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Die Stadt Khorinis # 2
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18.01.2003, 12:38 #226
Angroth
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Mit einem beißenden Geruch in der Nase wachte Angroth auf. Neben ihm schlief noch immer das Wolfsbaby und liess sich nichts anmerken. Die Decke war feucht und stank erbärmlich nach Urin. Scheinbar hatte Clif sich nicht bequemt woanders sein Geschäft zu erledigen und deshalb das Laken vollgemacht. Mit einem angewiderten Gesicht warf er die Decke zurück und stand auf. Der Welpe wurde wach und fand sich unter der Decke wieder. Verspielt kläffte er laut und hell herum und verhedderte sich zuhsehends weiter. Angroth zog ihn heraus und hatte schon wieder ein nettes grinsen aufgelegt. Dem tierchen konnte man einfach nicht böse sein wie es so dalag.

Durch den Lärm den er verursacht hatte kam die Frau herauf und musste geschockt feststellen dass da ein Wolfswelpe auf ihrem Bett lag, neben ihm ein gelber Fleck. Fassungslos starrte die Frau auf den Novizen und machte den Mund auf, dennoch fehlten ihr die Worte. Verlegen kratzte sich der Mann am Hinterkopf und zuckte die Achseln. Dann brachte die Frau ein kreischen hervor, das selbst den Schläfer hätte wecken müssen. Clif verstand das Kreischen aber anscheinend falsch und fing an, zu heulen. Er warf den Kopf in den Nacken und heulte was das Zeug hielt und die junge Lunge hergab. Der Lärm lockte Bürger an, und schon bald hatte sich eine Gruppe gaffender Menschen um die hysterische Frau und den Mann mit dem Wolf gebildet.

Die Dame begann einen Streit, und Angroth hatte nicht viel entgegenzusetzen. Bald schon war er verzweifelt daran, einen Fluchtweg zu finden, denn Milizen näherten sich um dem Aufruhr ein Ende zu bereiten. Hastig schnellten seine Augen hin und her, packte die nächstbeste Gelegenheit beim Schopfe und griff sich Clif. Mit dem Wolf unterm Arm verschaffte er sich Luft indem er den am nächstehenden Bürger seine Rechte vorwies. Erschlagen von selbiger Ging er zu Boden und war still. Ein Raunen ging durch die Menge und alle fingen an Angroth als Mörder zu beschimpfen, dabei war der Mann lediglich bewusstlos.

Die Milizen passierte er ohne Probleme, sie verstanden scheinbar nicht das jene Person aus dem Sumpfe der Urheber der Aufregung war. So verließ er schnellen Schrittes Khorinis, bedauernd seinen Freund nicht getroffen zu haben. Die Stadt würde er in Zukunft meiden müssen, oder verkleidet auftreten.
18.01.2003, 13:15 #227
Kano
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Mit vollgeschlagenem Wanst stapfte Kano die Strassen entlang. Was für ein Mahl…
Gar nicht lang lief er da so lang, als ihm die prächtige Robe eines Magiers einfiel, ein Hoher Magier würde er mal so tippen. Was der wohl hier wollte? Es hatte sich schon rum gesprochen, dass die Paladine überfallen wurden und der Gefangengenommene der Söldner von diesem gesuchten Drachenjäger zurückgebracht worden war. War deshalb vielleicht auch der Magier hier?
Der Soldat näherte sich also und sprach den etwas desorientierten Diener Innos’ an.
„Seid gegrüßt, ehrenwerter Magier. Was führt euch ins schöne Khorinis und wie kann ich euch helfen?“
18.01.2003, 13:49 #228
Sheron J. Spark
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Langsam und mit kurzen Schritten wanderte der vor einigen Tagen ernannte Rekrut durch die Straßen von Khorinis und hielt ausschau nach allen möglichen Sorten an Verbrechen...Schlieslich war er ein hüter der Gesetze...

Ein kleines Grinsen durchzuckte das Gesicht des Sheron als er an jenen Titel dachte und ihn mit seiner Diebestat vor 4 tagen verglich.Ironie in ihrem eigenen Wert, dachte er sich und schlenderte weiter...Viele Dinge waren die letzte Zeit passiert, und besonderst am gestrigen Tag hatten sich die ereignisse geradezu überschlagen...Ein Mann war gekommen.Ein sogenannter Drachenjäger, der einen übel aussehenden Paladin, ohne Rüstung und Waffen vor die Tore geschmissen hatte...Und obwohl man ihn nicht genau erkannt hatte, da es schon spät in der Nacht war, hatten seine blau-leuchtenden Augen ihn verraten...Sheron kannte diesen Mann...er glaubte zumindest ihn zu kennen.Damals als er aus dem Kloster geflüchtet war, war er auf ihn getroffen.Kein netter Zeitgenosse schien er zu sein, wenn er einfach einen Paladin zu übel zugerichtet hatte.Aber was solls...Schlieslich war jene Tat, nicht das Problem des Rekruten.Zumindest noch nicht, und so schlenderte er weiter durch die Gassen...
18.01.2003, 15:08 #229
Krieger-BP
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Krieger öffnete langsam die Augen! Jemand hatte ihn angestupst. „Entschuldigung! Haben sie gesehen wer neben ihnen geschlafen hat?“, sagte ein Miliztyp zu ihm. Krieger drehte sich um und blinselte, da ihm die Sonne voll ins Gesicht schien. „Neben mir? Nö, keine Ahnung! Ich hab die ganze Zeit gepennt. Ist es schon spät?“ Der ihm gegenüberstehende Mann nickte nur. Langsam rappelte Krieger sich auf, streckte sich und ließ ein lautes „Ahhhh“ von sich. Er tastete nach seiner Hose und stand auf um sie sich anzuziehen. Leider verhäderte er sich und viel volle Kanne neben´s Bett. Er jetzt bemerkte Krieger, dass der Raum voll mit Menschen war. Wortlos stand da und schaute um sich. Die um ihn stehenden sahen ihn an als komme er vom Mond. Mit offenen Mündern verfolgten sie jede seiner Bewegungen. Krieger kratze sich am Hinterkopf und brachte ein kurzes Tag hervor. Hatte er Schlafgewandelt oder laut gefurzt, so dass es jeder hören konnte? Schnell zog er sich seine restlichen Sachen an. Ohne ein weiteres Wort zu sagen verzog er sich. „Komische Leute hier“, sagte er sich. Mit langen Gesichtern sahen ihm die Leute hinterher. Krieger wollte so schnell wie möglich diese Stadt verlassen. Auf direktem Wege begab er sich in Richtung Südtor und schwup die wupps war er verschwunden. Auf und Davon.
18.01.2003, 17:56 #230
Kano
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Saturas hatte den Milizsoldaten erst gar nicht bemerkt. Als dieser seine Begrüssung wiederholte, drehte sich der Magier nach ihm um.
Oh, hallo, ich grüsse dich. Ich suche einige Arbeiter für den Ausbau des Klosters. Leider war ich bisher erfolglos, den ganzen Nachmittag. Du kannst mir sicher helfen. Bei der Suche, mein ich.

[by Saturas]

Kano überlegte kurz, Arbeiter brauchte er? Hmm…
„Nun, ich würde es als erstes mal im Hafenviertel suchen, aber ich bin nicht sicher, ob diese Arbeitskräfte so gut sind. Vielleicht solltet ihr auch mal mit Lord André reden, den findet ihr in der Kaserne, er könnte euch vielleicht weiterhelfen…“
Ja…mehr konnte er dummerweise nicht für dem Magier tun.
„Mein name ist übrigens Kano.“
Nachdem er den Name des Magiers erfahren hatte, wies er ihm den weg zu Hafen und Kaserne und machte sich dann davon, er musste noch mal zu Uher und brach sofort auf….
18.01.2003, 19:21 #231
Saturas
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Selbstverständlich hatte sich der hohe Magier noch bei Kano bedankt für seine Hilfe.
Im Hafenviertel war er ja auch schon, und einen tollen Eindruck hatten die meisten Leute dort nicht gerade gemacht auf ihn. So entschied er sich, Lord André um Hilfe zu bitten. Ohne weitere Probleme wurde er zu ihm vorgelassen.

Ich grüsse Euch, Chef der Miliz, im Namen Innos.
Ich grüsse Euch, grosser Erwählter. Was kann ich für Euch tun?
Das Kloster sucht brauchbare Arbeitskräfte, und die Typen im Hafenviertel sagen mir nicht wirklich zu.
Nun...Arbeiter?...von meinen Männern kann ich bestimmt keine entbehren, auch wenn sie vom Kloster gebraucht werden. Fragt doch bei den Handwerkern, bei den Lehrmeistern. Vielleicht könnt Ihr auch den ein oder anderen normalen Bürger gewinnen. Der Ritter machte eine kurze Pause. Ihr entschuldigt mich, ich habe zu tun.
Danke für die Hilfe und viel Erfolg bei Eurem Tun.
Euch ebenfalls, ehrenwerter Magier. Auf Wiedersehen.
Auf Wiedersehen.

Sat entfernte sich wieder von der Kaserne und fragte also einfach mal einige x-beliebige Bürger an, ob sie sich für das Kloster einsetzen würden. Tatsächlich zeigten sich ganze vier davon begeistert, sich in den Dienst Innos zu stellen und meinten, eine solche Gelegenheit dürfe man doch nicht auslassen. Sie seien ja nur unbedeutende Figuren und so weiter...man kann es auch übertreiben, dachte der Magier. Eine weitere Kraft holte er beim Schmied, denn einer seiner Assistenten hatte nicht sonderlich viel zu tun und seinem Meister war es eine Ehre, seinen Schützling für die Magier arbeiten zu lassen.
Das lief ja prächtig. Dass Saturas nicht von selbst auf diese spontane Idee gekommen war. Jedenfalls befand er die fünf ihm folgenden Kerle als genügend für die Arbeit am Klosterausbau. Da es ihnen allen recht war, nahm er sie gleich mit zurück. So verliess diese Gruppe Khorinis wieder am frühen Abend.
18.01.2003, 20:33 #232
Cain
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Die Stadt war riesig und Cain schien auf dem Marktplatz geladent zu sein. Überall Menschenmassen. Cain mochte einen Menschenauflauf nicht und zog sie die Kaputze wieder tief ins Gesicht und machte sich auf die Suche nach einen ruhigerem Plätzchen. Inzwischen war es dunkel geworden und Cain passierte gerade einen kleinen Turm und verließ den gepflasterten Weg.
Er ging an etwas schäbigeren Hütten vorbei und zog den Blick vieler Leute auf sich, was ihn etwas unbehalgich machte.
Doch dann richtete er seinen Blick auf eine Person, die dort Wache stand und ihm ziemlich bekannt vorkahm. Er ging zu ihr und sprach sie an.
Er war gespannt, ob er hier auch für einen Bettler gehalten wurde...
18.01.2003, 20:40 #233
Escaron
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Mit einer flasche bier in der Hand drehte Escaron sich um und sah sich den Magier an: Was wollen sie von mir, werter Magiern?
Mit einem grinsen auf dem Gesicht öffnete der Magier seinen Mund: Erkennst du keine alten freunde mehr Escaron? verblüfft sah Escaron zu dem Ordensnmagier und sprach dann misstrauisch: Cain...? Cain! Du bist es wirklich! Schön dich zu sehen! Aber...was führt dich zu mir?? Der Magier grinste immernoch verschlagen.
18.01.2003, 20:50 #234
Cain
Beiträge: 3.358

Er war es wirklich Escaron sein alter Lehrling aus dem Alten Lager.
Bis auf die Kleidung hast du dich überhaupt nicht geändert.... sagte Cain mit einem Grinsen und fragte dann
Wenn du hier eine gute Kneipe kennst, lade ich dich auf ein weiteres Bier ein.... grinsend sah er auf die fast leere Flasche von dem Waffenknecht und grinste breiter.
Dann sah Cain auf das Meer hinaus.
Wie habe ich es vermisst... sagte er und sah dann wider Escaron an..
18.01.2003, 20:56 #235
Escaron
Beiträge: 326

Hmm...die Rote Laterne is zu, aber wir können noch ins Gasthaus "Zur fröhlichen Mastsau" gehen. Cain nickt: Gut, gehen wir dorthin! Aber, denk dran...es gibt viele Diebe hier, die würden einen Magier sicher gern um ein paar Goldmünzen erleichtern. Cain ging langsam los und sprach noch: Die sollen das versuchen. Da gibts nen heißen Arsch!

Plaudernd gingen Cain und Escaron Richtung Gasthaus. Die Tür stand offen und sie gingen herein und setzten sich an einen Tisch. Der Wirt erschien und sie bestellten zwei Bier und zwei Wein.
18.01.2003, 23:39 #236
Angroth
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Trotz der Dunkelheit war die Sicht doch recht gut, bedachte man den Mondschein und die Fackeln, die ihr Spielchen mit den Schatten spielten. Angroth´s Gesicht war schwer zu erkennen, aber er zog sich die Kapuze seines Mantels doch über den Kopf, sodass nur seine schwarze Mähne an seinen Schultern vorne herabfloss. Die eisblauen Augen suchten ständig nach irgendwelchen Bürgern die potenzielle Entdecker sein könnten. Trulek verstand die Geheimnistuerei nicht ganz, aber Angroth verzichtete auf Erklärungen, er wollte nicht das seine Stimme erkannt werden würde. So bahnten sie sich den Weg durch verlassene Gassen die nur von sachte knisternden Fackeln erleuchtet waren. Ab und zu waren die Fußstapfen einer Miliz zu hören und Angroth verschwand jedesmal in einer dunklen Ecke um Erkenntnis zu vermeiden. Mehr als alles andere fühlte er sich wie gehetztes Wild. Aber das schlimmste stand ihnen noch bevor, es war die Taverne, Sammelpunkt von allerlei Leuten aus allen Schichten, Gefahrpunkt nummer 1 für jeden der nicht entdeckt werden wollte.

Die Taverne kam in sicht und der Adrenalinpegel des Mannes stieg von Sekunde zu sekunde. Zunächst wollte er den Bruder schicken, aber der kannte den Bürger nicht, so blieb alles an ihm hängen. Gerade wollte er eintreten als eine Miliz ihn ansprach. Sein Herz rutschte in die Hose. Woher beim Schläfer kommt denn nun dieser Spinner? Seine Frage wurde nicht beantwortet, vielmehr wurde ihm die Frage in anderer Form gestellt. Verkrampft ersuchte Angroth sein Gesicht im Schatten zu halten und erwiderte sie kämen von nirgendwo. Diese Antwort war redlich dumm gewählt und machte die Vermutung des Patroillierenden fester. Als er erneut Luft holte um etwas zu sagen rief der Novize aus:

DA, SEHT!

Er deutete auf einen Schatten an einer Hauswand, die dem eines Menschen nicht unähnlich war. Die Miliz verlangte das die beiden warten würden und marschierte zu dem Schatten. Mit einem Nicken deutete Angroth an in der Taverne zu verschwinden. Die stinkende Mannschaft die obendrein Lautstark gröhlte ließ die beiden Sumpfler untergehen. Nach Mühen fanden sie Hostis und Angroth setzte sich zu ihm, das starke Licht mit seiner Kapuze lediglich an seinen Mund dringen lassend. So bestellte er ein Bier und schlug Trulek vor doch schnell nach seinem Messer zu fahnden und dann als schnell als möglich wiederzukommen.
19.01.2003, 00:00 #237
Trulek
Beiträge: 1.337

Trulek suchte einen Händler, am Besten einen guten Schmied, denn er hatte keine Lust das das Messer gleich wieder nach ein paar Tagen kaputt war. Trulek ging in die Unterstadt. Er war hier schon gewesen und hatte einen Schmied gesehen. Hoffentlich war der Schmied noch wach. Trulek passierte eine Unterführung und sah rechts einen Amboß stehen. Den Schmied konnte er nicht sehen aber als er näher kam sah er jemand in einem Haus auf einem Sessel sitzen. Das musste er sein. Schnurstracks lief Trulek auf ihn zu.

"Hallo, mein Name ist Trulek, wenn ihr das wissen wollt. Ich bin auf der Suche nach einem guten Messer und wie ich sehe seid ihr Schmied und könnt mir sicher eines geben. Ich brauche es zum schnitzen von Bögen.

Äh ja ich habe da was ihr braucht. Es sind drei Messer. SIe sind verdammt scharf und sehr gut zum Schnitzen geeignet. Kosten 40 Goldstücke

Trulek gab dem Schmied sein Gold und verließ schnell das Haus. Er rannte den Weg zurück und setzte sich neben Angroth.
19.01.2003, 00:15 #238
Angroth
Beiträge: 2.494

Während Trulek sich gesetzt hatte kehrte die Miliz zurück, die nach den Schatten gesucht hatte. Es war klar das Angroth etwas zu verbergen hatte und deshalb galt es nun rasch zu verschwinden. Er ließ Gold auf dem tisch liegen, wahrscheinlich sogar zu viel, aber es war eile geboten. Hostis verstand nicht und musste beinahe gezwungen werden endlich seinen Hintern aus der Taverne zu schwingen. Mit viel Glück huschten sie an der Wache vorbei als sie sich gerade zu jemandem herabbeugte um nach seiner gesuchten Person zu fragen. Unglücklicherweise stießen die zwei zusammen und der Mann drehte sich um.

Der Novize realisierte das Eile geboten war, er hatte keine Möglichkeit finden können selbst einzukaufen und flüchtete zum zweiten Mal an diesem Tag aus der Stadt. Der Mond war verschwunden und die Lichtverhältnisse waren allgemein getrübt, zum Glück für die drei. Bald hörte man auch schon Alarmrufe durch die schalfende Stadt hallen und die Straßen waren erfüllt vom Lärmen suchender Truppen. Die Torwachen schienen nicht viel mitbekommen zu haben und so gelang den Gefährten eine beinah problemlose Flucht. Als Hostis und Trulek bereits in der Wildnis verschwanden kehrte Angroth noch einmal zurück und stellte sich vor eine der Wachen, zog die Kapuze zurück.

Möge der Schläfer dir gnädig sein, mein Freund!

Das letzte was der Torhüter sah bevor ihn bewusstlosigkeit umfing war die fliegende Faust des Novizen und ein stechender Schmerz am linken Auge. Dann drehte sich die Welt und Träume wurden ein angenehmerer Aufenthaltsort. Die zweite Wache schaute nur überrascht, wurde mit einem spöttischem Grinsen bedacht und dann verschwand auch Angroth im dunkeln, wobei er seine Fackel davonwarf um die Sich auf ihn zu erschweren. Sein Mantel umwehte ihn in jener dunklen Nacht, sein größter Verbündeter der Schatten. Es behagte ihm nicht besonders, denn Ehre stand in seinem Ego sehr großgeschrieben, aber was nutzte ihm das wenn er tot oder gefangen wäre? Er schloß zu seinen Freunden auf und holte sie ein. In gemessenem Abstand zur Stadt hielten sie inne und der Novize blieb dem Bürger keine Antwort schuldig.
19.01.2003, 09:48 #239
Halgar
Beiträge: 6

Sehr lange hatte Halgar über die Worte von Killler nachgedacht . Es waren viele kühle Paladiner vergangen als sich Halgar von seinem Platz loslößte. Ihm viel es schwer zu glauben das es nur einen Gott gibt den Schläfer und das Innos und Adanos ihn verraten hätten . Dies stimmt wo war Innos bei der Schlacht in seiner Heimat und die Geweihten Adanos waren doch mit in diesem Gemetzel. Halgar lief tief in gedanken versunken durch das Hafenviertel zurück in die Unterstadt. Einige Leute rempelte er an , und all die beschimpfungen überhörte er . Sein Weg führte ihn weiter zum Tempel Adanos , vom gesandten Vatras . Er erzählte ihm von einem Gott namens Schläfer kund getan wurde und nun fragte er ob es wirklich der richtige Weg ist. Jedoch beschützt Vatras den Glauben an Adanos und Innos , seine Argumente waren für Halgar meißt viel zu weise und er konnte nur nicken.Als das Gespräch beendet war , hatte Halgars Kopf immernoch zuviele fragen . Er setzte sich auf die Treppen des Tempels und hoffte das ein geweihter Innos ihm mehr Spirituellen Beistand geben könnte . Denn zum Glaubenszentrum des Schläfers könnte Halgar nicht aufbrechen , den er hatte kein Geld für Proviant oder Ausrüstung.
19.01.2003, 10:09 #240
Goblin-Schützer
Beiträge: 88

Am nächsten Tag war Gob mit heftigen Kopfschmerzen aufgewacht,und war froh,das er überhaupt noch lebte.Er schlepte sich mit Mühe in Richtung Khorinis und bemühte sich,unterwegs allen Tieren auszuweichen.
Als er schließlich in Khorinis angekommen war,ging er in die Kaserne und ließ sich seinen Arm fachgerecht verbinden.
ann setzte er sich mit einem kühlen Bier in die Hafenkneipe.
Danach streifte er ein wenig durch die Stadt.Vom Wald hatte er vorerst genug.
19.01.2003, 13:17 #241
Korcas
Beiträge: 27

Korcas sann in sich hinein, bis aus rumrumorenten geklauten Bier`es war kein leben in ihn. Ideenlos rann er wie fast jede vergangene Minute durch den Kopf, er war hier in den hafenviertel der Inselstadt Khorinis. Am Arsch der Welt, kurz gedacht.
Wenigstens hatte er eine kleine verlassene, scheinbar einst von Fischer gebrauchte, Stelle in den abgelegeneren Breichen des Hafens für sich entdeckt, in Schatten des hölzernen Schiffes wo auf den Wellen wippt säumte er unter morschen Holzsteckächen sein kümmerlichen Schlaf auf einem beachtungslos zurückgelassenen Wolfsfell. Der dort ebenso einst benutzen Feuerstelle zum dank, war es ihn gegönnt durch glück gefangene Ratten in des Feuers Hitze zu rösten und das vor Blut triefente, fahle Fleisch in eine halbwegs genießbare Mahlzeit zu wandeln.
Wie er so auf den Fell saß blickte er auf sich hernab, um mit einen Seuftzen sofort wieder hinaus, auf die Weiten des blauen Meeres zu starren.
Lange und verfilzte Haare, gebrochene Nägel und von SChürfwunden übersähte Haut zerfrassen seine einstige Schönheit und liesen gewiss bald einen malträtierten Kartoffelsack zurück. Seine Kleidung bedürfte den Blick eines kundigen Schneiders um erahnen zu können das die ihn umtuchenden durch dreck erstarrten Fetzen einst Stoff der Güte Iresius und des Augenschmauses der Holden Königstochter waren. Auf seine Kleidung war Korcas stets bedacht und lies sich deren nicht Lumpen.
Mit der Gewissheit, schleunigst wieder seinen Magen zu füllen und den Gaumen benetzen zu müssen rafft sich Korcas auf und schlurft gen hafenviertel. Wieviel Zeit war verronnen fragt er sich. Wieviele Nächte und erstickte Totesschreie hatte er schon verlebt, seit, ja seit den er den Intrigen der Miliz entrannte und seinen Wunsch der Freiheit und selbsterfüllung, doch keinen deut näher entgegen geschritten ist!? Einzigst, das auf die ihn bekannten Götter er seinen Mageninhalt leeren könne, an wissen hat es ihn gebracht.
19.01.2003, 14:05 #242
Carthos
Beiträge: 5.043

Den Blick starr nach vorne gerichtet durchquerte Lord Carthos die Strassen der Stadt. Wie jeden Tag versuchten dutzende von Händlern, teils mit lautem Gebrüll ihre Waren an den Mann zu bringen.
Einige Dinge schienen wirklich interessant zu sein, doch der Paladin hatte wichtigeres zu tun.
Schnellen Schrittes erklomm er die Stufen der Kaserne und wandte sich direkt in die Schmiede. Da der Amboss gerade nicht belegt war, nahm der ehemalige Baron seinen Einhänder und legte ihn darauf. Dann hielt er ein Stück Roheisen in das heisse Schmiedefeuer. Erst als das Metall zu glühen begann, entnahm es Carthos dem Feuer und begab sich wieder zu seinem Schwert. An der Schneide war seitlich ein Stück abgesplittert, welches es nun zu reparieren galt. Das glühende Eisenstück schmiegte sich sofort an die kalte Klinge des Schwertes an und schloss die bis eben noch vorhandene Lücke in der Schneide.
Der Lord trat nun hinüber zu einem der großen Wassereimer und mit einem lauten Zischen kühlte sich der Stahl allmählich wieder ab.
19.01.2003, 14:26 #243
Melyssa
Beiträge: 742

Melyssa klopfte im Nebenraum wild auf ein Stück Metall ein. Verdammtes Ding, beim Schmied hatte das doch so leicht ausgesehn. Sie hatte sich doch an die Regeln gehalten? Erst zum glühen bringen, dann draufhaun und dann abkühlen. Das Heißmachen war ja nicht so schwer gewesen, aber jetzt schlug sie bestimmt schon eine geschlagene Stunde auf dem Stück Metall herum und alles was sich daraus entwickelte war ein verkümmertes flaches Stück Metallmasse.

"Argh! Du verdammtes Stück Metall, wirst du wohl...", ärgerlich hämmerte sie auf dem Amboss herum.
Ein Glück dass sonst keiner in der Schmiede war, nicht auszudenken wenn sie jemand so gesehen hätte.
"Grr!"
Na kein Wunder, das Metall war schon ganz abgekühlt. So würde das sicher nichts mehr werden.
Mit einem Seufzer beförderte sie den Hammer in eine Ecke und stapfte wieder zum Feuer im Nebenraum, wo sie zu ihrem Erstaunen und Entsetzen einem Paladin gegenüberstand.
"Oh...", sie hielt auf der Schwelle inne.
19.01.2003, 14:34 #244
Carthos
Beiträge: 5.043

Der Lord stand nun am Schleifstein um die überstehenden Metallreste zu entfernen. Prüfend hielt er sich die reparierte Klinge vors Gesicht um sie genauer zu begutachten.
Plötzlich fiel seine Aufmerksamkeit auf eine Person die mitlerweile den Raum betreten hatte. Bei genauerem Hinsehen erkannte er die junge Frau, die für ihn die Karte geholt und die Rune ins Kloster gebracht hatte.
Oh, hallo junge Dame. sein Blick glitt zu einem Stück Metall, welches sie in ihrer hand hielt.
Wie ich sehe seid ihr nun in einer Schmiedelehre ?
Oder warum habt ihr da ein Stück Metall in der Hand. ?
19.01.2003, 14:37 #245
Escaron
Beiträge: 326

Mit schwerem Kopf und immmernoch einem komischen Gefühl im Magen stand ecsraon auf und schüttete dich erstmal ein Wasser in die Figur. Er hatte gestern noch den ganzen Abend mit Cain, seinem früheren Boss, in
der Taverne gesessen und gesoffen. Nun saß er auf seinem Bett, starrte auf die Karte, die er gefunden hatte, und auf das Amulett, das gestern ganz unscheinbar vor ihm lag.

Mit langsamen Bewegungen zog er seine Rüßtung an, steckte das Schwert in die Schwertscheide. Dann steckte er sich noch ein wenig Sumpfkraut und das Amulett ein. Langsam ging er aus dem Zimmer, durch die Haupthalle und raus auf die Straße. Nun verspürte er Hunger und machte sich auf den Weg zum Lebenmittel Händler:Guten Morgen, ich bräuchte etwas zu mampfen. Der Händler sah zu ihm auf: Ja,guten Morgen. Was wünschen sie? Einen Laib Brot, nen Schinken, ein Bier und eins, zwei Äpfel , antwortete Escaron. Der Mann packte alles in Escarons Rucksack und bedankte sich fur das nicht zu knapp bemessene Gold. Dann machte Escaron sich auf zum Haupttor.

Dort angekommen sprach ihn ein Miliz an: Morgen! Hast du schon von dem Magier gehört? Escaron sah in fragend an: Nein, was ist mit dem? Dem wurde ein Amulett geklaut. Das Ding muss sehr wichtig sein. Langsam entfernte sich Escaron von dem Miliz: Ich weiß nicht wo es seinen könnte...gut, ich muss weiter, cu.

Mit schlechtem Gewissen machte Escaron sich auf zum Hafen. Was wenn das Amulett, dass er gefunden hatte, dieses fragliche Magierschmuckstück war?
Am Hafen stellt sich Escaron auf seinen Posten und fing eine Flasche Bier an.
19.01.2003, 14:54 #246
Melyssa
Beiträge: 742

"Oh..ähm...", Melyssa ließ schnell das verkorkste Stück Metall hinter ihrem Rücken verschwinden und lächelte.
"Ja, ich helfe hier ein bisschen aus. Kleinere Sachen, nichts bedeutendes."
Was mußte der hier jetzt unbedingt auftauchen.
"Hat euch die Karte überzeugt? Der Zeichner heißt Brahim, man findet ihn immer unten am Hafen. Also falls ihr nochmal eine braucht wißt ihr wo ihr ihn finden könnt...", hoffentlich war die Anspielung nicht allzu deutlich. Melyssa kniff die Augen etwas zusammen.
"Ihr seid ebenfalls Schmied? Oder was führt euch hierher?"
Sie ließ das mißratene Metall unauffällig zurück auf den Stoß mit Rohmetall gleiten.
19.01.2003, 15:19 #247
RonY
Beiträge: 1.340

Eilig ging RonY durch die Straßen der Stadt, nach einigen Minuten erreichte er auch schon den Marktplatz, welcher von der Wuchtig und Massiv wirkenden Kaserne überragt wurde. Als erstes schaute er sich das Angebot der Händler an Waffen an, es war Miserabel als RonY nach dem Grund fragte bekam er nur zu Hören Die Palladine haben alle Waffen welche eine bestimmte Länge überschritten beschlagnahmt..... aber das müsstet ihr doch wissen .... Tja damit blieb ihm wirklich nur noch die Schmiede als Alternative.

Also lenkte RonY seine Schritte zur Kaserne und schaute sich dort nach der Schmiede um. Normalerweise konnte man eine Schmiede nicht übersehen oder überhören aber im Moment war kein Lärm zu hören. Nach kurzen Suchen erblickten seine Augen den Ort der wohl die Schmiede war, obwohl dort im Moment nicht gearbeit sondern getratscht oder geflirtet wurde.
RonY trat ein und wollte schon etwas dazu sagen, als er gerade noch erkannte das einer wohl ein Lord, also sein Vorgesetzter war, als solcher konnte er natürlich machen was er wollte. Seine bemerkung eher sarkastischer Natur wiederrunterschluckend, ging er mit einen Gruss an den Vorgesetzten vorbei, und betrachtete die Auslagen . Jedenfalls wollte er das, aber aus irgendeinem Grund wanderten seine Augen immer wieder von den Waffen weg zur Gesprächspartnerin des Lords.
19.01.2003, 15:21 #248
Carthos
Beiträge: 5.043

Der Lord musste grinsen bei dieser Andeutung. Hätte sie ihm doch gleich sagen können das er sich seine Karten in Zukunft selbst holen sollte. Wenigstens versuchte sie diesmal es ihm in einem höflichen Ton zu sagen.
Ja, ich bin Schmied, also nicht hauptberuflich. Mein Vater hat mir damals ein paar Dinge beigebracht gehabt. In der Kolonie habe ich dann alles weitere gelernt und eine eigene Schmiede geführt. Nun habe ich dazu keine Zeit mehr, aber es ist immer noch ein nettes Hobby.
Er begutachtete noch einmal seine Klinge, schliff noch einmal mit einem kleinen Schleifstein über die bearbeitete Stelle und steckte sein Schwert dann weg.
19.01.2003, 15:36 #249
Yale
Beiträge: 806

=Yale= Ach mist! Warum geht das denn schon wieder nicht? Das müsste doch jetzt eigentlich da rein und hier kommt der kleine Stift rinn, ahh ja, so und jetzt noch da eine Schraube. Gut fertig! Mal sehen ob diese Fertigmöbel auch was taugen.

Vorsichtig setzte Yale seinen Adonis-Körper auf dem nagelneu zusammengebauten Ikea-Sessel mit der merkwürdigen Bezeichnung "Poäng" ab und genoß sein frisches Eigenwerk. Plötzlich tat es einen lauten Schlag und prompt fand sich Yale auf dem Boden umgeben von Holztrümmern wieder.

=Yale= Diese verdammten hirnlosen Nordmann-Tannen! Was drehen die mir hier für einen gequirlten Mist an? Wollen mich wohl verarschen oder was! Die wissen schon warum sie das Ding Poäng nennen. Weils mit dem selben Geräusch zusammenbricht! Ich bring den Typen um, der mir den Scheiß angedreht hat. Hätte ich doch bloß nicht auf diesen Türvertreter gehört! Grrr, wenn ich den erwische, dann Gnade ihm Frau Antje oder Ole Einar Bjoerndalen!

Wütender Laune begab sich Yale aus seinem Wohnraum heraus und lief in Richtung Schmiede um dort seinen Frust abzubauen. Diese verlogenen Schwedenhappen werden ihr Fett noch weg bekommen, das schwor er beim Vollholzschrank seiner Mutter!
Missmutig erreichte Yale seine Schmiede und musste voller Erstaunen feststellen, dass sie proppenvoll mit potentiellen Kunden zu sein schien. Sehr ungewöhnlich für einen Sonntag, sehr ungewöhnlich. Doch bei näherer Betrachtung der Anwesenden musste er leider bemerken, dass nur einer von ihnen an einem Schwertkauf interessiert schien. Aber immerhin ein Ritter, der begeistert die Vor- und Auslagen bestaunte. Die anderen beiden waren seine Lehrlingerin Melyssa und Lord Carthos, ein ehemaliges Mitglied der meisterlichen Schmiedezunft. Wahrscheinlich versuchte er wieder, Frauen durch seine Schmiedekunst und seinen Rang zu beeindrucken. Yale ließ sich, ob der Tatsache dass Carthos sein Vorgesetzter war, zu einer Bemerkung hinreißen.

=Yale= Na Carthos, ich hoffe, noch ist der Stahl das einzigst harte hier im Raum!

Carthos drehte sich um und warf Yale einen halbwegs bösen Blick zu, wandte sich jedoch dann wieder dem Objekt seiner Begierde zu.
Yale schritt grinsend durch die Schmiede auf den Ritter zu und nahm sich sogleich seiner an.

=Yale= Einen wunderschönen guten Tag wünsche ich, verehrter Herr Ritter! Wie ich bemerke scheinen sie an einem Schwert interessiert zu sein. Aber glauben sie nicht das wäre alles was ich kann, das sind beinahe Abfall-Produkte gegen die wahren Erzeugnisse meiner Kunst. Welche Art Schwert hatten sie sich denn vorgestellt?
19.01.2003, 15:50 #250
Halgar
Beiträge: 6

Halgar ließ es dabei beruhn und wartete nicht länger auf einen Gesandten Innos. Die 2 Paladine die ihr gesehen hatte ließen neue fragen in ihm auftauchen . So stand er lieber auf um nicht aufzufallen ,nachher hielt man ihn noch für einen Bettler und überlegte deshalb wo er Arbeit könnte . Als er zum Tempel platz gegangen war ist ihm ein Schmied aufgefallen , vielleicht sucht der ja noch einen Arbeiter . Halgar machte sich auf den Weg in die Unterstadt zu Harad dem Schmied und fragte :

Ob er vielleicht einen weiteren Arbeiter einstellen würde?
Harad nickte nur und sagte : Jedoch muß sich jeder bewähren und ich stelle keinen taugenixs ein ! Bring mir den Kopf eines Orks und wir werden weiter sehen .

Halgar schluckte , den Kopf eines Orks sollte er Harad bringen . Wie sollte er mit bloßen Händen einen Ork zur strecke bringen . Er konnte nur nicken bei dieser Aufgabe . Harad sprach noch : Du musst aber auch noch 3 weitere Meister überzeugen von dir , das du bei mir arbeiten kannst

Halgar nickte und stellte sich seiner neuen Aufgabe
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