennengelernt hatte, und nun war er sein Vorgesetzter. Rasch schritt der Paladin auf den Konvoi zu, ließ die beiden Ritter links liegen und begrüßte Taurodir herzlich. "Sei gegrüßt. Es freut mich wieder an deiner Seite zu stehen. Wie ist es euch ergangen?" Nach einigen Begrüßungssätzen wollten sie jedoch weiterziehen. Tauro gab das Signal zum Aufbruch und so reihten sich Clay und Starseeker in die Truppe ein. Es wurde Zeit den Pass zu überschreiten.
10.06.2003, 13:34 #207
Arkaine
Beiträge: 47

Von leichten Rückenschmerzen geplagt öffnete Arkaine an diesem Morgen die Augen, ein harter Waldboden war noch nie ein geeigneter Schlafplatz für den ehemaligen Dieb gewesen.Der junge Mann sah sich um und erblickte neben Luca, der wohl gefallen daran fand im vom Morgentau feuchten Waldboden herumzugraben, nur einige Tiere des Waldes die ihrem gewohnten Tagesablauf folgten....gewohnter Tagesablauf...sowas hatte Arkaine schon lange nicht mehr, und dies bereitete ihm immer mehr Kopfzerbrechen.Zwar hatte er noch einiges an Gold in seinem Lederbeutel, doch mit der Zeit würde auch dieser Vorrat schwinden und der ehemalige Dieb auf kurz oder lang hungernd in einer Ecke liegen.Irgendwohin musste er sich sich wenden, nur wohin?Er dachte noch vielüber die Stadtwache nach, den es reitzte ihn schon sehr eine Stadt von Verbrechern zu säubern doch tief in seinem Inneren wusste er, dass er wegen seiner Vergangenheit niemals einen Dieb ausliefern könnte.Während Luca sich weiter umherwältzte und seine Pfote schon recht gut genesen schien dachte Arkaine noch über die freundlichen Menschen und die unglaublich schöne gegend im Pyramidental nach, doch auch ein dortiges Leben war für den sehr Innosgläubigen Arkaine einfach undenkbar."Der Hof!"entfuhr es Arkaine als er gerade Luca sanft den Bauch kraulte.Dort war es recht angenehm gewesen, auch wenn der Dieb nicht viel mehr als die Taverne und die trainierenden Söldner gesehen hatte.Arkaine beschloss noch einmal dort hin zurückzukehren und sich die ganze Sache nochmal genauer anzusehen, vielleicht könnte er sich diesen "Söldnern" ja anschliessen.So spannte er sich seinen Bogen um, nahm sein Schwert und seinen Dolch und machte sich mit Luca im Rücken, der dem Dieb in einigem Abstand folgte, auf zu Onars Hof.
Er spazierte durch die wunderschönen Lande Khorinis, vorbei an dem kleinen, idyllischen See und den schmalen Feldweg entlang, an dessen Seiten sich die unglaublich weitläufigen Felder erstreckten.
10.06.2003, 15:23 #208
Erend
Beiträge: 4.703

Die beiden Söldner verließen den Hof un schlenderten den weg entlang. Es war ein wunderschöner, frischer Tag und die Sanne stand trotz der frotgeschrittenen Uhrzeit noch hoch am Himmel. Vögel zwitscherten ihnen von rechts aus dem Wald zu, als sie am großen See vorbeikamen. Auch einige Lurker waren zu sehen. Diese hatten die beiden Söldner bereits erblickt und kamen unter drohenden Geräuschen näher. <<Bock auf eine Runde 'Lurkerjagd'?>> fragte Fisk. <<Na weglaufen werd ich bestimmt nicht!>> erwiderte Taeris. Fisk zog seinen Dämonentod, und Taeris ebenso seine Klinge. Dann stürmten beide los, jeder auf einen Lurker. Beinahe zeitgleich fiel der erste Schlag, bei Fisk in die Kehle des Tieres, Taeris erwischte den Rücken. Doch beide Schläge waren sofort tödlich. Dann begann Taeris, die Tiere zu häuten. Als er damit war fertig packten sie ihre Waffen weg und legten sie die letzte Etappe des Weges zur Taverne zurück.
10.06.2003, 16:25 #209
Corie
Beiträge: 169

Als Corie aus der Ohnmacht wieder erwachte musste sie sich erstmal sammeln, und sie hatte nur eine frage: "Wo war sie hier gelandet"
Sie prüfte ihre Sachen, und hatte nichts gebrauch bares mehr außer dem noch Blutverschmierten Dolch. Die Küste an der sie gelandet war war Felsig und hoch und sie musste erst einmal einen Weg nach oben finden.
Nachdem sich Corie etwas umgesehen hatte fand sie eine Aufstiegsmöglichkeit in der Wand und nach kurzer Zeit war sie oben angekommen.
Vor ihr öffnete sich ein riesiger Wald und man hörte in der ferne das schnauben von wilden Tieren.
Etwas verängstigt machte sich die junge Frau auf in den Wald, in eine ihr noch fremde Welt...
10.06.2003, 16:57 #210
Angroth
Beiträge: 2.494

Unzählige Sterne leuchteten vom Himmel, ihr Glanz erhellte die nächtliche Erde in einem sanften Schein. Am Boden, auf den weiten Wiesen der Insel Khorinis hatte es vor kurzem geregnet und die Tropfen drückten noch immer die Halme nieder, reflektierten das Sternenleuchten und glitzerten wie edle, geschliffene Diamanten in der Dunkelheit. Keine Wolke ließ sich am Himmel blicken, nur eine blasse Nebelschicht streckte vorsichtig ihre schemenhaften Finger aus der frischen Erde, um bald emporgetragen zu werden in das Himmelsmeer, getrieben von den nie ruhenden Winden.
Kein Geräusch weckte die schlafende Natur, nur ein schwaches Schmatzen erklang in regelmäßigen Abständen, wenn zwei Füße leicht in das nasse Gras eintauchten und bei ihrer Reise zu der nächsten Landung Erde aus dem Boden zogen der sich an den Sohlen festgesaugt hatte. Doch beabsichtigte der Mann dem diese Füße gehörten nicht die Natur zu stören oder irgendwem Leid anzutun, sie gehörten einem nachdenklichen und etwas traurigen Templer. Viele Gedanken machten diesen Kopf unsicher, ob er den richtigen Weg gewählt hatte oder ob er das richtige tat. Das Erbe der Ruchká lastete trotz aller Fröhlichkeit auf seinen Schultern, auf diesen unerfahrenen und jungen Schultern. Der Halbmond schien vorsichtig auf sein Gesicht und die Brüderlichkeit dieser Blässe mit derer seiner Augen konnte ihn auch nicht stärken, nein. Vielmehr fühlte er sich so, wie der Mond es wohl müsste wenn er Gefühle hätte: Allein, einsam, umgeben von Kälte und einem sehr fernen Freund der einem die Kraft gab trotz aller Dunkelheit einen schwachen Schein seiner selbst von sich zu geben.
Für Angroth war dieser Freund, der für den Mond die Sonne war, der Schläfer. Dieser Gott, so sehr der Mann wusste das er existierte, blieb doch unerreichbar bis zu seinem Tode, doch selbst dann war er sich nicht mehr sicher ob er die Vereinigung wollte. Zu viel war passiert, Schmerz, Leid, aber auch Freude hatte es gegeben in seinem letzten halben Jahr, seit er der Bruderschaft beigetreten war. Leider war die Freude im Gegensatz zu Schmerz und Leid nur ein sehr kleiner Protagonist, der kaum mithalten konnte mit der wallenden Emotion der Dunkelheit. Die Frage nach dem Sinn seiner Existenz tauchte in ihm auf, war es nötig das er hier war? Brauchte man ihn? Und warum erfuhr er mehr Leid und Gewalt als die Freuden des Lebens genießen zu können? Er wusste eine Antwort, und sie gab ihm die Kraft die auch der Mond besaß: Den Schläfer. Er war da um dem Schläfer zu dienen, er war da um seine Familie zu verteidigen oder sie zu rächen, er war da um die Ehre seines Namens Rein zu waschen. Sein Blick wanderte über das große Feld, der Nebel war schon höher gestiegen und er konnte schon nicht mehr die Ferne sehen, die Berge waren seinem Blickfeld entschwunden.
Er war sich sicher bald da zu sein, dort wo alles angefangen hatte. Ein einzelner Schrei scholl durch die Nacht, kurz darauf vernahm der Templer ein kräftiges Flattern und ein Rabe zog lautstark über seinen Kopf hinweg. Angroth reckte seinen Hals um dem Flug zu folgen, doch das schwarze Tier verschwand bald in der Dunkelheit. Der Mond war schon ein Stück weitergewandert und einige Sterne verloren bereits an Intensität, bald würde der Tag kommen. Wolken zogen heran, aufgescheucht vom wütenden Wind, erstanden aus der unerträglich warmen Luft dieser Insel. Die Wolken waren dunkel wie die Nacht zuvor, gefüllt mit dem Zorn und der Macht des Lebens, hielten sich aber zurück diese zu entfesseln. In dem zaghaften Morgengrauen endlich kam Angroth an den Sumpf der einst sein Leben war, der Ort an dem er vergessen hatte und vor allem geflohen war. Der Sumpf der ihn zur Bruderschaft brachte. Tiefer sanken seine Füße nun, gieriger sog die Erde an seinen Sohlen und er kam langsamer voran. Kleine Mückenschwärme flogen selbst wie kleine dunkle Wolken über dem Morast, ständiger Richtungswechsel und die schiere Masse konnten einen verwirren, beobachtete man dies eine Zeit lang. Angroth ging tiefer in den Morast, tiefer in den Sumpf. Was er suchte wusste er nicht, er wusste nicht wo er die letzten Tage entlanggewandert war, doch er wusste das er sein Ziel erreicht hatte. Und das er wieder zu sich selbst finden würde, irgendwann ....
Der Nebel der von den Wiesen aufgestiegen war erreichte den Himmel, schloss sich den Wolkenmassen an und ward entschwunden, der Templer ließ den Blick sinken auf das schmutzige Grün der Moore. So wanderte er, noch eine ganze Weile, niemand störte ihn und auch der Wind schien sich für einige Zeit beruhigt zu haben - die Ruhe vor dem Sturm? Daran aber dachte er nicht einmal, denn es geschah das er auf die Knie fiel, missachtete den Dreck der seine Hüften heraufkletterte und ihn mit kühlem Schlamm bedeckte. Des Ruchká Augen schlossen sich und er betete. Innigst und lang betete er, sogar Tränen flossen von seinen Wangen und vermischten sich mit dem Nass dort unten. Erst am Mittag schlug er die Augen auf, die Wolken standen noch immer am Himmel und lauerten auf ihren Moment der Wut. Eine Erleichterung und ein Gefühl des Frohsinns erfüllte Angroth von innen heraus, seine Seele ward warm und sein Geist voller Dank an den fernen Freund. Wieder weinte er, doch diesmal vor Glück, denn der Schläfer hatte ihn wissen lassen dass das Leid bald seinem Ende entgegensah, und der junge Templer seine Rache bekommen würde. Hoffnung erfüllte ihn, Erinnerungen an seinen Vater und seine Mutter keimten in ihm auf, er sah ihre freundlichen Gesichter und flüsterte ihnen zu das sie bald in Frieden ruhen würden. Der Name Ruchká würde Unsterblich sein, man sollte sich an sie erinnern. Die Rache würde sein.
Einige Wolken konnten der Kraft des fernen Freundes nicht standhalten und rissen auf, der Krieger ging mit dem goldenen Licht des Abends zu seiner Familie zurück .....
10.06.2003, 16:58 #211
Melyssa
Beiträge: 742

Melyssa wanderte leise vor sich hinsummend über die Wiesen und biss in einen saftigen grünen Apfel. Der Kater hatte seinen Kopf aus dem Weidenkorb gesteckt und schaute nun neugierig umher. Überall diese ungewohnten Düfte, überall freche umhersummende Insekten. Ein paar mal schlug er spielerisch mit der Pfote nach einer dicken Fliege, dann spitzte er wieder die Ohren und schaute sich nach weiteren summenden und brummenden Flugobjekten um.

Die junge Magiern genoss sichtlich die frische Luft und die warme Sonne. Endlich mal wieder draußen in der weiten Welt. Das hatte sie schon richtig vermisst. Sie hockte zuviel in diesem Klosterbau, soviel war sicher.
Was ihre Neugierde geweckt hatte, war das Amazonenlager. Sie hatte schon soviel über diese wehrhaften Frauen gehört, nun wollte sie sie doch mal näher kennenlernen. Erstrecht nachdem letztens diese Hochzeit im Kloster zelebriert worden war und einige dieser Amazonen im Hof herumgelaufen waren. So schrecklich schienen sie doch nicht zu sein wie Melyssa sich das immer vorgestellt hatte. Sogar ganz umgänglich. Das bedurfte doch einer genaueren Untersuchung.

Schon tauchten die Dächer Khorinis vor ihr auf und sie schritt auf das einladende Tor zu.
10.06.2003, 17:41 #212
Corie
Beiträge: 169

Corie streift durch den Wald und hatte keine Ahnung wo sie war oder wo sie hinlief...doch eins wusste sie, sie wollte jetzt wieder schnell raus aus diesem Wald. In den Baumwipfeln vor der jungen Frau erschien ein Leuchtturm Corie rannte auf diesen zu. Am Leuchtturm angekommen kam ein alter Mann auf sie zu und fragte sie was sie so leicht bekleidet und Mutterseelen allein hier mache: "In Khorinis kann es sehr Gefährlich werden zu diesen Zeiten..." warnte sie der alte.
"Dies ist also die Insel Khorinis, ich habe schon viel von hier gehört, aber nicht alles war gut."
"Ja Ja...damals wo die Barriere noch da war blühte diese Insel auf, aber heute treiben sich hier nur noch Verbrecher rum..." der Mann schwieg nun wieder.
"Wo ist den die Stadt Khorinis?"
"Wen du diesem Weg hier weiter folgst dann kommst du nach Khorinis Stadt...aber die Stadt ist auch nicht mehr das was sie mal war..."
"Danke für die Hilfe, ich werd mal mein Glück in der Stadt versuchen...tschüss."
Der Mann beachtete Corie nicht mehr als sie sich verabschiedete, er war zu sehr in den Gedanken an die alte Zeit versunken.
Über den Weg den der Alte Corie gezeigt hatte kam sie dann auch nach kurzem Marsch an den Stadttoren von Khorinis an...
10.06.2003, 17:47 #213
Squall_L
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Squall lag am Boden und unter ihm die Tür.Squall schaute nach links und sah dort wieder so ein 1m mal 1m Spalt.Also war ihm klar das was auch immer hier drinne ist nur 1m mal 1m gross sein kann.Das beruhigte ihn schon etwas denn wenn er schon nicht weiß was ihn erwartet dann sollte es ja nicht gerade ein Ork oder ein troll sein.Squall stand auf und schüttel den Dreck von sich ab.Danach schute er den gang entlang und sah das es immer dunkler wurde und er bald nichts mehr sehen würde.Er überlegte sich was er machen könne um etwas zu sehen,doch ihm viel nichts ein.Er beschloss nicht aufzugeben und ging den Weg weiter hinunter,nach einigen Metern stolperte er über etwas und viel auf den Boden.Er versuchte zu ertasten über was er gerade gefallen war,er bemerkte nach kurzer Zeit das es ein Rucksack war.Er durchsuchte den Rucksack und fand fast nur Kleidungsstücke , die meisten davon fühlten sich an als wären es Kleider.Squall suchte weiter und fand eine Fackel und Werkzeug um Feuer zu machen.Er machte sich sofort an die Arbeit aber es war gar nicht so einfach da er vorher noch nie Feuer gemacht hatte.Nach einiger Zeit klappte es und er schaffte es die Fackel zu entfachen und etwas Licht in die Höhle zu bringen.Er schaute sich um und sah auf dem Boden Spuren die aussahen als ob irgend etwas hier lanh gezogen worden war.Danach machte er sich wieder auf den Weg weiter in die Höhle.
10.06.2003, 18:31 #214
Squall_L
Beiträge: 1.067

Nach einigen Schritten kam er zu einer Abbiegung er hörte einige Geräusche und daher war ihn klar das hinter der Abbiegung das etwas warten würde.Squall legte die Fackel an die Seite und presste sich an die Wand.Danach schaute er um die Ecke und sah das der kleine Raum erleuchtet war.Er schaute sich den raum genau an und sah das ein Loch oben im Raum war und dort scheinte die Sonne hinein.Squall sah 2 Erwachsene Wölfe und 2 Wolfwelpen die schliefen.Als sein Blick weiter durch die Höhler schweifte sah er einen angefressen Menschenkörper.Squall kam sofort sein Frühstück wieder hoch und er übergab sich an Ort und Stelle.Die Wölfe bemerkten die Geräusch und die Mutter stellte sich vor die Welpen der Vater stellte sich angriffsbereit vor seine Familie.Squall zog sein Waffe und wollte rückwärts den Raum verlassen.Doch der Wolf wollte nicht warten bis Squall verschwunden war sondern rannte auf Squall zu.Gerade als der Wolf auf Squall springen wollte fiel der zu Boden da er über einen Stein fiel und stach dabei den anspringenden Wolf seinen Dolch in Kehle.Der Wolf fiel auf Squall und Squall konnte es nicht fassen er hatte ein Tier getötet, er hatte sich sowas schon oft vorgestellt aber er hatte es noch nie gemacht.Er zog seinen Dolch aus dem Wolf und rollte den Wolf von sich runter.Danach stellte er sich wieder auf.Da hörte er wieder einen Menschen schrei und der Körper bewegte sich.Squall war sofort klar das der Mensch das hier nicht überleben würde und so zog er den Entschluss den Menschen zu töten und ihn dann ein ordentliches Begräbniss zu machen.Als er sich langsam dem Körper nährte sah er wie die Wölfin ihre Zähne fleschte um ihre Welpen zu verteidigen.Squall war das aber egal er konnte nicht ansehen wie ein menschen sich hier zutode quält.Squall merkte das er den Körper nicht erreichen könnte ohne das die Wölfin ihn wohl angreiffen würde.Also zog er seinen Dolch und nahm in die andere Hand einen Stein.Den Stein warf er auf die Wölfin die daraufhin auf ihn los stürmte.Plötzlich bewegte sich die Hand des Menschen und hielt die Wölfin am Hinterbein fest.Die Wölfin drehte sich um und bis dem Menschen in die Hand.Squall ergriff die Chance und stach mit seinem Dolch auf die Wölfin ein.Diese ließ sofort von dem am Boden liegenden Menschen los und bis Squall in linken Arm.Squall schrie auf und stach weiter auf die Wölfin ein.Doch die ließ seinen Arm einfach nicht los.Nach einigen Stichen hatte die Wölfin keine Kraft mehr da und viel tot zu Boden.Squall rannte zu dem am Boden liegenden Menschen.Der sagte mit einer weiblichen Stimme
"Mach den Qualen bitte ein Ende!
Squall zögerte nicht lange und gab ihr einen gezielten Stoß um die Qualen zu beenden.Danach drehte er sich zu den Welpen umd wovon einer erwacht war und der andere sah aus der nähe aus als wäre er gar nicht mehr am leben.Squall näherte sich den 2 und sah das einer der beiden wirklich nur noch tot da lag.Der andere verstecke sich vor Squall in einer Ecke.Squall wollte erst seinen Dolch nehmen und den Leben des Welpen ebenfalls ein Ende bereiten ,doch er brachte es nicht über sein Herz.Danach buddelte er mit seinen Händen ein Grab für die Frau.Nachdem er fertig damit war nahm er den Stab den die Frau bei sich hatte und steckte ihn in den Boden als Zeichen das hier jemand beerdigt liegt.Danach schaute er sich seinen Arm an er hatte vom Kampf mit der Wölfin eine ganz schöne Wunde davon getragen.Er benutze etwas Wasser und seine Heilsalben um die Wunde zu desinfiezieren.Danach machte er sich einen Verband um den Arm und verliess die Höhle wieder.Als er wieder aus der Höhle war , war ihm klar das er sich nun wieder auf den Weg nach Khorinis machen sollte um dort seine Verletzungen zu kurieren.Nach dem er einge Meter gengen war bemerkte er da sihn etwas verfolgte er dreht sich um und sah den kleinen Wolfwelpen direkt hinter ihn.Squall schaut ihn an und der Welpe kam näher und rieb sich an Squall Füsse.Squall wusste gar nicht was er machen solle und daher beschloss er sich den Wolf mit auf seine Reisen zu nehmen.Er nahm ihn auf den Arm und gab ihn etwas vons einen Essen.Der Wolf aß ihm sofort aus der Hand und Squall konnte es nicht fassen das der Wolf ihn begleiten wollte das er gerade immerhin seine Eltern getötet hatte.Squall setzte den Wolf wieder auf den Boden und ging den Weg weiter hinunter der kleinen Welpe konnte mit Squall seinen Schritten nicht mithalten und so beschloss Squall den kleinen Welpen bis nach Khorinis zu tragen.Auf dem Weg viel Squall ein das er dem Welpen ja auch einen Namen geben müsse.Squall überlegte einige Minuten aber ihn viel nichts ein.Als er schon fastt Khorinis erreicht hatte kam ihn der Name Lucky in den Sinn.Squall meinte das der Name zu dem kleinen Welpen der mitlerweile eingeschlafen war passte den er hatte ja Gluck das Squall ihn nicht getötet hatte.Somit hatte Squall nun einen kleinen Begleiter Namens Lucky.
10.06.2003, 18:33 #215
Ferandos
Beiträge: 73

Nach diesem kleinen Missgeschick Varyliaks gingen die beiden fröhlich durch die Wäder auf dem Weg zu Onars Hof. Fernados schob den Karren, aber ihn störte dieser Fischgeruch.
"Man wie hälst du es den ganzen Tag bei so einem Geruch aus?"
"Ach Fernados mit den Jahren gewöhnt man sich an diesen Geruch, auch wenn er am Anfang etwas störend ist."
Die beiden dachten schon nach wie es sein würde, wenn sie endlich ein Boot haben würden. Sie sangen den ganzen Weg Lieder und genossen das Wetter. Es war ein schöner warmer Tag und die Vögel zwitscherten. Dann kamen sie auch schon bei Oars Hof an, der Weg kam ihnen dieses mal viel kürzer vor als sonst...
11.06.2003, 11:28 #216
Warkid
Beiträge: 1.209

Warkid geht dem Weg nach, den er seit er von den Banditen verjagt wurde gefunden hat,und trifft plötzlich auf einen Banditen.Er sieht wie er sich auf einen Überfall vorbereitet.Der Bandit bemerkt Warkid und rennt auf ihn zu.Warkid weicht ihm aus und schlägt ihn auf den Kopf.Dem Bandit scheint es nichts auszumachen und der Bandit schlägt Warkid nieder.Warkid fällt die Steintreppe herunter und liegt bewusstlos auf dem Boden.
11.06.2003, 11:40 #217
Be|_gar|on
Beiträge: 91

Uff ! Tut das gut mal wieder frei aufatmen zu können und sorgenlos vor sich hinzuschlendern !, der Anwärter grinste kurz und blickte sich vor der Pforte, die von zwei Paladinen bewacht wurde um.
Zur Rechten war ein See in die Landschaft gebettet, in diesen ein Wasserfall mündete, der von der Felswand, die die Pforte aufnahm, herabsprudelte. Auf der Waseroberfläche konnte man etliche Seerosen erblicken und es war gewiss so, dass man wenn man sich ins Wasser begab auch einige Wasserlilien erblicken konnte, die da so vor sich hin blühten unter der Wasseroberfläche. Liess man den Blick aber weiterwandern, so erblickte man hinter dem See eine Innosstatue, in deren Nähe ein Mann mit einem Langbogen auf dem Rücken stand und scheinbar so vor sich hinstarrte. Links davon war ein kleiner Wald, in dessen Hintergrund sich ein grosses Haus abzeichnete, was offenbar zu einem Bauernhof gehörte, weiter links konnte man auch den Pfad, der vom Hauptweg abzweigte und zum Hof hin führte erblicken. Liess man seinen Blick aber noch etwas weiter nach links wandern, so erblickte man eine steinerne Brücke, die sich über einen kleinen Bach spannte, welcher auf einen Moor hinfloss, in dessen Nebelschwaden man einige sich bewegende Schemen erblicken konnte. Schliesslich endete der Rundblick mit einem kleinen Lagerplatz zur Linken.
Nachdem sich der junge Hüne ausgiebig umgeblickt hatte, lenkte er seine Schritte auf den Pfad, welcher auf die Brücke hinführte und folgte diesem. Bald war er bei der kleinen Brücke angekommen und überquerte sie flugs und ging den Weg weiter entlang. Nun lag der Moor zu seiner Rechten und er konnte die Umrisse der Schemen schon besser ausmachen und war ein wenig erschrocken, als er sie dann als Lurker identifizierte, dennoch setzte er unbeirrt seinen Weg fort.
Es dauerte nicht lange da erblickte er auch schon den riesigen See, an dessen Klippe er gerade längs ging und bewunderte die Aussicht, denn er konnte fast bis zu dem Hof von Onar blicken. Weiter vorne erblickte er auch schon die Taverne, die sich schon langsam machte, da sie ja immer noch im Aufbau begriffen war.
Nun passierte der Anwärter die Baustelle und bewegte sich auf den Weg zum Kloster zu, wo auch eine weitere Innosstatue den Weg säumte. Kurz kniete Garion vor jener nieder und sprach ein Gebet zu Innos und Adanos, in dem er ihre Güte pries und ihren Segen erbat.
Beschwingt setzte er dann seinen Weg fort und kam dann an dem kleinen Tempel vorbei, in welchem Meister Isgaron gerade betete. Da er Meister Isgaron bei seiner Andacht nicht stören wollte, setzte er den Weg ohne ein Grußwort an den Meister fort. Letzendlich stand er dann auf der Brücke, die zum Kloster hinführte und nahm den erhabenen Anblick einmal mehr in sich auf...
11.06.2003, 17:36 #218
Ferandos
Beiträge: 73

Ferandos und Varyliak gingen glücklich zurück. Sie stellten es sich schon vor, wie es sein würde, wenn Sie die Bretter endlich könnten. SIe beeilten sich, deshalb kam der Weg ihnen dieses mal nicht sehr lange vor. Schon erreichten die beiden das Stadttor. Kurz vor dem Tor traffen die beiden auf 2 Banditen, die ihr Holz stehlen wollten aber Gott sei Dank waren sie schnell im Rennen und konnten das Stadttor noch rectzeitig erreichen, bevor sie bestohlen worden wären.
11.06.2003, 18:19 #219
Arkaine
Beiträge: 47

"War es alles blos zufall?"
Dieser Gedanke ließ Arkaine schon seit den letzten paar Tagen nicht mher los.Auch nun wo er neben Luca im Wald lag und schon zur Hälfte eingeschlafen war, dachte er darüber nach ob es nur purer Zufall war das er zwar bewusstlos, aber lebend am khorinischen Hafen angespült wurde nachdem er im offenen Meer ausgesetzt wurde.Oder war alles von Anbeginn vorbestimmt?Ein Zeichen, dass jemand auf ihn Acht gab, dass jemand seine schützende Hand über den ehemaligen Dieb hielt.Das musste es sein!Normalerweise konnte man sowas nicht überleben, doch wenn ein Gott es wollte, wäre es ein Leichtes.Nun packte Arkaine ein Gedanke und den musste er in die Tat umsetzen, er wollte zu dem Innoskloster gehen, von dem er schon so viel gehört hatte und sich dort irgendwie, sei es lediglöich mit einer kleinen Spende, bei seinem Gott für das Wunder seines Überlebens bedanken.Vielleicht würde man ihm ja sogar die Chance geben, ein Magier zu werden und dem Kloster des Herrn beizutreten.Das war zwar vielleicht nur ein Wunschtraum, allerdings nicht ganz unmöglich.Kaum war Arkaine auf diese Gedanken gekommen, sprang er auch schon auf und begann damit seine Sachen zu packen, wobei Luca ihn nur verdutzt und mit großen Augen zusah.Als er alles zusammen hatte trat er aus dem kleinen Wäldchen hervor und begab sich auf den Feldweg, welcher ihn nach kurzem zu der Taverne führte, die sich immernoch in Bau befand.Dann blieb Arkaine jedoch plötzlich stehen und wandte sich mit einem "Du weißt auch nicht zufällig wos jetzt lang geht, oder?" Luca zu, welcher zur Antwort seinen Kopf zur Seite neigte und den ehemaligen Dieb verwirrt ansah."also nicht.."Arkaine wandte sich wieder der Taverne entgegen und ging ein paar Schritte um sie herum, bis er an der Weggabelung, an der eine Abzweigung zu Onars Hof führte, angekommen war.Da der andere Weg aber leider nicht mit einem Schild oder ähnlichem gekennzeichnet war beschloss Arkaine dem Pfad, der die Taverne anscheinend umrundete, noch etwas weiter zu folgen, das Kloster konnte ja schließlich nicht so unwichtig sein, dass es kein Hinweisschild gab.Endlich, nach einer halben Umrundung des Gebäudes fand der junge Mann das Schild, nachdem er gesucht hatte.Ohne groß zu überlegen folgte er dem Pfad und fand sich in einem kleinem, idyllischen Tal wieder.Es wäre zumindest idyllisch gewesen, wenn sich nicht ein feldräuber hierher verirrt hätte und nun gefallen daran fand, Arkaine mit seinen Zangen zu traktieren.Der Dieb konnte zwar geschickt nach hinten ausweichen, bedachte dabei jedoch nicht das hinter ihm ein Felsen in die höhe ragte und das kleine Tal umsäumte.Gerade als er wieder den Zangen des Biestes auswich stieß sein Rücken auf den harten Fels und Arkaine fuhr ein Schock durch alle Glieder.Nun hatte er nur noch eine letzte Chance.In dem Moment, als das Vieh zum entscheidenden Schlag ansetzte, warf sich Arkaine zu Boden und befand sich nun unter dem Feldräuber.Dieser tapste nun etwas verwirrt vor und zurück und der exdieb hatte alle Mühe dabei, nicht von einem der dünnen Beine getroffen zu werden.Als die Gelegenheit dann günstig war sprang Arkaine hoch und rammte dem Feldräuber dabei den Dolch von unten in den Leib, was diesem gar nicht zu gefallen schien.Arkaine stand zwar nun wieder auf beiden Beiden, sein Dolch steckte allerdings noch immer im Körper des leicht taumelnden feldräuber, welcher nun erneut zum Angriff überging.Diesmal hatte Arkaine jedoch wieder Platz um auszuweichen und der junge Mann kletterte so schnell er konnte auf eine kleine Anhöhe, auf der ihm der Feldräuber, der eine schleimige Blutspur hinterließ nichts anhaben konnte.Dort oben zog er sein neues Schwert, nahmes fest in beide Hände, sprach ein schnelles Gebet zu Innos und ließ sich regelrecht auf den Feldräuber niederfallen.Da Arkaine mit einer solches Waffe jedoch nicht umgehen konnte, bekam das Monster lediglich eine Fleischwunde an der Seite ab, die allerdings reichte um das sowieso schon angeschlagene Biest mit einem Schrei in sich zusammenfallen zu lassen.Nach diesem Sieg atmete Arkaine erstmal tief durch bevor er seinen Dolch wieder aus dem Leib des Monsters zog und ihn do gut wie möglich reinigte.Dann begann er damit nach Luca zu rufen der sich, wie befohlen, aus dem Gefecht heraushielt und sich ausser Gefahr gebracht hatte.Nachdem der junge Wolf gefunden war versuchte Arkaine ihm verständlich zu machen, dass er hier warten solle und sich von Menschen fernhalten solle.Nicht sicher ob der Wolf die Anweisungen verstanden hatte setzte der exdieb seinen Weg fort und kam schon bald an eine schmale Steinbrücke, die über einen See führte.Auf der anderen Seite ragten die Mauern des Klosters Innos in den Himmel.
11.06.2003, 18:22 #220
Corie
Beiträge: 169

Corie lief den Weg entlang den ihr der Händler gesagt hatte und zu ihrem Glück passierte auch nichts weiter aufregendes. Am Wegesrand sammelte sie hier und da ein parr Kräuter und Heilpflanzen ein die sie ewt. später noch mal gebrauchen könnte.
Nachdem sie dem Weg eine ganze Weile gefolgt war kam sie zu der Steintreppe von der ihr berichtet wurde. Als sie oben ankam erschrak sie jedoch weil sich dort ein Goblin versteckt hatte..."Verdammt, so kurz vorm Ziel kommt noch son Mistvieh..." Ohne lange Nachzudenken lief Corie einfach an dem verwunderten Goblin vorbei in Richtung des Hofes. Der Goblin brauchte aber auch nicht lange um zu schalten und nahm die Verfolgung auf.
Corie lief so schnell sie konnte und schlug dabei hacken, sprang über Baumstümpfe und andere Hindernisse.
Der Goblin gab erst die Verfolgung auf als Corie auf den Vorplatz des Hofes lief wo sie der Bauer Akil erstaunt ansah:
"Wer bist du den und was willst du hier?"
"Ich bin Corie und komme vom Lebensmittelhändler aus der Stadt. Ich soll hier ein Packet mit Lebensmitteln abholen."
"Ach so...warte ich hole es kurz." der Bauer verschwand kurz hinter seinem Hof und kam dann mit einem Packet voller Lebensmittel wieder, "Hier und bestell dem Lebensmittelhändler meine Grüße."
Corie wollte sich gerade verabschieden aber da kam ihr wieder dieser Goblin in den Sinn der jetzt bei der Treppe auf sie wartete...
"Ähm...ich hab da noch ein Problem, bei der Steintreppe is son mieser Goblin und der hat es auf mich abgesehen."
"Warte kurz....ey Gadalf...komm ma her." Es kam ein kräftiger Mann ums Haus "Wasen los Chef??"
"Das hier is Corie, und vorne anner Steintreppe hat sie son Goblin belästigt...begleite sie mal bis dorthin..."
"Kein Problem..."
Mit diesem starken Kerl fühlte sich Corie gleich viel sicherer und sie gingen zusammen zur Steintreppe wo dieser kleine grüne Goblin schon auf Corie wartete.
Ohne zu zögern rannte Gadalf auf das Vieh zu und Schlug ihm mit seinem Sparten eins rüber. "So, der Weg dürfte jetz wieder Sicher sein, aber pass trotzdem auf. Man sieht sich!" Und damit verschwand der Hüne wieder auf Akils Hof.
Corie konnte nun ihren Weg zur Stadt fortsetzen und nach kurzem laufen erreichte sie die Stadttore....
11.06.2003, 19:11 #221
Mort R'azoul
Beiträge: 690

Tallulah lief den Weg entlang aus der Stadt heraus. Die Sonne schien noch immer auf das Land hinein. Wie die Rüstungsbauerin, schwer bepackt, so den Weg hinauf lief, sah sie plötzlich wonach sie bei dem Händler in Khorinis vergeblich gesucht hatte. Eine wunderschöne Feder glänzte im Licht und daneben lag ein verbluteter kleiner Vogel mit verhältnismässig langen schwanzfedern. Die Schönheit jener Feder war unbeschreiblich, einfach nur wunderschön und noch ein wenig bekleckert mit Blut. Gerade lief ein Bauer vorbei und wäre fast auf den toten Vogel getreten, sie konnte ihn gerade im letzten Moment noch von dieser Grausamkeit abhalten, zum guten Glück. Vorsichtig grub sie ein wenig Erde aus und warf die Hand voll Humus auf den Vogel. Mit einem etwas komischen Gefühl im Magen lief sie den Weg weiter, bis zur Taverne hinauf.
12.06.2003, 16:09 #222
Nienor
Beiträge: 631

Nienor hatte sich die letzten Tage noch in den nördlichen Wäldern aufgehalten, doch hatte sie ihren Bogen oder ihr Schwert nicht benutzt, um Tiere, egal welcher Art zu jagen. Proviant hatte sie noch genug und jedesmal, wenn sie den Bogen erhob, um aus gut versteckter Position einen Snapper oder einen Scavanger zu erlegen, tauchten entweder die noch kleinen Jungen auf oder ein "Snapperich" betrat zusätzlich die Lichtung, um mit seiner Balz anzufangen. Jedesmal ließ Nienor den Bogen wieder sinken und schaute lieber zu, anstatt Beute zu machen.
Nach einigen Tagen entschloß sie sich jedoch, nach Drakia zurückzukehren, hier hatte sie nichts mehr zu erledigen und wer weiß, ob Hazkor und Konsorten Drakia nicht auf den Kopf gestellt hatten. Oder ob nicht sonst noch irgendetwas passiert war. So suchte sie sich einen Weg, der sie aus dem Wald hinausführte. Bald stellte sich heraus, daß die Spuren der Handwagen sie nach Süden führten. Und nach einigen Stunden fand sie sogar ein Wegschild, daß darauf hinwies, daß sie sich der Taverne "Zur toten Harpyie" näherte.
Gut gelaunt lief sie deshalb den Weg immer weiter entlang. Vögel zwitscherten im Wald und als dieser zurücktrat, um Feldern und offenem Wiesenland Platz zu machen, drangen ihre Stimmen aus dem Gebüsch am Wegesrand. Ein sanfter Wind wiegte die Halme des Roggens auf den Feldern hin und her. Wie auf dem Meer sah es aus, wenn sich die Ähren alle in eine Richtung bogen, um kurz darauf wieder wie auf Kommmando aufzuerstehen und sich aufzurichten.
Auf dem Rücken der Kämpferin baumelte der mächtige Kopf des Schattenläufers, eine Trophäe von beträchtlichem Wert. Vielleicht würde er einmal an irgendeine Wand genagelt Ehrfurcht verbreiten. Nienor wußte noch nicht, was sie damit machen sollte. Vielleicht sollte sie den Kopf auch einfach nur verkaufen.
12.06.2003, 16:41 #223
Linky
Beiträge: 3.168

Leicht ermüdet packte Linky seine sieben Sachen zusammen. Er hatte sich an einem netten Stück Wald niedergelassen und war dort einige Zeit geblieben. Diese "kleine" Entspannungspause hatte ihm gerade gut getan, jetzt nach diesem tölpelhaften Benehmen der Amazonen und dem unehrenhaften des Generals.
Schnell verstaute der Söldner all sein Zeug auf dem hölzernen Händlerkarren und marschierte wenig später los. Heute sollte es zum Kastell, genauer definiert zu diesem ominösen HoraXedus gehen. Wahrscheinlich würde Linky mit Flüchen aller Art belegt werden und tausend und ein Mal Verbrennungen übelster Art erleiden müssen, wenn er diese Ewigkeit nach dem vereinbarten Termin im Kastell der finsteren Schwarzmagier auftauchte. Ihm schauderte allein der Gedanke, auch nur in die Nähe des geheimnissumwobenen Ortes zu kommen. Hatte Bloodflowers im Rausch nicht mal von einer Vergiftung durch eine dieser Schwarzmagierinnen gesprochen. Meditate - man, was ein Name.
"Ich bin die meditate,
und sing dir ein Laudate,
du weißt, ich bin ne Magierin,
und pisse in die Bodenrinn'
Trullallallallu!!!
", trallerte Linky durch die Gegend und zog über sich selbst lachend den gleichmäßig wackelnden Karren hinter sich her.
Nachdem er sein selbst komponiertes Lied zu Ende gesungen hatte, kamen ihm wieder die schauerlichen Gedanken in den Kopf. Er dachte nicht mal annähernd daran, was meditate machen würde, wenn sie ihn hier zu diesem Zeitpunkt sähe. Wie schön prickelndes Koma Bier lief es dem Händler den Rücken hinunter.
Und während er so in den Gedanken schwebte, vergaß er fast den Weg. Mittlerweile war er wahrlich über Stock und Stein gesprungen und hatte sogar schon eine sehr wackelige Brücke überquert. Wenn er sich Recht erinnern konnte, war das Kastell gar nicht mehr so weit entfernt. Hastig wurde im Erinnerugnsvermögen gekramt und öffnete sich die passende Datei im endlos klugen Gehirn des Geschäftsmannes.
"Na da bist du ja, mein liebes Kastell!", rief Linky.
Ehrlich gesagt sah er gar nichts und er stellte sich selbiges auch nur in seiner Fantasie vor, aber sicherlich würde das Kastell hinter diesen Bergen da liegen. Wie ein Märchenschloss ragten die unbeschreiblich schönen Türme aus dem prachtvollen Schloss heraus. Die handarbeitlich verzierte Außanfassade ließ Linky ins Schwärmen geraten! Was ihn wohl erst im Innern erwarten würde?!
Aufwachen. Ok, ok, bleiben wir am Boden der Tatsachen. Auf ungenaue Beschreibung eines angetrunkenen Söldners war wirklich nicht unweit dieses engen Wäldchens das sagenumwobene Kastell.
"Na denn nehmen wir uns dat mal näher unter die Glupscher..."
12.06.2003, 22:48 #224
Isgaron
Beiträge: 329

Isgaron wanderte die dunklen Wege entlang. Eine Fackel brauchte er nicht, er verzichtete auf ihr Licht. Sie lockte nur wilde Tiere an und spendete auch nicht viel mehr Licht als das helle Leuchten des Mondes. Der Mond würde ihm den Weg weisen, dessen war sich der Sumpfler sicher.
Den Umhang fest um sich geschlungen, überquerte Isgaron ein Feld. Es war eine Abkürzung, über den Bauernhof und dann nur ein kleines Stück durch den Wald. Um diese Zeit nicht ganz ungefährlich, aber dafür schneller.
Doch schon als er das kleine Waldstück betrat, hörte er ein verdächtiges Brummen. Es kam näher. Isgaron konnte geradeso sein Schwert zücken, da kam auch schon eine Blutfliege aus den Sträuchern gesurrt. Dann ging alles Schlag auf Schlag. Die Fliege versuchte immer wieder ihren spitzen Stachel durch Isgarons Umhang zu schlagen, aber der war nicht leicht zu knacken. Isgaron hatte nicht viel Mühe die Fliege zu schlagen, bis sie tot zu Boden fiel. Horchend blieb Isgaron stehen und steckte dann sein Schwert wieder ein. Dann bückte er sich und holte sein Messer hervor. Die Flügel lagen perfekt da, gerade in der richtigen Position um sie ordentlich herauszunehmen. Isgaron setzte sie Schnitte an die er von Khorûl gelernt hatte und trennte sorgfältig beide Flügel ab. Als er die kostbaren Trophäen in Händen hielt, lächelte er kurz und steckte sie dann ein. Das ging immer besser mit dem Jagen.
Aufgemuntert wanderte Isgaron weiter, auf das Sumpflager zu.
13.06.2003, 14:32 #225
Sirius
Beiträge: 1.059

Xephon hatte die tote Harpyie verlassen, und war nun kurz vor Khorinis. Er beschloss sich die Stadt später ein bischen genauer anzusehen und seine Wohnung zurechtzumachen. Also ging er weiter und dachte währenddessen darüber nach wo er wohl Arbeit herbekäme. Er war nun kurz vor dem Stadttor, und konnte auch schon die Wachen erkennen. In der toten Harpyie hatte es ihm gut gefallen aber sie war zu weit entfernt um dort jeden Tag zu essen. Nach ein paar Minuten war er angekommen und ging durch das OstTor von Khorinis...
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